Eisbären Berlin: Tallackson bleibt – Christensen-Verbleib fraglich – Noch keine Entscheidung bei Foy

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm Sonntag hatten wir Euch hier im Blog einen Überblick über den aktuellen Kader der Eisbären Berlin gegeben. 21 Spieler waren da aktuell unter Vertrag. Seit heute sind es nun 22 Spieler. Denn die lang erwartete Vertragsverlängereung mit Stürmer Barry Tallackson wurde heute offiziell bestätigt. Bereits im März hatte die BZ über die Vertragsverlängerung des 31-jährigen Angreifers berichtet. Nur seitens der Eisbären gab es diesbezüglich bis heute keine Bestätigung.

Manager Peter John Lee ist froh über die Vertragsverlängerung und sieht darin einen wichtigen Schritt:

Barry Tallackson in Berlin zu halten, sichert unserer Mannschaft einen erfahrenen Spieler mit vielen technischen Fertigkeiten. Er ist ein rundum starker Eishockeyspieler und wird der Mannschaft weiterhin zu Erfolg verhelfen. In der abgelaufenen, schwierigen Saison hat Barry Tallackson Verantwortung auf dem Eis und in der Kabine übernommen und sich als einer der Führungsspieler der Eisbären Berlin bewiesen.

Auf jeden Fall ist es für die Eisbären sehr gut, einen so erfahrenen und guten Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Ein Führungsspieler wie Tallackson kann den Youngsters sicherlich sehr weiterhelfen.

Nicht nur die Verantwortlichen der Eisbären Berlin freuen sich über die Vertragsverlängerung des US-Amerikaners, auch der Stürmer selbst ist froh über seinen Verbleib in der Hauptstadt:

Die Eisbären sind eine starke Organisation, mit tollen Fans und einem starken Kader. Nachdem ich zwei Meisterschaften mit den Eisbären feiern durfte, war das vergangene Jahr nicht nach unseren Vorstellungen. Wir werden jetzt den Sommer über durcharbeiten und dann ab August sowohl in der Champions Hockey League als auch in der DEL wieder angreifen.

Die Nummer 22 hat bisher 210 Punktspiele für die Eisbären Berlin absolviert, in denen er 159 Scorerpunkte erzielt hat. In seiner Karriere hat Tallackson auch schon 11 NHL-Spiele und 315 AHL-Spiele absolviert.

Während Barry Tallackson also auch in der kommenden Saison für Berlin auf Torejagd gehen wird, verdichten sich die Anzeichen, dass Mads Christensen den DEL-Rekordmeister verlassen muss. Der Däne erhält in Berlin wohl keinen neuen Vertrag mehr. Lee sagte gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 19 vom 06.05.2014):

Derzeit gibt es keine Gespräche mit ihm. Es wird sehr schwer für ihn, bei uns einen neuen Vertrag zu erhalten.

Sollte man Christensen wirklich keinen neuen Vertrag anbieten, wäre ich persönlich sehr enttäuscht. Denn Christensen war noch einer der wenigen Lichtblicke in der vergangenen DEL-Saison. Gerade gegen Ende der Saison hat der dänische Nationalspieler sein Können mehrfach unter Beweis gestellt.

Über einen Verbleib von Stürmer Matt Foy ist noch keine Entscheidung gefallen. Laut Lee ist er im Moment noch bei den Eisbären. Für den Manager der Berliner hat derzeit aber eine ander Baustelle im Kader absoluten Vorrang:

Vorrang hat erst einmal die Besetzung des zweiten Torhüters.

Diese Rolle wird definitv nicht Ilya Sharipov einnehmen. Der ehemalige Youngster der DNL-Mannschaft der Eisbären spielt ab sofort für Red Bull Salzburg. Auch hier finde ich, dass Lee es verpasst hat, ein hoffnungsvolles Talent langfristig an die Eisbären zu binden. Man hätte Sharipov die Chance als Back-up geben sollen, so hat man jedoch ein Talent leichtfertig abgegeben. Sharipov selbst kann man verstehen, denn in Salzburg bekommt er sicherlich mehr Eiszeit und kann sich so noch weiter entwickeln.

Barry Tallackson geht auch in der kommenden DEL-Saison für die Eisbären Berlin auf Torejagd. (Foto: black corner 2007)

Barry Tallackson geht auch in der kommenden DEL-Saison für die Eisbären Berlin auf Torejagd. (Foto: black corner 2007)

Die aktuelle Lage bei den Eisbären Berlin

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Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist sei Dienstagabend endgültig vorbei. Für die Eisbären Berlin ist die Saison hingegen schon sehr lange vorbei. Um genau zu sagen seit dem 14.03.2014, als man im dritten und entscheidenden Pre-Play-Off-Spiel dem späteren Meister Ingolstadt mit 2:3 n.V. unterlag. In Berlin laufen derweil die Planungen für die neue Saison schon auf Hochtouren. Wie nach einer jeden Saison müssen Spieler den Verein verlassen, andere Spieler kommen hingegen neu dazu. Wir wollen Euch mal auf den aktuellen Stand in Sachen Eisbären-Kader bringen:

Tor:

Im Tor steht aktuell nur Stammgoalie Rob Zepp unter Vertrag. Er wird also auch in der kommenden DEL-Saison das Eisbären-Tor hüten. Der bisherige Back-up Sebastian Elwing hat noch keinen neuen Vertrag erhalten. Es ist fraglich, ob „Elle“ auch in der kommenden Saison in Berlin spielen wird. Nur wer soll dann der neue Back-up in Berlin werden? Einer, der im Gespräch war, ist mittlerweile bei einem anderen Verein gelandet. Die Rede ist von Ex-Eisbären-Goalie Daniar Dshunussow, der von Wolfsburg nach Iserlohn wechselt. Bliebe noch DNL-Keeper Ilya Sharipov, der als großes Talent gilt. Sollte er erneut in Berlin nicht zum Zuge kommen, dürfte ein Abgang vom Youngster wahrscheinlich zu sein. Denn Sharipov will Eiszeit haben.

Verteidigung:

In der Defensive hat man derzeit acht Spieler unter Vertrag. Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun, Henry Haase, Frank Hördler, Jonas Müller, Jimmy Sharrow und Alex Trivellato. Mit Shawn Lalonde (wechselt zu Färjestads BK) verlässt die Eisbären einer der besten Verteidiger der abgelaufenen Saison. Lalonde wird eine große Lücke in Berlin hinterlassen, die es nun zu füllen gibt. Einer, der zur Zeit im Gespräch ist, ist Ex-Eisbären-Verteidiger Ryan Caldwell. Dessen Vertrag in Nürnberg wurde vorzeitig aufgelöst, Caldwell habe wohl in Nürnberg auch schon erzählt, dass er nach Berlin wechseln würde. Caldwell wäre auf jeden Fall kein gleichwertiger Ersatz für Shawn Lalonde. Ein anderer Ex-Eisbär taucht ebenfalls immer wieder in der Gerüchteküche auf – Richie Regehr. Ob man sich ihn aber finanziell leisten kann, ist fraglich. Und die Zeit in Berlin scheint für Youngster Thomas Supis auch vorbei zu sein. Er wird immer wieder mit den Krefeld Pinguinen in Verbindung gebracht.

Angriff:

In der Offensive stehen aktuell zwölf Spieler im Kader. Laurin Braun, Florian Busch, Matt Foy, John Koslowski, T.J. Mulock, Darin Olver, André Rankel, Jonas Schlenker, Vincent Schlenker, Julian Talbot, Mark Bell und Sven Ziegler. Wobei da auch noch zwei Wackelkandidaten dabei sind. Denn ein Verbleib von Matt Foy und Vincent Schlenker ist derzeit noch fraglich. Schlenker ist genau wie Supis in Krefeld im Gespräch. Bei Foy sind sich die Verantwortlichen noch nicht ganz sicher, was sie machen wollen. Barry Tallackson erhält wohl einen neuen Ein-Jahres-Vertrag, was vom Verein jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Noch komplett ohne Vertrag ist der dänische Nationalspieler Mads Christensen, dessen Verbleib in der Hauptstadt ebenfalls fraglich ist. Dagegen sind die Abgänge von Kris Sparre (Straubing) und Daniel Weiß (Augsburg) bereits fix.

Fazit:

Für Manager Peter John Lee gibt es über den Sommer also noch genügend zu tun. Für die Torhüterposition muss man noch einen Back-up finden. Entweder man verlängert mit Sebastian Elwing oder aber man gibt DNL-Goalie Ilya Sharipov eine Chance. Verdient hätte er sie alle Male. Oder aber die Eisbären suchen sich einen komplett neuen Back-up.
In der Verteidigung muss dringend ein Ersatz für Shawn Lalonde her. Dass man Lalonde nicht gleichwertig ersetzen kann, ist klar. Aber man sollte zumindestens einen Spieler holen, der ähnliche Fähigkeiten wie Lalonde besitzt.
Im Angriff wird sicherlich viel davon abhängen, wie es mit Matt Foy und Mads Christensen weiter geht. Verlängern die Eisbären mit den beiden Stürmern die Verträge, hätte man 14 Angreifer unter Vertrag. Wenn man dann auch noch die Vertragsverlängerung mit Barry Tallackson bestätigt, wären es deren 15, sollte Vincent Schlenker tatsächlich gehen, wären wir wieder bei 14 Angreifern. Ob die Eisbären allerdings noch einen neuen Stürmer verpflichten werden, ist aktuell fraglich. Gut tun würde es dem Kader aber auf jeden Fall.

Eisbären verpflichten Mark Bell von den Iserlohn Roosters!

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm Freitagabend machte das Gerücht erstmals die Runde, heute haben es die Eisbären nun offiziell bestätigt. Der DEL-Rekordmeister hat am heutigen Dienstag Stürmer Mark Bell von den Iserlohn Roosters verpflichtet. Der 33-jährige Kanadier hatte sich an der Schulter verletzt, eine Rückkehr in den Spielbetrieb war ungewiss und daher hatten die Sauerländer Bell nicht lizenziert. Nun ist Mark Bell wieder fit und die Eisbären haben zugeschlagen. Berlins Manager Peter John Lee sagte dazu auf der Eisbären-Homepage folgendes:

Als klar war, dass Mark Bell nicht mehr für die Iserlohn Roosters spielen würde, habe ich mich sofort mit seinem Agenten und ihm in Verbindung gesetzt. Mark ist ein erfahrener Spieler, der uns im Sturm auf jeden Fall noch weniger berechenbar macht und die Tiefe unseres Kaders merklich erhöht.

Mark Bell war bereits in der vergangenen Woche zu einem Medizincheck in der Hauptstadt, wo Mannschaftsarzt Dr. Jens Ziesche sowie sein Klinikpartner und Schulterspezialist Dr. Manuel Machholz für einen Einsatz von Mark Bell grünes Licht gaben. Somit steht aus gesundheitlicher Sicht einem Einsatz des neuen Eisbären-Stürmers am Freitagabend gegen den EHC Red Bull München nichts im Wege.

Doch ob die Eisbären den 33-jährigen Kanadier auch tatsächlich gegen München einsetzen werden, ist derzeit noch nicht sicher. Auf jeden Fall wird Mark Bell, der die Rückennummer 17 erhalten wird, die Hauptstädter noch einmal stärker machen. Bell bringt nämlich jede Menge Erfahrung mit. In der NHL lief er 459-mal (für Chicago, San Jose, Toronto und Anaheim) auf.

In der vergangenen DEL-Saison absolvierte Bell 43 DEL-Spiele für die Iserlohn Roosters. In den erzielte er 13 Treffer selbst und bereitete 15 weitere Tore vor. Zudem sammelte Bell 122 Strafminuten, ist also kein Kind von Traurigkeit und langt auch mal zu, wenn es nötig ist. Da haben wir ja aktuell mit Shawn Lalonde einen weiteren Spieler im Kader der Eisbären Berlin.

Wir freuen es auf den ersten Einsatz von Mark Bell und wünschen ihm viel Erfolg bei den Eisbären Berlin. Herzlich Willkommen in der Hauptstadt, Mr. Bell!

Eisbären Berlin: Matt Foy fällt sechs Wochen aus – Kris Sparre kommt aus Ingolstadt

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDrei Tage vor dem Start der Jubiläumssaison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Eisbären Berlin gleich zwei Neuigkeiten zu vermelden. Zum Einen einen Ausfall und zum Anderen einen Neuzugang. Stürmer Matt Foy wird dem DEL-Rekordmeister für die nächsten sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Foy hat sich einen Syndesmosebandriss im Knöchel zugezogen. Wir wünschen unserer Nummer 83 gute Besserung und hoffen, ihn bald wieder auf dem Eis spielen zu sehen.

Mit Kris Sparre haben die Berliner am heutigen Dienstag aber auch einen Neuzugang präsentiert. Der 26-jährige Stürmer wechselt vom Ligarivalen und Auftaktgegner ERC Ingolstadt nach Berlin. Der Deutsch-Kanadier erzielte in den letzten beiden Spielzeiten für den ERCI 16 Treffer. Vor seiner Zeit in Ingolstadt war Sparre bei den Iserlohn Roosters aktiv.

Eisbären-Manager Peter John Lee äußerte sich wie folgt über den Neuzugang:

Kris wird uns mehr Tiefe im Kader und mehr Möglichkeiten im Sturm geben. Er ist ein bissiger Stürmer, der immer hart arbeitet.

Kris Sparre hat bereits heute erstmals mit seinen neuen Kollegen trainiert. Beim DEL-Rekordmeister erhält er einen Vertrag für die kommende Saison und wird mit der Rückennummer 9 auflaufen.

ERCI-Sportdirektor Jim Boni äußerte sich ebenfalls zu seinem Ex-Schützling:

Wir sind froh, dass Kris Sparre einen neuen Club gefunden hat und wünschen ihm alles Gute für seine weitere Zukunft.

Na dann mal herzlich Willkommen in Berlin und viel Erfolg in der kommenden Saison, Kris Sparre!

Walkers DEL-Wochenrückblick #5

DEL-LogoDie Sommerpause in der Deutschen Eishockey LÖiga (DEL) neigt sich immer mehr dem Ende entgegen. Die Temperaturen draußen lassen das zwar noch nicht vermuten, aber wir sind bereits im August angekommen. In dem Monat, wo die DEL-Teams immer ihre ersten Tespiele bestreiten und wo zudem auch die vierte Auflage der European Trophy starten wird. Wie Ihr also seht, haben wir es fast geschafft. Die neue Eiszeit steht bereits vor der Tür. Was in der vergangenen Woche in der DEL so alles passiert ist, fassen wir nun noch einmal kurz und knapp für Euch zusammen:

Der EHC Red Bull München stattete Stürmer Colton Fretter mit einem Tryout-Vertrag aus. Der Kanadier war zuletzt für den EHC Olten in der Schweiz aktiv und erhält einen Tryout-Vertrag bis Ende August.
München startete als erstes Team in der vergangenen Woche auch in die Testspielphase. Der EHC bezwang den russischen ex-Meister Magnitogorsk mit 4:3 n.P.

Die Hamburg Freezers bestätigten derweil die Verpflichtung von Stürmer Frédérik Cabana. Der 27-jährige Angreifer wechselt aus der 2. Bundesliga von Ravensburg nach Hamburg.
Für die European Trophy verstärken sich die Hanseaten mit Verteidiger Martin Walter. Er soll den verletzten Daniel Nielsen ersetzen.
Und dann verlängerten die Hanseaten mit Top-Stürmer David Wolf noch bis 2018.

In Berlin stellte man den neuen Trainer Jeff Tomlinson der Öffentlichkeit vor. Der neue Coach weiß, dass die Eisbären wieder die Gejagten sein werden. Er sprach davon, dass man der „Staatsfeind Nummer 1“ für die Konkurrenz sei.
Eine nicht so schöne Nachricht kam dann Ende der Woche aus Berlin. Nationalverteidiger Constantin Braun muss seine Karriere vorerst aus gesundheitlichen Gründen unterbrechen. Wir wünschen „Tine“ auch hier noch einmal alles Gute für die Zukunft und hoffen, dass er schnell wieder gesund wird und bald zurückkehren kann.

Vizemeister Kölner Haie testen den schwedischen Stürmer Yared Hagos. Der 30-jährige Stürmer soll vier Wochen lang getestet werden, danach will man entscheiden, ob er einen Vertrag bei den Haien erhält.

Neuigkeiten gibt es auch auch wieder von Neuling Schwenningen. Zum Einen bestätigten die Wild Wings den Transfer von Stürmer Tyler Beechey. Zum Anderen wechselt Verteidiger Elias Granath zum DEL-Neuling. Der Verteidiger kommt aus Schweden von Djurgarden. Und dann bahnt sich noch ein Transfer von Goalie Dimitri Pätzold an, der zuletz für die Hannover Scorpions aktiv war.

Und die Iserlohn Roosters testen bis zum 12. September den Verteidiger Richard Jares aus Tschechien.

Walkers DEL-Wochenrückblick #4

DEL-LogoUnd erneut liegt eine weitere Woche in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hinter uns. Zwar ist immer noch Sommerpause, aber so langsam geht es für die Mannschaften wieder auf das Eis zum ersten gemeinsamen Eis-Training. Und dann stehen auch schon die ersten Testspiele auf dem Programm. Was in der vergangenen Woche so in der DEL los war, erfahrt Ihr nun hier kompakt zusammengefasst:

Beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin war z.B. ordentlich was los. Zunächst wurden die Verträge von gleich 13 Spielern verlängert – u.a. von Kapitän André Rankel, Constantin Braun, Matt Foy und Darin Olver.
Doch nicht nur Verträge wurden bei den Eisbären verlängert. Nein, die Berliner präsentierten unter der Woche auch ihren zweiten Neuzugang für die Defensive. Shawn Lalonde kommt aus der AHL von den Rockford IceHogs in die Hauptstadt.

Die Iserlohn Roosters basteln derweil weiter am Kader für die kommende DEL-Saison. Die Sauerländer holten Stürmer Brent Raedeke an den Seilersee. Der 23-jährige Kanadier mit deutschem Pass kommt aus der AHL von den Grand Rapids Griffins.
Und als neuen Back-up-Goalie holten die Roosters Mathias Lange. Der 28-jährige deutsche Goalie wechselt vom Zweitligameister Bietigheim nach Iserlohn.

Einen neuen Verteidiger haben die Krefeld Pinguine unter Vertrag genommen. Der letztjährige Halbfinalist verpflichtete David Fischer von den Heilbronner Falken aus der 2. Bundesliga.

Der EHC Red Bull München sorgte mit einem weiteren Top-Transfer für Aufsehen. Der Club von Trainer Pierre Pagé nahm Stürmer Darren Haydar unter Vertrag. Der 33-jährige Kanadier wechselt von den Chicago Wolves aus der AHL zum EHC in die DEL. In Chicago war er mit 57 Scorerpunkten in 71 Spielen Top-Scorer seines Teams.

Eisbären Berlin verpflichten Shawn Lalonde

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind am heutigen Mittwoch auf dem Transfermarkt aktiv gewesen. Der DEL-Rekordmeister verpflichtete Verteidiger Shawn Lalonde. Der 23-jährige Kanadier wechselt aus der AHL von den Rockford IceHogs in die Hauptstadt. Für den AHL-Club war Lalonde die letzten drei Jahre aktiv. In der abgelaufenen Saison erzielte der Defender in 59 Spielen fünf Tore selbst und bereitete 18 weitere Treffer vor. Am 27. April 2013 gab er zudem sein NHL-Debüt für die Chicago Blackhawks, die später ja Stanley-Cup-Sieger wurden.

Eisbären-Manager Peter John Lee äußerte sich zum Neuzugang wie folgt:

Shawn ist ein junger Spieler mit viel Potenzial. Er ist ein guter Schlittschuhläufer, der uns mit seiner rechten Schusshand im Powerplay verstärkt und solide in der Abwehr arbeitet.

Damit hat Lee also den Wunsch von Trainer Jeff Tomlinson erfüllt. Denn „Tommer“ hatte vor kurzem noch gesagt, dass er gerne noch einen weiteren Verteidiger verpflichten würde. Mit Shawn Lalonde hat Tomlinson nun also den gewünschten erfahrenen Verteidiger bekommen.

Mit der Verpflichtung von Shawn Lalonde haben die Berliner nun acht Verteidiger im Kader. Neben Lalonde sind dies noch Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun, Henry Haase, Frank Hördler, Jimmy Sharrow und Alex Trivellato.

Shawn Lalonde ist nach Casey Borer der zweite Neuzugang des DEL-Rekordmeisters für die kommende Saison. Zudem kehrte ja auch noch Daniel Weiß von den Thomas Sabo Ice Tigers zurück. Und mit Youngster Alex Trivellato sind damit insgesamt vier Spieler neu im Kader der Eisbären Berlin für die DEL-Saison 2013/2014.

Lalonde wird in der nächsten Woche in Berlin erwartet. Bei den Eisbären erhält er die Rückennummer 10.

Walkers DEL-Wochenrückblick #2

DEL-LogoIn der Deutschen Eishockey Liga (DEL) herrscht weiterhin die Sommerpause. Doch die Mannschaften nehmen so nach und nach das Training wieder auf und bereiten sich auf die anstehende Jubiläumssaison der DEL vor. Was in dieser Woche alles so passiert ist, wird Euch unser Wochenrückblick zeigen. Dieser wird bis zum Saisonstart im September jetzt immer am Sonntag bei uns im Blog veröffentlicht. Mit Beginn der DEL-Saison wird der Wochenrückblick vom Wochenend-Fazit abgelöst, welches immer am Montag erscheinen wird.

Die Hamburg Freezers haben in dieser Woche mit Verteidiger Christoph Schubert den Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Der Leistungsträger bleibt den Hanseaten damit bis 2017 erhalten, worüber man bein den Freezers natürlich sehr froh ist. Denn Schubert ist ein wichtiger Bestandteil der Hamburger Mannschaft.

Zwei Neuzugänge präsentierte Neuling Schwenningen unter der Woche. Zum Einen wechselt Stürmer Morten Green von den Hannover Scorpions zu den Wild Wings. Der dänische Nationalspieler wird somit von den Wild Wings übernommen. Schwenningen hat ja bekanntlich die Lizenz von Hannover übernommen.
Ein weiteren Stürmer nahm Schwenningen am Donnerstag unter Vertrag. Nick Petersen wechselt von den Orlando Solar Bears (ECHL) zu den Wild Wings. Der 24-jährige Stürmer erhält einen Vertrag für die kommende DEL-Saison.

Ein junges Torhüter-Talent nahm der EHC Red Bull München unter Vertrag. Von den Jungadlern Mannheim wurde Kevin Reich für die nächsten drei Jahre verpflichtet. Der 17-jährige Goalie ist damit der dritte Goalie beim EHC nach Jochen Reimer und Jimmy Hertel.

Die Kölner Haie haben derweil den Posten des Co-Trainers neu besetzt. Der ehemalige Co-Trainer Niklas Sundblad verließ den KEC ja in Richtung Ingolstadt, wo er in der kommenden Saison als Chefcoach hinter der Bande stehen wird. Neuer Co-Trainer wird nun Reijo Ruotsalainen. Der 53-Jährige kommt aus Salzburg in die Domstadt, wo er bis 2014 bleiben wird.

Die Augsburger Panther haben Ryan Bayda verpflichtet. Der 32-jährige Stürmer wechselt von den Thomas Sabo Ice Tigers zu den Panthern, wo er einen Ein-Jahres-Vertrag erhält. Bayda ist bereits der siebte Neuzugang des AEV.

Und auch die Straubing Tigers waren in dieser Woche auf dem Transfermarkt aktiv. Die Niederbayern verpflichteten den Verteidiger Jordan Hendry. Der 29-jährige Kanadier wechselt von den Norfolk Admirals (AHL) zu den Tigers, wo er einen Ein-Jahres-Vertrag erhält. Hendry absolvierte bereits knapp 100 NHL-Spiele. Ein Mann mit Erfahrung also für Straubing.

Kölner Haie: Die aktuelle Lage beim Vizemeister

130px-Koelner-haie-logo_svgDie letzte Saison verlief für die Kölner Haie fast perfekt. In der Vorrunde dominierte man zusammen mit den Adler Mannheim die Liga, wurde nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Zweiter. In den Play-Offs lief es dann für die Domstädter auch sehr gut und am Ende konnte man sich über den Finaleinzug freuen. Den ersten Finaleinzug seit 2008. Gegner waren wie damals die Eisbären Berlin. Und erneut zogen die Mannen von Uwe Krupp gegen die Hauptstädter den Kürzeren und mussten sich somit mit dem Vizemeistertitel begnügen. Nach dem die Trauer über die verlorene Finalserie weg war, überwog beim KEC dann doch der Stolz über eine eigentlich doch perfekte Saison.

In der kommenden DEL-Saison wollen die Kölner Haie nun den nächsten Angriff auf die Meisterschaft wagen. Und die Voraussetzungen dafür stehen sehr gut. Denn die Haie können auf ein eingespieltes Team bauen, denn der Kader der Domstädter hat sich kaum verändert.

Auf der Torhüterposition vertrauen die Haie weiterhin dem deutschen Duo Danny Aus den Birken/Youri Ziffzer. Aus den Birken zählt derzeit zu den besten deutschen Goalies. Ziffzer ist ein guter Back-up-Goalie. Lediglich die Stelle des dritten Torhüters ist noch offen.

Komplett ist dagegen die Defensive der Kölner Haie. Acht Verteidiger stehen beim KEC unter Vertrag. Nur ein Defender hat den Verein am Ende der Saison verlassen. Kevin Lavallee verließ den KEC, Pascal Zerressen kommt aus Riessersee. Mit diesen Verteidigern werden die Kölner in die neue Saison starten: Andreas Holmqvist, Daniel Tjärnqvist, Moritz Müller, Ales Kranjc, Mirko Lüdemann, Torsten Ankert, Björn Krupp und Pascal Zerressen.

In der Offensive haben die Domstädter drei Abgänge zu verkraften, wobei wohl der Verlust von Felix Schütz am meisten schmerzen wird. Der deutsche Nationalspieler wechselt in die KHL zu Wladiwostok. Zudem haben Brett Breitkreuz (Augsburg) und Marius Schmidt (Königsborn/Oberliga) den KEC verlassen. Als Ersatz für Schütz verpflichteten die Haie Marcel Müller von MODO Hockey aus Schweden. Müller entschied sich trotz Angeboten aus Berlin und München am Ende für Köln.
Im Sturm ist damit nur noch ein Platz in der vierten Reihe frei. Wenn Not am Mann ist, könnte der KEC auch noch einen 13. Stürmer verpflichten. Aktuell stehen folgende Stürmer in Köln unter Vertrag: Philip Gogulla, Andreas Falk, Chris Minard, Nathan Robinson, Charlie Stephens, John Tripp, Marcel Müller, Rok Ticar. Alexander Weiß, Marcel Ohmann und Philip Riefers.

Eisbären Berlin: Die aktuelle Lage beim DEL-Rekordmeister

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind derzeit einfach das Maß aller Dinge in der DEL. Mit sieben Meisterschaften sind die Berliner DEL-Rekordmeister. In den letzten drei Jahren sicherten sie sich jeweils den DEL-Pokal. Auch in der neuen Saison werden die Hauptstädter wieder die Gejagten sein. Die Konkurrenz will die Dominanz der Eisbären endlich beenden. Doch einfach wird das nicht werden, denn die Berliner werden auch in der neuen Saison wieder auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen können.

Trotz drei Meisterschaften in Folge und fünf Meisterschaften in sechs Jahren als Eisbären-Coach verließ der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte die Berliner. Don Jackson suchte eine neue Herausforderung und wird in der kommenden Saison in der EBEL Red Bull Salburg trainieren. In Berlin tritt Jeff Tomlinson die Nachfolge an und wird dabei in sehr große Fußstapfen treten müssen. Denn an den Erfolgen von Jackson wird sich Tomlinson messen lassen müssen.

Die Eisbären sind für Jeff Tomlinson nach Düsseldorf und Nürnberg die dritte Trainerstation in der DEL. Während er in Düsseldorf durchaus erfolgreich war, wurde er in Nürnberg nach nur wenigen Monaten wegen anhaltender Negativserie entlassen. In Berlin versucht „Tommer“ nun den nächsten Anlauf.

Im Tor kann er dabei wieder auf das Duo Rob Zepp und Sebastian Elwing zurückgreifen. Die Frage wird sein, ob Tomlinson mehr rotieren wird und somit Elwing mehr Eiszeit gibt als es bei Jackson der Fall war. Denn Jackson machte kein Geheimnis daraus, dass Zepp für ihn die Nummer „1“ war. Da hatte Elwing wenig Chancen auf Eiszeit.
Wer die Rolle des dritten Torhüters einnehmen wird, ist noch fraglich. Der letztjährige dritte Goalie Philip Lehr zog es zurück zu den Mannheimer Adlern.

In der Defensive mussten die Berliner gleich vier Abgänge verkraften. Mark Katic wechselte völlig überraschend in die KHL zu Zagreb, Ryan Caldwell schloss sich den Thomas Sabo Ice Tigers an, Dominik Bielke versucht sein Glück nun beim EHC Red Bull München und Youngster Maximilian Faber verteidigt in Zukunft für die Eispiraten Crimmitschau.
Als Neuzugang wurde bisher nur Casey Borer aus Nürnberg geholt. Damit hat man aktuell sieben Verteidiger unter Vertrag: Frank Hördler, Casey Borer, Constantin Braun, Jimmy Sharrow, Jens Baxmann, Thomas Supis und Henry Haase. Ein Platz wäre also noch frei in der Verteidigung der Eisbären. Die Frage wird nun sein, ob Tomlinson vermehrt auf die beiden Youngsters Supis und Haase setzten will oder aber lieber noch einen erfahrenden Defender holt. Im Gespräch ist aktuell Brett Festerling aus Nürnberg.

In der Offensive haben die Eisbären gleich drei Spieler verlassen. Tyson Mulock hofft in Iserlohn auf mehr Eiszeit als einer der Leistungsträger, James Arniel und Corey Locke sind noch auf der Suche nach neuen Vereinen.
Den drei Abgängen steht bisher nur die Rückkehr von Daniel Weiß gegenüber. Er kehrt von den Thomas Sabo Ice Tigers zurück, an die er ausgeliehen war.
Der Sturm der Berliner ist weitestgehend komplett. Lediglich für die vierte Angriffsreihe könnte man noch einen Spieler verpflichten. Und das werden die Eisbären sicherlich auch tun, denn derzeit sind elf Stürmer bei den Eisbären unter Vertrag. Zwölf Stürmer sollten es dann wohl doch schon sein. Folgende Stürmer stehen derzeit im Kader der Eisbären: Florian Busch, Darin Olver, Barry Tallackson, André Rankel, Julien Talbot, T.J. Mulock, Laurin Braun, Mads Christensen, Matt Foy, Daniel Weiß und Vincent Schlenker.