Ausgabe #37:


Es ist vollbracht: Die Eisbären Berlin haben auch das dritte Halbfinalspiel gegen die Krefeld Pinguine gewonnen und sind somit zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale eingezogen. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Berliner im ausverkauften KönigPALAST mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) durch und holten somit den dritten und entscheidenden Sieg in dieser Halbfinalserie. In einer sehr spannenden und teilweise nervenaufreibenden Partie hatten die Hauptstädter am Ende das bessere Ende auf ihrer Seite. Krefeld gab alles, fand aber am Ende kein Mittel gegen die starken Eisbären, die nun verdient im Finale stehen.
Eisbären-Coach Don Jackson konnte in dieser Partie wieder auf Verteidiger Jimmy Sharrow zurück greifen. Sharrow hatte am Freitag im Heimspiel noch aufgrund einer Erkältung gefehlt. Dagegen waren Thomas Supis und Dominik Bielke erneut nicht mit dabei. Im Tor stand Rob Zepp.
Man hatte in dieser Partie damit gerechnet, dass die Krefelder wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen würden, da es für sie um Alles ging. Doch die Hausherren fanden in den ersten 20 Minuten absolut kein Mittel gegen die kompakt stehende Defensive der Eisbären. EHC-Coach Don Jackson hatte seine Jungs absolut top auf dieses Spiel eingestellt. Im ersten Drittel kamen die Pinguine nur zu ganzen vier Torschüssen. Das zeigte, wie stark die Defensive der Berliner in diesem Spiel agierte.
In der Offensive zeigten sich die Eisbären dafür eiskalt und sehr abgeklärt. 12 Minuten waren gespielt, als die rund 500 Eisbären-Fans erstmals an diesem Nachmittag jubeln konnten. Constantin Braun hatte abgezogen, Tomas Duba im Krefelder Tor ließ den Schuss nur prallen, Julian Talbot reagierte am Schnellsten und legte den Puck quer rüber zu Frank Hördler und der hatte kein Problem, den Puck im leeren Tor zu versenken – 1:0 für Berlin.
Fünf Minuten später konnten die Eisbären dann sogar erhöhen. Die Berliner waren in Überzahl und da sind sie in den diesjährigen Play-Offs bärenstark. So auch heute. Julian Talbot zog von der blauen Linie ab, Barry Tallackson hielt die Kelle rein und Tomas Duba im Krefelder Tor war ohne Chance – 2:0 für Berlin (17.). Continue reading



Die Kölner Haie benötigen nur noch einen Sieg, um ins Finale der DEL-Play-Offs einzuziehen. Am Freitagabend setzten sich die Domstädter im zweiten Halbfinalspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) durch. Chris MInard besorgte den Siegtreffer bereits in der siebten Spielminute. Kölns Torhüter Danny Aus den Birken feierte einen Shut-out, wehrte alle 32 Wolfsburger Schüsse ab. Köln kann mit einem weiteren Sieg am Sonntag auf eigenem Eis nun den Final-Einzug perfekt machen.
Die Wolfsburger haben es tatsächlich geschafft und stehen im Halbfinale. Die Niedersachsen feierten einen 4:3-Heimsieg gegen Mannheim und sicherten sich somit den entscheidenden vierten Sieg in dieser Serie. Greg Moore hatte Wolfsburg zwar in Führung gebracht (10.), doch Christoph Ullmann (16.) und Yannic Lehoux (20. sorgten für eine Mannheimer Pausenführung. Nach dem zweiten Drittel lagen aber die Grizzlies in Front. Aleksander Polaczek (32.) und Vincenz Mayer (36.) hatten für die Hausherren getroffen. Frank Mauer sorgte dann im Schlussdrittel für den Ausgleich der Adler (46.), ehe Aaron Brocklehurst zum Helden avancierte. Er schoss das 4:3 und Wolfsburg somit eine Runde weiter (49.).
Die Kölner Haie sind als erstes Team im Halbfinale. Allerdings mussten die Domstädter um den entscheidenden Sieg zittern. Zunächst hatte Marco Sturm die Haie in Führung gebracht (25.), welche Matt Hussey jedoch ausglich (52.). Philip Gogulla erzielte dann in der 67. Minute den Siegtreffer und schoss Köln somit ins Halbfinale.
