1:3 – Eisbären verlieren Spitzenspiel in Hamburg

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend das Spitzenspiel bei den Hamburg Freezers mit 1:3 (1:0, 0:1, 0:2) verloren. Für die Eisbären war es im zweiten Saisonvergleich mit den Hanseaten die erste Niederlage gewesen. Das erste Duell hatte man in Berlin noch mit 4:3 n.P. für sich entscheiden können.

8.927 Zuschauer sahen ein erstes Drittel auf hohem Niveau. Beide begegneten sich auf Augenhöhe und suchten immer wieder den Weg zum Tor. Doch die beiden Torhüter – Dimitrij Kotschnew (Hamburg) und Rob Zepp (Eisbären) – hielten ihre Tore jeweils sauber. Als alles nach einem 0:0-Unentschieden nach 20 Minuten aussah, gelang Mark Katic in Überzahl der 1:0-Führungstreffer der Berliner. Da waren noch zwei Sekunden auf der Uhr. Kurz danach war das erste Drittel vorbei gewesen.

Im Mitteldrittel war es weiterhin eine sehr ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften weiter auf dem Vormarsch Richtung gegnerisches Tor. Und auch in diesem Drittel sollte ein spätes Tor fallen. Diesmal hatten die Hamburger Fans Grund zum jubeln. Jerome Flaake glich in der 39. Minute zum 1:1 aus. Für Rob Zepp war es das erste Gegentor nach knapp 99 Minuten gewesen. Beim Stand von 1:1 ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel hatten die Eisbären die Chance zur erneuten Führung, als Thomas Dolak wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank musste. Doch statt selber zu treffen, kassierten die Berliner einen Gegentreffer, Yougster Nicolas Krämmer schockte den DEL-Rekordmeister mit seinem Treffer. Hamburg lag erstmals an diesem Abend vorne – 2:1 (45.).
Und Hamburg bekam durch diesen Führungstreffer nochmal die zweite Luft. Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit konnte Garrett Festerling sogar auf 3:1 erhöhen. Es war zugleich der Schlusspunkt unter einer unterhaltsamen Partie gewesen.

Hamburg verkürzt somit den Rückstand auf Tabellenführer Mannheim (41 Punkte) auf vier Zähler. Auf die Eisbären, die trotz der Niederlage Vierter bleiben, hat Hamburg nun vier Zähler Vorsprung.

Noch bitterer als die Niederlage waren für die Eisbären die beiden Ausfälle von Verteidiger Jens Baxmann und Kapitän André Rankel. Baxmann blieb nach dem ersten Drittel mit einer Rippenprellung in der Kabine, Rankel humpelte nach einem Kniecheck eines Hamburgers in die Kabine, wo er zum dritten Drittel nicht mehr raus kam. Beiden Spielern wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass sie rechtzeitig zum Heimspiel am Sonntag gegen München (14:30 Uhr/O2 World) wieder fit sind.

Vorschau auf den 21. Spieltag: DEL-Kracher in Mannheim – Derby in Ingolstadt

Morgen steht in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) der 21. Spieltag auf dem Programm. Ganz klar im Mittelpunkt der sieben Spiele steht das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer Adler Mannheim und dem Tabellenzweiten Kölner Haie. Die Kurpfälzer konnten die Schwächephase der Domstädter nutzen und sich an die Tabellenspitze der DEL setzen. Mannheim hat bereits fünf Zähler Vorsprung, hat aber auch ein Spiel mehr als Köln absolviert. Die Adler haben sechs der letzten sieben Heimspiele gegen Köln gewonnen. Das erste Duell in dieser Saison gewannen aber die Kölner Haie auf eigenem Eis (3:1).

Das zweite Spitzenspiel steigt in der Hamburger O2 World, wo die Drittplatzierten Freezers den Tabellenvierten Eisbären Berlin empfangen. Die Vorschau auf diese Partie findet Ihr hier.

Die in dieser Saison sehr starken Straubing Tigers (5.) empfangen den enttäuschenden Geheimfavoriten Thomas Sabo Ice Tigers (10.). Von den letzten vier Spielen in Straubing gewannen beide je zweimal. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison gewann Nürnberg auf eigenem Eis mit 3:2.

Ein Derby steht in der Saturn-Arena an: Der ERC Ingolstadt (6.) empfängt die Augsburger Panther (7.). Augsburg schwächelte nach starkem Saisonbeginn zuletzt ordentlich und ist bis auf Platz Sieben abgerutscht. Ingolstadt gewann die letzten drei Heimspiele gegen Augsburg in Folge. Auch das erste Spiel in dieser Saison ging an Ingolstadt – 6:3 in Augsburg.

Die Iserlohn Roosters (9.) empfangen die Krefeld Pinguine (8.). Beide haben bisher 28 Punkte auf dem Konto und wollen den Rückstand nach oben verkürzen. Krefeld gewann drei der letzten vier Spiele am Seilersee. Das erste Spiel in dieser Saison entschieden die Pinguine auf eigenem Eis mit 4:3 n.V. für sich.

Die Hannover Scorpions (11.) haben den Tabellenletzten Düsseldorfer EG (14.) zu Gast. Hannover hat sich nach schwachem Saisonstart zuletzt stark verbessert gezeigt und sich bis auf Platz Elf in der Tabelle vorgekämpft. Die DEG hingegen schwächelte zuletzt und stürzte dadurch auf den letzten Platz ab. In Hannover gewann Düsseldorf fünf der letzten sieben Gastspiele. Auch das erste Duell in dieser Saison ging an Düsseldorf – 2:1 auf eigenem Eis.

Das letzte Spiel des 21. Spieltages findet in München statt. Der EHC Red Bull München (12.) empfängt die Grizzly Adams Wolfsburg (13.) . Beide Mannschaften können mit ihren bisher gezeigten Leistungen überhaupt nicht zufrieden sein. Mit Wolfsburg kam München bisher überhaupt nicht klar. Von neun DEL-Spielen gewann München nur eine – die aber zu Hause mit 4:3 n.V.

Morgen Bruderduell: Spitzenspiel in Hamburg

Am 21. Spieltag kommt es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zum Bruderduell. Die Hamburg Freezers empfangen die Eisbären Berlin. Die Hanseaten sind Dritter in der Tabelle (34 Punkte), die Berliner sind Vierter (33 Punkte). Die Hanseaten waren zuletzt sehr gut drauf, gewannen sechs der letzten sieben Ligaspiele und haben sich dadurch wieder nach vorne gekämpft in der Tabelle. Die Eisbären hingegen gewannen nur drei der letzten sechs Spiele.

In der Hansestadt fühlten sich die Eisbären zuletzt sehr wohl. Die letzten drei Gastspiele gewannen die Berliner in Folge. Von den letzten acht Spielen in Hamburg fuhren die Berliner sieben Mal als Sieger zurück in die Hauptstadt.

Hamburg gewann in der Liga zuletzt dreimal in Folge. Die Eisbären konnten vier der letzten sechs Gastspiele für sich entscheiden.

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Eisbären auf eigenem Eis mit 4:3 n.P. für sich. Zuvor setzte es jedoch zwei Niederlagen für die Eisbären gegen Hamburg in der European Trophy.

Eisbären-Coach Don Jackson stehen morgen Abend die beiden Stürmer Claude Giroux und Mads Christensen nicht zur Verfügung. Giroux ist derzeit in Nordamerika und lässt sich dort nach dem Check vom Krefelder Boris Blank genauer untersuchen. Christensen befindet sich wegen einer persönlichen Angelegenheit in seiner Heimat Dänemark.

Bei Hamburg fehlt weiterhin Serge Aubin. Zudem ist der Einsatz von Duvie Westcott fraglich.

Los geht es in der O2 World Hamburg um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Schütz.

20. DEL-Spieltag kompakt: Mannheim dreht 0:3 – München schießt Augsburg ab

Am 20. Spieltag hat es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen Wechsel an der Tabellenspitzen gegeben. Die Kölner Haie haben am Abend das Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin mit 0:3 verloren und sind somit auch von der Tabellenspitze gestürzt. Neuer Tabellenführer der DEL sind nun die Adler Mannheim, die das zweite Spitzenspiel des Tages gewonnen haben. Die Kurpfälzer setzten sich mit 5:3 gegen die Hamburg Freezers durch. Hamburg hatte dabei schon mit 3:0 geführt und war auf dem besten Weg zum siebten Sieg in Folge gewesen. Doch dann drehte Yannick Lehoux auf und schoss Hamburg mit drei Toren fast im Alleingang ab. Hamburg bleibt Dritter.

Die Straubing Tigers haben die sieben Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Hannover Scorpions beendet. Die Niederbayern gewannen mit 2:1 gegen die Niedersachsen und haben nun nur noch fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Mannheim. Straubing lag mit 2:0 vorne, Ivan Ciernik sein Anschlusstreffer in der Schlusssekunde kam zu spät.

Einen 4:3-Sieg n.V. feierte der ERC Ingolstadt im Derby bei den Thomas Sabo Ice Tigers. Ingolstadt hatte immer vorgelegt, doch die Franken kamen immer zum Ausgleich. Joe Motzko erzielte in der Overtime den Siegtreffer für den ERCI. Thomas Greilinger traf für Ingolstadt doppelt.

Einen 2:1-Sieg feierten die Krefeld Pinguine gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Wolfsburg war zwar in Führung gegangen, doch der KEV drehte die Partie noch und feierte somit den zweiten Sieg an diesem Wochenende.

Die Iserlohn Roosters besiegten Angstgegner Düsseldorfer EG mit 3:2. Tobias Wörle traf für die Sauerländer doppelt. Für Iserlohn war es erst der zweite Heimsieg in den letzten elf Heimspielen gegen Düsseldorf gewesen.

Der EHC Red Bull München hat die Augsburger Panther mit 5:0 vom Eis gefegt. Überragend auf Seiten der Münchner waren die beiden NHL-Stars Paul Stastny und Blake Wheeler. Jochen Reimer feierte einen Shut-out.

Nach 20 Spieltagen hat sich die Liga in zwei Hälften geteilt. Den Ersten Mannheim und den Sechsten Ingolstadt trennen nur sechs Punkte. Und den Siebten Krefeld und den Letzten Düsseldorf trennen auch nur acht Punkte. Es bleibt also nach wie vor sehr spannend in einer ausgelichenen Liga.

3:0 – Eisbären mit starker Defensivleistung

Die Eisbären Berlin haben ihr Auswärtsspiel bei den Kölner Haien mit 3:0 (0:0, 3:0, 0:0) gewonnen und damit den Tabellenführer gestürzt. Die Eisbären haben vor allem in der Defensive heute überzeugen können und setzten sich somit am Ende auch verdient in der Lanxess-Arena durch. Für Köln war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Die erste Krise der Haie in dieser Saison.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel hatte es noch 0:0-Unentschieden gestanden. Die beste Chance für Köln vergab Felix Schütz, der einen fragwürdigen Penalty an den Pfosten setzte. Auf Seiten der Eisbären vergab Laurin Braun zwei dicke Chancen.

Im Mitteldrittel hatten die Hausherren den besseren Beginn, doch sowohl Philip Gogulla als auch Ex-Eisbär Alex Weiß scheiterten am überragenden Rob Zepp im Eisbären-Tor. Diese Szene war der Knackpunkt des Spiels gewesen. Denn direkt im Gegenzug hatte Kapitän André Rankel die Eisbären mit einem Hammer von der blauen Linie mit 1:0 in Führung gebracht (23.).
Fortan waren die Domstädter stark verunsichert und die Eisbären zogen ihr Spiel auf. Und dafür belohnten sich die Hauptstädter auch. Zunächst war es Jens Baxmann gewesen, der nach einem klasse Zuspiel von Laurin Braun den Puck im leeren Tor versenkte – 2:0 (27.).
Eine Minute vor dem Ende des zweiten Drittels war es Laurin Braun selbst gewesen, der ein geniales Zuspiel von NHL-Star Danny Briére verwertete und zum 3:0 traf. Mit dieser beruhigenden Führung ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel versuchten die Kölner Haie noch einmal alles, doch im Abschluss fehlte das nötige Glück. Die Haie ließen beste Gelegenheiten aus, darunter auch eine doppelte Überzahl. Bei den Eisbären verhinderte Rob Zepp mehrfach einen Gegentreffer.

Damit gelang den Berlinern die Revanche für die 5:6-Niederlage im ersten Spiel in dieser Saison in Berlin. Überragend auf Seiten der Berliner war heute Goalie Rob Zepp, der mehrfach sein Können bewies. Auch Laurin Braun zeigte eine starke Leistung.
Köln rutschte nach der vierten Niederlage in Folge auf den zweiten Platz ab, während die Eisbären den Rückstand als Vierter auf Köln auf drei Punkte verkürzten. Auf den neuen Spitzenreiter Mannheim haben die Eisbären weiterhin fünf Zähler Rückstand.

Vorschau auf den 20. DEL-Spieltag: Die Top-4 unter sich – Derby in Nürnberg

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht heute der 20. Spieltag auf dem Programm. Alle Mannschaften sind im Einsatz, es finden also sieben Spiele statt. Und die Top-4 der Liga ist heute unter sich. Tabellenführer Köln empfängt den Tabellenvierten Berlin. Die Adler Mannheim (2.) treffen im Verfolgerduell auf die Hamburg Freezers (3.). Mit Hamburg kommt das „Team der Stunde“ nach Mannheim. Die Hanseaten haben zuletzt sechsmal in Folge gewonnen. Mannheim gewann drei der letzten fünf Heimspiele gegen Hamburg. Die Freezers setzten sich beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison mit 2:1 auf eigenem Eis durch.

In Nürnberg steht ein Derby auf dem Programm. Die Thomas Sabo Ice Tigers (9.) empfangen den ERC Ingolstadt. Die Franken wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren und daher dieses Derby unbedingt gewinnen. Und die Chancen für einen Heimsieg stehen gut, denn zehn der letzten zwölf Heimspiele gegen Ingolstadt gewannen die Ice Tigers. Darunter auch das erste Duell in dieser Saison mit 3:1.

Die Straubing Tigers (6.) empfangen die zuletzt starken Hannover Scorpions (8.). Und mit Hannover kommt der Angstgegner zum Pulverturm. Denn die Niedersachsen gewannen zuletzt sieben Mal in Folge bei den Tigers. So auch das erste Duell in dieser Saison (2:0).

Der EHC Red Bull München (12.) empfängt die Augsburger Panther (7.). Die Panther setzten am Freitag beim 5:1-Sieg gegen Düsseldorf ein Ausrufezeichen und beendeten somit die Niederlagenserie. Doch in München sieht die Bilanz der Panther alles andere als gut aus. Nur ein Sieg aus vier Gastspielen gelang dem AEV. Diesen Sieg feierte Augsburg aber in dieser Saison (2:0).

Die Krefeld Pinguine (10.) treffen auf die Grizzly Adams Wolfsburg (13.). Krefeld gelang am Freitag ein sehr überraschender 4:3-Sieg n.V. in Berlin, Wolfsburg verbesserte sich nach einem 2:1-Sieg gegen Nürnberg auf den vorletzten Tabellenplatz. Doch Reisen nach Krefeld lohnten sich für Wolfsburg in der DEL bisher kaum. Wolfsburg gewann nur zwei von bisher 13 Duellen in Krefeld. Die Pinguine gewannen das erste Duell in dieser Saison mit 5:4 in Wolfsburg.

Die letzte Partie des 20. Spieltages steigt am Seilersee. Die Iserlohn Roosters (11.) haben den Tabellenletzten Düsseldorfer EG zu Gast. Mit der DEG kommt aber kein gern gesehener Gast nach Iserlohn, denn die DEG gewann neun der letzten zehn Gastspiele am Seilersee. Iserlohn gewann dagegen das erste Spiel in dieser Saison mit 5:3 in Düsseldorf.

Heute in Köln: Eisbären zu Gast beim Tabellenführer

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht für die Eisbären Berlin heute Abend eine sehr schwere Auswärtspartie an. Der Tabellenvierte tritt beim Spitzenreiter Kölner Haie an. Dieses Spitzenspiel ist ein Duell zweier Erzrivalen. Die Kölner Haie wollen nach ihrer kleinen Krise (drei Niederlagen in Folge) vor der Länderspielpause zurück in die Erfolgsspur finden und die Eisbären wollen sich für die überraschende 3:4-Niederlage n.V. am Freitag gegen Krefeld rehabilitieren.

Und die Chancen auf einen Eisbären-Sieg in der Lanxess-Arena stehen sehr gut. Denn die Domstädter sind ein Lieblingsgegner der Eisbären. Von den vergangenen 13 Gastspielen in Köln gewannen die Eisbären zehn. Die Haie kamen in der letzten Zeit zu Hause kaum zu Recht gegen die Berliner. Dagegen setzten sich die Haie aber im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gegen den DEL-Rekordmeister durch. Köln gewann in der O2 World in einem wahren Torfestival mit 6:5. Auch heute ist so ein Torfestival wieder möglich.

Bei den Hauptstädtern gibt es zwei Änderungen im Vergleich zur Partie am Freitagabend gegen Krefeld. Stammkeeper Rob Zepp hat sich von seinem Magen-Darm-Infekt erholt und wird heute Abend wieder das Tor der Eisbären hüten. Sebastian Elwing, der am Freitag im Tor stand, sitzt als Back-up auf der Bank. Dort saß am Freitag noch Youngster Philip Lehr von FASS Berlin.
Dagegen wird NHL-Star Claude Giroux Trainer Don Jackson heute fehlen. Giroux wurde am Freitag von einem Krefelder gegen den Kopf gecheckt und zog sich dabei eine Stauchung der Halswirbelsäule zu. Die Eisbären haben ein Ermittlungsverfahren beantragt, da dieser Check im Spiel von den beiden Hauptschiedsrichtern Bauer und Lenhart ungeahndet blieb.

Los geht es heute Abend in der Lanxess-Arena um 17:45 Uhr. Dieses Spiel wird von Servus TV ab 17:25 Uhr live übertragen. Die beiden Hauptschiedsrichter sind die Aumüller und Brill.

Das Eisbären-Team für das Auswärtsspiel in Köln:

Tor: Rob Zepp, Sebastian Elwing

Verteidigung: Jimmy Sharrow, Frank Hördler, Jens Baxmann, Julian Talbot, Mark Katic, Constantin Braun

Angriff: Jamie Arniel, Laurin Braun, TJ Mulock, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Darin Olver, Mads Christensen, Tyson Mulock, Matt Foy, Daniel Brière

DEL/19. Spieltag kompakt: Hamburg siegt weiter – Augsburg fegt Düsseldorf vom Eis

Am 19. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Hamburg Freezers ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Die Hanseaten gewannen an ihrem 10. Geburtstag das Spitzenspiel gegen die Straubing Tigers klar mit 4:1. Für Hamburg war es bereits der sechste Sieg in Serie gewesen. NHL-Star Jamie Benn traf einmal, Youngster Jerome Flaake war gleich doppelt erfolgreich gewesen. Hamburg hat als Dritter nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Köln.

Auch die Adler Mannheim konnten den Rückstand auf Köln verkürzen. Die Kurpfälzer gewannen das zweite Spitzenspiel des Tages beim ERC Ingolstadt mit 2:1. Alle Treffer fielen dabei schon bis zur achten Minute. Danach entnervte vor allem MERC-Goalie Dennis Endras die Spieler der Panther reihenweise. Mannheim hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Köln.

Einen ersten Schritt aus der Krise machten die Augsburger Panther. Der AEV fegte die Düsseldorfer EG mit 5:1 vom Eis. Dabei war die DEG noch mit 1:0 in Führung gegangen, danach wurden die „jungen Wilden“ der DEG gnadenlos abgeschossen. Gegen Ende des Spiels gab es noch eine Massenkeilerei auf dem Eis, die Schiedsrichter verteilten u.a. drei Disziplinarstrafen und eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Düsseldorf fiel durch die Niederlage ans Tabellenende.

Weiter auf dem Vormarsch befinden sich die Hannover Sorpions. Die Niedersachsen gewannen mit 3:1 gegen den EHC Red Bull München. München ging zwar in Führung, danach kam aber nichts mehr von den Mannen von Trainer Pat Cortina. Auch NHL-Star Paul Stastny konnte die Niederlage nicht verhindern. Hannover ist nun schon Achter und hat nur vier Zähler Rückstand auf den Vierten Berlin.

Einen wichtigen Sieg feierten die Grizzly Adams Wolfsburg. Die Wolfsburger setzten sich mit 2:1 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers durch. Alle drei Treffer fielen dabei in den letzten zehn Minuten der Partie. Nürnbergs Neuzugang Daniel Weiß konnte keine Akzente setzen.

Krefeld feierte einen überraschenden 4:3-Sieg n.V. in Berlin. Den Spielbericht zu dieser Partie findet Ihr hier.

Nach Check gegen Giroux: Eisbären haben Ermittlungsverfahren beantragt

Den Krefeld Pinguinen droht noch ein Nachspiel. Denn die Eisbären Berlin haben bei der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Ermittlungsverfahren beantragt. Grund dafür ist ein Check gegen den Kopf von Claude Giroux. Ein Krefelder Spieler hatte den NHL-Star im Spiel gegen den Kopf gecheckt, was von den Schiedsrichtern jedoch nicht gesehen und somit auch nicht geahndet wurde.

Der Check passierte bei einem Bully im zweiten Drittel. Giroux zog sich dabei eine Überdehnung der Halswirbelsäule zu und wird den Berliner morgen Abend beim schweren Gastspiel in Köln fehlen. An dieser Stelle wünschen wir Claude Giroux gute Besserung und hoffen, dass die DEL das Ermittlungsverfahren auch einleiten wird.

Wir haben den Check gegen Giroux leider nicht gesehen und können uns somit kein Urteil erlauben. Aber da eine Verletzung bei Giroux vorliegt, gehen wir mal davon aus, dass ein Check vorlag. Ob der nun fair oder unfair war, muss nun die DEL entscheiden. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

3:4 n.V. – Krefeld mit eiskalter Chancenverwertung

Ausgabe #14

Die Eisbären haben das erste Heimspiel nach der Länderspielpause verloren. Vor 14.100 Zuschauern in der O2 World unterlag der DEL-Rekordmeister den Krefeld Pinguinen mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:1/01) n.V. Es war eine weitere Heimniederlage gegen den Angstgegner gewesen. Doch die Niederlage hatten sich die Berliner selbst zuzuschreiben. Denn Chancen für einen Sieg waren jede Menge da, nur vor dem Tor wurde mal wieder zu kompliziert gespielt. Krefeld zeigte sich dagegen vor dem Tor eiskalt und so war der Sieg irgendwo auch verdient.

EHC-Coach Don Jackson musste in dieser Partie auf Stammkeeper Rob Zepp (Magen-Darm) und den Langzeitverletzten Dominik Bielke verzichten. Bielke sammelt aber derzeit schon wieder Spielpraxis beim Kooperationspartner FASS Berlin. Dagegen feierte Stürmer Darin Olver sein lang ersehntes Saison-Debüt.

Vor dem ersten Bully wurden erst einmal zwei Eisbären-Spieler geehrt. Verteidiger Frank Hördler und Stürmer Florian Busch wurden von Manager Peter John Lee für ihr 500. DEL-Spiel geehrt. An dieser Stelle gratulieren wir den beiden Spielern zu diesem Jubiläum. Continue reading