Walkers Meinung zum ersten DEL-Wochenende der Saison 2015/2016

logo_WsM1516DEL-LogoDas lange Warten auf die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hatte am Freitagabend endlich ein Ende gehabt. Die neue Saison begann und endlich konnten sich die Eishockey-Fans wieder in die heimischen Arenen und Hallen begeben. Für manche Vereine und deren Fans war die Sommerpause einfach zu lang gewesen, so auch für unsere Eisbären und uns Fans. Gut sechs Monate mussten wir auf das erste Ligaspiel unserer Mannschaft warten.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgUmso glücklicher waren wir, als dann auch noch das erste Saisonspiel so super lief und man Nürnberg mit 5:2 nach Hause schickte und sich zugleich an die Tabellenspitze setzte. Diese musste man aber bereits heute Nachmittag wieder abgeben, als man in Iserlohn knapp mit 2:3 verlor. Dennoch hatte man vor allem am Freitag bereits gute Ansätze gesehen, welche auf eine gute Saison hoffen lassen. Auch schön zu sehen, dass Florian Busch anscheinend wieder zur alter Stärke zurück findet. Nach dem ersten DEL-Wochenende ist „Buschi“ mit zwei Toren und zwei Vorlagen Top-Scorer der Eisbären. Damit hat nun wirklich keiner gerechnet.

125px-Straubing_tigers_logoNicht damit gerechnet ist auch das richtige Stichwort für den Saisonstart der Straubing Tigers. Denn die Niederbayern sind nach den ersten beiden Spieltagen tatsächlich Spitzenreiter in der Liga. Sechs Punkte aus zwei Spielen bei einem Torverhältnis von 10:4 – damit hat niemand vor der Saison gerechnet. Am Freitag erkämpfte man sich einen 2:1-Heimsieg gegen Iserlohn, Sonntag feierte man dann einen sehr überraschenden Kantersieg in Krefeld, wo man mit 8:3 das Eis als Sieger verließ. Wenn man bedenkt, wie Straubing letztes Jahr in die Saison gestartet ist (nur drei Siege aus den ersten 21 Spielen), ist das schon sehr bemerkenswert. 

grizzlys-wolfsburg-logoMal wieder seine Konstanz bewiesen haben die Grizzlys Wolfsburg. Seit Jahren sind die Niedersachsen die Mannschaft mit der konstantesten Leistung in der Liga. Und das, obwohl Wolfsburg nicht gerade zu den finanzstärksten Teams der Liga gehört. Am ersten Wochenende der neuen Saison feierten die Grizzlys ein 2:0-Heimsieg gegen Düsseldorf und einen 3:2-Auswärtssieg in Schwenningen. Bedeutet Platz Zwei nach Spieltag Zwei. Die Wolfsburger haben es die letzten Jahre mehrfach bewiesen, dass mit Ihnen zu rechnen ist. Auch ein schlechter Saisonstart hält sie nicht davon ab, am Ende der Hauptrunde doch noch die Play-Offs zu erreichen.

130px-Koelner-haie-logo_svgDie Kölner Haie hatten nach zwei Vizemeisterschaften in der vergangenen Saison als Elfter die Play-Offs verpasst. In der Sommerpause haben die Domstädter ihren Kader gehörig umgekrempelt und sich sehr gut verstärkt. Was sich gleich am ersten Saison-Wochenende bemerkbar gemacht hat. Die Haie hatten ein durchaus schweres Auftakt-Wochenende mit Spielen gegen München und in Nürnberg. Dennoch gewannen die Kölner beide Spiele und sicherten sich fünf Punkte. Freitag gewann man mit 3:2 n.P. gegen München, heute ließ man ein 4:2-Sieg in Nürnberg folgen. Die Transferpolitik der Kölner Haie hat sich bisher ausgezahlt. Mal sehen, wo es in dieser Saison hingeht für die Haie.

125px-Adler-Mannheim-logo_svgDer absolute Top-Favorit auf die Meisterschaft, Titelverteidiger Adler Mannheim, hat einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt. Drei Punkte aus zwei Spielen und Platz Zehn nach den ersten beiden Spielen entsprechen nicht den Erwartungen der Adler. Die Leistung war bisher auch noch nicht so berauschend. Freitag siegte man nur mit Ach und Krach 1:0 gegen Schwenningen. Den ersten Härtetest der Saison verloren die Kurpfälzer dann heute Nachmittag mit 2:4 in München. Trotz hochkarätig besetzten Kader ist in Mannheim noch viel Luft nach oben. 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgLuft nach oben, und zwar deutlich, gilt auch für die Thomas Sabo Ice Tigers. Die Franken starten eigentlich in jede Saison mit hohen Zielen, welche sie am Ende nicht wirklich erreichen. Den Saisonstart hat man sich in Nürnberg sicherlich auch anders vorgestellt. Tabellenletzter nach zwei Spieltagen mit null Punkten und 4:9-Toren. Damit hatte man in Nürnberg nicht gerechnet, wenn gleich man sagen muss, dass das Auftakt-Programm mit Spielen in Berlin und gegen Köln auch nicht gerade einfach war. Ob das bisherige Abschneiden der Ice Tigers mit dem langfristigen Ausfall von Stammgoalie Jochen Reimer zusammen hängt, ist eher fraglich. Denn sein Backup Andreas Jenike konnte in den ersten beiden Spielen durchaus überzeugen. Überzeugen konnte auch Nürnbergs Torjäger Patrick Reimer in den ersten beiden Spielen. Drei Tore hat der deutsche Nationalspieler schon wieder auf dem Konto. Damit gehen drei der vier Nürnberger Saisontore auf sein Konto. 

[eisbaerlin.de_10] Heute vor zehn Jahren…

Heute vor zehn Jahren wurden die Eisbären Berlin zum ersten Mal deutscher Eishockey-Meister.

Heute vor 10 Jahren:
Die Eisbären Berlin gewinnen das dritte Finalspiel gegen die Adler Mannheim mit 4:1 (Serie 3:0) und werden erstmals Deutscher Meister in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Es war der Beginn der Berliner Dominanz. Es folgten bis 2013 sechs weitere Meisterschaften. Unglaublich, wie lange das schon wieder her ist.
Einmal Eisbär, Immer Eisbär!
In guten wie in schlechten Zeiten!!!
NUR DER EHC!
‪#‎walker‬

Quelle: https://www.facebook.com/eisbaerlin.fanclub/posts/10152897224608865

Hier noch einmal die letzten Sekunden des Spiel aus Sicht des F-Blocks:

Auch wurde an diesem Tag unser FanClub mit damals vier Mitgliedern gegründet. Hier im Blog gibt es bis zum Start der neuen Saison die eine oder andere Geschichte aus den letzten zehn Jahren zu lesen…

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2:3 in Mannheim: Zwei Gegentore in der Schlussphase – Rückschlag für die Eisbären im Kampf um Platz Sechs

125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben am Dienstagabend den DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim mit 2:3 (1:1, 1:0, 0:2) verloren. Im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation war es ein Rückschlag gewesen, denn durch die Niederlage rutschten die Berliner auf den achten Platz in der Tabelle ab. Auf den Sechsten Düsseldorf hat man nun fünf Punkte Rückstand. Es sieht also immer mehr nach einer Teilnahme an den Pre-Play-Offs aus.

Eisbären-Trainer Uwe Krupp musste wie bereits am Sonntag gegen Nürnberg auch in Mannheim auf Constantin Braun, Mark Bell und Casey Borer verzichten. Im Tor stand erneut Petri Vehanen.

Im ersten Drittel hatten die Kurpfälzer ein deutliches Chancenplus, zwölf Torschüsse gaben die Adler auf das Berliner Tor ab, die Eisbären schossen nur sechsmal auf das Tor der Mannheimer. Und dennoch stand es nach den ersten 20 Minuten 1:1-Unentschieden in der SAP-Arena. Zunächst waren es die Hausherren gewesen, die in Führung gehen konnten. Jimmy Sharrow saß wegen Hakens auf der Strafbank, was Mannheim zum 1:0 durch Martin Buchwieser ausnutzen konnte (7.). Doch die Eisbären konnten nur 80 Sekunden später zurück schlagen. Frank Hördler mit dem Zuspiel auf Petr Pohl, welcher den Puck ins Mannheimer Drittel brachte. Dort angekommen spielte er die Scheibe rüber zu Antti Miettinen, welcher Dennis Endras überwinden konnte – 1:1 (8.). Das dritte Tor des Finnen in den letzten drei Spielen. Der Mann hat einen Lauf.

Das zweite Drittel war zu Beginn sehr zerfahren. Die beiden Hauptschiedsrichter Roland Aumüller und Stefan Vogl hatten alle Hände voll zu tun, gaben jede Menge Strafzeiten auf beiden Seiten. Zwischenzeitlich saßen bei den Eisbären gleich fünf Spieler gleichzeitig in der Kühlbox. Bei Mannheim kassierte dazu Marcus Kink eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Checks gegen die Bande. Und trotz so vieler Spieler auf der Strafbank konnten die Eisbären in Führung gehen. Darin Olver schnappte sich in Unterzahl (3-gegen-4) die Scheibe und machte sich auf den Weg Richtung Mannheimer Tor, wo er Dennis Endras keine Chance ließ und die Berliner erstmals an diesem Abend in Führung brachte – 2:1 für Berlin (28.). Diese Führung konnten die Eisbären mit in die zweite Drittelpause nehmen. Das sehr lange zweite Drittel war sehr ausgeglichen gewesen, Mannheim mit acht und Berlin mit sieben Torschüssen.

Im letzten Drittel versuchten die Adler, den Ausgleich zu erzielen. Doch lange fanden sie keinen Weg durch die gute Berliner Defensive. Bis zur 54. Spielminute. Da brachte Andrew Joudrey die Scheibe in den Slot, wo Jonathan Rheault lauerte und Petri Vehanen keine Chance ließ – 2:2. Und Mannheim hatte kurze Zeit später die große Chance zur erneuten Führung. 100 Sekunden lang hatten die Adler zwei Mann mehr auf dem Eis und das nutzen sie auch aus. Jonathan Rheault war auch diesmal der Torschütze gewesen. Er hatte die Partie im Alleingang gedreht – 3:2 (57.). Die Eisbären versuchten danach noch einmal alles, nahmen Goalie Petri Vehanen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und zudem auch noch eine Auszeit. Doch es half alles nicht mehr. Die Eisbären verloren diese Partie in Mannheim mit 2:3.

Und noch bitterer als die Niederlage waren die beiden verletzungsbedingten Ausfälle von Florian Busch im ersten und Henry Haase im zweiten Drittel. Beide konnten die Partie nach einem Check nicht mehr zu Ende spielen. Gute Besserung an dieser Stelle. Hoffen wir mal, dass es nichts schlimmes ist und dass die Beiden am Freitag in Schwenningen wieder einsatzfähig sind.

DEL-Klassiker in Mannheim: Eisbären vor schwerer Aufgabe

125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben am vergangenen Wochenende fünf von möglichen sechs Punkten in den beiden Heimspielen gegen die Augsburger Panther (6:4) und die Thomas Sabo Ice Tigers (3:2 n.P.) geholt. Damit verkürzten die Eisbären (7.) den Rückstand auf den Sechsten Iserlohn auf drei Punkte. Doch nun stehen für den DEL-Rekordmeister in dieser Woche gleich drei Auswärtsspiele in Folge an. Zum Auftakt treten die Eisbären morgen Abend beim Tabellenführer Adler Mannheim an. Spiele gegen die Kurpfälzer sind immer von großer Bedeutung. Doch für die Eisbären ist die Partie morgen vor allem im Hinblick auf Platz Sechs von großer Bedeutung.

Denn wenn die Eisbären am Ende der Hauptrunde noch einen der ersten sechs Plätze belegen wollen, muss morgen Abend eigentlich gepunktet werden. Am Besten dreifach. Doch dass das nicht einfach wird, ist allen klar. Die Kurpfälzer werden aller Voraussicht nach die Hauptrunde als Spitzenreiter beenden und gelten als Top-Favorit auf die Meisterschaft. Erst am Wochenende stellten die Adler ihre Klasse wieder unter Beweis, als sie die beiden schweren Auswärtsspiele bei den beiden Verfolgern Ingolstadt (3:2) und München (3:1) gewannen und sich somit den ersten Platz wohl endgültig sicherten. Dass die Adler nun aber ausgerechnet gegen Berlin einen Gang zurückschrauben werden, ist eher unwahrscheinlich. Dafür steckt zu viel Brisanz in diesen Duellen.

Die Eisbären stehen also vor einer enorm schweren Aufgabe. Und die Auftritte am Wochenende gaben teilweise Grund zur Sorge. Gegen Augsburg leistete man sich ein katastrophales erstes Drittel, welches man am Ende zu Recht mit 2:4 verlor. Gegen Nürnberg machte man 57 Minuten lang eine klasse Partie, um sich die bereits sicher geglaubten drei Punkte am Ende doch noch selbst kaputt zu machen. Beim 1:2 ließ man Patrick Reimer zu viel Platz und vorm 2:2 unterlief Henry Haase ein folgenschwerer Fehlpass, welchen Steven Reinprecht eiskalt bestrafte. So musste man sich am Ende mit zwei Punkten begnügen. Ein Punkt wurde leichtfertig her geschenkt. Ein Punkt, welcher am Ende der Hauptrunde bitter fehlen könnte.

Doch das Wochenende gab auch Grund zur Hoffnung. Gegen Augsburg lagen die Eisbären zweimal mit zwei Toren in Rückstand, doch die Mannschaft gab sich nicht auf und kämpfte bis zum Ende. Am Ende war der Druck für Augsburg zu groß und die Eisbären konnten sich doch noch die drei Punkte sichern. Gegen Nürnberg spielte man 57 Minuten gutes Eishockey, erspielte sich viele gute Torchancen und ließ in der Defensive wenig klare Torchancen zu. Nach dem Ausgleich wurde der Nürnberger Druck größer und man hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn Nürnberg das Spiel noch gewonnen hätte. Doch die Eisbären überstanden diese Drangphase der Franken und konnten die Partie letztendlich im Penaltyschießen noch für sich entscheiden. Da hatte man dann einfach die besseren Nerven.

Von den letzten zehn Auswärtsspielen gewannen die Berliner gerade einmal drei. Was die Aufgabe morgen Abend bei den Adler Mannheim nicht einfacher machen wird. Wenn gleich die Kurpfälzer auch nur sechs der letzten zehn Heimspiele gewonnen haben. Aber die Mannheimer haben ja am Wochenende ihre klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und das ist den Eisbären mit Sicherheit nicht entgangen. Ebenso wenig, wie den Adlern die Fehler der Eisbären nicht entgangen sein dürften. 

Alle drei bisherigen Duelle in dieser DEL-Saison gingen an Mannheim. In Berlin gewann der MERC mit 4:2 und 2:0, in Mannheim gewannen die Adler das erste Aufeinandertreffen mit 6:4. Aus Berliner Sicht kann man nur hoffen, dass man diese Serie morgen beenden wird. Der Zeitpunkt für den ersten Sieg gegen Mannheim könnte nicht besser sein. 

Los geht die Partie morgen Abend um 19:30 Uhr in der SAP-Arena. Hauptschiedsrichter sind die Herren Aumüller und Vogl. 

4:6 in Mannheim: Eisbären kassieren vierte Auswärtsniederlage in Folge

125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgEs bleibt dabei: Zu Hause sind die Eisbären zur Zeit eine Macht, Auswärts hingegen haben die die Berliner das Siegen verlernt. Nach dem man am Freitagabend gegen Schwenningen den siebten Heimsieg in Folge einfahren konnte, kassierte man heute beim Erzrivalen die vierte Auswärtsniederlage in Folge. Mit 4:6 (1:1, 2:3, 1:2) unterlag der DEL-Rekordmeister bei den Adler Mannheim. Während die Kurpfälzer weiterhin auf Platz Eins der Tabelle stehen, rutschten die Eisbären auf Platz Sechs ab.

Keine 20 Sekunden waren gespielt, da hatte Eisbären-Top-Scorer Petr Pohl die erste richtig gute Chance der Partie. Doch er scheiterte an Dennis Endras im Adler-Tor. Beide Mannschaften begannen mit sehr hohem Tempo, überbrückten schnell die neutrale Zone und suchten immer wieder den Weg zum Tor. Die Hausherren hatten nach zwei Minuten ihre erste gute Chance, als Jochen Hecht einen Schuss von Frank Mauer abfälschte. Danach übernahmen die Kurpfälzer klar das Kommando und setzten die Eisbären stark unter Druck und in deren Drittel fest. Mannheim erspielte sich richtig gute Torchancen. Nach viereinhalb Minuten zeigte die Schussstatistik 9:2 zu Gunsten der Adler. Ein Beleg für die Überlegenheit der Mannheimer.
Doch bis zum ersten Tor der Adler dauerte es bis zur elften Spielminute. Der Puck wurde vor das Tor gebracht, Petri Vehanen bekam den Puck an seinen Schoner, Christoph Ullmann stocherte so lange nach, bis der Puck im Tor war. Die beiden Hauptschiedsrichter Gordon Schukies und Stefan Vogl fuhren zum Videobeweis und gaben den Treffer anschließend. Doch eigentlich hätte dieser Treffer nicht fallen dürfen. Denn vor dem Treffer gab es ein Bully vor dem Eisbären-Tor, welches es hätte nicht geben dürfen. Denn ein Mannheimer Spieler schoss den Puck aus dem Angriffsdrittel Richtung eigenes Tor, die Hauptschiedsrichter werteten dies jedoch als Icing der Berliner. Eine Fehlentscheidung, die letztlich zur Mannheimer Führung führte.
50 Sekunden nach dem Führungstreffer der Adler kassierten die Hausherren eine Zwei-Minuten-Strafe. Und in diesem Überzahlspiel gelang den Eisbären der schmeichelhafte Ausgleich. Frank Hördler hatte von links abgezogen und Denis Reul fälschte den Schuss unhaltbar ab – 1:1 (12.). Das siebte Saisontor des Eisbären-Verteidigers.
Fortan weiterhin die Kurpfälzer die spielbestimmende Mannschaft, welche sich noch einige Chancen heraus spielen konnte. Doch Eisbären-Goalie Petri Vehanen bewies einmal mehr seine Klasse und verhinderte hier schlimmeres. Mit einem schmeichelhaften 1:1 ging es für die Berliner in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels kassierten die Hausherren nach nur 20 Sekunden eine Strafzeit, die Eisbären also wieder in Überzahl. Aber beinahe hätte Mannheim in diesem Unterzahlspiel ein Tor erzielt. Die Adler mit einem 2-auf-1-Konter, doch Christoph Ullmann scheiterte an Petri Vehanen. Direkt im Gegenzug dann ein Konter der Eisbären, Barry Tallackson mit dem Pass in den Slot, wo Darin Olver lauerte und den Puck zur erstmaligen Eisbären-Führung an diesem Abend im Tor versenkte – 2:1 (22.)
28 Sekunden nach dem Berliner Treffer musste Jens Baxmann für zwei Minuten in die Kühlbox, nun also Mannheim mit einem Powerplay. Und auch die Adler wussten dieses zu nutzen. Bully vor Petri Vehanen, Frank Mauer kam an den Puck, zog ab, John Rheault fälschte den Puck unhaltbar ab und drin war die Scheibe – 2:2 (24.).
Das Spiel begann also wieder von vorne. Beide Mannschaften auch weiterhin mit sehr hohem Tempo in einer hart umkämpften Partie. Beide suchten auch immer wieder den Weg zum Tor und kamen auch immer wieder zu guten Chancen.
In der 28. Spielminute gab es dann das nächste Powerplay für die Eisbären. Und zum dritten Mal an diesem Abend konnte die Berliner die numerische Überlegenheit nutzen. Casey Borer hatte von der blauen Linie abgezogen, André Rankel nahm Dennis Endras die Sicht, dieser ließ die Scheibe daher nur prallen, was Darin Olver ausnutzen konnte. Er versenkte die Scheibe im leeren Adler-Gehäuse – 2:3 (29.).
Nur eine Minute später hätte Matthias Plachte beinahe den Ausgleich erzielt, doch er scheiterte am Pfosten. Nur wenige Sekunden später machte es Denis Reul besser. Er schnappte sich die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, tankte sich klasse durch und schloss die Einzelaktion mit dem Tor zum 3:3 ab (31.).
Das Spiel ging weiter hin und her, sowohl Mannheim als auch Berlin mit guten Spielzügen und guten Chancen. Beide Torhüter mussten stets auf der Hut sein. Vier Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels unterlief Mannheims Kurtis Foster ein Fehler im Spielaufbau im eigenen Drittel, Sven Ziegler kam so an die Scheibe und frei zum Schuss, doch er scheiterte an Dennis Endras.
Als sich alle schon auf das Unentschieden nach 40 Minuten eingestellt hatten, kam Mannheim noch einmal zu einer Chance. Frank Mauer zog von links einfach mal ab. Mit Erfolg, sein Schuss ging in letzter Sekunde ins Berliner Tor – 4:3 (40.).

Im Schlussdrittel kassierte Eisbären-Kapitän André Rankel früh eine Strafe, weshalb Mannheim also in Überzahl agieren konnte. Doch Mark Bell hatte in diesem Mannheimer Powerplay die beste Chance, als er in Unterzahl einen Konter fuhr, doch er scheiterte an Dennis Endras.
In der 45. Spielminute stimmte dann die Zuordnung in der Berliner Defensive nicht, Marcus Kink hatte auf der rechten Seite freie Bahn und konnte den Puck unter die Latte hämmern. Auch dieser Treffer wurde erst nach Ansicht des Videobeweises gegeben – 5:3.
Als Mannheims Martin Buchwieser in der 49. Spielminute eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte, riskierte Eisbären-Coach Uwe Krupp alles. Er nahm Petri Vehanen aus dem Tor, um mit 6-gegen-4 das Powerplay spielen zu können. Doch die Eisbären konnte das nicht nutzen und letztlich nahm Matt Foy den Eisbären nach etwas mehr als einer Minute in Überzahl den Vorteil, als er selbst eine Strafzeit kassierte. Es ging zunächst 4-gegen-4 weiter und als Mannheim dann in Überzahl spielen konnte, schlugen die Adler zu. Eine klasse Kombination der Adler, welche Frank Mauer mit seinem dritten Tor an diesem Abend vollendete. Er konnte einen Querpass im halbleeren Berliner Tor unterbringen – 6:3 (51.).
Die Eisbären danach zwar bemüht, aber die Adler standen sehr gut in der Defensive und ließen nicht mehr viel zu. Mannheim selbst versuchte es vorne auch nochmal sporadisch mit Schüssen, aber letztlich war die Partie hier entschieden.
Für den Schlusspunkt unter dieser Partie sorgten dann die Eisbären zweieinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels. Casey Borer zog von der blauen Linie ab, ein Mannheimer Spieler stoppte den Puck, Laurin Braun kam an die Scheibe und zog sofort ab – 6:4 (58.).
Uwe Krupp versuchte dann noch einmal alles und nahm Vehanen ein weiteres Mal aus dem Tor, doch am Spielstand änderte sich bis zur Schlusssirene nichts mehr.

Jeff Tomlinson: „Petri Vehanen hat uns im Spiel gehalten“

T.J. Mulock (Stürmer Eisbären Berlin):

Wir haben nicht schlecht gespielt. Aber wir müssen mehr Schüsse erzeugen. Wir müssen mehr Pucks auf das Tor bringen. Vor allem im Powerplay, da müssen wir besser agieren. Ja, Mannheim ist eine gute Mannschaft. Aber es war ein ganz enges Spiel. Mannheim hatte sehr wenige hochkarätige Chancen. Eine davon haben sie aber genutzt. 

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): 

Wenn man so viel Aufwand betreibt und am Ende mit null Punkten wieder vom Eis geht, ist es natürlich nicht so schön. Wir haben dagegen gehalten. Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die nicht umsonst ganz oben steht. Wir haben heute kein schlechtes Spiel gemacht aber auch nicht unser bestes. Mannheim ist zu Recht als Sieger vom Eis gegangen.

Jeff Tomlinson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben im ersten und zweiten Drittel Probleme gehabt mit der kompakten Spielweise der Mannheimer. Wir haben keinen Weg da durch gefunden. Das ist natürlich frustrierend. Wir haben ein paar Chancen, aber die sind leider nicht rein gegangen. Petri Vehanen hat uns im Spiel gehalten. Das muss man auch ehrlich sagen. 

Geoff Ward (Trainer Adler Mannheim):

Es waren zwei gute Mannschaften, die ein gutes Spiel gezeigt haben. Es ging hin und her. Es war eine gute Geschwindigkeit im Spiel. Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Es war wahrscheinlich eins der kompaktesten Spiele, was wir in den letzten Wochen gemacht haben. 

0:2 gegen Mannheim: Eisbären chancenlos gegen den Erzrivalen – Vehanen verhindert höhere Niederlage

logo_WBN_1415Ausgabe #19:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Adler-Mannheim-logo_svg

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagabend ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende verloren. Zwei Tage nach der Niederlage gegen die Kölner Haie setzte es die nächste Pleite gegen einen Erzrivalen. Mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) unterlagen die Hauptstädter den Adler Mannheim und damit waren sie am Ende noch bestens bedient. Denn Goalie Petri Vehanen verhinderte eine deutlich höhere Niederlage. Ohne den Finnen wäre es ein Debakel geworden.

Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson fehlten weiterhin Vincent Schlenker, Constantin Braun und Mark Bell. Im Tor stand Petri Vehanen.

Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisbären nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisbären nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Von Beginn an waren die Gäste aus Mannheim hellwach. Und die Adler suchten sofort den Weg Richtung Eisbären-Tor. Kai Hospelt hatte Petri Vehanen im Eisbären-Tor gleich in der Anfangsphase zweimal auf die Probe gestellt, der finnische Goalie bestand diese beiden Aufgaben aber souverän.
Die Eisbären hatten ihrerseits durch eine frühe Strafe gegen Mannheim die große Chance auf den Führungstreffer. Doch das Powerplay war überhaupt nicht erfolgreich. Die Mannschaft versuchte zwar, in die Powerplay-Formation zu kommen, aber die Mannheimer Defensive stand sehr gut und ließ die Eisbären überhaupt nicht zum Schuss kommen. Ein starkes Penaltykilling der Adler.
Die Gäste wirkten spritziger, hatten einen Matchplan, den sie Bestens umsetzten. Mit der kompakten Defensive hatten die Berliner so ihre Probleme, sie kamen selten zum Abschluss. Und wenn doch, dann war Dennis Endras im Adler-Tor zur Stelle.
Die Mannheimer im ersten Drittel noch mit richtig guten Chancen, einmal jubelten sie auch bereits, doch der Treffer wurde nach Ansicht des Videobeweises nicht gegeben. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. Aus Eisbären-Sicht ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis. Continue reading

2:3-Niederlage in Ingolstadt

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin schaffen es weiterhin nicht, mal eine Siegesserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu starten. Am Sonntagnachmittag verlor der DEL-Rekordmeister beim amtierenden Deutsche Meister ERC Ingolstadt knapp mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). Die Eisbären verpassten damit also den zweiten Sieg an diesem Wochenende.

3.542 Zuschauer in der Saturnarena sahen eine turbulente Anfangsphase. Ganze elf Sekunden waren erst gespielt, als die Schanzer bereits in Führung gingen. Patrick Köppchen mit dem 1:0 für die Gastgeber. Aber die Antwort der Eisbären ließ nur 58 Sekunden auf sich warten. Barry Tallackson war erfolgreich gewesen, Kapitän André Rankel hatte das Tor eingeleitet – 1:1 (2.).
Bis zum nächsten Treffer mussten die Zuschauer dann jedoch bis zur 30. Spielminute warten. Diesmal war Marc Schmidpeter der Torschütze gewesen – 2:1. Die Eisbären konnten jedoch erneut zurückschlagen. Mark Bell war es gewesen, der in der 47. Spielminute zum 2:2 traf.
Doch am Ende sorgte ein Überzahltreffer der Hausherren für die Entscheidung. Björn Barta nutze das Powerplay der Schanzer zur Entscheidung aus, traf in der 55. Spielminute zum entscheidenden 3:2 für Ingolstadt.

Für die Eisbären geht es nun am Mittwoch bereits weiter, dann sind die Berliner bei den Kölner Haien zu Gast. Den selben Gegner erwarten die Eisbären dann am Freitagabend in der O2 World, bevor am nächsten Sonntag die Adler Mannheim zum DEL-Klassiker in die Arena am Ostbahnhof kommen. Vielleicht klappt ja eine Siegesserie gegen diese beiden Gegner.

Walker`s Meinung zum Spiel der Eisbären gegen Mannheim: Den ersten Härtetest nicht bestanden

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin mussten im einzigen Spiel des zurückliegenden Wochenendes in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine bittere Niederlage einstecken. Im Duell gegen den Erzrivalen Adler Mannheim setzte es eine 2:4-Niederlage, es war die erste Heimniederlage der noch jungen DEL-Saison. Nach zuvor drei Siegen in Folge gab es für die Berliner also wieder einen Dämpfer. Durch die Niederlage rutschten die Hauptstädter vom zweiten auf den siebten Platz ab. Die Leistung gegen Mannheim lässt viele Fragen für den weiteren Saisonverlauf offen. Denn im Spiel gegen die Kurpfälzer wurden den Berlinern deutlich die Grenzen aufgezeigt.

Es war der erste echte Härtetest der noch jungen DEL-Saison, diesen haben die Eisbären allerdings nicht bestanden. Mannheim konnte zwar im Vergleich zu den Eisbären in Bestbesetzung antreten, doch das darf nicht als Ausrede gelten. Während Mannheim mit kompletten vier Reihen auflief, standen Chefcoach Jeff Tomlinson nur drei Reihen zur Verfügung. Ein Zeichen, dass der Kader bei weitem nicht so gut besetzt ist wie in Mannheim. Was vor der Saison bereits kritisch angesehen wurde, ist bereits zu Saisonbeginn eingetroffen. Fehlen den Eisbären ein, zwei wichtige Leistungsträger, wird es schwer gegen die DEL-Konkurrenz wie Mannheim, Köln oder München.

Genau dieses Szenario ist am Sonntag in der Arena am Ostbahnhof eingetreten. Vier Stürmer fehlten verletzungsbedingt – Florian Busch, Laurin Braun, Jonas und Vincent Schlenker. Busch und Braun sind wichtige Leistungsträger im Team der Eisbären, welche nun einige Wochen ausfallen werden. Die Eisbären konnten diese Ausfälle nicht kompensieren. Durch Ausfälle wichtiger Leistungsträger geht dem Kader Tiefe und Qualität verloren, welche sich dann in Spielen gegen Top-Teams bemerkbar macht. Spätestens ab Mitte des Spiels war die Ausdauer der Spieler der entscheidende Faktor. Im letzten Drittel konnten die Eisbären den Adlern nichts mehr entgegensetzen. Die Kraft fehlte den Spielern einfach, Mannheim hatte so leichtes Spiel.

Nach den drei Siegen in Folge zuvor war man im Berliner Umfeld schon wieder fröhlich gestimmt und hoffte auf eine klasse Saison der Eisbären. Was dabei allerdings vergessen wurde, war die Tatsache, dass zwei der drei Siege gegen die beiden Kellerkinder Straubing und Hamburg eingefahren wurden. Beides Mannschaften, welche überhaupt nicht gut in die Saison gekommen sind. Von daher wurden die Siege der Eisbären gleich wieder zu hoch eingeschätzt. Denn der erste Härtetest kam am Sonntag mit Mannheim und diesen hat man nicht bestanden.

Manager Peter John Lee sollte nun schnellstmöglich handeln und versuchen, mindestens noch zwei gute Spieler zu verpflichten. Einen für die Defensive und Einen für die Offensive. Denn während der Saison kann es immer wieder zu Ausfällen kommen und Florian Busch und Laurin Braun fallen noch länger aus. Wenn die Eisbären auch in Zukunft nur mit drei Reihen spielen werden, wird es schwer, eine bessere als die letzte Saison zu spielen. Denn mit nur drei Reihen ist man gegen die meisten Teams in der DEL mit vier top besetzten Reihen nicht konkurrenzfähig.

Neben den Ausfällen machen auch die Leistungen einiger Stammspieler Sorgen. U.a. Jimmy Sharrow, Barry Tallackson und Casey Borer suchen nach wie vor nach ihrer Form. Die drei Erfolge in Serie haben so ein wenig davon abgelenkt von den vielen Baustellen im Team der Eisbären. Man dachte, dass man bereits wieder auf einem guten Weg sei. Doch Mannheim hat den Eisbären am Sonntag eindrucksvoll gezeigt, dass man definitiv nicht auf einem guten Weg ist. Jedenfalls nicht nach oben in der Tabelle.

Das kommende Wochenende wird Aufschluss darüber geben, wo die Reise der Eisbären in den nächsten Wochen hingehen wird. Am Freitag ist man zu Gast beim EHC Red Bull München. Ein weiteres Team, welches stärker besetzt ist als die Berliner und somit der zweite Härtetest der DEL-Saison. Während ein Sieg da nicht unbedingt zu erwarten ist, ist ein Sieg am Sonntag beim zweiten Spiel am Wochenende schon deutlich Pflicht. Denn dann trifft man auf die Düsseldorfer EG, bei der es derzeit erneut drunter und drüber geht. Wenn man auch dieses Spiel gegen Düsseldorf verliert, drohen den Eisbären ungemütliche Wochen. Punktet man jedoch in München und schlägt Düsseldorf deutlich, dann stehen Coach Jeff Tomlinson und seiner Mannschaft erst einmal ruhige Wochen bevor.

2:4-Niederlage gegen den Erzrivalen: Mannheim einfach cleverer und abgezockter

logo_WBN_1415Ausgabe #7:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Adler-Mannheim-logo_svg

Nun hat es die Eisbären zu Hause erwischt. Im dritten Heimspiel der neuen Saison verloren die Berliner gegen den Erzrivalen Adler Mannheim verdient mit 2:4 (1:1, 0:1, 1:2) und mussten damit die erste Heimniederlage hinnehmen. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem die Eisbären-Legende Sven Felski feierlich geehrt und sein Trikot mit der Nummer 11 unter die Hallendecke der Arena am Ostbahnhof gezogen wurde. Somit endete ein Tag, welcher sehr stimmungsvoll begann, sehr enttäuschend für die Eisbären. Allerdings war es eine verdiente Niederlage, denn die Kurpfälzer erwiesen sich an diesem Abend als die clevere und abgezocktere Mannschaft.

Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson konnte auf die zuletzt angeschlagenen Casey Borer und Mark Bell zurückgreifen. Im Tor stand wieder Petri Vehanen.

Das Trikot mit Sven Felski`s Nummer 11 hängt nun unter dem Hallendach der Arena am Ostbahnhof. Die Nummer 11 wird bei den Eisbären nie mehr vergeben. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Das Trikot mit Sven Felski`s Nummer 11 hängt nun unter dem Hallendach der Arena am Ostbahnhof. Die Nummer 11 wird bei den Eisbären nie mehr vergeben. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Nach dem die Trikot-Zeremonie beendet war, wurde hier endlich Eishockey gespielt. Und wie es sich für ein Duell zweier Erzrivalen gehört, ging es sofort zur Sache. Von Abtasten keine Spur, beide suchten sofort den Weg in die Offensive. Das erste Drittel war ein sehr rasantes gewesen, beide spielten ein hohes Tempo, es ging hin und her. Man hatte das Gefühl, als ob das hier bereits eine Play-Off-Partie wäre, so intensiv ging es zur Sache.
Und relativ schnell hatten die Anhänger der Eisbären auch Grund zum jubeln. 88 Sekunden waren gespielt, als Henry Haase auf Höhe der blauen Linie einfach mal abzog. Sein Schuss sprang Adler-Goalie Dennis Endras über die Fanghand und ging dann weiter ins Tor – 1:0 (2.).
Mannheim wirkte wenn überhaupt nur kurz geschockt. Die Adler suchten schnell nach einer Antwort und diese gaben sie in der fünften Spielminute. Die Mannheimer eroberten sich durch aggressives Pressing den Puck und Jamie Tardif schloss einen gelungenen Adler-Angriff mit dem Tor zum Ausgleich ab – 1:1 (5.).
Fortan ging es weiter sehr intensiv zur Sache, die Eisbären hatten ein Chancenplus in Sachen Torschüsse (13:6), doch weitere Treffer sollten im Auftaktdrittel nicht mehr fallen. Somit ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen. Continue reading