5:3 – Norm Milley führt Wolfsburg ins Viertelfinale gegen Mannheim

delpo125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoDie Grizzly Adams Wolfsburg haben als achtes und letztes Team ihr Play-Off-Viertelfinal-Ticket gelöst. Die Niedersachsen gewannen am Sonntagnachmittag das alles entscheidende dritte Pre-Play-Off-Spiel bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:3 (0:1, 3:0, 2:2). Damit entschieden die Wolfsburger die Serie mit 2:1 für sich und treffen im Viertelfinale ab Mittwoch auf die Adler Mannheim.

Dabei waren die Franken in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft und führten folgericht mit 1:0 durch einen Treffer von Steven Reinprecht (6.). Doch im Mitteldrittel drehten die Gäste so richtig auf und drehten die Partie. Vor allem Norm Milley drehte richtig auf. Zunächst besorgte Milley in der 24. Minute den 1:1-Ausgleich. In der 30. Minute brachte Milley Wolfsburg erstmals in Führung. Und in der 38. Minute bereitete er das 3:1 durch Matt Dzieduszycki in Überzahl vor. Im Schlussdrittel konnte Tyler Haskins – natürlich erneut auf Zuspiel von Milley – auf 4:1 erhöhen. Yan Stastny sorgte in der 53. Minute noch einmal für Spannung, als er auf 2:4 verkürzte, doch Justin Mercier sorgte mit seinem Enpty-Net-Goal in der 58. Minute für die Entscheidung – 5:2. James Pollock sein Treffer zum 3:5 war nur noch Ergebniskosmetik (59.).

Damit scheiden die vor der Saison als Geheimfavorit gehandelten Thomas Sabo Ice Tigers also bereits in den Pre-Play-Offs aus. Eigentümer Thomas Sabo sah auf der Tribüne gegen Ende des Spiels nicht gerade glücklich aus. Aber es hat sich eben in dieser Saison einmal mehr gezeigt, dass „Geld keine Tore schießt“. Der Kader wurde vor der Saison ordentlich verstärkt, doch die Franken harmonierten zu selten als Team.

Pre-Play-Offs 2013: Straubing im Viertelfinale – Wolfsburg gleicht aus

delpoDie Straubing Tigers haben den Einzug ins Play-Off-Viertelfinale perfekt gemacht. Die Niederbayern gewannen am Freitagabend auch das zweite Spiel gegen die Augsburger Panther. Am Ende stand es im Eisstadion am Pulverturm 4:1 (1:0, 2:0, 1:1). In ein entscheidendes drittes Spiel geht hingegen das Duell zwischen den Grizzly Adams Wolfsburg und den Thomas Sabo Ice Tigers. Die Niedersachsen feierten am Abend einen knappen 4:3-Sieg (3:1, 1:2, 0:0).

 

125px-Straubing_tigers_logo150px-AEV_Panther_svgDie Niederbayern haben es zum zweiten Mal in Folge ins Viertelfinale geschafft. Im zweiten Spiel ließen die Tigers nichts anbrennen. Bernhard Keil brachte Straubing schon nach 87 Sekunden mit 1:0 in Führung. Tyler Beechey schraubte das Ergebnis im Mitteldrittel mit zwei Toren auf 3:0 hoch (22./40.). Für das 4:0 sorgte Alexander Dotzler in der 50. Spielminute. Sergio Somma vermasselte Straubings Goalie Jason Bacashihua dreieinhalb Minuten vor dem Ende des Spiel den Shut-out. Matchwinner für die Niederbayern waren Goalie Jason Bacashihua, der die Augsburger zur Verzweiflung brachte sowie die beiden Stürmer Blaine Down und Tyler Beechey (je drei Scorerpunkte). Stand: Straubing vs. Augsburg 2:0 (Straubing im Viertelfinale)

Bemerkenswert: AEV-Back-up Leo Conti absolvierte heute sein letztes Spiel in seiner Karriere. AEV-Trainer Larry Mitchell gab Conti in seinem letzten Spiel noch einmal 50 Sekunden Spielzeit. Eine große Geste des Trainers.

 

125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDas Saisonaus vorerst abgewendet haben derweil die Grizzly Adams Wolfsburg. Die Niedersachsen spielten im ersten Drittel starkes Eishockey und lagen nach achteinhalb Minuten bereits mit 2:0 in Front. Kai Hospelt (6.) und Sebastian Furchner (8.) hatten getroffen. Nur 19 Sekunden nach Furchner seinem Tor gelang Connor James der 2:1-Anschlusstreffer. Doch darauf fanden die Hausherren die passende Antwort. Aaron Brocklehurst erhöhte in Überzahl auf 3:1 (12.). Als Norm Milley das 4:1 nachlegte, dachten alle, die Partie wäre entschieden (25.). Dem war aber nicht so, denn Sven Butenschön (28.) und Steven Reinprecht (40.) verkürzten auf 3:4 und sorgten somit für ein spannendes Schlussdrittel, in dem allerdings keine Treffer mehr fallen sollten. Stand: Wolfsburg vs. Nürnberg: 1:1

Pre-Play-Off-Auftakt: Nürnberg nutzt Heimvorteil – Straubing siegt in der Verlängerung

delpoDie ersten beiden Spiele in den Pre-Play-Offs 2013 sind gespielt und dabei gab es zwei knappe Ergebnisse. So haben die Thomas Sabo Ice Tigers ihren Heimvorteil nutzen können und die Grizzly Adams Wolfsburg mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) besiegt. Seinen Heimvorteil nicht nutzen konnten dagegen die Augsburger Panther, die zu Hause den Straubing Tigers mit 2:3 n.V. (0:1, 2:0, 0:1/0:1) unterlagen. Nürnberg und Straubing können morgen Abend also den Einzug ins Play-Off-Viertelfinale perfekt machen.

 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoFür die Franken begann die Partie sehr gut, denn nach nur sechs Minuten brachte Steven Rupprich die Ice Tigers mit 1:0 in Führung. Diese Führung sollte bis zur 26. Spielminute halten, dort sorgte dann nämlich Greg Moore für den 1:1-Ausgleich. Spannend wurde es im Schlussdrittel. Zunächst legten die Hausherren wieder vor – Evan Kaufmann (2:1/42.). Benedikt Kohl glich erneut für Wolfsburg aus – 2:2 (52.). Für die Entscheidung sorgte Ex-Eisbär Rob Leask, der fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit das 3:2 für Nürnberg erzielte. Stand: Nürnberg vs. Wolfsburg 1:0

 

150px-AEV_Panther_svg125px-Straubing_tigers_logoDie Panther stehen bereits mit dem Rücken zur Wand. Der AEV gab im ersten Spiel gleich seinen Heimvorteil ab. René Kramer brachte die Niederbayern in Führung (6.), doch die Gastgeber konnten die Partie im Mitteldrittel zunächst drehen. Derek Whitmore (21.) und Steffen Tölzer (24.) sorgten für gute Stimmung im Curt-Frenzel-Stadion – 2:1. Straubing fand aber im Schlussdrittel eine Antwort und kam durch Karl Stewart zum 2:2-Ausgleich (46.). In der Verlängerung sah zunächst alles nach einer weiteren Verlängerung aus, doch dann stocherte Michel Endraß 31 Sekunden vor Ablauf der ersten Verlängerung den Puck über die Linie und brachte die Tigers damit in dieser Serie in Führung. Stand: Augsburg vs. Straubing 0:1

DEL/52. Spieltag kompakt: Mannheim Erster – Heimrecht für Krefeld und Berlin – Straubing und Wolfsburg in den Pre-Play-Offs

Die DEL-LogoHauptrunde der DEL-Saison 2012/2013 ist vorbei. Und am letzten Spieltag wurden die letzten offenen Fragen beantwortet. So gehen die Adler Mannheim als Tabellenerster in die Play-Offs. Heimrecht im Viertelfinale haben sich am letzten Spieltag noch die Krefeld Pinguine und die Eisbären Berlin gesichert. Und als letzte Teams für die Pre-Play-Offs qualifiziert haben sich die Straubing Tigers und die Grizzly Adams Wolfsburg. Saisonende habben damit die Hannover Scorpions, der EHC Red Bull München, die Iserlohn Roosters und die Düsseldorfer EG.

Die Adler Mannheim haben ihr Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0) gewonnen. Ingolstadt konnte zweimal vorlegen, doch Mannheim glich stets aus. So stand es nach 40 Minuten 2:2-Unentschieden. 2:2 stand es auch bis zur 60. Minute, ehe Ken Magowan und Mike Glumac per Doppelschlag die Partie entschieden und Mannheim somit Platz Eins bescherten. Ingolstadt rutschte durch diese Niederlage auf Platz Sechs ab und trifft damit im Viertelfinale auf die Krefeld Pinguine.

Die Kölner Haie haben dank einer furiosen Aufholjagd die Thomas Sabo Ice Tigers geschlagen. 6:4 (1:3, 2:1, 3:0) hieß es am Ende in der Lanxess-Arena. Dabei lagen die Franken nach 16 Minuten bereits mit 3:0 in Front. Doch Köln konnte zum 3:3 ausgleichen, musste danach aber den ernuten Rückstand hinnehmen, Doch auch diesen konterten die Domstädter und drehten die Partie dann ganz. Überragend war Nathan Robinson gewesen, der mit drei Treffern großen Anteil am Sieg der Haie hatte. Trotz des Sieges bleiben die Domstädter aber nur Zweiter. Nürnberg geht als Siebter in die Pre-Play-Off gegen Wolfsburg.

Die Krefeld Pinguine feierten einen Heimsieg gegen die Hannover Scorpions. Mit 6:5 n.V. (2:0, 2:3, 1:2) setzten sich die Seidenstädter gegen die Niedersachsen durch, die damit die Pre-Play-Off-Teilnahme verpasst haben. Hannover musste immer einem Rückstand hinter her rennen und konnte erst in der letzten Minute zum 5:5 ausgleichen. Boris Blank (KEV) und Scott King (Hannover) trafen in der regulären Spielzeit doppelt. In der Verlängerung schoss Herberts Vasiljevs die Seidenstädter zum Sieg.

Einen Kantersieg feierten die Straubing Tigers. Die Niederbayern schossen die Eisbären Berlin mit 6:2 (1:0, 3:2, 2:0) aus der Halle und sicherten sich somit das Pre-Play-Off-Ticket. Die Tigers zeigten dabei ihre wohl beste Saisonleistung und ließen den Eisbären kaum eine Chance. Lediglich die letzten zehn Minuten des zweiten Drittels machten die Berliner ordentlich Druck, doch in dieser Phase war Straubings Goalie Jason Bacashihua unüberwindbar. Carsen Germyn traf für die Tigers doppelt.

Einen knappen 2:1-Sieg (0:1, 0:0, 2:0) feierten die Hamburg Freezers gegen den EHC Red Bull München. Uli Maurer brachte München in der 14. Minute mit 1:0 in Führung und ließ den EHC von der Pre-Play-Off-Teilnahme träumen. Doch Jerome Flaake (53.) und Garrett Festerling (57.) beendeten die Münchner Träume. München rutschte aus den Pre-Play-Off-Rängen, während Hamburg sich durch den Sieg auf Platz Fünf verbesserte und damit im Viertelfinale nun auf die Eisbären trifft.

Die Augsburger Panther lösten durch einen 4:3-Heimsieg (3:1, 0:0, 1:2) gegen die Iserlohn Roosters das Pre-Play-Off-Ticket. Schon nach 20 Minuten führten die Panther mit 3:1, doch um den Sieg musste man bis zum Schluss zittern. Denn sicherte Stephen Werner erst in der 59. Minute, denn Iserlohn hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Augsburg geht als Achter nun in die Pre-Play-Offs gegen Straubing.

Die Grizzly Adams Wolfsburg haben die Düsseldorfer EG knapp mit 3:2 (2:1, 1:1, 0:0) besiegt und sich dadurch am letzten Spieltag doch noch das Pre-Play-Off-Ticket gesichert. Doch die DEG machte es den Niedersachsen nicht einfach und ging in Führung. Wolfsburg drehte die Partie, musste aber dann den Ausgleich hinnehmen. Top-Torjäger Matt Dzieduszycki schoss Wolfsburg am Ende in die Pre-Play-Offs, wo es nun gegen Nürnberg geht. Die DEG verabschiedete sich mit einer starken Leistung in die Sommerpause.

2:6 – Eisbären böse verhauen – Play-Off-Viertelfinale gegen Hamburg

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Drei Siege in Folge gelangen den Eisbären in den letzten Monaten gar nicht. Dafür „klappte“ es heute Nachmittag mit der dritten Niederlage in Folge. Und das ausgerechnet vor den Play-Offs. Am Sonntagnachmittag verloren die Berliner im Stadion am Pulverturm mit 2:6 (0:1, 2:3, 0:2) gegen die Straubing Tigers und zeigten einmal mehr, dass sie überhaupt nicht in Play-Off-Form sind. Das lässt für die Play-Offs schlimmes befürchten, denn da geht es nun ausgerechnet auch noch gegen die Hamburg Freezers, den „kleinen Bruder“.

Die Niederbayern hingegen sind überglücklich nach dem Kantersieg gegen die Hauptstädter. Denn dadurch lösten die Tigers das Pre-Play-Off-Ticket und treffen ab Mittwoch auf die Augsburger Panther. Das haben sich die Niederbayern aber auch verdient.

Straubing ging hoch motiviert in diese Partie und zeigte sofort, dass man das Spiel hier gewinnen will. Doch die erste große Chance hatten die Eisbären, wo nacheinander Florian Busch und Barry Tallackson am stark haltenden Jason Bacashihua scheiterten. Praktisch im Gegenzug gingen die Hausherren dann in Führung. Matt Hussey hatte von der Grundlinie aus den Puck einfach auf das Tor geschossen und hatte damit Erfolg. Der Puck prallte an Rob Zepp seinen Schläger und von dort aus ins Tor. Ein unglücklicher Gegentreffer, bei dem Zepp allerdings auch keine gute Figur machte.
Fortan drehten die Niederbayern auf, doch es sollte ihnen kein weiterer Treffer im Auftaktdrittel mehr gelingen. So ging es also beim Stand von 1:0 in die erste Drittelpause.

Und aus der Kabine kamen die Hausherren top motiviert zurück. Frank Hördler vertändelte den Puck an der gegnerischen baluen Linie, Carsen Germyn schnappte sich die Scheibe und lief alleine auf Rob Zepp zu. Diesmal hatte Zepp keine Chance – 2:0.
Der Pulverturm kochte und Straubing machte weiter Dampf. Doch als die Tigers in Unterzahl waren, konnten die Eisbären erstmals treffen. Julian Talbot traf bei 4 gg. 3-Überzahl von der blauen Linie – 2:1 (26.).
Steckten die Niederbayern aber locker weg. Nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer war es Dustin Whitecotton gewesen, der den Puck irgendwie an Rob Zepp vorbei brachte – 3:1 (28.).
Und nun war Straubing so richtig in Torlaune und legte gleich noch einen weiteren Treffer nach. Grant Lewis scheiterte in Überzahl noch im ersten Versuch an Zepp, machte es aber im zweiten Versuch besser – 4:1 (30.).
Die Eisbären antworteten aber prompt durch T.J. Mulock, der einen blitzsauber vorgetragenen Angriff abschloss – 4:2.
Durch den zweiten Treffer beflügelt spielten die Eisbären nun richtig stark auf. Straubing konnte sich nur durch Fouls helfen, was zu Strafzeiten führte. Und die Überzahlspiele der Eisbären sahen richtig gut aus, da erarbeiteten sich die Eisbären jede Menge hochkarätige Torchancen. Doch Jason Bacashihua entnervte die Berliner Spieler nun reihenweise. Straubing kam ohne Gegentreffer durch diese Drangphase der Gäste und rettete die 4:2-Führung in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel war dann nicht mehr so spektakulär wie das Mitteldrittel. Straubing hatte die Partie nun wieder im Griff, während von den Eisbären nicht mehr viel kam. In der 47. Spielminute sorgte Carsen Germyn für die Vorentscheidung, als er den Puck im halbleeren Tor versenkte – 5:2.
Und als Eisbären-Trainer Don Jackson vier Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis nahm (warum auch immer…), versenkte Ex-Eisbär René Röthke den Puck im leeren Tor zum 6:2 (56.).
Straubing feierte danach den klaren Sieg und den Pre-Play-Offs-Einzug, während die Eisbären mit hängenden Köpfen vom Eis schlichen.

DEL/51. Spieltag kompakt: Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze hat sich zugespitzt

Am 51. SpieltDEL-Logoag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat es noch keine Entscheidungen gegeben. Der erste Platz ist genauso wenig entschieden wie die Platzierungen zwischen Platz Drei und Platz Sechs. Vier Mannschaften kämpfen noch um die letzten beiden Plätze, die Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würden. Doch die größe Spannung findet im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze statt. Nürnberg hat sein Ticket sicher, doch dahinter kämpfen fünf Mannschaften um die restlichen drei Plätze. Augsburg reicht ein Punkt, München und Straubing haben es selbst in der Hand, Hannover und Wolfsburg können es nicht aus eigener Kraft schaffen. Für Spannung am letzten DEL-Spieltag ist also gesorgt, wir freuen uns bereits jetzt darauf.

Spitzenreiter Adler Mannheim hat eine Vorentscheidung im Kampf um Platz Eins verpasst. Die Kurpfälzer verloren bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1). In einer sehr intensiven DEL-Partie brachte Connor James die Franken in der 38. Spielminute mit 1:0 in Führung. Jason Jaspers sorgte mit einem Powerplaytor für die Entscheidung – 2:0 (48.). Nürnberg hat sich durch den Sieg die Pre-Play-Off-Teilnahme gesichert.

Einen wahren Festtag erlebte die Düsseldorfer EG, die das große rheinische Derby gegen die Kölner Haie mit 6:2 (2:1, 2:0, 2:1) gewann und den Domstädtern somit den möglichen Sprung an die Tabellenspitze verbaute. Felix Schütz hatte die Haie im 199. Rhein-Derby zwar mit 1:0 in Führung gebracht, doch danach fielen die Kölner völlig auseinander. Die DEG machte im 999. DEL-Spiel aus einem 0:1 ein 5:1. Colin Long (14.), Calle Ridderwall (18.), Drew Paris (30.), Justin Bostrom (32.) und Travis Turnbull (48.) trafen für die DEG. Daniel Tjärnqvist konnte zwar noch einmal verkürzen (51.), doch Justin Bostrom sorgte mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung (54.).

Einen ganz wichtigen Heimsieg feierte der EHC Red Bull München gegen die Eisbären Berlin. Mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) setzten sich die Hausherren gegen den DEL-Rekordmeister durch. Matchwinner für München war Routinier Klaus Kathan, der gleich zwei wichtige Treffer erzielte (7./39. – PP). Viktor Ekbom war der Torschütze des dritten Münchener Tores gewesen (53.). Darin Olver hatte für die Eisbären zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (21.). Die Berliner müssen als Vierter um Heimrecht im Viertelfinale wieder bangen. München kann mit einem Sieg am Sonntag die Pre-Play-Off-Qualifikation perfekt machen.

Weiterhin auf Heimrecht im Viertelfinale hoffen kann der ERC Ingolstadt, der sich mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) gegen die Augsburger Panther durchsetzen konnte. Nur ein Punkt beträgt der Rückstand des ERCI auf Platz Vier. Jean-Francois Boucher brachte Ingolstadt in Führung (12.), aber Derek Whitmore sorgte in Überzahl für den 1:1-Ausgleich (14.). Dank eines Treffers von Derek Hahn lag Ingolstadt nach dem ersten Drittel mit 2:1 in Front (17.). John Laliberté entschied die Partie mit dem Treffer zum 3:1 in der 32. Spielminute. Augsburg braucht am Sonntag noch einen Punkt, um sicher in den Pre-Play-Offs zu stehen.

Das brisante Duell in der TUI Arena haben die Straubing Tigers knapp mit 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) bei den Hannover Scorpions gewonnen. Zum Helden wurde Tigers-Stürmer Blaine Down, der 59 Sekunden vor der Schlusssirene den 3:2-Siegtreffer für Straubing erzielte. Zuvor hatten Laurent Meunier (24.) und René Röthke (46.) jeweils die Führung der Niedersachsen ausgeglichen. David Sulkovsky (13.) und Martin Hlinka (32./PP) trafen für Hannover. Durch den Sieg verbesserten sich die Niederbayern auf Platz Zehn und haben es nun selbst in der Hand. Hannover rutschte hingegen auf Platz Elf ab und ist auf Schützenhilfe angewiesen.

Einen souveränen 5:1-Auswärtssieg (3:0, 1:0, 1:1) feierten die Grizzly Adams Wolfsburg bei den Iserlohn Roosters. Bereits nach 30 Minuten war die Partie beim Stand von 4:0 entschieden. Matt Dzieduszycki (11./PP), Greg Moore (16./PP), Aleksander Polaczek (18.) und Benedikt Kohl (30.) hatten für die deutliche Wolfsburger Führung gesorgt. Mark Bell sendte in der 50. Minute ein kurzes Lebenszeichen der Sauerländer, welches Robbie Bina postwendend beantwortete (51.). Trotz des Sieges hat es Wolfsburg am letzten Spieltag nicht selbst in der Hand sondern muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen.

1:3 – Eisbären verlieren trotz Überlegenheit in München

Die Eisrbs_neg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgbären Berlin haben das vorletzte Hauptrundenspiel verloren. Beim EHC Red Bull München kassierten die Hauptstädter eine 1:3-Niederlage (0:1, 1:1, 0:1). Durch diese Niederlage müssen die Eisbären nun wieder stark um ihr Heimrecht im Viertelfinale zittern. Nur einen Punkt haben die Eisbären Vorsprung auf den Fünften Ingolstadt. München hat es hingegen nach dem Sieg selbst in der Hand, sich für die Pre-Play-Offs zu qualifizieren.

Bei den Eisbären fehlten heute Abend Dominik Bielke, Laurin Braun und Matt Foy. Im Tor vertraute Trainer Don Jackson auch diesmal wieder Rob Zepp.

Vor 5.278 Zuschauern in der Olympiaeishalle München gingen die Hausherren nach sieben Minuten in Führung. Klaus Kathan war in Überzahl der Torschütze gewesen – 1:0. München war im Auftaktdrittel die aktivere Mannschaft und hätte durchaus höher führen können. Doch es blieb bis zur ersten Drittelpause beim 1:0.

Im Mitteldrittel kamen die Eisbären besser ins Spiel und konnten nach nur 62 Sekunden zum 1:1 ausgleichen. Über Jimmy Sharrow und Barry Tallackson kam der Puck zu Darin Olver, der den Puck über die Linie drückte – 1:1 (21.).
Die Eisbären waren fortan mächtig am Drücker und erspielten sich auch gute Torchancen, doch einzig die Chancenverwertung ließ heute Abend zu Wünschen übrig.
Und wer seine Chance vorne nicht nutzt, bekommt hinten einen Treffer eingeschenkt. So auch heute geschehen. 69 Sekunden vor der zweiten Drittelpause brachte Klaus Kathan die Hausherren wie aus dem Nichts heraus erneut in Führung – 2:1.

Im Schlussdrittel waren die Eisbären weiter im Vorwärtsgang, doch ein Treffer sollte ihnen auch in den letzten 20 Minuten nicht mehr gelingen. Dagegen konnten die Gastgeber die Partie entscheiden. Viktor Ekbom erzielte acht Minute vor dem Ende des Spiels das 3:1 und sorgte somit für drei ganz wichtige Punkte für München im Kampf um die Pre-Play-Off-Ränge.

2:5 – Eisbären mit ganz schwacher Leistung

Ausgabe #31:

Und auch dieses Mal hat es nicht mit dem dritten Sieg in Folge geklappt: Die Eisbären Berlin verloren am Dienstagabend vor 13.100 Zuschauern in der O2 World nach erschreckend schwacher Vorstellung völlig verdient mit 2:5 (0:0, 1:1, 1:4) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Was die Berliner ihren Fans da zeigten, war schon fast eine Zumutung. Das 1:1 nach 40 Minuten spiegelte keinesfalls den Spielverlauf wieder. Im Schlussdrittel brachen die Eisbären völlig ein und Nürnberg nahm den DEL-Rekordmeister innerhalb kürzester Zeit auseinander und sicherte sich somit die mehr als verdienten drei Punkte. Den Eisbären-Fans stellt sich jetzt nur noch eine Frage: Wie wollen die Berliner mit der Leistung in den Play-Offs bestehen?

Eisbären-Coach Don Jackson musste auf Dominik Bielke, Laurin Braun und kurzfristig auch auch Constantin Braun verzichten. Für „Tine“ Braun wurde kurzerhand Thomas Supis vom Kooperationspartner FASS Berlin in den Kader berufen. Im Tor stand mal wieder Rob Zepp und nicht wie von so vielen Fans gehofft Sebastian Elwing.

Hinein in die Partie, welche für beide von großer Bedeutung war. Doch irgendwie merkte man das nur den Franken an, die hoch motiviert und sehr engagiert in dieses Spiel gingen. Immer wieder tauchten die Nürnberger Spieler gefährlich vor Rob Zepp auf. Die Eisbären fuhren zwar gelegentlich auch mal Angriffe in Richtung Andreas Jenike, doch wirklich Gefahr konnte man damit nicht erzeugen. Das Spiel der Eisbären wirkte ideenlos, jeder spielte da für sich, es war kein Teamspiel zu erkennen.
Nürnberg konnte seine leichte Überlegenheit in den ersten 20 Minuten noch nicht auf den Videowürfel bringen und somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. Continue reading

50. DEL-Spieltag kompakt: Mannheim wieder Erster – Sechs Viertelfinal-Teilnehmer stehen fest – Hannover gewinnt brisantes Spiel gegen Nürnberg

Der 50. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns und er hat einige Entscheidungen gebracht. So stehen seit heute zum Beispielt die ersten sechs Viertelfinal-Teilnehmer fest. Augsburg steht als Siebter so gut wie sicher in den Pre-Play-Offs. Ein Punkt fehlt den Panthern noch. Dahinter kämpfen fünf Mannschaften noch um die restlichen drei Pre-Play-Off-Plätze.

Die Adler Mannheim sind neuer Tabellenführer der DEL. Die Kurpfälzer konnten ihr Heimspiel gegen den EHC Red Bull München mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0) gewinnen und verdrängten somit die Kölner Haie von Platz Eins. Allerdings sah es zunächst überhaupt nicht nach einem Adler-Sieg aus, denn Ty Morris (9.) und Lubor Dibelka (26.) hatten den EHC mit 2:0 in Front gebracht. Ken Magowan (32.) und Mike Glumac (45.) glichen jedoch für Mannheim zum 2:2 aus. Per Doppelschlag sicherten Christoph Ullmann (53.) und Ken Magowan den Mannheimern doch noch die drei Punkte.Während Mannheim nun also neuer Spitzenreiter ist, steht München derzeit noch auf dem zehnten und damit letzten Pre-Play-Off-Rang.

Einen wichtigen 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)-Heimsieg feierten die Hamburg Freezers gegen die Kölner Haie. Moritz Müller hatte die Domstädter zwar in Führung gebracht (37.), doch David Wolf (42.) und Eric Schneider (48.) schossen die Hanseaten zu drei ganz wichtigen Punkten. Als Fünfter haben die Freezers drei Punkte Rückstand auf den Vierten Krefeld. Platz Vier würde Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Für Köln geht es an den letzten beiden Spieltagen im Zweikampf mit Mannheim noch um Platz Eins.

Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 5:4 (3:0, 1:4, 1:0) gewonnen und sind somit dem Heimrecht im Viertelfinale einen Schritt näher gekommen. Nach 21 Minuten lagen die Hauptstädter durch Tore von Darin Olver (7./21.), Mads Christensen (11.) und André Rankel (17.) bereits mit 4:0 in Front und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch dann kamen die Gäste zurück ins Spiel und glichen im Mitteldrittel nach Toren von Norm Milley (24.), Matt Dzieduszycki (28.), Kai Hospelt (35.) und Robbie Bina (36.) zum 4:4 aus. Florian Busch sorgte am Ende dann doch noch für einen gutes Ende für die Eisbären (59.). Wolfsburg hat als Zwölfter nach wie vor einen Zähler Rückstand auf Platz Zehn.

Die Krefeld Pinguine haben das „Straßenbahnduell“ gegen die Düsseldorfer EG mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2) für sich entschieden. Nach 41 Minuten lagen die Seidenstädter mit 3:0 in Front. Daniel Pietta (6.), Mitja Robar 23.) und Josh Meyers (41.) hatten getroffen. Doch Colin Long sorgte dafür, dass es noch einmal spannend wurde im KönigPalast (48./57.). Herberts Vasiljevs entschied die Partie dann jedoch mit seinem Treffer zum 4:2. Krefeld verteidigte Platz Vier, Düsseldorf bleibt Letzter.

Dank eines 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Heimsieges gegen die Iserlohn Roosters hat der ERC Ingolstadt sein Play-Off-Viertelfinal-Ticket gelöst. Robert Sabolic brachte die Panther früh in Führung (1.). John Laliberte konnte im Mitteldrittel erhöhen (34.). Patrick Hager sorgte für den Schlusspunkt im letzten Drittel (56.).

Das brisante Duell zwischen den Hannover Scorpions und den Thomas Sabo Ice Tigers endete 2:1 (0:1, 1:0, 1:0). Patrick Reimer sorgte für die 1:0-Führung der Franken (17.). Diese hielt bis kurz vor Ende des Mitteldrittels. Dann gelang Stephan Wilhelm der 1:1-Ausgleich. Direkt nach Wiederbeginn sorgte Sascha Goc im Schlussdrittel für den 2:1-Siegtreffer der Niedersachsen. Nürnberg ist Achter, Hannover Neunter. Beide Mannschaften sind punktgleich (71). Drei Punkte haben beide Mannschaften Vorsprung auf Platz Elf.

Die Augsburger Panther haben mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0/0:0, 1:0) n.P. bei den Straubing Tigers gewonnen und sich somit so gut wie sicher für die Pre-Play-Offs qualifiziert. Karl Stewart hatte die Niederbayern in Führung gebracht (38.), doch Ex-Tiger Chad Bassen sorgte für den 1:1-Ausgleich. Bassen war es auch, der im Penaltyschießen den entscheidenden Penalty verwandelte. Straubing bleibt Elfter und ist punktgleich mit dem Zehnten München.

5:4 – Florian Busch erlöst die Fans – Viertelfinal-Qualifikation ist perfekt

Ausgabe #30:

Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende gewonnen. Der DEL-Rekordmeister setzte sich am Sonntagnachmittag vor ausverkauftem Haus mit 5:4 (3:0, 1:4, 1:0) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg durch. Allerdings konnte man sich glücklich schätzen, dass man dieses Spiel gewonnen hat. Denn erneut war die Leistung nicht überzeugend. Und wer eine 4:0-Führung verspielt, muss sich am Ende fragen, warum eigentlich. Man hätte sich nicht beschweren können, wenn Wolfsburg hier drei Punkte mitgenommen hätte.

Eisbären-Trainer Don Jackson musste heute auf Dominik Bielke und Laurin Braun verzichten. Tyson Mulock kehrte nach seiner Verletzung zurück ins Team. Im Tor stand mal wieder Rob Zepp.

Hinein in das für Wolfsburg so wichtige Spiel. Die Niedersachsen benötigen noch jeden Punkt im Kampf um die Pre-Play-Off-Qualifikation und dementsprechend gingen sie auch zu Werke. Die Mannschaft von Pavel Gross setzte die Eisbären gehörig unter Druck und erarbeitete sich gute Torchancen. Doch ein Treffer sollte den Gästen dabei nicht gelingen.
Die Hausherren brauchten etwas Zeit, um in dieses Spiel zu kommen. Und als sie endlich drin waren in diesem Spiel, zeigten sie den Wolfsburgern, wie man seine Chancen effektiv nutzt. Es lief die siebente Minute und Darin Olver konnte Grizzly-Keeper Sebastian Vogl überwinden – 1:0.
Dieser Treffer gab den Berlinern neues Selbstvertrauen und so entwickelte sich nun ein Spiel, an dem beide Mannschaften teilnahmen und immer wieder den Weg zum Tor suchten. Doch es waren nur die Eisbären, die hier trafen. Continue reading