
Die Eisbären Berlin treten am dritten Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Krefeld Pinguinen an. Diese Partie ist das Topspiel des dritten Spieltages. Denn im Krefelder KönigPalast treffen der aktuelle Spitzenreiter und der Tabellenzweite aufeinander. Die Pinguine und die Eisbären sind die beiden einzigen Mannschaften, die nach zwei Spieltagen noch ohne Punktverlust sind. Morgen wird es für eine Mannschaft die erste Niederlage geben.
Die Eisbären starteten mit einem 3:2-Sieg in Ingolstadt in die Saison. Zwei Tage später gab es einen 7:5-Heimsieg gegen Iserlohn, die als Spitzenreiter in die Hauptstadt gereist waren. Offensiv läuft es bei den Eisbären schon wieder sehr gut, während man in der Defensive vor allem am Sonntag gegen die Roosters deutliche Schwächen offenbarte. An diesen wollte Coach Jeff Tomlinson unter der Woche im Training arbeiten. Ob das was genutzt hat, werden wir morgen Abend sehen.
Interessant zu sehen sein wird auch, ob Laurin Braun und Frank Hördler ihre starke Leistung vom Auftakt-Wochenende bestätigen können. „Lolle“ gelangen in den ersten beiden Spielen drei Tore. Zudem bereitete er noch zwei weitere Treffer vor, was ihm Platz Eins in der DEL-Top-Scorer-Liste einbrachte.
„Nante“ bereitete am Freitag in Ingolstadt und am Sonntag gegen Iserlohn jeweils zwei Tore vor. Das bringt ihm Platz Vier in der Scorer-Liste ein.
Bei den Eisbären fehlten im Training heute die beiden Stürmer Mads Christensen und Matt Foy (beide verletzungsbedingt). Auch Verteidiger Thomas Supis war nicht dabei. Der Youngster wurde mit einer Förderlizenz für die Dresdner Eislöwen ausgestattet und weilt bereits beim Zweitligisten. Dagegen hofft Coach Jeff Tomlinson auf einen Einsatz von Verteidiger Casey Borer, der wieder fit ist. Über einen Einsatz wird morgen Abend nach dem Warm-Up entschieden.
Die Krefeld Pinguine feierten einen Auftakt nach Maß – 5:1 gegen Düsseldorf, 4:1 in Schwenningen. Allerdings konnte man diese beiden Erfolge auch erwarten, denn die beiden Gegner zählen zu den krassen Außenseitern in dieser DEL-Saison. Dennoch sollte man die Seidenstädter auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Denn dass die Mannen von Coach Rick Adduono Eishockey spielen können, haben sie erst in der letzten Saison bewiesen, als man nach einer starken Hauptrunde erst im Halbfinale scheiterte. Der Gegner damals waren übrigens die Eisbären, die sich in glatt drei Spielen durchsetzten.
Bei den Pinguinen muss man auf mehrere Spieler aufpassen, die am Wochenende einen starken Start hingelegt haben – Daniel Pietta (2 Tore/2 Vorlagen), David Fischer (1/2), Adam Courchaine (0/3), Boris Blank (1/2) und Kevin Clark (2/1). Im Tor steht mit Tomas Duba zudem ein Goalie, den man erst einmal überwinden muss. Auch Duba befindet sich zur Zeit in einer starken Form.
Die Eisbären Berlin waren für die Krefeld Pinguine auf dem eigenen Eis zuletzt ein Angstgegner. Von den letzten elf Heimspielen gegen den DEL-Rekordmeister konnte man nur vier gewinnen. Und diese auch erst nach Penaltyschießen. In der vergangenen Saison verlor man drei von vier Heimspielen gegen die Eisbären (2:4, 2:3, 3:4). Lediglich einmal in der Hauptrunde konnte man den EHC mit 4:3 n.P. schlagen.
Morgen Abend erwartet die Zuschauer im Krefelder KönigPalast ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften wollen ihre Siegesserie ausbauen. Krefeld wird auf die eigenen Fans im Rücken bauen. Der KönigPalast gleicht einem Hexenkessel, wenn die Arena ausverkauft ist. Die Eisbären brauchen daher morgen Abend starke Nerven, wenn sie diese Partie gewinnen wollen.
Los geht es um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Fischer und Piechaczek.
Der Kader der Eisbären Berlin für das Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen am 3. DEL-Spieltag:
Torhüter:
Sebastian Elwing, Rob Zepp
Verteidiger:
Jens Baxmann, Casey Borer, Frank Hördler, Shawn Lalonde, Jimmy Sharrow, Alex Trivellato
Stürmer:
Laurin Braun, Florian Busch, Henry Haase, Christoph Kabitzky, T.J. Mulock, Darin Olver, André Rankel, Vincent Schlenker, Kris Sparre, Julian Talbot, Barry Tallackson, Daniel Weiß

Das erste Wochenende der Jubiläumssaison liegt nun hinter uns. Es gab einige interessante Begegnungen mit mehreren Überraschungen. Es war eindeutig zu erkennen, das man noch am Anfang der Saison steht. So gab es 14 Begegnungen aus denen 5 Auswärtssiege resultierten. 9-mal blieb die Heimmannschaft siegreich. Hier folgt nun eine kleine Zusammenfassung der Gewinner und Verlierer des Wochendes.
Die Mannen um Pierre Page konnten einen guten Start hinlegen. Mit Spannung ist dieser erwartet worden, da dieses Team komplett umgebaut wurde. Viele Neuverpflichtungen mit einigen großen Namen des europäischen Eishockeysports. Am Freitag trafen die Münchener auf die Freezers aus Hamburg. Ein Arbeitssieg, in dem es hin und her ging. Erst die Verlängerung brachte die Entscheidung zu gunsten des Heimteams(3:2). Am Sonntag folgte nun die Fahrt nach Düsseldorf. Hier wurden die Erwartungen bestätigt und ein Kantersieg (6:0) gefeiert. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Team entwickelt und ob man sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen kann.
Die Nordlichter der Liga legten keinen guten Saisonstart hin und liefen ihren eigenen Ansprüchen etwas hinterher. Am Freitag war man zu Gast in München und verlor dieses Spiel in der Overtime. Sicher war hier die Effizienz ein hauptausschlagender Grund für die Niederlage(2:3). Am Sonntag folgte das zweite Auswärtsspiel. Gegner war hier Nürnberg. Nach einem hart umkämpften Spiel konnten sie sich jedoch nicht durchsetzen und verloren mit 1:2. Sicher hat es Hamburg durch ein gut gefülltes Krankenlager schwer. Jetzt müssen alle Kräfte gebündelt werden um sich wieder nach oben zu arbeiten.
Auch die Tigers starten mit 2 Niederlagen in die Saison. Alles andere als gelungen. Am Freitag startete man gegen Wolfsburg auf heimischen Eis. Ein ziemlich zerfahrenes Spiel mit wenig Torszenen aber umso mehr Strafzeiten. Schließlich konnten sie sich nicht gegen Wolfsburg durchsetzen und verloren dieses Spiel mit 1:2. Am Sonntag hieß der Gegner Augsburg. Hier wehrte man sich nach Kräften zumindest in den ersten beiden Durchgängen, verlor jedoch dann den Faden und schließlich mit 3:5. Hier ist noch einiges an Arbeit nötig, vor allem sollte man der Strafbank fern bleiben. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Team entwickelt.
Das Schlußlicht der Tabelle nach zwei Spielen heißt Düsseldorfer EG. Allerdings waren es auch zwei starke Gegner, zumindest auf dem Papier. So hieß der erste Gegner Krefeld die der Auswärtsmannschaft keine Chance ließ. Was positiv auffiel, war der Punkt, dass der Zusammenhalt im Team perfekt zu sein scheint. Man verlor schliesslich diese Partie mit 1:5. Ein schwarzer Sonntag sollte nun folgen. Auf heimischen Eis wurde man auseinandergenommen. Pierre Page meinte vor dem Spiel, dass die Münchener noch nach der „richtigen Chemie“ suchen würden. Umso schlimmer, was dann passierte – eine 0:6-Niederlage. Alles andere als ein gutes Wochende. Man kann nur hoffen, dass es für diesen Traditionsverein schnell besser läuft.










Es ist das erste Aufeinandertreffen zweier Favoriten auf den Meistertitel. Viele Experten sehen diese beiden Mannschaften als die Top-Favoriten auf den DEL-Pott in dieser Saison. Von daher erwartet uns hier morgen sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe. Von den letzten sechs Duellen in Köln gewannen beide Teams je drei. In der letzten Saison gewann Köln zu Hause mit 3:1 und verlor dann das zweite Heimspiel gegen die Adler mit 2:3.
Geheimfavorit EHC Red Bull München (6.) tritt morgen bei der Düsseldorfer EG (13.) an. München feierte am Freitag einen knappen 3:2-Sieg n.V. gegen Hamburg, während Die DEG beim 1:5 in Krefeld chancenlos war. München gewann vier der letzten sechs Auftritte im ISS-Dome. In der vergangenen Saison gewannen beide je einmal in Düsseldorf – die DEG mit 3:2 n.P., München mit 3:2