Deutsche Eishockey Liga: Ein erstes Fazit nach den ersten elf Spieltagen

DEL-LogoEs ist die Jubiläumssaison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die 20. DEL-Saison befindet sich mittlerweile in vollem Gange und wir haben die ersten elf Spieltage bereits hinter uns. Und dabei haben wir schon die ein oder andere Überraschung erlebt. Wir wollen mal ein erstes Fazit ziehen und die Mannschaften kurz bewerten, ob es aktuell nach Plan läuft, man überraschend stark gestartet ist oder aber ob man den eigenen Erwartungen hinter her hinkt.

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDer Saisonstart der Thomas Sabo Ice Tigers lässt sich definitiv sehen. Letztes Jahr galten die Franken als der Geheimfavorit, konnten die Erwartungen aber nicht erfüllen. Dieses Jahr hat sich das Team nicht groß verändert, man konnte den großen Stamm bei behalten und konnte somit auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. Auf dem Trainerposten gab man Tray Tuomie, dem bisherigen Co-Trainer, das Vertrauen und siehe da, er hat die Fans bisher nicht enttäuscht. Denn viele im Fanlager der Ice Tigers standen dieser Berufung Tuomies eher skeptisch entgegen. Doch er legte mit den Franken den besten Saisonstart seit Bestehen der DEL hin. Neun Siege zum Saisonauftakt gelangen zuvor keinem anderen Team. Landshut hielt zuvor den Rekord mit acht Siegen zum Start der Saison 1995/1996. Mit den Nürnbergern wird man wohl in diesem Jahr definitiv rechnen müssen. Es scheint fast so, als ob sich die Mannschaft erst mit einem Jahr Verspätung gefunden und eingespielt hat. Aktuell stehen die Franken jedenfalls an der Tabellenspitze.

130px-Koelner-haie-logo_svgNach der verlorenen Finalserie gegen die Eisbären Berlin in der letzten Saison wollten die Kölner Haie in dieser Saison nun einen neuen Anlauf starten und den DEL-Pott endlich mal wieder gewinnen. Nach eher durchwachsenem Saisonstart kamen die Domstädter aber immer besser in Form und haben sich nun schon bis auf Platz Zwei der Tabelle vorgekämpft. Das große Plus der Haie ist der eingespielte Kader. Denn so viele gravierende Veränderungen hatte es im Kader der Haie nicht gegeben. Mal abgesehen vom Verlust von Felix Schütz (KHL), den man aber mit Marcel Müller nahezu gleichwertig ersetzt hat. Allerdings konnte Müller im bisherigen Saisonverlauf noch nicht komplett überzeugen, aber die Saison ist ja noch lang und die Haie haben sich in den letzten Spielen richtig gut eingespielt. Allerdings schmerzen natürlich die kürzlich erlittenen Niederlagen gegen die vermeintlichen Kellerkinder Schwenningen (1:2) und Düsseldorf (2:4).

125px-Krefeld_Pinguine_LogoIn der vergangenen Saison galten die Krefeld Pinguine schon als Außenseiter im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze. Dieses Jahr sah dies nicht anders aus. Doch wie bereits in der letzten Saison sorgen die Seidenstädter auch in dieser Saison wieder für Furore. Der Mix aus erfahrenen und jungen, talentierten Spielern erweist sich als sehr gut und führt die Seidenstädter aktuell schon wieder auf den dritten Platz. Es scheint fast so, als ob der KEV noch einen Tick stärker ist als in der vergangenen Saison, welche erst im Halbfinale ihr Ende fand. Man hat vor allem die schmerzhaften Abgänge von den beiden langjährigen Leistungsträgern Dusan Milo und Richard Pavlikovsky erstaunlicherweise sehr gut weg gesteckt. Krefeld kann auch in dieser Saison wieder für eine Überraschung sorgen. Continue reading

Leistungsbericht der Eisbären Berlin vom vergangenen Wochenende

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgLeistungsbericht Eisbären Berlin

Das nächste Wochenende ist vorbei und es tut weh, wenn man auf die Tabelle schaut. Obwohl das Wochenende gut für die Eisbären begonnen hat, so schlecht hat es geendet. Die Eisbären waren am Freitag zu Gast in Augsburg und am Sonntag endlich wieder zu Hause in Berlin. Was konnten wir aus diesen beiden Spielen mitnehmen?

In Augsburg:

Eigentlich fängt man ja nicht gleich mit dem Positiven an, doch ich breche einfach mal die Lanze, denn was man in Augsburg an Kampf und Verbissenheit gesehen hat, waren wieder unsere Eisbären. Es wurde gelaufen und sich in die Partie gebissen. Die Checks wurden angenommen und auch dem ein oder anderen Fight wurde nicht aus dem Weg gegangen. So muss man sich Auswärts präsentieren, wenn man gewinnen will. Wieder eine Starke Reihe um Rankel und Talbot. Auch erfreulich das mal wieder Barry Tallackson traf,der zuletzt eher mit Abwesenheit auf dem Eis glänzte, als mit Toren. Auch wennfür die Augsburger immer wieder der Anschlusstreffer gelang, so war die Konzentration hoch. Das sah man auch an der Passgenauigkeit, die diesmal höher war als die Spiele zuvor. Auch das Abwehrverhalten allgemein war um Einiges besser. Die Angriffsreihen funktionierten besser, aber wieder und immer wieder war die Treffergenauigkeit ein großes Manko. So hätte man nicht ins Penaltyschießen gehen müssen, denn die hohe Anzahl an Chancen in der Verlängerung hätten man verwerten müssen! Hier muss noch weiter kräftig gearbeitet werden.

In Berlin:

Wieder mit einem Auswärtssieg in der Tasche ging es in die Bärenhöhle zurück. Fulminant starteten die Bären auch und gingen in der 6.Minute in Führung. Was dann allerdings folgte, mochte man nicht so recht Glauben. Zwar wurde teils verbissen gekämpft und auch versucht,  sich spielerisch Torchancen zu erspielen, doch ging dies richtig in die Hose. Es fehlte an dem Tag ein bisschen von allem. Das größte Manko war das Powerplay. Um ein Beispiel zu nennen. Im 2. Drittel war ich um die Situation mit der Fankurve kurz abgelenkt. Die Eisbären hatten zu dem Zeitpunkt ein Powerplay, aber! Ich hab davon erst etwas gemerkt als der Stadionsprecher sagte: „Straubing Komplett!“ Das heißt, mir fiel überhaupt nicht auf das wir in Überzahl waren. Genau das ist der Punkt. Die Eisbären hatten keine einzige Idee, wie sie in das Angriffsdrittel kommen sollten. Alle Pässe waren mit Ansage. Straubing mit ihrer aggressiven Unterzahl-Spielweise hatte da leichtes Spiel und machte mit einem Spieler weniger genauso viel wie die Eisbären mit einem Mann mehr auf dem Eis. Hingegen die Eisbären in Unterzahl sich teilweise sehr Passiv verhielten. Auch wurde kaum ein Mittel gegen die vorcheckenden Straubinger gefunden. Das endete dann mit einem Fehlpass oder der Verteidiger stand mit der Scheibe im eigenen Drittel und wusste nicht wohin damit, weil ihm keiner half. Im Angriff war von Forechecking kaum was zu sehen. Es schien fast so als seien die Eisbären müde gewesen. So richtig ins Spiel fand kaum einer der Stürmer. Teils zu kompliziert oder überhaupt kein Abschluss (in 3 PP´s 2 Schüsse). Toll gekämpft, aber sich selber wieder nicht belohnt, wie so oft schon in der Saison.

Fazit:

Zwei Spiele, zwei Punkte, letzter Tabellenplatz. Es kommt irgendwie alles zusammen. Nimmt man nur den Sonntag mit dem Spiel, den Unmut der Fans gegenüber der AEG, passt es alles zusammen. Die Spieler sind total Verunsichert und die Fans sind sauer über die Leistung und die Aktionen der AEG. Es wird immer schwerer für die Eisbären sich aus diesem Sumpf zu befreien,. Das klappt nur, wenn die Fans sich bei den Spielen voll hinter die Mannschaft stellen und im Verein Ruhe einkehrt. Auch die Spieler müssen sich mit der Situation befassen und wie ich es immer gerne sage Eishockey Kämpfen. Es gibt keinen Schönheitspreis für geschossene Tore, einen netten Move auf dem Eis oder einen flotten Spruch(Wir müssen Kämpfen). In der jetzigen Situation zählt nicht der Einzelne, es zählt nur der Verein. Jeder, der das Eis im Trikot der Eisbären betritt, hat 150% zu geben, ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder hat um den kleinsten Zentimeter Eis zu kämpfen, um Tore zu verhindern. Beweisen sollten wir das alle am Freitag, wenn die Kühlschränke in Berlin zu Gast sind. Alle Gemeinsam, nur der EHC!

Stimmen zum Spiel der Eisbären Berlin gegen die Straubing Tigers (2:4)

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logo


11. DEL-Spieltag:

Eisbären Berlin vs. Straubing Tigers 2:4 (1:2, 1:1, 0:1)

Stimmen zum Spiel:


André Rankel (Eisbären-Kapitän):

„Wir haben gut angefangen, hätten das ein oder andere Tor mehr machen können. Danach haben wir komplett aufgehört, Eishockey zu spielen. Wir haben nicht mehr foregecheckt, haben unsere Füße nicht mehr bewegt. Haben in der Defensive wieder die Fehler gemacht. Es hat uns einfach runter gezogen. Wir haben nicht die Leistung gebracht, die wir von uns selber erwarten.“

Jeff Tomlinson (Trainer Eisbären):

„Wir sind sehr, sehr enttäuscht. Wir haben nicht genug investiert. Wir konnten nicht an den Sieg in Augsburg anknüpfen und eine Serie starten. Es frustriert mich, dass wir zu Hause verloren haben und dass die Jungs teilweise nicht gelaufen sind. Wir können im Moment nichts dazu sagen.“

Florian Busch (Eisbären-Stürmer):

„Es war erschreckend von unserer Seite, vor allem im letzten Drittel. Da haben wir nicht unser Eishockey gespielt, was wir spielen wollten. Ich bin teilweise ein bisschen sprachlos gewesen. Wir wollen natürlich anders Eishockey spielen. Das 1:2 am Ende des ersten Drittels war ein Dämpfer für uns. Straubing hat gut gespielt, die haben sich gut auf uns eingestellt.“

Dan Ratushny (Trainer Straubing):

„Ein Sieg in Berlin ist immer hart. Wir haben das letzte Spiel hier 0:8 verloren. Heute waren unser Torwart und unsere Special Teams stark. Und wir hatten auch ein bisschen Glück. Berlin hatte zwei sehr starke Torchancen in der letzten Minute. Da hat Bacashihua eine starke Parade gezeigt.“

Der 11. Spieltag KOMPAKT

Der 11. Spieltag der Jubiläumssaison

Die Begegnungen :

 

125px-Krefeld_Pinguine_Logo 125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo

Ergebnis : 3 : 1 (1:0,1:0,1:1)

Zuschauer : 4098

Die Pinguine aus Krefeld setzen sich in einem mäßigen Sonnabendspiel durch.

Auf diese Partie durfte man gespannt sein. Denn Wolfsburg hatte ja den Tabellenführer Tags zuvor besiegt. Die Hausherren begannen Schwungvoll. Jedoch sollten die Fans 19 Minuten auf ein Tor warten. In der letzten Spielminute des ersten Abschnitts gelang M. Vokaes bei einem Überzahlspiel der Treffer zum 1:0. Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild, beide Teams egalisierten sich und hatten nur mäßige Torchancen. Die Kefelder wieder mit dem besseren Scheibenglück. So konnte  D. Pietta in der 31. Min. auf 2:0 für die Pinguine stellen. So ging es dann auch in die Kabinen. Im letzten Abschnitt erwischten die Hausherren den besseren Start und konnten auf 3:0  erhöhen. Torschütze war D. Fischer in der 44. Min. Das Spiel war entschieden, zwar konnte Wolfsburg noch einmal auf 1:3 verkürzen (53. B. Palin) aber das reichte nicht mehr.

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Ergebnis : 0 : 3 (0:0,0:2,0:1)

Zuschauer : 3129

Die Münchener im Abwärtstrend, kein  Tor auf eigenem Eis.

Da wird sich herr Page was einfallen lassen müssen. Die Münchener laufen ihren eigenen Ansprüchen hinterher. So konnten die Gäste recht leicht gewinnen. Im ersten Drittel schienen beide Mannschaften noch nicht ganz da zu sein und somit gab es auch keine Tore. Im 2. Abschnitt sah das ganze schon etwas besser aus zumindest für die Gäste. In der 23. Min. konnte A. Falk die Verteidiger überwinden und das Führungstor für die Haie erzielen. R. Ticar legte in der 28. Min. nach. So ging es in die Kabinen. Im Schlussdrittel versuchten die Münchener noch einmal alles, trafen jedoch das Tor nicht. Die Gäste sorgten dann in der 51. Min. für die Entscheidung. M. Ohmann besorgte das 3:0 was auch den Endstand bedeutete.

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg 125px-Adler-Mannheim-logo_svg

Ergebnis : 4 : 1 (2:1,1:0,1:0)

Zuschauer : 5009

Die Ice Tigers melden sich in der Erfolgsspur zurück und besiegen die Adler.

Das Topspiel sorgte für viele Vermutungen, da Mannheim sich im Aufwind befindet und der Tabellenführer kürzlich verlor, hatten die meisten die Adler favorisiert. So ging es recht hektisch ins erste Drittel, Chancen auf beiden Seiten. Die Hausherren konnten eine schon in der 4. Min. für sich nutzen und E. Kaufmann netzte ein. Der Ausgleich fiel dann in der 12. Min. durch J. Hecht. In der letzten Minute des ersten Abschnitts nutzte F. Eriksson eine Lücke in der Verteidigung und brachte die Nürnberger erneut in Führung. Im 2. Abschnitt ging es ordentlich weiter und beide Teams hatten gute Chancen. In der 30. Min. konnten wieder die Heimfans jubeln, J. Pollock nutzte ein Powerplay und baute die Führung aus. Im Schlussabschnitt rannten die Mannheimer erfolglos dem Rückstand hinterher. Wieder waren es die Hausherren die das Netz trafen. S. Rupprich besorgte das letzte Tor des Abends und so gewannen die Nürnberger verdient.

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Ergebnis : 2 : 4 (1:2,1:1,0:1)

Zuschauer : 13900

Wer oder was stoppt den Abwärtstrend des Meisters, rote Laterne ! ! !

Die Eisbären fallen weiter und werden nur durch das Tabellenende gestoppt. Sie kämpfen teilweise, jedoch scheinen die Waffen stumpf. Man trifft einfach nicht oder zu selten das Tor. So hatten es die Gäste recht einfach 3 Punkte aus der Hauptstadt mitzunehmen. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem Blog.

SCHWENNINGER WILD WINGS  150px-AEV_Panther_svg

Ergebnis : 8 : 0  (2:0,3:0,3:0)

Zuschauer : 4551

Schwenningen schiesst sich in der Liga warm Und zelegt Augsburg mit Kantersieg.

Es ist schon beeindruckend wie sich die Männer aus Schwenningen in der DEL behaupten. Auch dieser Abend bot viele Tore, jedoch nur von einem Team. Im ersten Abschnitt gab es gutes Offensivspiel der Hausherren. Diese trafen auch 2x. In der 8. Min. war es T. Wishart und in der 13. Min. N. Petersen. Die Gäste immer einen Schritt zu spät. Im 2. Abschnitt das gleiche Bild, die Hausherren spielen, die Gäste laufen hinterher. So konnten die Schwenninger 3x jubeln (22. N. Johnson, 25. M. Green, 38. P. Schlager). Die Augsburger sichtlich geschockt und brachten nichts nennenwertes zustande. Im letzten Drittel gabs dann ein Scheibenschiessen aufs Augsburger Tor und der Keeper der Gäste war an diesem Abend nicht zu beneiden. Drei weitere male musste er hinter sich greifen. In der 45. Min. war es M. Sacher, in der 48. Min. M. Rodman und in der 52. Min. T. Pielmeier die den 8:0 Sieg perfekt machten.

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Ergebnis : 5 : 1 (1:0,2:1,2:0)

Zuschauer : 2771

Auch der 2. Anschutzbruder kommt aus dem letzten Drittel der Tabelle nicht heraus.

Auch die Hamburger Fans müssen dieser Tage Leidensfähigkeit beweisen. Eine deutliche Niederlage gegen die Gastgeber aus Ingolstadt wirft Fragen auf. Im ersten Abschnitt erwischte Ingolstadt einen Blitzstart und konnte in der 2. Min. durch A. Oblinger in Führung gehen. Dies war aber auch der einzige Treffer in diesem Drittel. Im 2. Abschnitt ging es so weiter. T. Turnbull traf in der 31. Min zum 2:0 und nur eineinhalb Minuten später baute T. Conboy die Führung aus. Hamburg stemmte sich gegen die Niederlage und stürmten das Tor der Hausherren, jedoch waren sie nicht sehr Effektiv dabei. In der 35. Min. sollte es dann doch klappen und T. Oppenheimer brachte die Gäste auf 1:3 heran. So ging es in die Kabinen und die Hanseaten konnten hoffen. Im letzten Abschnitt fand diese Hoffnung sein jähes Ende. Gerade 1,16 Min. gespielt bei Überzahl der Gäste gelang Ingolstadts T. Greilinger ein Shorthanded Goal zum 1:4. 30 Sek. später traf dann J. Boucher erneut. Die Gäste hatten nichts mehr entgegen zu setzen. So gewannen die Hausherren völlig verdient.

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Ergebnis : 4 : 1 (2:0,2:0,0:1)

Zuschauer : 4557

Düsseldorf bestätigt Aufwärtstrend und kämpft sich mit einem weiteren Sieg aus dem Tabellenkeller.

Im ersten Abschnitt mussten die Fans der Heimmannschaft nicht lange warten um ihre Jungs auf dem Eis zu feiern. In der 3. Min. traf J. Bostrom das Tor der Gäste. Dann passierte ein Weile nicht viel. Chancen hüben wie drüben, bis 10 Sek. vor Drittelende A. Martinsen erneut einnetzte. Im 2. Abschnitt versuchten die Gäste aus Iserlohn einiges, aber es sollte nicht von Erfolg gekrönt sein im Gegenteil. In der 25. Min. traf erneut Düsseldorf in Person von N. Mondt. In der 28. Min. legte J. Bostrom zum 4:0 nach. Die Gäste nun völlig konfus. Im letzten Abschnitt sollte jedoch der Ehrentreffer gelingen. In der 56. Spielminute konnte A. Foster den einzigen Treffer des Spiels für die Gäste markieren.

 

 

2:4 – Nach der Meister-Zeremonie folgt der Absturz ans Tabellenende

logo_WBN_1314Ausgabe #8:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logo

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag die dritte Heimniederlage in Folge kassiert. Vor 13 900 Zuschauern musste sich der DEL-Rekordmeister dem Tabellenletzten Straubing Tigers geschlagen. Am Ende stand ein 2:4 (1:2, 1:1, 0:1) auf dem Videowürfel der O2 World. Dabei hatten die Eisbären in diesem Spiel gezeigt, dass sie das Eishockey spielen durchaus nicht verlernt hatten. Sie erspielten sich gute Torchancen, doch im Abschluss fehte einfach das nötige Glück. Aber so ist es eben, wenn es bei einer Mannschaft nicht läuft. Da geht dann fast alles schief, was schief laufen kann. Durch die heutige Niederlage rutschten die Hauptstädter ans Tabellenende, haben also die „Rote Laterne“ von den Niederbayern übernommen.

Dabei hatte dieser Tag so feierlich begonnen. Vor dem Spiel gab es für die Eisbären-Spieler die Meisterringe aus den Händen von Anschutz-Ehefrau Nancy. Danach wurde der siebte Meisterbanner feierlich unter das Hallendach der Arena am Ostbahnhof gezogen. Als die Feierlichkeiten vorüber waren, kamen die Straubing Tigers ebenfalls auf das Eis und so konnte das DEL-Spiel des 11. Spieltages losgehen.

Und die Hausherren kamen gut aus den Startlöchern. Sie zeigten sich beflügelt vom Auswärtssieg in Augsburg und wollten heute gleich nachlegen. Jedenfalls wurde sofort der Weg zum Tigers-Tor von Jason Bacashihua gesucht. Und den Tigers-Schlussmann konnte man dann letztendlich auch in der 6. Spielminute überwinden. Nach einem Patzer der Straubinger Defensive kam Julian Talbot an den Puck und der ließ sich diese Chance nicht entgehen – 1:0.
Dieser Gegentreffer wirkte dann wie ein Weckruf für die Niederbayern, die fortan sich ebenfalls in der Offensive aktiv zeigten. Und in der 9. Spielminute gab es dann auch erstmals Grund zum Jubeln für die Gäste aus Straubing. In Überzahl war Tobias Wörle erfolgreich gewesen – 1:1.
Es entwickelte sich nun ein Spiel, welches hin und her ging, wobei die Eisbären bei den Torchancen leichte Vorteile hatten. Doch wer sie vorne nicht macht, bekommt sie eben hinten. Dieses Sprichwort kam auch heute wieder zur Geltung. Denn 28 Sekunden vor der ersten Drittelpause kam Blaine Down im Slot zum Torschuss, mit dem er die Niederbayern in Führung brachte – 1:2. Einen Torjäger wie Blaine Down soll man halt nicht so alleine vor dem Tor stehen lassen. Continue reading

Vorschau auf den 11. DEL-Spieltag: Spitzenspiel in Nürnberg – München erwartet Köln

DEL-LogoIn der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geht es morgen mit dem 11. Spieltag weiter. Ein Spiel fand bereits heute Nachmittag statt. Krefeld setzte sich mit 3:1 gegen Wolfsburg durch. Morgen geht es dann mit dem Spitzenspiel Nürnberg gegen Mannheim weiter. Zudem treffen noch u.a. München auf Köln sowie die Eisbären auf Straubing. Der 11. DEL-Spieltag im Überblick:

 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg125px-Adler-Mannheim-logo_svg2B790336Spitzenreiter Thomas Sabo Ice Tigers empfängt die Adler Mannheim zum Spitzenspiel des 11. Spieltages (live bei Servus TV). Die Franken mussten am Freitag beim 2:3 in Wolfsburg die erste Saisonniederlage hinnehmen. Mannheim hingegen fegte München mit 9:0 vom Eis und feierte dabei den zweiten Shutout in Folge. Nürnberg gewann drei der letzten vier Heimspiele gegen Mannheim. Letzte Saison in Nürnberg: 1:3/2:0

 

rbs_neg130px-Koelner-haie-logo_svgVerfolger Kölner Haie ist zu Gast beim EHC Red Bull München. Die Hausherren müssen morgen Wiedergutmachung betreiben nach dem 0:9-Debakel am Freitag in Mannheim. Köln hingegen kommt mit der Empfehlung eines 6:0-Sieges gegen Ingolstadt. München hat die letzten drei Heimspiele gegen Köln gewonnen. Letzte Saison in München: 4:1/2:1 n.P.

 

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg200px-Hamburg-freezers_svgDer ERCI Ingolstadt hat die Hamburg Freezers zu Gast. Genauso wie München muss auch der ERCI morgen Wiedergutmachung betreiben. Die Panther kamen am Freitag mit 0:6 in Köln unter die Räder. Hamburg mühte sich derweil zu einem 2:1-Sieg gegen DEL-Rückkehrer Schwenningen. Die Hanseaten hatten zuletzt nicht viel zu feiern in der Saturn-Arena, gewannen nur eins der letzten zehn Gastspiele in Ingolstadt. Der ERCI feierte zuletzt vier Siege in Folge gegen Hamburg auf eigenem Eis. Letzte Saison in Ingolstadt: 5:2/5:4 n.V.

 

RZ_DEG_BasisPartner_farbigRooster_1_E17_ig110307Die zuletzt so starke Düsseldorfer EG empfängt die schwächelnden Iserlohn Roosters. Die DEG sorgte am Freitag mit einem 6:2-Sieg in Straubing erneut für Furore und verließ dadurch das Tabellenende. Iserlohn verlor am heimischen Seilersee mit 2:6 gegen Krefeld. Die DEG hat die letzte drei Heimspiele gegen Iserlohn in Folge gewonnen. Letzte Saison in Düsseldorf: 3:2/4:1

 

150px-AEV_Panther_svgDEL-Rückkehrer Schwenninger Wild Wings trifft auf die Augsburger Panther. Die Wild Wings können mit ihren bisherigen Leistungen sehr zufrieden sein. Am Freitag musste sich der SERC ersr nach starkem kampf Hamburg knapp mit 1:2 geschlagen geben. Auch Augsburg verlor am Freitag sehr knapp gegen Berlin (3:4 n.P.).

 

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logoDie letzte Partie des Tages steigt in Berlin, wo die Eisbären Berlin die Straubing Tigers zum Kellerduell erwarten. Die Eisbären stehen aktuell nur auf dem 12. Platz und holten aus den letzten acht Spielen nur vier Zähler. Straubing stürzte am Freitag nach dem 2:6-Debakel auf eigenem Eis gegen Düsseldorf ans Tabellenende. Vier der letzten sechs Heimspiele gegen die Niederbayern konnten die Berliner gewinnen. Letzte Saison in Berlin: 1:3/8:0

3:1 – Krefeld schlägt Wolfsburg und feiert Sechs-Punkte-Wochenende

125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoDie Krefeld Pinguine haben das vorgezogene Spiel des 11. Spieltages in der DEL gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) gewonnen. Damit machten die Seidenstädter das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Denn keine 24 Stunden zuvor hatten die Pinguine mit 6:2 bei den Iserlohn Roosters gewonnen. Krefeld verbesserte sich durch den Sieg auf Platz Vier, während Wolfsburg (nun Fünfter) den Sprung auf Platz Zwei verpasst hat.

Krefeld begann stark, fand jedoch keinen Weg an der starken Defensive der Wolfsburger vorbei. Erst 35 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels gelang den Hausherren der verdiente Führungstreffer. Der KEV hatte zwei Mann mehr auf dem Eis und Mark Voakes brachte den Puck im Tor der Wolfsburger unter – 1:0.
Im Mitteldrittel bot sich den Niedersachsen zu Beginn die große Chance zum Ausgleich, als KEV-Stürmer Istvan Sofron wegen einen Checks von Hinten eine Spieldauer kassierte. Doch die Mannen von Coach Pavel Gross konnten diese fünfminütige Überzahl nicht nutzen.
Krefeld konnte dann in der 31. Spielminute das 2:0 nachlegen. Kevin Clark bediente Daniel Pietta und der netzte ein. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende des zweiten Drittels.
Im Schlussdrittel sollten die 4098 Zuschauer im KönigPalast noch zwei Tore zu sehen bekommen. Zunächst waren es die Hausherren, die durch David Fischer auf 3:0 erhöhen konnten. Der KEV-Verteidiger hatte von der blauen Linie abgezogen und sein Schuss fand den Weg ins Tor von Sebastian Vogl. In der 53. Minute gelang Wolfsburg dann immerhin noch der Ehrentreffer. Brett Palin traf zum 1:3 aus Wolfsburger Sicht.

Eishockey-Festtag am Sonntag: Gazprom-Spiel – Meisterringe – Meisterbanner – DEL-Spiel vs. Straubing

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logoMorgen steigt in der Berliner O2 World ein wahrer Eishockey-Festtag. Denn am Sonntag finden in der Arena am Ostbahnhof gleich zwei Spiele statt. Zunächst treffen um 12:00 Uhr die Sven Felski Allstars auf Gazprom Export Hockey. Dieses Benefizspiel zugunsten des Eisbären-Nachwuchses findet inzwischen bereits zum siebten Mal statt. Nach diesem Spiel geht es dann mit dem DEL-Spiel zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers um 16:30 Uhr weiter. Doch das ist noch längst nicht alles, was morgen in der O2 World geschehen wird.

Denn bevor die Eisbären auf die Niederbayern treffen, bekommen die Berliner die Meisterringe für die siebte Meisterschaft, welche man im April gegen Köln gewann. Dazu reisen Klubboss Philip F. Anschutz und seine Frau Nancy an, um dann die Ehrung vorzunehmen. Danach wird in der O2 World noch das siebte Meisterbanner unter die Hallendecke gezogen. Ein wahrer Eishockey-Festtag also morgen in Berlin.

Für das Gazprom-Spiel hat Sven Felski eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt. U.a. werden für Felles Team morgen Trainer Jeff Tomlinson, Manager Peter John Lee, Doc Jens Ziesche, Ex-Eisbär Richard Zemlicka und Niko Pyka auflaufen. Die kompletten Kader beider Mannschaften findet Ihr auf der Eisbären-Homepage.

Während beim dem Benefizspiel am Mittag der Spaß im Vordergrund steht, geht es beim DEL-Spiel des 11. Spieltages zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers um deutlich mehr. Denn beide Mannschaften können mit dem bisherigen Saisonverlauf überhaupt nicht zufrieden sein. Der DEL-Rekordmeister steht aktuell mit zehn Punkten nur auf dem 12. Platz. Man hinkt den eigenen Ansprüchen derzeit meilenweit hinterher. Nur zwei Siege gelangen in den letzten acht Ligaspielen. Diese allerdings erst im Penaltyschießen. Man holte aus den letzten acht Spielen gerade einmal vier Punkte. Der letzte Drei-Punkte-Sieg gelang am Saisonauftaktwochenende.

Besser sieht es beim morgigen Gegner aber auch nicht aus. Die Niederbayern stehen aktuell mit nur neun Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Ganze zwei Spiele konnte man in dieser Saison gewinnen, dreimal punktete man wenigstens bei einer Niederlage nach Penaltyschießen. Am Freitag stürzte man nach einer peinlichen 2:6-Heimniederlage gegen das bisherige Schlusslicht Düsseldorf ans Tabellenende.

Von daher gehen also beide morgen Nachmittag mit unterschiedlichen Gefühlen in diese Partie. Die Eisbären boten gestern Abend beim 4:3-Sieg n.P. in Augsburg eine starke kämpferische Vorstellung, zeigten, dass mit Ihnen noch zu rechnen ist. Vielleicht war der Sieg beim AEV ja die Wende zum Guten und die Jungs starten nun eine Siegesserie.

Die Chancen dafür stehen definitiv gut, denn die Niederbayern dürften nach der erschreckend schwachen Vorstellung gegen Düsseldorf gestern Abend völlig verunsichert sein. Insofern haben die Eisbären also die große Chance, diese Verunsicherung auszunutzen.

Von bisher 15 DEL-Heimspielen gegen Straubing gewannen die Eisbären elf. Im zweiten Aufeinandertreffen der vergangenen Saison beendete man eine zwei Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Tigers auf eigenem Eis mit einer beeindruckenden Vorstellung. Mit 8:0 hatten die Eisbären damals Straubing aus der Halle geschossen. Vielleicht gibt es morgen einen erneuten Kantersieg gegen die verunischerten Gäste.

Den Eisbären werden auch morgen wieder Matt Foy, Thomas Supis, Frank Hördler und Constantin Braun fehlen. Shawn Lalonde wird dagegen dabei sein. Seine zwei Disziplinarstrafen aus Augsburg gelten als Spieldauer, weshalb er morgen Nachmittag mitwirken kann. Bei der nächsten größeren Strafe muss der Verteidiger alleridngs ein Spiel aussetzen.

Bei Straubing fällt Jordan Hendry weiterhin für unbestimmte Zeit aus. Ansonsten stehen Tigers-Coach Dan Ratushny alle Spieler zur Verfügung.

Los geht es morgen Nachmittag um 16:30 Uhr in der Berliner O2 World. Hauptschiedsrichter sind die Herren Aumüller und Oswald.