5:0 gegen Red Bull München: Eisbären feiern Kantersieg im ersten Heimspiel des neuen Jahres

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Die Eisbären Berlin haben die richtige Antwort auf die 1:4-Niederlage zum Jahresauftakt bei den Krefeld Pinguinen gegeben. Am Sonntagnachmittag gewannen die Berliner ihr erstes Heimspiel im Jahr 2015 klar und deutlich mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0) gegen den EHC Red Bull München. 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof sahen eine starke Berliner Mannschaft, die aufgrund einer mangelnden Chancenverwertung einen weitaus höheren Sieg verpasste. Hätte man die Chancen besser genutzt, wäre sogar ein zweistelliger Sieg drin gewesen. Aber das ist am Ende egal, denn was zählt sind die drei wichtigen Punkte gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation.

Eisbären Coach Uwe Krupp musste auch heute wieder auf zwei Leistungsträger sowie fünf Youngsters verzichten. Matt Foy (Rippe) und Constantin Braun (Sprunggelenk) fehlten verletzungsbedingt. Kai Wissmann, Jonas Müller (U20-WM), Vincent Schlenker, Jonas Schlenker und John Koslowski (alle für Dresden im Einsatz) waren anderweitig unterwegs. Im Tor stand wieder Petri Vehanen.

Die Eisbären bejubeln das 1:0 von Jimmy Sharrow. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären bejubeln das 1:0 von Jimmy Sharrow. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären erwischten einen guten Start und hatten bereits nach 15 Sekunden die erste gute Chance zur Führung, doch Darin Olver konnte einen Abpraller nicht verwerten. Beide Mannschaften agierten im ersten Drittel sehr druckvoll und wollten den Gegner früh im Spielaufbau unter Druck setzen. Beide suchten auch immer wieder den Weg in die Offensive und kamen auch zu Chancen, wobei die Hausherren definitiv mehr Chancen hatten und zudem auch die besseren. Die Eisbären vergaben aber selbst beste Chancen. Marcel Noebels wurde klasse im Slot frei gespielt und stand alleine vor Münchens Goalie Florian Hardy, doch Noebels scheiterte am Franzosen. Henry Haase brachte wenig später den Puck vor das Tor, Hardy bekam den Puck nicht unter Kontrolle und Mark Bell konnte den Nachschuss nicht im Tor versenken.
Der Führungstreffer für die Eisbären war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Und er sollte fallen. Es lief die 14. Spielminute, als Darin Olver den Puck zu Marcel Noebels an die blaue Linie spielte. Der zog sofort ab, Jimmy Sharrow fälschte den Schuss unhaltbar ab und so lagen die Eisbären in Führung – 1:0 (14.).
Danach die Eisbären durch André Rankel und Petr Pohl noch mit weiteren guten Chancen, doch beim Stand von 1:0 ging es in die erste Drittelpause. Continue reading

Walker’s Meinung zum Null-Punkte-Wochenende

logo_WsM_1415125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben sich mit zwei Niederlagen und null Punkten in die Länderspielpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschiedet. Am Freitagabend verlor man beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5. Die Niederbayern hatten zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren. Am Sonntag verlor mann dann bei der Rückkehr einiger alter Bekannter (Don Jackson, Richie Regehr, Alex Barta, Mads Christensen) mit 2:3 gegen Red Bull München. Es waren die Niederlagen drei und vier in Folge für den DEL-Rekordmeister, der nur zwei der letzten acht Spiele gewinnen konnte. Aktuell bedeutet dies Platz Elf in der DEL-Tabelle. Wir blicken noch einmal kurz auf das vergangene Wochende der Berliner zurück.

125px-Straubing_tigers_logoAm Freitag war man beim Schlusslicht zu Gast. Die Voraussetzungen für einen Sieg waren eigentlich gut, hatten die Niederbayern doch die letzten zehn Spiele in Folge verloren und insgesamt nur sechs Punkte aus den ersten 16 Ligaspielen gesammelt. Doch die Eisbären erwiesen sich mal wieder als dankbarer Aufbaugegner für Krisenclubs. Zwar kamen die Eisbären gut ins Spiel und erarbeiteten sich im Auftaktdrittel auch durchaus gute Chancen, jedoch stellten diese Tigers-Goalie Jason Bacashihua vor kein wirkliches Problem. Gegen Ende des ersten Drittels zogen die Hausherren dann das Tempo an und machten ordentlich Druck. Mit einem feinen Doppelpass ging Straubing in Führung. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Denn dieser Treffer war Gift für die Eisbären, die danach überhaupt nicht mehr in ihr Spiel fanden.
Zwar konnten die Eisbären durch Kapitän André Rankel zum 1:1 ausgleichen, doch es sollte die einzig gute Aktion der Berliner im Mitteldrittel bleiben. Durch zwei schnelle Strafen nach dem Ausgleich brachte man sich auf die Verliererstraße. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Straubing das 2:1. Und als Straubings Lebensversicherung Blaine Down mit einer klasse Einzelleistung auf 3:1 erhöhte, war das Spiel praktisch entschieden. Denn die Eisbären konnten dem nichts mehr entgegen setzen. Man zeigte sich zwar durchaus bemüht in der Offensive, doch es wurde einfach zu kompliziert gespielt. Zudem versuchten es die Spieler zu oft alleine als miteinander zu kämpfen. Es wirkte fast so, als wäre da keine Mannschaft auf dem Eis sondern eher viele Einzelkämpfer.
Am Ende lag man zwischenzeitlich mit 1:5 hinten, da konnten dann auch die beiden schnellen Ehrentreffer nichts mehr an der schlechten Leistung der Eisbären ändern. Continue reading

Julian Talbot: „Wir müssen uns durch diese Situation durchkämpfen“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin):

Es war heute absolut mehr drin gewesen für uns. Wir hatten die Chancen gehabt, wir hätten nur mal das ein oder andere Tor machen müssen, dann wäre das Spiel anders gelaufen. 

Petr Pohl (Stürmer Eisbären Berlin/Torschütze zum 1:1):

Man muss sich sein Glück verdienen. Wir haben heute sicherlich besser gespielt, aber das Glück war nicht auf unsere Seite. Es war heute sicherlich mehr drin, aber man muss anerkennen, dass es heute nicht gereicht hat.

Julian Talbot (Stürmer Eisbären Berlin):

Die Mannschaft hat heute gekämpft und versucht, das gegnerische Tor zu treffen. Aber das hat leider nicht geklappt, was auch mit ein Grund dafür ist, dass wir derzeit nicht gewinnen können. Wir müssen uns durch diese Situation durchkämpfen. 

Jeff Tomlinson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir konnten das Spiel heute mit unserem Kader nur über den Kampf gewinnen. München ist eine laufstarke Mannschaft. Unsere Jungs haben sehr gekämpft, sie haben alles versucht. Beim ersten Tor haben wir nicht gut genug verteidigt, da haben wir einen Spieler einfach alleine zum Tor fahren lassen. Das zweite Tor war ein Fehler in Unterzahl, den wir gemacht haben. Und das dritte Tor war so ein Glücksschuss, der rein gegangen ist. Wenn man 41-mal auf das Tor schießt, hofft man auf mehr, aber Münchens Goalie hat sehr gut gehalten. Ich möchte mich bei den Fans für die Unterstützung heute bedanken.  

Don Jackson (Trainer EHC Red Bull München):

Berlin hat ein sehr gutes Spiel gemacht, der Unterschied war heute Niklas Treutle. Er hat sehr gut gehalten. Die Eisbären waren sehr stark, sie haben 41-mal auf das Tor geschossen. Sie waren der schwierigste Gegner bisher in dieser Saison.

2:3 gegen Red Bull München: Eisbären mit Null-Punkte-Wochenende

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Die Eisbären Berlin haben sich mit einem Null-Punkte-Wochenende in die Länderspielpause verabschiedet. Vor 11.160 Zuschauern verlor der DEL-Rekordmeister mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) gegen den EHC Red Bull München. Für die Eisbären war es die vierte Pleite in Folge. Von den letzten acht Ligaspielen konnten die Eisbären nur zwei gewinnen. Zum Glück ist für die Eisbären nun erst einmal Pause in der DEL, da kann man an den vielen Baustellen im Team arbeiten.

Chefcoach Jeff Tomlinson konnte heute mit Mark Bell einen Rückkehrer im Team begrüßen. Dennoch war die Verletztenliste sehr lang, gleich sechs Spieler fehlten den Eisbären – Vincent Schlenker, Florian Busch, Matt Foy, André Rankel, Laurin Braun, Constantin Braun. Im Tor stand heute Petri Vehanen, der am Freitag in Straubing noch pausiert hatte. Verteidiger Henry Haase feierte heute ein Jubiläum, er absolvierte sein 100. DEL-Spiel im Trikot der Eisbären. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Beenden konnte Haase das Spiel aufgrund von Adduktorenproblemen jedoch nicht.

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären fanden relativ gut in die Partie und suchten gleich einmal den Weg in die Offensive. Jimmy Sharrow gab nach bereits 51 Sekunden den ersten Warnschuss ab, den Münchens Goalie Niklas Treutle jedoch problemlos halten konnte. Aber auch München fand gut in die Partie und versuchte, die Eisbären unter Druck zu setzen. Die ersten Torschuss-Versuche konnten die Eisbären aber noch abwehren, nach neun Minuten waren die Hausherren dann aber doch geschlagen. Florian Kettemer brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, passte den Puck dann rüber zu Yannic Seidenberg, welcher im Slot lauerte. Und der netzte per Rückhand zur Münchner Führung ein – 0:1 (9.).
Die Eisbären keinesfalls geschockt, suchten sofort wieder den Weg Richtung Gäste-Tor. Und die Eisbären sollten sich für ihr Engagement belohnen. Mark Bell hatte abgezogen, Niklas Treutle ließ nur prallen und Petr Pohl verwandelte den Nachschuss. Er umkurvte Treutle und schoss den Puck per Rückhand ins Tor – 1:1 (13.).
In den restlichen Minuten des ersten Drittels hatten beide Mannschaften noch einmal gute Chancen, doch ein weiterer Treffer sollte keiner Mannschaft gelingen. Somit ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen. Continue reading

Eisbären vor schwerer Aufgabe gegen München – Wiedersehen mit alten Bekannten

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgrbs_negNoch ein Spieltag, dann ist in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die erste Länderspielpause der Saison 2014/2015. Und diese Pause können die Eisbären Berlin sehr gut gebrauchen. Denn der DEL-Rekordmeister steckt in der Krise, gewann nur zwei der letzten sieben Ligaspiele. Am Freitag verlor man sogar beim Tabellenletzten Straubing Tigers, welche zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren hatten. Morgen Abend wird die Aufgabe für den Hauptstadtclub nicht einfacher, denn zu Gast in der Arena am Ostbahnhof ist der Tabellenzweite EHC Red Bull München.

Und die reisen mit einigen alten Bekannten an. Trainer von München ist Berlins Meistertrainer Don Jackson, in der Verteidigung spielt Schlagschuss-Experte Richie Regehr und im Sturm wirbeln Alex Barta und Mads Christensen die gegnerischen Reihen durcheinander.

Aber Zeit um in alten Erinnerungen zu schwelgen haben die Eisbären morgen nicht. Viel mehr müssen die Eisbären sich darauf konzentrieren, einen Weg zurück in die Erfolgsspur zu finden. Um ehrlich zu sein, würde mir schon reichen, wenn die Mannschaft erst einmal zum einfachen Eishockey zurückfinden würde und als Mannschaft zusammen spielt. Denn in den letzten Spielen wirkte die Mannschaft nicht als solche, die Spieler versuchten es zu oft mit Einzelaktionen statt den besser postierten Nebenmann anzuspielen. Vor dem Tor spielte man einfach zu kompliziert. Zudem leistete man sich zu viele Fehler, welche von den Gegnern eiskalt ausgenutzt wurden. Continue reading

Walker`s Meinung zum DEL-Wochenende der Eisbären Berlin: Zwei Siege, aber auch zwei Verletzte

logo_WsM_1415125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm Wochenende standen für die Eisbären Berlin zwei unterschiedliche Spiele an. Zum Einen mussten sie am Freitag beim EHC Red Bull München antreten. Eine Mannschaft, welche vor der Saison stark aufgerüstet hat und zum engeren Favoritenkreis auf die Deutsche Meisterschaft gilt. Und zum Anderen auf die Düsseldorfer EG. Eine Mannschaft, welche sich im Vergleich zur Vorsaison zwar verstärkt hat, welche aber wohl wieder nur um einen der vier unteren Plätze kämpfen wird. Die Eisbären nahmen dennoch die volle Punktzahl von sechs Punkten aus diesen beiden Spielen mit, bei einem Torverhältnis von 5:2. Damit kann man den Saisonstart nun von der Punktausbeute her als sehr ordentlich bezeichnen.

rbs_negDoch trotz der beiden Siege gab es auch wieder Licht und Schatten im Spiel der Eisbären. Im ersten Drittel am Freitag in München kamen die Jungs überhaupt nicht ins Spiel, wurden phasenweise von den Hausherren überrannt. Die Zuordnung in der Defensive stimmte überhaupt nicht, die Mannschaft wirkte völlig von der Rolle. Nach vorne ging überhaupt nicht viel. Man konnte von Glück reden und sich zudem bei Goalie Petri Vehanen bedanken, dass es nach 20 Minuten noch 0:0 stand. Über einen Drei-, Vier-Tore-Rückstand hätten sich die Berliner definitiv nicht beschweren dürfen.
Als man dann zu Beginn des Mitteldrittels auch noch verdient in Rückstand geriet, musste man mit dem Schlimmsten rechnen. Doch genau das Gegenteil trat ein. Statt sich nun aus der Halle schießen zu lassen, kämpften sich die Hauptstädter zurück in die Partie. Auf einmal zeigten die Eisbären körperbetontes Spiel, hielten ordentlich dagegen und setzten München auch immer wieder selbst unter Druck. Und prompt gelang Kapitän André Rankel auch der 1:1-Ausgleich, welcher der Mannschaft dann noch mehr Selbstvertrauen gab. München sah sich nun einer enorm stark auftretenden Eisbären-Mannschaft gegenüber, die immer wieder viel Druck ausübte. So war der Führungstreffer zwei Minuten vor der zweiten Drittelpause auch kein Wunder mehr. Sven Ziegler hatte erfolgreich nachgesetzt und getroffen.
Im Schlussdrittel versuchte München noch einmal alles, aber die Eisbären hatten sich nun auf die Defensive konzentriert. Viele gefährliche Torchancen konnten sich die Hausherren so nicht mehr erspielen und wenn doch, dann war immer noch Petri Vehanen im Tor zur Stelle. Vorne sorgte Petr Pohl mit einer klasse Einzelaktion für die Entscheidung mit dem 3:1 in der 50. Spielminute.
So konnte man eine am Anfang noch völlig verkorkste Partie mit einem Sieg beenden, der am Ende nicht unverdient war. Einer der Matchwinner war sicherlich Petri Vehanen, welcher 43 der 44 Schüsse von München parieren konnte. Starke Leistung des finnischen Goalies. Vorne zeigten sich die Eisbären im Abschluss eiskalt und effektiv.

RZ_DEG_BasisPartner_farbigAm Sonntag wartete dann die Düsseldorfer EG auf die Eisbären Berlin. Eine Mannschaft, mit der sich die Eisbären in den vergangenen Jahren immer wieder schwer taten. Gegen vermeintliche Kellerkinder tun sich die Berliner ja desöfteren schwer. Zwar sind diese Spiele dann immer sehr einseitig, auch vom Torschussverhältnis her, jedoch konnten die Eisbären wie auch am Sonntag wieder nur selten zwingende Torchancen kreieren. Zu schwer tat man sich gegen die defensiv eingestellten Düsseldorfer. Dass die DEG von Anfang an nur auf die Defensive bedacht war und auf Konter lauerte, wurde schnell klar.
Am Ende sollten die Fehler das Spiel entscheiden. Düsseldorf machte zwei Fehler, die die Eisbären eiskalt bestraften und zu Toren nutzten. Die DEG konnte die Fehler der Eisbären nicht bestrafen. Das war am Ende der Unterschied, wie beide Trainer in der anschließenden Pressekonferenz auch bestätigten.
Die Eisbären konnten sich so zwar über einen Arbeitssieg freuen, doch spielerisch bleibt da noch viel Luft nach oben. Im Vergleich zur letzten Saison muss man aber sagen, dass die Eisbären dieses Spiel am Sonntag gewannen, während sie solche Partien in der vergangenen Saison noch verloren hätten.

Man könnte also meinen, in Berlin ist nach dem Sechs-Punkte-Wochenende und Platz Fünf in der Tabelle durchaus gute Laune angesagt. Dem ist jedoch nicht so, denn das Wochenende wurde von zwei Verletzungen getrübt. Am Freitag prallte Stürmer Mark Bell übel in die Bande und zog sich dabei eine Knieprellung zu. Noch schlimmer erwischte es Stürmer Matt Foy am Sonntag. Er prallte mit dem Düsseldorfer Verteidiger Tim Conboy übel zusammen und zog sich dabei einen Rippenbruch zu. Foy wird den Eisbären nun mindestens sechs Wochen fehlen.

Man kann also davon reden, dass man die beiden Siege teuer bezahlt hat. Man kann nur hoffen, dass zumindest Mark Bell schnell wieder ins Team zurückkehren kann. Beiden Spielern wünschen wir aber natürlich Gute Besserung und eine schnelle Genesung.

3:1-Auswärtssieg in München: Eisbären ohne Gastgeschenke beim Wiedersehen mit alten Bekannten

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Die Eisbären Berlin haben zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach zuletzt zwei Niederlagen (CHL und DEL) gewannen die Berliner am Freitagabend beim EHC Red Bull München mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) und feierten damit den überhaupt erst zweiten Sieg nach regulärer Spielzeit in München. Die Eisbären hatten also beim Wiedersehen mit den alten Bekannten (Don Jackson, Richie Regehr, Alex Barta und Mads Christensen) keine Gastgeschenke dabei sondern nahmen lieber die drei Punkte mit in die Hauptstadt. Dabei sah es zu Beginn der Partie aber überhaupt nicht gut aus für die Mannschaft von Chefcoach Jeff Tomlinson.

Denn München begann die Partie sehr stark, setzte die Eisbären von Beginn an unter Druck. Die Berliner hatten damit ordentlich Probleme und kamen kaum raus aus dem eigenen Drittel. Bereits in der zweiten Spielminute hatte Garrett Roe die große Chance zur Führung für München, doch er scheiterte mit seinem Alleingang an Petri Vehanen im Eisbären-Tor.
Die Eisbären selbst kamen erst in der vierten Spielminute zu ihren ersten beiden Torschüssen durch Constantin Braun und Barry Tallackson, welche aber keine Probleme für Florian Hardy im Tor der Hausherren darstellten.
München danach weiterhin sehr druckvoll, Felix Schütz mit der nächsten großen Chance in der fünften Spielminute, doch er schoss knapp am Tor vorbei.
Nach acht Spielminuten hatten die Hausherren das erste Powerplay. Garrett Roe, der auffälligste Spieler des ersten Drittels, vergab in dieser Überzahl die beste Chance.
Erst gegen Mitte des ersten Drittels konnten die Eisbären körperlich etwas dagegen halten, weshalb München nicht mehr so druckvoll agieren konnte. Dennoch kamen die Gastgeber aber immer wieder zu guten Torchancen.
Mehr passierte im ersten Drittel dann nicht mehr, weshalb es beim Stand von 0:0 in die Kabine ging. Einen Schock-Moment gab es dann noch für die Eisbären Berlin. Stürmer Mark Bell krachte nach einem Zweikamp mit einem Spieler von München böse in die Bande und musste verletzt vom Eis. Eine genaue Diagnose steht noch nicht fest, das Spiel konnte Bell nicht fortsetzen. Gute Besserung an dieser Stelle an Mark Bell! Continue reading

Heute Abend in München: Wiedersehen mit alten Bekannten

rbs_neg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgHeute Abend treten die Eisbären Berlin am 7. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beim EHC Red Bull München an. Das Duell des Tabellenzweiten gegen den Tabellensiebten ist für die Eisbären ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Denn seit dieser Saison ist Don Jackson Trainer in München. Jener Jackson, der mit den Eisbären in sechs Jahren fünf DEL-Titel holte und so zum DEL-Rekordtrainer wurde. Aber auch im Kader der Red Bulls finden sich einige alte Bekannte wieder – Richie Regehr, Alex Barta und Mads Christensen. Doch Geschenke werden die Berliner sicherlich nicht dabei haben, wenn sie heute Abend in München antreten werden.

Viel mehr reisen die Eisbären mit dem Ziel nach München, drei Punkte mit auf die Heimreise zu nehmen. Was beim Blick auf die Tabelle auch sehr wichtig wäre, denn bei einer weiteren Niederlage würde man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte vorerst verlieren und müsste sich erst einmal nach unten orientieren. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge (0:2 in der CHL gegen Fribourg und 2:4 in der DEL gegen Mannheim) wollen die Eisbären dabei in München zurück in die Erfolgsspur finden.

Was aber nicht einfach werden dürfte. Zum Einen, weil München enorm stark ist und über einen sehr starken Kader verfügt und zum Anderen, weil sich die Personallage in Berlin über die Woche nicht wirklich gebessert hat. Weiterhin fehlen Chefcoach Jeff Tomlinson die Stürmer Florian Busch, Laurin Braun sowie Vincent und Jonas Schlenker. So wird man auch in München wieder nur mit drei vollen Reihen und zwei zusätzlichen Angreifern spielen können. Gegen Mannheim war dies am Ende der entscheidende Faktor, denn im Schlussdrittel ging den Eisbären die Puste aus. Und München ist mindestens genauso stark besetzt wie Mannheim.

Und zudem sieht die Bilanz der Eisbären in München gar nicht gut aus. Von bisher acht Duellen in München gewannen die Eisbären nur eins nach regulärer Spielzeit. Zwei weitere Siege kamen erst nach Verlängerung oder Penaltyschießen zu Stande. Die letzten drei Gastspiele in München gingen allesamt verloren (1:3/3:5/3:6). Keine guten Voraussetzungen also für einen Sieg beim EHC Red Bull München heute Abend.

Chefcoach Jeff Tomlinson sagte im Vorfeld der Partie folgendes:

München ist auf jeden Fall eine der stärksten Mannschaften der Liga. Sie haben eine sehr gute Mannschaft und wir müssen darauf achten, dass sie sich nicht zu viele Torchancen erspielen können.

Für das Spiel in München hat Tomlinson die Reihen leicht verändert:

Wir wollten mal frische Luft in unseren Sturm bringen. Wir haben sehr viele gute Stürmer und schauen mal, ob die Chemie auch anders verteilt stimmt.

Kapitän André Rankel freut sich auf das Wiedersehen mit Don Jackson:

Ich freue mich für Don, dass er jetzt in München und zurück in der DEL ist. Es geht am Freitag um drei Punkte und die wollen wir unbedingt haben. Unser Vorteil ist, dass wir wissen, wie Don spielen lässt. Das könnte uns helfen.

Ob die Eisbären diesen Vorteil nutzen können, werden wir heute Abend sehen. Los geht die Partie in München um 19:30 Uhr, LAOLA1.tv überträgt dieses Spiel live. Hauptschiedsrichter der Partie sind die Herren Aicher und Schimm.

Der Kader der Eisbären Berlin für das Auswärtsspiel am 7. Spieltag beim EHC Red Bull München:

Tor:                

Petri Vehanen, Mathias Niederberger

Abwehr:

Jimmy Sharrow, Henry Haase, Frank Hördler, Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun

Angriff:   

TJ Mulock, Mark Bell, Antti Miettinen, Barry Tallackson, André Rankel, Petr Pohl, Darin Olver, Julian Talbot, John Koslowski, Sven Ziegler, Matt Foy

Verletzt:    

Vincent Schlenker (Rücken), Florian Busch (Schulter), Laurin Braun (Schlüsselbein), Jonas Schlenker (Gehirnerschütterung)

DEL/1. Spieltag: Meister Ingolstadt zu Gast in Mannheim – Hamburg empfängt Mitfavorit München

DEL-LogoVorh125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg2B790336ang auf für die 21. Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am morgigen Freitag beginnt die neue DEL-Saison und dann wird der amtierende Deutsche Meister ERC Ingolstadt von der Konkurrenz gejagt. 136 Tage nach dem Sensations-Coup der Oberbayern nimmt die DEL also ihren Spielbetrieb wieder auf. Und bereits am ersten Spieltag erwarten die Fans zwei echte Leckerbissen. So empfangen die Adler Mannheim z.B. den Titelträger Ingolstadt zum Saisonauftakt. Ingolstadt erhofft sich natürlich die Titelverteidigung, was laut den Experten aber nicht für möglich gehalten wird. Mannheim gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel und will das natürlich sofort gegen die Panther unter Beweis stellen. In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften ebenfalls aufeinander, Mannheim gewann deutlich mit 5:0. Servus TV überträgt diese Partie live. 

In Hambur200px-Hamburg-freezers_svgrbs_negg trifft der Vorrundensieger der letzten DEL-Saison auf Mitfavorit Red Bull München. Diese wollen sich endlich den Traum von der ersten Meisterschaft erfüllen und haben sich dafür die Dienste des DEL-Rekord-Trainers Don Jackson gesichert. Dieser verfügt zwar über einen Kader voller guter Einzelspieler, nur müssen diese auch als Mannschaft harmonieren. Aber wenn einem das gelingen kann, dann ist es Don Jackson.

Vizemeist125px-Straubing_tigers_logo130px-Koelner-haie-logo_svger Kölner Haie muss zum Saisonbeginn bei den Straubing Tigers antreten. Nach zwei verlorenen Endspielserien in Folge wollen die Haie nun im dritten Anlauf endlich den DEL-Pokal wieder in die Domstadt holen. Der Gegner der Kölner hat als einzige Mannschaft in der DEL seinen Etat gesenkt. Viel erwarten darf man in der neuen Saison von den Niederbayern also nicht. Denn die Konkurrenz im Kampf um Platz Zehn hat zu stark aufgerüstet.

 

Für unsere Eisbären Berlin geht es zu Saisonbeginn nach Augsburg, wo die heimischen Panther warten. Eine ausführliche Vorschau auf diese Partie findet Ihr hier.

Die Gri125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logozzlRZ_DEG_BasisPartner_farbigy Adams Wolfsburg haben sich in den letzten Jahren zu einer Top-6-Mannschaft entwickelt, mit der man auch in der neuen Saison wieder rechnen muss. Der Auftaktgegner Düsseldorf hat sich im Vergleich zur Vorsaison ordentlich verstärkt. Man will sich endlich wieder für die Play-Offs qualifizieren. Ob es damit klappt, bleibt abzuwarten. Wenn überhaupt sollte die DEG die Pre-Play-Off-Ränge ins Auge fassen.

 

Rooster_1_E17_ig110307125px-Krefeld_Pinguine_LogoDie Iserlohn Roosters empfangen die Krefeld Pinguine. Die Sauerländer haben sich gut verstärkt und wollen auch in dieser Saison die Play-Offs wieder erreichen. Krefeld war in den letzten beiden Jahren die Überrraschungsmannschaft der Liga. Die Pinguine haben auch in dieser Saison wieder das Potenzial dafür.

 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie letzte Partie des 1. Spieltages steigt in Schwenningen, wo die Wild Wings die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen. Die Wild Wings haben sich durchaus gut verstärkt und wollen diese Saison die Pre-Play-Offs erreichen. Auf jeden Fall ist der Kader stärker als der vom Vorjahr, ob es aber für Platz Zehn reicht, ist fraglich.

 

21. DEL-Saison: Freitag geht es endlich los

DEL-LogoIn zwei Tagen hat das lange Warten ein Ende. Dann beginnt endlich die 21. Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Für uns Fans der Eisbären Berlin war es eine ungewohnt lange Sommerpause, haben wir doch das letzte Saisonspiel in der vergangenen Saison vor gut sechs Monaten gesehen. Insofern wird es nun definitiv Zeit, dass es endlich wieder los geht. Auch in der neuen Saison wollen wir Euch von den Spielen unserer Eisbären ausführlich berichten. Von den Heimspielen gibt es wie gewohnt meine WalkersBärenNews. Nach jedem Wochenende wollen wir Euch dann ein kurzes Fazit zu der Leistung der Eisbären geben, dies geschieht in unserer neuen Rubrik Walker`s Meinung. Und dazu wollen wir Euch natürlich auch kurz und knapp über alles Wichtige aus der DEL von den jeweiligen Spieltagen (Vorschau/Spieltag kompakt) informieren. Aber unser Hauptaugenmerk liegt natürlich weiterhin auf unserem Heimatclub Eisbären Berlin. Nun wollen wir Euch aber kurz und knapp einstimmen auf die 21. Spielzeit in der DEL.

Am Freitag nimmt die DEL endlich wieder ihren Spielbetrieb auf und dann werden genau dieselben 14 Mannschaften an den Start gehen, wie vor einem Jahr. Das ist nicht so häufig der Fall gewesen. Erst zum vierten Mal hat es während des Sommers keine Veränderungen am Teilnehmerfeld gegeben. Aber hoffen wir mal, dass wir bald wieder Veränderungen im Teilnehmerfeld der DEL erleben werden. Nämlich dann, wenn endlich wieder der Auf- und Aubstieg eingeführt wird. Aber bis es soweit ist, müssen wir uns wohl noch eine Weile gedulden.

In der neuen DEL-Saison müssen wir uns auf neue Regeln einstellen. So wurde z.B. das Hybrid Icing eingeführt, welches in der NHL schon längst praktiziert wird. D.h., dass nicht mehr jeder Befreiungsschlag automatisch einen Pfiff nach sich zieht. Ist der Linienrichter der Meinung, dass auf Höhe des Bullypunktes in der Endzone der angreifende Spieler näher am Puck ist als der verteidigende Spieler, lässt er weiterspielen. Ist es anders herum, wird abgepfiffen.
Dann sind auch noch die Angriffszonen größer geworden. Die beiden blauen Linien wurden jeweils 1,53 Meter Richtung Mittellinie verschoben. Trainer und Manager glauben, dass dies große Auswirkungen auf das Spiel haben wird.

Servus TV (Sonntags im Free-TV ab 17:30 Uhr) und LAOLA1.tv (Freitags im Stream ab 19:25 Uhr) werden auch in der kommenden Saison Spiele aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) live übertragen. Am Auftakt-Wochenende wird Servus TV jedoch beide Spiele live übertragen. Am Freitag zeigen Sie Adler Mannheim vs. ERC Ingolstadt und am Sonntag Düsseldorfer EG vs. Hamburg Freezers. Die Eisbären sind erstmals am 28.09.2014 zu sehen, wenn die Heimpartie gegen die Adler Mannheim live übertragen wird.

In der vergangenen Jubiläumssaison der DEL wurde am Ende der ERC Ingolstadt völlig überraschend Deutscher Meister. Ein ähnliches Kunststück wird den Panthern in der neuen Saison von den Experten aber nicht zugetraut. Die Favoriten sind die üblichen Verdächtigen (jedenfalls für die Experten) – Kölner Haie, Adler Mannheim und Hamburg Freezers. Gerade die Haie wollen nach zwei verlorenen Endspielen in Folge endlich den DEL-Pott wieder gewinnen. Ich persönlich würde sogar noch den EHC Red Bull München im Favoritenkreis sehen. Mit Don Jackson hat der EHC den Erfolgstrainer der DEL verpflichtet. Jackson weiß, wie man Titel gewinnt. Er hat einen sehr guten Kader zur Verfügung. Gelingt es Jackson, aus den vielen guten Einzelspielen eine starke Mannschaft zu formen, ist München alles zuzutrauen. 

Zu den Top-Sechs-Kandidaten zählen die Experten folgende Mannschaften – Eisbären Berlin, EHC Red Bull München, Grizzly Adams Wolfsburg, ERC Ingolstadt und Thomas Sabo Ice Tigers. Wie bereits oben erwähnt, sehe ich München eher im Favoritenkreis. Und unsere Eisbären sehe ich nach derzeitigem Stand eher als Pre-Play-Off-Kandidat. Der Kader ist sicherlich eingespielt und verfügt über Erfahrung, aber er ist für meinen Geschmack zu dünn besetzt. Verletzen sich da mal ein, zwei Spieler, wird man erhebliche Probleme bekommen. Gerade in der Defensive ist die Personaldecke doch sehr dünn – vom Personal her genauso wie von der Qualität.

Als Play-Off-Aspirant werden die Krefeld Pinguine gesehen. Die Seidenstädter haben in der letzten Zeit bewiesen, dass man mit wenig Geld und vielen talentierten Spielern durchaus Erfolg haben kann. Ob Krefeld auch in der neuen Saison wieder für Furore sorgen wird, bleibt abzuwarten. Aber ich denke, dass die Pinguine durchaus für eine Überraschung gut sind.

Als Außenseiter sehen die Experten folgende Mannschaften – Iserlohn Roosters, Schwenninger Wild Wings, Augsburger Panther, Straubing Tigers und Düsseldorfer EG. Auf jeden Fall sind die Mannschaften im unteren Tabellendrittel enger zusammen gerückt, was auf eine sehr spannende und am Ende sicherlich auch dramatische Saison hoffen lässt. Der Kampf um Platz Zehn dürfte bis zum Ende hart umkämpft sein. Auch die beiden Teams vom Tabellenende der vergangenen Saison – Schwenningen und Düsseldorf – sollte man nicht aus den Augen lassen. Beide haben sich durchaus gut verstärkt und werden sich diesmal sicherlich nicht wieder nur um Platz 13 „streiten“.

Ich freue mich auf eine spannende 21. DEL-Saison, mit all den Höhen und Tiefen. Aus Berliner Sicht erhoffe ich mir natürlich ein besseres Abschneiden der Eisbären, aber ich sehe da einige Mannschaften, die definitiv stärker besetzt sind als die Berliner. Man kann gespannt sein, welche zehn Mannschaften sich letztendlich für die Play-Offs qualifizieren und welche acht Mannschaften dann am Ende ab dem Viertelfinale um den DEL-Pott kämpfen werden. Möge der Bessere am Ende gewinnen.

Allen Eishockey-Fans eine tolle und spannende 21. DEL-Saison.