Ausgabe #5:

Die Eisbären Berlin haben erfolgreich Revanche genommen für das letzte Heimspiel gegen die Hamburg Freezers, welches mit 4:7 verloren ging. Im zweiten Heimspiel der neuen DEL-Saison gewannen die Hauptstädter nämlich klar und deutlich mit 7:3 (0:0, 4:3, 3:0) gegen die Hanseaten, welche damit die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel kassierten. Die Eisbären hingegen feierten im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg und zugleich den zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel. Und diesen Sieg hatten sich die Berliner auch redlich verdient, denn ab dem zweiten Drittel waren die Eisbären die spielbestimmende Mannschaft, welche sich auch von einer kurzen Schwächephase im Mitteldrittel nicht beirren ließ und Hamburg am Ende deutlich die Grenzen aufzeigte.

Barry Tallackson versucht, Freezers-Goalie Sébastien Caron zu überwinden. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)
Chefcoach Jeff Tomlinson musste auf Florian Busch, Mark Bell, Jonas Müller, John Koslowski und Vincent Schlenker verzichten. Dagegen gab der finnische Stürmer Antti Miettinen sein DEL-Debüt im Trikot der Eisbären Berlin. Im Tor stand erneut Stammgoalie Petri Vehanen.
Das erste Drittel ist eigentlich recht schnell erzählt. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, viele Torraumszenen gab es daher nicht zu sehen. Beide waren eher auf ihre Defensive konzentriert. Mit zunehmender Spieldauer suchten dann aber beide Mannschaften immer mal wieder den Weg zum Tor, die Eisbären dabei mit leichten Vorteilen, doch Tore sollten im ersten Drittel keine fallen.
Das erste Drittel bot den 12.160 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof also kaum Highlights, dafür wurden die Zuschauern im zweiten Drittel aber deutlich entschädigt. Sage und schreibe sieben Tore sollten im Mitteldrittel fallen, aber der Reihe nach.
Direkt in der ersten Minute des zweiten Drittels musste Hamburgs Verteidiger Mathieu Roy wegen Haltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Eisbären nutzten dieses Powerplay aus. Petr Pohl mit dem Pass zu Frank Hördler, der zog von der blauen Linie ab, T.J. Mulock hielt die Kelle in den Schuss und fälschte den Puck so unhaltbar für Freezers-Goalie Sébastien Caron ab – 1:0 (23.). Dieser Treffer war der Auftakt in ein fulminantes zweites Drittel.
Hamburg hatte kurz nach dem Gegentor die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Julian Jakobsen scheiterte an Bären-Keeper Petri Vehanen. In der 25. Spielminute musste Roy erneut auf die Strafbank, diesmal wegen Stockchecks. Und auch diese Überzahl wussten die Eisbären zu nutzen. Über T.J. Mulock und Neuzgang Antti Miettinen kam der Puck in den Slot zu Julian Talbot, welcher den Puck irgendwie im Tor versenken konnte – 2:0 (27.).
Nur 62 Sekunden später waren die Fans der Eisbären schon wieder am jubeln. Die Eisbären nun in einem wahren Spielrausch, konnten sofort

Petri Vehanen, Casey Borer und Henry Haase in Erwartung eines Hamburger Torschusses. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)
nachlegen. Petr Pohl legte den Puck rüber zu Matt Foy, welcher Caron nach kurzer Verzögerung umkurven konnte und den Puck ins Tor schoss – 3:0 (28.).
Und weiter ging es Schlag auf Schlag. Zwei Minuten nach dem 3:0 konnten die Hanseaten ein erstes Lebenszeichen senden. Kevin Clark hatte abgezogen, Petri Vehanen ließ nur prallen und Jerome Flaake staubte ab – 3:1 (30.).
28 Sekunden nach dem Anschlusstreffer der Hamburger hatte Matt Foy die große Chance, den alten Abstand wieder herzustellen, doch sein Schuss ging nur an die Latte.
In der 33. Spielminute hatte Matt Foy dann aber mehr Glück, als er einen Pass von Barry Tallackson in Überzahl zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend verwertete – 4:1 (33.).
Alles schien nun für die Eisbären zu laufen, doch die Gäste von der Elbe kamen noch einmal zurück. Innerhalb von zwei Minuten konnten die Freezers auf 4:3 verkürzen. Zunächst war es Kevin Schmidt, der im Chaos vor dem Tor von Vehanen den Überblick behielt und zum 4:2 einschießen konnte (35.). Kevin Clark machte es dann zwei Minuten später endgültig wieder spannend, als er einen Schuss von Jerome Flaake unhaltbar für Vehanen abfälschte und so auf 4:3 verkürzte (37.).
Dieser Treffer war zugleich der Schlusspunkt unter diesem torreichen zweiten Drittel. Die Eisbären retteten eine knappe 4:3-Führung in die Kabine. Continue reading


Denn am Sonntag sah man eine komplett andere Eisbären-Mannschaft beim Heimspiel-Auftakt gegen die Straubing Tigers. Nur zu Beginn tat man sich mit den defensiv eingestellten Niederbayern schwer. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm man die Spielkontrolle und spielte die Tigers mit teils wunderschönen Kombinationen schwindelig. Julian Talbot (PP) und Darin Olver sorgten für eine hoch verdiente 2:0-Führung nach 20 Minuten.

Vorh

ang auf für die 21. Spielzeit der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am morgigen Freitag beginnt die neue DEL-Saison und dann wird der amtierende Deutsche Meister ERC Ingolstadt von der Konkurrenz gejagt. 136 Tage nach dem Sensations-Coup der Oberbayern nimmt die DEL also ihren Spielbetrieb wieder auf. Und bereits am ersten Spieltag erwarten die Fans zwei echte Leckerbissen. So empfangen die Adler Mannheim z.B. den Titelträger Ingolstadt zum Saisonauftakt. Ingolstadt erhofft sich natürlich die Titelverteidigung, was laut den Experten aber nicht für möglich gehalten wird. Mannheim gilt als einer der Top-Favoriten auf den Titel und will das natürlich sofort gegen die Panther unter Beweis stellen. In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften ebenfalls aufeinander, Mannheim gewann deutlich mit 5:0. 
g trifft der Vorrundensieger der letzten DEL-Saison auf Mitfavorit Red Bull München. Diese wollen sich endlich den Traum von der ersten Meisterschaft erfüllen und haben sich dafür die Dienste des DEL-Rekord-Trainers Don Jackson gesichert. Dieser verfügt zwar über einen Kader voller guter Einzelspieler, nur müssen diese auch als Mannschaft harmonieren. Aber wenn einem das gelingen kann, dann ist es Don Jackson.
er Kölner Haie muss zum Saisonbeginn bei den Straubing Tigers antreten. Nach zwei verlorenen Endspielserien in Folge wollen die Haie nun im dritten Anlauf endlich den DEL-Pokal wieder in die Domstadt holen. Der Gegner der Kölner hat als einzige Mannschaft in der DEL seinen Etat gesenkt. Viel erwarten darf man in der neuen Saison von den Niederbayern also nicht. Denn die Konkurrenz im Kampf um Platz Zehn hat zu stark aufgerüstet.
zzl
y Adams Wolfsburg haben sich in den letzten Jahren zu einer Top-6-Mannschaft entwickelt, mit der man auch in der neuen Saison wieder rechnen muss. Der Auftaktgegner Düsseldorf hat sich im Vergleich zur Vorsaison ordentlich verstärkt. Man will sich endlich wieder für die Play-Offs qualifizieren. Ob es damit klappt, bleibt abzuwarten. Wenn überhaupt sollte die DEG die Pre-Play-Off-Ränge ins Auge fassen.
Die Iserlohn Roosters empfangen die Krefeld Pinguine. Die Sauerländer haben sich gut verstärkt und wollen auch in dieser Saison die Play-Offs wieder erreichen. Krefeld war in den letzten beiden Jahren die Überrraschungsmannschaft der Liga. Die Pinguine haben auch in dieser Saison wieder das Potenzial dafür.
Die letzte Partie des 1. Spieltages steigt in Schwenningen, wo die Wild Wings die Thomas Sabo Ice Tigers empfangen. Die Wild Wings haben sich durchaus gut verstärkt und wollen diese Saison die Pre-Play-Offs erreichen. Auf jeden Fall ist der Kader stärker als der vom Vorjahr, ob es aber für Platz Zehn reicht, ist fraglich.