Walkers DEL-Wochenrückblick #1

DEL-LogoIn der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrscht weiterhin die Sommerpause. Doch die Mannschaften nehmen so nach und nach das Training wieder auf und bereiten sich auf die anstehende Jubiläumssaison der DEL vor. Was in dieser Woche alles so passiert ist, wird Euch unser Wochenrückblick zeigen. Dieser wird bis zum Saisonstart im September jetzt immer am Sonntag bei uns im Blog veröffentlicht. Mit Beginn der DEL-Saison wird der Wochenrückblick vom Wochenend-Fazit abgelöst, welches immer am Montag erscheinen wird.

Unsere Eisbären haben in dieser Woche die Schlagzeilen bestimmt. Zunächst verkündeten die Berliner am Donnerstag, dass Jeff Tomlinson neuer Trainer der Eisbären wird. Nur drei Tage später gaben die Hauptstädter bekannt, dass Verteidiger Casey Borer von den Thomas Sabo Ice Tigers verpflichtet wurde. Gleichzeitig wurde der Abgang von Verteidiger Mark Katic in Richtung Zagreb (KHL) bestätigt.

Einen Abgang haben auch die Augsburger Panther zu verzeichnen. Stürmer Derek Whitmore hat von einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch gemacht und bleibt in Nordamerika. Dieser Verlust trifft das Team von Trainer Larry Mitchell hart, denn Whitmore zählte zu den Leistungsträgern des AEV.
Die Panther präsentierten unter der Woche aber auch einen neuen Stürmer. Ivan Ciernik wechselt von den insolventen Hannover Scorpions nach Augsburg. Ciernik ist ein Mann für viele Tore und könnte Whitmore ersetzen.

Mal wieder auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat der EHC Red Bull München. Aus Salzburg wechselt Stürmer Ryan Duncan zum Team von Trainer Pierre Pagé. Red Bull rüstet also weiter mächtig auf im Hinblick auf die kommende DEL-Saison.

Viel los war auch bei den Kölner Haien. Dort wurde Stürmer Marcel Müller verpflichtet. Im Gegenzug verlässt dafür Stürmer Felix Schütz die Domstädter Richtung KHL, wo er zukünftig für Wladiwostok auf Torejagd gehen wird. Der Transfer von Schütz in die KHL wurde eben nur möglich, weil sich Marcel Müller den Haien anschloss und somit den Platz von Schütz einnehmen wird.

Einen neuen Stürmer haben auch die Adler Mannheim unter der Woche verpflichtet. Aus der AHL wechselt Jon Rheault zu den Kurpfälzern. In der abgelaufenen Saison sammelte er in 67 Spielen starke 48 Scorerpunkte.

Und dann erteilte die DEL in dieser Woche noch allen 14 Mannschaften die Lizenz für die kommende Spielzeit. Demnach ist also auch Wackelkandidat Düsseldorf mit dabei, deren Lizenzerteilung allerdings an Auflagen geknüpft ist. Und auch Neuling Schwenningen ist also in der nächsten Saison mit in der DEL dabei. Zudem veröffentlichte die DEL am Mittwoch auch den neuen Spielplan.

Neuzugang für die Defensive: Eisbären holen Casey Borer aus Nürnberg

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben drei Tage nach der Verpflichtung von Jeff Tomlinson als neuen Headcoach den nächsten Transfer bekannt gegeben. Der DEL-Rekordmeister hat – wie bereits seit Wochen vermutet – Casey Borer von den Thomas Sabo Ice Tigers unter Vertrag genommen. Der 27-jährige US-Amerikaner erhält in der Hauptstadt einen Zwei-Jahres-Vertrag. Borer wird also seinem ehemaligen Chefcoach Jeff Tomlinson nach Berlin folgen.

Eisbären-Manager Peter John Lee äußerte sich über den Neuzugang wie folgt:

Casey Borer ist ein erfahrener Allrounder. Er wird uns mit seiner Erfahrung und Spielweise in der Verteidigung verstärken, kann aber auch offensive Akzente setzen.

In der vergangenen DEL-Saison absolvierte Borer 49 Hauptrunden-Spiele für die Thomas Sabo Ice Tigers, in denen er 11 Tore erzielte und 18 weitere Treffer vorbereitete. Im Powerplay gelangen ihm sieben Treffer. Zudem erzielte Borer ein Game-Winning-Goal. 61 Strafminuten kassierte er während der DEL-Hauptrunde 2012/2013.

Der Eisbären-Neuzugang äußerte sich natürlich auch zu Wort:

Berlin ist offensichtlich eine der großartigsten Eishockey-Städte in Europa. Ein Teil der Eisbären zu werden ist aufgrund der Erfolgshistorie gleichzeitig eine große Ehre und auch Herausforderung.

In Berlin wird Casey Borer die Rückennummer 55 erhalten. Sein alter und neuer Trainer Jeff Tomlinson freut sich über die erneute Zusammenarbeit:

Casey ist ein robuster Verteidiger, der jegliche Rolle im Team übernehmen kann und will. Das spricht sowohl für seinen Charakter als auch für seine Fertigkeiten. Ich bin sehr glücklich, wieder mit Casey Borer zusammen arbeiten zu können.

Neben der Bekanntgabe des Transfers von Casey Borer gaben die Eisbären Berlin zugleich den Abgang von Verteidiger Mark Katic bekannt. Sein Wechsel in die KHL nach Zagreb stand seit Wochen bereits inoffiziell fest. Manager Lee sagte hierzu:

Mark erhält bei dem neuen KHL-Team in Zagreb die Möglichkeit, in dem Herkunftsland seiner Familie zu spielen. Dabei wünschen wir ihm viel Erfolg.

Nach der Verpflichtung von Casey Borer sieht der aktuelle Kader der Eisbären wie folgt aus:

Torhüter: Sebastian Elwing, Rob Zepp

Verteidiger: Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun, Henry Haase, Frank Hördler, Jimmy Sharrow, Thomas Supis

Stürmer: Laurin Braun, Florian Busch, Mads Christensen, Matt Foy, T.J. Mulock, Darin Olver, André Rankel, Vincent Schlenker, Julian Talbot, Barry Tallackson, Daniel Weiß

Eisbären Berlin: Die aktuelle Lage beim DEL-Rekordmeister

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) befindet sich zur Zeit in der Sommerpause und in Deutschland kehrt so langsam aber sicher auch der Sommer ein. Für die Verantwortlichen der DEL-Vereine bleibt aber nicht viel Zeit zum Urlaub machen und entspannen, denn die Kader für die kommende DEL-Spielzeit müssen zusammengestellt werden. So auch bei den Eisbären Berlin, dem DEL-Rekordmeister. Und da gibt es Mitte Juni noch einige offene Stellen. Daher wollen wir Euch mal kurz auf den aktuellsten Stand bei den Eisbären Berlin bringen.

Die größte Frage ist, wer denn der neue Trainer und damit Nachfolger vom erfolgreichsten Coach in der Berliner Vereinsgeschichte wird. Don Jackson hat die Berliner bekanntlich in Richtung Salzburg verlassen und hinterlässt eine große Lücke. Für den Nachfolger wird es auf jeden Fall eine schwere Aufgabe, denn er tritt ein großes Erbe an. Jackson hat Maßstäbe in Berlin gesetzt, die so einfach nicht zu toppen sind.

Kandidaten gibt es viele. Jedenfalls geistern viele Namen durch die Presse. Allen voran Jeff Tomlinson. Er wäre sicherlich eine gute Lösung, denn er kennt den Verein und die Abläufe in der Hauptstadt bestens, war er doch schließlich als Spieler und danach als Co-Trainer in Berlin aktiv. In der DEL stand „Tommer“ bisher in Düsseldorf und Nürnberg hinter der Bande. In Düsseldorf mit mehr, in Nürnberg mit weniger Erfolg. In Nürnberg wurde er während der Saison entlassen.

Wer ist sonst noch in der „Verlosung“ um den Trainerposten in Berlin? Ralph Krueger, der ehemalige Schweizer Nationaltrainer. Krueger wurde erst vergangenes Wochenende in Edmonton (NHL) entlassen und wäre sicherlich die Top-Lösung. Denn Krueger würde jede Menge Erfahrung mit nach Berlin bringen.

Sean Simpson, aktueller Schweizer Nationalcoach. Er führte die Eisgenossen bei der diesjährigen WM sensationell ins Finale, wo man am Ende die Silbermedaille holte. In der DEL ist er kein Unbekannter, war bereits Trainer in München und Hamburg. Mit München wurde er sogar Deutscher Meister.

Zudem sind noch Greg Poss (ehemaliger Deutscher Nationaltrainer/in der DEL Trainer in Iserlohn, Nürnberg und Mannheim) und Kevin Constantine als Trainer im Gespräch.

Doch nicht nur auf dem Trainerposten sind die Eisbären auf der Suche. Auch neue Spieler werden gesucht. Denn bisher stehen bereits acht Abgänge fest. Der dritte Torhüter Philip Lehr wechselt zum Erzrivalen Adler Mannheim, Verteidiger Ryan Caldwell zieht es zum Ligarivalen Nürnberg, Verteidiger Dominik Bielke wechselt innerhalb der DEL zum Pagé-Klub München, Verteidiger Max Faber wechselt nach Crimmitschau und Stürmer Tyson Mulock nach Iserlohn. Die beiden Stürmer Jamie Arniel und Corey Locke haben noch keinen neuen Verein gefunden. Und dann wäre da noch der kurzfristige Abgang von Verteidiger Mark Katic, bei dem gestern bekannt wurde, dass er nach Zagreb in die KHL wechseln wird.

Neuzugänge gibt es bisher keine. Lediglich Daniel Weiß kehrt aus Nürnberg zurück. Er war an die Franken ausgeliehen. Aber wie auf dem Trainerposten gibt es auch bei den Spielern einige Gerüchte. So sollen die beiden Verteidiger Casey Borer (Nürnberg) und Mathieu Carle (Genf/SUI) längst in Berlin unterschrieben haben. Zudem soll Stürmer Marcel Müller auf dem „Wunschzettel“ von Manager Peter John Lee stehen. Eigentlich wurde Müller, der schon einmal für die Berliner spielte, mit München in Verbindung gebracht. Doch nachdem klar wurde, dass Pierre Pagé dort neuer Trainer wird, kam ein Wechsel für Marcel Müller nicht mehr in Frage. Was wohl an Pagé als neuem Trainer gelegen haben muss. Damit wäre der Weg für eine Rückkehr nach Berlin also frei.

Zu all den Gerüchten haben die Eisbären Berlin bislang keine Stellung bezogen. Aber das ist in Berlin ja nichts neues. Bis man in der Hauptstadt mal Neuzugänge offiziell bestätigt, dauert es immer sehr, sehr lange. So lange werden wir uns also weiterhin nur mit Gerüchten begnügen müssen…

Eisbären Berlin: Abgang Nummer Sechs – Ryan Caldwell nach Nürnberg

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgBei den Eisbären Berlin gibt es den nächsten Abgang zu vermelden. Verteidiger Ryan Caldwell, der erst im Januar diesen Jahres nach Berlin gekommen war, wechselt vom Deutschen Meister zu den Thomas Sabo Ice Tigers. Bei den Franken erhält der 31-jährige Kanadier einen Zwei-Jahres-Vertrag, Für den DEL-Rekordmeister absolvierte Caldwell insgesamt 24 Spiele, in denen er ein Tor erzielte und fünf weitere Treffer vorbereitete.

In Nürnberg freut man sich über den neuen Verteidiger. Sportdirektor Martin Jiranke sagte gegenüber der Eishockey NEWS:

Ryan Caldwell ist ein DEL-erfahrener Verteidiger, der ein wichtiger Teil der Berliner Meistermannschaft war. Mit seiner körperlichen Präsenz und seinen Führungsqualitäten wird er eine wichtige Rolle in unserer Abwehr übernehmen.

Durch den Weggang von Caldwell dürfte damit auch klar sein, dass Jimmy Sharrow weiterhin in Berlin bleiben wird. Denn nach dem Saisonende kam die Frage auf, wer von den beiden Verteidigern in Berlin bleiben wird (darf) – Ryan Caldwell oder Jimmy Sharrow?
Damit hätten die Berliner nun fünf Verteidiger für die neue DEL-Saison unter Vertrag – Frank Hördler, Mark Katic, Constantin Braun, Jimmy Sharrow (?) und Jens Baxmann. Dazu kommen noch die beiden Youngsters Henry Haase und Thomas Supis.
Einen Verteidiger wird Peter John Lee dann aber doch noch holen. Denn nur mit fünf starken Verteidigern plus den beiden Youngsters wird Lee wohl kaum in die neue Saison gehen.

Ryan Caldwell ist übrigens bereits der sechste Abgang bei den Eisbären nach der Saison 2012/2013. Zuvor waren schon Dominik Bielke (München), Maximilian Faber (Ziel unbekannt), Tyson Mulock (Iserlohn), Jamie Arniel (Ziel unbekannt) und Corey Locke (Ziel unbekannt) gegangen.
Mit Daniel Weiß hat man bisher nur einen Spieler neu im Team für die kommende DEL-Saison. Wobei „neu“ hier nicht das richtige Wort ist, denn Daniel Weiß kehrt ja aus Nürnberg nur zurück. Weiß war bekanntlich nur an die Franken ausgeliehen.
Im Sturm besteht zu mindestens auf einer Position noch Handlungsbedarf. Von daher kann man davon ausgehen, dass Lee auch noch einen Stürmer holen wird.

Man kann aber nur hoffen, dass Lee diesmal wesentlich bessere Spieler auf dem Transfermarkt finden wird. Denn die letzten Neuzugänge sind alle hinter ihren Erwartungen geblieben. Jamie Arniel und Corey Locke sind bereits wieder weg, nun auch der erst vor kurzem verpflichette Ryan Caldwell. Mark Katic bleibt zwar in Berlin, aber auch nur, weil er noch einen Vertrag hat. Wirklich überzeugen konnte Katic eher selten. Vielleicht wird das ja im zweiten Jahr etwas besser. Immerhin war Matt Foy eine gute Verstärkung, mit der man auch in der neuen Saison rechnen sollte.

Tyson Mulock vor Wechsel nach Iserlohn?

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgRooster_1_E17_ig110307Die Eisbären Berlin bereiten sich zur Zeit auf die Finalserie (ab Sonntag) gegen die Kölner Haie vor. Dennoch wirft die neue Saison bereits ihre Schatten voraus. Denn wie die Eishockey NEWS in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, verdichten sich die Anzeichen für einen Wechsel von Tyson Mulock nach Saisonende. Demnach soll die Nummer „62“ der Eisbären kurz vor einem Wechsel zu den Iserlohn Roosters stehen. Offiziell bestätigt wurde der Transfer aber weder von Iserlohn noch von den Eisbären.

Aber die Aussage von Iserlohns Manager Karsten Mende lässt darauf schließen:

Ja, es stimmt. Wir haben bereits einen weiteren Spieler unter Vertrag und werden diesen auch sofort bekannt geben, wenn dieser sich nicht mehr im Spielbetrieb befindet.

Gerüchte um einen möglichen Abgang von Tyson Mulock nach Ende der laufenden Saison gibt es schon lange. Doch bisher galt der EHC Red Bull München als möglicher neuer Verein von Tyson Mulock. Dort ist Red Bull derzeit dabei, einen Meister-Kader zusammen zu stellen.

In der laufenden Saison kam Tyson Mulock bisher auf 23 Scorerpunkte (10 Tore, 13 Vorlagen). In Iserlohn hätte er die Chance, mehr Verantwortung zu übernehmen. Von daher wäre ein Wechsel für ihn also durchaus sinnvoll. Mal sehen, was daraus wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Neues aus der Eisbären-Gerüchteküche: Casey Borer nach Berlin?

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie aktuelle Eishockey-Saison läuft zwar noch für die Eisbären Berlin, doch im Hintergrund wird schon am Kader für die neue DEL-Saison gebastelt. Und da steht ein Spieler wohl stark im Fokus der Berliner. Wie die Eishockey NEWS in ihrer aktuellen Ausgabe (Nr. 11. vom 12.03.2013) berichtet, sind die Eisbären an Nürnbergs Top-Verteidiger Casey Borer interessiert. Der 27-jährige US-Amerikaner war erst vor der Saison aus Tschechien vom HC Pardubice nach Nürnberg gewechselt.

Dort konnte er gleich in seiner ersten DEL-Saison überzeugen. Er erzielte in 49 Spielen elf Tore und bereitete 18 weitere Treffer vor. Dadurch ist er natürlich in den Fokus anderer Vereine geraten, doch mit den Eisbären soll er sich wohl bereits über einen Vertrag einig sein.

Sollten die Hauptstädter also tatsächlich Casey Borer verpflichten, kommt die Frage auf, welche derzeitige Kontingentspieler die Eisbären dafür verlassen muss. Gerüchten zufolge könnte es entweder Jimmy Sharrow oder aber den erst vor kurzem verpflichteten Ryan Caldwell treffen. Dass die Berliner in der Verteidigung Handlungsbedarf haben, ist nach dieser Hauptrunde wohl allen klar.

In Berlin würde Borer auf zwei alte Bekannte treffen. Denn der nach Nürnberg ausgeliehene Stürmer Daniel Weiß soll nach Ende der Saison zurück in die Hauptstadt kehren. Und auch der ehemalige Trainer der Franken, Jeff Tomlinson, wird in die Hauptstadt zurückkehren. Ob er dann in Berlin wieder Co-Trainer oder aber sogar Chefcoach wird, ist derzeit noch unklar. Vieles deutet aber auf den Posten des Chefcoachs hin, denn die Anzeichen, dass der aktuelle Trainer Don Jackson die Eisbären in Richtung München verlassen wird, vermehren sich.

Nun offiziell: Eisbären verpflichten Corey Locke!

Was gestern noch ein Gerücht war, wurde heute nun von den Eisbären offiziell bestätigt. Die Berliner haben am Samstag Stürmer Corey Locke unter Vertrag genommen. Der 28-jährige Kanadier wechselt mit sofortiger Wirkung vom finnischen Erstligisten TPS Turku in die Hauptstadt, wo er einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben hat.

Seine größten Erfolge feierte Locke in der American Hockey League (AHL), wo er zweimal den Calder Cup holte. 2006/2007 mit den Hamilton Bulldogs und 2010/2011 mit den Binghamton Senators. In der abgelaufenen European Trophy Saison war er Top-Scorer von TPS Turku und wurde zudem als bester Stürmer der Trophy ausgezeichnet. In seiner Karriere bestritt erbisher ein Spiel in der NHL.

Eisbären-Manager Peter John Lee sagte über den Neuzugang folgendes:

Corey Locke ist ein kreativer Spielmacher, der auch selbst den Abschluss sucht. Er ist ein hochtalentierter Eishockeyspieler. Wir sind froh, einen Spieler mit seinen Qualitäten zu dieser Zeit des Jahres verpflichten zu können.

Warum die Eisbären nun ausgerechnet einen Stürmer verpflichtet haben, ist jedoch fraglich. Zumal man mit Daniel Weiß einen Stürmer bis Saisonende an die Thomas Sabo Ice Tigers ausgeliehen hat. Viel mehr hätte die Verpflichtung eines Verteidigers Sinn gemacht, denn in der Defensive haben die Eisbären die meisten Probleme. Das Tore schießen ist nämlich nicht das Problem. Aber wie ja zu hören ist, ist Lee auch noch auf der Suche nach einem Verteidiger. Hoffen wir mal, dass dem auch so ist…

Sein DEL-Debüt wird Locke voraussichtlich beim Auswärtsspiel der Eisbären in Düsseldorf am 18. Januar 2013 geben. Mal sehen, ob man mit ihm die Auswärtsschwäche ablegen kann.

Aber nun heißt es erst einmal:

Welcome to Berlin, Corey Locke!

Transfer-Coup der Hannover Scorpions

Die Hannover Scorpions haben am Montag mit einem Transfer-Coup für Aufsehen gesorgt. Der Tabellenelfte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gab heute die Verpflichtung von NHL-Goalie Thomas Greiss bekannt. Der 26-jährige deutsche Torhüter soll während des NHL-Lockouts bei den Hannover Scorpions mit trainieren und auch zum Einsatz kommen. Greiss steht derzeit bei den San José Sharks unter Vertrag.

Greiss ist sicherlich eine Bereicherung für die DEL und Hannover, aber ob der Transfer wirklich Sinn macht, scheint fraglich. Denn viel mehr bringt man damit Unruhe in die Mannschaft. Denn mit Dimitri Pätzold haben die Niedersachsen bereits einen sehr starken Torhüter zwischen den Pfosten. Pätzold wehrte in dieser Saison 93 Prozent aller Schüsse ab. Eine sehr starke Quote. Sein Gegentorschnitt beträgt derzeit 2,47.

NHL-Lockout 2012: München verpflichtet Paul Stastny

Der nächste NHL-Star hat den Weg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gefunden. Paul Stastny von den Colorado Avalanche wird für die Zeit des NHL-Lockouts beim EHC Red Bull München spielen. Das gaben die Münchner am heutigen Donnerstag bekannt. Stastny ist nach Blake Wheeler bereits der zweite NHL-Stars in München.

Paul Stastny, dessen Bruder Yan Stastny in Nürnberg spielt, hat in der besten Liga der Welt bisher 442 Spiele absolviert. Dabei erzielte er starke 382 Scorerpunkte. In München ist man über diesen Transfer-Coup natürlich mehr als glücklich. Manager Christian Winkler äußerte sich gegenüber Eishockey NEWS wie folgt:

Die Verpflichtung von Paul Stastny ist ein weiterer Traum, der für uns in Erfüllung geht. Aufgrund unserer aktuellen Verletzungsmisere ist es ein Glücksfall, dass in der NHL noch nicht gespielt wird. Der Lockout ermöglicht uns, wenn auch vielleicht nur für kurze Zeit, dass wir uns hochkarätig verstärken können.

Der EHC Red Bull München hat damit seine letzte Ausländerlizenz für diese Saison vergeben. Winkler weiß, dass das ein Risiko sein kann, weil eben keiner weiß, wie lange der NHL-Lockout noch anhält:

Sicherlich birgt die Verpflichtung auch ein Risiko, da man nicht weiß, wann der Lockout zu Ende ist. Jedoch haben wir die Situation intern intensiv diskutiert und wollten der Mannschaft sofort helfen. Denn gerade die nächsten Wochen werden zeigen, wo der Weg des Teams in dieser Saison hinführt. Wenn mit der Lizensierung alles glatt läuft, können wir ihn bereits am Freitag beim Auswärtsspiel in Hannover einsetzen.

Damit spielen nun neun NHL-Stars in der DEL. Neben Paul Stastny sind derzeit auch Claude Giroux, Danny Briére (beide Berlin), Jamie Benn (Hamburg, Alexander Sulzer (Ingolstadt), Christian Ehrhoff (Krefeld), Dennis Seidenberg, Marcel Goc (beide Mannheim) und Blake Wheeler (München) in der DEL aktiv.

Eisbären Berlin: Daniel Weiß wird an Nürnberg ausgeliehen

Die Eisbären Berlin haben Stürmer Daniel Weiß bis zum Saisonende an Liga-Konkurrent Thomas Sabo Ice Tigers ausgeliehen. Das teilten die Eisbären heute mit. Der 22-jährige Stürmer kann von den Eisbären aber bis zum Jahresende zurück nach Berlin geholt werden. Die Franken haben damit auf die Verletztenmisere reagiert und hoffen nun, dass ihnen Daniel Weiß weiterhelfen kann.

Nürnbergs Coach Jeff Tomlinson, der Weiß noch bestens aus seiner Zeit bei den Eisbären kennt, äußerte sich zu diesem Deal wie folgt:

Daniel ist ein klassischer Allrounder, der sowohl in der Offensive als auch in der Defensive seinen Job erledigt und bei jedem Wechsel Vollgas gibt. Er wird uns in unserer momentanen Situation mit den vielen Verletzten auf jeden Fall weiterhelfen.

Daniel Weiß wird morgen Abend beim Gastspiel der Franken in Wolfsburg sein Debüt für Nürnberg geben. In bisher 17 Saisonspielen traf Weiß einmal für den DEL-Rekordmeister. In Nürnberg wird Weiß mit der Nummer 65 auflaufen.

Eisbären-Manager Peter John Lee meldete sich zu dem Ausleihgeschäft auch zu Wort:

Wir wollen immer, dass die Jungs sich weiterentwickeln. Wir haben uns in einem guten Gespräch mit Dany darauf geeinigt, dass es für ihn an diesem Punkt das Beste ist, für Nürnberg zu spielen. Wir freuen uns für ihn, dass er diese Chance jetzt bekommt.