1:3 – Eisbären verlieren Spitzenspiel in Hamburg

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend das Spitzenspiel bei den Hamburg Freezers mit 1:3 (1:0, 0:1, 0:2) verloren. Für die Eisbären war es im zweiten Saisonvergleich mit den Hanseaten die erste Niederlage gewesen. Das erste Duell hatte man in Berlin noch mit 4:3 n.P. für sich entscheiden können.

8.927 Zuschauer sahen ein erstes Drittel auf hohem Niveau. Beide begegneten sich auf Augenhöhe und suchten immer wieder den Weg zum Tor. Doch die beiden Torhüter – Dimitrij Kotschnew (Hamburg) und Rob Zepp (Eisbären) – hielten ihre Tore jeweils sauber. Als alles nach einem 0:0-Unentschieden nach 20 Minuten aussah, gelang Mark Katic in Überzahl der 1:0-Führungstreffer der Berliner. Da waren noch zwei Sekunden auf der Uhr. Kurz danach war das erste Drittel vorbei gewesen.

Im Mitteldrittel war es weiterhin eine sehr ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften weiter auf dem Vormarsch Richtung gegnerisches Tor. Und auch in diesem Drittel sollte ein spätes Tor fallen. Diesmal hatten die Hamburger Fans Grund zum jubeln. Jerome Flaake glich in der 39. Minute zum 1:1 aus. Für Rob Zepp war es das erste Gegentor nach knapp 99 Minuten gewesen. Beim Stand von 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel hatten die Eisbären die Chance zur erneuten Führung, als Thomas Dolak wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Doch statt selber zu treffen, kassierten die Berliner einen Gegentreffer, Yougster Nicolas Krämmer schockte den DEL-Rekordmeister mit seinem Treffer. Hamburg lag erstmals an diesem Abend vorne – 2:1 (45.).
Und Hamburg bekam durch diesen Führungstreffer nochmal die zweite Luft. Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit konnte Garrett Festerling sogar auf 3:1 erhöhen. Es war zugleich der Schlusspunkt unter einer unterhaltsamen Partie gewesen.

Hamburg verkürzt somit den Rückstand auf Tabellenführer Mannheim (41 Punkte) auf vier Zähler. Auf die Eisbären, die trotz der Niederlage Vierter bleiben, hat Hamburg nun vier Zähler Vorsprung.

Noch bitterer als die Niederlage waren für die Eisbären die beiden Ausfälle von Verteidiger Jens Baxmann und Kapitän André Rankel. Baxmann blieb nach dem ersten Drittel mit einer Rippenprellung in der Kabine, Rankel humpelte nach einem Kniecheck eines Hamburgers in die Kabine, wo er zum dritten Drittel nicht mehr raus kam. Beiden Spielern wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass sie rechtzeitig zum Heimspiel am Sonntag gegen München (14:30 Uhr/O2 World) wieder fit sind.

Morgen Bruderduell: Spitzenspiel in Hamburg

Am 21. Spieltag kommt es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zum Bruderduell. Die Hamburg Freezers empfangen die Eisbären Berlin. Die Hanseaten sind Dritter in der Tabelle (34 Punkte), die Berliner sind Vierter (33 Punkte). Die Hanseaten waren zuletzt sehr gut drauf, gewannen sechs der letzten sieben Ligaspiele und haben sich dadurch wieder nach vorne gekämpft in der Tabelle. Die Eisbären hingegen gewannen nur drei der letzten sechs Spiele.

In der Hansestadt fühlten sich die Eisbären zuletzt sehr wohl. Die letzten drei Gastspiele gewannen die Berliner in Folge. Von den letzten acht Spielen in Hamburg fuhren die Berliner sieben Mal als Sieger zurück in die Hauptstadt.

Hamburg gewann in der Liga zuletzt dreimal in Folge. Die Eisbären konnten vier der letzten sechs Gastspiele für sich entscheiden.

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Eisbären auf eigenem Eis mit 4:3 n.P. für sich. Zuvor setzte es jedoch zwei Niederlagen für die Eisbären gegen Hamburg in der European Trophy.

Eisbären-Coach Don Jackson stehen morgen Abend die beiden Stürmer Claude Giroux und Mads Christensen nicht zur Verfügung. Giroux ist derzeit in Nordamerika und lässt sich dort nach dem Check vom Krefelder Boris Blank genauer untersuchen. Christensen befindet sich wegen einer persönlichen Angelegenheit in seiner Heimat Dänemark.

Bei Hamburg fehlt weiterhin Serge Aubin. Zudem ist der Einsatz von Duvie Westcott fraglich.

Los geht es in der O2 World Hamburg um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Schütz.

3:0 – Eisbären mit starker Defensivleistung

Die Eisbären Berlin haben ihr Auswärtsspiel bei den Kölner Haien mit 3:0 (0:0, 3:0, 0:0) gewonnen und damit den Tabellenführer gestürzt. Die Eisbären haben vor allem in der Defensive heute überzeugen können und setzten sich somit am Ende auch verdient in der Lanxess-Arena durch. Für Köln war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Die erste Krise der Haie in dieser Saison.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel hatte es noch 0:0-Unentschieden gestanden. Die beste Chance für Köln vergab Felix Schütz, der einen fragwürdigen Penalty an den Pfosten setzte. Auf Seiten der Eisbären vergab Laurin Braun zwei dicke Chancen.

Im Mitteldrittel hatten die Hausherren den besseren Beginn, doch sowohl Philip Gogulla als auch Ex-Eisbär Alex Weiß scheiterten am überragenden Rob Zepp im Eisbären-Tor. Diese Szene war der Knackpunkt des Spiels gewesen. Denn direkt im Gegenzug hatte Kapitän André Rankel die Eisbären mit einem Hammer von der blauen Linie mit 1:0 in Führung gebracht (23.).
Fortan waren die Domstädter stark verunsichert und die Eisbären zogen ihr Spiel auf. Und dafür belohnten sich die Hauptstädter auch. Zunächst war es Jens Baxmann gewesen, der nach einem klasse Zuspiel von Laurin Braun den Puck im leeren Tor versenkte – 2:0 (27.).
Eine Minute vor dem Ende des zweiten Drittels war es Laurin Braun selbst gewesen, der ein geniales Zuspiel von NHL-Star Danny Briére verwertete und zum 3:0 traf. Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel versuchten die Kölner Haie noch einmal alles, doch im Abschluss fehlte das nötige Glück. Die Haie ließen beste Gelegenheiten aus, darunter auch eine doppelte Überzahl. Bei den Eisbären verhinderte Rob Zepp mehrfach einen Gegentreffer.

Damit gelang den Berlinern die Revanche für die 5:6-Niederlage im ersten Spiel in dieser Saison in Berlin. Überragend auf Seiten der Berliner war heute Goalie Rob Zepp, der mehrfach sein Können bewies. Auch Laurin Braun zeigte eine starke Leistung.
Köln rutschte nach der vierten Niederlage in Folge auf den zweiten Platz ab, während die Eisbären den Rückstand als Vierter auf Köln auf drei Punkte verkürzten. Auf den neuen Spitzenreiter Mannheim haben die Eisbären weiterhin fünf Zähler Rückstand.

Heute in Köln: Eisbären zu Gast beim Tabellenführer

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht für die Eisbären Berlin heute Abend eine sehr schwere Auswärtspartie an. Der Tabellenvierte tritt beim Spitzenreiter Kölner Haie an. Dieses Spitzenspiel ist ein Duell zweier Erzrivalen. Die Kölner Haie wollen nach ihrer kleinen Krise (drei Niederlagen in Folge) vor der Länderspielpause zurück in die Erfolgsspur finden und die Eisbären wollen sich für die überraschende 3:4-Niederlage n.V. am Freitag gegen Krefeld rehabilitieren.

Und die Chancen auf einen Eisbären-Sieg in der Lanxess-Arena stehen sehr gut. Denn die Domstädter sind ein Lieblingsgegner der Eisbären. Von den vergangenen 13 Gastspielen in Köln gewannen die Eisbären zehn. Die Haie kamen in der letzten Zeit zu Hause kaum zu Recht gegen die Berliner. Dagegen setzten sich die Haie aber im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen den DEL-Rekordmeister durch. Köln gewann in der O2 World in einem wahren Torfestival mit 6:5. Auch heute ist so ein Torfestival wieder möglich.

Bei den Hauptstädtern gibt es zwei Änderungen im Vergleich zur Partie am Freitagabend gegen Krefeld. Stammkeeper Rob Zepp hat sich von seinem Magen-Darm-Infekt erholt und wird heute Abend wieder das Tor der Eisbären hüten. Sebastian Elwing, der am Freitag im Tor stand, sitzt als Back-up auf der Bank. Dort saß am Freitag noch Youngster Philip Lehr von FASS Berlin.
Dagegen wird NHL-Star Claude Giroux Trainer Don Jackson heute fehlen. Giroux wurde am Freitag von einem Krefelder gegen den Kopf gecheckt und zog sich dabei eine Stauchung der Halswirbelsäule zu. Die Eisbären haben ein Ermittlungsverfahren beantragt, da dieser Check im Spiel von den beiden Hauptschiedsrichtern Bauer und Lenhart ungeahndet blieb.

Los geht es heute Abend in der Lanxess-Arena um 17:45 Uhr. Dieses Spiel wird von Servus TV ab 17:25 Uhr live übertragen. Die beiden Hauptschiedsrichter sind die Aumüller und Brill.

Das Eisbären-Team für das Auswärtsspiel in Köln:

Tor: Rob Zepp, Sebastian Elwing

Verteidigung: Jimmy Sharrow, Frank Hördler, Jens Baxmann, Julian Talbot, Mark Katic, Constantin Braun

Angriff: Jamie Arniel, Laurin Braun, TJ Mulock, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Darin Olver, Mads Christensen, Tyson Mulock, Matt Foy, Daniel Brière

Nach Check gegen Giroux: Eisbären haben Ermittlungsverfahren beantragt

Den Krefeld Pinguinen droht noch ein Nachspiel. Denn die Eisbären Berlin haben bei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Ermittlungsverfahren beantragt. Grund dafür ist ein Check gegen den Kopf von Claude Giroux. Ein Krefelder Spieler hatte den NHL-Star im Spiel gegen den Kopf gecheckt, was von den Schiedsrichtern jedoch nicht gesehen und somit auch nicht geahndet wurde.

Der Check passierte bei einem Bully im zweiten Drittel. Giroux zog sich dabei eine Überdehnung der Halswirbelsäule zu und wird den Berliner morgen Abend beim schweren Gastspiel in Köln fehlen. An dieser Stelle wünschen wir Claude Giroux gute Besserung und hoffen, dass die DEL das Ermittlungsverfahren auch einleiten wird.

Wir haben den Check gegen Giroux leider nicht gesehen und können uns somit kein Urteil erlauben. Aber da eine Verletzung bei Giroux vorliegt, gehen wir mal davon aus, dass ein Check vorlag. Ob der nun fair oder unfair war, muss nun die DEL entscheiden. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

3:4 n.V. – Krefeld mit eiskalter Chancenverwertung

Ausgabe #14

Die Eisbären haben das erste Heimspiel nach der Länderspielpause verloren. Vor 14.100 Zuschauern in der O2 World unterlag der DEL-Rekordmeister den Krefeld Pinguinen mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1/01) n.V. Es war eine weitere Heimniederlage gegen den Angstgegner gewesen. Doch die Niederlage hatten sich die Berliner selbst zuzuschreiben. Denn Chancen für einen Sieg waren jede Menge da, nur vor dem Tor wurde mal wieder zu kompliziert gespielt. Krefeld zeigte sich dagegen vor dem Tor eiskalt und so war der Sieg irgendwo auch verdient.

EHC-Coach Don Jackson musste in dieser Partie auf Stammkeeper Rob Zepp (Magen-Darm) und den Langzeitverletzten Dominik Bielke verzichten. Bielke sammelt aber derzeit schon wieder Spielpraxis beim Kooperationspartner FASS Berlin. Dagegen feierte Stürmer Darin Olver sein lang ersehntes Saison-Debüt.

Vor dem ersten Bully wurden erst einmal zwei Eisbären-Spieler geehrt. Verteidiger Frank Hördler und Stürmer Florian Busch wurden von Manager Peter John Lee für ihr 500. DEL-Spiel geehrt. An dieser Stelle gratulieren wir den beiden Spielern zu diesem Jubiläum. Continue reading

Morgen gegen Krefeld: Darin Olver feiert Comeback

Die Länderspielpause ist vorbei. Morgen geht es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder zur Sache. Im ersten Heimspiel seit dem 21. Oktober (7:1 vs. Iserlohn) empfangen die Eisbären Berlin die Krefeld Pinguine in der O2 World. Es ist das Duell des Tabellensechsten gegen den Tabellenzehnten. Dennoch trennen beide Mannschaften nur sechs Punkte in der Tabelle.

Vor der Länderspielpause waren die Berliner richtig gut in Form, gewannen fünf der letzten sieben Spiele. Krefeld hingegen verlor fünf der letzten acht Spiele vor der Deutschland-Cup-Pause.

In dieser Saison trafen beide Mannschaften schon einmal aufeinander. Im Krefelder KönigPalast setzten sich die Hauptstädter mit 4:2 durch. In der Hauptstadt spielten die Eisbären zuletzt aber nicht wirklich gerne gegen die Pinguine. Denn von den letzten zwölf Heimspielen gegen Krefeld konnten die Berliner nur deren fünf gewinnen. Der 7:4-Sieg im letzten Heimspiel beendete eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie gegen Krefeld.

Beim Heimspiel gegen Krefeld steht Coach Don Jackson fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Verteidiger Dominik Bielke fällt weiterhin aus. Dagegen feiert Stürmer Darin Olver morgen Abend sein Saison-Debüt. Und darauf freut sich Olver auch schon sehr:

Eine sehr lange Zeit mit vielen Trainingseinheiten liegt hinter mir. Ich freue mich sehr auf das Spiel morgen

Krefelds Coach Rick Adduono kann sein bestes Team aufbieten, hat keine Ausfälle zu verkraften.

Los geht es morgen Abend um 19:30 Uhr in der Arena am Ostbahnhof. Hauptschiedsrichter sind die Herren Bauer und Lenhart.

Das Eisbären-Team für das morgige Heimspiel gegen Krefeld:

Tor: Rob Zepp, Sebastian Elwing

Verteidigung: Jimmy Sharrow, Frank Hördler, Jens Baxmann, Julian Talbot, Mark Katic, Constantin Braun

Angriff: Jamie Arniel, Laurin Braun, TJ Mulock, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Claude Giroux, Darin Olver, Mads Christensen, Tyson Mulock, Matt Foy, Daniel Brière

Eisbären Berlin: Daniel Weiß wird an Nürnberg ausgeliehen

Die Eisbären Berlin haben Stürmer Daniel Weiß bis zum Saisonende an Liga-Konkurrent Thomas Sabo Ice Tigers ausgeliehen. Das teilten die Eisbären heute mit. Der 22-jährige Stürmer kann von den Eisbären aber bis zum Jahresende zurück nach Berlin geholt werden. Die Franken haben damit auf die Verletztenmisere reagiert und hoffen nun, dass ihnen Daniel Weiß weiterhelfen kann.

Nürnbergs Coach Jeff Tomlinson, der Weiß noch bestens aus seiner Zeit bei den Eisbären kennt, äußerte sich zu diesem Deal wie folgt:

Daniel ist ein klassischer Allrounder, der sowohl in der Offensive als auch in der Defensive seinen Job erledigt und bei jedem Wechsel Vollgas gibt. Er wird uns in unserer momentanen Situation mit den vielen Verletzten auf jeden Fall weiterhelfen.

Daniel Weiß wird morgen Abend beim Gastspiel der Franken in Wolfsburg sein Debüt für Nürnberg geben. In bisher 17 Saisonspielen traf Weiß einmal für den DEL-Rekordmeister. In Nürnberg wird Weiß mit der Nummer 65 auflaufen.

Eisbären-Manager Peter John Lee meldete sich zu dem Ausleihgeschäft auch zu Wort:

Wir wollen immer, dass die Jungs sich weiterentwickeln. Wir haben uns in einem guten Gespräch mit Dany darauf geeinigt, dass es für ihn an diesem Punkt das Beste ist, für Nürnberg zu spielen. Wir freuen uns für ihn, dass er diese Chance jetzt bekommt.

Eisbären Berlin: Vorne hui, Hinten pfui

Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist zurück aus der Länderspielpause. Am Freitag spielen die Eisbären endlich mal wieder zu Hause in der O2 World. Um 19:30 Uhr gastieren dann die Krefeld Pinguine in der Arena am Ostbahnhof. Bisher haben die Eisbären 17 Saisonspiele absolviert und sich nach schwachem Saisonstart zuletzt gesteigert. Dennoch wird man in Berlin mit Platz Fünf, den man derzeit belegt, nicht unbedingt zufrieden sein. Denn die Ansprüche in der Hauptstadt sind höher.

Auf was man dagegen in der noch jungen Saison mehr als stolz sein kann, ist die Offensive der Eisbären. Denn mit 68 Toren stellen die Berliner den besten Angriff der Liga. Das sind im Schnitt vier Tore pro Spiel. Einzig die Kölner Haie haben noch die 60-Tore-Marke bisher übertroffen (62 Tore). Top-Torjäger mit je sieben Toren sind Laurin Braun und Kapitän André Rankel.

Während man also über den besten Sturm der Liga verfügt, bereitet die Defensive der Berliner den Verantwortlichen einige Kopfschmerzen. Denn die Eisbären haben die drittschlechteste Abwehr der Liga. 55 Gegentore (Schnitt: 3,23) haben die Berliner bis jetzt kassiert. Nur Düsseldorf (56) und Wolfsburg (63) haben noch mehr Gegentreffer kassiert.
Es scheint fast so, als ob die Berliner bei ihren ganzen Offensivbemühungen die Defensivarbeit vernachlässigen. Jedenfalls ließ man in dieser Saison schon so einige Konter zu. Sehr oft musste Rob Zepp schon die Fehler seiner Vorderleute ausbügeln. Doch auch „Zepper“ kann nicht alles halten.

Im bisherigen Saisonverlauf haben natürlich vor allem die beiden NHL-Stars Claude Giroux und Danny Briére für Aufsehen gesorgt. Beide haben bis jetzt je acht Spiele absolviert und dabei zusammen unglaubliche 37 Scorerpunkte gesammelt. Giroux traf viermal und bereitete 15 weitere Treffer vor, Briére traf auch viermal und bereitete 14 weitere Treffer vor.

Doch bei dem ganzen Hype um die beiden NHL-Stars vergisst man die ebenfalls starke Leistung anderer Eisbären-Spieler. So ist z.B. ein T.J. Mulock mit 20 Scorerpunkten (6 Tore/14 Vorlagen) aktuell Top-Scorer der Eisbären. Kapitän André Rankel hat auch schon 18 Scorerpunkte (7 Tore/11 Vorlagen) gesammelt.

Für mich persönlich spielt aber auch Frank Hördler bisher eine sehr starke Saison. Der Verteidiger hat auch schon starke zehn Scorerpunkte gesammelt. „Nante“ traf bisher fünfmal und bereitete zudem noch fünf weitere Treffer vor.

Als erstes Fazit kann man derzeit sagen, dass vor der Offensive der Eisbären die ganze Liga zittert. Denn die Offensive der Eisbären kann ein Spiel alleine entscheiden. Wenn die Berliner jetzt auch noch die Probleme in der Defensive abstellen, dann kann der Konkurrenz Angst und Bange werden.

18. Spieltag: Torhungrige Eisbären zu Gast bei den jungen Wilden

Am 18. Spieltag treten die Eisbären Berlin bei der Düsseldorfer EG an. Es ist das Duell zwischen dem Tabellenzwölften und dem Tabellenvierten. Man kann diese Partie aber auch so bezeichnen – die jungen Wilden gegen die torhungrigen Eisbären. Denn die Berliner sind die offensivstärkste Mannschaft der Liga (65 Tore). Die DEG musste vor der Saison einen Umbruch vollziehen und setzt seit dem auf viele junge Spieler.

Doch trotz vieler junger Spieler zeigten die Rheinländer bisher in fast jeder Partie immer eine sehr starke kämpferische Leistung. Am Ende fehlte dann aber meist die Erfahrung, um auch mal enge Spiele für sich zu entscheiden. Dass es für Düsseldorf eine schwere Saison werden würde, war aber allen vorher klar gewesen.

Die Eisbären kommen immer besser in Fahrt. Was vor allem an den beiden NHL-Stars Claude Giroux und Danny Briére liegt. Beide haben inzwischen sieben Spiele für die Hauptstädter absolviert und jeweils starke 17 Scorerpunkte gesammelt. Die Anwesenheit der beiden NHL-Stars tut der gesamten Mannschaft gut. Am Freitag schoss die Reihe Rankel-Giroux-Briére Wolfsburg fast im Alleingang ab. Rankel und Briére erzielten in dem Spiel je fünf Scorerpunkte, Giroux kam auf vier Scorerpunkte.

In Düsseldorf taten sich die Eisbären in den letzten Jahren immer schwer. Von den letzten neun Gastspielen im ISS-Dome konnte man nur zwei Spiele für sich entscheiden. Einer dieser beiden Siege wurde erst in der Verlängerung errungen.
In dieser Saison traf man bisher schon einmal aufeinander. In der Berliner O2 World setzten sich die Eisbären mit 2:0 gegen Düsseldorf durch.

Bei der DEG fallen weiterhin Michael Catenacci und Tino Boos verletzungsbedingt aus, Ashton Rome ist nach seiner Matchstrafe in seinem ersten DEL-Einsatz nach wie vor gesperrt.
Den Eisbären fehlen immer noch Dominik Bielke, Darin Olver und Florian Busch.

Los geht es heute um 16:30 Uhr im ISS-Dome. Die Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Yazdi.