Der 19. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 19. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 6 : 1 (3:0,3:1,0:0)

Zuschauer : 12700

Der Meister zurück in der Liga und dominiert Nürnberg klar

Ja, das nennt man wohl ein gelungenes Comeback. Die Cracks von der Spree packen noch ne Schippe drauf und besiegen die Nürnberger klar. Alles weitere zu diesem eindrucksvollen Spiel lest ihr wie immer in unserem Blog.

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Ergebnis : 2 : 0 (0:0,2:0,0:0)

Zuschauer : 11355

Der Tabellenprimus mit einem weiteren Sieg gegen Iserlohn

Hier waren die Kölner die eindeutigen Favoriten. Im Sauerland hängt der Haussegen ja mehr als schief und gute Spieler verlassen das Team. Aber im ersten Abschnitt spielten beide Teams gut. Torchancen auf beiden Seiten, jedoch nichts zählbares. Im 2. Abschnitt nahmen nun die Haie das Spiel in die Hand und machten Druck auf das Iserlohner Gehäuse. Mit Erfolg, in der 33. Min. schoss C. Minard das 1:0. Nur zwei Minuten später konnte B. Krupp den Spielstand auf 2:0 erhöhen. Im letzten Drittel gelang es den Gästen nicht noch mal Druck aufzubauen und die Hausherren in Gefahr zu bringen, so endete dieses Drittel torlos und Köln behielt die drei Punkte am Rhein.

 

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Ergebnis : 2 : 1 (0:1,1:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 6467

Hamburg sichert sich in einem umkämpften Match 3 Punkte

Ingolstadt mit dem Anspruch den Abstand zur Tabellenspitze klein zu halten fing bei den Hausherren aus Hamburg auch gleich an offensives, schnelles Eishockey zu spielen. Hamburg hatte ordentlich zu tun die Verteidigung sicher zu halten. Dies gelang nur bis zur 11. Min. Ingolstadts D. Hahn beförderte den Puck ins Hamburger Netz. So ging es dann auch in die Kabinen. Im 2. Abschnitt erwischten die Hanseaten einen Blitzstart und J. Flaake glich nach 57 gespielten Sekunden den Ausgleich. Dies sollte der einzige Treffer des Drittels bleiben und man durfte sich auf ein spannendes Schlussdrittel freuen. Im Schlussabschnitt gab es noch ein fröhliches Hoch und runter, aber etwas zählbares kam nicht dabei heraus. So musste die Overtime die Entscheidung herbeiführen. Die Hausherren sollten sich den Extrapunkt durch M. Madsen in der 62. Min. sichern.

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Ergebnis : 2 : 5 (2:2,0:0,0:3)

Zuschauer : 2414

Mannheim sichert sich mit einem tollen Schlussabschnitt 3 Auswärtspunkte

Beide Teams wollten es besser machen als am Freitag zuvor und begannen so auch stark und schnell. Allein die erste Spielminute hatte es in sich. Nach gerade gespielten 35 Sekunden jubelten die Hausherren das erste mal. N. Milley nutzte eine Chance und schoss Wolfsburg in Führung. Nur 20 Sek. später hatten die Adler die passende Antwort und M. Buchwieser erzielte den Ausgleich. Was für ein Start. In der 5. Min. wieder ein Angriff der Hausherren. G. Fauser nutze diesen zur eneuten Führung. Aber auch diesmal hatten die Gäste eine Antwort und J. Rheault glich das Spiel in der 19. Min. wieder aus. Im 2. Abschnitt egalisierten sich beide Mannschaften und es sollten keine Tore fallen. Die Entscheidung musste also im Schlussdrittel fallen. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen erstmals in diesem Match in Führung. S. Wagner beförderte den Puck in der 43. Min. ins gegnerische Tor. Dies schien die Wolfsburger vom Spielplan abzubringen. Nun agierten die Adler und hatten mehr vom Spiel. So gelang J. Hecht in der 59. Min. das 2:4. Dann folgte in derselben Spielminute ein Powerplay der Gäste, welches die Gäste nutzen konnten. F. Mauer netzte zum Endstand von 2:5 ein.

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Ergebnis : 1 : 6 (0:2,0:2,1:2)

Zuschauer : 3553

Die Gäste aus Straubing schiessen die DEG ab und gewinnen klar

Die Gäste gingen hier favorisiert ins Rennen und konnten dies auch gut untermauern. Sie machten von Anfang an Druck und hatten gute Möglichkeiten. So sollte es auch in der 5. Min. das erste mal im Düsseldorfer Gehäuse einschlagen. T. Wörle erzielte den Treffer nach einem feinen Spielzug. B. Down konnte dann in der 10. Min. innerhalb eines Powerplays den Spielstand auf 0:2 erhöhen. So endeten auch die ersten 20 Min. und es ging in die Kabinen. Im 2. Abschnitt waren weiter die Gäste das Spielbestimmende Team. In der 22. Min. konnte C. Germyn auf 0:3 stellen. T. Worle erhöhte dann in der 34. Min. auf 0:4. Die Hausherren hatten in diesem Abschnitt nicht viel entgegen zu setzen. Auch im Schlussabschnitt waren die Gäste das klar bessere Team und schossen auch gleich ein schnelles Tor. In der 42. Min. setzte sich T. Worle vorm Tor durch und netzte ein. 50 Sekunden später stellte dann B. Down auf 0:6. Die DEG war geschlagen, sollten jedoch noch ihren Ehrentreffer erzielen. In der 46.Min. konnte M. Zanetti ein Powerplay nutzen und den Treffer erzielen.

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Ergebnis : 3 : 4 (1:1,1:1,1:2)

Zuschauer : 4534

Die Gäste aus Krefeld setzen sich knapp gegen Augsburg durch

Die Gäste aus Krefeld wollten einiges wieder gut machen, denn die Vorstellung am Freitag war sicher nicht nach ihrem Geschmack. Die Hausherren hingegen wollen in Richtung Mittelfeld der Tabelle maschieren. So begann der erste Abschnitt mit kämpferischem Spiel beider Teams. So fiel das erste Tor des Nachmittags für die Gäste. A. Courchaine brachte die Krefelder in der 11. Min. in Führung. Doch die Hausherren hatten eine Antwort parat und glichen das Spiel in der 12. Min. durch B. Breitkreuz wieder aus. 1:1 nach den ersten 20 Minuten. Im 2. Drittel gab es eigentlich eine Kopie von den ersten 20 Min. In der 23. Min. schoss R. Bayda die Hausherren in Führung und in der 33. Min. antworteten die Gäste mit dem Ausgleich. Torschütze war R. Verwey. Im Schlussdrittel erwischten die Augsburger den besseren Start und gingen durch I. Ciernik in der 42. Min. in Führung. Doch nun gaben die Gäste noch einmal alles und belohnten sich auch für ihren Einsatz. Erst konnte M. Voakes das Spiel erneut ausgleichen und in der 57. Min. war es A. Driendl der den entscheidenden Treffer erzielen konnte.

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Ergebnis : 1 : 8 (0:1,1:6,0:1)

Zuschauer : 5764

Die Schwenninger kommen unter die Räder und München feiert Kantersieg

Bei diesem Spiel durfte man gespannt sein ob die Münchener den Schwung vom Freitag mit in diese Partie mitnehmen konnten. Die Gäste begannen auch furios und so dauerte es gerade einmal 17 Sekunden, da netzte A. Barta für die Gäste ein. Die Hausherren waren noch auf der Suche nach ihrem Spiel, konnten sich jedoch mit diesem knappen Rückstand in die Kabine retten. Dann ging es in den 2. Abschnitt, was da passierte war schon sehenswert. München konnte gleich 6 Treffer erzielen. (23. D. Sparre,25. A. Barta, 25. M. Smaby, 26. S. O‘ Connor, 28. A. Barta und in der 34. D. Haydar) . Die Schwenninger wussten nicht wie ihnen geschah. Sie konnten zwar einen Treffer erzielen (32. P. Schlager), jedoch dürften sie froh gewesen sein als dieses Drittel abgepfiffen wurde. Im letzten Abschnitt ging es dann eher gemäßigt zur Sache. Schwenningen ergab sich seiner Niederlage und die Gäste spielten es clever zu Ende. Die Gäste erzielten dann noch in der 49. Min. das 1:8 durch S. O‘ Connor und feierten so einen Auswärts Kantersieg.

Stimmen zum Spiel der Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice Tigers (6:1)

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19. DEL-Spieltag:

Eisbären Berlin vs. Thomas Sabo Ice Tigers 6:1 (3:0, 3:1, 0:0)

Stimmen zum Spiel:

 

Rob Zepp (Eisbären Berlin/Torhüter):

Das war heute durchaus ein wichtiger Sieg. Aber auch am Freitag war es ein wichtiger Sieg. Wir wussten, dass es ein schweres Wochenende werden würde, eine große Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert.

Casey Borer (Eisbären Berlin/Verteidiger):

Die Stimmung ist richtig gut. Der Trainer hat uns auf dieses Team, welches zu recht da oben steht, gut eingestellt. Wir haben hart gearbeitet, hart dafür trainiert. Und das Ergebnis hat man heute auch gesehen.

Matt Foy (Eisbären Berlin/Stürmer):

Ich freue mich richtig, wieder dabei zu sein. Ich freue mich auch über die sechs Punkte an diesem Wochenende. Das 0:8 in Wolfsburg hat noch einmal alle wach gerüttelt. Wir haben darüber nachdenken können. Wir haben an diesem Wochenende sehr einfach gespielt und deshalb auch am Ende beide Spiele gewonnen.

Tray Tuomie (Thomas Sabo Ice Tigers/Trainer):

Die Eisbären haben heute Nachmittag verdient gewonnen. Meiner Meinung nach sind wir gut gestartet in dieses Spiel. Das Unterzahltor der Berliner hat uns ziemlich weh getan und wir konnten dann nicht mehr richtig ins Spiel kommen. Wir waren phasenweise ganz gut heute. Aber dann unterläuft uns ein Fehler zum 4:1 und wir können nicht mehr zurückschlagen. Berlin war wirklich stark und hat uns richtig unter Druck gesetzt.

Jeff Tomlinson (Eisbären Berlin/Trainer):

Wir haben über 60 Minuten konzentriert gespielt, das war unser Ziel. Wir haben gut in der Defensive gestanden. Wir haben heute eine angschlagene Nürnberger Mannschaft geschlagen, dass dürfen wir nicht vergessen. Trotz des Minikaders hat Nürnberg gut gespielt. Wir sind happy über die drei Punkte gegen so einen starken Gegner. Wir müssen uns nun auf unser Auswärtsspiel am Dienstag in Straubing konzentrieren. Wir müssen nun auch einmal auswärts punkten.

6:1 – Eisbären wie entfesselt – Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

logo_WBN_1314Ausgabe #13:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgWas ist mit dieser Mannschaft in der Deutschland-Cup-Pause nur passiert? Die Eisbären Berlin haben am Wochenende eindrucksvoll auf das 0:8-Debakel in Wolfsburg vor der Länderspielpause geantwortet. Zwei Tage nach dem die Adler Mannheim mit 4:2 nach Hause geschickt wurden, erlebten heute Nachmittag die Thomas Sabo Ice Tigers ihr blaues Wunder. Vor 12 700 Zuschauern in der Berliner O2 World setzten sich die Eisbären deutlich mit 6:1 (3:0, 3:1, 0:0) gegen die Franken durch und machten damit das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Sechs Punkte gegen zwei absolute Top-Teams der Liga – das lässt sich sehen. Und dieser Sieg war so was von verdient. Die Berliner waren gar nicht wieder zu erkennen, spielten wie entfesselt auf. Den Jungs war die Spielfreude heute deutlich anzusehen, man hatte sich in einen richtigen Rausch gespielt.

Eisbären-Coach Jeff Tomlinson musste heute erneut auf Constantin Braun, Jens Baxmann und Vincent Schlenker verzichten. Dafür setzte er Youngster Jonas Schlenker wieder ein. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Nürnbergs Keeper Tyler Weiman bekam schon im ersten Drittel jede Menge zu tun und musste drei Gegentore hinnehmen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Nürnbergs Keeper Tyler Weiman bekam schon im ersten Drittel jede Menge zu tun und musste drei Gegentore hinnehmen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Gäste aus Nürnberg kamen gut in die Partie hinein und bestimmten die ersten Minuten. Doch die Franken konnten ihre Chancen nicht zu einem Tor ausnutzen. Die Eisbären brauchten heute ein wenig Zeit, bis sie in diese Partie hinein kamen. Aber das dauerte zum Glück nicht so lange. Und als die Berliner endlich zu ihrem Spiel gefunden hatten, zappelte der Puck auch schon erstmals im Tor von Tyler Weiman.
Es lief die fünfte Minute, die Eisbären waren in Überzahl und Kapitän André Rankel konnte den Puck im zweiten Versuch ins Tor schießen – 1:0.
32 Sekunden später konnten die Berliner Fans erneut jubeln. Diesmal waren die Hausherren in Unterzahl, was sie aber nicht davon abhielt, ein Tor zu erzielen. Darin Olver erkämpfte sich den Puck im eigenen Drittel, fuhr Richtung Tyler Weiman und spielte genau im richtigen Moment quer rüber zu Barry Tallackson. Und der nahm den Puck direkt ab und konnte so auf 2:0 erhöhen (6.). Ein ganz starker Konter der Eisbären in Unterzahl.
Nach diesem Doppelschlag der Berliner stand die Arena am Ostbahnhof Kopf. Nürnberg wirkte schockiert nach den beiden schnellen Gegentreffern, die Eisbären hingegen spielten nun richtig stark auf und hatten dabei jede Menge Selbstvertrauen. Immer wieder versuchte man sein Glück im Abschluss, doch man musste bis zur 14. Minute warten, ehe der Puck erneut im Tor der Franken einschlug. Matt Foy brachte den Puck Richtung Nürnberger Tor, Laurin Braun hielt die Kelle rein und fälschte den Puck somit unhaltbar für Weiman ab – 3:0.
Bei diesem Spielstand sollte es dann bis zum Ende des ersten Drittels bleiben. Die Eisbären sorgten also schon in den ersten 20 Minuten für einen Paukenschlag. Denn mit so starken Eisbären hatten selbst die Ice Tigers aus Nürnberg nicht gerechnet. Doch die Franken mussten die Überlegenheit der Berliner anerkennen. Continue reading

Bewährungsprobe Teil 2: Eisbären wollen auch gegen Nürnberg drei Punkte einfahren

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie Erleichterung nach dem 4:2-Sieg gegen den Erzrivalen Adler Mannheim war riesig gewesen. Zumal kaum einer diesen Sieg nach den letzten Auftritten – speziell dem in Wolfsburg – für möglich gehalten hatte. Doch die Mannschaft zeigte gestern Abend endlich mal wieder eine kämpferische Leistung und konnte das bis zum Schluss spannende Spiel in der Schlussphase dank einer klasse Moral noch gewinnen und so drei enorm wichtige Punkte einfahren. Im Mitteldrittel stand der Sieg aber stark auf der Kippe, denn da erspielten sich die Mannheimer richtig gute Chancen, doch die Eisbären behielten kühlen Kopf und fanden gegen Ende des zweiten Drittels zurück zu ihrem Spiel und konnten dann wie bereits erwähnt die Partie noch für sich entscheiden.

Morgen Nachmittag steht nun gleich das nächste Heimspiel an. Und erneut ist ein sehr starker Gegner zu Gast. Der Tabellenzweite Thomas Sabo Ice Tigers ist der morgige Gegner der Eisbären Berlin in der Arena am Ostbahnhof. Und da wollen die Berliner natürlich sofort nachlegen und das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen.

Doch dafür braucht man noch einmal so eine Leistung wie gestern Abend gegen Mannheim. Denn da stand endlich wieder eine Mannschaft auf dem Eis, die geschlossen für den Erfolg gekämpft hat. Man ging keinem Check aus dem Weg, kämpfte verbissen um jeden Zentimeter Eis, störte die Adler sehr früh in deren Spielaufbau. Mit so einer kämpferischen Mannschaft hatten die Adler wahrscheinlich nicht gerechnet.
Allerdings sollte man morgen darauf verzichten, wieder so einen Durchhänger zu haben, wie er gestern in den ersten 15 Minuten des Mitteldrittels vorkam. Denn da wirkten die Berliner wieder so verunsichert wie in den letzten Wochen. Da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht, man machte es den Gästen aus der Kurpfalz da sehr leicht. Und die Mannheimer nahmen die „Einladungen“ auch dankend an und konnten das Spiel relativ schnell drehen. Die Mannen von Harold Kreis versäumten es in der Folgezeit aber, die weiteren Fehler der Eisbären auszunutzen und die Führung zu erhöhen. So ließ man die Eisbären zurück ins Spiel kommen und verlor die Partie letztendlich auch noch. Was Coach Harold Kreis am Ende als sehr frustrierend ansah.

Viel wird morgen gegen die Franken wieder von der Paradereihe der Eisbären abhängen. Die Reihe um André Rankel, T.J. Mulock und Julian Talbot wird von mal zu mal immer stärker und war auch gestern wieder an drei der vier Toren direkt beteiligt. Wenn diese Reihe mal einen schlechten Tag erwischt, dann wird es schwer für die gesamte Eisbären-Mannschaft. Hoffen wir mal, dass die Jungs morgen wieder einen guten Tag haben werden.

Den benötigt morgen aber die gesamte Eisbären-Mannschaft, denn Gegner Nürnberg spielt bisher eine sehr starke Saison. Man hatte die Ice Tigers bereits im letzten Jahr als Geheimfavoriten angesehen, doch diese Erwatungen konnte die rundum erneuerte Truppe damals nicht halten. Nun scheint sich die Star-Truppe der Ice Tigers aber eingespielt zu haben und mit Tray Tuomie scheint man zudem den richtigen Trainer zu haben. Mit den Franken wird man in dieser Saison defintiv rechnen müssen.

Wenn man auf die Statistik schaut, gibt es wenig Hoffnung auf einen Nürnberger Sieg morgen Nachmittag. Denn von den letzten elf Spielen in der Hauptstadt verloren die Ice Tigers neun. An den letzten Auftritt in Berlin haben sie aber gute Erinnerungen, denn da gewannen die Nürnberger mit 5:2.
Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ging ebenfalls an die Ice Tigers. In der heimischen Arena setzte sich Nürnberg mit 4:1 durch.

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Nachmittag um 14:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Oswald und Schukies.

Impressionen vom Spiel der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim (4:2)

Berlins Julian Talbot, Andre Rankel und TJ Mulock beim Torjubel nach Andre Rankels 1:0 (Foto: black corner 2007)

Berlins Julian Talbot, Andre Rankel und TJ Mulock beim Torjubel nach Andre Rankels 1:0 (Foto: black corner 2007)

Berlins Andre Rankel vor dem Tor von Mannheims Dennis Endras. Im Hintergrund Berlins Julian Talbo (Foto: black corner 2007)

Berlins Andre Rankel vor dem Tor von Mannheims Dennis Endras. Im Hintergrund Berlins Juliann Talbot (Foto: black corner 2007)

Mannheims Martin Buchwieser jubelt nach dem 1:1 der Mannheimer (Foto: black corner 2007)

Mannheims Martin Buchwieser jubelt nach dem 1:1 der Mannheimer (Foto: black corner 2007)

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Stimmen zum Spiel der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim (4:2)

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18. DEL-Spieltag:

Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 4:2 (1:0, 1:2, 2:0)

Stimmen zum Spiel:

 

T.J. Mulock (Eisbären Berlin/Stürmer):

Wir hatten in der Deutschland Cup Pause Zeit, die Köpfe frei zu bekommen. Und das Ergebnis hat man heute auf dem Eis gesehen. Eindeutig eines unserer besten Spiele in der laufenden Saison. Unsere Youngster Haase, Trivellato und J. Schlenker haben einen guten Job gemacht heute.

André Rankel (Eisbären Berlin/Stürmer):

Es war ein schweres Spiel. Es war ein Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften haben wenig Fehler gemacht. Die Fehler, die Mannheim gemacht hat, haben wir zum Glück ausnutzen können. Wir haben über 60 Minuten sehr, sehr aggressiv gespielt, genau so, wie wir das Eisbären-Eishockey kennen. Auf diese Leistung können wir aufbauen.

Frank Hördler (Eisbären Berlin/Verteidiger):

In erster Linie war es wichtig, dass wir überhaupt mal wieder gewinnen und dass wir in die richtige Spur kommen. Mannheim war da natürlich ein super Gegner, um das zu schaffen. Und dadurch schmeckt der Sieg natürlich noch ein bisschen süßer.

Harold Kreis (Adler Mannheim/Trainer):

Über den Einsatz meiner Mannschaft kann ich nichts sagen, aber das Ergebnis ist natürlich aus unserer Sicht sehr frustrierend. Wir waren in ein paar Kleinigkeiten einfach ein wenig zu nachlässig. Die Berliner waren heute sehr effizient. Die haben die Chancen, die sie hatten, gut genutzt.

Jeff Tomlinson (Eisbären Berlin/Trainer):

Ich fand, es war ein gutes Spiel heute nach der Pause. Die Pause hat uns anscheinend gut getan. Die Jungs waren frisch heute. Nach dem 1:2 haben wir Moral gezeigt. Gegen einen Gegner wie Mannheim zurückzukommen ist nicht einfach. Die Jungs haben sehr hart gekämpft. Die Verteidiger haben sehr gut zusammen gespielt. Wir haben die Tore genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht.

Der 18. Spieltag KOMPAKT

Der 18. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 3 : 0 (1:0,1:0,1:0)

Zuschauer : 5323

Die Nürnberger setzen sich erwartungsgemäß durch

Die Hausherren kamen gut ins Spiel und konnten in der 4. Min durch E. Kaufmann in Führung gehen. Die sollte jedoch auch der einzige Treffer im ersten Abschnitt bleiben. Zwar versuchte Augsburg einiges, konnte den Keeper aber nicht überwinden. Im 2. Drittel kamen erneut die Hausherren toll aus der Kabine und konnten gleich in der ersten Spielminute das 2:0 erzielen. Torschütze war diesmal Y. Stasny. Auch dies war der einzige Treffer dieses Abschnitts. Im Schlussdrittel zeigten sich die Gäste noch einmal offensiv, konnten ihre Chancen nicht verwerten. Im Gegenteil, die Hausherren waren es, die auf 3:0 stellen konnten und somit dieses Spiel für sich entschieden. In der 58. Min. traf C. James .

 

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Ergebnis : 2 : 1 (0:0,1:1,1:0)

Zuschauer : 2245

Überraschend zeigten sich die Hausherren stark und gewannen das Spiel knapp

Den Münchnern tat die Spielpause sichtlich gut und man konnte im ersten Abschnitt engagierte Hausherren sehen. Auch die Gäste aus Wolfsburg hatten Chancen doch ein Tor wollte nicht fallen. Im 2. Abschnitt sollte sich dies ändern. Die Hausherren hatten einen perfekten Start und konnten in der 21. Min. durch R. Duncan das erste Tor des Abends schiessen. Ein offenes Match war nun zu beobachten und Wolfsburg konnte das Spiel wieder ausgleichen. In der 33. Min. traf G. Fauser zum Ausgleich. So endete dieser Abschnitt. Im Schlussabschnitt ging es rauf und runter und beide Teams hatten gute Torchancen. Münchens T. Ritter gelang in der 53. Min. der erneute Führungstreffer. Dies bedeutete auch den Endstand dieses Spiels .

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Ergebnis : 3 : 5 (1:2,1:1,1:2)

Zuschauer : 3604

Iserlohn kann sich aus dem Tabellenkeller nicht befreien und verliert gegen gute Schwenninger

Es ging im ersten Abschnitt gleich gut los. Die Gäste nutzten in der 3. Min. eine gute Chance und N. Petersen brachte die Gäste in Führung. Nur eine Minute später antworteten die Hausherren mit ihrem ersten Tor, erzielt durch R. Jares. Was für ein Start. Die Gäste drückten weiter aufs Tor der Iserlohner und belohnten sich. In der 16. Min. traf T. Beechey zum 1:2. So ging es zum ersten mal in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt ging es ähnlich schnell los und Schwenningens E. Granath traf in der 22. Min. das Tor. Doch wieder hatte Iserlohn die passende Antwort. In der 35. Min. schoss M. York den Anschlusstreffer. Im letzten Abschnitt waren die Gäste das bessere Team, doch zunächst schöpften die Hausherren Hoffnung und erzielten in der 42. Min. den Ausgleichstreffer. Die Gäste spielten nun wie entfesselt und schossen 52. Min den erneuten Führungstreffer durch R. Ramsay. Isrelohn versuchte noch einmal alles und nahm den Goalie vom Eis, die nutzten aber die Gäste zum finalen Endstand von 3:5.

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Ergebnis : 6 : 1 (2:0,1:0,3:1)

Zuschauer : 12579

Köln behauptet weiter die Spitze und besiegt Krefeld klar

Die Kölner starteten gut ins Spiel und schufen sich gute Chancen . So gingen auch die Hausherren in der 11. Min. durch M. Ohmann in Führung. Krefeld fand keine so rechte Antwort und Köln machte weiter Druck. In der 14. Min. konnte N. Robinson die Führung ausbauen und traf zum 2:0. So ging es auch in die erste Pause . Im 2. Abschnitt hatten die Haie das Spiel weitesgehend im Griff, schossen in der 30. Min. ein weiteres Tor zum 3:0. Torschütze war diesmal A. Falk. Krefeld wirkte leicht fahrig und brachte nichts zwingendes zustande. Im 3. Drittel hatten nun die Gäste den besseren Start und schossen 43. Min. ihr erstes Tor durch C. Kretschmann. Doch dies reichte nicht. Köln fand wieder schnell ins Spiel und traf noch dreimal. In der 50. Min. traf A. Holmqvist, in der 53. Min. Y. Hagos und schliesslich in der 60. Min. A. Weiss.

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Ergebnis : 3 : 0 (1:0,1:0,1:0)

Zuschauer : 6557

Die Nordlichter der Liga weiter im Aufwärtstrend und besiegen die Düsseldorfer EG

Die Hamburger gingen hier als die Favoriten aufs Eis, doch man weiß ja das die Cracks aus Düsseldorf immer mal für eine Überraschung gut sind. Im ersten Abschnitt stellte sich das Spiel recht ausgeglichen dar. beide hatten gute Chancen. In der 15. Min. nutzten die Hausherren ein Powerplay und gingen durch M. Pettinger in Führung. Im 2. Abschnitt sah das Spiel genauso aus, beide Teams egalisierten sich. In der 36. Min. wieder ein Powerplay der Hamburger und wieder ein Tor. Wieder traf M. Pettinger zum 2:0. So ging es dann auch in den Schlussabschnitt. Düsseldorf versuchte alles doch die Verteidigung der Hamburger hielt gut. In der 58. Min. gelang J. Ejdepalm das 3:0 für die Freezers die sich so ihre 3 Punkte auf heimischem Eis sicherten.

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Ergebnis : 1 : 0 (0:0,1:0,0:0)

Zuschauer : 4070

Ein Tor in 60 Spielminuten oder „der glücklichere gewinnt“

Ein Duell im Tabellenmittelfeld. Die Fans bekamen nicht wirklich viel zu sehen. Zwei Teams die auf ihre Verteidigung bedacht waren und kein rechter Spielfluss zustande kommen sollte. So blieb der erste Abschnitt auch Torlos. Im 2. Abschnitt gab es einige Chancen, wovon die Hausherren eine zu nutzen wussten. In der 40. Min. nutzte R. Sabolic eines von vielen Powerplays und netzte ein. Wer nun meinte es könnte losgehen mit dem Tore schiessen sah sich jedoch getäuscht. Die Härte nahm weiter zu. Viele Strafen wenig Eishockey. So ging dieses Spiel mit einem knappen Sieg der Hausherren zu ende.

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Ergebnis : 4 : 2 (1:0,1:2,2:0)

Zuschauer : 11900

Schreib den Meister niemals ab, nach einem Auswärtsdebakel melden sich die Eisbären eindrucksvoll zurück

Man durfte gespannt sein wie sich die Eisbären den Ausfall von Wolfsburg verkraftet haben. Die Pause wurde anscheinend genutzt. Eine frühe Führung, dann eine kurze Phase der unkonzentriertheit mit abschliessendem tollem Kampf und einem verdienten Sieg. Alle Einzelheiten wie immer in unserem Blog nachzulesen.

 

 

4:2 gegen den Erzrivalen Mannheim: Eisbären gelingt Wiedergutmachung nach dem 0:8-Debakel in Wolfsburg

logo_WBN_1314Ausgabe #12:

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Wow, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet: Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den Erzrivalen Adler Mannheim mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0) gewonnen und damit Wiedergutmachung für das 0:8-Debakel in Wolfsburg kurz vor der Länderspielpause betrieben. 11 900 Zuschauer sahen eine kämpfende Eisbären-Mannschaft, der man heute den Willen ansah, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Am Ende sicherten sich die Berliner dann auch durchaus verdient den Erfolg, wenn gleich man vor allem im Mitteldrittel gehörig unter Druck stand.

Eisbären-Coach Jeff Tomlinson musste heute auf die beiden Verteidiger Constantin Braun und Jens Baxmann verzichten. Dafür feierten Matt Foy und Youngster Jonas Schlenker ihr Saison-Debüt. Im Tor stand wieder Stammkeeper Rob Zepp.

Bully zwischen Julian Talbot und Marcus Kink. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Bully zwischen Julian Talbot und Marcus Kink. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Eisbären kamen sehr gut in diese Partie, setzten Mannheim sofort unter Druck. Man merkte den Jungs sofort an, dass sie etwas gut machen wollten. Sie wollten den Worten unter der Woche also auch Taten folgen lassen. Und die Leistung der Hausherren war durchaus ansehnlich gewesen. Selbst bei Mannheimer Scheibenbesitz störten die Berliner die Adler-Spieler früh, um so einen geordneten Spielaufbau der Gäste zu unterbinden.
Die Eisbären erspielten sich in diesem Auftaktdrittel ein leichtes Übergewicht, doch leider wurde dies auf dem Videowürfel der O2 World lange Zeit nicht sichtbar. Da mussten sich die Zuschauer bis zur 15. Spielminute gedulden. Und wen wunderte es, dass für diesen Treffer einmal mehr die Paradereihe der Eisbären zuständig war. T.J. Mulock störte die Adler sehr gut im Spielaufbau und nahm ihnen dabei sogar den Puck ab. Diesen spielte er weiter auf Kapitän André Rankel, der Dennis Endras im Adler-Gehäuse keine Chance ließ – 1:0. Am Jubel der Eisbären-Spieler sah man die Erleichterung über diesen Führungstreffer gegen den Erzrivalen. Diese Führung konnte man dann auch mit in die erste Drittelpause nehmen. Continue reading

Team der Woche: Augsburger Panther

150px-AEV_Panther_svgAls sie mit nur zwei Spielen die Adler Mannheim in den Vor-Playoffs aus der Saison warfen, traten bei so manchem Berliner Eishockey-Liebhaber die Schweißperlen auf die Stirn. Mehr als solide, mit 25 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hannover Scorpions, hatte man sich den 1. Platz der Vorrunde gesichert. Und jetzt kam im Viertelfinale ausgerechnet Augsburg! Nun erwartete keiner den erhofften Durchmarsch zum nächsten Meistertitel. Man sollten Recht behalten, denn die Panther zeigten sich einmal mehr als gefürchteter, unangenehmer Gegner:

Spiel 1 konnten die Eisbären Berlin knapp mit 2:1 gewinnen, ehe die Bayern überraschend ausglichen. Als die Panther die Eisbären dann auswärts mit 5:3 schlugen, stand Berlin vor dem Aus. In Spiel 4 gewannen die Eisbären mit 5:3 – Ausgleich. Doch welches Kunststück Augsburg dann vor mehr als 14.000 Zuschauern in der O2-World gelang, war für so manchen Eishockeyinteressierten unfaßbar. Mit 6:2 überrollten sie die Berliner, den unumstrittenen Favoriten und Titelverteidiger der DEL und schaffte damit eine kleine Sensation und den größten Erfolg in der 132-jährigen Vereinsgeschichte.

Das 5. Spiel sollte alles entscheiden. Die Hausherren belagerten das Tor der Panther und Kapitän Steve Walker konnte in der 9. Minute den ersten Treffer erzielen. Doch diese nutzten die sich bietenden Chancen. In Überzahl trafen Jeff Likens und Brett Engelhardt und als Tyler Beechey nach einem katastrophalen Fehlpass von Andy Roach auf 3:1 erhöhte, war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Im Mitteldrittel das gleiche Bild: Die Berliner schossen aus allen Rohren doch die Panther machten die Tore. Goalie Dennis Endras zeigte sich in bestechender Form, er hielt einfach alles! Nicht umsonst wurde er der wertvollste Spieler der WM 2010.

Erst in der 49. Minute konnte Richie Regehr mit einem Ehrentreffer verkürzen – das letzte Tor der Berliner Saison 2009/2010.

Im Halbfinale machten sie dann mit den Grizzly Adams Wolfsburg kurzen Prozess und scheiterten im Finale nur an den Hannover Scorpions.

Was für eine Saison – Vizemeister!

Leider schafften es die Panther nicht, den Schwung der Playoffs in die nächste Saison zu retten. Nur 20 Spiele konnten sie gewinnen und wurden abgeschlagen Letzter. Die folgenden 2 Jahre verliefen etwas besser, doch kam man nicht über den 8 Platz hinaus.

Der sensationelle Finaleinzug der Panther überraschte Experten, Konkurrenten und Fans. Der Klub mit dem kleinsten Etat ist der Gegenentwurf zu den modernen großen Klubs mit ihren High-tech-Arenen und das beste Beispiel dafür, dass Erfolg nicht nur mit Geld möglich ist. Mit einem Etat von ca. 3,8 Millionen Euro haben die Bayern heute nicht einmal halb so viel Geld wie Spitzenreiter EHC Red Bull München.

Wegen der geringen Gehälter fiel das Team damals auseinander. Gleich sieben Leistungsträger, darunter Play-off-Topscorer Tyler Beechey, Brett Engelhardt und Colin Murphy unterschrieben für „viel mehr Geld“ bei anderen Vereinen. Ein Jahr später wechselten Darin Olver und Barry Tallackson nach Berlin. Und selbst Trainer Larry Mitchell wollte an die Spree, wollte dorthin, wo mehr Geld fließt, wo alles größer und glamouröser ist.

Die aktuelle DEL-Saison brachte zwar ein umgebautes Curt-Frenzel-Stadion, jedoch mit Glamour hat man in Augsburg noch immer nicht viel am Hut, hier mag man Eishockey einfach und handgemacht. Da nutzt auch ein gewonnener Dolomitencups nichts. 

Nach einer herben Auftaktniederlage bei den Iserlohn Roosters konnten die Augsburger Panther beim ersten Heimspiel in der neuen, fast ausverkauften Hütte die Straubing Tigers besiegen, wenige Tage später die Adler Mannheim.

Bis zum verflixten 11. Spieltag lief es bei den Panthern.

Ausgerechnet an dem Tag, als sich 500 Panther-Fans mit dem Sonderzug nach Schwenningen aufmachten, um ihr Team zu unterstützen, handelten sie sich eine ihrer größten Pleiten ein.

Trotz lautstarker Anfeuerungen lagen die Panther nach dem ersten Drittel mit 0:2 zurück. Zuversicht und Frust hielten sich noch die Waage. Im zweiten Abschnitt ertönte die Torsirene weitere drei Mal – für Schwenningen. Am Ende werden es eine 0:8-Klatsche, gellende Pfiffe aus dem AEV-Block und Spieler ohne den Schneid, sich beim Anhang zu entschuldigen. Das Team hat an Vertrauen eingebüßt.

Dieser „Odyssee des Grauens“ folgten weitere bittere Niederlagen gegen Köln und Wolfsburg, aber auch gut gemachte Siege, wie gegen Düsseldorf und München. Nach 17 Spieltagen steht Augsburg auf einem soliden 8. Platz, vor der vermeintlichen „Glamourtruppe“ aus Berlin.