
Am morgigen Sonntag bestreiten die Eisbären Berlin ihr erstes Heimspiel der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zu Gast sind die Straubing Tigers, welche zum Saisonauftakt mit 3:2 n.P. Vizemeister Kölner Haie besiegten. Die Berliner hingegen verloren ihr Auftaktspiel bei den Augsburger Panthern klar und deutlich mit 1:4. Noch schlimmer als die Niederlage war aber der verletzungsbedingte Ausfall von Stürmer Florian Busch, welcher das Eis bereits nach vier Minuten verlassen musste. „Buschi“ zog sich eine Verletzung an der Schulter zu und wird nach Angaben der Eisbären wohl länger ausfallen. Eisbären-Coach Jeff Tomlinson hatte dies bereits gestern Abend vermutet:
Es schaut nicht gut aus. Ich glaube, er wird länger fehlen.
Dadurch, dass man Verteidiger Alex Trivellato nach Dresden verliehen und Petr Pohl seinen deutschen Pass erhalten hat, sind derzeit noch zwei Lizenzen frei. Gut möglich also, dass die Verantwortlichen noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen werden. Handlungsbedarf besteht nicht nur aufgrund der Verletzung von Busch. Denn vor allem in der Defensive sind die Defizite unübersehbar. Die Verteidigung ist sehr dünn besetzt und dazu leisten sich vor allem Leistungsträger wie Jimmy Sharrow und Casey Borer immer wieder haarsträubende Fehler, welche zu Chancen für die Gegner und im schlimmsten Fall zu Gegentoren führen.
Eine weitere Baustelle ist das Powerplay der Eisbären. Die Berliner waren einst gefürchtet in dieser Disziplin, doch in den letzten Jahren war das Überzahlspiel der Eisbären nicht mehr als ein laues Lüftchen. In Augsburg hatte man gestern sechs Überzahlspiele, keines davon konnte man nutzen. Im ersten Drittel hatte man sogar zwei Mann mehr auf dem Eis, aber auch daraus konnte man nichts machen.
Und morgen kommt mit Straubing ein Gegner, der sich in letzter Zeit zu einem echten Angstgegner entwickelt hat. In der vergangenen DEL-Saison gab es in vier Spielen nur einen Sieg für die Eisbären, diesen auch erst nach Penaltyschießen (3:2 in Berlin). Von den letzten zehn Spielen insgesamt gegen die Niederbayern konnten die Berliner nur drei gewinnen. Nur zwei der letzten fünf Heimspiele gegen die Tigers endeten mit einem Sieg für die Eisbären, allerdings nur einer nach regulärer Spielzeit. Dieser war aber recht deutlich, denn am 23.12.2012 fegten die Hauptstädter die Niederbayern mit 8:0 aus der Arena am Ostbahnhof. Ein solches Ergebnis werden wir morgen Nachmittag aber wohl kaum erleben. Aber mir persönlich würde ja schon ein Sieg reichen.
Personell gesehen fehlt Chefcoach Jeff Tomlinson morgen nur Stürmer Florian Busch. Alle anderen Spieler sind fit für das Duell gegen Straubing. Bei den Niederbayern ist lediglich der Einsatz von Stürmer Thomas Brandl fraglich. Ansonsten sind auch bei den Tigers alle Spieler an Board.
Los geht die Partie zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers morgen Nachmittag um 14:30 Uhr, Hauptschiedsrichter sind die Herren Fischer und Rohatsch.


Vorh

ang auf für die 21. Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am morgigen Freitag beginnt die neue DEL-Saison und dann wird der amtierende Deutsche Meister ERC Ingolstadt von der Konkurrenz gejagt. 136 Tage nach dem Sensations-Coup der Oberbayern nimmt die DEL also ihren Spielbetrieb wieder auf. Und bereits am ersten Spieltag erwarten die Fans zwei echte Leckerbissen. So empfangen die Adler Mannheim z.B. den Titelträger Ingolstadt zum Saisonauftakt. Ingolstadt erhofft sich natürlich die Titelverteidigung, was laut den Experten aber nicht für möglich gehalten wird. Mannheim gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel und will das natürlich sofort gegen die Panther unter Beweis stellen. In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften ebenfalls aufeinander, Mannheim gewann deutlich mit 5:0. 
g trifft der Vorrundensieger der letzten DEL-Saison auf Mitfavorit Red Bull München. Diese wollen sich endlich den Traum von der ersten Meisterschaft erfüllen und haben sich dafür die Dienste des DEL-Rekord-Trainers Don Jackson gesichert. Dieser verfügt zwar über einen Kader voller guter Einzelspieler, nur müssen diese auch als Mannschaft harmonieren. Aber wenn einem das gelingen kann, dann ist es Don Jackson.
er Kölner Haie muss zum Saisonbeginn bei den Straubing Tigers antreten. Nach zwei verlorenen Endspielserien in Folge wollen die Haie nun im dritten Anlauf endlich den DEL-Pokal wieder in die Domstadt holen. Der Gegner der Kölner hat als einzige Mannschaft in der DEL seinen Etat gesenkt. Viel erwarten darf man in der neuen Saison von den Niederbayern also nicht. Denn die Konkurrenz im Kampf um Platz Zehn hat zu stark aufgerüstet.
zzl
y Adams Wolfsburg haben sich in den letzten Jahren zu einer Top-6-Mannschaft entwickelt, mit der man auch in der neuen Saison wieder rechnen muss. Der Auftaktgegner Düsseldorf hat sich im Vergleich zur Vorsaison ordentlich verstärkt. Man will sich endlich wieder für die Play-Offs qualifizieren. Ob es damit klappt, bleibt abzuwarten. Wenn überhaupt sollte die DEG die Pre-Play-Off-Ränge ins Auge fassen.
Die Iserlohn Roosters empfangen die Krefeld Pinguine. Die Sauerländer haben sich gut verstärkt und wollen auch in dieser Saison die Play-Offs wieder erreichen. Krefeld war in den letzten beiden Jahren die Überrraschungsmannschaft der Liga. Die Pinguine haben auch in dieser Saison wieder das Potenzial dafür.
Die letzte Partie des 1. Spieltages steigt in Schwenningen, wo die Wild Wings die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen. Die Wild Wings haben sich durchaus gut verstärkt und wollen diese Saison die Pre-Play-Offs erreichen. Auf jeden Fall ist der Kader stärker als der vom Vorjahr, ob es aber für Platz Zehn reicht, ist fraglich.


