Samstag 07.03.2026
Im Welli brennt noch Licht, HALBFINALE ist angesagt und wie immer geht es gegen Budapest.
1. Drittel
Die Eisbärinnen starteten wach und konzentriert in die Partie – deutlich präsenter als die Budapesterinnen, die zwar mit einzelnen guten Aktionen aufwarteten, aber durch viele Fehlpässe immer wieder den Spielfluss unterbrachen. Bereits in der 1. Minute mussten die Eisbärinnen in Unterzahl: #20 LAURENCE Ellen wurde wegen Beinstellen auf die Strafbank geschickt. Doch das scherte die Eisbärinnen wenig – im Gegenteil: #7 FELDMEIER Franziska (Assists: #34 HAIDER / #22 FIEDLER) nutzte die Situation eiskalt und erzielte das 1:0 in Unterzahl (SH1).
In der 9. Minute folgte eine starke Druckphase der Eisbärinnen, die direkt auf das 2:0 drängten. Eine Budapesterin hatte sich dabei kurz allein vor Torhüterin Lilly Ann durchgespielt – doch die parierte den Schuss bravourös. Ab der 11. Minute fanden beide Teams ihren Rhythmus: Die Kommunikation auf dem Eis stimmte, die Zweikämpfe an den Banden wurden intensiver, und die Eisbärinnen unterstützten sich hervorragend gegenseitig. Einzig ungenaue Pässe brachten die Eisbärinnen mitunter selbst in Bedrängnis – Chancen, die Budapest konsequent zu nutzen versuchte.
2. Drittel
Zu Beginn des zweiten Drittels erhöhte Budapest den Druck, doch Lilly Ann stand erneut sicher im Tor und verhinderte den Anschlusstreffer. Die Sturmreihe um Franziska Feldmeier und Celina Haider, die bereits im ersten Drittel aufgefallen war, machte nahtlos weiter. In der 24. Minute nutzte Budapest dann ein Powerplay zum Ausgleich – 1:1.
Das Spiel wurde zwischenzeitlich etwas zerfahrener, geprägt von häufigen Icings und Fehlpässen auf Seiten der Budapesterinnen. Die Eisbärinnen agierten dagegen mit frühem Forechecking und erarbeiteten sich darüber immer wieder gute Einschussmöglichkeiten. In der 29. Minute drängten die Eisbärinnen im Powerplay auf die erneute Führung – und wurden belohnt: #20 LAURENCE Ellen traf mit Assist von #15 WALSH zum 2:1 (EQ, 32. Minute).
Kaum war das erste Powerplay beendet, durften die Eisbärinnen gleich wieder ran. Das hatte sich allerdings nach exakt zehn Sekunden erledigt: Mathilda Heine musste wegen unerlaubten Körperangriffs auf die Strafbank – weiter ging es 4-gegen-4, munter und offen.
Und dann: TOOOOOOOR! In der 36. Minute erzielte #54 BOTTHOF Tabea (Assists: #18 HEINE / #34 HAIDER) das 3:1. Tabea schnappte sich den Puck, nahm Fahrt über die neutrale Zone auf, hatte viel Eis vor sich und zog ab. Torhüterin TÓTH Zsófia konnte den ersten Schuss noch parieren – doch Tabea war zur Stelle, schnappte sich den Rebound und netzte zum 3:1 ein. Stark! Die Eisbärinnen erhöhten den Druck weiter, merkten: da geht noch mehr. Was zu Beginn des Drittels noch schleppend gewirkt hatte, wich nun Schnelligkeit und Passgenauigkeit.
3. Drittel
Das dritte Drittel begann mit Unterzahl Nummer drei für die Eisbärinnen – Celina Haider musste wegen Beinstellen runter. Das Penalty Killing funktionierte aber gut: Die Eisbärinnen schossen den Puck konsequent aus der eigenen Zone, Schläger und Beine waren zum Blocken zur Stelle – und im Ernstfall stand Lilly Ann im Tor. Direkt im Anschluss folgte die vierte Unterzahl, ehe in der 47. Minute Budapest ebenfalls eine Strafe kassierte und beide Teams wieder 4-gegen-4 spielten. Keine der beiden Mannschaften kassierte dabei ein Gegentor.
In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein offenes, intensives Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten. In der 54. Minute hatten die Budapesterinnen einen gefährlichen 3-gegen-2-Konter – den sie fast perfekt ausgespielt hätten. Doch erneut war Lilly Ann Riesner zur Stelle und parierte glänzend.
2:22 Minuten trennten die Eisbärinnen noch vom zweiten Sieg in dieser Serie. Budapest nahm eine Auszeit und zog die Torhüterin für einen zusätzlichen Feldspieler. In der 59. Minute gelang Budapest noch der Anschlusstreffer zum 2:3 – doch es war zu spät. Die Eisbärinnen brachten den Vorsprung über die Zeit und gewannen nach 60 Minuten verdient. Serienführung!
Ausblick
Im vierten Halbfinalspiel treffen die Eisbärinnen erneut im Wellblechpalast auf Budapest – und haben die Chance, den Finaleinzug perfekt zu machen! Also: Kommt und unterstützt unsere Frauen! Auch Memmingen steht bereits im Finale der DFEL – sie besiegten Ingolstadt am Samstag mit 4:0 und gewannen die Serie 3:0.
































