7:5 – Die Eisbären ringen den Tabellenführer nieder

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Die Eisbären Berlin haben das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Die Berliner gewannen das Spitzenspiel des 4. DEL-Spieltages mit 7:5 (3:2, 2:2, 2:1). 11.210 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen eine sehr spannende und hart umkämpfte Partie. Die Niederbayern wollten sich hier nicht so einfach geschlagen geben, doch die Eisbären haben am Ende einen Weg gefunden, Straubing zu besiegen und denen die erste Niederlage zuzufügen. Doch trotz des Sieges bleiben die Eisbären Dritter in der Tabelle. Sie sind nun zwar punktgleich mit den Tigers, doch diese weisen genau wie Wolfsburg die bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Eisbären auf.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste heute wieder auf Mark Bell (Sprunggelenk), Kai Wissmann, Jonas Schlenker und Vladislav Filin (alle Einsatz in Dresden) verzichten. Im Tor stand zum vierten Mal in Folge Petri Vehanen.

Straubing Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisbären sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Straubings Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisbären sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

79 Sekunden waren gespielt, da konnten die Eisbären-Fans das erste Mal an diesem Nachmittag jubeln. Petr Pohl fuhr mit dem Puck um das Tor herum, passte die Scheibe in den Slot, wo Florian Busch lauerte. Dieser vollendete diesen Angriff und überwand Gäste-Keeper Matt Climie – 1:0 (2.). Der perfekte Start für die Hausherren in dieses Spitzenspiel.
Die Niederbayern kurz darauf mit einem Überzahlspiel und somit der Chance zum Ausgleich. Doch die Eisbären mit einem guten Penaltykilling, setzten die Gäste immer wieder unter Druck, so dass diese überhaupt nicht in ihre Formation kamen.
Drei Minuten später das nächste Powerplay der Gäste. Und diesmal konnten die Straubinger es nutzen. Connor James mit zu viel Platz auf der linken Seite, passte die Scheibe vor das Tor, wo René Röthke zur Stelle war und den Puck über die Linie bugsierte – 1:1 (7.). Mit der eigentlich ersten richtigen Chance kam Straubing hier zum Ausgleich.
Und so oft waren die Gäste im ersten Drittel gar nicht vor dem Tor von Petri Vehanen, doch wenn sie vor dem Finnen auftauchten, waren sie gefährlich und zumeist auch erfolgreich. Die Niederbayern gaben in den ersten 20 Minuten ganze fünf Torschüsse ab, zwei davon fanden den Weg ins Tor der Eisbären.
In der 13. Spielminute hatten die Tigers nämlich die Partie gedreht. Steven Zalewski fing einen Pass der Eisbären ab, spielte die Scheibe schnell weiter zu Connor James, welcher Petri Vehanen überwand und zum 2:1 einnetzen konnte.
Die Eisbären waren durch den plötzlichen Rückstand jedoch nicht geschockt und spielten einfach weiter nach vorne. Und bei 4-gegen-4 auf dem Eis kamen sie auch zum verdienten Ausgleich. Der in dieser Saison bisher so stark aufspielende Darin Olver mit dem Pass in den Slot, wo Barry Tallackson Matt Climie klasse verlud und zum 2:2 traf (15.).
Gut zwei Minuten später die Eisbären in Überzahl und mit der erneuten Führung. Die Eisbären kamen gut in die Formation, Petr Pohl mit dem Pass zu Florian Busch hinter das Tor. Der wartete so lange, bis André Rankel in den Slot lief, passte die Scheibe dann zum Kapitän und der hämmerte die Scheibe ins Tor – 3:2 (18.).
Bei diesem Spielstand blieb es dann aber bis zum Ende des ersten Drittels. Die Eisbären wirbelten die Defensive der Niederbayern gehörig durcheinander, gaben satte 18 Torschüsse ab und konnten drei davon nutzen. In der Defensive ließ man nicht viel zu, aber dennoch war es keine richtig gute Partie der Eisbären, denn sehr viele Pässe kamen nicht an. Damit dürfte Uwe Krupp nicht zufrieden gewesen sein. Continue reading

Vor dem 4. Spieltag: Die Eisbären fordern Spitzenreiter Straubing heraus

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logoAm Sonntagnachmittag empfangen die Eisbären Berlin in der Mercedes-Benz Arena die Straubing Tigers. Diese Partie ist das Spitzenspiel des 4. Spieltages, denn der Tabellendritte Berlin empfängt den Tabellenführer Straubing. Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht. Die Niederbayern führen die DEL nach drei Spieltagen an und sind die einzige Mannschaft, die noch ohne Punktverlust ist. Das wollen die Eisbären natürlich morgen ändern. Die Berliner selbst können mit zwei Siegen aus drei Spielen und Platz Drei zufrieden mit dem Saisonstart sein. Zumal bei einem Sieg morgen gegen Straubing die Tabellenführung winkt.

Aber die Hauptstädter nehmen den Tabellenführer sehr ernst. Uwe Krupp sagte zur morgigen Partie folgendes:

Straubing hat einen guten Start hingelegt. Nicht viele Leute haben sie vor der Saison auf der Rechnung gehabt. Aber in einer engen Liga wie der DEL kann jede Mannschaft ein, zwei erfolgreiche Wochenenden hinlegen. Uns erwartet ein harter Kampf. Aber wenn wir so wie beim Sieg in Wolfsburg spielen, sicher in der Defensive und gefährlich in der Offensive, können wir bestehen.

Die Niederbayern haben den besten Saisonstart in ihrer Vereinsgeschichte hingelegt – und das im zehnten Jahr in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Mit Larry Mitchell haben die Niederbayern einen sehr starken Trainer, welcher bereits die Augsburger Panther ins DEL-Finale (2010) geführt hat. Ob ihm selbiges mit Straubing gelingt, bleibt abzuwarten. Aber der Saisonstart lief schon einmal perfekt für die Niederbayern. Es zeigt sich, dass in dieser Liga wirklich jeder Jeden schlagen kann. 

Gegen die Straubing Tigers taten sich die Eisbären Berlin zuletzt sehr schwer. Zwar gewann man die letzten drei Heimspiele in Folge gegen die Niederbayern (2:0, 5:1, 3:2 n.P.), doch von den letzten zehn Spielen insgesamt gegeneinander gewann man nur vier Spiele. Mit den Niederbayern hatten die Berliner in der Vergangenheit des öfteren große Probleme. Und nun reisen die Tigers mit jeder Menge Selbstvertrauen in die Hauptstadt, was die Sache nicht leichter macht.

Die Eisbären müssen in der Defensive sicher stehen, dürfen sich nicht allzu viele Fehler erlauben und vorne sollten sie ihre Chancen eiskalt nutzen. Unterschätzen sollte man Straubing definitiv nicht. Bisher konnte noch keine Mannschaft die Niederbayern schlagen. Es hat bisher also noch keine Mannschaft ein Mittel gegen die Spielweise der Mannschaft von Larry Mitchell gefunden. Gelingt es Uwe Krupp und den Eisbären? Wir werden es sehen.

Los geht die Partie morgen Nachmittag um 14:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Haupt und Piechaczek. 

Walkers Meinung zum ersten DEL-Wochenende der Saison 2015/2016

logo_WsM1516DEL-LogoDas lange Warten auf die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hatte am Freitagabend endlich ein Ende gehabt. Die neue Saison begann und endlich konnten sich die Eishockey-Fans wieder in die heimischen Arenen und Hallen begeben. Für manche Vereine und deren Fans war die Sommerpause einfach zu lang gewesen, so auch für unsere Eisbären und uns Fans. Gut sechs Monate mussten wir auf das erste Ligaspiel unserer Mannschaft warten.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgUmso glücklicher waren wir, als dann auch noch das erste Saisonspiel so super lief und man Nürnberg mit 5:2 nach Hause schickte und sich zugleich an die Tabellenspitze setzte. Diese musste man aber bereits heute Nachmittag wieder abgeben, als man in Iserlohn knapp mit 2:3 verlor. Dennoch hatte man vor allem am Freitag bereits gute Ansätze gesehen, welche auf eine gute Saison hoffen lassen. Auch schön zu sehen, dass Florian Busch anscheinend wieder zur alter Stärke zurück findet. Nach dem ersten DEL-Wochenende ist „Buschi“ mit zwei Toren und zwei Vorlagen Top-Scorer der Eisbären. Damit hat nun wirklich keiner gerechnet.

125px-Straubing_tigers_logoNicht damit gerechnet ist auch das richtige Stichwort für den Saisonstart der Straubing Tigers. Denn die Niederbayern sind nach den ersten beiden Spieltagen tatsächlich Spitzenreiter in der Liga. Sechs Punkte aus zwei Spielen bei einem Torverhältnis von 10:4 – damit hat niemand vor der Saison gerechnet. Am Freitag erkämpfte man sich einen 2:1-Heimsieg gegen Iserlohn, Sonntag feierte man dann einen sehr überraschenden Kantersieg in Krefeld, wo man mit 8:3 das Eis als Sieger verließ. Wenn man bedenkt, wie Straubing letztes Jahr in die Saison gestartet ist (nur drei Siege aus den ersten 21 Spielen), ist das schon sehr bemerkenswert. 

grizzlys-wolfsburg-logoMal wieder seine Konstanz bewiesen haben die Grizzlys Wolfsburg. Seit Jahren sind die Niedersachsen die Mannschaft mit der konstantesten Leistung in der Liga. Und das, obwohl Wolfsburg nicht gerade zu den finanzstärksten Teams der Liga gehört. Am ersten Wochenende der neuen Saison feierten die Grizzlys ein 2:0-Heimsieg gegen Düsseldorf und einen 3:2-Auswärtssieg in Schwenningen. Bedeutet Platz Zwei nach Spieltag Zwei. Die Wolfsburger haben es die letzten Jahre mehrfach bewiesen, dass mit Ihnen zu rechnen ist. Auch ein schlechter Saisonstart hält sie nicht davon ab, am Ende der Hauptrunde doch noch die Play-Offs zu erreichen.

130px-Koelner-haie-logo_svgDie Kölner Haie hatten nach zwei Vizemeisterschaften in der vergangenen Saison als Elfter die Play-Offs verpasst. In der Sommerpause haben die Domstädter ihren Kader gehörig umgekrempelt und sich sehr gut verstärkt. Was sich gleich am ersten Saison-Wochenende bemerkbar gemacht hat. Die Haie hatten ein durchaus schweres Auftakt-Wochenende mit Spielen gegen München und in Nürnberg. Dennoch gewannen die Kölner beide Spiele und sicherten sich fünf Punkte. Freitag gewann man mit 3:2 n.P. gegen München, heute ließ man ein 4:2-Sieg in Nürnberg folgen. Die Transferpolitik der Kölner Haie hat sich bisher ausgezahlt. Mal sehen, wo es in dieser Saison hingeht für die Haie.

125px-Adler-Mannheim-logo_svgDer absolute Top-Favorit auf die Meisterschaft, Titelverteidiger Adler Mannheim, hat einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt. Drei Punkte aus zwei Spielen und Platz Zehn nach den ersten beiden Spielen entsprechen nicht den Erwartungen der Adler. Die Leistung war bisher auch noch nicht so berauschend. Freitag siegte man nur mit Ach und Krach 1:0 gegen Schwenningen. Den ersten Härtetest der Saison verloren die Kurpfälzer dann heute Nachmittag mit 2:4 in München. Trotz hochkarätig besetzten Kader ist in Mannheim noch viel Luft nach oben. 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgLuft nach oben, und zwar deutlich, gilt auch für die Thomas Sabo Ice Tigers. Die Franken starten eigentlich in jede Saison mit hohen Zielen, welche sie am Ende nicht wirklich erreichen. Den Saisonstart hat man sich in Nürnberg sicherlich auch anders vorgestellt. Tabellenletzter nach zwei Spieltagen mit null Punkten und 4:9-Toren. Damit hatte man in Nürnberg nicht gerechnet, wenn gleich man sagen muss, dass das Auftakt-Programm mit Spielen in Berlin und gegen Köln auch nicht gerade einfach war. Ob das bisherige Abschneiden der Ice Tigers mit dem langfristigen Ausfall von Stammgoalie Jochen Reimer zusammen hängt, ist eher fraglich. Denn sein Backup Andreas Jenike konnte in den ersten beiden Spielen durchaus überzeugen. Überzeugen konnte auch Nürnbergs Torjäger Patrick Reimer in den ersten beiden Spielen. Drei Tore hat der deutsche Nationalspieler schon wieder auf dem Konto. Damit gehen drei der vier Nürnberger Saisontore auf sein Konto. 

Gegentor sechs Sekunden vor dem Spielende: Eisbären verlieren 2:3 in Straubing

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Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend ihr Gastspiel am Pulverturm verloren. Bei den Straubing Tigers unterlagen die Hauptstädter mit 2:3 (0:0, 2:2, 0:1). Für die Berliner war es bereits die sechste Niederlage in Folge bei den Niederbayern. In der Tabelle bleiben die Eisbären trotz der Niederlage Fünfter, während Straubing durch den Sieg das Tabellenende verlassen konnte.
Im ersten Drittel mussten die Hauptstädter gleich in den ersten zwei Minuten eine Strafzeit hinnehmen. Laurin Braun musste wegen Haltens in die Kühlbox. Straubing machte in diesem Powerplay auch richtig gut Druck und erspielte sich gute Chancen, doch Sören Sturm, Dylan Yeo und Laurent Meunier vergaben die frühe Straubinger Führung. Danach entwickelte sich eine relativ ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Eisbären die etwas gefährlicheren Chancen hatten. Jedoch ging es torlos in die erste Drittelpause.

Die Niederbayern erwischten einen perfekten Start ins Mitteldrittel. Keine drei Minuten waren gespielt, da konnte Jared Gomes Petri Vehanen im Eisbären-Tor per Bauerntrick überwinden – 1:0 (23.). Nur eine Minute später hätte Tobias Wörle beinahe das 2:0 nachgelegt, doch er scheiterte an Vehanen. Straubing machte ordentlich Druck in den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels.
Die Eisbären fanden erst ab Minute 26 wieder besser ins Spiel. Sie hatten sich vom Rückstand erholt und erspielten sich nun auch wieder Chancen. Straubing hatte aber auch gute Chancen, so z.B. Harrison Reed, der bei einem 2-auf-1 Konter an Petri Vehanen scheiterte, der den Schuss von Reed glänzend parieren konnte.
Auf den nächsten Treffer mussten die Zuschauer im Eisstadion am Pulverturm bis zur 37. Spielminute warten. Da gelang den Hausherren der zweite Treffer an diesem Abend. Sandro Schönberger schoss den Puck per Rückhand unter die Latte – 2:0.
Aber die Eisbären fanden eine passende Antwort. Nur 75 Sekunden später hämmerte Frank Hördler den Puck unter die Latte und konnte somit verkürzen – 2:1 (38.). Und die Eisbären konnten weitere 74 Sekunden später sogar den Ausgleich erzielen. Alex Trivellato eroberte den Puck und schickte Barry Tallackson auf den Weg Richtung Straubinger Tor. Tallackson konnte Jason Bacashihua überwinden und zum 2:2 einnetzen (40.).
Mit dem Doppelschlag der Eisbären ging es dann in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel bot sich den Eisbären gleich die große Chance zu erstmaligen Führung. Innerhalb von nur zehn Sekunden mussten gleich zwei Straubinger auf die Strafbank, die Eisbären also mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Doch die Berliner konnten diese Riesenchance nicht nutzen.
Danach entwickelte sich eine Partie, welche vor allem von der Spannung lebte. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg zum Tor, doch die beiden Torhüter Jason Bacashihua und Petri Vehanen zeigten einmal mehr, dass sie zwei klasse Torhüter sind.
28 Sekunden vor dem Ende des Spiels bot sich den Eisbären erneut die Chance, in Überzahl das Führungstor zu erzielen. Thomas Brandl musste für zwei Minuten wegen hohen Stocks in die Kühlbox. Eisbären-Coach Uwe Krupp nahm daraufhin eine Auszeit. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Die Eisbären waren im Drittel der Niederbayern, als ein Berliner Verteidiger an der blauen Linie ausrutschte. Jared Gomes erkämpfte sich die Scheibe und fuhr zusammen mit Sandro Schönberger einen 2-auf-0-Konter in Unterzahl. Die beiden Straubinger Torschützen sorgten in dieser Situation für den Siegtreffer, denn Sandro Schönberger ließ Petri Vehanen letztendlich keine Chance – 3:2 für Straubing, sechs Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels.

Eine unglückliche Niederlage für die Eisbären, die sich nach dem 0:2 klasse zurück gekämpft hatten. Allerdings haben die Berliner auch eine Riesenchance zu Beginn des dritten Drittels liegen gelassen, als man fast zwei Minuten lang ein doppeltes Powerplay hatte. Nun heißt es Mund abwischen und nach vorne schauen. Am Mittwoch geht es für den DEL-Rekordmeister beim amtierenden Deutschen Meister ERC Ingolstadt weiter.

Morgen Abend in Straubing: Können die Eisbären beim Angstgegner nachlegen?

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgFür die Eisbären Berlin steht an diesem Wochenende nur ein Spiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf dem Programm. Morgen Abend sind die Hauptstädter zu Gast bei den Straubing Tigers. Es ist das Duell zwischen dem Tabellenletzten und dem Tabellenfünften. Während es für die Niederbayern lediglich noch darum geht, die Saison nicht als Letzter zu beenden, brauchen die Eisbären Punkte, um das Ziel Top-4 zu erreichen. Aktuell hat man einen Punkt Rückstand auf den Vierten Hamburg und zwei Punkte Rückstand auf den Dritten Ingolstadt. Auf den Siebten Wolfsburg hat man inzwischen acht Zähler Vorsprung.

Auf fremden Eis lief es für die Berliner zuletzt ja nicht so gut. Vier Spiele wurden in Folge verloren, ehe man am Sonntag diese Serie durch einen 4:1-Sieg in Hamburg beenden konnte. Nun wollen die Eisbären an diesen Erfolg anknüpfen und auch auswärts eine Serie starten. Denn zu Hause sind die Eisbären seit acht Spielen unbesiegt. Wenn man nun auch noch auswärts eine Serie starten kann, sind die Eisbären wieder unberechenbar.

Doch Coach Uwe Krupp warnt vor dem morgigen Gegner Straubing (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin):

Die Straubinger haben nach ihrem Trainerwechsel einige Punkte gesammelt. Gerade zu Hause sind sie immer eine gefährliche Mannschaft. Wir müssen in den ersten Minuten hellwach sein, denn wenn man in Straubing in Rückstand gerät, ist es schwer, das wieder aufzuholen.

Und am Pulverturm taten sich die Eisbären in letzter Zeit doch sehr schwer. Die letzten fünf Gastspiele gingen allesamt verloren, nur einen Punkt holte man in diesem Zeitraum in Straubing. Von den letzten zehn Ligaspielen insgesamt gegeneinander gewannen die Berliner nur vier. In dieser Saison treffen beide zum vierten und letzten Mal in der Hauptrunde aufeinander. Zu Hause gewannen die Eisbären mit 5:1 und 2:0, in Straubing verloren sie mit 3:5 beim ersten Aufeinandertreffen.

Sieben Spieler stehen Trainer Uwe Krupp morgen Abend nicht zur Verfügung. Marcel Noebels, Constantin Braun, Matt Foy, Jonas Müller, John Koslowski, Jonas und Vincent Schlenker fehlen dem Eisbären-Coach in Straubing. Los geht die Partie morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Oswald und Zehetleitner.

Der voraussichtliche Eisbären-Kader für das Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers am 23.01.2015:

Tor:

Petri Vehanen, Mathias Niederberger

Abwehr:

Jimmy Sharrow, Henry Haase, Alex Trivellato, Frank Hördler, Jens Baxmann, Casey Borer

Angriff:

Laurin Braun, TJ Mulock, Mark Bell, Antti Miettinen, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Petr Pohl, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler

Es fehlen:

Marcel Noebels (Fingerfraktur), Jonas Müller, Jonas Schlenker, Vincent Schlenker, John Koslowski (alle Einsatz in Dresden), Constantin Braun (Sprunggelenk), Matt Foy

Uwe Krupp: „Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben“

Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin): 

Die Intensität war doch hoch. Wir haben viele Checks gefahren. Wir haben den Gegner 60 Minuten lang unter Druck gesetzt. Wir haben unser Spiel durchgezogen. 

Barry Tallackson (Stürmer Eisbären Berlin/Torschütze zum 2:0):

Straubing ist bekannt dafür, dass sie sehr körperlich spielen. Sie machen ein gutes Forechecking. Es ist immer so ein bisschen schwer gegen Straubing. Aber wir mussten auch hart arbeiten und für uns geht der Sieg in Ordnung. Petri Vehanen hat mal wieder eine starke Leistung gezeigt. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Es war das erwartet enge Spiel gegen Straubing. Dass ist eine Mannschaft, die gerade jetzt um jeden Punkt kämpft. Wir hatten sehr gute Energie im ersten Drittel, haben viel Druck gemacht und ein gutes Drittel gespielt. Im zweiten Drittel haben wir ein bisschen in die Hände von Straubing gespielt, weil wir die Scheibe nicht tief gebracht haben. Im letzten Drittel haben wir clever gespielt, dass war unser bestes Drittel. Insgesamt hat die Mannschaft super gekämpft und Petri ein Riesenspiel gemacht. Ich bin natürlich froh, dass wir heute gewonnen haben. 

Larry Mitchell (Trainer Straubing Tigers):

Wir haben uns vorgenommen, kompakt zu stehen. Vor allem in der neutralen Zone. Wir wollten im offensiven Drittel spielen. Und wir wollten die Eisbären nicht so viel in unserem Drittel spielen lassen. Ich denke, das ist uns sehr gut gelungen. Das erste Drittel war ziemlich ausgeglichen. Im zweiten Drittel haben wir einen super Start erwischt und ich denke, man kann auch sagen, dass wir im zweiten Drittel die bessere Mannschaft waren. Aber wir haben es versäumt, ein Tor zu schießen. Im letzten Drittel stand das Spiel auf des Messers Schneide. Trotzdem bin ich stolz auf die Mannschaft. Ich bin glücklich wie wir hier aufgetreten sind. Darauf lässt sich aufbauen. 

2:0 gegen Straubing: Sieg beim Debüt von Uwe Krupp – Vierter Sieg in Folge

logo_WBN_1415Ausgabe #21:

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Die Eisbären Berlin bleiben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter in der Erfolgsspur. Am Freitagabend gewannen die Hauptstädter beim Debüt des neuen Trainers Uwe Krupp mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Straubing Tigers. Es war der vierte Ligasieg in Folge für die Berliner. 12.660 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof sahen jedoch kein wirklich gutes Eishockeyspiel. Die Eisbären zeigen noch lange nicht das, was sie eigentlich können. Aber unterm Strich zählen die drei Punkte und die sammelte man heute Abend ein.

Während Uwe Krupp heute sein Debüt als Eisbären-Trainer feierte, gab es für T.J. Mulock ein Jubiläum. Die Nummer „15“ der Eisbären absolvierte gegen Straubing sein 300. Spiel im Trikot der Eisbären Berlin. Glückwunsch an dieser Stelle dazu.

Petri Vehanen feierte heute seinen zweiten Shutout in dieser Saison. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Petri Vehanen feierte heute seinen zweiten Shutout in dieser Saison. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein ins Spiel. Die Eisbären kamen durchaus schwungvoll in die Partie und versuchten sofort, sich im Drittel der Niederbayern festzusetzen. Was auch klappte, jedoch kam man zu selten zum Abschluss. Nach nicht einmal zwei Minuten gab es die erste Überzahlchance für die Eisbären, doch auch diese vergaben sie leichtfertig. Erst im zweiten Powerplay des Spiels sollte es besser klappen. In der siebten Spielminute hatte Petr Pohl die Scheibe zu Frank Hördler gespielt, welcher von der blauen Linie einfach mal drauf hielt – 1:0 für Berlin.
Danach passierte eigentlich nicht mehr viel im Auftaktdrittel. Die Eisbären nach wie vor bemüht, jedoch sah man dann doch noch den ein oder anderen Fehler im Spielaufbau der Eisbären. Aber so schnell kann das System des neuen Trainer auch noch nicht funktionieren. Dennoch waren bereits erste Ansätze da.
Von Straubing sah man nicht viel im ersten Drittel. Der Tabellenletzte kam kaum zu Torchancen. Und wenn sie doch mal zum Abschluss kamen, war Petri Vehanen im Eisbären-Tor zur Stelle.
Mit einer knappen 1:0-Führung für die Eisbären ging es dann in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels wurden die Gäste aus Straubing auf einmal aktiver. Petri Vehanen bekam schon

Der junge Straubinger Goalie Dustin Strahlmeier zeigte heute eine gute Leistung. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Der junge Straubinger Goalie Dustin Strahlmeier zeigte heute eine gute Leistung. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

deutlich mehr zu tun als noch im ersten Drittel, aber er behielt in allen Situationen die Oberhand. Auch die Eisbären konnten sich im Mitteldrittel wenige Chancen erspielen, jedoch Tore sollten im Mitteldrittel keine fallen. Somit blieb es also auch nach 40 Minuten beim Stand von 1:0 für Berlin.

Im letzten Drittel nahm die Partie dann wieder etwas mehr Fahrt auf. Die Eisbären versuchten, das Ergebnis auszubauen. Straubing hingegen war bemüht, hier den Ausgleich zu erzielen. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen, jedoch hielten die beiden Torhüter – Petri Vehanen (Berlin) und Dustin Strahlmeier (Straubing) – ihre Tore sauber.
In der Schlussphase versuchten die Niederbayern noch einmal alles. Sie nahmen ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und zudem auch noch eine Auszeit. Trainer Larry Mitchell wollte seine Spieler noch einmal wach rütteln. Es half aber nicht, denn die Eisbären nutzten das leere Tor der Straubinger zur Entscheidung aus. Jimmy Sharrow fing einen Pass der Straubinger ab, spielte die Scheibe weiter zu Barry Tallackson, welcher aus der neutralen Zone heraus abzog und den Puck im verwaisten Straubinger Tor unterbrachte – 2:0 (60.).

Die Eisbären im Angriff, für ein Tor hat es in dieser Situation aber nicht gereicht. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären im Angriff, für ein Tor hat es in dieser Situation aber nicht gereicht. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Dabei blieb es dann bis zur Schlusssirene. Die Eisbären feierten den vierten Sieg in Folge. Uwe Krupp feierte seinen ersten Sieg im ersten Spiel. Und Goalie Petri Vehanen durfte sich über seinen zweiten Shutout in dieser Saison freuen.

Man sah den Eisbären heute durchaus an, dass sie bemüht waren und dass sie etwas zeigen wollten unter dem neuen Trainer Uwe Krupp. Dass dessen System nicht sofort nach zwei Trainingseinheiten greifen kann, war auch klar. Man sah, dass die Spieler wieder als Mannschaft auftraten und dass sie auch öfters mal versuchten, den Abschluss zu suchen. Dass man damit Erfolg haben kann, zeigte sich bereits früh beim 1:0 durch Frank Hördler.
Ansonsten zeigten die Jungs durchaus noch viele kleine Fehler im Spielaufbau aber letztendlich hat man am Ende die drei Punkte eingefahren und genau das zählt. Die Defensive der Eisbären hat dagegen heute einen prima Job gemacht und ließ keinen Treffer der Niederbayern zu.
Eine Leistung, die sicherlich nicht berauschend war aber auf die man aufbauen kann in den nächsten Wochen. Und nach nunmehr vier Siegen in Serie dürfte auch bald das Selbstvertrauen der Spieler zurückkehren.

Morgen gegen Straubing: Debüt von Trainer Uwe Krupp gegen den Angstgegner der Eisbären

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logoFür die Eisbären Berlin beginnt eine neue Zeitrechnung. Am Dienstag gaben die Berliner die Entlassung des bisherigen Trainers Jeff Tomlinson bekannt und präsentierten mit Uwe Krupp, ehemaliger Bundestrainer und Trainer der Kölner Haie, seinen Nachfolger. Mit Krupp wollen die Eisbären an ihre alten Erfolge anknüpfen. Sein Debüt als Headcoach der Eisbären Berlin wird Uwe Krupp morgen Abend gegen Schlusslicht Straubing Tigers geben.

Rein von der Tabelle gesehen ist es das Duell des Tabellenachten gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten. Man könnte also meinen, dass es eine klare Sache sein wird zwischen den Berlinern und den Niederbayern. Doch die Sache hat einen Haken: Denn Straubing war in der Vergangenheit der Angstgegner der Hauptstädter. In Berlin ist die Bilanz aus den letzten sechs Spielen ausgeglichen. Beide Mannschaften gewannen je dreimal. Von den letzten zehn Aufeinandertreffen insgesamt gewannen die Berliner nur drei – alle allerdings auf eigenem Eis. In dieser Saison trafen beide schon zweimal aufeinander. Berlin gewann sein Heimspiel mit 5:1, Straubing sein Heimspiel mit 5:3.

Für die Eisbären geht es morgen Abend darum, diesen Negativtrend gegen Straubing zu stoppen und gleichzeitig den vierten Ligasieg in Folge einzufahren. Denn auch wenn Jeff Tomlinson am Dienstag entlassen wurde, zuletzt lief es zumindest von den Ergebnissen her wieder besser bei den Eisbären. Die letzten drei Spiele konnte man in Folge gewinnen. Daran anknüpfen will nun auch der neue Chefcoach Uwe Krupp. Nach dem heutigen ersten gemeinsamen Training mit der Mannschaft sagte er gegenüber der BZ folgendes:

Uns bleibt bis zum ersten Spiel nicht so viel Zeit. Da müssen wir uns neue Sachen einprägen. Das geht nur, wenn ich mit den Spielern spreche. Aber nicht alles ist Korrektur. Die Jungs haben super mitgezogen, waren sehr aufmerksam. Es klingt vielleicht naiv, aber ich hoffe schon, dass die Mannschaft bereits einige Dinge von meinen Vorstellungen umsetzt.

Gegner Straubing überrascht derweil mit einer überraschenden Personalie. Denn deren neuer Trainer Larry Mitchell lässt seinen Top-Goalie Jason Bacashihua zu Hause, hat ihn nicht in den Kader für das Spiel in Berlin berufen. Man kann gespannt sein, wie sich der Back-up-Goalie Dustin Strahlmeier in Berlin schlagen wird. Auf jeden Fall wird er wohl viel zu tun bekommen. Denn die Spieler der Eisbären wollen ihrem neuen Trainer sicherlich sofort zeigen, was sie können.

Los geht die Partie in der Arena am Ostbahnhof morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Lenhart und Piechaczek.

Walker’s Meinung zum Null-Punkte-Wochenende

logo_WsM_1415125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben sich mit zwei Niederlagen und null Punkten in die Länderspielpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschiedet. Am Freitagabend verlor man beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5. Die Niederbayern hatten zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren. Am Sonntag verlor mann dann bei der Rückkehr einiger alter Bekannter (Don Jackson, Richie Regehr, Alex Barta, Mads Christensen) mit 2:3 gegen Red Bull München. Es waren die Niederlagen drei und vier in Folge für den DEL-Rekordmeister, der nur zwei der letzten acht Spiele gewinnen konnte. Aktuell bedeutet dies Platz Elf in der DEL-Tabelle. Wir blicken noch einmal kurz auf das vergangene Wochende der Berliner zurück.

125px-Straubing_tigers_logoAm Freitag war man beim Schlusslicht zu Gast. Die Voraussetzungen für einen Sieg waren eigentlich gut, hatten die Niederbayern doch die letzten zehn Spiele in Folge verloren und insgesamt nur sechs Punkte aus den ersten 16 Ligaspielen gesammelt. Doch die Eisbären erwiesen sich mal wieder als dankbarer Aufbaugegner für Krisenclubs. Zwar kamen die Eisbären gut ins Spiel und erarbeiteten sich im Auftaktdrittel auch durchaus gute Chancen, jedoch stellten diese Tigers-Goalie Jason Bacashihua vor kein wirkliches Problem. Gegen Ende des ersten Drittels zogen die Hausherren dann das Tempo an und machten ordentlich Druck. Mit einem feinen Doppelpass ging Straubing in Führung. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Denn dieser Treffer war Gift für die Eisbären, die danach überhaupt nicht mehr in ihr Spiel fanden.
Zwar konnten die Eisbären durch Kapitän André Rankel zum 1:1 ausgleichen, doch es sollte die einzig gute Aktion der Berliner im Mitteldrittel bleiben. Durch zwei schnelle Strafen nach dem Ausgleich brachte man sich auf die Verliererstraße. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Straubing das 2:1. Und als Straubings Lebensversicherung Blaine Down mit einer klasse Einzelleistung auf 3:1 erhöhte, war das Spiel praktisch entschieden. Denn die Eisbären konnten dem nichts mehr entgegen setzen. Man zeigte sich zwar durchaus bemüht in der Offensive, doch es wurde einfach zu kompliziert gespielt. Zudem versuchten es die Spieler zu oft alleine als miteinander zu kämpfen. Es wirkte fast so, als wäre da keine Mannschaft auf dem Eis sondern eher viele Einzelkämpfer.
Am Ende lag man zwischenzeitlich mit 1:5 hinten, da konnten dann auch die beiden schnellen Ehrentreffer nichts mehr an der schlechten Leistung der Eisbären ändern. Continue reading

Eisbären als Aufbaugegner – 3:5-Niederlage beim Tabellenletzten Straubing

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben sich mal wieder als Aufbaugegner erwiesen. Der Hauptstadtclub verlor am Freitagabend beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5 (0:1, 1:2, 2:2) und kassierte damit die fünfte Niederlage in den letzten sieben Spielen. Straubing hingegen beendete seine zehn Spiele andauernde Niederlagenserie.

Chefcoach Jeff Tomlinson musste gleich auf sechs Spieler verzichten. Vincent Schlenker, Matt Foy, Florian Busch, Mark Bell sowie Laurin und Constantin Braun standen nicht zur Verfügung. Im Tor stand Youngster Mathias Niederberger.

Die Eisbären kamen gut in die Partie und setzten die Niederbayern sofort unter Druck. Die Berliner kamen schnell durch die neutrale Zone durch und kamen vor dem Tor immer wieder zum Abschluss. Straubing hingegen tat sich lange schwer, fand kaum ins Spiel, hatte Probleme mit dem guten Berliner Forechecking.
Die erste richtig gute Chance für die Hausherren hatte Jared Gomes in der 12. Spielminute, als er mit seinem Schuss jedoch an Mathias Niederberger im Berliner Tor scheiterte. Drei Minuten vor der ersten Drittelpause war dann Blaine Down alleine auf dem Weg Richtung Eisbären-Tor, konnte nur noch unfair gestoppt werden und bekam daher einen Penalty von den beiden Hauptschiedsrichtern Gordon Schukies und Florian Zehetleitner zugesprochen. Down scheiterte jedoch an Mathias Niederberger.
Die Hausherren hatten nun aber eine sehr gute Drangphase, in der ihnen letztendlich auch das Führungstor gelang. Klasse Doppelpass zwischen Sandro Schönberger und René Kramer, welcher letztendlich Mathias Niederberger überwinden konnte – 1:0 (19.). Dieser Spielstand war zugleich der Pausenstand in Straubing nach 20 Minuten. Continue reading