Am Freitag gegen Düsseldorf: Gelingt der erste Saisonsieg?

Am Freitag empfangen die Eisbären Berlin im zweiten Heimspiel der neuen Saison die Düsseldorfer EG (O2 World/19:30 Uhr). Es ist das Duell des Tabellenletzten gegen den Tabellenzehnten. Für die Eisbären lief der Saisonstart überhaupt nicht gut. Zwei Niederlagen gab es zum Auftakt (1:3 gegen Straubing/1:6 in Mannheim) und die Erkenntnis, dass so gut wie gar nichts bisher gut läuft.

Der Saisonstart der DEG verlief da etwas besser. Die neu formierte Düsseldorfer Mannschaft verlor zwar am Freitag nach tollem Kampf mit 3:5 gegen Iserlohn, gewann aber zwei Tage später mit 3:2 n.V. in München und hat somit schon zwei Punkte auf dem Konto. Continue reading

Aktuelles vom Tage: Pat Cortina, Servus TV und Christian Ehrhoff

Die lange Suche hat endlich ein Ende. Der Deutsche Eishockey Bund (DEB) hat einen neuen Bundestrainer gefunden. Pat Cortina wird Nachfolger von Jakob Kölliker. Der Trainer des EHC Red Bull München erhält einen Drei-Jahres-Vertrag und wird zudem auch noch Sportdirektor und kümmert sich dazu auch noch um das gesamte Förderprogramm.

Pat Cortina wird das Amt im ersten Jahr in Doppelfunktion (Trainer in München und Bundestrainer) ausüben. Danach konzentriert er sich komplett auf seine Aufgaben beim DEB.
Der neue Bundestrainer gab auch gleich sein erstes Statement dazu ab:

„Es ist mir eine Ehre, ein Team wie Deutschland, verantwortlich zu betreuen. Es war mir immer klar, dass ich den EHC Red Bull München nicht für einen anderen DEL-Club verlasse. Aber die Chance für eine der besten Mannschaften der Welt tätig zu sein, muss ich wahrnehmen. Ich danke dem EHC dafür, dass ich bei diesem Schritt unbürokratisch und mit vollster Überzeugung unterstützt werde.“

 

Der neue DEL-TV-Partner Servus TV hat am Wochenende seine ersten beiden Spiele live übertragen. Nun liegen auch die Einschaltquoten vor. Die Partie am Freitagabend zwischen den Kölner Haien und den Krefeld Pinguinen sahen 50.000 Zuschauer. Gestern Abend waren es bei der Partie zwischen den Adler Mannheim und den Eisbären Berlin dann schon 80.000 Zuschauer gewesen.
Ein guter Start für Servus TV, der allerdings noch ausbaufähig ist. Als Ziel hatte man vor der Saison 150.000 Zuschauer im Schnitt ausgegeben. Bis dahin ist noch viel Luft nach oben.

Aber als erste kleine Zusammenfassung kann man sagen, dass die Liveübertragungen von Servus TV sehr gut sind. Gute Berichte, sehr gute Kameraperspektiven während dem Spiel und tolle Interviews (auch während des Spiels).

 

Die Krefeld Pinguine stehen kurz vor der Verpflichtung von NHL-Verteidiger Christian Ehrhoff. Der Aufsichtsrat der Krefeld Pinguine bewilligte die Finanzierung der Versicherungssume (ca. 20.000 Euro pro Monat). Ehrhoff wird morgen in Krefeld erwartet und soll bereits am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Transfer und somit auch ein Einsatz am Freitag rücken in greifbare Nähe.

Walkers Wochenend-Fazit #1

Das erste Wochenende der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Zwölf Spiele fanden statt, fünfmal siegten die Heimteams, siebenmal die Auswärtsteams. Überraschungen gab es am ersten Wochenende auch gleich. Wir wollen für Euch einmal die Sieger und die Verlierer des Auftaktwochenendes in der DEL zusammenfassen. Verständlich, dass sich in dieser Übersicht die Teams aus dem oberen und unteren Tabellendrittel wieder finden:

 

Gewinner des Wochenendes:

 

Die Adler Mannheim haben einen perfekten Saisonstart hingelegt. Zwei Siege (2:1 in Ingolstadt/6:1 gegen Berlin) gelangen zum Auftakt. Bisher konnte vor allem die Defensive der Adler überzeugen. Nur zwei Gegentore in zwei Spielen sind schon sehr stark. Auch ein Verdienst vom neuen Keeper der Mannheimer, Dennis Endras. Mannheim zeigt schon früh in der Saison, dass sie dieses Mal den Titel holen wollen.

 

Neben den Adler Mannheim waren die Kölner Haie das zweite Team, welches beide Spiele zum Auftakt der neuen Saison gewann. Am Freitag feierte man einen knappen 3:2-Sieg n.P. gegen Krefeld und am Sonntag ließ man sich auch nicht von einem 0:2-Rückstand schocken. In Straubing drehten die Domstädter die Partie mit vier Toren im Schlussdrittel und gewannen letztendlich noch mit 4:2.

 

Die Krefeld Pinguine haben zwar einmal verloren, aber dennoch sind die Seidenstädter mit vier Punkten aus zwei Spielen ebenfalls ein Gewinner des Wochenendes. Am Freitag konnte man sich einen Punkt in Köln erkämpfen (2:3 n.P.), während man am Sonntag Wolfsburg in deren Halle mit 5:4 niederkämpfte. Die Pinguine galten vor der Saison als einer der Außenseiter, doch nun legten die Krefelder einen überraschend guten Saisonstart hin.

 

Verlierer des Wochenendes:

 

Den Saisonstart haben sich die Grizzly Adams Wolfsburg sicherlich anders vorgestellt. Mit zwei Niederlagen starteten die Niedersachsen in die neue Saison. Konnte man mit einer Niederlage am Freitag beim Play-Off-Kandidaten Hamburg Freezers noch rechnen (2:4), war die Niederlage gestern Nachmittag auf eigenem Eis gegen Krefeld dann doch etwas überraschend gewesen (4:5.). Schließlich hatte man die Pinguine doch sechsmal in Folge geschlagen. Einzig Stürmer Matt Dzieduszycki zeigt sich derzeit in starker Verfassung, traf an den ersten beiden Spieltagen gleich viermal.

 

In der neuen Saison sollte alles besser werden für die Hannover Scorpions, die die vergangene Saison als Tabellenletzter abgeschlossen hatten. Doch der Saisonstart ging für die Mannschaft von Coach Igor Pavlov in die Hose. Ein Spiel absolvierten die Scorpions am Auftaktwochenende und das endete in einer Demontage. Mit 0:5 verlor man beim ERC Ingolstadt. Und schon finden sich die Hannover Scorpions im Tabellenkeller wieder.

 

Auch der amtierende DEL-Meister legte einen Fehlstart hin. Zum Auftakt setzte es für die Eisbären Berlin zwei Niederlagen. Am Freitag unterlag man den Straubing Tigers in eigener Halle mit 1:3 und am Sonntag kam man in Mannheim mit 1:6 unter die Räder. Da sieht man auch schon den ersten Problempunkt der Berliner: Sie erzielen zu wenig Tore. Zwei Tore in 120 Minuten ist eines Meisters nicht würdig. Zudem waren die Special Teams am Wochenende mehr als harmlos gewesen.

DEL-Saison 2012/2013 – 2. Spieltag: Ingolstadt feiert Kantersieg – Wolfsburg verliert erneut

Das Auftaktwochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Und die Adler Mannheim (6:1-Sieg gegen Berlin) sind nach zwei Spieltagen Tabellenführer und untermauerten dabei gleich einmal ihre Favoritenstellung. Auch Köln startete mit zwei Siegen in die neue Saison, während Wolfsburg heute bereits die zweite Niederlage der noch jungen Saison kassierte

 


Iserlohn Roosters vs. Augsburger Panther 1:4 (1:0, 0:3, 0:1)

 

 

Die Iserlohn Roosters haben ihr Heimspiel gegen die Augsburger Panther klar mit 1:4 verloren und sind somit auch nicht mehr Tabellenführer der DEL. Für Augsburg hingegen war es ein perfekter Saisonstart.

Dabei erwischten die Sauerländer einen sehr guten Start, denn Tobias Wörle hatte früh das 1:0 erzielt (3.). Doch im Mitteldrittel drehten die Panther mit drei Toren die Partie. Für den AEV trafen Sergio Somma (23.), Stephen Werner (32.), T.J. Trevelyan (35.) und Ryan Thang (54.).

Iserlohn rutschte auf den neunten Platz ab. Augsburg ist Fünfter.

 


Thomas Sabo Ice Tigers vs. Hamburg Freezers 4:3 (0:0, 3:1, 1:2)

 

 

Geheimfavorit Nürnberg ist mit einem 4:3-Sieg gegen Hamburg in die neue Saison gestartet. Hamburg kassierte dagegen die erste Niederlage. Am Freitag hatten die Hanseaten ja noch mit 4:2 gegen Wolfsburg gewonnen.

James Bettauer hatte Hamburg in der 22. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Doch Paul Stastny (31.), Connor James (32.) und Jame Pollock (35.) drehten die Partie noch im Mitteldrittel – 3:1. Aber auch die Freezers zeigten Comeback-Qualitäten. Matt Pettinger (44.) und Jerome Flaake (46.) sorgten für den 3:3-Ausgleich. Letztendlich war es aber Jame Pollock gewesen, der die Franken sechs Minuten vor dem Ende zum Sieg schoss.

Nürnberg ist Siebter, Hamburg Sechster.

 

 

Straubing Tigers vs. Kölner Haie 2:4 (0:0, 2:0, 0:4)

 

 

Die Straubing Tigers haben den perfekten Saisonstart verpasst. Zwei Tage nach dem Überraschungssieg in Berlin (3:1) unterlagen die Niederbayern den Kölner Haien mit 2:4. Für Köln war es bereits der zweite Sieg an diesem Wochenende gewesen.

Dabei lief für Straubing zunächst alles nach Plan. Daniel Sparre (29.) und Michael Endraß (34.) hatten die Tigers mit 2:0 in Front gebracht. Diese Führung hielt bis zur 47. Minute. Dann drehten die Haie auf und machten aus dem 0:2 noch ein 4:2. Andreas Falk (47.), Alex Weiß (48.), Felix Schütz (56.) und John Tripp (60.) trafen für den KEC.

Straubing ist nun Achter, Köln Zweiter.

 

 

Grizzly Adams Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine 4:5 (1:0, 0:2, 3:3)

 

 

Torreich war die Partie in Wolfsburg gewesen. Mit 4:5 unterlagen die Grizzly Adams Wolfsburg den Krefeld Pinguinen. Für Wolfsburg war es schon die zweite Niederlage in dieser Saison gewesen, während Krefeld mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen zum Saisonauftakt gut leben kann.

Norm Milley (14.), Matt Dzieduszycki (50./54.) und Robbie Bina (60.) trafen für Wolfsburg, Francois Methot (28.), Roland Verwey (31.), Herberts Vasiljevs (48.), Daniel Pietta (50.) und Mark Voakes (55.) waren für den KEV erfolgreich.

Wolfsburg ist Zwölfter, Krefeld Dritter.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Hannover Scorpions 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)

 

 

Der ERC Ingolstadt hat einen 5:0-Kantersieg gegen die Hannover Scorpions gefeiert und den Niedersachsen somit den Saisonstart vermasselt.

Björn Barta (9.), Jakub Ficenec (22.), Joe Motzko (30.), Tyler Bouck (55.) und Alex Oblinger (57.) trafen für die Panther, die nun auf dem vierten Platz liegen. Hannover befindet sich dagegen wie bereits in der letzten Saison schon wieder im Tabellenkeller.

 

 

EHC Red Bull München vs. Düsseldorfer EG 2:3 n.V. (0:1, 2:0, 0:1/0:1)

 

 

Der EHC Red Bull München hat zum Saisonauftakt eine knappe 2:3-Niederlage n.V. gegen die Düsseldorfer EG kassiert. Für die DEG war es dagegen der erste Saisonsieg.

Niki Mondt hatte Düsseldorf früh in Führung gebracht (2.). Doch Martin Buchwieser (31.) und Toni Ritter (33.) sorgten per Doppelschlag für den 2:1-Führung der Gastgeber. Calle Ridderwall war es dann aber gewesen, der zunächst zum 2:2-Ausgleich traf (43.) und in der Verlängerung auch noch den Siegtreffer der DEG erzielte (63.).

München steht auf Platz Elf, die DEG ist Zehnter.

1:6 – Eisbären legen Fehlstart hin

 

Adler Mannheim vs. EHC Eisbären Berlin 6:1 (2:0, 2:0, 2:1)

 

 

Die Adler Mannheim haben erfolgreich Revanche genommen für die verlorene DEL-Finalserie. Im Duell Vizemeister gegen Meister setzten sich die Kurpfälzer hochverdient mit 6:1 durch und feierten damit einen perfekten Saisonstart. Dagegen legten die Berliner einen absoluten Fehlstart hin. Während die Kurpfälzer nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten auf Platz Eins stehen, liegen die Hauptstädter mit null Punkten am Tabellenende.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo. Beide suchten sofort den Weg zum Tor, doch Torchancen blieben zunächst Mangelware. Die Eisbären waren in den ersten zehn Minuten zu mindestens optisch überlegen gewesen. Die Berliner zeigten ein gutes Forechecking und setzten die Kurpfälzer früh unter Druck. Doch die Gastgeber waren es, die mit der ersten richtigen Chance das erste Tor des Spiels erzielten. Marcu Kink passte den Puck zu Craig MacDonald und der hämmerte die Scheibe unter die Latte – 1:0 (12.).
Von da an waren es die Adler gewesen, die dieses Spiel dominierten. Nur drei Minuten nach dem 1:0 legten sie in Überzahl das 2:0 nach. Und dieser Treffer war eher kurios gewesen. Yannick Lehoux hatte abgezogen, der Puck sprang an Ken Magowan, der hinter dem Tor stand und von dort prallte der Puck vor das Tor, wo ihn Adam Mitchell über die Linie drückte (15.). Der Treffer wurde allerdings erst nach Ansicht des Videobeweises gegeben.
Die Adler zeigten den Eisbären gleich im ersten Powerplay, wie man ein erfolgreiches Überzahlspiel aufzieht. Denn das war den Berlinern zuvor absolut nicht gelungen. Die beste Chance im Auftaktdrittel für Berlin vergab Mark Katic drei Minuten vor der ersten Drittelpause.

Das Mitteldrittel begann für Mannheim überhaupt nicht gut. Denn Stürmer Mike Glumac durfte nach einem Check von Hinten vorzeitig Duschen gehen. Er hatte Eisbären-Stürmer Mads Christensen per Ellbogen zu Boden gestreckt und bekam dafür zu Recht eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch was machten die Berliner aus der folgenden fünfminütigen Überzahl? Gar nichts! Das Powerplay der Berliner war mehr als harmlos gewesen. Das war für die Adler überhaupt nicht schwer zu verteidigen, denn die Berliner kamen ja nicht einmal ansatzweise in die Powerplay-Formation.
Nach vier Minuten war diese Überzahl auch schon wieder vorbei gewesen, denn Barry Tallackson musste wegen einem Ellbogencheck für zwei Minuten auf die Strafbank.
Wie man ein Powerplay richtig spielt, zeigten die Hausherren auch im zweiten Drittel. Tallackson saß wegen Stockschlages in der Kühlbox und Mannheim nutzte die Überzahl sofort aus. Steve Wagner hatte von der blauen Linie abgezogen und der Puck schlug hinter Rob Zepp im Tor ein – 3:0 (33.).
Kurz nach dem Treffer hätte Wagner beinahe auf 4:0 erhöht, doch die Latte stand ihm dabei im Weg.
Vier Minuten vor der zweiten Drittelpause musste Mark Katic wegen einem Check von Hinten für 2+10-Minuten auf die Strafbank und wieder konnten die Adler die nummerische Überlegenheit ausnutzen.
Yannic Lehoux war von der blauen Linie erfolgreich gewesen. Beim 4:0 blieb es bis zur zweiten Drittelpause.

Im letzten Drittel legten die Berliner einen Blitzstart hin. 28 Sekunden waren gespielt, als Barry Tallackson auf 4:1 verkürzte. Doch der Treffer war eher glücklich gewesen, denn Tallackson hatte einfach mal den Puck Richtung Tor gebracht, wo er an den Schlittschuh von MERC-Verteidiger Doug Janik ging. Von dessen Schlittschuh rutsche der Puck ins Tor. Die beiden Schiedsrichter Bauer und Klau waren sich nicht sicher gewesen und fuhren zum Videobeweis. Sie gaben den Treffer aber letztendlich.
Doch der Anschlusstreffer der Gäste war ein Weckruf für die Kurpfälzer gewesen, die kurz danach die Eisbären stark unter Druck setzten. Doch die Drangphase der Adler blieb ohne Torerfolg. Kurz darauf hatten auch die Berliner eine Drangphase. Es war die beste Phase der Eisbären im ganzen Spiel gewesen, doch auch sie blieben ohne Torerfolg während dieser Drangphase.
Mannheim hatte aber immer noch Lust auf Tore und konnte das Ergebnis im Schlussdrittel sogar noch erhöhen. Acht Minuten vor dem Ende war es Marcus Kink gewesen, der den Puck problemlos ins leere Tor einschieben konnte. Eisbären-Goalie Rob Zepp hatte einen Schuss von Craig MacDonald durch die Schoner rutschen lassen und Kink nutzte den Abstauber.
Gegen Ende des Spiels wurde es dann noch mal giftig auf dem Eis. Mannheims Shawn Belle und Berlins Matt Foy gerieten aneinander und kurz darauf gab es auch noch eine kleine Rangelei zwischen mehreren Spielern auf dem Eis. Da wurde dann schon der Berliner Frust deutlich.
Den Schlusspunkt setzte zwei Minuten vor Schluss Christoph Ullmann. Die Adler waren mal wieder in Überzahl gewesen und die Eisbären hatten Ullmann am langen Pfosten völlig allein stehen lassen. Ullmann versenkte den Puck problemlos im Tor und sorgte so für den Treffer zum 6:1-Endstand.

Fazit:

Mannheim hat das Spiel absolut verdient gewonnen. Die Eisbären zeigten zu mindestens in den ersten zehn Minuten ihren Willen, hier etwas zu holen. Doch relativ schnell übernahmen die Hausherren das Kommando. Spielentscheidend waren heute sicherlich die Special-Teams gewesen. Mannheim erzielte vier Powerplaytore und zeigte zudem ein sehr starkes Penalty-Killing. Die Eisbären hingegen zeigten ein katastrophales Über- und Unterzahlspiel. Für die Eisbären ist noch viel Luft nach oben und für Manager Peter John Lee besteht durchaus noch Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt.

Vorschau auf den 2. DEL-Spieltag: Tabellenführer Iserlohn empfängt Augsburg – Geheimfavorit Nürnberg startet in die Saison

 

Saison 2012/2013: 2. Spieltag – Sonntag, 16.09.2012

 

 

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht morgen der zweite Spieltag auf dem Programm. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich die Neuauflage der Finalserie von 2012 – Mannheim vs. Berlin. Doch es finden auch noch sechs weitere Spiele am Sonntagnachmittag statt.

 


Iserlohn Roosters vs. Augsburger Panther

 

 

Tabellenführer Iserlohn Roosters empfängt zum ersten Heimspiel der neuen Saison die Augsburger Panther. Die Sauerländer feierten mit einem 5:3-Auswärtssieg am Freitag in Düsseldorf einen perfekten Saisonstart. Für Augsburg beginnt die Saison erst morgen.
Von den letzten sechs Duellen am Seilersee gewannen beide Mannschaften je dreimal. Zuletzt setzte sich der AEV mit 3:0 in Iserlohn durch.
Los geht es im Eisstadion am Seilersee um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brill und Yazdi.

 


Thomas Sabo Ice Tigers vs. Hamburg Freezers

 

 

Der Geheimfavorit startet in die neue Saison. Die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen die Hamburg Freezers. Während die Franken gestern noch spielfrei hatten, feierten die Hamburg Freezers mit einem 4:2-Sieg gegen Wolfsburg einen guten Saisonstart.
Nürnberg hat vor Beginn der Saison mächtig aufgerüstet und gilt nun als Geheimfavorit.
Von den letzten sechs Duellen in Nürnberg gewannen beide Mannschaften je dreimal. Nürnberg setzte sich zuletzt mit 3:2 gegen die Hanseaten durch.
Um 16:30 Uhr geht es in der Arena Nürnberger Versicherungen los. Geleitet wird das Spiel von den Herren Haupt und Piechaczek.

 

 

Straubing Tigers vs. Kölner Haie

 

 

Die Straubing Tigers haben im ersten Heimspiel der neuen Saison die Kölner Haie zu Gast. Den Niederbayern gelang am Freitag beim 3:1-Sieg in Berlin die erste Überraschung der neuen Saison. Auch die Haie starteten erfolgreich in die Saison, gewannen mit 3:2 n.P. gegen Krefeld.
In den letzten drei Jahren gewannen beide immer jeweils einmal in Straubing. Zuletzt setzten sich die Tigers mit 5:2 gegen die Domstädter durch.
Die Partie im Stadion am Pulverturm beginnt um 16:30 Uhr und wird geleitet von den Herren Aumüller und Lenhart.

 

 

Grizzly Adams Wolfsburg vs. Krefeld Pinguine

 

 

Zwei Teams, die am ersten Spieltag verloren haben, treffen in Wolfsburg aufeinander. Die Grizzly Adams Wolfsburg treffen auf die Krefeld Pinguine. Während Wolfsburg mit 2:4 in Hamburg verlor, konnte Krefeld bei der 2:3-Niederlage n.P. in Köln wenigstens noch einen Punkt holen.
Wolfsburg gewann die letzten sechs Heimspiele in Folge gegen die Pinguine. In der letzten Saison setzten sich die Niedersachsen sogar mit 10:2 gegen die Seidenstädter durch.
Los geht es in der Eisarena Wolfsburg um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Fischer und Hascher.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Hannover Scorpions

 

 

Der ERC Ingolstadt trifft im zweiten Heimspiel der Saison auf die Hannover Scorpions. Am Freitag unterlag der ERCI den Adler Mannheim knapp mit 1:2. Hannover hatte am Freitag spielfrei gehabt.
Ingolstadt gewann in der letzten Saison beide Heimspiele gegen Hannover und zudem auch beide Gastspiele in Niedersachsen.
Los geht es um 16:30 Uhr in der Saturn Arena. Hauptschiedsrichter sind die Herren Jablukov und Sicorschi.

 

 

EHC Red Bull München vs. Düsseldorfer EG

 

 

Der EHC Red Bull München startet mit einem Heimspiel in die neue Saison. Es ist das Duell der zwei Mannschaften, die mit einem neuen Namen in die neue Saison gehen. Die DEG verlor zum Auftakt gegen Iserlohn mit 3:5. Trotz Umbruch hielten die Rheinländer abger gut mit und kassierten erst im Schlussdrittel die beiden entscheidenden Gegentore.
München konnte nur eins der letzten beiden Heimspiele gegen die DEG gewinnen. Ein Sieg gegen die komplett umgekrempelte Mannschaft der DEG ist durchaus möglich.
Im Olympia-Eisstadion geht es um 16;30 Uhr los. Die Partie wird geleitet von den Herren Aicher und Schimm.

Neuauflage der Finalserie 2012: Eisbären zu Gast in Mannheim

Am 2. Spieltag kommt es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zur Neuauflage der letztjährigen Finalserie. Die Adler Mannheim empfangen um 17:45 Uhr (live bei Servus TV) den amtierenden Meister Eisbären Berlin. Dabei werden die Kurpfälzer sicherlich auf die Revanche brennen. Denn die Finalserie hatten die Mannheimer denkbar knapp verloren. Im vierten Spiel lagen die Adler 15 Minuten vor dem Ende mit 5:2 in Führung und hatten den Meisterpokal eigentlich schon sicher. Doch die Berliner drehten die Partie und gewannen noch mit 6:5 n.V. Letztendlich sicherten sich die Hauptstädter auch den DEL-Titel.

Mannheim feierte am Freitag einen gelungenen Saisonstart. Mit 2:1 setzten sich die Mannen von Coach Harold Kreis beim ERC Ingolstadt durch. Neuzugang Dennis Endras avancierte dabei mit 29 Paraden gleich zum Matchwinner.
Dagegen legten die Eisbären einen Fehlstart hin. Sie verloren mit 1:3 gegen Straubing und offenbarten dabei erhebliche Schwächen im Abschluss.

Die Berliner gewannen nur eins der letzten fünf Gastspiele in der SAP-Arena. Aber dieser Sieg war zugleich der wichtigste gewesen, denn er sorgte für den Ausgleich in der letztjährigen Finalserie. Zuvor kassierten die Eisbären vier Niederlagen am Stück. Davor waren es allerdings die Eisbären, die viermal in Folge in Mannheim die Oberhand behielten.

Eisbären Coach Don Jackson wird auch morgen wieder auf Constantin Braun, Sven Felski, Darin Olver und André Rankel verzichten müssen. Mannheim hat keine Ausfälle zu beklagen.

Los geht es in der SAP-Arena um 17:45 Uhr. Servus TV überträgt diese Partie ab 17:25 Uhr live. Hauptschiedsrichter sind die Herren Bauer und Klau.

DEL-Saison 2012/2013 – 1. Spieltag: Iserlohn stürmt an die Tabellenspitze – Mannheim siegt in Ingolstadt

Der 1. Spieltag der neuen Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist schon wieder Geschichte. Und mit dem Sieg der Straubing Tigers bei den Eisbären Berlin hat die neue Saison auch bereits die erste Überraschung erlebt. Das kleine rheinische Derby konnte Köln für sich entscheiden. Mannheim setzte sich im Duell zweier Favoriten in Ingolstadt durch, während Hamburg gegen Wolfsburg die Oberhand behielt. Die neu formierte Düsseldorfer Mannschaft kassierte derweil eine Heimniederlage gegen Iserlohn.

 

 

Düsseldorfer EG vs. Iserlohn Roosters 3:5 (0:1, 2:2, 1:2)

 

 

Die Düsseldorfer EG hat zum Auftakt mit 3:5 gegen die Iserlohn Roosters verloren. Dabei hielt die neu formierte Mannschaft der DEG lange mit, musste aber am Ende dann doch eine Niederlage einstecken.
Iserlohn legte gleich dreimal vor – Robert Hock (2.), Matt Tomassoni (22.) und Michael Wolf (36.). Doch die Rheinländer fanden stets eine Antwort auf die Rückstände – Marc-Anthony Zanetti (21.), Daniel Kreutzer (24.) und Marco Habermann (43.). Am Ende waren es Mark Ardelan (46.) und Mike York (54.) gewesen, die den Sauerländern den Auftakterfolg sicherten.
Auf Seiten der Roosters kassierte Thomas Holzmann eine Matchstrafe.
Die Iserlohn Roosters sind nach dem Erfolg erster Tabellenführer der neuen Saison, die DEG ist Zwölfter.

 

 

Hamburg Freezers vs. Grizzly Adams Wolfsburg 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)

 

 

Die Hamburg Freezers haben einen perfekten Saisonauftakt gefeiert. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg setzten sich die Hanseaten mit 4:2 durch.
Neuzugang Duvie Westcott sorgte in der 17. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie für die 1:0-Führung. Matt Dzieduszycki (20.) gelang aber noch im ersten Drittel der 1:1-Ausgleich (20.). Im Mitteldrittel schraubten David Wolf (24.) und Christoph Schubert (29.) innerhalb von fünf Minuten das Ergebnis auf 3:1 hoch. Matt Dzieduszycki brachte Wolfsburg zwar erneut heran (39.), doch Brandon Reid sorgte mit seinem Empty-Net-Goal für die endgültige Entscheidung (60.)
Hamburg ist Zweiter, Wolfsburg Dreizehnter.

 

 

ERC Ingolstadt vs. Adler Mannheim 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)

 

 

In der Neuauflage der letztjährigen Halbfinalserie behielten die Adler Mannheim beim ERC Ingolstadt mit 2:1 die Oberhand. Neuzugang Dennis Endras avancierte dabei mit 29 gehaltenen Schüssen gleich zum Matchwinner.
Frank Mauer hatte Mannheim in der 26. Minute in Führung gebracht. Doch Tim Conboy sorgte mit einer klasse Einzelleistung für den 1:1-Ausgleich (42.). Für die Entscheidung war dann Matthias Plachta zuständig, der Markus Janka beim 2:1 nicht gut aussehen ließ (46.). Plachta hatte Janke getunnelt.
Mannheim ist Vierter, Ingolstadt Elfter.

 

 

Kölner Haie vs. Krefeld Pinguine 3:2 n.P. (0:1, 2:1, 0:0/0:0, 1:0)

 

 

Das erste Servus TV-Livespiel gewannen die Kölner Haie mit 3:2 n.P. gegen die Krefeld Pinguine.
Dabei erwischte Krefeld den besseren Start. Boris Blank hatte in der 20. Minute zum 0:1 getroffen. Doch die Haie drehten durch Mirko Lüdemann (23.) und Neuzugang Ales Kranjc (38.) die Partie – 2:1. Daniel Pietta gelang jedoch postwendend der 2:2-Ausgleich.
Im Penaltyschießen verwandelte Neuzugang Chris Minard den entscheidenden Penalty.
Köln ist Fünfter, Krefeld Sechster.

Eisbären vs. Straubing (1:3) – Stimmen der Trainer

Don Jackson (Eisbären Berlin):

„Wir haben hart gearbeitet. Wir hatten viele Powerplay-Chancen, doch wir haben zu wenig geschosssen, viel zu oft gepasst. Straubings Torhüter hat gut gehalten. Wir müssen besser spielen.“


Dan Ratushny (Straubing Tigers):

„Wir sind sehr glücklich mit den drei Punkten. Ein Sieg in Berlin ist immer schwierig. Unser Torwart war stark. Auch unser Unterzahlspiel war stark. Ein positiver Start in die neue Saison.“

1:3 – Saisonauftakt geht in die Hose

 

EHC Eisbären Berlin vs. Straubing Tigers 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

 

 

WalkersBärenNews 2012/2013 – #6:

Die Eisbären Berlin haben zum Auftakt der neuen DEL-Saison eine bittere 1:3-Heimniederlage kassiert. Vor 14 100 Zuschauern in der nicht ausverkauften Berliner O2 World unterlagen die Hauptstädter den Straubing Tigers überraschend mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1). Eine Niederlage, mit der man nicht unbedingt gerechnet hatte. In diesem Spiel wurden mal wieder die Schwächen der Berliner deutlich, die vor dem Tor manchmal einfach zu umständlich spielen und den Puck am liebsten ins Tor tragen würden. Straubing zeigte sich vor dem Tor abgezockt. Dieses Spiel bot auf jeden Fall eine Menge Zündstoff, aber der Reihe nach.

Coach Don Jackson musste bin dieser Partie auf vier Spieler verzichten. Constantin Braun, Sven Felski und Darin Olver fehlten verletzungsbedingt. André Rankel war aufgrund einer Matchstrafe gesperrt. Im Tor setzte Jackson auf Stammkeeper Rob Zepp.

Vor dem Spiel wurden aber erst einmal Erinnerungen geweckt. Erinnerungen an die sechste DEL-Meisterschaft. Die beiden Kapitäne zogen zusammen mit zwei Fans den sechsten Meisterbanner unter das Hallendach der O2 World (siehe Bilder ganz unten).

Hinein ins erste Saisonspiel. Beide gingen von Anfang an ein hohes Tempo. Es ging gleich hoch her vor beiden Toren. Sowohl Rob Zepp (Berlin) als auch Jason Bacashihua (Straubing) standen sofort im Mittelpunkt des Spiels.
Das erste Tor des Spiels erzielten dann die Gäste aus Niederbayern. Straubing war gerade in Unterzahl, als den Eisbären ein Fehler unterlief. Blaine Down bedankte sich mit dem 1:0 (6.). Das erste DEL-Tor für Blaine Down.
Nach etwas mehr als acht Minuten folgte dann der erste „Power-Break“. Die Fans machten deutlich, was sie davon hielten („Ihr macht unser´n Sport kaputt“).
Die Eisbären hatten im Auftaktdrittel mehrmals die Gelegenheit in Überzahl zu spielen, doch man wollte es zu schön machen. Statt zu schießen passten die Berliner Spieler den Puck lieber, man hatte mal wieder das Gefühl, als ob die Eisbären den Puck ins Tor tragen wollten.

Wenn man dann doch mal zum Abschluss kam, stand Straubings neuer Goalie Jason Bacashihua im Weg.
Straubing war bei seinen Angriffen immer wieder gefährlich. Dennoch fiel im ersten Drittel kein weiterer Treffer mehr und somit ging es beim Stand von 0:1 in die erste Drittelpause.

Im Mitteldrittel erhöhten die Berliner den Druck. Doch es wurde nach wie vor zu umständlich gespielt. So kam es, dass es eher eine optische Überlegenheit war. Die Torschüsse waren meistens leichte Beute für Jason Bacashihua gewesen.
Trotzdem wurden die Berliner für ihre Bemühungen belohnt. Es lief die 28. Minute, als Barry Tallackson bei doppelter Überzahl den durchaus verdienten 1:1-Ausgleich erzielte.
Straubing wirkte jedoch nicht geschockt und fuhr weiterhin gefährliche Angriffe. In der 35. Minute kassierte Eisbären-Stürmer Mads Christensen eine Strafe wegen Beinstellens. Dieses Foul haben aber wohl nur die beiden Hauptschiedsrichter gesehen. Durch diese Fehlentscheidung ging Straubing dann erneut in Führung. Neun Sekunden dauerte das Powerplay nur, ehe Andy Canzanello von der blauen Linie erfolgreich war – 1:2.
Die Berliner waren fortan weiterhin bemüht, aber sie spielten nach wie vor zu kompliziert. Straubing ging so mit einer 2:1-Führung in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel dominierten die Eisbären dann nach Belieben. Doch zwingende Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Irgendwie bekamen es die Berliner nicht hin, einfach mal einen einfachen Angriff zu spielen. Sie spielten einfach zu kompliziert.
Als die Gastgeber dann in der Schlussphase ihre beste Phase des Spiels hatten, nahmen die beiden Hauptschiedsrichter ihnen jegliche Hoffnung auf Punkte in diesem Spiel. Was war passiert? Eisbären-Stürmer Matt Foy wurde im Torraum der Straubing per Stockschlag niedergestreckt. Alle rechneten nun mit einer Strafe für Straubing, doch es sollte ganz anders kommen. Denn Matt Foy durfte wegen Stockschlags auf die Strafbank. Eine Fehlentscheidung, die bittere Folgen hatte, nämlich den d
ritten Treffer der Gäste. Blaine Down versenkte den Puck im Tor der Berliner und sorgte 33 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung – 1:3 (60.).

Fazit:

Die Eisbären haben sich die Niederlage irgendwie selber zuzuschreiben. Sie spielten wie bereits erwähnt einfach zu kompliziert. Wie es einfacher geht, machte Straubing vor. Sie nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Die Spielweise der Niederbayern war schon hart an der Grenze gewesen. Aber letztendlich haben sie eben alles richtig gemacht und die drei Punkte mitgenommen.

Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter waren die Herren Brill und Krawinkel. Ihre Leistung war einfach nur miserabel gewesen. Die Beiden ließen eine klare Linie vermissen und pfiffen je nach Lust und Laune – und das auf beiden Seiten. Aber mir fallen zwei Szenen ein, die echt unglaublich waren. Eisbären-Verteidiger Henry Haase wurde hinter dem Straubinger Tor gehalten und gehakt. Als er sich wehrte und den Straubinger Spieler am Hals packte, kassierte er eine Strafe wegen Haltens, Unfassbar, wenn man bedenkt, dass die Aktionen des Straubinger zuvor unbestraft blieben. Und dann wäre da noch die bereits angesprochene Aktion gegen Matt Foy kurz vor Schluss. Der EHC-Neuzugang wurde niedergestreckt und kassiert dafür zwei Minuten. Da fällt einem nichts mehr zu ein.
Und dass die Schiedsrichter dann auch noch Eisbären-Coach Don Jackson ignorieren, als dieser an seiner Bande ausrastete, weil er mit der Leistung der Beiden nicht zufrieden war, lassen wir mal unkommentiert. Da will ein Trainer mit den Schiedsrichtern sprechen und diese ignorieren den Coach einfach. Ohne Worte…
Note 6-.


Fanstimmung:

Die Stimmung war gut gewesen. Die Fans haben alles gegeben und ihr Team nach allen Kräften unterstützt. Auch nach dem Spiel hat man die Mannschaft weiterhin angefeuert. Die Fans stehen eben in guten wie in schlechten Zeiten hinter ihren Eisbären.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Jason Bacashihua (Straubing Tigers/Torhüter)

2. Blaine Down (Straubing Tigers/Stürmer)

3. Jamie Arniel (Eisbären Berlin/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Am kommenden Freitag empfangen die Eisbären Berlin im zweiten Heimspiel der Saison die Düsseldorfer EG. Die Rheinländer stehen vor einer schweren Saison. Denn die DEG hat einen kompletten Umbruch vollzogen, nur fünf Spieler aus dem Vorjahreskader sind noch dabei.
Sollten die Eisbären am Sonntag auch in Mannheim verlieren, würden die Berliner schon früh in der Saison unter Druck stehen. Doch auch Düsseldorf startete mit einer Niederlage in die neue Saison.
Ich erwarte einen Sieg der Eisbären – 4:2.