Eisbären vs. Hannover (2:4): Stimmen zum Spiel

 

Eisbären Berlin vs. Hannover Scorpions 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)

Stimmen zum Spiel:

 

 

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben gegen eine hungrige Mannschaft verloren. Wir müssen besser spielen, ohne Frage. Wir haben zu viele Fehler in der Defensive gemacht. Wir haben am Ende des Spiels Druck gemacht, aber das ist nicht genug. Schade, wir haben mit Julian Talbot einen wichtigen Spieler verloren.

 

Igor Pavlov (Trainer Hannover Scorpions):

In Berlin muss man hart kämpfen, um Punkte zu gewinnen. Wir haben uns durch unsere Zweikämpfe den Sieg und die Punkte hart erkämpft. Ich bin sehr froh, dass wir drei Punkte aus Berlin mit nach Hause nehmen. Der Sieg war sehr wichtig für das Selbstvertrauen. Meine Mannschaft hat einen guten Schritt nach vorne getan in Richtung Selbstvertrauen. Es tur mir leid, was mit Herren Talbot passiert ist. Aber es war ein fairer Check gewesen. Wir wünschen ihm keine schwere Verletzung und gute Besserung.

 

Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin):

Hannover ist ein ganz klarer Gegner, den man schlagen muss mit unserer Qualität. Die ersten beiden Drittel haben wir absolut schlecht gespielt. Im dritten Drittel haben wir besser gespielt, da haben wir Eisbären-Eishockey gezeigt. Aber das reicht nicht aus. Wir haben viele Torchancen zum Schluss gehabt, aber da müssen wir eiskalt werden. Ich denke, das dritte Drittel ist ein guter Ansporn für Dienstag.

 

Jens Baxmann (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir sind sehr verärgert. Wir wollten ein Sechs-Punkte-Wochenende, aber das hat nicht geklappt. Nach dem 1:0 haben wir den Faden verloren. Am Ende haben wir nochmal ordentlich Druck gemacht, stark gekämpft. Uns fehlt es zur Zeit aber am Abschluss. Hannover hat sehr gut verteidigt.

2:4 – Eisbären auf dem Weg in die Krise

Ausgabe #9

So langsam aber sicher rutschen die Eisbären immer tiefer in die erste Krise der noch jungen Saison. Am Sonntagnachmittag kassierten die Berliner vor 13.800 Zuschauern in der mal wieder nicht ausverkauften O2 World eine 2:4-Niederlage (1:1, 0:2, 1:1) gegen die bis dahin noch sieglosen Hannover Scorpions. Ein Spiel, wo man erneut die großen Schwächen der Berliner sah. Der Spielaufbau gelingt nach wie vor zu selten. Es werden weiterhin zu viele Fehlpässe gespielt. So wirklich als Team scheinen die Jungs da nicht mehr zusammenspielen. Die Spieler versuchen es zu oft mit Einzelaktionen. Spielerisch war das schon sehr schwach von den Eisbären, die lediglich zehn Minuten im Schlussdrittel ordentlich Druck aufbauen konnten und dort beinahe noch zum Ausgleich gekommen wären. Man konnte von Glück reden, dass der Gegner heute nicht Mannheim und Köln war, denn die hätten das Team von Don Jackson wahrscheinlich auseinander genommen.

Vor dem Spiel wurde Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann erst einmal für sein 500. DEL-Spiel geehrt.
In der Aufstellung gab es eine Änderung im Tor. Rob Zepp kehrte für Sebastian Elwing zurück ins Tor. In der Verteidigung konnte Don Jackson wieder auf Jimmy Sharrow zurückgreifen, dagegen fehlte aber Henry Haase. Der Youngster war heute für den Kooperationspartner FASS Berlin im Einsatz. Continue reading

Heute gegen Hannover: Jubiläum für Jens Baxmann

Heute Nachmittag (16:30 Uhr/O2 World) treffen die Eisbären Berlin auf die Hannover Scorpions. Es ist das Duell des Tabellenneunten gegen den Tabellenletzten. Beide Mannschaften können mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein. Die Berliner haben nur zwei der ersten fünf Spiele gewonnen, Hannover hat sogar beide Auftritte verloren.

 

Die ersten fünf Auftritte der Eisbären waren nicht wirklich berauschend gewesen. Die beiden Siege kann man als „Arbeitssiege“ bezeichnen. Spielerisch läuft noch nicht viel zusammen beim sechsfachen DEL-Meister. Zu oft unterlaufen den Eisbären Fehler im Spielaufbau, zu oft kommen Pässe nicht an und die Defensive zeigte sich bisher auch nicht nicht wirklich sicher. Zudem konnten auch die Special Teams bis jetzt nicht überzeugen. Das Powerplay wird einfach zu umständlich gespielt. Statt mal zu schießen, passt man lieber noch einmal und noch einmal. Wie man ein Powerplay effektiv nutzen kann, wurde den Berlinern in dieser Saison schon mehrfach gezeigt – zuletzt am Freitag von München.

Doch auch beim Gegner der Eisbären läuft es derzeit nicht rund. Die Niedersachsen haben zwar erst zwei Saisonspiele bestritten, dennoch finden sich die Mannen von Coach Igor Pavlow schon wieder im Tabellenkeller wieder. Zwei Niederlagen und 1:7-Tore lautet die Bilanz der ersten beiden Spiele.

Bei den Eisbären kehrt Verteidiger Jimmy Sharrow nach seiner Matchstrafe zurück ins Team. Dafür wird Verteidiger Henry Haase Coach Don Jackson heute nicht zur Verfügung stehen. Haase wird heute für den Kooperationspartner der Eisbären, FASS Berlin, auflaufen. Desweiteren fallen nach wie vor Constantin Braun, Sven Felski, Darin Olver und Dominik Bielke aus. Im Tor wird Stammkeeper Rob Zepp wieder stehen. Am Freitag stand dort ja noch Neuzugang Sebastian Elwing.

Los geht es in der Berliner O2 World um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Yazdi.

Die Aufstellung der Eisbären für das Heimspiel gegen Hannover:

Tor: Rob Zepp, Sebastian Elwing

Verteidigung: Jimmy Sharrow, Thomas Supis, Frank Hördler, Jens Baxmann, Max Faber, Mark Katic

Angriff: Jamie Arniel, Laurin Braun, T.J. Mulock, Vincent Schlenker, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Julian Talbot, Daniel Weiß, Mads Christensen, Tyson Mulock, Matt Foy

Eisbären vs. München (3:2): Stimmen zum Spiel

 

EHC Eisbären Berlin vs. EHC Red Bull München 3:2

Stimmen zum Spiel

 

 

 

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

München war die bessere Mannschaft im ersten Drittel. Sie hatten viele Torchancen direkt vor unserem Tor. Wir waren zu Beginn nicht bereit gewesen, sind aber während des Spiels besser geworden. Die Verteidigung ist immer besser geworden. Wir haben zwei Powerplaytore gschossen. „Basti“ (Sebastian Elwing) hat von Anfang an gut gehalten.

 

Pat Cortina (Trainer EHC Red Bull München):

Glückwunsch an Sebastian Elwing für seinen ersten Sieg mit den Eisbären. Es tut mir leid für meine Männer. Wir haben gut gekämpft. Das erste Drittel war gut, wir hatten viele Torchancen. Wir waren gut in der Defensive. In den ersten zehn Minuten des letzten Drittels war Berlin besser. Unsere zwei Powerplaytore waren wichtig, da es im Powerplay bei uns bisher nicht gut lief.

 

André Rankel (Stürmer Eisbären Berlin):

Wir haben hart gearbeitet. Das erste Drittel lief nicht nach unseren Vorstellungen, wir waren verkrampft. Im zweiten Drittel haben wir die Fehler abgestellt und im dritten Drittel lief dann alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Im Moment fehlt uns aber vor dem Tor der nötige Killerinstinkt.

 

Sebastian Elwing (Torhüter Eisbären Berlin):

Das erste Drittel war gar nicht gut gewesen. Wir waren gar nicht richtig anwesend und hatten Glück, dass es zur Pause noch 0:0 stand. Danach haben wir aber gezeigt, was wir können. Aber es ist noch mehr drin. Der Sieg war sehr wichtig. Ein guter Grundstein für das Wochenende.

 

DEL-Saison 2012/2013 – 5. Spieltag: Köln weiter ungeschlagen – Augsburg mit erster Niederlage

Der 5. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL ist Geschichte und die Kölner Haie bleiben weiterhin Tabellenführer. Die Haie entschieden das große rheinische Derby gegen Düsseldorf für sich und bleiben damit weiterhin ungeschlagen. Dagegen kassierten Augsburg heute Abend die erste Saisonniederlage. Derweil bleibt Hannover Tabellenletzter.

 

Die Kölner Haie haben sich auch von der Düsseldorfer EG nicht stoppen lassen. Die Domstädter setzten sich gegen den Erzrivalen mit 3:2 n.V.  (2:1, 0:0, 0:1/1:0) durch und bleiben damit Tabellenführer der DEL. Die DEG steht derzeit auf Platz Zehn.

Dabei erwischte Düsseldorf den besseren Start. Alex Henry mit der 1:0-Führung (14.). Doch Ales Kranjc (14.) und Chris Minard (18.) sorgten für die 2:1-Führung der Haie. Niki Mondt sorgte in der 49. Minute dafür, dass es in die Verlängerung ging. Dort avancierte Ales Kranjc zum Matchwinner. Er erzielte in der 62. Minute den 3:2-Siegtreffer. Continue reading

3:2 – Eisbären mit Arbeitssieg gegen München

Ausgabe #8:

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend vor 13.900 Zuschauern in der erneut nicht ausverkauften O2 World einen Arbeitssieg gefeiert. Gegen den EHC Red Bull München setzten sich die Berliner mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) durch. Doch auch heute war die Leistung des DEL-Rekordmeisters nicht berauschend gewesen. Nach wie vor läuft nicht viel zusammen bei den Eisbären. Für München hatte es heute jedoch gereicht.

Eisbären Trainer Don Jackson hatte vor dem Spiel einen Wechsel auf der Torhüterposition vorgenommen. Er nahm Stammgoalie Rob Zepp raus und stellte dafür Sebastian Elwing ins Tor. Für Elwing war es also ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein das Saisondebüt gewesen.

Hinein ins Spiel. Das erste Drittel bot nicht so viele Höhepunkte. Man merkte beiden Teams an, dass sie keinen guten Saisonstart hingelegt hatten. Immer wieder gab es Fehler im Spielaufbau und viele Fehlpässe. Nur selten nahm das Spiel in den ersten 20 Minuten an Fahrt auf. Vor den Toren war nicht viel los gewesen. Die Gäste aus München hatten jedoch im ersten Drittel mehr auf das Tor geschossen als die Hausherren (11:5). Doch eine wirklich hochkarätige Chance war nicht dabei gewesen. Beim Stand von 0:0 ging es in die erste Drittelpause. Continue reading

Vorschau auf den 5. DEL-Spieltag: Großes rheinisches Derby – Ingolstadt empfängt Hamburg

 

Saison 2012/2013: 5. Spieltag – Freitag, 28.09.2012, 19:30 Uhr

 

 

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht morgen der 5. Spieltag auf dem Programm. Und dabei steht ganz klar das große rheinische Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG im Mittelpunkt. Interessant werden dürfte aber auch die Partie zwischen dem ERC Ingolstadt und den Hamburg Freezers. In Hannover kommt es derweil zum Duell der beiden Tabellenletzten.

Topspiel des 5. Spieltages:

Es ist wieder soweit: Die beiden Erzrivalen Kölner Haie und Düsseldorfer EG treffen erstmals in dieser Saison im großen rheinischen Derby aufeinander. Und der Tabellenführer aus Köln ist in dieser Partie klarer Favorit. Während Köln nach vier Spieltagen noch immer ungeschlagen ist, liegen die Düsseldorfer mit vier Punkten als Tabellenachter im  Mittelfeld der Liga.

Doch in Köln stehen die Chancen der DEG gut, den ersten Dreier einzufahren. Denn beim Erzrivalen gewann Düsseldorf vier der letzten fünf Spiele. In den letzten acht Spielen hat die DEG immer Punkte aus Köln mitgenommen.

Geht man allerdings nach der aktuellen Form, dann dürfte es schwer werden, die Haie zu schalgen. Denn die Mannen von Trainer Uwe Krupp sind derzeit sehr gut drauf und zu Recht an der Tabellenspitze.

Los geht es morgen um 19:30 Uhr in der Lanxess-Arena. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brüggemann und Krawinkel. Diese Partie ist live bei LAOLA1.tv zu sehen. Continue reading

Morgen gegen München: Finden die Eisbären zurück in die Erfolgsspur?

Morgen Abend empfangen die Eisbären Berlin am 5. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den EHC Red Bull München. Es wird ein Kellerduell werden, denn es trifft der Tabellenelfte auf den Tabellenzwölften. Beide können mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein. Berlin gewann nur eins der ersten vier Spiele. München wartet nach drei Spieler noch immer auf den ersten Sieg. Lediglich ein Punkt haben die Münchner auf dem Konto.

Die Chancen auf den zweiten Saisonsieg der Eisbären stehen gut. Denn von bisher vier Heimspielen in der DEL gegen München gewannen die Hauptstädter deren drei. Allerdings kassierten die Berliner die einzige Niederlage im letzten Aufeinandertreffen in der O2 World, als man München mit 1:2 unterlag.

Die Eisbären haben nach wie vor mit Personalproblemen zu kämpfen. Vier Spieler werden auch morgen wieder definitiv nicht zur Verfügung stehen. Die Verteidiger Constantin Braun (Reha nach Fuß-OP) und Jimmy Sharrow (nach Matchstrafe noch ein Spiel gesperrt) sowie die Stürmer Sven Felski (Knieprobleme) und Darin Olver (Reha nach Hüft-OP) stehen Trainer Don Jackson nicht zur Verfügung. Zudem steht hinter dem Einsatz von Mads Christensen noch ein Fragezeichen. Der dänische Angreifer kämpft noch mit den Folgen einer Gehirnerschütterung, die er sich beim Gastspiel in Mannheim nach einem Check von Mike Glumac zugezogen hatte.

Während die Eisbären also weiterhin Ausfälle zu verkraften haben, kann der Gegner morgen aus dem Vollen schöpfen. Dem neuen Bundestrainer Pat Cortina stehen alle Spieler zur Verfügung. Und die wird er auch brauchen, denn den EHC Red Bull München erwartet eine schwere Auswärtspartie.

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Lenhart und Schütz.

Nürnberg verpflichtet Ex-NHL-Profi Steven Reinprecht

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben am Mittwoch ihren ohnehin schon sehr gut besetzten Kader noch einmal verstärkt. Die Franken verpflichteten den 36-jährigen Stürmer Steven Reinprecht für den Rest der Saison. Reinprecht ist in der DEL kein Unbekannter, denn er absolvierte für die Adler Mannheim bereits 24 Spiele. In dieser Zeit gelangen ihm fünf Tore und elf Torvorlagen.

In der NHL lief Reinprecht 713-mal auf. Er spielte für Los Angeles, Colorado, Calgary, Phoenix und Florida. In der vergangenen Saison war er in der AHL aktiv, wo er für San Antonio und Chicago insgesamt 66 Spiele bestritt. Dabei gelangen ihm 15 Tore, zudem bereitete er 31 weitere Treffer vor.

Nürnbergs Trainer Jeff Tomlinson äußerte sich zur Neuverpflichtung wie folgt:

Steven hat großartige offensive Instinkte, spielt aber auch defensiv mit viel Verantwortung. Mit seinen 713 NHL-Spielen bringt er viel Erfahrung ins Team und ist auch charakterlich super. Er kann alle drei Sturmpositionen spielen, ist bei uns aber erst einmal als Mittelstürmer eingeplant

Mal sehen, wie sich Steven Reinprecht im ohnehin schon starken Kader der Franken einfügen wird. Mit Nürnberg wird man diese Saison definitiv rechnen müssen.

Eisbären-Youngster Thomas Supis wünscht sich einen NHL-Profi

Die DEL-Saison 2012/2013 ist gerade einmal vier Spieltage alt, doch schon jetzt sieht man eine große Schwachstelle bei den Eisbären Berlin. Die Verteidigung der Berliner ist das bislang größte Problem der noch jungen Saison. Mit 14 Gegentoren in vier Spielen stellen die Hauptstädter die zweitschlechteste Defensive der Liga. Nur Wolfsburg hat mit 15 Gegentreffern einen mehr kassiert. In den ersten vier Spielen wurde definitiv deutlich, dass den Berlinern noch ein echter Blueliner fehlt.

Einer, wie es Richie Regehr war. Doch Regehr hatte den Verein nach der letzten Saison verlassen. Mit Nick Angell hatte ein weiterer Spieler mit viel Erfahrung den EHC verlassen. Mit Jimmy Sharrow, Frank Hördler, Jens Baxmann, Mark Katic und Constantin Braun hat man nur fünf Verteidiger in den eigenen Reihen, die über genügend Erfahrung verfügen. Hinzu kommen die Youngsters Henry Haase, Thomas Supis und Dominik Bielke. Continue reading