1:3 – Eisbären verlieren trotz Überlegenheit in München

Die Eisrbs_neg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgbären Berlin haben das vorletzte Hauptrundenspiel verloren. Beim EHC Red Bull München kassierten die Hauptstädter eine 1:3-Niederlage (0:1, 1:1, 0:1). Durch diese Niederlage müssen die Eisbären nun wieder stark um ihr Heimrecht im Viertelfinale zittern. Nur einen Punkt haben die Eisbären Vorsprung auf den Fünften Ingolstadt. München hat es hingegen nach dem Sieg selbst in der Hand, sich für die Pre-Play-Offs zu qualifizieren.

Bei den Eisbären fehlten heute Abend Dominik Bielke, Laurin Braun und Matt Foy. Im Tor vertraute Trainer Don Jackson auch diesmal wieder Rob Zepp.

Vor 5.278 Zuschauern in der Olympiaeishalle München gingen die Hausherren nach sieben Minuten in Führung. Klaus Kathan war in Überzahl der Torschütze gewesen – 1:0. München war im Auftaktdrittel die aktivere Mannschaft und hätte durchaus höher führen können. Doch es blieb bis zur ersten Drittelpause beim 1:0.

Im Mitteldrittel kamen die Eisbären besser ins Spiel und konnten nach nur 62 Sekunden zum 1:1 ausgleichen. Über Jimmy Sharrow und Barry Tallackson kam der Puck zu Darin Olver, der den Puck über die Linie drückte – 1:1 (21.).
Die Eisbären waren fortan mächtig am Drücker und erspielten sich auch gute Torchancen, doch einzig die Chancenverwertung ließ heute Abend zu Wünschen übrig.
Und wer seine Chance vorne nicht nutzt, bekommt hinten einen Treffer eingeschenkt. So auch heute geschehen. 69 Sekunden vor der zweiten Drittelpause brachte Klaus Kathan die Hausherren wie aus dem Nichts heraus erneut in Führung – 2:1.

Im Schlussdrittel waren die Eisbären weiter im Vorwärtsgang, doch ein Treffer sollte ihnen auch in den letzten 20 Minuten nicht mehr gelingen. Dagegen konnten die Gastgeber die Partie entscheiden. Viktor Ekbom erzielte acht Minute vor dem Ende des Spiels das 3:1 und sorgte somit für drei ganz wichtige Punkte für München im Kampf um die Pre-Play-Off-Ränge.

2:5 – Eisbären mit ganz schwacher Leistung

Ausgabe #31:

Und auch dieses Mal hat es nicht mit dem dritten Sieg in Folge geklappt: Die Eisbären Berlin verloren am Dienstagabend vor 13.100 Zuschauern in der O2 World nach erschreckend schwacher Vorstellung völlig verdient mit 2:5 (0:0, 1:1, 1:4) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Was die Berliner ihren Fans da zeigten, war schon fast eine Zumutung. Das 1:1 nach 40 Minuten spiegelte keinesfalls den Spielverlauf wieder. Im Schlussdrittel brachen die Eisbären völlig ein und Nürnberg nahm den DEL-Rekordmeister innerhalb kürzester Zeit auseinander und sicherte sich somit die mehr als verdienten drei Punkte. Den Eisbären-Fans stellt sich jetzt nur noch eine Frage: Wie wollen die Berliner mit der Leistung in den Play-Offs bestehen?

Eisbären-Coach Don Jackson musste auf Dominik Bielke, Laurin Braun und kurzfristig auch auch Constantin Braun verzichten. Für „Tine“ Braun wurde kurzerhand Thomas Supis vom Kooperationspartner FASS Berlin in den Kader berufen. Im Tor stand mal wieder Rob Zepp und nicht wie von so vielen Fans gehofft Sebastian Elwing.

Hinein in die Partie, welche für beide von großer Bedeutung war. Doch irgendwie merkte man das nur den Franken an, die hoch motiviert und sehr engagiert in dieses Spiel gingen. Immer wieder tauchten die Nürnberger Spieler gefährlich vor Rob Zepp auf. Die Eisbären fuhren zwar gelegentlich auch mal Angriffe in Richtung Andreas Jenike, doch wirklich Gefahr konnte man damit nicht erzeugen. Das Spiel der Eisbären wirkte ideenlos, jeder spielte da für sich, es war kein Teamspiel zu erkennen.
Nürnberg konnte seine leichte Überlegenheit in den ersten 20 Minuten noch nicht auf den Videowürfel bringen und somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. Continue reading

50. DEL-Spieltag kompakt: Mannheim wieder Erster – Sechs Viertelfinal-Teilnehmer stehen fest – Hannover gewinnt brisantes Spiel gegen Nürnberg

Der 50. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns und er hat einige Entscheidungen gebracht. So stehen seit heute zum Beispielt die ersten sechs Viertelfinal-Teilnehmer fest. Augsburg steht als Siebter so gut wie sicher in den Pre-Play-Offs. Ein Punkt fehlt den Panthern noch. Dahinter kämpfen fünf Mannschaften noch um die restlichen drei Pre-Play-Off-Plätze.

Die Adler Mannheim sind neuer Tabellenführer der DEL. Die Kurpfälzer konnten ihr Heimspiel gegen den EHC Red Bull München mit 4:2 (0:1, 1:1, 3:0) gewinnen und verdrängten somit die Kölner Haie von Platz Eins. Allerdings sah es zunächst überhaupt nicht nach einem Adler-Sieg aus, denn Ty Morris (9.) und Lubor Dibelka (26.) hatten den EHC mit 2:0 in Front gebracht. Ken Magowan (32.) und Mike Glumac (45.) glichen jedoch für Mannheim zum 2:2 aus. Per Doppelschlag sicherten Christoph Ullmann (53.) und Ken Magowan den Mannheimern doch noch die drei Punkte.Während Mannheim nun also neuer Spitzenreiter ist, steht München derzeit noch auf dem zehnten und damit letzten Pre-Play-Off-Rang.

Einen wichtigen 2:1 (0:0, 0:1, 2:0)-Heimsieg feierten die Hamburg Freezers gegen die Kölner Haie. Moritz Müller hatte die Domstädter zwar in Führung gebracht (37.), doch David Wolf (42.) und Eric Schneider (48.) schossen die Hanseaten zu drei ganz wichtigen Punkten. Als Fünfter haben die Freezers drei Punkte Rückstand auf den Vierten Krefeld. Platz Vier würde Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Für Köln geht es an den letzten beiden Spieltagen im Zweikampf mit Mannheim noch um Platz Eins.

Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 5:4 (3:0, 1:4, 1:0) gewonnen und sind somit dem Heimrecht im Viertelfinale einen Schritt näher gekommen. Nach 21 Minuten lagen die Hauptstädter durch Tore von Darin Olver (7./21.), Mads Christensen (11.) und André Rankel (17.) bereits mit 4:0 in Front und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch dann kamen die Gäste zurück ins Spiel und glichen im Mitteldrittel nach Toren von Norm Milley (24.), Matt Dzieduszycki (28.), Kai Hospelt (35.) und Robbie Bina (36.) zum 4:4 aus. Florian Busch sorgte am Ende dann doch noch für einen gutes Ende für die Eisbären (59.). Wolfsburg hat als Zwölfter nach wie vor einen Zähler Rückstand auf Platz Zehn.

Die Krefeld Pinguine haben das „Straßenbahnduell“ gegen die Düsseldorfer EG mit 4:2 (1:0, 1:0, 2:2) für sich entschieden. Nach 41 Minuten lagen die Seidenstädter mit 3:0 in Front. Daniel Pietta (6.), Mitja Robar 23.) und Josh Meyers (41.) hatten getroffen. Doch Colin Long sorgte dafür, dass es noch einmal spannend wurde im KönigPalast (48./57.). Herberts Vasiljevs entschied die Partie dann jedoch mit seinem Treffer zum 4:2. Krefeld verteidigte Platz Vier, Düsseldorf bleibt Letzter.

Dank eines 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)-Heimsieges gegen die Iserlohn Roosters hat der ERC Ingolstadt sein Play-Off-Viertelfinal-Ticket gelöst. Robert Sabolic brachte die Panther früh in Führung (1.). John Laliberte konnte im Mitteldrittel erhöhen (34.). Patrick Hager sorgte für den Schlusspunkt im letzten Drittel (56.).

Das brisante Duell zwischen den Hannover Scorpions und den Thomas Sabo Ice Tigers endete 2:1 (0:1, 1:0, 1:0). Patrick Reimer sorgte für die 1:0-Führung der Franken (17.). Diese hielt bis kurz vor Ende des Mitteldrittels. Dann gelang Stephan Wilhelm der 1:1-Ausgleich. Direkt nach Wiederbeginn sorgte Sascha Goc im Schlussdrittel für den 2:1-Siegtreffer der Niedersachsen. Nürnberg ist Achter, Hannover Neunter. Beide Mannschaften sind punktgleich (71). Drei Punkte haben beide Mannschaften Vorsprung auf Platz Elf.

Die Augsburger Panther haben mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0/0:0, 1:0) n.P. bei den Straubing Tigers gewonnen und sich somit so gut wie sicher für die Pre-Play-Offs qualifiziert. Karl Stewart hatte die Niederbayern in Führung gebracht (38.), doch Ex-Tiger Chad Bassen sorgte für den 1:1-Ausgleich. Bassen war es auch, der im Penaltyschießen den entscheidenden Penalty verwandelte. Straubing bleibt Elfter und ist punktgleich mit dem Zehnten München.

5:4 – Florian Busch erlöst die Fans – Viertelfinal-Qualifikation ist perfekt

Ausgabe #30:

Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende gewonnen. Der DEL-Rekordmeister setzte sich am Sonntagnachmittag vor ausverkauftem Haus mit 5:4 (3:0, 1:4, 1:0) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg durch. Allerdings konnte man sich glücklich schätzen, dass man dieses Spiel gewonnen hat. Denn erneut war die Leistung nicht überzeugend. Und wer eine 4:0-Führung verspielt, muss sich am Ende fragen, warum eigentlich. Man hätte sich nicht beschweren können, wenn Wolfsburg hier drei Punkte mitgenommen hätte.

Eisbären-Trainer Don Jackson musste heute auf Dominik Bielke und Laurin Braun verzichten. Tyson Mulock kehrte nach seiner Verletzung zurück ins Team. Im Tor stand mal wieder Rob Zepp.

Hinein in das für Wolfsburg so wichtige Spiel. Die Niedersachsen benötigen noch jeden Punkt im Kampf um die Pre-Play-Off-Qualifikation und dementsprechend gingen sie auch zu Werke. Die Mannschaft von Pavel Gross setzte die Eisbären gehörig unter Druck und erarbeitete sich gute Torchancen. Doch ein Treffer sollte den Gästen dabei nicht gelingen.
Die Hausherren brauchten etwas Zeit, um in dieses Spiel zu kommen. Und als sie endlich drin waren in diesem Spiel, zeigten sie den Wolfsburgern, wie man seine Chancen effektiv nutzt. Es lief die siebente Minute und Darin Olver konnte Grizzly-Keeper Sebastian Vogl überwinden – 1:0.
Dieser Treffer gab den Berlinern neues Selbstvertrauen und so entwickelte sich nun ein Spiel, an dem beide Mannschaften teilnahmen und immer wieder den Weg zum Tor suchten. Doch es waren nur die Eisbären, die hier trafen. Continue reading

4:2 – Eisbären können nur die ersten zehn Minuten überzeugen

Ausgabe #29:

Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel am Freitagabend gewonnen. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2 World setzten sich die Hauptstädter mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0) gegen die Hannover Scorpions durch und verteidigten somit ihren dritten Platz, welcher Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde. Überzeugend war die Leistung der Mannschaft aber nur in den ersten zehn Minuten gewesen. Danach kehrte der Schlendrian zurück ins Spiel der Eisbären und die Fehler häuften sich. Bis zum Play-Off-Start hat Trainer Don Jackson mit seinen Spielern noch jede Menge zu tun, um sie bestens auf die Play-Offs vorzubereiten.

Den Berlinern fehlten heute Dominik Bielke, Tyson Mulock und Laurin Braun. Im Tor stand erneut Rob Zepp, dem man aber so langsam anmerkt, dass er überspielt ist. Keine Frage, Rob Zepp hat in dieser Saison bislang viele starke Spiele gezeigt und der Mannschaft auch schon so einige Spiele gewonnen. Aber heute war er an beiden Gegentoren nicht ganz unschuldig, ließ zudem zu viele Schüsse prallen und es kommt die Frage auf, ob es nicht besser wäre, ihm mal eine Pause von einem oder gar zwei Spielen zu gönnen, damit er vor dem Play-Off-Auftakt noch einmal durchatmen kann. Continue reading

3:4 n.V. – Eisbären zeigen in diesem Spiel ihre zwei Gesichter

Ausgabe #28:

Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel des 48. Spieltages in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren. Am Sonntagnachmittag unterlagen die Berliner in der ausverkauften O2 World (darunter 700 Krefelder Fans) den Krefeld Pinguinen mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:1/ 0:1) n.V. Eine Niederlage, die nicht unbedingt nötig gewesen war. Denn was die Eisbären in den ersten 20 Minuten zeigten, war mit das Beste, was sie in dieser Saison überhaupt gespielt haben. Das erinnerte wieder an das gefürchtete Offensiv-Eishockey der Berliner. Doch ab dem zweiten Drittel hatte man das Gefühl, als ob da eine andere Mannschaft auf einmal auf dem Eis stand. Denn da fühlte man sich wieder an die Leistungen in dieser Saison erinnert. Und die Erinnerung war keinesfalls positiv. Immerhin konnte man sich am Ende noch einen Punkt sichern, doch über den freute sich an diesem Nachmittag kein Eisbären-Fan so richtig.

EHC-Coach Don Jackson musste lediglich auf Verteidiger Dominik Bielke und Stürmer Laurin Braun verzichten. Ansonsten standen ihm alle Spieler zur Verfügung. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Quelle: black corner 2007

Das Spitzenspiel war von der ersten Sekunde an ein solches gewesen. Beide Mannschaften spielten unglaublich intensiv, kämpften um jeden Zentimeter Eis und fuhren jeden Check konsequent zu Ende. Es sah fast schon so aus wie ein Play-Off-Spiel. Beide suchten immer wieder den Weg zum gegnerischen Tor, es entwickelte sich eine hochklassige DEL-Partie. Continue reading

DEL/47. Spieltag kompakt: Köln gewinnt Spitzenspiel – Düsseldorfer Heim-Debakel gegen Nürnberg

Der 47. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist Geschichte und die Kölner Haie haben die Tabellenführung verteidigt. Die Domstädter setzten sich im Spitzenspiel bei den Krefeld Pinguinen mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) durch. Herberts Vasiljevs hatte die Pinguine zwar in Führung gebracht (9./PP), doch Felix Schütz (11.) und Charlie Stephens (19./PP) drehten die Partie noch im Auftaktdrittel zu Gunsten der Haie. Im Schlussdrittel war es Roland Verwey gewesen, der zum 2:2 ausgleichen konnte (44.). Aber auch darauf fand der Spitzenreiter eine Antwort. Chris Minard brachte Köln wieder in Front (54./PP) und John Tripp entschied die Partie 13 Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 4:2. Köln verteidigte dadurch die Tabellenführung, während Krefeld auf Platz Vier abrutschte.

Die Adler Mannheim bleiben weiterhin an den Kölner Haien dran. Die Kurpfälzer gewannen ihr Gastspiel bei den Straubing Tigers mit 2:1 (0:1, 2:0, 0:0). Dabei hatten die Niederbayern den besseren Start erwischt. Karl Stewart mit der 1:0-Führung nach zehn Minuten. Doch Mannheim drehte im Mitteldrittel durch zwei Tore von Ken Magowan die Partie (22./35. – PP) und sicherte sich somit die drei Punkte. Straubings Angriffswelle im Schlussdrittel (17:4-Schüsse) blieb erfolglos. Während Mannheim Zweiter bleibt, rutschte Straubing auf Platz Zwölf ab.

Neuer Tabellendritter sind die Eisbären Berlin. Die Hauptstädter setzten sich bei den Iserlohn Roosters mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch. Julian Talbot (28.), Florian Busch (41.) und Darin Olver (46.) waren für die Berliner erfolgreich gewesen. Rob Zepp feierte seinen fünften Shut-out in dieser Saison. Iserlohn bleibt Vorletzter und hat nun sieben Zähler Rückstand auf Platz Zehn.

Das Nord-Derby ging an die Hannover Scorpions, die sich mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) bei den Hamburg Freezers durchsetzten. Ivan Ciernik schoss in der 50. Minute in Überzahl das Siegtor für die Niedersachsen. Scorpions-Goalie Dimitri Pätzold wehrte alle 41 Schüsse der Hamburger ab und feierte seinen vierten Shut-out in dieser Saison. Hannover verkürzte durch den Sieg den Rückstand auf Platz Sechs auf fünf Punkte. Die direkte Play-Off-Qualifikation ist also durchaus noch möglich.

Der EHC Red Bull München feierte einen wichtigen 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)-Sieg gegen den ERC Ingolstadt. Martin Hinterstocker (13.) und Jason Ulmer (42./PP2) hatten München mit 2:0 in Front gebracht. Alexander Oblinger gelang sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lediglich der Ehrentreffer für Ingolstadt. Der ERCI konnte trotz drückender Überlegenheit im Schlussdrittel (20:5-Schüsse) nichts Zählbares aus München mitnehmen. Nach der Niederlage muss Ingolstadt um die direkte Play-Off-Qualifikation weiter zittern.

Weiterhin auf dem Vormarsch befinden sich die Grizzly Adams Wolfsburg, die ihr Heimspiel gegen die Augsburger Panther mit 3:1 (0:1, 0:0, 3:0) gewannen. Bis zur 43. Minute lagen die Panther durch einen Treffer von Ryan Thang (15.) mit 1:0 in Führung. Doch dann glich Matt Dzieduszycki zum 1:1 in Überzahl aus. Für die Entscheidung sorgten dann in der Schlussphase Greg Moore (56./PP) und Tyler Haskins (58.). Wolfsburg hat nach Punkten mit dem Zehnten Nürnberg nun gleich gezogen. Augsburg verpasste es, Boden auf den Sechsten Ingolstadt gut zu machen.

Ein Heim-Debakel erlebte die Düsseldorfer EG. Drei Tage nach der 6:1-Gala gegen Mannheim verlor der Tabellenletzte mit 1:7 (0:1, 1:2, 0:4) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Nach 40 Minuten lagen die Franken nur mit 3:1 im ISS-Dome in Führung. Im Schlussdrittel brachen die Gastgeber dann regelrecht ein und mussten noch vier weitere Treffer hinnehmen. Nach dem sechsten Gegentor verließ DEG-Goalie Bobby Goepfert sein Tor, für ihn kam Youngster Felx Bick ins Tor. Doch auch der junge Torhüter musste noch einen Treffer hinnehmen. Die Tore für Nürnberg erzielten Connor James (9.), Steven Reinprecht (33. – SH/51.), Ryan Bayda (40.), Yasin Ehliz (45.) und Eric Chouinard (49./54.). Colin Long hatte in der 32. Minute bei doppelter Überzahl zwiscehnzeitlich ausgeglichen. Die Franken verbesserten sich durch den Sieg auf Platz Zehn.

3:0 – Eisbären können am Seilersee nachlegen

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend ihr Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gewonnen. Damit feierten die Berliner bereits den zweiten Sieg in dieser Woche (am Dienstag 6:2 gegen Nürnberg). Zudem beendeten die Hauptstädter mit dem Sieg eine vier Spiele andauernde Niederlagenserie am Seilersee. Während die Eisbären sich vorerst auf Platz Drei verbesserten (Krefeld spielt aktuell noch gegen Köln) und weiterhin vom Heimrecht im Viertelfinale träumen können, rücken die Pre-Play-Off-Ränge für den Vorletzten Iserlohn immer weiter weg.

Im ersten Drittel waren die Hausherren die bessere Mannschaft und hatten einige gute Chancen, doch zum Torerfolg kamen sie nicht. Auch die Berliner hatten ihre Chancen, konnten aber ebenfalls keinen Treffer erzielen. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause.
Im Mitteldrittel hatten die Gastgeber weiterhin mehr vom Spiel, gaben 16 Torschüsse ab (die Eisbären gaben 10 ab), doch den Treffer sollten die Gäste erzielen. In der 28. Spielminute war Julian Talbot erfolgreich gewesen. Diese Führung nahmen die Berliner mit in die zweite Drittelpause.
Im Schlussdrittel konnten die Eisbären sofort nachlegen. 37 Sekunden waren erst gespielt, als Florian Busch auf 2:0 erhöhen konnte. Keine fünf Minuten später legte Florian Busch für Darin Olver auf und der netzte zum 3:0 ein (46.). Damit war die Partie am Seilersee durch gewesen, die Eisbären waren auf der Siegerstraße und ließen in den letzten 14 Minuten nichts mehr anbrennen.

Eisbären-Goalie Rob Zepp blieb ohne Gegentor. Er feierte bereits zum fünften Mal in dieser Saison einen Shut-out. Und auch Kapitän André Rankel hatte Grund zum Feiern. Er absolvierte heute am Seilersee sein 500. DEL-Spiel. Glückwunsch Rob Zepp zum Shut-out, Glückwunsch André Rankel zum Jubiläum und Glückwunsch an die Mannschaft zum souveränen Auswärtssieg.

6:2 – Eisbären können endlich mal wieder überzeugen

Ausgabe #27:

Dieser Sieg tat so gut: Die Eisbären Berlin haben am Dienstagabend vor 13.700 Zuschauern in der Berliner O2 World ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:2 (3:1, 1:1, 2:0) gewonnen und damit drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation eingefahren. Was jedoch viel wichtiger war als der Sieg und die damit verbundenen drei Punkte war die Tatsache, dass die Berliner auf dem Eis endlich mal wieder überzeugen konnten. Das sah wieder nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung aus, die zusammen gekämpft hat und sich somit die drei Punkte ermöglicht hat.

Eisbären-Coach Don Jackson musste in diesem Spiel auf Dominik Bielke, Laurin Braun und Darin Olver verzichten. Dagegen gab T.J. Mulock nach langer Verletzungspause sein lang ersehntes Comeback. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Im ersten Drittel sahen die Zuschauer in der O2 World Offensiv-Eishockey, wie schon lange nicht mehr. Beide Mannschaften schenkten sich das Abtasten und gaben gleich Vollgas. Sofort wurde der Weg Richtung Tor gesucht, das Mitteldrittel wurde von beiden Mannschaften sehr schnell überbrückt. So war es also kaum verwunderlich, dass beide Teams nach 20 Minuten je 16 Schüsse auf das Tor des Gegner abgaben. Und vier dieser insgesamt 32 Schüsse sollten auch den Weg ins Tor finden, aber der Reihe nach.
Nach neun Minuten waren es die Hausherren, die erstmals an dem Abend jubeln konnten. Die Berliner waren in Überzahl und Frank Hördler hatte von der blauen Linie abgezogen. Der Puck ging an Tyler Weiman vorbei und somit stand es 1:0 für die Eisbären.
Doch die Freude über die Führung hielt nur 56 Sekunden. Denn dann konnte auch Nürnberg ein Powerplay nutzen. Yasin Ehliz tat dies und glich zum 1:1 aus (10.). Continue reading

DEL/45. Spieltag kompakt: Köln gelingt Revanche – Wolfsburg rückt näher an Platz Zehn heran

Ein weiterer Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Und der hatte es in sich. Die Kölner Haie haben das Spitzenspiel in Mannheim gewonnen und sich damit für die Heimniederlage vom Dienstag revanchiert. Krefeld festigte mit einem Sieg in Nürnberg seinen dritten Platz, Hamburg und Ingolstadt gewannen jedoch auch und bleiben an den Seidenstädtern dran. Die Eisbären verloren in Augsburg und rutschten auf Platz Sechs ab. Hannover und Wolfsburg feierten wichtige Siege im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze.

Die Kölner Haie haben bei den Adler Mannheim mit 4:3 n.P. gewonnen und damit die Tabellenführung ausgebaut. Köln führte nach dem ersten Drittel durch Tore von John Tripp und Felix Schütz bereits mit 2:0. Doch die Adler schlugen im Mitteldrittel zurück und glichen durch Ken Magowan und Yannick Lehoux zum 2:2 aus. Alex Weiß, der am Freitag gegen Augsburg schon zweimal traf, schoss Köln im Schlussdrittel erneut in Front. Aber Jamie Sifers sorgte für das 3:3 und dafür, dass es in die Verlängerung ging. Diese blieb torlos und somit musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort verwandelte Chris Minard den entscheidenden Penalty. Köln hat nun zwei Zähler Vorsprung auf Verfolger Mannheim.

Seinen dritten Platz verteidigt haben die Krefeld Pinguine. Der KEV setzte sich in Nürnberg souverän mit 4:1 durch. Nach Toren von Adam Courchaine, Martin Schymainski und Andreas Driendl führten die Pinguine bereits nach 26 Minuten mit 3:0. Jame Pollock gelang dann der Ehrentreffer für die Franken, den Roland Verwey jedoch postwendend mit dem 4:1 beantwortete. Krefeld bleibt damit Dritter und kann weiterhin vom Heimrecht im Viertelfinale träumen, während Nürnberg als Neunter um die Pre-Play-Offs bangen muss.

Neuer Tabellenvierter sind die Hamburg Freezers. Die Hanseaten setzten sich mit 2:1 n.V. gegen die Straubing Tigers durch. Laurent Meunier brachte die Niederbayern in der ersten Spielminute mit 1:0 in Führung. Brandon Reid sorgte jedoch noch im ersten Drittel für den Ausgleich. Eric Schneider schoss Hamburg in der Verlängerung dann zum Sieg und auf Platz Vier. Straubing bleibt trotz der Niederlage Zehnter.

Auf Platz Fünf schob sich der ERC Ingolstadt nach dem 5:4-Auswärtssieg in Düsseldorf vor. Düsseldorf hielt tapfer dagegen und machte im Schlussdrittel per Doppelschlag aus einem 2:4 ein 4:4. Doch direkt im Gegenzug traf Ingolstadt schon wieder und sicherte sich somit die drei wichtigen Punkte. Daniel Kreutzer, Bernhard Ebner, Daniel Fischbuch und Ashton Rome waren für die DEG erfolgreich. Für Ingolstadt traf John Laliberte doppelt. Die anderen Treffer erzielten Derek Dinger, Michel Periard und Jacub Ficenec.

Einen ganz wichtigen 3:2-Heimsieg feierten die Augsburger Panther gegen die Eisbären Berlin. In einer sehr hart umkämpften und teilweise sehr hitzigen Partie lagen die Augsburger nach Treffern von Chad Bassen, Stephen Werner und J.D. Forrest bereits mit 3:0 in Front. André Rankel und Julian Talbot brachten den Meister noch einmal heran, doch am Ende sicherte AEV-Goalie Patrick Ehelechner mit seinen Paraden den Augsburgern diesen wichtigen Sieg. Berlins Darin Olver kassierte im Mitteldrittel wegen Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich eine sehr fragwürdige Matchstrafe. Augsburg bleibt weiterhin Siebter, während die Eisbären auf Platz Sechs abrutschten.

Auch die Hannover Scorpions feierten einen ganz wichtigen Sieg. Die Niedersachsen setzten sich mit 4:2 gegen die Iserlohn Roosters durch und verbesserten sich damit auf Platz Acht. Ivan Ciernik, Morten Green, Robin Thomson und Gerrit Fauser waren für Hannover erfolgreich. Jeff Giuliano und Brendan Brooks trafen für die Sauerländer, die auf den vorletzten Platz abrutschten.

Der EHC Red Bull München hat eine bittere 2:3-Niederlage n.V. gegen die Grizzly Adams Wolfbsurg kassiert. Uli Maurer hatte München zwar in Führung gebracht, doch Sebastian Furchner und Matt Dzieduszycki drehten die Partie zu Gunsten der Wolfsburger. Bryan Adams glich im Schlussdrittel aus und sorgte dafür, dass es in die Verlängerung ging. Und diese entschied Sebastian Furchner mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag. München bleibt Elfter, Wolfsburg verbesserte sich auf Platz Zwölf.