Impressionen vom zweiten Play-Off-Halbfinalspiel: Eisbären vs. Krefeld – 5:2

Die Choreo der Fankurve vor dem Spiel. Einfach der Hammer!!!

Die Choreo der Fankurve vor dem Spiel. Einfach nur der Hammer!!! (Foto: black corner 2007)

Doppel-Torschütze Mads Christensen.

Doppel-Torschütze Mads Christensen. (Foto: black corner 2007)

Constantin Braun, der ein überragendes Spiel gemacht hat - 1 Tor, 3 Vorlagen.

Constantin Braun, der ein überragendes Spiel gemacht hat – 1 Tor, 3 Vorlagen. (Foto: black corner 2007)

Hier erzielt Mads Christensen gleich das 1:0 für die Eisbären. (Foto: black corner 2007)

Hier erzielt Mads Christensen gleich das 1:0 für die Eisbären. (Foto: black corner 2007)

Eisbären-Goalie Rob Zepp, der gestern Abend wieder eine starke Leistung zeigte.

Eisbären-Goalie Rob Zepp, der gestern Abend wieder eine starke Leistung zeigte. (Foto: black corner 2007)

 

 

 

 

Impressionen vom ersten Play-Off-Halbfinalspiel: Krefeld vs. Eisbären 2:3

Eisbären-Stürmer Florian Busch kämpft verbissen um den Puck. (Foto: black corner 2007)

Eisbären-Stürmer Florian Busch kämpft verbissen um den Puck. (Foto: black corner 2007)

Der Krefelder Fanblock. (Foto: black corner 2007)

Der Krefelder Fanblock. (Foto: black corner 2007)

Die Krefeld Pinguine kommen auf das Eis. (Foto: black corner 2007)

Die Krefeld Pinguine kommen auf das Eis. (Foto: black corner 2007)

Bully zwischen Eisbär Julian Talbot (links) und Krefelds Andreas Driendl. (Foto: black corner 2007)

Bully zwischen Eisbär Julian Talbot (links) und Krefelds Andreas Driendl. (Foto: black corner 2007)

Eisbären-Kapitän André Rankel schirmt den Puck vor Krefelds Andreas Driendl ab. (Foto: black corner 2007)

Eisbären-Kapitän André Rankel schirmt den Puck vor Krefelds Andreas Driendl ab. (Foto: black corner 2007)

Der gut gefüllte Eisbären-Fanblock in Krefeld. (Foto: black corner 2007)

Der gut gefüllte Eisbären-Fanblock in Krefeld. (Foto: black corner 2007)

Die Eisbären-Spielerbank in Krefeld. (Foto: black corner 2007)

Die Eisbären-Spielerbank in Krefeld. (Foto: black corner 2007)

 

 

 

 

 

 

Aktion | Wir suchen Euer 120 Zeichen-Statement zum Dauerkarten-Thema bei den Eisbären-Fans

Wie Ihr sicherlich alle mitbekommen habt,
dominiert seit Tagen bei den meisten Eisbären-Fans das Thema „Dauerkarten

Wir vom eisbaerlin.de-Team möchten uns mit einer Online-Aktion beteiligen,
damit unser Lieblingssport für alle Zuschauer bezahlbar bleibt.

Daher suchen wir Eure 120 Zeichen langen Statements zum Thema „Eishockey muss bezahlbar bleiben!„.
In diesen 120 Zeichen können gern auch Links zu längeren Texten, Videos und Bilder enthalten sein.

Schickt Eure Statements bis Dienstagabend bitte ausschließlich per Mail an aktion.130320@eisbaerlin.de .
Wenn Euer Name/Nickname zusammen mit dem Statement veröffentlicht werden soll,
schreibt dies bitte mit in die Mail hinein.

Eure Statements werden wir am Mittwoch ab 19:15 Uhr über die eisbaerlin.de-Webangebote veröffentlichen.
Ihr könnt dann via twitter und facebook für Euer Lieblings-Statement voten und es damit bekannter machen.

Wir freuen uns auf Eure kreativen Einsendungen!

Hinweis: Wir werden nur Statements veröffentlichen, die den Netiquetten entsprechen
und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Pre-Play-Offs 2013: Augsburger Panther vs. Straubing Tigers

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Die Augsburger Panther (8.) treffen in den Pre-Play-Offs auf die Straubing Tigers (9.). Beide Mannschaften haben mit dem Erreichen der Pre-Play-Offs ihr Saisonziel erreicht. Nun wollen beide natürlich ins Viertelfinale einziehen. Die Mannschaften treffen erstmals in den Play-Offs aufeinander.

Die Bilanz in der Hauptrunde spricht klar für Augsburg. Die Panther konnten alle vier Duelle für sich entscheiden – 2:0 und 5:4 zu Hause, 2:1 n.P. und 3:1 in Straubing. Augsburg gewann die letzten sechs Ligaspiele in Folge gegen Straubing. Die Niederbayern haben da also wenig Hoffnung, wenn man nach der Statistik geht.

Von der Form her sind beide Mannschaften in etwa gleich gut drauf. Augsburg gewann sechs der letzten zehn Ligaspiele, Straubing fünf der letzten zehn Ligaspiele. Die Niederbayern sammelten aber beim 6:2 am letzten Spieltag gegen Berlin viel Selbstvertrauen nach der wohl besten Saisonleistung. Continue reading

2:6 – Eisbären böse verhauen – Play-Off-Viertelfinale gegen Hamburg

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Drei Siege in Folge gelangen den Eisbären in den letzten Monaten gar nicht. Dafür „klappte“ es heute Nachmittag mit der dritten Niederlage in Folge. Und das ausgerechnet vor den Play-Offs. Am Sonntagnachmittag verloren die Berliner im Stadion am Pulverturm mit 2:6 (0:1, 2:3, 0:2) gegen die Straubing Tigers und zeigten einmal mehr, dass sie überhaupt nicht in Play-Off-Form sind. Das lässt für die Play-Offs schlimmes befürchten, denn da geht es nun ausgerechnet auch noch gegen die Hamburg Freezers, den „kleinen Bruder“.

Die Niederbayern hingegen sind überglücklich nach dem Kantersieg gegen die Hauptstädter. Denn dadurch lösten die Tigers das Pre-Play-Off-Ticket und treffen ab Mittwoch auf die Augsburger Panther. Das haben sich die Niederbayern aber auch verdient.

Straubing ging hoch motiviert in diese Partie und zeigte sofort, dass man das Spiel hier gewinnen will. Doch die erste große Chance hatten die Eisbären, wo nacheinander Florian Busch und Barry Tallackson am stark haltenden Jason Bacashihua scheiterten. Praktisch im Gegenzug gingen die Hausherren dann in Führung. Matt Hussey hatte von der Grundlinie aus den Puck einfach auf das Tor geschossen und hatte damit Erfolg. Der Puck prallte an Rob Zepp seinen Schläger und von dort aus ins Tor. Ein unglücklicher Gegentreffer, bei dem Zepp allerdings auch keine gute Figur machte.
Fortan drehten die Niederbayern auf, doch es sollte ihnen kein weiterer Treffer im Auftaktdrittel mehr gelingen. So ging es also beim Stand von 1:0 in die erste Drittelpause.

Und aus der Kabine kamen die Hausherren top motiviert zurück. Frank Hördler vertändelte den Puck an der gegnerischen baluen Linie, Carsen Germyn schnappte sich die Scheibe und lief alleine auf Rob Zepp zu. Diesmal hatte Zepp keine Chance – 2:0.
Der Pulverturm kochte und Straubing machte weiter Dampf. Doch als die Tigers in Unterzahl waren, konnten die Eisbären erstmals treffen. Julian Talbot traf bei 4 gg. 3-Überzahl von der blauen Linie – 2:1 (26.).
Steckten die Niederbayern aber locker weg. Nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer war es Dustin Whitecotton gewesen, der den Puck irgendwie an Rob Zepp vorbei brachte – 3:1 (28.).
Und nun war Straubing so richtig in Torlaune und legte gleich noch einen weiteren Treffer nach. Grant Lewis scheiterte in Überzahl noch im ersten Versuch an Zepp, machte es aber im zweiten Versuch besser – 4:1 (30.).
Die Eisbären antworteten aber prompt durch T.J. Mulock, der einen blitzsauber vorgetragenen Angriff abschloss – 4:2.
Durch den zweiten Treffer beflügelt spielten die Eisbären nun richtig stark auf. Straubing konnte sich nur durch Fouls helfen, was zu Strafzeiten führte. Und die Überzahlspiele der Eisbären sahen richtig gut aus, da erarbeiteten sich die Eisbären jede Menge hochkarätige Torchancen. Doch Jason Bacashihua entnervte die Berliner Spieler nun reihenweise. Straubing kam ohne Gegentreffer durch diese Drangphase der Gäste und rettete die 4:2-Führung in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel war dann nicht mehr so spektakulär wie das Mitteldrittel. Straubing hatte die Partie nun wieder im Griff, während von den Eisbären nicht mehr viel kam. In der 47. Spielminute sorgte Carsen Germyn für die Vorentscheidung, als er den Puck im halbleeren Tor versenkte – 5:2.
Und als Eisbären-Trainer Don Jackson vier Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis nahm (warum auch immer…), versenkte Ex-Eisbär René Röthke den Puck im leeren Tor zum 6:2 (56.).
Straubing feierte danach den klaren Sieg und den Pre-Play-Offs-Einzug, während die Eisbären mit hängenden Köpfen vom Eis schlichen.

Stefan Ustorf gibt sein Karriere-Ende bekannt!

Einer der ganz Großen im Eishockey hat am heutigen Donnerstag endgültig seine Karriere beendet. Die Rede ist von Stefan Ustorf (39/ s. Foto/ Quelle: black corner 2007). Dass der ehemalige Eisbären-Kapitän seine Karriere beenden würde, war längst klar. Doch bisher war es noch nicht offiziell, was sich heute Mittag bestätigt hat. Denn nun hat er endgültig seinen Rücktritt vom Profisport bekannt gegeben. Nach 21 Jahren als aktiver Spieler, nach über 1200 Spielen. Mit ihm verliert der Eishockey-Sport einen charakterstarken Menschen. Stefan Ustorf hat diese Sportart immer geliebt, hat in jedem Spiel bis zur letzten Sekunde gekämpft. Sein Kampfgeist war immer vorbildlich. Für die jungen Spieler war er stets ein Idol, stand den Youngsters stets mit Rat und Tat zur Seite. Dass man Ihn nie wieder auf dem Eis sehen würde, war sicherlich allen klar gewesen. Doch dennoch traf diese Nachricht heute wohl jeden Eisbären-Fan. Sein letztes Spiel im Trikot der Eisbären – sein insgesamt letztes Eishockeyspiel – absolvierte Ustorf am 06.12.2011. Es war jener Tag, welcher sein Leben für immer verändern sollte. Nach einem Check von Gerrit Fauser (Hannover Scorpions) zog sich Ustorf ein Schädel-Hirn-Trauma zu, an dessen Folgen er noch heute schwer zu leiden hat.

Bei der Pressekonferenz heute Mittag merkte man ihm an, wie schwer es im fiel, sein Karriere-Ende bekannt zu geben. Man sah ihm aber auch an, wie sehr ihn die letzten 14 Monate voller Schmerzen mitgenommen haben. Stefan Ustorf geht es sehr schlecht und leider sieht er auch schlecht aus, was jeden Eisbären-Fans sehr traurig macht:

Die Tatsache ist einfach, dass an eine Rückkehr aufs Eis, eine Rückkehr in den aktiven Leistungssport nicht zu denken ist. Aufgrund meiner Kopfverletzung muss ich leider meinen Rücktritt vom Eishockey erklären.

In seinen 21 Jahren als aktiver Eishockeyspieler hat Ustorf schon viele Verletzungen gehabt. Sein Körper ist durch die lange Zeit als Spieler gezeichnet. Und als nächstes steht für den ehemaligen Eisbären-Kapitän schon eine OP an. Denn wie Ustorf gestern erfahren hat, muss er sich demnächst an der Schulter operieren lassen. Es wird der Auftakt für jede Menge weitere Operationen sein. Man kann für Ihn nur hoffen, dass er irgendwann wieder ein normales Leben führen kann. Er hätte es sich mehr als verdient.

Billy Flynn war bei der Pressekonferenz heute voll des Lobes über Stefan Ustorf:

Wir haben ‘Danke’ zu sagen an Stefan Ustorf. Es gibt zwei Worte, wenn ich an Stefan denke: Herz und Charakter. Stefan macht jede Mannschaft stärker. Ich werde nie vergessen, wie er den Puck in den Kiefer bekommen hat. Welcher andere Spieler wäre aufgestanden und alleine in die Kabine gegangen?! Das war Stefan. So ein Herz, so eine Stärke, so ein Wille.

Für Flynn war Ustorf zusammen mit Beaufait, Walker und Pederson die stärkste Verpflichtung, die Manager Peter John Lee je getätigt hatte. Es zeigt, welchen Stellenwert Stefan Ustorf bei den Eisbären hatte und auch weiterhin genießen wird.

Bei den Eisbären hofft man, dass man Stefan Ustorf nach vollständiger Genesung irgendwie im Verein integrieren kann. Denn er ist nicht nur als Spieler sondern auch als Mensch eine Bereicherung für jedes Team.

Manager Peter John Lee äußerte sich natürlich auch zum Karriere-Ende von Stefan Ustorf:

Ein großes Dankeschön an Stefan Ustorf, dass wir das Glück haben durften, ihn in unserer Mannschaft zu haben. Nicht nur im Eishockey, auch als Mensch war Stefan ein absolutes Vorbild, vor allem, wie er mit unseren jungen Spielern umgegangen ist.

Nicht nur bei den Teamkameraden und den Verantwortlichen der Eisbären war Stefan Ustorf stets beliebt. Auch bei den Fans wurde er relativ schnell zum Publikumsliebling. Auch wenn man daran im Jahr 2004, als er zu den Eisbären kam, noch nicht denken konnte. Denn damals überwiegten die negativen Kommentare angesichts der Verpflichtung. Umso schöner ist es heute zu sehen, wie sehr Ustorf von allen gemocht wird und es zeigt auch, was für ein toller Spieler und sympathischer Mensch er ist. Nicht nur für die jungen Spieler war er ein Vorbild, auch für viele Fans war er ein solches. Und er wird es immer bleiben.

André Rankel, Ustorfs Nachfolger als Kapitän bei den Eisbären, meldete sich selbstvertsändlich auch zu Wort:

Ich möchte vor allen Dingen erst einmal danke sagen an Stefan für die Art und Weise, wie er uns als Spieler, als Mensch all die Jahre begleitet hat. Ich habe sehr sehr viel gelernt von ihm und bin froh, dass ich mit ihm zusammenspielen konnte. Ich muss ehrlich sagen, die Woche, die er jetzt wieder da war, habe ich extrem genossen, weil er jemand ist, mit dem man immer ehrlich sprechen konnte, der immer ne Meinung hatte, den man immer um Rat fragen konnte. Er war immer eine Anlaufstelle, ein Anlaufpunkt. Er hat einem immer weitergeholfen, nicht nur als Eishockeyspieler, sondern auch auf menschliche Art und Weise. Da möchte ich einfach danke sagen.

Mit Stefan Ustorf hat am heutigen Donnerstag ein weiterer wichtiger Leistungsträger der ersten DEL-Meister-Mannschaft seine Karriere beenden müssen. Daran dachte Eisbären-Legende Hartmut Nickel heute als Erstes, als er über Ustorf anfing, zu erzählen:

Es ist eine Tragik, was wir heute erleben müssen. Wenn ich mal so nachdenke, wie viele Spieler uns von der Meistermannschaft 2004/05 bis heute verlassen haben… Das waren so viele gute, charakterlich starke. Oft wurde hier schon danke gesagt. Ich kann mich da nur anschließen. Stefan war die Seele der Mannschaft, André hat das gerade noch mal betont. Stefan war leistungsorientiert, charakterstark und eine Riesenstütze auch für die Trainer. Es ist schade, dass uns der Junge heute sagen muss, es geht nicht mehr. Wir haben immer noch gehofft.

Für Stefan Ustorf kann man ab jetzt nur noch hoffen, dass es ihm bald besser gehen wird und er ein halbwegs normales Leben wieder führen kann. Die letzten 14 Monate waren für Ihn ein Alptraum. Hoffen wir mal, dass es für Ihn nun wieder bergauf gehen wird. Und dann kann man auch nur noch hoffen, dass seitens der Eisbären eine ordentliche Verabschiedung statt finden wird und dass zudem sein Trikot mit der Nummer „14“ unter das Dach der O2 World gezogen wird.

Denn eine Sache ist klar: Stefan Ustorf hat in seiner Zeit bei den Eisbären so viel für den Verein geleistet. Daher verdient er einen gebührenden Abschied. Stefan Ustorf wird immer in den Herzen der Eisbären-Fans bleiben, denn auch bei Stefan Ustorf heißt es:

Einmal ein Eisbär, Immer ein Eisbär!!!

 

 

Die DEL vor dem Hauptrunden-Endspurt

Nach der Blamage der DEB-Auswahl bei der Olympia.Qualifikation im eigenen Land konzentrieren sich die deutschen Eishockey Fans ab morgen wieder auf die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Denn morgen geht die DEL in ihren Hauptrunden-Endspurt. Noch neun Spieltage stehen auf dem Programm. Dann wissen wir, welche sechs Mannschaften sich direkt für die Play-Offs qualifiziert haben, welche vier Mannschaften den Umweg über die Pre-Play-Offs gehen müssen und welche drei Mannschaften zusammen mit der Düsseldorfer EG bereits in die Sommerpause starten.

Den ersten Platz werden mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Kölner Haie und die Adler Mannheim unter sich ausmachen. Die Domstädter haben derzeit 81 Punkte, die Kurpfälzer 80 Punkte. In dieser Woche treffen beide Mannschaften gleich zwei Mal im direkten Duell aufeinander. Morgen Abend in Köln, am Sonntag in Mannheim. In diesen beiden Duellen könnte durchaus eine Vorentscheidung im Kampf um Platz Eins fallen.

Dahinter kämpfen vier Teams um das Heimrecht im Viertelfinale. Die Eisbären, Krefeld (beide 70 Punkte), Hamburg (69) und Ingolstadt (67) werden wohl die letzten beiden Plätze, welche Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würden, unter sich ausmachen. Geht man nach den letzten Ergebnissen, dann dürften die Eisbären und Ingolstadt die besten Karten haben.

Sieben Mannschaften kämpfen dahinter noch um die vier Pre-Play-Off-Plätze. Augsburg (64), Nürnberg (62), Hannover (62), München (60), Iserlohn (58), Straubing (58) und Wolfsburg (54). Richtig gut drauf waren zuletzt nur Wolfsburg, Iserlohn und München.

Für Tabellenschlusslicht Düsseldorfer EG geht es um rein gar nichts mehr. Die Rheinländer haben 18 Punkte Rückstand auf Platz Zehn. Theoretisch wäre das Erreichen eines Pre-Play-Off-Platzes also noch möglich, aber praktisch gesehen wird das nichts mehr werden.

Es fällt schwer, Teams zu favorisieren. Denn in dieser Saison ist die DEL so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr. Da kann Jeder jeden schlagen. Bestes Beispiel: Iserlohn gewann vor der Länderspielpause mit 6:1 gegen Tabellenführer Köln, verlor aber zwei Tage später mit 2:6 beim Tabellenletzten Düsseldorf.

Zudem hat auch keine Mannschaft derzeit einen so richtigen Lauf. Lediglich München mit drei Siegen in Serie sowie Nürnberg und Ingolstadt mit zwei Siegen in Folge ragen da heraus. So richtig einschätzen kann man derzeit also kein Team. Was aber für jede Menge Spannung an den letzten Hauptrunden-Spieltagen sorgt.

Eisbären Berlin: Letztes Drittel in Düsseldorf als Kehrtwende?

Vor dem letzten Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steckten die Eisbären Berlin in einer sportlichen Krise. Nur ein Sieg gelang aus den letzten sechs Spielen. Die direkte Play-Off-Qualifikation und auch die Pre-Play-Off-Qualifikation war auf einmal wieder in großer Gefahr. Ausgerechnet jetzt stand ein Wochenende mit zwei Auswärtsspielen auf dem Programm. Und Auswärts lief es zu der Zeit überhaupt nicht gut. Von den letzten zwölf Gastspielen (inklusive dem European Trophy Viertelfinale in Wien) hatten die Berliner nur zwei Spiele gewonnen – jeweils in Köln. Und auch am Freitag in Düsseldorf sah es nach 40 Minuten nicht wirklich gut aus. Die DEG, die zuvor vier Siege in Folge feierte, führte nach 40 Minuten im ISS-Dome mit 3:1 gegen die Eisbären.

Eisbären-Coach Don Jackson griff dann vor dem letzten Drittel zu einer Maßnahme, gegen die er sich die letzten Wochen immer wieder gewehrt hatte. Er stellte Julian Talbot wieder zurück in den Angriff. Talbot war von Trainer Jackson in dieser Saison als Verteidiger eingesetzt worden, weil dort Handlungsbedarf bestand. Doch nun rückte Jackson von seiner Sturheit ab und stellte Talbot da hin, wo er eigentlich auch hin gehört – in den Sturm. Und diese Maßnahme brachte den Eisbären den Erfolg zurück. Mit drei Toren innerhalb von 120 Sekunden drehten die Hauptstädter die Partie in Düsseldorf und waren plötzlich auf der Siegerstraße gewesen. Zwei der drei Tore erzielte Julian Talbot. Der Stürmer blühte im Angriff förmlich auf und war mit ein Grund dafür, dass die Berliner die Partie am Ende noch gewannen und drei ganz wichtige Punkte einfuhren.

Dieses letzte Drittel in Düsseldorf kann nun ein Schlüsselmoment für den Rest der DEL-Hauptrunde sein. Die Eisbären konnten ein eigentlich verlorenes Spiel noch gewinnen und setzten sich nur zwei Tage später erneut auf fremdem Eis durch. In München gewannen die Eisbären nach hartem Kampf mit 3:2 n.P. Fünf Punkte holten die Eisbären also in den beiden schweren Auswärtsspielen. Man beendete damit nicht nur seine sportliche Krise sondern zugleich auch seine Auswärtsschwäche.

Durch diese beiden Siege konnten sich die Eisbären in der Tabelle auch wieder in eine bessere Position im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation bringen. Die Berliner verbesserten sich sogar auf Platz Vier, welcher Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde. Platz Drei ist auch nur noch einen Punkt entfernt. Auf Platz Sieben hat man jetzt erst einmal sechs Punkte Vorsprung und auf Platz Elf sind es derzeit elf Zähler. Die Eisbären scheinen also genau im richtigen Moment aufgewacht zu sein. Diese beiden Siege waren enorm wichtig. Für das Selbstvertrauen der Mannschaft, aber eben auch für die Tabelle.

Was diese beiden Siege aber am Ende nun wert waren, wird sich am kommenden Wochenende zeigen. Denn da stehen für die Eisbären gleich zwei Heimspiele an, welche es in sich haben. Am Freitag sind zunächst die Kölner Haie zu Gast in der O2 World (19:30 Uhr). Die Domstädter sind derzeit Tabellenzweiter. Am Sonntag gastieren dann die Hamburg Freezers in der Arena am Ostbahnhof (14:30 Uhr). Die Hanseaten stehen auf Platz Drei, also genau einen Platz vor den Berlinern.

Sollten die Eisbären auch diese beiden Spiele gewinnen, dann kann man das letzte Drittel in Düsseldorf durchaus als Kehrtwende bezeichnen, welches auf einen erfolgreichen Hauptrundenabschluss hoffen lässt. Sollten die Eisbären diese beiden Spiele jedoch nicht erfolgreich bestreiten, dann könnte sich das Auswärts-Wochenende als „Strohfeuer“ herausstellen und die Berliner müssten weiter um die direkte Play-Off-Teilnahme bangen.

Die beiden Spiele gegen Köln und Hamburg werden für die Eisbären ein echter Härtetest, nach dem sie wissen, wo sie wirklich stehen. Gewinnen sie, kann man die Spitze noch einmal angreifen. Verlieren sie, müssen sie sich wieder nach unten orientieren. Für Spannung ist so oder so gesorgt.

Stimmen zum 1. DEL Winter Game

Stimmen zum ersten DEL Winter Game zwischen den Thomas Sabo Ice Tigers und den Eisbären Berlin:

Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin):

Ein Tor vor dieser Kulisse zu erzielen, ist schon etwas besonderes. Wir haben Chancen gehabt, aber nicht die Tore gemacht. Nürnberg war eiskalt vorm Tor und hat die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht.

Patrick Reimer (Stürmer Thomas Sabo Ice Tigers/Kapitän):

Weltklasse! Eine absolut gelungene Veranstaltung. Für uns ganz wichtige drei Punkte im Ligakampf. Wir gehen mehr als glücklich nach Hause. Es ist wunderschön, ein Teil vom Ganzen sein zu dürfen. Es sind Erlebnisse, die man nicht all zu oft hat. Die Qualität vom Eis war gar nicht so schlecht.

André Rankel (Stürmer Eisbären Berlin/Kapitän):

Es war schwer, beide Mannschaften hatten am Anfang viele Probleme gehabt, sich auf das Wetter einzustellen. Die Nürnberger haben es geschafft, sich schneller darauf einzustellen und sind in Führung gegangen. Wir sind immer hinter her gelaufen und haben gekämpft ohne Ende. Dann stand es 4:2, das noch einmal aufzuholen, ist sehr schwer. Die Atmosphäre war unglaublich. Ich hoffe, dass man das Winter Game öfters machen kann.

Marco Nowak (Verteidiger Thomas Sabo Ice Tigers):

Wir haben von der ersten Minute an unser bestes gegeben, haben gut gekämpft. Ich denke mal, am Ende haben wir verdient gewonnen. Ich bin froh, dabei gewesen zu sein.

Constantin Braun (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir sind im ersten Drittel schwer reingekommen. Wir haben viele Überzahlsituationen an Nürnberg abgegeben. Im zweiten Drittel war es dann definitiv besser. Doch durch eine doofe Strafe haben wir das 0:1 bekommen.

Tim Schüle (Verteidiger Thomas Sabo Ice Tigers):

Ein unglaublicher Tag heute. Die drei Punkte sind wichtiger als mein Tor.

Jens Baxmann (Verteidiger Eisbären Berlin):

Es war eine tolle Erfahrung. Das Wetter war aber nicht so gut. Trotzdem hat es einen Riesenspaß gemacht. Das Einzige was stört, dass wir nicht gewonnen haben.

Daniel Weiß (Stürmer Thomas Sabo Ice Tigers):

Es war ein atemberaubendes Spiel für uns. Dass wir gewonnen haben, war das Sahnehäubchen oben drauf. Wir waren gut eingestellt, haben alles richtig gemacht. Es war total geil. Es wäre schön, wenn nächstes Jahr wie so ein Event statt findet und ich fänd es toll, wenn ich wieder dabei sein könnte.

1. DEL Winter Game: Die Organisation vor Ort ist der einzige Kritikpunkt

Gestern fand es also statt, das mit Spannung erwartete erste DEL Winter Game. 50.000 Zuschauer waren dabei gewesen im Frankenstadion Nürnberg und sorgten somit für einen neuen Europarekord in einem Freiluft-Eishockeyspiel. Allein 5.000 Zuschauer kamen aus Berlin. Die Eisbären-Fans reisten u.a. mit zwei (!) Sonderzügen ins Frankenland. Erstmals fuhren gleich zwei Sonderzüge zu einem Auswärtsspiel der Eisbären. Die Nachfrage der Berliner Fans war eben so groß gewesen, dass die Eisbären reagieren mussten und neben dem „roten Fanclubzug“ auch noch einen „blauen Fanshopzug“ auf die Reise nach Nürnberg schickten.

Bereits um 6:00 Uhr am Samstagmorgen war der Bahnof Berlin-Lichtenberg fest in Hand der Eisbären-Fans. Alle waren bestens gelaunt und voller Vorfreude auf das erste Winter Game in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nahezu pünktlich um 07:15 Uhr rollte Sonderzug „ROT“ los, eine halbe Stunde später folge Sonderzug „Blau“.

So waren über 1.500 Eisbären-Fans nun auf dem Weg Richtung Nürnberg. Wir vom eisbaerlin.de-Team waren im roten Zug unterwegs und hatten eine echt angenehme und vor allem lustige Sonderzugfahrt. Die Stimmung unterwegs war bestens, alle waren gut gelaunt und je näher wir dem Zielort Nürnberg kamen, desto besser wurde die Stimmung. Continue reading