Morgen in Krefeld: Finden die Eisbären zurück zu alter Stärke?

Am Dienstagabend steht für die Eisbären Berlin eine schwere Auswärtsaufgabe auf dem Programm. Der DEL-Rekordmeister reist zu den Krefeld Pinguinen. Die Eisbären haben in dieser Saison noch nicht zu ihrer Form gefunden und haben nach sechs Spielen lediglich sechs Punkte auf dem Konto. Spielerisch läuft bei den Berlinern bisher nicht viel zusammen, die Special Teams sind harmlos, in der Defensive macht man zu viele Fehler und zudem schafft man es nicht, über 60 Minuten starkes Eishockey zu spielen. Zuletzt waren es nur vereinzelte Phasen gewesen, in denen das Power-Hockey der Eisbären zum Vorschein kam.

Während man in Berlin mit dem Saisonstart also absolut nicht zufrieden sein kann, ist man in Krefeld mit dem Start in die Saison sehr zufrieden. Nach sechs Spieltagen stehen die Seidenstädter auf dem siebten Tabellenplatz und haben bereits neun Punkte auf dem Konto. Das sind zwar nur drei Punkte mehr als die Eisbären haben, aber zählte Krefeld vor Saisonbeginn nicht zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft. Die Pinguine galten vor der Saison für viele Experten als Außenseiter. Umso überraschender ist nun der Saisonstart des KEV gewesen. Continue reading

Walkers Wochenend-Fazit #3

Das dritte Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns und es wird mal wieder Zeit, ein kurzes Fazit zu ziehen. Welche Mannschaften haben am meisten überzeugt und welche Mannschaften haben eher enttäuscht.

Gewinner des Wochenendes:

Die Kölner Haie sind nach wie vor nicht zu stoppen. Am Wochenende hatten die Domstädter zwei Heimspiele gehabt und diese auch gewonnen. Das rheinische Derby gegen Düsseldorf gewann man mit 3:2 n.V. und am Sonntag folgte gegen Hamburg ein weiterer knapper Sieg (4:3). Die Haie verteidigten damit ihre Tabellenführung, stehen nun bei 16 von 18 möglichen Punkten. Die Zeiten der Krise scheinen in Köln wohl endgültig vorbei zu sein. Köln findet endlich zu alter Stärke zurück.

 

Die Adler Mannheim haben die richtige Antwort auf die erste Saisonniederlage (3:4 in Augsburg) gegeben. Die Kurpfälzer gewannen beide Spiele am Wochenende und bleiben damit Tabellenführer Köln dicht auf den Fersen. Am Freitag setzte man sich im Spitzenspiel gegen Nürnberg mit 3:2 durch, gestern folgte dann ein 4:2-Sieg in München. Mit 15 Punkten hat Mannheim als Tabellenzweiter nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Köln. Continue reading

DEL-Saison 2012/2013 – 6. Spieltag: Köln bleibt an der Spitze – Augsburg sorgt weiter für Furore

Auch am sechsten Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Kölner Haie einen Sieg gefeiert und bleiben damit nach wie vor an der Tabellenspitze. Die ärgsten Verfolger der Domstädter sind die Adler Mannheim und die Augsburger Panther, die beide ihre Auswärtsspiele gewannen. Derweil kassierte die Düsseldorfer EG die zweite Derby-Niederlage am Wochenende.

 

Die Kölner Haie haben das Spitzenspiel gegen die Hamburg Freezers mit 4:3 (1:0, 2:3, 1:0) gewonnen und verteidigten somit die Tabellenführung. Hamburg rutschte auf Platz Sechs ab.

Dabei hatten die Haie zunächst eine 2:0-Führung verspielt gehabt. Chris Minard und Daniel Tjärnqvist hatten für den KEC getroffen, doch Nicolas Krämmer, David Wolf und Thomas Oppenheimer hatten die Partie in nur drei Minuten gedeht gehabt. Doch auch die Haie schlugen zurück. Andreas Holmqvist und Ex-Eisbär Alex Weiß machten aus dem 2:3 ein 4:3.

 

Die Adler Mannheim haben ihr Gastspiel beim EHC Red Bull München mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0) gewonnen und bleiben damit weiterhin Zweiter in der Tabelle, während München auf den letzten Platz zurückfiel.

Mannheim legte bereits im ersten Drittel den Grundstein zum Sieg,als man nach zehn Minuten schon 3:0 führte. München kam zwar nochmal auf 2:3 heran, doch am Ende reichte es zu keinem weiteren Treffer mehr. Frank Mauer sorgte mit dem 4:2 für die Entscheidung. Bei den Mannheimern gab NHL-Spieler Marcel Goc drei Torvorlagen. Continue reading

Eisbären vs. Hannover (2:4): Stimmen zum Spiel

 

Eisbären Berlin vs. Hannover Scorpions 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)

Stimmen zum Spiel:

 

 

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben gegen eine hungrige Mannschaft verloren. Wir müssen besser spielen, ohne Frage. Wir haben zu viele Fehler in der Defensive gemacht. Wir haben am Ende des Spiels Druck gemacht, aber das ist nicht genug. Schade, wir haben mit Julian Talbot einen wichtigen Spieler verloren.

 

Igor Pavlov (Trainer Hannover Scorpions):

In Berlin muss man hart kämpfen, um Punkte zu gewinnen. Wir haben uns durch unsere Zweikämpfe den Sieg und die Punkte hart erkämpft. Ich bin sehr froh, dass wir drei Punkte aus Berlin mit nach Hause nehmen. Der Sieg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Meine Mannschaft hat einen guten Schritt nach vorne getan in Richtung Selbstvertrauen. Es tur mir leid, was mit Herren Talbot passiert ist. Aber es war ein fairer Check gewesen. Wir wünschen ihm keine schwere Verletzung und gute Besserung.

 

Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin):

Hannover ist ein ganz klarer Gegner, den man schlagen muss mit unserer Qualität. Die ersten beiden Drittel haben wir absolut schlecht gespielt. Im dritten Drittel haben wir besser gespielt, da haben wir Eisbären-Eishockey gezeigt. Aber das reicht nicht aus. Wir haben viele Torchancen zum Schluss gehabt, aber da müssen wir eiskalt werden. Ich denke, das dritte Drittel ist ein guter Ansporn für Dienstag.

 

Jens Baxmann (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir sind sehr verärgert. Wir wollten ein Sechs-Punkte-Wochenende, aber das hat nicht geklappt. Nach dem 1:0 haben wir den Faden verloren. Am Ende haben wir nochmal ordentlich Druck gemacht, stark gekämpft. Uns fehlt es zur Zeit aber am Abschluss. Hannover hat sehr gut verteidigt.

2:4 – Eisbären auf dem Weg in die Krise

Ausgabe #9

So langsam aber sicher rutschen die Eisbären immer tiefer in die erste Krise der noch jungen Saison. Am Sonntagnachmittag kassierten die Berliner vor 13.800 Zuschauern in der mal wieder nicht ausverkauften O2 World eine 2:4-Niederlage (1:1, 0:2, 1:1) gegen die bis dahin noch sieglosen Hannover Scorpions. Ein Spiel, wo man erneut die großen Schwächen der Berliner sah. Der Spielaufbau gelingt nach wie vor zu selten. Es werden weiterhin zu viele Fehlpässe gespielt. So wirklich als Team scheinen die Jungs da nicht mehr zusammenspielen. Die Spieler versuchen es zu oft mit Einzelaktionen. Spielerisch war das schon sehr schwach von den Eisbären, die lediglich zehn Minuten im Schlussdrittel ordentlich Druck aufbauen konnten und dort beinahe noch zum Ausgleich gekommen wären. Man konnte von Glück reden, dass der Gegner heute nicht Mannheim und Köln war, denn die hätten das Team von Don Jackson wahrscheinlich auseinander genommen.

Vor dem Spiel wurde Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann erst einmal für sein 500. DEL-Spiel geehrt.
In der Aufstellung gab es eine Änderung im Tor. Rob Zepp kehrte für Sebastian Elwing zurück ins Tor. In der Verteidigung konnte Don Jackson wieder auf Jimmy Sharrow zurückgreifen, dagegen fehlte aber Henry Haase. Der Youngster war heute für den Kooperationspartner FASS Berlin im Einsatz. Continue reading

Heute gegen Hannover: Jubiläum für Jens Baxmann

Heute Nachmittag (16:30 Uhr/O2 World) treffen die Eisbären Berlin auf die Hannover Scorpions. Es ist das Duell des Tabellenneunten gegen den Tabellenletzten. Beide Mannschaften können mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein. Die Berliner haben nur zwei der ersten fünf Spiele gewonnen, Hannover hat sogar beide Auftritte verloren.

 

Die ersten fünf Auftritte der Eisbären waren nicht wirklich berauschend gewesen. Die beiden Siege kann man als „Arbeitssiege“ bezeichnen. Spielerisch läuft noch nicht viel zusammen beim sechsfachen DEL-Meister. Zu oft unterlaufen den Eisbären Fehler im Spielaufbau, zu oft kommen Pässe nicht an und die Defensive zeigte sich bisher auch nicht nicht wirklich sicher. Zudem konnten auch die Special Teams bis jetzt nicht überzeugen. Das Powerplay wird einfach zu umständlich gespielt. Statt mal zu schießen, passt man lieber noch einmal und noch einmal. Wie man ein Powerplay effektiv nutzen kann, wurde den Berlinern in dieser Saison schon mehrfach gezeigt – zuletzt am Freitag von München.

Doch auch beim Gegner der Eisbären läuft es derzeit nicht rund. Die Niedersachsen haben zwar erst zwei Saisonspiele bestritten, dennoch finden sich die Mannen von Coach Igor Pavlow schon wieder im Tabellenkeller wieder. Zwei Niederlagen und 1:7-Tore lautet die Bilanz der ersten beiden Spiele.

Bei den Eisbären kehrt Verteidiger Jimmy Sharrow nach seiner Matchstrafe zurück ins Team. Dafür wird Verteidiger Henry Haase Coach Don Jackson heute nicht zur Verfügung stehen. Haase wird heute für den Kooperationspartner der Eisbären, FASS Berlin, auflaufen. Desweiteren fallen nach wie vor Constantin Braun, Sven Felski, Darin Olver und Dominik Bielke aus. Im Tor wird Stammkeeper Rob Zepp wieder stehen. Am Freitag stand dort ja noch Neuzugang Sebastian Elwing.

Los geht es in der Berliner O2 World um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Yazdi.

Die Aufstellung der Eisbären für das Heimspiel gegen Hannover:

Tor: Rob Zepp, Sebastian Elwing

Verteidigung: Jimmy Sharrow, Thomas Supis, Frank Hördler, Jens Baxmann, Max Faber, Mark Katic

Angriff: Jamie Arniel, Laurin Braun, T.J. Mulock, Vincent Schlenker, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Julian Talbot, Daniel Weiß, Mads Christensen, Tyson Mulock, Matt Foy

Eisbären vs. München (3:2): Stimmen zum Spiel

 

EHC Eisbären Berlin vs. EHC Red Bull München 3:2

Stimmen zum Spiel

 

 

 

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

München war die bessere Mannschaft im ersten Drittel. Sie hatten viele Torchancen direkt vor unserem Tor. Wir waren zu Beginn nicht bereit gewesen, sind aber während des Spiels besser geworden. Die Verteidigung ist immer besser geworden. Wir haben zwei Powerplaytore gschossen. „Basti“ (Sebastian Elwing) hat von Anfang an gut gehalten.

 

Pat Cortina (Trainer EHC Red Bull München):

Glückwunsch an Sebastian Elwing für seinen ersten Sieg mit den Eisbären. Es tut mir leid für meine Männer. Wir haben gut gekämpft. Das erste Drittel war gut, wir hatten viele Torchancen. Wir waren gut in der Defensive. In den ersten zehn Minuten des letzten Drittels war Berlin besser. Unsere zwei Powerplaytore waren wichtig, da es im Powerplay bei uns bisher nicht gut lief.

 

André Rankel (Stürmer Eisbären Berlin):

Wir haben hart gearbeitet. Das erste Drittel lief nicht nach unseren Vorstellungen, wir waren verkrampft. Im zweiten Drittel haben wir die Fehler abgestellt und im dritten Drittel lief dann alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Im Moment fehlt uns aber vor dem Tor der nötige Killerinstinkt.

 

Sebastian Elwing (Torhüter Eisbären Berlin):

Das erste Drittel war gar nicht gut gewesen. Wir waren gar nicht richtig anwesend und hatten Glück, dass es zur Pause noch 0:0 stand. Danach haben wir aber gezeigt, was wir können. Aber es ist noch mehr drin. Der Sieg war sehr wichtig. Ein guter Grundstein für das Wochenende.

 

DEL-Saison 2012/2013 – 5. Spieltag: Köln weiter ungeschlagen – Augsburg mit erster Niederlage

Der 5. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL ist Geschichte und die Kölner Haie bleiben weiterhin Tabellenführer. Die Haie entschieden das große rheinische Derby gegen Düsseldorf für sich und bleiben damit weiterhin ungeschlagen. Dagegen kassierten Augsburg heute Abend die erste Saisonniederlage. Derweil bleibt Hannover Tabellenletzter.

 

Die Kölner Haie haben sich auch von der Düsseldorfer EG nicht stoppen lassen. Die Domstädter setzten sich gegen den Erzrivalen mit 3:2 n.V.  (2:1, 0:0, 0:1/1:0) durch und bleiben damit Tabellenführer der DEL. Die DEG steht derzeit auf Platz Zehn.

Dabei erwischte Düsseldorf den besseren Start. Alex Henry mit der 1:0-Führung (14.). Doch Ales Kranjc (14.) und Chris Minard (18.) sorgten für die 2:1-Führung der Haie. Niki Mondt sorgte in der 49. Minute dafür, dass es in die Verlängerung ging. Dort avancierte Ales Kranjc zum Matchwinner. Er erzielte in der 62. Minute den 3:2-Siegtreffer. Continue reading

3:2 – Eisbären mit Arbeitssieg gegen München

Ausgabe #8:

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend vor 13.900 Zuschauern in der erneut nicht ausverkauften O2 World einen Arbeitssieg gefeiert. Gegen den EHC Red Bull München setzten sich die Berliner mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) durch. Doch auch heute war die Leistung des DEL-Rekordmeisters nicht berauschend gewesen. Nach wie vor läuft nicht viel zusammen bei den Eisbären. Für München hatte es heute jedoch gereicht.

Eisbären Trainer Don Jackson hatte vor dem Spiel einen Wechsel auf der Torhüterposition vorgenommen. Er nahm Stammgoalie Rob Zepp raus und stellte dafür Sebastian Elwing ins Tor. Für Elwing war es also ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein das Saisondebüt gewesen.

Hinein ins Spiel. Das erste Drittel bot nicht so viele Höhepunkte. Man merkte beiden Teams an, dass sie keinen guten Saisonstart hingelegt hatten. Immer wieder gab es Fehler im Spielaufbau und viele Fehlpässe. Nur selten nahm das Spiel in den ersten 20 Minuten an Fahrt auf. Vor den Toren war nicht viel los gewesen. Die Gäste aus München hatten jedoch im ersten Drittel mehr auf das Tor geschossen als die Hausherren (11:5). Doch eine wirklich hochkarätige Chance war nicht dabei gewesen. Beim Stand von 0:0 ging es in die erste Drittelpause. Continue reading