Eric Mik nach erstem Scorerpunkt in der DEL: „Es ist jetzt auf jeden Fall ein bisschen Druck abgefallen“

Er hat es endlich geschafft: Beim 6:1-Sieg der Eisbären Berlin bei den Kölner Haien sammelte Verteidiger Eric Mik seinen ersten Scorerpunkt in der PENNY DEL. Im 22. DEL-Spiel hat es also endlich geklappt für den 20-jährigen Verteidiger. Es lief die 20. Spielminute in der LANXESS arena, als die Eisbären dank eines aggressiven Forecheckings die Scheibe erkämpften. Zach Boychuk schickte Mik über links auf die Reise, er fuhr rein ins Angriffsdrittel, steckte die Scheibe durch zu Matt White und der blieb vor Justin Pogge eiskalt. Nach dem Spiel wurde der Berliner Verteidiger natürlich auf seinen ersten Scorerpunkt in der DEL angesprochen:

Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass es jetzt endlich mal geklappt hat. Es haben auch ein paar Leute mitbekommen und ja, die haben sich für mich gefreut. Es ist auf jeden Fall ein bisschen Druck, der jetzt abgefallen ist nach dem ersten Punkt. Ich hoffe natürlich, dass viele weitere folgen werden.

Es war der Verdienst einer bisher guten Saison von Mik, welcher nach dem Abgang von Stefan Espeland jetzt natürlich auch mehr Eiszeit erhalten wird. Und das dankte er gestern mit dem ersten Scorerpunkt. Durchschnittlich 9:38 Minuten bekommt Eric Mik in dieser Saison von Trainer Serge Aubin Eiszeit. 

Im Vorfeld des Spiels in Köln war Eric Mik im Interview bei Magenta Sport und zeigte sich äußerst froh darüber, in dieser Mannschaft spielen zu dürfen:

Ich würde sagen, wir haben dieses Jahr ein ganz gutes Team zusammengebaut. Ich bin einfach froh, ein Teil dieser Mannschaft zu sein und nutze jede Chance, die ich kriege. Ich will mich natürlich jedes Spiel beweisen und für meine Eiszeit auch kämpfen.

Ein sehr sympathischer Youngster, welcher zudem sehr bescheiden ist und der für seinen Traum von der DEL hart arbeitet und nichts geschenkt bekommen will. Mik spielt in dieser Saison an der Seite von Ryan McKiernan. Auf ihn wurde Mik auch angesprochen, wie er ihm weiterhilft:

Mac ist natürlich ein unglaublicher Verteidiger, der mir auch viel weiterhilft. Er kommuniziert viel mit mir auf dem Eis und auf der Bande. Er macht mir das Spielen wirklich sehr leicht mit ihm.

Craig Streu, Co-Trainer der Eisbären, lobte den Youngster in den höchsten Tönen. Für Streu hat Mik alle Möglichkeiten, irgendwann ein richtig guter offensiver Verteidiger zu werden. Aber ist das auch sein Plan?

Ich hoffe natürlich, dass ich irgendwann mein Offensivspiel sehr gut entwickeln kann. Natürlich ist es jetzt erst einmal eine andere Sache, hier zu spielen. Ich möchte mich hier erstmal auf die Defensive konzentrieren und möchte mich so gut es geht entwickeln. Was in der Zukunft kommt, werden wir sehen.

Eric Mik absolviert in diesem Jahr seine erste „richtige“ DEL-Saison. Erlebt er überhaupt diesen Druck?

So ein gewisser Druck besteht ja immer. Man möchte natürlich immer sein Bestes geben und sich gut präsentieren. Also ich glaube, so ein bisschen Druck ist ganz normal. 

Den ersten Scorerpunkt hat Eric Mik also eingesammelt. Der nächste Schritt wäre nun das erste DEL-Tor. Wenn der Youngster so weiter macht, lässt das erste Tor auch nicht mehr lange auf sich warten.