2:3 n.P.: Eisbären verlieren erstes Testspiel gegen Sparta Prag

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben ihr erstes Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren. Vor rund 500 Zuschauern in Litomerice verloren unsere Jungs am Freitagabend gegen HC Sparta Prag mit 2:3 n.P. (1:1, 0:0, 1:0/ 0:0, 0:1).

Die Eisbären begannen im Tor mit ihrem neuen Stammgoalie Petri Vehanen. Der sah in der dritten Minute die frühe Führung seiner Mannschaft. Die Hauptstädter waren gerade in Überzahl, als Matt Foy den Puck zum 1:0 im Prager Tor versenkte. Zur Pausenführung der Berliner reichte dies jedoch nicht. Denn in der 18. Spielminute war es Lukas Cingel, der per Rückhand-Heber das 1:1 markierte. Mit diesem Spielstand ging es letztendlich in die erste Drittelpause.

Im Mitteldrittel hatten die Eisbären zwar durch Überzahlgelegenheiten gute Chancen zur erneuten Führung, doch Sven Ziegler, Matt Foy, Barry Tallackson sowie Neuzugang Petr Pohl konnten keine der Chancen nutzen. In der 30. Spielminute gab es dann den angekündigten Torhüterwechsel. Der eine Neuzugang machte Platz für den anderen Neuzugang. Petri Vehanen verließ das Berliner Gehäuse, der junge Mathias Niederberger stand fortan im Tor der Eisbären. Beim Stand von 1:1 sollte es dann auch in die zweite Drittelpause gehen.

Im Schlussdrittel waren es erneut die Eisbären, die den ersten Treffer erzielen konnten. Und wieder war es ein Powerplay-Tor. Über Jimmy Sharrow und Jens Baxmann kam der Puck zu T.J. Mulock, welcher die Berliner mit 2:1 in Führung brachte (47.). Doch auch dieser Treffer reichte nicht zum Sieg, denn Sparta Prag kam durch Hrbas in Überzahl abermals zum Ausgleich – 2:2 (52.). Fortan fiel kein weiterer Treffer, weshalb es in die Verlängerung ging.

Diese blieb aber auch torlos und somit ging es ins Penaltyschießen. Dort dauerte es bis zum 15. Penalty, ehe ein Sieger gefunden war. Martin Reway verwandelte den entscheidenden Penalty und somit gewann HC Sparta Prag dieses Testspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 n.P.

Weiter geht es für unsere Jungs am kommenden Freitag in Crimmitschau (15.08.2014) mit dem zweiten Testspiel gegen DEL-Konkurrent Grizzly Adams Wolfsburg.

Statistik:

HC Sparta Prag vs. Eisbären Berlin 3:2 n.P. (1:1, 0:0, 1:1/ 0:0, 1:0)

Tore: 0:1 M. Foy (3./PP), 1:1 L. Cingel (18.), 1:2 T.J. Mulock (47./PP), 2:2 M. Hrbas (52./PP), 3:2 M. Reway (Penalty)

 

Erstes Testspiel: Eisbären spielen morgen Abend gegen Sparta Prag – Kapitän André Rankel fehlt

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Sommerpause ist nun auch offiziell vorbei. Die Eisbären Berlin absolvieren morgen Abend ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Um 18 Uhr treffen die Hauptstädter dabei in Litomerice auf den tschechischen Traditionsclub HC Sparta Prag. Dort werden dann auch die drei Neuzugänge der Berliner ihr Debüt im Eisbären-Trikot feiern. Die beiden Torhüter Petri Vehanen und Mathias NIederberger sollen jeweils ca. 30 Minuten zum Einsatz kommen. Zudem steht auch Stürmer Petr Pohl im Kader für das Testspiel gegen Prag.

Für die Eisbären ist es nach zwei Wochen Training das erste Testspiel. Trainer Jeff Tomlinson freut sich bereits auf dieses Duell gegen Sparta Prag:

Wir freuen uns nach den zwei Wochen harten Trainings auf dieses erste Spiel. Ich bin besonders gespannt auf unsere jungen Spieler und wie sich die neuen Regeln und Linien auf das Spiel auswirken.

Der Trainer hat für das Testspiel in Litomerice einen Kader von 21 Spielern und zwei Torhütern mit dabei. In der Verteidigung setzt Tomlinson dabei auch die beiden Youngsters Jonas Müller und Kai Wissmann ein. Insgesamt neun Verteidiger und zwölf Stürmer stehen im Kader.
Kapitän André Rankel steht dagegen nicht im Kader für dieses Testspiel. Sein Einsatz ist erst für das Testspiel eine Woche später in Crimmitschau gegen DEL-Konkurrent Grizzly Adams Wolfsburg geplant.

Der tschechische Traditionsclub gewann in der vergangenen Saison die Hauptrunde der tschechischen Extraliga und scheiterte in den Play-Offs im Halbfinale am HC Kometa Brno. Das bislang letzte Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften gab es im Rahmen der European Trophy. Am 04.09.2011 unterlagen die Berliner in Prag mit 1:2

Persönlich bin ich sehr gespannt auf die ersten Auftritte von Petri Vehanen, Mathias Niederberger und Petr Pohl. Man kann sich dann einen ersten Eindruck verschaffen, wie gut z.B. Petri Vehanen wirklich ist und ob er ein gleichwertiger Ersatz für Rob Zepp ist.

Der Eisbären-Kader für das Testspiel am 08.08.2014 beim HC Sparta Prag:

Tor: 

Petri Vehanen, Mathias Niederberger

Verteidigung: 

Jimmy Sharrow, Henry Haase, Alex Trivellato, Frank Hördler, Jonas Müller, Kai Wissmann, Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun

Angriff: 

Laurin Braun, TJ Mulock, Mark Bell, Barry Tallackson, Florian Busch, Petr Pohl, Jonas Schlenker, Darin Olver, Julian Talbot, John Koslowski, Sven Ziegler, Matt Foy

Eisbären Berlin: Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft – Alle Augen sind auf Petri Vehanen gerichtet

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin befinden sich seit der letzten Woche im Training, um sich optimal auf die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vorzubereiten. Trainer Jeff Tomlinson begrüßte auf dem Eis dabei drei Neuzugänge. Die beiden Torhüter Petri Vehanen und Mathias Niederberger sind genauso neu im Team wie Stürmer Petr Pohl. Das Hauptaugenmerk liegt dabei ganz klar auf der neuen Nummer Eins Petri Vehanen. Der Finne muss in die großen Fußstapfen treten, die sein Vorgänger Rob Zepp hinterlassen hat. Zepp wurde in sieben Jahren fünfmal Deutscher Meister mit den Berlinern. Vehanen soll nun die Lücke schließen, die Zepp hinterlassen hat.

In der vergangenen Woche stand Rob Zepp aber noch einmal im Mittelpunkt. Am Montagabend wurde „Zepper“ vor den Fanbögen neben der O2 World von rund 350 Eisbären-Fans gebührend verabschiedet. Der deutsche Nationaltorhüter nahm sich für seine Fans ganz viel Zeit, schrieb fleißig Autogramme und war auch für Foto-Wünsche jederzeit zu haben. Man merkte ihm richtig an, wie wohl er sich an diesem Abend – und auch in den sieben Jahren zuvor in Berlin –  gefühlt hat. Doch nun muss man eben Rob Zepp seinen Wunsch akzeptieren, es in der besten Liga der Welt zu versuchen. Die Philadelphia Flyers haben Rob Zepp bekanntlich unter Vertrag genommen. Dort hofft Zepp nun, sich endlich seinen Traum von der NHL zu erfüllen.

Sein Nachfolger Petri Vehanen landete genau einen Tag nach der Verabschiedung von Rob Zepp in der Hauptstadt und stand mit seinen neuen Mannschaftskollegen am Mittwoch erstmals auf dem Eis. Nach dem Training stand er der Eishockey NEWS (Quelle: aktuelle Ausgabe Nr. 32 vom 05.08.2014) zum Interview zur Verfügung. Dort sagte er noch einmal, warum er zu den Eisbären wechselte:

Ich wollte nicht mehr in die KHL zurück. In den letzten Jahren war ich dort sehr viel unterwegs. Und weit weg von zu Hause. Ich bin an einem Punkt angelangt, wo ich gerne etwas öfter bei meiner Familie sein möchte. Als mein Berater mir vom Interesse der Eisbären berichtete, waren meine Frau und ich sofort begeistert.

Da merkt man schon, dass es Vehanen keinesfalls ums Geld geht. Er zeigt sich als Familien-Mensch, der einerseits Eishockey spielen möchte, anderseits aber auch etwas mit seiner Familie unternehmen möchte. Das macht Vehanen bereits jetzt schon sehr sympathisch.

Der 36-jährige Finne äußerte sich im Interview auch zu seinen Erwartungen an das deutsche Eishockey:

Ich kenne es ja in erster Linie von der Nationalmannschaft. Ich denke, hier wird sehr viel Schlittschuh gelaufen und sehr körperbetont gespielt. 

Wie Eisbären-Manager Peter John Lee vor kurzem sagte, habe sich Vehanen ja auch bereits über seine neue Mannschaft ausführlich informiert. Nicht nur über die Eisbären, auch über die CHL-Gegner hat sich Petri Vehanen informiert. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, hatte Lee dazu gesagt.

In Berlin wird Vehanen das neue Torhüter-Duo zusammen mit dem jungen Mathias Niederberger bilden. Für den Finnen ist es jedoch nichts Neues, mit so einem jungen Backup zusammen zu spielen:

In Prag war ich in einer ähnlichen Position mit einem jungen Backup. Ich habe viel mit ihm geredet und versucht, immer zu helfen.

Ich persönlich finde das neue Torhüter-Duo der Eisbären sehr gut. Petri Vehanen bringt jede Menge Erfahrung mit und hat schon mehrfach bewiesen, dass er ein Klasse-Keeper ist. Und mit Mathias Niederbeger haben die Eisbären ein sehr hoffnungsvolles Talent verpflichtet, dem man eine große Zukunft voraus sagt. Zusammen werden die beiden die Eisbären noch stärker machen. Niederbeger kann viel von Vehanen lernen, was für seine Zukunft nur von Vorteil sein kann.

Über seine Rolle im Team der Eisbären Berlin hat sich Petri Vehanen am Schluss auch noch geäußert:

Ich muss meinen Platz in der Mannschaft noch finden. Aber ich hoffe, dass mein Spiel bald auf dem Level ist, mit dem ich dem Team helfen kann. 

Derweil ist Chefcoach Jeff Tomlinson mit den ersten Trainingseinheiten zufrieden:

Die ersten Eindrücke sind positiv, die Mannschaft hat gut mitgezogen. Sowohl auf dem Eis als auch im Kraftraum und auf der Laufbahn. Die Jungs hatten Spaß bei der Arbeit.

Der August hat gerade angefangen, die Eisbären haben das Eis-Training wieder aufgenommen. Man merkt also immer mehr, dass die Sommerpause sich immer mehr dem Ende neigt und unsere Lieblings-Sportart bald wieder los geht. Zeit wird es aber auch, dass es endlich wieder losgeht. Denn die diesjährige Sommerpause war dann doch eindeutig zu lang.

Petri Vehanen: „Es ist jetzt an der Zeit, noch einmal etwas anderes zu tun“

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgSeit zwei Tagen steht das Torhüter-Duo der Eisbären Berlin für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fest. Die neue Nummer Eins der Berliner ist der Finne Petri Vehanen, den die Eisbären aus der KHL von HC Lev Praha verpflichtet haben. Die neue Nummer Zwei der Hauptstädter ist Mathias Niederberger, der aus der AHL von den Manchester Monarchs kommt. Und als Nummer Drei steht den Berlinern Dominik Gräubig zur Verfügung.

Die größte Aufgabe kommt dabei ganz klar auf Vehanen zu, der in die großen Fußstapfen von Rob Zepp treten muss. Der Berliner Meistergoalie hat die Eisbären ja in Richtung NHL (Philadelphia Flyers) verlassen. Doch mit dem Finnen hat Manager Peter John Lee auf jeden Fall gleichwertigen Ersatz besorgt, wenn nicht sogar einen noch stärkeren Goalie. Die Vorfreude der EHC-Fans auf die neue Nummer Eins ist jedenfalls jetzt bereits riesig. Petri Vehanen trauen viele Berliner Fans zu, die Nachfolge von Rob Zepp anzutreten.

Dass sich der bereits 36-jährige Finne für die Eisbären entschieden hat, freut Manager Peter John Lee sehr:

Wir sind froh, dass Petri Vehanen sich trotz vieler, hoch dotierter Angebote für die Eisbären Berlin entschieden hat.

Lee gab gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 30 vom 22.07.2014) zu, dass ihn die Suche nach einem Zepp-Nachfolger viele schlaflose Nächte gekostet hat:

Am Ende ging es aber ganz schnell. Petri hatte ein Angebot vom neuen KHL-Klub in Sotchi. Aber er wollte nicht nach Russland wechseln. Und nach dem er in der KHL die letzten Jahre recht gutes Geld verdient hat, meinte er in den Gesprächen zu uns, dass es jetzt an der Zeit wäre, noch einmal etwas anderes zu tun.

Das zeigt doch schon einmal, dass es Vehanen nicht nur ums Geld geht sondern auch darum, Eishockey zu spielen. Und nun will der Finne eben noch einmal etwas anderes ausprobieren und da kam ihm das Angebot der Eisbären wohl gerade sehr gelegen. Und über seinen neuen Verein hat sich Vehanen auch gleich informiert, was Lee sehr begeistert hat:

Er weiß auch alles über die CHL und unsere Gegner. So etwas ist nicht bei jedem Neuzugang, vor allem aus Nordamerika, der Fall. Ich habe das Gefühl, dass er gerne zu uns kommt.

Mit Petri Vehanen sind die Eisbären auch in der neuen DEL-Saison im Tor wieder sehr gut aufgestellt. In den letzten Jahren hatten die Berliner mit Rob Zepp einen der besten Keeper der DEL, mit Vehanen bekommen sie nun einen weiteren Top-Goalie als neue Nummer Eins. Vehanen wird sicherlich nicht so lange in Berlin bleiben, wie sein Vorgänger Rob Zepp. Aber dennoch wird er den Eisbären und auch der neuen Nummer Zwei Mathias Niederberger sehr weiterhelfen. Manager Lee hatte diesen Faktor bei der Torhütersuche auch berücksichtigt:

Mathias soll 15 bis 20 Spiele bestreiten und für die Zukunft aufgebaut werden. Ich denke, Vehanen ist mit seiner unkomplizierten Art der geeignete Lehrmeister, den wir für die Entwicklung eines jungen Torstehers benötigen.

Mit dem Torhüter-Duo Vehanen/Niederberger sind die Eisbären definitiv stärker aufgestellt als in der letzten Saison mit dem Duo Zepp/Elwing. Was den Eisbären auch helfen wird, ist die Tatsache, dass in Zukunft die Eisbären mehr auf die Rotation setzen. In den letzten Jahren war es ja meistens so, dass fast nur Zepp spielte und seine Back-up’s nur sehr selten zum Einsatz kamen. Das soll sich ja nun ändern, wie Peter John Lee bereits andeuten ließ.

Peter John Lee ist davon überzeugt, dass die Eisbären mit Petri Vehanen den geeigneten Nachfolger für Rob Zepp gefunden haben. Lee hatte sich vor dem Transfer auch über Vehanen informiert:

Ich habe viel mit Petr Briza über Vehanen gesprochen. Petr hat ihn oft in Prag spielen sehen und ihm die Hauptrolle beim Erfolg von Lev zugeschrieben.

In Berlin erhält Petri Vehanen das Trikot mit der Nummer 31. Vehanen wird am kommenden Montag in Berlin erwartet.

Nachfolger für Rob Zepp gefunden: Petri Vehanen wechselt vom HC Lev Praha in die Hauptstadt

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgRund drei Wochen nach dem überraschenden Wechsel von Stammgoalie Rob Zepp in die NHL zu den Phildaelphia Flyers haben die Eisbären eine neue Nummer Eins gefunden. Der 36-jährige Finne Petri Vehanen wird die Nachfolge von Rop Zepp im Tor des DEL-Rekordmeisters antreten. Vehanen kommt aus der KHL von HC Lev Praha und erhält in Berlin einen Vertrag für die kommende DEL-Saison. Kurz nach Bekanntgabe des Wechsels von Rob Zepp tauchte der Name von Vehanen bereits in der Gerüchteküche als möglicher Zepp-Nachfolger auf, doch ein Transfer schien evtl. am Geld zu scheitern, da Vehanen in der KHL doch deutlich mehr verdient haben dürfte als es nun in Berlin der Fall sein wird. Dennoch haben sich die Eisbären die Dienste des Finnen sichern können. Eisbären-Manager Peter John Lee äußerte sich zu diesem Transfer wie folgt:

Wir sind froh, dass Petri Vehanen sich trotz vieler, hochdotierter Angebote für die Eisbären Berlin entschieden hat.

Auch Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter der Eisbären, meldete sich zum Wechsel zu Wort:

Wir sind davon überzeugt, dass Petri Vehanen der richtige Torwart für uns ist. Er hat sehr viel Erfahrung, ist topfit und ein sehr ruhiger Mensch. Er wird auch Mathias Niederberger in seiner Entwicklung ein ganzes Stück nach vorne bringen.

Mit Petri Vehanen haben die Eisbären definitiv einen starken Ersatz für den ehemaligen Stammgoalie Rob Zepp gefunden. Viele Fans werden sicherlich sein Alter kritisch ansehen, dennoch verfügt Vehanen über jede Menge Erfahrung und ist zudem ein sehr starker Torhüter, der den Eisbären auf jeden Fall weiter helfen wird.

In der KHL absolvierte Vehanen in der letzten Saison 41 Spiele in der Hauptrunde, wies dort einen Gegentorschnitt von 1,66 auf und wehrte 93,2 Prozent aller Schüsse ab. In den Play-Offs absolvierte der Finne nochmal 20 Spiele, in denen er einen Gegentorschnitt von 2,12 hatte und 91,8 Prozent aller Schüsse abwehrte.

Seine Karriere begann Vehanen bei Lukko Rauma in Finnland. Erfolge hat Vehanen auch schon vorzuweisen. In der Saison 2009/2010 gewann Vehanen mit dem AK Bars Kazan die Meisterschaft in der KHL. Und im Jahr 2011 wurde er mit Finnland bei der WM in der Slowakei durch einen 6:1-Sieg gegen Schweden Weltmeister. Bei dieser WM war er zugleich auch der beste Torhüter mit dem geringsten Gegentorschnitt und der höchsten Fangquote.

Die Eisbären Berlin werden in Zukunft also sehr wahrscheinlich viel Freude an ihrer neuen Nummer Eins haben. Vehanen ist ein Gewinn für die Eisbären und sicherlich auch für die Deutsche Eishockey Liga (DEL). Mit seiner Erfahrung wird er den Eisbären sehr helfen und kann zudem den jungen Spielern in Berlin jede Menge bei bringen. Mit Vehanen haben die Eisbären einen mindestens gleichwertigen Ersatz für Rob Zepp gefunden, wenn nicht sogar einen noch stärkeren Goalie. Aber das lässt sich erst während der Saison genauer sagen.

Wir freuen uns aber bereits jetzt schon riesig auf das erste Spiel von Petri Vehanen im Eisbären-Tor. Herzlich Willkommen in Berlin, Petri Vehanen.

Eisbären-Goalie Rob Zepp wechselt in die NHL zu den Philadelphia Flyers

(Foto: black corner 2007)

(Foto: black corner 2007)

Paukenschlag in der Hauptsadt. Während fast die gesamte Stadt im WM-Fieber ist, platzte eine Nachricht am Dienstagabend ein wie eine Bombe – zumindest für die Fans der Eisbären Berlin. Stammgoalie Rob Zepp verlässt die Eisbären Berlin in Richtung NHL. Der 32-jährige deutsche Nationaltorhüter wechselt zu den Philadelphia Flyers, wo er einen Ein-Jahres-Vertrag (Zwei-Wege-Vertrag) unterschrieben hat. Dies bestätigte zunächst Zepps neuer Arbeitgeber, die Flyers, wenig später dann aber auch sein nun ehemaliger Verein, die Eisbären. Ob Zepp definitv auch beim NHL-Team zum Einsatz kommen wird oder aber eher beim AHL Klub Lehigh Valley Phantoms, ist nicht bekannt. Zepp ist aber derzeit wohl nur der dritte Goalie der Flyers, was vermuten lässt, dass er zunächst in der AHL zum Einsatz kommen wird.

Eisbären-Manager Peter John Lee und Rob Zepp einigten sich auf die Auflösung seines bestehenden Vertrages in Berlin. Lee äußerte sich zum Wechsel von Rob Zepp wie folgt (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin):

Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Angebote für Rob. Er hat sich wiederholt für die Eisbären und gegen eine zweite Chance in der NHL entschieden. Wir können als Eisbären stolz darauf sein, dass Rob Zepp sich in und mit Berlin immer wieder für die NHL empfehlen konnte. Für seine zweite Chance in der weltbesten Liga wünschen wir ihm viel Erfolg und hoffen, dass sein Traum in Erfüllung geht.

Der Wechsel von Rob Zepp in die NHL ist ein herber Verlust für die Eisbären. Gleichwohl musste man aber irgendwann damit rechnen, dass Zepp mal gehen würde. Denn der 32-jährige machte nie ein Geheimnis daraus, dass die NHL sein großer Traum sei, den er sich nun wohl erfüllen kann.

Der sportliche Leiter der Eisbären Berlin, Stefan Ustorf, meldete sich am Abend ebenfalls zu Wort:

Für uns ist der Abgang von Rob Zepp natürlich ein Verlust. Persönlich allerdings freue ich mich sehr für Rob. Er hat sich diese Möglichkeit verdient. Außerdem sehe ich diesen Wechsel auch als Auszeichnung für die gesamte Organisation der Eisbären Berlin. Wir wünschen Rob viel Erfolg!

Rob Zepp war seit 2007 in Berlin und konnte in dieser Zeit fünf Meisterschaften sowie einen Pokalsieg und den Gewinn der European Trophy feiern. In der Hauptstadt war in den letzten Jahren die unumstrittene Nummer Eins. Wer nun neuer Stammgoalie der Eisbären wird, ist nicht bekannt. Vielleicht geben die Verantwortlichen der Eisbären ja Neuzugang Mathias Niederberger die Chance, sich als Nummer Eins zu beweisen.

Uns bleibt nur eins zu sagen:

DANKE ROB ZEPP! Danke für Alles. Danke für die schöne Zeit mit Dir. Danke für sieben tolle und vor allem erfolgreiche Jahre mit Dir. Du wirst uns sehr fehlen. Aber wir gönnen Dir das sehr. Wir freuen uns, dass Du nun bei einem NHL-Team unter Vertrag stehst und Dir vielleicht dort endlich deinen lang ersehnten Traum erfüllen kannst.

Danke Rob Zepp und alles Gute so wie viel Erfolg in der NHL bei den Philadelphia Flyers!

Eisbären Berlin: Einer geht, Einer kommt

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgBei den Eisbären Berlin tut sich etwas in Sachen Kaderplanung für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Nachdem der DEL-Rekordmeister am Dienstag die lang erwartete Vertragsverlängerung mit Stürmer Barry Tallackson bekannt gab, haben die Eisbären heute zwei weitere Neuigkeiten heraus gegeben. Zum Einen haben die Berliner einen Neuzugang präsentiert, zum Anderen haben die Berliner berichtet, das ein Youngster die Hauptstädter verlassen wird.

Der Neuzugang trägt den Namen Petr Pohl und wechselt aus der tschechischen Extraliga von HC Karlovy Vary in die Hauptstadt. Der 27-jährige Stürmer erhält in Berlin das Trikot mit der Rückennummer 33.

Eisbären-Manager Peter John Lee äußerte sich über den Neuzugang wie folgt:

Petr Pohl ist ein technisch starker Spieler, der mit seiner Schnelligkeit sehr gut in unser Team passt. Ich könnte mir vorstellen, dass er unsere Fans in der kommenden Saison begeistern wird

Auch Petr Pohl selbst meldete sich nach der Bekanntgabe seines Transfers zu Wort:

Ich freue mich sehr darauf, nach Berlin zu kommen. Ich habe bisher sehr viel Gutes über die Eisbären Berlin gehört und finde, der Club und ich passen gut zusammen.

Während Petr Pohl also die Eisbären verstärken wird, muss Youngster Thomas Supis wie bereits erwartet den Hauptstadtklub verlassen. Der 22-jährige Verteidiger wechselt innerhalb der DEL zu den Krefeld Pinguinen. Der Co-Trainer des KEV, Reemt Pyka, äußerte sich zu diesem Transfer wie folgt:

Thomas ist ein talentierter, junger Verteidiger, der für seine 22 Jahre schon viel Erfahrung auch aus der DEL mitbringt. Er wird den Konkurrenzkampf in unserer Defensive verstärken und soll sich langfristig in der Mannschaft etablieren.

Bleibt uns nur eins zu sagen:

Herzlich Willkommen in Berlin, Petr Pohl. Und alles Gute für die Zukunft, Thomas Supis.

Eisbären Berlin: Tallackson bleibt – Christensen-Verbleib fraglich – Noch keine Entscheidung bei Foy

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm Sonntag hatten wir Euch hier im Blog einen Überblick über den aktuellen Kader der Eisbären Berlin gegeben. 21 Spieler waren da aktuell unter Vertrag. Seit heute sind es nun 22 Spieler. Denn die lang erwartete Vertragsverlängereung mit Stürmer Barry Tallackson wurde heute offiziell bestätigt. Bereits im März hatte die BZ über die Vertragsverlängerung des 31-jährigen Angreifers berichtet. Nur seitens der Eisbären gab es diesbezüglich bis heute keine Bestätigung.

Manager Peter John Lee ist froh über die Vertragsverlängerung und sieht darin einen wichtigen Schritt:

Barry Tallackson in Berlin zu halten, sichert unserer Mannschaft einen erfahrenen Spieler mit vielen technischen Fertigkeiten. Er ist ein rundum starker Eishockeyspieler und wird der Mannschaft weiterhin zu Erfolg verhelfen. In der abgelaufenen, schwierigen Saison hat Barry Tallackson Verantwortung auf dem Eis und in der Kabine übernommen und sich als einer der Führungsspieler der Eisbären Berlin bewiesen.

Auf jeden Fall ist es für die Eisbären sehr gut, einen so erfahrenen und guten Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Ein Führungsspieler wie Tallackson kann den Youngsters sicherlich sehr weiterhelfen.

Nicht nur die Verantwortlichen der Eisbären Berlin freuen sich über die Vertragsverlängerung des US-Amerikaners, auch der Stürmer selbst ist froh über seinen Verbleib in der Hauptstadt:

Die Eisbären sind eine starke Organisation, mit tollen Fans und einem starken Kader. Nachdem ich zwei Meisterschaften mit den Eisbären feiern durfte, war das vergangene Jahr nicht nach unseren Vorstellungen. Wir werden jetzt den Sommer über durcharbeiten und dann ab August sowohl in der Champions Hockey League als auch in der DEL wieder angreifen.

Die Nummer 22 hat bisher 210 Punktspiele für die Eisbären Berlin absolviert, in denen er 159 Scorerpunkte erzielt hat. In seiner Karriere hat Tallackson auch schon 11 NHL-Spiele und 315 AHL-Spiele absolviert.

Während Barry Tallackson also auch in der kommenden Saison für Berlin auf Torejagd gehen wird, verdichten sich die Anzeichen, dass Mads Christensen den DEL-Rekordmeister verlassen muss. Der Däne erhält in Berlin wohl keinen neuen Vertrag mehr. Lee sagte gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 19 vom 06.05.2014):

Derzeit gibt es keine Gespräche mit ihm. Es wird sehr schwer für ihn, bei uns einen neuen Vertrag zu erhalten.

Sollte man Christensen wirklich keinen neuen Vertrag anbieten, wäre ich persönlich sehr enttäuscht. Denn Christensen war noch einer der wenigen Lichtblicke in der vergangenen DEL-Saison. Gerade gegen Ende der Saison hat der dänische Nationalspieler sein Können mehrfach unter Beweis gestellt.

Über einen Verbleib von Stürmer Matt Foy ist noch keine Entscheidung gefallen. Laut Lee ist er im Moment noch bei den Eisbären. Für den Manager der Berliner hat derzeit aber eine ander Baustelle im Kader absoluten Vorrang:

Vorrang hat erst einmal die Besetzung des zweiten Torhüters.

Diese Rolle wird definitv nicht Ilya Sharipov einnehmen. Der ehemalige Youngster der DNL-Mannschaft der Eisbären spielt ab sofort für Red Bull Salzburg. Auch hier finde ich, dass Lee es verpasst hat, ein hoffnungsvolles Talent langfristig an die Eisbären zu binden. Man hätte Sharipov die Chance als Back-up geben sollen, so hat man jedoch ein Talent leichtfertig abgegeben. Sharipov selbst kann man verstehen, denn in Salzburg bekommt er sicherlich mehr Eiszeit und kann sich so noch weiter entwickeln.

Barry Tallackson geht auch in der kommenden DEL-Saison für die Eisbären Berlin auf Torejagd. (Foto: black corner 2007)

Barry Tallackson geht auch in der kommenden DEL-Saison für die Eisbären Berlin auf Torejagd. (Foto: black corner 2007)

Die aktuelle Lage bei den Eisbären Berlin

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Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist sei Dienstagabend endgültig vorbei. Für die Eisbären Berlin ist die Saison hingegen schon sehr lange vorbei. Um genau zu sagen seit dem 14.03.2014, als man im dritten und entscheidenden Pre-Play-Off-Spiel dem späteren Meister Ingolstadt mit 2:3 n.V. unterlag. In Berlin laufen derweil die Planungen für die neue Saison schon auf Hochtouren. Wie nach einer jeden Saison müssen Spieler den Verein verlassen, andere Spieler kommen hingegen neu dazu. Wir wollen Euch mal auf den aktuellen Stand in Sachen Eisbären-Kader bringen:

Tor:

Im Tor steht aktuell nur Stammgoalie Rob Zepp unter Vertrag. Er wird also auch in der kommenden DEL-Saison das Eisbären-Tor hüten. Der bisherige Back-up Sebastian Elwing hat noch keinen neuen Vertrag erhalten. Es ist fraglich, ob „Elle“ auch in der kommenden Saison in Berlin spielen wird. Nur wer soll dann der neue Back-up in Berlin werden? Einer, der im Gespräch war, ist mittlerweile bei einem anderen Verein gelandet. Die Rede ist von Ex-Eisbären-Goalie Daniar Dshunussow, der von Wolfsburg nach Iserlohn wechselt. Bliebe noch DNL-Keeper Ilya Sharipov, der als großes Talent gilt. Sollte er erneut in Berlin nicht zum Zuge kommen, dürfte ein Abgang vom Youngster wahrscheinlich zu sein. Denn Sharipov will Eiszeit haben.

Verteidigung:

In der Defensive hat man derzeit acht Spieler unter Vertrag. Jens Baxmann, Casey Borer, Constantin Braun, Henry Haase, Frank Hördler, Jonas Müller, Jimmy Sharrow und Alex Trivellato. Mit Shawn Lalonde (wechselt zu Färjestads BK) verlässt die Eisbären einer der besten Verteidiger der abgelaufenen Saison. Lalonde wird eine große Lücke in Berlin hinterlassen, die es nun zu füllen gibt. Einer, der zur Zeit im Gespräch ist, ist Ex-Eisbären-Verteidiger Ryan Caldwell. Dessen Vertrag in Nürnberg wurde vorzeitig aufgelöst, Caldwell habe wohl in Nürnberg auch schon erzählt, dass er nach Berlin wechseln würde. Caldwell wäre auf jeden Fall kein gleichwertiger Ersatz für Shawn Lalonde. Ein anderer Ex-Eisbär taucht ebenfalls immer wieder in der Gerüchteküche auf – Richie Regehr. Ob man sich ihn aber finanziell leisten kann, ist fraglich. Und die Zeit in Berlin scheint für Youngster Thomas Supis auch vorbei zu sein. Er wird immer wieder mit den Krefeld Pinguinen in Verbindung gebracht.

Angriff:

In der Offensive stehen aktuell zwölf Spieler im Kader. Laurin Braun, Florian Busch, Matt Foy, John Koslowski, T.J. Mulock, Darin Olver, André Rankel, Jonas Schlenker, Vincent Schlenker, Julian Talbot, Mark Bell und Sven Ziegler. Wobei da auch noch zwei Wackelkandidaten dabei sind. Denn ein Verbleib von Matt Foy und Vincent Schlenker ist derzeit noch fraglich. Schlenker ist genau wie Supis in Krefeld im Gespräch. Bei Foy sind sich die Verantwortlichen noch nicht ganz sicher, was sie machen wollen. Barry Tallackson erhält wohl einen neuen Ein-Jahres-Vertrag, was vom Verein jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Noch komplett ohne Vertrag ist der dänische Nationalspieler Mads Christensen, dessen Verbleib in der Hauptstadt ebenfalls fraglich ist. Dagegen sind die Abgänge von Kris Sparre (Straubing) und Daniel Weiß (Augsburg) bereits fix.

Fazit:

Für Manager Peter John Lee gibt es über den Sommer also noch genügend zu tun. Für die Torhüterposition muss man noch einen Back-up finden. Entweder man verlängert mit Sebastian Elwing oder aber man gibt DNL-Goalie Ilya Sharipov eine Chance. Verdient hätte er sie alle Male. Oder aber die Eisbären suchen sich einen komplett neuen Back-up.
In der Verteidigung muss dringend ein Ersatz für Shawn Lalonde her. Dass man Lalonde nicht gleichwertig ersetzen kann, ist klar. Aber man sollte zumindestens einen Spieler holen, der ähnliche Fähigkeiten wie Lalonde besitzt.
Im Angriff wird sicherlich viel davon abhängen, wie es mit Matt Foy und Mads Christensen weiter geht. Verlängern die Eisbären mit den beiden Stürmern die Verträge, hätte man 14 Angreifer unter Vertrag. Wenn man dann auch noch die Vertragsverlängerung mit Barry Tallackson bestätigt, wären es deren 15, sollte Vincent Schlenker tatsächlich gehen, wären wir wieder bei 14 Angreifern. Ob die Eisbären allerdings noch einen neuen Stürmer verpflichten werden, ist aktuell fraglich. Gut tun würde es dem Kader aber auf jeden Fall.

20 Jahre Deutsche Eishockey Liga: Die Jubiläumssaison in der DEL

DEL-LogoSeit Dienstagabend ist die Jubiläumssaison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu Ende. Und mit dem ERC Ingolstadt ist eine Mannschaft Deutscher Meister geworden, die man vor der Saison nicht auf der Liste hatte und der man es nach dem Saisonverlauf auch nicht zugetraut hätte. Doch die Oberbayern trotzen allen Widrigkeiten und feierten die erste Meisterschaft in der 50-jährigen Vereinsgeschichte.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgLange Zeit galten die Schanzer als die unvollendete Mannschaft. Denn fast in jeder Saison hatten die Panther eine schlagkräftige Truppe zusammen, doch weiter als ins Halbfinale schafften es die Ingolstädter nie. Viermal qualifizierten sich die Schanzer für das Halbfinale, viermal war dann dort auch Schluss. In diesem Jahr qualifizierte sich der ERCI erstmals für das DEL-Finale und holte am Ende dann auch noch sensationell den Pott.

Dabei verlief die Hauptrunde der Panther überhaupt nicht so gut. Sportlich konnte man die Erwartungen nicht wirklich erfüllen, was auch zu Fanprotesten führte. Zudem krachte es gewaltig hinter den Kulissen der Schanzer. Trainer Niklas Sundblad stand angesichts seiner sehr harten Trainingsweise in der Kritik. Doch vielleicht waren es genau diese Umstände, die aus der Mannschaft des ERC Ingolstadt am Ende eine eingeschworene Einheit gemacht haben.

Denn alles, was in der Hauptrunde war, war für die Schanzer mit Beginn der Play-Offs vergessen. in den Pre-Play-Offs verlor man zwar Spiel Eins in Berlin (0:1), doch dann drehte man die Serie noch und zog dank eines 3:2-Sieges n.V. in Berlin ins Viertelfinale ein. Auch dort starteten die Panther mit einer Niederlage (0:5) in Krefeld, aber dann drehten die Oberbayern auf und gewannen vier Spiele in Serie und warfen nach dem Titelverteidiger Berlin nun auch den Vorrundenzweiten Krefeld raus. Im Halbfinale wartete dann der Vorrundensieger Hamburg, welchen man in sechs Spielen nieder kämpfte und somit den erstmaligen Einzug ins DEL-Finale perfekt machte. Mit den Kölner Haien lieferten sich die Ingolstädter wohl eine der besten DEL-Finalserien aller Zeiten. Am Ende setzten sich die Schanzer im alles entscheidenden siebten Spiel in Köln durch und feierten den größten Triumph der Vereinsgeschichte.

200px-Hamburg-freezers_svgDie Meisterschaft hätten am Liebsten auch die Hamburg Freezers gefeiert. Die Hanseaten kamen zwar sehr schlecht in die Saison und fanden sich auch am Tabellenende wieder, doch dann drehten die Freezers auf und spielten eine bärenstarke Vorrunde, welche man am Ende verdient auf Platz Eins beendete. Als großer Favorit und mit hohen Erwartungen gingen die Hamburger dann in die Play-Offs, wo man die Leistung aus der Hauptrunde nicht mehr wirklich bestätigen konnte. Gegen Iserlohn hatte man mehr Mühe als gedacht, setzte sich erst in sechs Spielen durch. Gegen Ingolstadt war dann mal wieder im Halbfinale Endstation.

130px-Koelner-haie-logo_svgAuch der Ingolstädter Finalgegner Köln wollte dieses Jahr endlich zum großen Wurf ausholen. Nach der verlorenen Finalserie im letzten Jahr gegen die Eisbären Berlin wollten die Domstädter nun in diesem Jahr die Meisterschaft an den Rhein holen. Dort ist die Sehnsucht nach dem DEL-Pott riesengroß, war man doch 2002 letztmals Deutscher Meister. Aber auch in diesem Jahr sollte es für die Haie nichts werden. In der Hauptrunde konnten sie wie auch im vergangenen Jahr überzeugen, auch in den Play-Offs zeigten die Mannen von Coach Uwe Krupp starkes Eishockey und schalteten Mannheim und Wolfsburg aus. Doch in der Finalserie musste man sich dem ERC Ingolstadt geschlagen geben.

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie Thomas Sabo Ice Tigers sorgten in der Jubiläumssaison der DEL für den ersten Höhepunkt. Die Franken starteten mit neun Siegen in die Saison. Sie stellten damit den DEL-Startrekord ein. Danach ging es für die Franken rauf und runter mit den Leistungen in der Hauptrunde, am Ende sicherte man sich als Dritter aber das Heimrecht im Viertelfinale. Dort war dann aber bereits Endstation für Nürnberg, gegen Wolfsburg schied man in sechs Spielen aus. So war es dann doch keine so erfolgreiche Saison für die Franken, denn die Ansprüche im Frankenland sind doch weitaus höher als das Viertelfinale.

125px-Krefeld_Pinguine_LogoWie in der letzten Saison sorgten auch in dieser Saison wieder die Krefeld Pinguine für Furore. Mit einem Mix aus aus jungen, talentierten und erfahrenen Spielern waren die Seidenstädter einmal mehr eine der Überraschungsmannschaften in der DEL. Am Ende der Hauptrunde wurden die Pinguine sehr überraschend Zweiter. Demnach ging man in Krefeld mit großen Erwartungen ins Viertelfinale, wo man aber am Ende gegen den späteren Meister Ingolstadt ausschied.

125px-Adler-Mannheim-logo_svgDer einstige DEL-Rekordmeister Adler Mannheim hatte in dieser Saison die Meisterschaft als Ziel ausgegeben. Doch auch in diesem Jahr wurde es nichts mit dem sechsten Meistertitel für die Kurpfälzer. Die Hauptrunde war ein einziges Auf und Ab. Coach Harold Kreis musste Ende des Jahres gehen, Hans Zach führte Mannheim als Vierter in die Play-Offs, wo man am Ende an Köln scheiterte. In Mannheim muss man also weiter auf den nächsten DEL-Meistertitel warten.

125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoDie Grizzly Adams Wolfsburg haben auch in der abgelaufenen Saison einmal mehr bewiesen, dass sich sich in der Spitzengruppe der DEL etabliert haben. Die Niedersachsen spielten eine gute Hauptrunde, an deren Ende sie Sechster wurden und somit direkt in die Play-Offs einzogen. Dort überstand man die erste Runde gegen Nürnberg und musste sich erst im Halbfinale den Kölner Haien geschlagen geben. Für Wolfsburg war es die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge. Auch im letzten Jahr scheiterte man im Halbfinale an Köln.

rbs_negMit sehr großen Erwartungen ist der EHC Red Bull München in die neue Saison gegangen. Für die Experten galt die Truppe von Coach Pierre Pagé sogar als Geheimfavorit. Doch dieser Rolle wurden die Münchner nie gerecht. In der Hauptrunde schwankten die Leistungen zu sehr, am Ende qualifizierte man sich als Siebter für die Pre-Play-Offs, wo man letztendlich an Iserlohn scheiterte. Was für München eine Riesen-Enttäuschung war, denn das Saisonziel in München war ein Anderes gewesen. Coach Pierre Pagé hatte eine Vision, welche er nun aber als Trainer nicht mehr fortführen kann.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgGenauso enttäuschend wie für München verlief die Saison für Titelverteidiger Eisbären Berlin. Im ersten Jahr nach Don Jackson taten sich die Hauptstädter in der Hauptrunde sehr schwer und schafften am Ende nur dank eines furiosen Schlussspurtes noch die Qualifikation für die Pre-Play-Offs. Doch der starke Endspurt täuschte nur über die vielen Probleme, die man über die Saison hatte, hinweg. In den Pre-Play-Offs war daher völlig verdient Endstation gegen Ingolstadt.

Rooster_1_E17_ig110307Auch die Iserlohn Roosters hatten vor der Saison große Erwartungen, hatten dementsprechend auch ordentlich investiert. Doch die Sauerländer konnten die Erwartungen zu selten erfüllen, mussten sehr lange um die Teilnahme an den Play-Offs zittern. Dank eines sensationellen Laufs gegen Ende der Hauptrunde qualifizierten sich die Sauerländer dann doch noch als Zehnter für die Pre-Play-Offs, wo sie ihre wohl beste Saisonleistung zeigten. In den Pre-Play-Offs schaltete man München aus und im Viertelfinale lieferte man dem Favoriten Hamburg einen großen Kampf, den man am Ende leider verlor.

150px-AEV_Panther_svgAuf die Play-Off-Teilnahme hatten sie in Augsburg gehofft, doch die Leistungen der Panther in der Hauptrunde reichten einfach nicht aus, um sich für die Endrunde in der DEL zu qualifizieren. In den letzten beiden Jahren konnte man sich wenigstens noch für die Pre-Play-Offs qualifizieren, doch auch diese erreichte der AEV nicht. Der Kader war dafür eben nicht gut genug besetzt.

125px-Straubing_tigers_logoBei den Straubings Tigers hatten sie Gefallen gefunden an den Play-Offs. In den vergangenen zwei Jahren konnten sich die Niederbayern jeweils für die Play-Offs qualifizieren. Dieses Ziel hatte man nun auch in dieser Saison. Doch die Erwartungen konnte die Mannschaft nicht erfüllen, zu schwach waren die gezeigten Leistungen in der Hauptrunde gewesen.

 

RZ_DEG_BasisPartner_farbigVor der Saison sahen die Experten Aufsteiger Schwenningen und Düsseldorf als Kellerkinder, welche um den 13. Platz kämpfen würden. Es kam auch so, dennoch kann man sowohl bei den Wild Wings als auch bei den Rheinländern sehr zufrieden sein mit der Saison. Denn beide Mannschaften haben alles gegeben, was sie konnten. Beide lieferten immer wieder sehr kämpferische Leistungen ab und gaben sich nie auf, am Ende konnten beide so auch Überraschungssiege feiern. Doch als bei Beiden mal wichtige Spieler verletzungsbedingt fehlten, merkte man, wie dünn beide Kader besetzt waren. Dann waren beide Teams kaum noch konkurrenzfähig.

Die 20. DEL-Saison hat für einige Überraschungen und neue Rekorde gesorgt. Die größte Überraschung war wohl der ERC Ingolstadt als Deutscher Meister. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet. Aber es zeigte mal wieder, wie ausgeglichen diese Liga ist. Am Ende wurde der Tabellenneunte Meister. Was man in der Hauptrunde gezeigt hat, zählt eben in den Play-Offs nicht mehr. Da beginnt die Saison von Vorne. Und der ERCI hatte da zum Schluss das bessere Ende auf seiner Seite.

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf den Saisonstart der 21. DEL-Saison im September. Bis dahin wünschen wir Euch eine schöne Sommerpause.