1:3 – Kölner Haie schlagen zurück und gleichen aus

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg130px-Koelner-haie-logo_svgDie Eisbären Berlin haben am Dienstagabend den zweiten Sieg in der diesjährigen Finalserie verpasst. In der ausverkauften O2 World unterlagen die Eisbären den starken Kölner Haien mit 1:3 (1:2, 0:0, 0:1). Die Domstädter konnten somit zum 1:1 in der Serie ausgleichen und haben sich damit auch das Heimrecht zurückgeholt. Der Sieg der Haie war am Ende mehr als verdient, denn die Mannen von Uwe Krupp spielten stark auf und stellten die Eisbären vor große Probleme.

Die Stimmung in der O2 World war schon weit vor dem ersten Bully sehr angespannt gewesen. Alle fieberten dem zweiten Finalspiel zwischen Berlin und Köln entgegen. Je näher man dem (ungewohnten) Spielbeginn kam, desto besser wurde die Stimmung in der Arena. Vor dem Spiel ertönte wie bei jedem Finalspiel die deutsche Nationalhymne, vorgetragen von Bernd Römer. Doch das viel bessere Highlight boten einmal mehr die Fans in der Fankurve. Dort gab es wieder eine gigantische Choreo, die jedem Fan in der O2 World eine Gänsehaut bescherte.

Und dann ging es auch endlich los, das zweite Finalspiel zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien. Die Domstädter begannen sofort druckvoll und setzten die Eisbären von der ersten Sekunde an unter Druck. Mit Erfolg, denn Tyson Mulock musste nach nur 54 Sekunden auf die Strafbank (Beinstellen). Das Powerplay nutzte der KEC ganz schnell aus. Marco Sturm überwand Rob Zepp im zweiten Versuch – 0:1 (1.). Die kalte Dusche für den Titelverteidiger. Continue reading

1. Finalspiel – Köln vs. Eisbären 2:4: Stimmen zum Spiel

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben von Anfang an Druck gemacht und uns viele Torchancen erarbeitet.

Uwe Krupp (Trainer Kölner Haie):

Die Abwehr hat stabil gespielt. Mit der Leistung über 40 Minuten bin ich zufrieden, aber das reicht eben nicht.

André Rankel (Stürmer und Kapitän Eisbären Berlin):

Wir haben ein super erstes Drittel gehabt, sind super gestartet. Wir haben genauso gespielt, wie wir es wollten. Sie früh unter Druck gesetzt, zu Fehlern gezwungen. Dadurch ist auch das erste Tor entstanden. Wir haben sehr gut gespielt. Im zweiten Drittel wussten wir, dass sie anders aus der Kabine kommen werden, haben viel mehr Tempo gemacht. Haben uns auch versucht, früh unter Druck zu setzen. Wir haben gut dagegen gehalten. Wir sind dann 2:1 in Führung gegangen, haben da irgendwie einen Weg gefunden, ein Tor zu schießen. Und das 3:1 war der Knackpunkt.

T.J. Mulock (Stürmer Eisbären Berlin):

Im ersten Drittel haben wir das Spiel gemacht, waren aber etwas enttäuscht, dass wir nur mit einem Tor in Führung gehen konnten.

Nathan Robinson (Stürmer Kölner Haie):

Das waren Fehler, die wir am Dienstag abstellen müssen. Unsere Fans haben uns sehr gut unterstützt und uns nie alleine gelassen.

Quellen:

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4:2 – Eisbären überraschen Köln und holen sich den Heimvorteil

delpo130px-Koelner-haie-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben die Kölner Haie zum Auftakt der DEL-Finalserie gleich einmal geschockt. Der DEL-Rekordmeister setzte sich am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Lanxess-Arena mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) durch und liegt in der Finalserie nun mit 1:0 in Führung. Mit dem Auftaktsieg holten sich die Hauptstädter zudem den Heimvorteil von Köln.

Beide Mannschaften betonten unter der Woche immer, wie heiß sie auf das Finale sind und dass sie alles geben werden, um den Titel zu holen. In den ersten 20 Minuten merkte man das aber nur den Berlinern an. Die Eisbären kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und bestimmten über die kompletten 20 Minuten das erste Drittel. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf Kölns Torhüter Danny Aus den Birken zu. Der KEC-Goalie hatte jede Menge zu tun und musste mehrfach sein Können beweisen.
Bis zur zehnten Minute konnten die Hausherren das 0:0 halten. Dann vertändelte KEC-Verteidiger Moritz Müller den Puck, T.J. Mulock passte vor das Tor, wo Julian Talbot per Rückhand zum 1:0 traf. Die hochverdiente Führung für die Eisbären. In der Lanxess-Arena war es nun richtig still, man hörte nur noch die Eisbären-Fans.
Die Mannschaft der Haie und auch deren Fans waren angesichts der Dominanz der Eisbären geschockt. Man hatte zwar erwartet, dass die Eisbären stark spielen würden, aber so stark hatte man sie dann wohl doch nicht erwartet. 21 zu 5 wies die Torschussstatistik nach dem ersten Drittel für Berlin aus. Wenn man der Mannschaft von Trainer Don Jackson einen Vorwurf machen musste, dann war es der, dass man nur 1:0 nach dem ersten Drittel führte.
Was aber auch daran lag, dass Danny Aus den Birken seine Top-Form mehrfach bewies. Zudem trafen die Eisbären noch je einmal die Latte und den Pfosten. Köln konnte sich also glücklich schätzen, dass es nur 0:1 stand.

In der Kabine der Kölner Haie wurde deren Trainer Uwe Krupp sicherlich ganz laut, was auch gleich Wirkung zeigte. Denn die Hausherren kamen wie verwandelt aus der Kabine zurück und waren fortan die bessere Mannschaft. Und die Domstädter sollten sich für die bessere Leistung auch gleich belohnen. In der 23. Minute fing Andreas Falk einen Querpass von Laurin Braun ab und vollendete im Anschluss zum 1:1.
Die Kölner dominierten mehr und mehr die Partie und erspielten sich jede Menge gute Torchancen, doch genau wie die Eisbären im ersten Drittel konnten die Kölner kein Kapital aus den vielen guten Chancen schlagen. Und im Sport rächt sich so etwas nun einmal.
KEC-Verteidiger Björn Krupp kam hinter dem eigenen Tor zu Fall, Julian Talbot schaltete am Schnellsten, passte vor das Tor zu T.J Mulock, der keine Probleme hatte, den Puck ins Tor zu schießen – 2:1 (39.).
Die zu diesem Zeitpunkt glückliche Berliner Führung war zugleich auch der Pausenstand nach 40 Minuten. Die Torschussstatistik in diesem Drittel: 16 zu 8 für Köln.

Im dritten Drittel war es dann das erwartete Duell auf Augenhöhe. Köln versuchte, erneut den Ausgleich zu erzielen. Die Eisbären hingegen verteidigten das ganz geschickt und machten es den Haien nicht einfach.
Statt dem Kölner Ausgleich fiel in der 47. Minute die 3:1-Führung der Eisbären. Und dieser Treffer war äußerst kurios. Darin Olver stand hinter dem Tor und brachte den Puck vor das Tor. Dort ging der Puck an das Knie von Marco Sturm und von dort letztendlich ins Tor. Dass der Puck drin war, bekam zunächst kaum einer mit. Erst so nach und nach jubelten die Eisbären-Spieler. Die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm und Daniel Piechaczek fuhren zur Sicherheit noch einmal zum Videobeweis und gaben danach den Treffer.
Köln versuchte weiterhin alles, doch die Defensive der Eisbären stand sehr sicher. Nur selten kamen die Domstädter mal durch.
Kölns Trainer Uwe Krupp riskierte alles und nahm knapp zwei Minuten vor dem Ende des Spiels Torhüter Danny Aus den Birken vom Eis. Und das Risiko zahlte sich aus, denn Andreas Falk gelang mit seinem zweiten Treffer der 2:3-Anschlusstreffer. 58 Sekunden waren da noch auf der Uhr und in Köln kehrte die Hoffnung zurück.
Doch diese war nur von kurzer Dauer, denn 23 Sekunden nach dem Anschlusstreffer konnte André Rankel bereits auf 4:2 erhöhen. Er lief alleine auf das leere Tor der Haie zu, traf aber nur den Pfosten. Da aber Kölns Verteidiger Daniel Tjärnqvist ihn per Stockschlag beim Abschluss behinderte, entschieden die beiden Hauptschiedsrichter folgerichtig auf „technisches Tor“. Diese Entscheidung passte den Kölner Fans überhaupt nicht, diese waren außer sich vor Wut und warfen sämtliche Gegenstände auf das Eis. Da erwiesen sich die Kölner Fans leider als schlechte Verlierer. Dabei war die Entscheidung von Schimm und Piechaczek vollkommen richtig – und das hätte ich auch gesagt, wenn der Treffer für Köln gefallen wäre.
Mehr passierte danach nicht mehr und somit feierten die Berliner einen 4:2-Sieg in Köln zum Auftakt der DEL-Finalserie. Spiel Zwei steigt bereits am Dienstag in der Berliner O2 World. Los geht es dann erst um 20:30 Uhr.

4:2 – Kölner Haie stehen im DEL-Finale!

delpo130px-Koelner-haie-logo_svg125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoDie Kölner Haie stehen absolut verdient im Finale der DEL-Play-Offs 2013. Die Domstädter gewannen das dritte Halbfinalspiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 4:2 (1:0, 3:1, 0:1). Bereits nach 36 Minuten war in diesem Spiel die Entscheidung gefallen. Denn da lagen die Domstädter bereits mit 4:0 in Front. Daniel Tjärnqvist hatte Köln mit 1:0 in Führung gebracht (6./PP). Philipp Gogulla (21./PP), Nathan Robinson (32.) und Charlie Stephens (36.) erhöhten im Mitteldrittel auf 4:0. Die Wolfsburger Tore durch Adrian Grygiel (38.) und Levi Nelson (55.) waren nicht mehr als Ergebniskosmetik.

4:3 – Eisbären gewinnen den Eis-Krimi in Krefeld und ziehen zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale ein!

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125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg

Es ist vollbracht: Die Eisbären Berlin haben auch das dritte Halbfinalspiel gegen die Krefeld Pinguine gewonnen und sind somit zum dritten Mal in Folge ins DEL-Finale eingezogen. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Berliner im ausverkauften KönigPALAST mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) durch und holten somit den dritten und entscheidenden Sieg in dieser Halbfinalserie. In einer sehr spannenden und teilweise nervenaufreibenden Partie hatten die Hauptstädter am Ende das bessere Ende auf ihrer Seite. Krefeld gab alles, fand aber am Ende kein Mittel gegen die starken Eisbären, die nun verdient im Finale stehen.

Eisbären-Coach Don Jackson konnte in dieser Partie wieder auf Verteidiger Jimmy Sharrow zurück greifen. Sharrow hatte am Freitag im Heimspiel noch aufgrund einer Erkältung gefehlt. Dagegen waren Thomas Supis und Dominik Bielke erneut nicht mit dabei. Im Tor stand Rob Zepp.

Man hatte in dieser Partie damit gerechnet, dass die Krefelder wie die Feuerwehr aus der Kabine kommen würden, da es für sie um Alles ging. Doch die Hausherren fanden in den ersten 20 Minuten absolut kein Mittel gegen die kompakt stehende Defensive der Eisbären. EHC-Coach Don Jackson hatte seine Jungs absolut top auf dieses Spiel eingestellt. Im ersten Drittel kamen die Pinguine nur zu ganzen vier Torschüssen. Das zeigte, wie stark die Defensive der Berliner in diesem Spiel agierte.
In der Offensive zeigten sich die Eisbären dafür eiskalt und sehr abgeklärt. 12 Minuten waren gespielt, als die rund 500 Eisbären-Fans erstmals an diesem Nachmittag jubeln konnten. Constantin Braun hatte abgezogen, Tomas Duba im Krefelder Tor ließ den Schuss nur prallen, Julian Talbot reagierte am Schnellsten und legte den Puck quer rüber zu Frank Hördler und der hatte kein Problem, den Puck im leeren Tor zu versenken – 1:0 für Berlin.
Fünf Minuten später konnten die Eisbären dann sogar erhöhen. Die Berliner waren in Überzahl und da sind sie in den diesjährigen Play-Offs bärenstark. So auch heute. Julian Talbot zog von der blauen Linie ab, Barry Tallackson hielt die Kelle rein und Tomas Duba im Krefelder Tor war ohne Chance – 2:0 für Berlin (17.). Continue reading

1:0 – Köln siegt auch in Wolfsburg

delpo125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo130px-Koelner-haie-logo_svgDie Kölner Haie benötigen nur noch einen Sieg, um ins Finale der DEL-Play-Offs einzuziehen. Am Freitagabend setzten sich die Domstädter im zweiten Halbfinalspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) durch. Chris MInard besorgte den Siegtreffer bereits in der siebten Spielminute. Kölns Torhüter Danny Aus den Birken feierte einen Shut-out, wehrte alle 32 Wolfsburger Schüsse ab. Köln kann mit einem weiteren Sieg am Sonntag auf eigenem Eis nun den Final-Einzug perfekt machen.

5:2 – Eisbären feiern den zweiten Sieg gegen Krefeld

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Krefeld_Pinguine_Logo

Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Spiel der Halbfinalserie gegen die Krefeld Pinguine gewonnen und führen somit nun mit 2:0 in der Serie. Vor ausverkauftem Haus setzten sich die Hauptstädter mit 5:2 (1:1, 4:1, 0:0) gegen die Seidenstädter durch. Für die Entscheidung sorgten die Berliner im Mitteldrittel, als man den Pinguinen gleich vier Tore einschenkte. Krefeld kam mit der aggressiven Spielweise der Hausherren nicht wirklich zu recht und musste am Ende die Überlegenheit der Eisbären anerkennen.

Eisbären-Coach Don Jackson standen heute Jimmy Sharrow, Thomas Supis und Dominik Bielke nicht zur Verfügung. Dafür rückte Youngster Henry Haase von Kooperationspartner FASS Berlin in den Kader. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Hinein ins zweite Play-Off-Halbfinale zwischen Berlin und Krefeld. Beide legten gleich ordentlich los, tasteten sich nicht erst ab. Sofort wurde der Weg zum Tor gesucht. Die Berliner waren dabei aber die aktivere Mannschaft. Man merkte den Eisbären sofort an, dass sie hier den zweiten Sieg einfahren wollten. Dementsprechend engagiert gingen die Hausherren auch zu Werke. Es wurde um jeden Puck verbissen gekämpft, jeder Check wurde zu Ende gefahren. Krefeld wurde immer wieder im Spielaufbau gestört.
Doch trotz drückender Überlegenheit wollte den Berlinern zunächst kein Tor gelingen. Was sie auch versuchten, an Tomas Duba im Krefelder Tor war zunächst kein vorbeikommen. Bis zur 15. Minute. Krefeld war gerade wieder vollzählig, als Mads Christensen im Nachschuss das verdiente 1:0 erzielen konnte. Den Schuss von Constantin Braun konnte Duba noch parieren, gegen den Nachschuss von Christensen war er aber machtlos. Continue reading

Play-Off-Halbfinale kompakt: Köln schießt Wolfsburg ab – Berlin holt sich den Heimvorteil

delpoDie Kölner Haie haben zum Halbfinal-Auftakt in den DEL-Play-Offs ihre Favoritenstellung untermauert. Die Domstädter fertigten im ersten Spiel die Grizzly Adams Wolfsburg mit 7:2 (3:0, 2:1, 2:1) ab und zeigten den Niedersachsen dabei deutlich die Grenzen auf. Etwas überraschend setzten sich dagegen die Eisbären Berlim im ersten Spiel bei den Krefeld Pinguinen durch. Der DEL-Rekordmeister gewann knapp mit 3:2 (0:1, 3:1, 0:0) in der Seidenstadt.

130px-Koelner-haie-logo_svg125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoDas war eine Demonstration der Stärke. Die Domstädter ließen die Gäste aus Wolfsburg nicht ins Spiel kommen und überrannten sie förmlich. Philip Gogulla eröffnete in der neunten Minute den Torreigen. Als Wolfsburg einen seiner wenigen Angriffe im ersten Drittel nicht verwerten konnte, legte Marco Sturm im Gegenzug das 2:0 nach (15.). Nur zwei Minuten später war es Alex Weiß, der sogar noch das 3:0 nachlegen konnte. Danach waren die Wolfsburger erst einmal erlöst. Doch im Mitteldrittel wirbelte der „Haie-Sturm“ die Wolfsburger wieder durcheinander. Marcel Ohmann (22.) und Marco Sturm (24.) erhöhten gleich zu Drittelbeginn auf 5:0. Danach war der Arbeitstag von Daniar Dshunussow beendet. Der Wolfsburger Goalie verließ das Eis, für ihn kam Back-up Sebastian Vogl. Und der Torhüterwechsel beflügelte die Gäste, denn Levi Nelson gelang nur 13 Sekunden später der 5:1-Anschlusstreffer. Doch Köln ließ nicht locker und schraubte das Ergebnis im Schlussdrittel durch Tore von Charlie Stephens (49./PP) und erneut Marcel Ohmann (52.) auf 7:1 hoch. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Justin Mercier, der zum 2:7 aus Wolfsburger Sicht traf und somit den grausamen Abend der Niedersachsen beendete.

Play-Off-Stand: Kölner Haie vs. Grizzly Adams Wolfsburg 1:0 (7:2)

125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgWesentlich spannender verlief dagegen die zweite Halbfinal-Paarung zwischen den Krefeld Pinguinen und den Eisbären Berlin. Zwar legten auch hier die Hausherren wie die Feuerwehr los, doch konnten sie längst nicht so viele Tore wie die Haie erzielen. Was u.a. auch am starken Eisbären-Keeper Rob Zepp lag, der im ersten Drittel nur den Schuss von Herberts Vasiljevs (4.) passieren lassen musste. Er verhinderte einen höheren Rückstand der Eisbären, der durchaus möglich gewesen wäre. Im Mitteldrittel kamen die Berliner dann besser ins Spiel und durch Mads Christensen zum 1:1-Ausgleich (25.). T.J. Mulock (30.) und André Rankel (39./PP) schockten die Pinguine dann erst einmal mit ihren Treffern zur 3:1-Führung der Eisbären. Doch Herberts Vasiljevs brachte 29 Sekunden vor der zweiten Drittelpause die Hoffnung zurück nach Krefeld, als er auf 2:3 verkürzte. Im Schlussdrittel schwanden dann mit zunehmender Spieldauer die Kräfte bei den Hausherren, während die Eisbären das ganz routiniert zu Ende spielten und sich somit einen ganz wichtigen Auswärtssieg holten.

Play-Off-Stand: Krefeld Pinguine vs. Eisbären Berlin 0:1 (2:3)

3:2 – Eisbären holen sich den Heimvorteil in der Halbfinalserie!

delpo125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben zum Halbfinal-Auftakt einen ganz wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Berliner setzten sich im ausverkauften KönigPalast (8.029 Zuschauer) mit 3:2 (0:1, 3:1, 0:0) bei den Krefeld Pinguinen durch und sicherten sich so nicht nur die 1:0-Serienführung sondern auch noch den Heimvorteil. Am Freitag können die Hauptstädter mit einem Heimsieg einen großen Schritt Richtung Finale machen.

Dabei sah es zu Beginn überhaupt nicht nach einem Eisbären-Sieg aus. Denn die Seidenstädter legten los wie die Feuerwehr und belagerten das Tor von Rob Zepp. Dem Druck der Pinguine konnten die Berliner nicht lange Stand halten. Herberts Vasiljevs brachte Krefeld nach vier Minuten hochverdient mit 1:0 in Führung.
Fortan hatten die Hausherren noch jede Menge weitere gute Chancen, doch Rob Zepp war es zu verdanken, dass es nach dem ersten Drittel nur 0:1 aus Sicht der Eisbären stand. Die Torschussstatistik der ersten 20 Minuten sagte 16 zu 7 für Krefeld aus.

Im zweiten Drittel nahmen aber nun endlich auch die Eisbären an diesem Spiel teil und so entwickelte sich eine sehr gute und hochklassige Play-Off-Partie zweier starker Mannschaften. Mads Christensen sorgte in der 25. Minute für den 1:1-Ausgleich.
30 Minuten waren gespielt, da schockte T.J. Mulock die Krefelder Fans mit der 2:1-Führung für die Eisbären. Die Berliner hatten sich in dieses Spiel hinein gekämpft und lagen plötzlich vorne. Womit man nach dem ersten Drittel nun nicht wirklich rechnen konnte.
Doch es sollte noch besser kommen. Denn 72 Sekunden vor der zweiten Drittelpause gelang Kapitän André Rankel in Überzahl das 3:1.
Schockte die Pinguine aber nur ganz kurz, denn Herberts Vasiljevs sorgte 29 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels für den 2:3-Anschlusstreffer.

Im Schlussdrittel schwanden bei den Hausherren zunehmends die Kräfte, während die Berliner das sehr routiniert zu Ende spielten. Tore fielen im Schlussdrittel keinemehr und so sicherten sich die Eisbären den ersten ganz wichtigen Sieg in dieser Halbfinalserie gegen die Krefeld Pinguine.

Ein Jubiläum feierte in dieser Partie übrigens Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann, der heute sein 100. Play-Off-Spiel absolviert hat. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Play-Off-Viertelfinale kompakt – Spiel 6: Wolfsburg schmeißt Mannheim raus – Krfeld deklassiert Ingolstadt

delpoDie Viertelfinalserien in den DEL-Play-Offs sind vorbei. Und die größte Überraschung ist dabei den Grizzly Adams Wolfsburg gelungen, die als Hauptrundenzehnter den Hauptrundensieger Adler Mannheim ausgeschaltet haben. Weiter ist auch die Überraschungsmannschaft der Saison – die Krefeld Pinguine. Diese deklassierten zum Abschluss den ERC Ingolstadt noch einmal in deren Halle. Und auch das „Hass-Duell“ zwischen Hamburg und Berlin hat einen Sieger gefunden. Die Eisbären stehen im Halbfinale.

125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo125px-Adler-Mannheim-logo_svgDie Wolfsburger haben es tatsächlich geschafft und stehen im Halbfinale. Die Niedersachsen feierten einen 4:3-Heimsieg gegen Mannheim und sicherten sich somit den entscheidenden vierten Sieg in dieser Serie. Greg Moore hatte Wolfsburg zwar in Führung gebracht (10.), doch Christoph Ullmann (16.) und Yannic Lehoux (20. sorgten für eine Mannheimer Pausenführung. Nach dem zweiten Drittel lagen aber die Grizzlies in Front. Aleksander Polaczek (32.) und Vincenz Mayer (36.) hatten für die Hausherren getroffen. Frank Mauer sorgte dann im Schlussdrittel für den Ausgleich der Adler (46.), ehe Aaron Brocklehurst zum Helden avancierte. Er schoss das 4:3 und Wolfsburg somit eine Runde weiter (49.).

Play-Off-Stand: Grizzly Adams Wolfsburg vs. Adler Mannheim 4:2 – Wolfsburg damit im Halbfinale!

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Krefeld_Pinguine_LogoDie Krefeld Pinguine haben ebenfalls den Halbfinaleinzug perfekt gemacht. Die Seidenstädter deklassierten Ingolstadt in deren Halle mit 7:2. Kevin Clark brachte Krefeld früh in Führung (6.), doch Thomas Greilinger sorgte für den 1:1-Pausenstand (16.). Derek Hahn konnte den ERCI dann erstmals in Führung bringen – 2:1 (24.). Mehr hatten die Panther im Mitteldrittel aber nicht zu lachen. Denn Krefeld machte innerhalb von nur fünf Minuten aus dem 1:2-Rückstand eine 6:2-Führung. Daniel Pietta (32.), Francois Methot (33.), Boris Blank (33.), Tomas Kurka (35.) und Kevin Clark (36.) demütigten Ingolstadt in dieser Phase. Daniel Pietta legte fünf Minuten vor dem Ende des Spiels noch das 7:2 nach.

72 Sekunden vor dem Ende des Spiels wechselte Ingolstadts Trainer Rick Nasheim seinen Torhüter Markus Janka aus. Nicht, weil er ihn schützen wollte nach den sieben Gegentreffern. Nein, er wollte Ian Gordon einen letzten Auftritt verschaffen. Der langjährige DEL-Goalie hat nach dem Spiel seine Karriere beendet.

Play-Off-Stand: ERC Ingolstadt vs. Krefeld Pinguine 2:4 – Krefeld damit im Halbfinale!

200px-Hamburg-freezers_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben die Serie gegen die Hamburg Freezers für sich entschieden. Im sechsten Spiel feierte der DEL-Rekordmeister einen knappen 3:2-Erfolg. Nach torlosem ersten Drittel schossen Barry Tallackson (23.), André Rankel (24.) und Tyson Mulock (40.) den Meister mit 3:0 in Front. Thomas Dolak (43.) und Brandon Reid (56.) konnten im Schlussdrittel noch einmal verkürzen, zu mehr reichte es dann aber nicht.

Play-Off-Stand: Hamburg Freezers vs. Eisbären Berlin 2:4 – Eisbären damit im Halbfinale!