Doppel-Heimspiel-Wochenende: Eisbären treffen auf Wolfsburg und Straubing

Am kommenden Wochenende geht es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit den Spieltagen Drei und Vier weiter. Für die Eisbären Berlin stehen an beiden Spieltagen Heimspiele an. Am Freitagabend ist Vizemeister Grizzlys Wolfsburg (Bully: 19:30 Uhr) zu Gast und am Sonntag kommt der letztjährige Pre-Play-Off-Gegner Straubing Tigers (Bully: 14:00 Uhr) in die Arena am Ostbahnhof. Für die Eisbären also die Chance, zu Hause direkt nachzulegen, nach dem man am Sonntag in Bremerhaven mit 7:2 erfolgreich war. 

Was zunächst einmal sehr deutlich klingt, war aber in Wirklichkeit ein sehr schweres Stück Arbeit. 40 Minuten lang war es ein Duell auf Augenhöhe, mit Chancen hüben wie drüben und streckenweise sogar leicht überlegenen Pinguins. Im letzten Drittel zeigten die Eisbären dann aber, warum sie eine Spitzen-Mannschaft in der Liga sind, als sie die Fehler der Bremerhavener eiskalt ausnutzten und das Spiel letztendlich deutlich für sich entschieden. Auch für Chefcoach Uwe Krupp fiel das Ergebnis am Ende ein bisschen zu hoch aus. 

Diese Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor werden die Eisbären auch morgen Abend brauchen, wenn es gegen den Vizemeister Wolfsburg geht. Denn die Niedersachsen werden mit ordentlich Wut im Bauch nach Berlin reisen, stehen sie doch als einziges Team mit null Punkten derzeit am Tabellenende. Dem 3:6 in Mannheim folgte eine 2:4-Pleite auf eigenem Eis gegen Köln. Daher ist die Stimmung beim Vizemeister derzeit auch nicht wirklich gut. Den Fehlstart auf die Ausfälle schieben tut Manager Karl-Heinz Fliegauf aber nicht (Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News vom 12.09.2017):

Damit können wir nicht zufrieden sein. Das können wir so nicht akzeptieren. Einige Spieler sind noch nicht in der Form, wie sie gebraucht werden. Die Ausfälle spielen dabei keine Rolle. Es fehlen Typen, die das Heft auch in die Hand nehmen. 

Da müssen sich die Eisbären also auf einen Gegner einstellen, der von der ersten Sekunde an hochmotiviert sein wird, den Fehlstart vergessen zu machen. Mit drei Niederlagen in die Saison starten will die Mannschaft von Trainer Pavel Gross mit Sicherheit nicht. Die Eisbären sollten also gewarnt sein.

Gegen Wolfsburg spielten unsere Jungs zuletzt sehr gerne – zumindest auf eigenem Eis. Fünf der letzten sechs Heimspiele gegen Wolfsburg wurden gewonnen und auch bei der Niederlage konnte man punkten. Und die Hauptstädter dürften auf Revanche brennen, verlor man doch in der letzten Saison das letzte Spiel in Wolfsburg mit 1:7. 

Am Sonntag gibt es dann das Wiedersehen mit den Straubing Tigers, die man in den Pre-Playoffs der letzten Saison ausschaltete. Die Niederbayern erlebten ein gemischtes Auftakt-Wochenende. Dem 4:2-Derbysieg in Ingolstadt folgte eine bittere 3:6-Heimniederlage gegen die Düsseldorfer EG. Somit werden die Mannen von Coach Bill Stewart ebenfalls auf Wiedergutmachung aus sein und wie gefährlich sie sind, haben sie bereits in Ingolstadt gezeigt.

Sieben der letzten acht Heimspiele gegen Straubing gewannen die Eisbären, die einzige Niederlage in diesem Zeitraum kassierte man bei einem 1:2 n.V. in der letzten Saison. 

3:2 in der 104. Minute! Jamie MacQueen wird erneut zum Matchwinner gegen Straubing

Der Bann ist gebrochen. Im 13. Auswärtsspiel beendeten die Eisbären Berlin ihre zwölf Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis. Mit 3:2 (1:2,1:0,0:0/0:0,0:0,1:0) nach dritter Verlängerung setzten sich die Berliner bei den Straubing Tigers durch. Damit überstanden die Hauptstädter im vierten Anlauf erstmals die erste Playoff-Runde und treffen im Viertelfinale nun auf den Erzrivalen Adler Mannheim.

Chefcoach Uwe Krupp konnte wieder auf Verteidiger Micki DuPont und Kapitän André Rankel zurückgreifen. Charles Linglet und Kai Wissmann mussten dafür weichen. Und Barry Tallackson blieb erneut nur der Platz auf der Tribüne. Im Tor stand wie Mittwoch Petri Vehanen.

Der erwartete druckvolle Beginn der Hausherren blieb aus, denn die Eisbären hielten mit ihrem Forechecking gut dagegen. Drei Minuten waren gespielt, da kassierten die Eisbären die erste Strafe der Partie. Straubing ließ den Puck gut laufen, aber die Eisbären standen gut und machten die Schusswege gut zu. Bis neun Sekunden vor dem Ablauf der Strafzeit gegen Florian Busch. Sean Sullivan zog auf Höhe des linken Bullykreises ab, der Schuss wurde abgefälscht und schlug hinter Vehanen ein – 1:0 (5.).
Die Berliner wirkten aber keinesfalls geschockt, glichen direkt im Gegenzug aus. 31 Sekunden später hatte Alex Roach an der blauen Linie zu viel Zeit, zog ab und glich so zum 1:1 aus (6.).
Gleich danach hätten die Berliner sogar in Führung gehen können, aber Florian Busch traf nur das Außennetz und Louis-Marc Aubry scheiterte an Matt Climie.
Danach folgte eine sehr zerfahrene Phase mit Strafen auf beiden Seiten. Als die Niederbayern mit 4-gegen-3 auf dem Eis spielen konnten, klingelte es erneut im Berliner Kasten. James Bettauer hatte auf Höhe des linken Bullykreises abgezogen und Scott Timmins fälschte die Scheibe mit seiner Hose ins Tor ab – 2:1 (12.).
In der Folgezeit beide Mannschaften nochmal mit guten Möglichkeiten, aber ohne Glück im Abschluss. So nahmen die Hausherren eine knappe Ein-Tore-Führung mit in die Kabine.

Straubing kam sehr druckvoll und mit viel Zug zum Tor aus der Kabine. Da erspielten sie sich gleich in der ersten Minute des zweiten Drittels gute Chancen. Danach übernahmen jedoch die Gäste aus der Hauptstadt das Kommando. Bruno Gervais zielte knapp am Tor vorbei, Darin Olver spitzelte die Scheibe knapp am halbleeren Tor vorbei und Nick Petersen scheiterte aus dem Slot heraus an Climie. Alles in Minute 23.
Danach Straubing mal wieder mit einem Powerplay, aber das Penaltykilling der Eisbären funktioniere sehr gut. Von der Strafbank aus kommend hatte Constantin Braun direkt nach der überstandenen Unterzahl die Chance zum Ausgleich, Climie parierte den Schuss jedoch.
Als die Berliner dann aber selbst in Überzahl waren, klingelte es im Kasten von Matt Climie. Bruno Gervais hatte von der blauen Linie abgezogen, Climie ließ nur prallen und Spencer Machacek setzte mit der Rückhand nach und tunnelte den Straubinger Goalie – 2:2 (31.).
Nur eine Minute später verpasste Louis-Marc Aubry nur denkbar knapp. Da hätten die Eisbären die Partie schon fast komplett gedreht.
Straubing bekam dann noch einmal die Chance in Überzahl, aber bis auf eine Chance von James Bettauer sprang nicht viel bei heraus, denn die Eisbären standen da sehr gut.
Die letzte Chance hatten dann auch nochmal die Hausherren, Connolly scheiterte jedoch an Vehanen. So blieb es beim 2:2 nach 40 Minuten.

Zu Beginn des letzten Drittel ging es hin und her. Beide waren darauf bedacht, keinen Fehler zu machen, der das Spiel entscheiden würde. Einen solchen Fehler machten dann aber die Tigers und schon lief Berlin einen 3-auf-1-Konter, doch Darin Olver scheiterte an Climie.
Es ging weiter mit Chancen hüben wie drüben. Vehanen mit einem starken Save gegen Sean Sullivan. Vehanen dann erneut stark gegen Scott Timmins. Bei den Eisbären setzte sich Louis-Marc Aubry klasse durch, scheiterte jedoch an Climie.
Vier Minuten vor dem Ende noch einmal ein Powerplay für Straubing. Und da stand wieder Vehanen im Mittelpunkt, der einen wichtigen Save zeigte. Mike Hedden schoss dann am halbleeren Tor vorbei. Das Powerplay der Tigers wurde jedoch frühzeitig beendet, denn auch die Hausherren bekamen eine Strafe. Somit ging es 4-gegen-4 weiter und da hatte Steven Zalewski eine große Chance, doch er scheiterte jedoch an Vehanen.
Und jener Vehanen wurde immer wichtiger für die Eisbären in der Schlussphase. Denn Constantin Braun kassierte 50 Sekunden vor dem Ende eine weitere Strafzeit und der finnische Stammgoalie der Eisbären parierte kurz vor Schluss zweimal überragend gegen Michael Connolly.
Es blieb beim 2:2 und es ging in die Verlängerung.

Dort die Hausherren zunächst noch 70 Sekunden in Überzahl, aber die Eisbären überstanden die Unterzahl schadlos. In der Verlängerung ging es hin und her, beide Mannschaften mit guten Chancen. Jedoch waren es die Eisbären, die in der ersten Verlängerung mit zunehmender Spieldauer deutlich mehr Großchancen hatte. Zweimal Nick Petersen, Daniel Fischbuch und Kyle Wilson – alle scheiterten aber an Matt Climie.
Kurz vor dem Ende der ersten Verlängerung dann noch einmal Straubing mit der Riesenchance. Mike Hedden zog vor das Tor, Vehanen parierte, die Scheibe lag frei und Frank Hördler haute die Scheibe aus der Gefahrenzone und über das Plexiglas. Eigentlich eine Zwei-Minuten-Strafe für den Berliner Verteidiger, die es aber nicht gab. Glück für die Eisbären.
Mehr passierte dann nicht mehr und es ging mit der zweiten Verlängerung weiter.

Und da die Hausherren mit der Riesenchane zur Entscheidung in Überzahl, doch es waren die Eisbären, die in Unterzahl die beste Möglichkeit hatten. Kyle Wilson lief alleine auf Matt Climie zu, scheiterte aber mit der Rückhand am Tigers-Goalie.
Dann Straubing mit der großen Chance, Derek Whitmore aus der Drehung, Petri Vehanen machte jedoch schnell die Schoner zu. Es ging weiter rauf und runter, beide mit Chancen, beide Mannschaften mit bester Werbung für das Eishockey.
Sieben Minuten vor dem Ende der zweiten Verlängerung André Rankel mit der Riesenchance, aber er scheiterte am rechten Pfosten. Drei Minuten vor dem Ende Steven Zalewski mit dem Pass auf Ex-Eisbär René Röthke, der die Schlägerspitze noch dran bekam, aber wieder war die finnische Wand zur Stelle.
Und als Vehanen drei Minuten vor dem Ende der zweiten Verlängerung schon geschlagen war, boxte Bruno Gervais die Scheibe mal eben aus der Gefahrenzone. Wahnsinn. Die letzte Szene in der zweiten Overtime. Es sollte die dritte Verlängerung folgen.

Und da hatte Daniel Fischbuch die große Chance zur Entscheidung, aber er traf nur den Pfosten. Wenig später Kapitän André Rankel mit der nächsten Chance, aber auch er brachte die Scheibe nicht unter. Danach gab es eine Auseinandersetzung vor dem Straubinger Tor, wegen der Matt Climie und Darin Olver je zwei Minuten bekamen. Mit 4-gegen-4 ging es weiter und da folgte der große Auftritt von Jamie MacQueen. Er fuhr ins Drittel hinein, zog zur Mitte und zog ab. Die Scheibe ging rechts an Climie vorbei ins Tor und zur Entscheidung in diesem Spiel und dieser Serie – 3:2 in der 104. Minute.

Wahnsinn, was für ein Eishockeyspiel. Beide Mannschaften lieferten sich einen wahren Schlagabtausch, vor allem in der Verlängerung. Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient. Am Ende die Eisbären mit dem glücklicheren Ende auf ihrer Seite. Aber dennoch ein großes Lob an beide Mannschaften für diesen grandiosen Eishockey-Abend. 104 spektakuläre Minuten und zwei Weltklasse-Torhüter mit Matt Climie und Petri Vehanen, die einmal mehr ihre absolute Klasse unter Beweis gestellt haben.

Matchpuck in Straubing: Können die Eisbären den Auswärtsfluch am Pulverturm endlich besiegen?

Der Auftakt wäre gemacht. Mit 3:1 haben die Eisbären Berlin Spiel Eins der ersten Playoff-Runde gegen die Straubing Tigers gewonnen und haben damit morgen Abend nun Matchpuck zum Einzug ins Viertelfinale. Aber den Eisbären steht eine sehr schwere Aufgabe bevor. Denn sie müssen in den Hexenkessel am Pulverturm, dort, wo sie sich seit sehr langer Zeit enorm schwer tun. Nur ganze zwei Spiele konnte man von den letzten zehn Gastspielen in Niederbayern gewinnen. In dieser Saison setzte es gleich zwei deutliche Niederlagen in Straubing (2:5/3:5).

Und dass die Eisbären auswärts in dieser Saison nicht wirklich gefährlich sind, zeigt ein Blick auf die Statistik. Zwölf (!) Auswärtsniederlagen kassierte der DEL-Rekordmeister in Folge. Diese Negativserie soll morgen Abend wenn möglich gestoppt werden, aber die Eisbären wissen, wie schwer es am Pulverturm wird. Laurin Braun gegenüber der BZ:

Das ist ein echter Hexenkessel. Das Stadion ist klein, die Fans sehr laut. Wir wissen was uns dort erwartet. Die Tigers werden kommen, werden da rausrennen und losstürmen wie die Feuerwehr. Da müssen wir die ersten zehn Minuten dagegenhalten, kompakt stehen. Wenn sich das Spiel etwas beruhigt hat, werden wir versuchen, Straubing unser Spiel aufzuzwingen.

Ich selbst kann das nur bestätigen, denn ich war auch schon einmal in Straubing gewesen und weiß, was das für ein Hexenkessel ist. Im Playoff-Halbfinale war das damals und deren Fans haben das Stadion von der ersten Sekunde an in einen Hexenkessel verwandelt, da hat man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden. Und noch nie war es so schwer, gegen den Heim-Support anzukämpfen wie damals in Straubing. Da mussten auch wir Fans über 60 Minuten mehr als einhundert Prozent geben, um den Tigers-Fans Paroli bieten zu können. So wird es auch morgen wieder werden. Die Tigers-Fans werden mehr als der siebte Mann sein, sie werden ihr Team nach vorne schreien und versuchen, die Eisbären zu verunsichern.

Die Eisbären müssen von der ersten Sekunde an hellwach sein, müssen sich auf ein stürmisches Straubing einstellen. Denn die werden versuchen, ihre letzte Chance zu nutzen und werden dafür von Beginn an Vollgas geben. Da heißt es für die Eisbären, hinten dicht zu machen und mit zunehmender Spieldauer den Tigers die Spielfreude zu nehmen. Wenn man es schafft, in Führung zu gehen, kann das ein großer Vorteil sein. Denn das würde erst einmal für ein kleines Stimmungstief am Pulverturm sorgen.

Ansonsten müssen die Eisbären ihr Spiel über 60 Minuten und wenn möglich auch mehr durchziehen. Sie dürfen sich keinen Hänger wie gestern in Drittel Zwei erlauben. Dort hatte man komplett den Faden verloren und konnte sich mehrfach bei Petri Vehanen bedanken, dass man überhaupt noch eine Chance auf den Sieg hatte. Morgen darf den Eisbären das nicht passieren. Denn wenn du einmal in Straubing hinten liegst, wird es verdammt schwer.

Los geht die Partie morgen Abend um 19:30 Uhr. Telekom Eishockey überträgt ab 19:15 Uhr wie immer live. Und auch Sport 1 überträgt Spiel Zwei der Serie zwischen Straubing und Berlin morgen live im Free-TV.

Laurin Braun: „Das zweite Drittel war nicht so gut, aber das können wir ändern“

Petri Vehanen (Torhüter Eisbären Berlin/hielt seine Mannschaft im Mitteldrittel mehrfach im Spiel):

Mal abgesehen von der zweiten Hälfte des zweiten Drittels haben wir eine solide Abwehrleistung abgeliefert. Es war wichtig dafür, dass wir einen wichtigen Sieg einfahren konnten.

Jamie MacQueen (Stürmer Eisbären Berlin/Matchwinner mit zwei Toren gegen Straubing):

Es war ein sehr guter Team Sieg. Wir haben das zweite Drittel gut begonnen und dann haben wir den Fuß ein bisschen vom Gas genommen. Dann im dritten Drittel haben wir uns nochmal zusammen gerissen und haben gut geantwortet mit dem Tor. Es war ein gutes Spiel von Lolle. Er hat mich zum Tor fahren sehen und dann hat er den Puck vors Tor geschossen und ich konnte davon profitieren. Hoffentlich können wir den Schwung mitnehmen für das Spiel am Freitag.

Laurin Braun (Stürmer Eisbären Berlin/ein Assist gegen Straubing):

Es läuft gut und mit der Reihe klappt es auch. Schön, dass es dann auch von Erfolg geprägt ist, aber im Endeffekt ist es eine Teamleistung gewesen heute und das ganze Team war gut und es war auch gut, dass wir gewonnen haben. Freitag müssen wir weiter spielen so wie heute. Das zweite Drittel war nicht so gut, aber das können wir ändern und am Freitag drei Drittel stark spielen und hoffentlich gewinnen.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Ich habe ein ausgeglichenes Spiel gesehen. Beide Mannschaften hatten Chancen, das Spiel zu gewinnen. Am Ende hatten wir die Nase vorn und am Freitag geht es weiter.

Sandro Schönberger (Stürmer Straubing Tigers):

Wir haben ein ziemlich gutes Auswärtsspiel gespielt. Wir haben auch alles das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Es war ein enges Spiel. Es war klar, dass das Team das Spiel gewinnt, welches das zweite Tor im letzten Drittel schießt. Wir können trotzdem zufrieden sein und darauf aufbauen.

Larry Mitchell (Trainer Straubing Tigers):

Wir haben ein sehr gutes Playoff-Spiel gespielt. Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gespielt. Wir hatten nicht unbedingt das Scheibenglück auf unserer Seite. Wir hatten einige Pfostenschüsse. Das zweite Tor hat das Spiel entschieden.

 

3:1 – Jamie MacQueen entscheidet nervenaufreibendes erstes Spiel gegen Straubing

Ausgabe #25:

Die Eisbären Berlin haben Spiel Eins der ersten Playoff-Runde gegen den Angstgegner Straubing Tigers gewonnen. Vor 9.617 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena setzten sich die Berliner mit 3:1 (1:0,0:1,2:0) gegen die Tigers durch und holten sich damit den so wichtigen ersten Sieg in dieser Serie. Aber diese nervenaufreibende und am Ende dramatische Partie hätte auch ganz anders ausgehen können. Am Ende jedoch die Eisbären mit dem besseren und glücklicheren Ende auf ihrer Seite.

Chefcoach Uwe Krupp musste erneut auf Micki DuPont, André Rankel und Sven Ziegler verzichten, dazu musste Barry Tallackson als überzähliger Importspieler auf die Tribüne. Im Tor stand wie erwartet Petri Vehanen. Für Nick Petersen war diese Partie ein Jubiläum, nämlich sein 200. DEL-Spiel. Herzlichen Glückwunsch an die Nummer Acht der Eisbären.

Riesenubel bei den Eisbären nach dem 1:0. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Bereits im ersten Drittel entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, beide Mannschaften wollten dieses Spiel hier gewinnen. Das machten sie von Beginn an deutlich. In den ersten zehn Minuten ging es zwar hin und her, doch beide Defensivreihen zwangen die gegnerischen Spieler immer wieder zu Fernschüssen, weshalb es zunächst keine Hochkaräter zu verzeichnen gab.
In der zwölften Minute kassierten die Gäste die erste Strafzeit des Spiel. Und das Powerplay der Eisbären war ja nun nicht gerade gefürchtet in der Hauptrunde. Aber die Berliner nutzten die Überzahl nach nur 13 Sekunden aus. Spencer Machacek scheiterte noch, doch Jamie MacQueen drückte die Scheibe über die Linie – 1:0 (12.).
Danach dann aber die Gäste mit der Chance in Überzahl und das gleich mit zwei Mann mehr für gut eine Minute. Und das Powerplay der Straubinger war gefürchtet in der Vorrunde. Straubing ließ die Scheibe auch gut laufen, aber die Eisbären standen sehr gut in Unterzahl und ließen den Gästen kaum Platz für Schüsse. So überstanden die Eisbären die beiden Strafzeiten schadlos.
Dank der Special Teams führten die Hausherren also mit 1:0 nach 20 Minuten. Vorne das Powerplay genutzt und hinten in Unterzahl hart und erfolgreich gearbeitet. Continue reading

Eisbären Berlin vs. Straubing Tigers: Vorschau auf die erste Playoff-Runde

Klappt es im vierten Anlauf endlich mit dem Überstehen der ersten Playoff-Runde? Die Eisbären Berlin müssen zum vierten Mal in die Qualifikationsrunde für das Playoff-Viertelfinale und noch nie überstanden sie diese. 2006/2007 scheiterte man an den Frankfurt Lions, 2013/2014 am ERC Ingolstadt und 2014/2015 an den Thomas Sabo Ice Tigers – jeweils in drei Spielen. Zum zweiten Mal erst genießen die Berliner Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Gegner diesmal sind die Straubing Tigers. Ab Mittwochabend stehen sich beide Mannschaften gegenüber und kämpfen um einen der letzten beiden Plätze im Viertelfinale der DEL-Playoffs 2017. Unsere Vorschau auf dieses Duell.

In der Hauptrunde der Saison 2016/2017 haben die Eisbären nur eine Partie gegen die Tigers gewonnen. Gleich am ersten Spieltag der neuen Saison setzte man sich mit 5:2 durch. Danach folgte eine 2:5-Auswärtsniederlage, auf eigenem Eis unterlag man in Spiel Zwei mit 1:2 n.V. das zweite Duell am Pulverturm ging mit 3:5 verloren.
Vorteil Straubing.

Beide Mannschaften treffen erst zum zweiten Mal in den Playoffs aufeinander. In der Saison 2011/2012 traf man sich im Halbfinale. Die Eisbären setzten sich mit 3:1-Siegen durch. Zu Hause gewann man Spiel Eins mit 4:1. Mit demselben Ergebnis gewann man auch Spiel Zwei am Pulverturm. In Spiel Drei verlor man auf eigenem Eis mit 1:3. In Straubing machte man in Spiel Vier mit mit einem 4:2 den Sack zu.
Vorteil Eisbären.

Petri Vehanen ist der Stammkeeper der Hauptstädter. Seine Fangquote lag in der Hauptrunde bei 91,83 Prozent. Sein Gegentorschnitt betrug 2,47. Vehanen feierte drei Shutouts.
Bei Straubing hat Matt Climie 31 Spiele absolviert und Dimitri Pätzold 26 Spiele. Climie wehrte 90,84 Porzent aller Schüsse ab, hatte einen Gegentorschnitt von 3,31 und feierte ebenfalls drei Shutouts. Pätzold wehrte 89,84 Prozent aller Schüsse ab, hatte einen Gegentorschnitt von 2,95 und feierte zwei Shutouts.
Petri Vehanen hat seiner Mannschaft in dieser Saison so manchen Sieg und Punkt gerettet. Ohne ihn würden die Eisbären jetzt gar nicht mehr um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen. Er wird ein enorm wichtiger Faktor sein für sein Team.
Vorteil Eisbären.

Micki DuPont war der überragende Verteidiger der Eisbären mit 9 Toren und 20 Vorlagen. Sein Ausfall schmerzt den Eisbären. Es folgten Frank Hördler (5/10), Constantin Braun (1/11) und Bruno Gervais (4/7). Keine wirklich so guten Werte.
Straubing hat torgefährliche Verteidiger in seinen Reihen. Dylan Yeo und James Bettauer (je 10 Tore) sowie Maury Edwards (9) sind immer für ein Tor gut. Rückkehrer Sean Sullivan bereite 19 Tore vor, ebenso Maury Edwards. Auf diese Verteidiger müssen die Eisbären aufpassen.
Straubing verfügt über die gefährlicheren Verteidiger, die zudem auch immer wieder für eine Torvorlage gut sind.
Vorteil Straubing.

Nick Petersen und Darin Olver waren mit 13 Toren die treffsichersten Stürmer der Eisbären in der Hauptrunde. André Rankel (12), Kyle Wilson (11) und Jamie MacQueen (10) trafen ebenfalls zweistellig. Petersen (22) und Olver (18) gaben zudem auch die meisten Assists auf Berliner Seite, was die beiden zu den beiden besten Scorern im Eisbären-Team macht.
Top-Torjäger der Tigers war Jeremy Williams mit 19 Treffern. Mike Hedden (18) und Adam Mitchell (15) zeigten auch ihre Torjäger-Qualitäten. Hedden bereitete zudem 26 Treffer seiner Mannschaft vor. Dieser Wert wurde nur noch von Top-Scorer Michael Connolly übertroffen, der 39 Tore vorbereitete.
Die Straubinger Angreifer sorgten für mehr Gefahr vor dem gegnerischen Tor und bereiteten zudem auch immer wieder Tore vor.
Vorteil Straubing.

125 Tore erzielte die Eisbären, 147 Tore erzielte Straubing in der Vorrunde. Während Straubing also im Sturm besser war als die Berliner, so sind die Eisbären in der Defensive besser gewesen. 148 Gegentore kassierten die Eisbären, 168 Straubing.
Ausgeglichen.

Die Eisbären sind das sechstbeste Heimteam, Straubing das achtbeste. In der Auswärtstabelle findet man beide Mannschaften ganz unten. Straubing auf Platz Zwölf, die Eisbären auf Platz 13.
Ausgeglichen.

Das Powerplay der Eisbären ist das Sorgenkind der Berliner. Eine Erfolgsquote von 11,44 ist jetzt nicht so berauschend, vor allem wenn man bedenkt, dass die Eisbären mal für ihr Powerplay gefürchtet wurden. Straubings Powerplay ist da deutlich besser, liegt bei einer Erfolgsquote von 22,49.
In Unterzahl sind beide Mannschaften gleich schlecht. Berlin mit einer Unterzahlquote von 78,2, Straubing mit 78,57.
Vorteil Straubing.

Die Eisbären haben vier der letzten zehn Ligaspiele gewonnen. Die vier Siege gelangen alle in der Mercedes-Benz Arena. Auswärts hat man zwölf Spiele in Folge verloren. Straubing gewann ebenfalls nur vier der letzten zehn Liaspiele. Auswärts setzte Straubing aber am letzten Spieltag ein dickes Ausrufezeichen mit einem 4:1-Sieg beim Vorrunden-Zweiten Adler Mannheim. Die Tigers gewann nur eins der letzten vier Heimspiele. Auswärts gewann man auch nur eine der letzten fünf Partien.
Vorteil Eisbären.

Fazit:
Rechnet man alle Punkte zusammen, die ich oben vergeben habe, geht Straubing als leichter Favorit in diese Serie. Was natürlich nichts zu heißen hat. Die Hauptrunde ist Geschichte und was da war, interessiert jetzt keinen mehr. Jetzt beginnt eine neue Saison. Und da haben beide noch einmal ordentlich Selbstvertrauen am Wochenende getankt. Berlin mit zwei Heimsiegen und Straubing mit dem Auswärts-Coup in Mannheim. Da die Serie aber über drei Spiele geht und Berlin Heimrecht hat, ist jedoch Berlin als Favorit anzusehen. Denn vier Heimsiege in Folge gelangen den Mannen von Uwe Krupp zuletzt, während Straubing nur eine der letzten fünf Auswärtspartien gewann. Und auch zu Hause waren die Mannen von Larry Mitchell zuletzt nicht so gut. Wenn gleich uns drei enorm spannende und hart umkämpfte Spiele erwarten werden. Und beide Stadien werden wahre Hexenkessel sein, wo die Heim-Fans jeweils der siebte Mann sein werden. Wenn es die Eisbären schaffen, von der Strafbank weg zu bleiben, defensiv sehr sicher stehen und vorne genauso eiskalt treffen, wie an diesem Wochenende, werden sie den Pre-Playoff-Fluch besiegen und nach drei Spielen ins Viertelfinale einziehen.

Aufholjagd ohne Happy End: Eisbären kassieren in Straubing die sechste Niederlage in Folge

Die Eisbären Berlin stecken weiterhin in einer sehr großen Krise. Am Freitagabend verloren die Berliner das so wichtige „Sechs-Punkte-Spiel“ bei den Straubing Tigers mit 3:6 (0:2,0:2,3:2) und kassierten damit die sechste Niederlage in Folge. Zugleich war es auch die neunte Niederlage aus den letzten zehn Spielen. Unfassbar für eine Mannschaft, wie es die Eisbären Berlin mal waren. Die Aufholjagd im letzten Drittel kam zu spät, als man wenigstens den Torfluch ein wenig durchbrochen hatte. Denn letztmals vor gut einem Monat gelangen den Eisbären drei Tore in einem Spiel (beim 3:4 n.P. in Iserlohn).

Beide Mannschaften starteten mit einem sehr aggressiven Forechecking in die Partie. Man merkte von Beginn also, dass beide Teams wussten, um was es hier heute ging. Um wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-Offs. In der zweiten Minute hatten die Gäste aus der Hauptstadt die erste gute Chance des Spiels, als Nick Petersen bei einem 3-auf-2-Angriff an Matt Climie scheiterte.
Eine Minute später die erste Strafzeit gegen die Eisbären, es traf Micki DuPont. Und das Powerplay der Niederbayern klappte in der letzten Zeit äußerst gut. So auch heute. James Bettauer kurvte um das Berliner Tor, sah Scott Timmins im Slot alleine stehend und passte die Scheibe zu ihm. Timmins konnte unbedrängt zum 1:0 einschießen (3.). Da stimmte die Zuordnung in der Berliner Defensive überhaupt nicht.
Fortan die Eisbären zwar immer wieder im Angriffsdrittel der Tigers zu finden, aber dort angekommen, fehlte es ihnen an Ideen, um Chancen zu kreieren. Straubing hingegen sorgte durch sein schnelles Umschaltspiel immer wieder für Gefahr.
In den zweiten zehn Minuten konnten sich unsere Jungs dann immer wieder im Straubinger Drittel festsetzen und sie kamen auch zu Torschüssen, es fehlte jedoch so ein richtiger Hochkaräter. Straubing konnte sich zwischendurch nur durch unerlaubte Weitschüsse befreien. Und trotzdem sollte den Niederbayern noch ein Treffer im Auftaktdrittel gelingen.
Straubing mit einem Konter in der letzten Minute, Scott Timmins mit dem Pass auf den langen Pfosten, wo Mike Hedden lauerte und den Konter eiskalt abschloss – 2:0 (20.). Was zugleich auch der Pausenstand am Pulverturm war. Continue reading

In Straubing und Bremerhaven: Die Eisbären vor dem „Wochenende der Wahrheit“

Am vergangenen Wochenende mussten die Eisbären Berlin nur ein Spiel absolvieren und mit ansehen, wie die Konkurrenz näher und näher kam. Aktuell stehen die Eisbären auf Platz Acht mit 49 Punkten. Der Vorsprung auf den Elften Düsseldorf beträgt acht Punkte, allerdings haben die Rheinländer auch noch zwei Spiele weniger absolviert als die Berliner. Und am kommenden Wochenende müssen die Hauptstädter gleich zweimal auswärts antreten. Bei den beiden Verfolgern in der Tabelle. Freitagabend gastieren die Berliner beim Zehnten Straubing Tigers (Bully: 19:30 Uhr) und am Sonntagnachmittag geht es zum Neunten Fischtown Pinguins Bremerhaven (Bully: 14:00 Uhr). Sechs Punkte liegen zwischen den Eisbären und Straubing, nur ganze zwei zwischen dem EHC und dem Liga-Neuling. Somit werden es also zwei absolute Endspiele im Kampf um die Pre-Play-Offs werden.

Und ausgerechnet jetzt plagen die Eisbären große Personalprobleme. Denn nun hat sich auch noch Verteidiger Bruno Gervais verletzt abgemeldet. Zudem fehlen ja auch noch Frank Hördler, Jonas Müller, Darin Olver und Marcel Noebels. Was die Situation nicht einfacher macht. Die Berliner haben acht der letzten neun Spiele verloren, die letzten fünf davon sogar in Folge. Aber Chefcoach Uwe Krupp blockt optimistisch auf das bevorstehende Auswärts-Wochenende (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 12.01.2017):

Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns, die Mannschaft hat richtig konzentriert trainiert. Ich glaube die Jungs sind physisch gut drauf. Wir wissen natürlich, dass wir zwei schwere Spiele gegen zwei derzeit starke Mannschaften vor uns haben, aber wir wollen natürlich gut spielen.

Die Eisbären brauchen endlich wieder Erfolgserlebnisse, um das verloren gegangene Selbstvertrauen wieder zurück zu gewinnen. Das gelingt aber nur über Siege. Und um diese einzufahren, muss man endlich wieder anfangen, Tore zu schießen. Das war in den letzten Spielen mit ein sehr großes Problem bei unseren Jungs. Chefcoach Uwe Krupp spricht von seiner schwersten Zeit (Quelle: Eishockey NEWS vom 10.01.2017): Continue reading

Heimspiel-Dreierpack für die Eisbären Berlin: Es müssen Punkte her

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDer Monat November neigt sich dem Ende entgegen, die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Und die Eisbären Berlin dürfen den Rest des Monats zu Hause antreten. Innerhalb von sechs Tagen stehen gleich drei Heimspiele für unsere Jungs auf dem Programm. Und angesichts des achten Tabellenplatz mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den Elften Krefeld ist die Marschroute für die drei Heimspiele glasklar – es müssen Punkte her! Am besten gleich morgen Abend, wenn die Düsseldorfer EG zu Gast ist (Bully: 19:30 Uhr).

RZ_DEG_BasisPartner_farbigDie Rheinländer sind aktuell Vorletzter der DEL mit neun Punkten Rückstand auf die Eisbären, aber bei noch drei Spielen Rückstand sollte man die DEG als Konkurrent um einen Pre-Play-Off-Platz auf der Rechnung haben. Auch wenn es bei der DEG zuletzt nicht gut lief – nur ein Sieg gelang in den letzten sechs Spielen. Der Sieg war aber ein ganz besonderer, nämlich der Derby-Sieg gegen die Kölner Haie (4:2). Und gestern Abend bewies Düsseldorf beim 5:6 in Nürnberg Moral, als man ein 0:4 aufholte und zum zwischenzeitlichen 4:4 ausglich. Unterschätzen sollte man die DEG also definitiv nicht. Macht man in Berlin aber auch nicht, Chefcoach Uwe Krupp nach dem heutigen Training:

Düsseldorf ist eine laufstarke Mannschaft die sicher auch forechecken wird. Wir müssen sehr konzentriert spielen. Die Düsseldorfer Mannschaft spielt gut im Moment, hat eine gute Aufstellung mit vier Reihen und kommt mit Volldampf.

Gegen Düsseldorf können die Berliner wieder auf Stürmer Julian Talbot zurückgreifen, der nach Verletzung zurück in den Kader kehrt. Dagegen fehlen weiterhin Marcel Noebels, Frank Hördler und Laurin Braun.

Für Jens Baxmann wird das Spiel gegen die DEG eine ganz besondere Partie, denn der Verteidiger absolviert morgen Abend sein 700. DEL-Spiel für die Eisbären Berlin. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum, Baxi!

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Berliner im ISS-Dome mit 4:3 für sich. In der Hauptstadt hat Düsseldorf vier der letzten fünf Gastspiele verloren. Der einzige Sieg in diesem Zeitraum gelang der DEG aber im letzten Duell in Berlin, als man den Eisbären eine derbe 2:7-Niederlage auf eigenem Eis zufügte. Es wird Zeit für die Revanche. Continue reading