Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin/erzielte den Siegtreffer gegen Krefeld):
Es war sehr zäh. Es hat sich als Spieler auch so angefühlt und als Zuschauer sah es sicherlich auch sehr zäh aus. Über große Strecken waren wir besser, aber wir haben die Chancen nicht genutzt. Im ersten Drittel waren wir klar besser, da hätten wir einfach ein paar Tore machen müssen.
Milan Jurcina (Verteidiger und Neuzugang Eisbären Berlin/ Vorlagen zum Siegtor von Florian Busch):
Zwei Punkte sind besser als einer oder gar keiner. Es ist halt so in dieser Liga, es ist alles sehr eng beieinander. Krefeld ist eine Mannschaft, die nichts zu verlieren hat. Deren Torhüter hat sehr, sehr gut gespielt.
Kevin Nastiuk (Torhüter Eisbären Berlin):
Eigentlich wollten wir drei Punkte haben, aber zwei Punkte sind besser als gar keiner. Es ist schön, dass wir überhaupt gewonnen haben.
Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):
Es war ein sehr enges Spiel. Krefeld ist eine Mannschaft, die im Moment sehr gutes Eishockey spielt und ihre letzten vier Spiele gewonnen hat. Wir wussten, dass es heute ein schweres Spiel für uns sein wird, das war es auch. Das erste Tor ist unglücklich gefallen. Wir wollten Krefeld wenig Chancen geben, das ist uns auch bis zu dem Moment gelungen, als wir das 1:1 erzielt haben und danach das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Da haben wir dann doch einige Konter zugelassen. In der Overtime geht es dann um einen Schuss und es gehört auch noch ein bisschen Glück dazu, welches heute auf unserer Seite war. Kevin Nastiuk hat gut gespielt. Die Mannschaft hat hart gearbeitet. Aber wir müssen uns noch steigern, um so zu spielen, wie wir spielen wollen.
Franz Fritzmeier (Trainer Krefeld Pinguine):
Meine Mannschaft hat sich den Punkt sehr hart erarbeitet. Wir mussten alles rein hauen. Wir wussten, dass Berlin sehr stark ist und dass es somit schwer ist, hier zu punkten. Beim ein oder anderen Konter zum Schluss wäre es vielleicht möglich gewesen, das Spiel sogar zu gewinnen. Aber insgesamt geht der Punkt für uns und die zwei Punkte für Berlin durchaus in Ordnung.
Steve Hanusch (Verteidiger Krefeld Pinguine):
Wir haben sicherlich zu viele Chancen ausgelassen und Berlin ist immer noch eine Top-Truppe. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, welches wir hätten gewinnen können, vielleicht sogar mit drei Punkten. Aber mit einem Punkt hier kann man auch gut leben.







Die Partie in Niedersachsen wurde verloren. Die Eisbären lagen nach 40 Minuten bereits mit 0:3 hinten und wachten zu spät auf. Am Ende konnte man lediglich auf 2:3 verkürzen und verließ das Eis als Verlierer. Sebastian Furchner hatte die Hausherren in der 13. Spielminute in Überzahl in Führung gebracht. Diese bauten Robbie Bina (24./PP) und Gerrit Fauser (30.) im zweiten Drittel auf 3:0 aus. Erst im Schlussdrittel wachten die Berliner auf und machten gehörig Druck auf das Wolfsburger Tor. 12:3 zeigte die Torschussstatistik nach dem letzten Drittel zu Gunsten der Eisbären an. In der 46. Spielminute war es Constantin Braun, der in Überzahl auf Zuspiel des Neuzuganges Milan Jurcina auf 1:3 verkürzen konnte. Mark Olver sorgte dann fünf Minuten vor dem Spielende noch für das 2:3, doch die Aufholjagd begann zu spät und wurde nicht mehr belohnt.
Bereits heute Nachmittag wollten es die Eisbären besser machen und die drei Punkte mit in die Hauptstadt nehmen. Und diesmal klappte es auch, die Eisbären setzte sich in Augsburg knapp mit 1:0 durch. Das erste Drittel dominierten die Panther (10:4-Schüsse), dennoch endete es torlos. Im zweiten Drittel gab es Chancen auf beiden Seiten, doch nur die Eisbären konnten eine Chance davon nutzen. Über Mark Olver und Milan Jurcina kam der Puck zu Kapitän André Rankel und der sorgte in Unterzahl (!) für das 1:0 seiner Mannschaft. Das Tor in der 33. Spielminute war zugleich das Tor des Tages, denn die Eisbären brachten diesen Vorsprung über die Zeit und feierten einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um Platz Eins und das angestrebte Heimrecht im Viertelfinale. Goalie Petri Vehanen konnte sich über seinen dritten Shutout in dieser Saison freuen.






Das Spitzenspiel gegen München am Freitagabend leiten die Herren Bauer und Steinecke. Das Bruderduell gegen Hamburg am Sonntagabend wird von den Herren Daniels und Piechaczek geleitet. Diese Partie wird von Servus TV live im Free-TV übertragen.