
Das haben sich die Eisbären Berlin sicherlich ganz anders vorgestellt. Zum Saisonauftakt verloren die Hauptstädter bei den Augsburger Panthern deutlich mit 1:4 (0:2, 0:1, 1:1). Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, mussten die Berliner auch noch den frühen Ausfall von Florian Busch verkraften. Der Stürmer verließ das Eis bereits nach vier Minuten verletzungsbedingt und wurde in die Kabine gebracht. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Hoffen wir mal, dass es nicht zu schlimm ist. Auf jeden Fall wünschen wir Florian Busch gute Besserung.
Bei den Eisbären gaben in Augsburg Torhüter Petri Vehanen und Stürmer Petr Pohl ihr DEL-Debüt. Doch auch diese beiden Spieler konnten die Auftaktniederlage nicht verhindern. Bereits in den ersten fünf Minuten bot sich den Berlinern die große Chance zur Führung, als man zwei Mann mehr auf dem Eis hatte. Doch aus dieser guten Gelegenheit machten die Eisbären gar nichts. Fortan entwickelte sich eine sehr intensive Partie, in der es durchaus hitzig zur Sache ging. Erstmals Grund zum Jubeln hatten dann die Panther, welche nach 13 Minuten durch Ryan Bayda mit 1:0 in Führung gingen. 29 Sekunden nach dem Gegentreffer musste Jimmy Sharrow auf die Strafbank, was Augsburg sofort ausnutzte. Nur elf Sekunden brauchten die Augsburger, um in Überzahl zu treffen. Luigi Caporusso mit dem 2:0 (14.). Der AEV mit einem Doppelschlag, denn zwischen dem 1:0 und 2:0 lagen ganze 40 Sekunden. Bei diesem Spielstand blieb es dann bis zur ersten Drittelpause.
Im Mittelrittel versuchten die Eisbären alles, um zurück ins Spiel zu finden. 14:2 zeigte die Schussstatistik nach dem Mitteldrittel an. Nur doof, wenn Augsburg einen seiner zwei Schüsse im Tore unterbringen konnte. Geschehen in Minute 27, als erneut Luigi Caporusso zur Stelle war – 3:0. In der Folgezeit vergaben Petr Pohl, Mark Bell und André Rankel gute Chancen. Somit mussten die Eisbären mit einem 0:3-Rückstand in die zweite Drittelpause gehen.
Im Schlussdrittel keimte noch einmal Hoffnung bei den Eisbären auf. Denn Henry Haase sorgte in der 44. Spielminute für den 3:1-Anschlusstreffer. Er sorgte damit also für das erste Eisbären-Tor der neuen Saison. Haase war zugleich auch der letzte Torschütze der Berliner in der vergangenen DEL-Saison. Doch die Hausherren sorgten Mitte des letzten Drittels für die endgültige Entscheidung. Braden Lamb mit dem Treffer zum 4:1 (50.). Dieser Gegentreffer nahm den Eisbären dann die letzte Hoffnung, hier doch noch etwas mitnehmen zu können. Somit blieb es am Ende beim verdienten 4:1 für Augsburg.

Vorh

ang auf für die 21. Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am morgigen Freitag beginnt die neue DEL-Saison und dann wird der amtierende Deutsche Meister ERC Ingolstadt von der Konkurrenz gejagt. 136 Tage nach dem Sensations-Coup der Oberbayern nimmt die DEL also ihren Spielbetrieb wieder auf. Und bereits am ersten Spieltag erwarten die Fans zwei echte Leckerbissen. So empfangen die Adler Mannheim z.B. den Titelträger Ingolstadt zum Saisonauftakt. Ingolstadt erhofft sich natürlich die Titelverteidigung, was laut den Experten aber nicht für möglich gehalten wird. Mannheim gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel und will das natürlich sofort gegen die Panther unter Beweis stellen. In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften ebenfalls aufeinander, Mannheim gewann deutlich mit 5:0. 
g trifft der Vorrundensieger der letzten DEL-Saison auf Mitfavorit Red Bull München. Diese wollen sich endlich den Traum von der ersten Meisterschaft erfüllen und haben sich dafür die Dienste des DEL-Rekord-Trainers Don Jackson gesichert. Dieser verfügt zwar über einen Kader voller guter Einzelspieler, nur müssen diese auch als Mannschaft harmonieren. Aber wenn einem das gelingen kann, dann ist es Don Jackson.
er Kölner Haie muss zum Saisonbeginn bei den Straubing Tigers antreten. Nach zwei verlorenen Endspielserien in Folge wollen die Haie nun im dritten Anlauf endlich den DEL-Pokal wieder in die Domstadt holen. Der Gegner der Kölner hat als einzige Mannschaft in der DEL seinen Etat gesenkt. Viel erwarten darf man in der neuen Saison von den Niederbayern also nicht. Denn die Konkurrenz im Kampf um Platz Zehn hat zu stark aufgerüstet.
zzl
y Adams Wolfsburg haben sich in den letzten Jahren zu einer Top-6-Mannschaft entwickelt, mit der man auch in der neuen Saison wieder rechnen muss. Der Auftaktgegner Düsseldorf hat sich im Vergleich zur Vorsaison ordentlich verstärkt. Man will sich endlich wieder für die Play-Offs qualifizieren. Ob es damit klappt, bleibt abzuwarten. Wenn überhaupt sollte die DEG die Pre-Play-Off-Ränge ins Auge fassen.
Die Iserlohn Roosters empfangen die Krefeld Pinguine. Die Sauerländer haben sich gut verstärkt und wollen auch in dieser Saison die Play-Offs wieder erreichen. Krefeld war in den letzten beiden Jahren die Überrraschungsmannschaft der Liga. Die Pinguine haben auch in dieser Saison wieder das Potenzial dafür.
Die letzte Partie des 1. Spieltages steigt in Schwenningen, wo die Wild Wings die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen. Die Wild Wings haben sich durchaus gut verstärkt und wollen diese Saison die Pre-Play-Offs erreichen. Auf jeden Fall ist der Kader stärker als der vom Vorjahr, ob es aber für Platz Zehn reicht, ist fraglich.


