Tabellenführer nach 2:1-Sieg gegen Ingolstadt: Mit starker kämpferischer Leistung zum sechsten Sieg in Folge

logo_WBN_1516Ausgabe #6:

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„Wenn du mich fragst wer Meister wird…“ hallte es nach einer Ewigkeit mal wieder durch die Arena am Ostbahnhof. Die Euphorie bei den Eisbären-Fans ist nach zwei enttäuschenden Jahren zurück. Der Grund liegt klar auf der Hand. Die Eisbären haben ihren perfekten Start in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgebaut und gewannen am Freitagabend das fünfte Ligaspiel sowie das sechste Pflichtspiel in Folge. Auch Vizemeister ERC Ingolstadt konnte die Eisbären Berlin also nicht stoppen, verlor in der Mercedes-Benz Arena vor 11.624 Zuschauern knapp mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0). Durch den Sieg gegen die Schanzer eroberten die Eisbären die Tabellenführung von den Straubing Tigers zurück und fahren somit als Spitzenreiter zum Bruderduell am Sonntag nach Hamburg.

Bei den Eisbären fehlten heute Abend Mark Bell (Sprunggelenk), Florian Busch (Muskelfaserriss) sowie Vladislav Filin, Marvin Cüpper und Kai Wissmann (alle Dresden). Jonas Schlenker stand für Busch im Kader und Henry Haase kehrte in selbigen zurück. Im Tor stand erneut Petri Vehanen.

Die Eisbären im Angriff, Ingolstadt versucht, Torhüter Timo Pielmeier zu unterstützen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären im Angriff, Ingolstadt versucht, Torhüter Timo Pielmeier zu unterstützen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Das Spiel war in der Anfangsphase geprägt von vielen Zweikämpfen. Beide Mannschaften gingen recht engagiert in die Partie. Torszenen waren daher in den ersten zwei, drei Minuten noch nicht viele zu bestaunen. Aber so sollte es nicht weiter gehen. Es lief die fünfte Spielminute, als Spencer Machacek ins gegnerische Drittel fuhr, die Scheibe zurück auf Jonas Müller spielte, welcher abzog und Timo Pielmeier im ERCI-Tor überwand – 1:0 (5.).
Dieser Führungstreffer gab den Eisbären noch mehr Selbstvertrauen und sie wurden minütlich stärker. Ingolstadt wurde hinten rein gedrängt und sah sich vielen Eisbären-Angriffen ausgesetzt. In der achten Spielminute hatte Laurin Braun dabei die größte Chance zum 2:0, als er alleine Richtung Pielmeier unterwegs war, doch sein Schuss ging nur an den Pfosten.
Die Eisbären setzten Ingolstadt fortan früh unter Druck, ließen kaum einen geordneten Spielaufbau zu, provozoierten immer wieder Fehler, spielten ein sehr aggressives Forechecking, mit dem Ingolstadt arge Probleme hatte. Die Hausherren hatten in der Folgezeit weitere große Chancen, die Führung auszubauen, doch entweder gingen die Schüsse knapp am Tor vorbei oder aber Timo Pielmeier war zur Stelle. Von Ingolstadt war in der Offensive nicht viel zu sehen. Wenn sie doch einmal durch kamen, war Petri Vehanen zur Stelle. Mit einer knappen aber hochverdienten 1:0-Führung der Eisbären ging es in die erste Drittelpause. Continue reading

3:0 im CHL-Hinspiel gegen Stavanger: Die Eisbären gewinnen, aber nur wenige interessiert es

logo_WBN_1516Ausgabe #5:

20150922_214438Die Eisbären Berlin haben am Dienstagabend den ersten Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) gemacht. Die Berliner gewannen das Hinspiel im Sechzehntelfinale gegen die Stavanger Oilers aus Norwegen mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). Die Eisbären zeigten eine gute Partie und erspielten sich jede Menge gute Torchancen, doch die Chancenverwertung ließ am Ende zu wünschen übrig. In der Defensive war man auch gefordert, aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem klasse haltenden Goalie Petri Vehanen gelang den Berlinern der erhoffte Sieg im Hinspiel gegen den norwegischen Meister. 

Nur schade, dass diese Partie insgesamt nur 4.069 Zuschauer (offiziell) in der Mercedes-Benz Arena verfolgt

Im Mitteldrittel verschwand ein Teil der Fanszene aus der Fankurve und machte sich auf den Weg in Richtung Gegenkurve, um dort für Stimmung zu sorgen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Im Mitteldrittel verschwand ein Teil der Fanszene aus der Fankurve und machte sich auf den Weg in Richtung Gegenkurve, um dort für Stimmung zu sorgen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

haben. Dafür gibt es allerdings verschiedene Gründe – ungünstiger Wochentag, niedrige Wertigkeit der CHL, Live-Spiel im Free-TV. Aber für viele Fans war sicherlich auch der Fakt ein Grund, dass dieses Spiel nicht mit in der Dauerkarte enthalten war. Alle Dauerkarten-Besitzer mussten sich für dieses Spiel ein Extra-Ticket kaufen, für welches sie immerhin Rabatt erhielten. Nur das kann nicht im Interesse der Eisbären-Verantwortlichen sein. Gerade zu Spielen an einem Dienstag, wo übrigens in der DEL wesentlich mehr Zuschauer kommen, kann ich die Fans nicht so vergraulen. Die Champions Hockey League (CHL) ist noch nicht so etabliert und zieht demnach nicht so viele Zuschauer an, also muss ich mich hier darum bemühen, die Fans ins Stadion zu locken. Mit der jetzigen Preispolitik jedoch vergraulen die Eisbären immer mehr die eigenen Fans. Es würde mich nicht wundern, wenn in ein paar Jahren die Fankurve Geschichte ist, die Fanszene zu Hause bleibt und das „Erlebnis Eisbären“ immer mehr zu einem Event verkommt. Die Fanszene hat daher heute auch gegen die Preispolitik der Eisbären protestiert. Auf zwei Spruchbändern war zu lesen:Preispolitik überdenken. Leute ins Stadion lenken.Continue reading

5:2 gegen Nürnberg: Revanche geglückt – Eisbären stürmen an die Tabellenspitze

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgSo kann man mal in eine neue Saison starten: Die Eisbären Berlin haben ihr Auftaktspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:2 (1:1, 2:0, 2:1) gewonnen und feierten damit einen perfekten Start in die neue DEL-Saison. 11.720 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena erlebten damit die geglückte Revanche für das Pre-Play-Off-Aus gegen eben jene Nürnberger vor gut sechs Monaten. Und nicht nur das, auch die Tabellenführung konnten die EHC-Fans nach dem Spiel feiern. So viel Jubel, Trubel, Heiterkeit war man in der Hauptstadt in den letzten beiden Jahren nicht mehr gewöhnt. Aber so klar und deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie definitiv nicht. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, doch am Ende machten die Eisbären in den entscheidenden Momenten die Tore.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste heute auf Mark Bell (Sprunggelenk), Jonas Schlenker, Kai Wissmann und Vladislav Filin (alle Einsatz in Dresden) verzichten. Dafür gab Constantin Braun sein DEL-Comeback und Bruno Gervais und Shuhei Kuji absolvierten ihr DEL-Debüt. Im Tor stand Stammkeeper Petri Vehanen.

Marcel Noebels mit dem Puck vor dem Nürnberger Goalie Andreas Jenike. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Marcel Noebels mit dem Puck vor dem Nürnberger Goalie Andreas Jenike. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Vorfreude auf die neue Saison war in der Arena am Ostbahnhof bereits vor dem ersten Bully zu spüren. Die Fans waren heiß auf das erste Saisonspiel und stimmten sich bereits vor Spielbeginn ein. Und dann ging es auch endlich los, das erste Saisonspiel 2015/2016. Das erste DEL-Spiel in der Mercedes-Benz Arena. Doch zu Beginn war das Spiel erst einmal von vielen Zweikämpfen geprägt. Torraumszenen gab es kaum welche. Nach gut fünf Minuten die Eisbären dann mit dem ersten Powerplay des Spiels, doch auch da konnten die Hausherren nicht wirklich für Gefahr vor dem Tor von Andreas Jenike sorgen.
In der achten Spielminute gab es dann eigentlich die erste richtige Torchance der Partie. Und diese nutzten die Eisbären auch gleich. Marcel Noebels schickte Barry Tallackson auf die Reise, der fuhr einmal rum ums Tor und verlud Andreas Jenike klasse per Bauerntrick – 1:0 (8.).
Nach knapp neun Minuten dann die Franken mit ihrem Powerplay. Und die Gäste fanden sofort in die Formation und ließen die Scheibe gut laufen. Brandon Segal dann mit dem Zuspiel auf Goalgetter Patrick Reimer, welcher von der blauen Linie abzog und Petri Vehanen keine Chance ließ. Vehanen wurde die Sicht versperrt, daher konnte er diesen Schuss nicht parieren – 1:1 (11).
Gut vier Minuten vor dem Ende dann die große Chance für Nürnberg, in Führung zu gehen. Fast 30 Sekunden die Ice Tigers mit zwei Mann mehr auf dem Eis, aber die Berliner mit einem guten Penaltykilling und somit stand es nach 20 Minuten leistungsgerecht 1:1. Continue reading

6:3 gegen Nürnberg: Der Welli hat gebebt – Die Eisbären schlagen eindrucksvoll zurück

logo_WBN_1415Ausgabe #34:

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Die Eisbären Berlin haben das vorzeitige Saisonaus abgewendet. Am Freitagabend setzten sich die Berliner im altehrwürdigen Wellblechpalast mit 6:3 (3:1, 2:0, 1:2) gegen die Thomas Sabo Ice Tigers durch und glichen somit in der Pre-Play-Off-Serie zum 1:1 aus. Im Vergleich zur ersten Partie in Nürnberg zeigten die Eisbären eine deutliche Leistungssteigerung und machten sehr deutlich, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. Im Welli fanden die Eisbären zurück zu alter Stärke. Nun heißt es, diese Leistung auch im entscheidenden dritten Spiel am Sonntag abzurufen.

Der altehrwürdige Wellblechpalast von Innen. Immer wieder schön, hier zu sein. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Der altehrwürdige Wellblechpalast von Innen. Immer wieder schön, hier zu sein. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Es war alles wie früher. Bereits weit vor Hallenöffnung war die Schlange vorm Welli riesengroß. Die Fans konnten die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte kaum erwarten. Um 18 Uhr öffnete der Welli dann endlich seine Türen und die Fans stürmten hinein in die Halle. Der Großteil der Fans machte sich auf den Weg zu „ihren“ alten Plätzen. So auch ich, der sich wieder hinter das Tor in Block F stellte. Je näher das erste Bully rückte desto lauter wurde es im Welli. Die Stimmung war wie damals, die Fans sangen sich warm und als auf der Leinwand kurz vor dem Einlauf der Eisbären Szenen aus den Meisterjahren gezeigt wurden, bekam wohl jeder Fan eine Gänsehaut. Dann kamen die Eisbären auf das Eis und es wurde richtig laut. Und wie in den guten alten Zeiten wurde der Gegner, heute Nürnberg, kräftig ausgepfiffen, als er auf das Eis kam. Während des Spiels bebte der Welli, die Stimmung war einfach wieder grandios gewesen und am Ende war dann auch wieder ein bisschen Wehmut bei. Denn wer weiß, ob wir nochmal ein Play-Off-Spiel im Welli sehen werden. Nun aber zum Spielgeschehen.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste auf Constantin Braun, Mark Bell und Florian Busch verzichten. Im Tor begann wieder Petri Vehanen.

Vom ersten Bully an merkte man den Eisbären deutlich an, dass sie hier gewinnen wollen. Sie wussten, dass es

Die Eisbären auf dem Weg zum Nürnberger Tor. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären auf dem Weg zum Nürnberger Tor. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

heute um Alles oder Nichts ging. Denn bei einer Niederlage wäre die Saison früh beendet. Gleich in der ersten Spielminute hatten unsere Jungs die erste gute Chance, doch der Schuss von Barry Tallackson ging knapp am Tor vorbei.
Nach 105 Sekunden musste Antti Miettinen wegen Stockschlags für zwei Minuten auf die Strafbank. Und die Nürnberger sind richtig gefährlich in Überzahl. Und lange Zeit standen die Eisbären in Unterzahl auch sehr gut und ließen nicht viel zu. Aber trotzdem gelang es den Franken, das Powerplay zu nutzen. Kyle Klubertanz brachte die Scheibe in den Slot, wo der Hattrick-Mann vom Mittwoch stand. Und Leo Pföderl ließ sich diese Chance nicht entgehen und überwand Petri Vehanen – 0:1 (4.). Dieser Treffer fiel bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären. Marcel Noebels musste direkt nach dem Tor wegen Stockschlag in die Kühlbox.
Nürnberg als erneut mit einem Powerplay, doch diesmal gelang den Franken kein Treffer. Dagegen kamen die Eisbären in Unterzahl (!) zum Ausgleich. Laurin Braun brachte die Scheibe ins Nürnberger Drittel, legte sie dann quer rüber zu Antti Miettinen, welcher sofort abzog und Jochen Reimer überwand – 1:1 (5.).
Fortan die Eisbären mit einer richtig guten Phase, in der sie sich auch gute Chancen erspielten, doch Henry Haase und Anrdé Rankel scheiterten an Jochen Reimer.
Aber in der neunten Spielminute war auch Jochen Reimer machtlos gewesen. Frank Hördler hatte abgezogen, Reimer ließ nur prallen und Henry Haase nutzte den Abpraller zur erstmaligen Berliner Führung an diesem Abend – 2:1 (9.).
Danach entwickelte sich ein munteres hin und her, beide suchten immer wieder den Abschluss. Beide Torhüter mussten mehrfach ihre Klasse beweisen.
In der 14. Spielminute musste dann Ex-Eisbär Corey Locke auf die Strafbank. Und die Hausherren konnten diese Überzahl nutzen. Matt Foy legte den Puck ab auf Julian Talbot, welcher sofort abgezogen hatte und Reimer im Nürnberger Tor keine Chance ließ – 3:1 (16.).
Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur ersten Drittelpause. Eine verdiente Berliner Führung. Die Eisbären waren gut drin in der Partie, erspielten sich gute Chancen und waren auch in den Zweikämpfen präsent. All das war am Mittwoch nicht der Fall gewesen. Continue reading

2:3 gegen Iserlohn: Eisbären verspielen die große Chance auf das Heimrecht

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Die Eisbären Berlin haben zum Abschluss der DEL-Hauptrunde 2014/2015 eine Niederlage kassiert. In der ausverkauften Arena am Ostbahnhof unterlagen die Hauptstädter am Sonntagnachmittag den Iserlohn Roosters mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) und verpassten damit das Heimrecht in den Pre-Play-Offs. Ein Tor hat am Ende gefehlt, um auf Platz Acht in der Tabelle zu springen und Heimrecht gegen Nürnberg zu haben. Doch diese Möglichkeit gab man in der Schlussphase in Überzahl und ohne Torwart leichtfertig aus der Hand.

Eisbären-Trainer Uwe Krupp musste auf Constantin Braun, Mark Bell und Florian Busch verzichten. Im Tor stand Petri Vehanen.

Marcel Noebels wartet vor dem Tor auf den Pass von T.J. Mulock. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Marcel Noebels wartet vor dem Tor auf den Pass von T.J. Mulock. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Gäste aus dem Sauerland erwischten den besseren Start und setzten die Eisbären früh unter Druck. Für beide Mannschaften ging es noch um sehr viel. Während die Eisbären um das Heimrecht in den Pre-Play-Offs kämpften, ging es für Iserlohn noch um die direkte Play-Off-Qualifikation. Dementsprechend engagiert traten die Roosters hier auf. Nick Petersen, Chad Bassen und Colton Teubert mit den ersten guten Chancen für Iserlohn. Doch diese waren noch nicht von Erfolg gekrönt.
Aber in der fünften Spielminute gingen die Roosters folgerichtig in Führung. Nick Petersen mit dem Zupsiel auf Brodie Dupont, welcher im Slot stehend ins Tor traf – 0:1 (5.).
Die Eisbären waren trotz des Gegentreffers nicht geschockt und versuchten ihrerseits zurück zu schlagen. Doch André Rankel und Petr Pohl vergaben gute Möglichkeiten zum Ausgleich.
Als Henry Haase in der achten Spielminute für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte Iserlohn in Überzahl die Möglichkeit zu erhöhen. Doch die Eisbären kamen in dieser Unterzahl zu einem Konter. T.J. Mulock brachte den Puck ins gegnerische Drittel, ließ die Scheibe für Jimmy Sharrow liegen, welcher auch gleich abgezogen hatte. Iserlohns Goalie Mathias Lange konnte den Puck nur prallen lassen und Julian Talbot stand goldrichtig, um den Abpraller im Tor zu versenken – 1:1 (8.).
Danach waren Torchancen auf beiden Seiten eher Mangelware. Beide Mannschaften waren zwar bemüht, aber bei Beiden stand die Defensive sehr sicher und ließ nicht viel zu in der Folgezeit. Erst gegen Ende des ersten Drittels die Eisbären noch einmal mit guten Chancen, doch letztendlich blieb es beim 1:1, was auch gerecht war. Continue reading

3:2 n.P. gegen Nürnberg: Wichtiger Sieg, aber die Eisbären schenken einen Punkt leichtfertig her

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Die Eisbären Berlin haben das Sechs-Punkte-Spiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewonnen. In der ausverkauften Arena am Ostbahnhof setzten sich die Hauptstädter am Sonntagnachmittag mit 3:2 n.P. (0:0, 1:0, 1:2/ 0:0, 1:0) gegen die Franken durch und feierten somit einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-Off-Plätze. Doch der Nachmittag hätte eigentlich noch schöner sein können, wenn die Eisbären drei Punkte eingefahren hätten. Und dass es keine drei Punkte geworden sind, daran sind die Jungs selber schuld. Bis dreieinhalb Minuten vor dem Ende führte man 2:0 und hätte das eigentlich auch locker über die Zeit bringen können, doch durch leichtsinnige Fehler in der Defensive brachte man Nürnberg wieder zurück ins Spiel und sich so um die bereits sicher geglaubten drei Punkte. Und der eine Punkt kann am Ende der Hauptrunde noch fehlen.

Eisbären-Trainer Uwe Krupp musste heute auf drei Spieler verzichten. Wie bereits am Freitag fehlten auch heute wieder Constantin Braun und Mark Bell. Zudem fiel auch noch Casey Borer aus, welcher sich nach einem Check am Freitag eine Verletzung am Oberkörper zugezogen hatte. Im Tor stand wieder Petri Vehanen.

Nürnbergs Torhüter Andreas Jenike bewahrte seine Mannschaft im ersten Drittel mehrfach vor dem Rückstand. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Nürnbergs Torhüter Andreas Jenike bewahrte seine Mannschaft im ersten Drittel mehrfach vor dem Rückstand. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die große Frage heute war diese gewesen, ob die Eisbären erneut so ein katastrophales erstes Drittel spielen würden wie am Freitag gegen Augsburg. Die Antwort: Sie taten es nicht. Ganz im Gegenteil. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, doch dann übernahmen die Eisbären mehr denn je das Kommando. Aus einer sicheren Defensive heraus starteten die Eisbären ihre Angriffe und erspielten sich dabei gute Torchancen. Immer wieder konnten sich die Berliner im Nürnberger Drittel festsetzen. Die Franken konnten sich bei ihrem Goalie Andreas Jenike bedanken, dass sie ohne Gegentor das erste Drittel beendeten. Nürnberg selbst kam erst gegen Ende des ersten Drittels zu guten Torchancen, doch auch Petri Vehanen ließ keinen Treffer zu und somit endeten die ersten 20 Minuten torlos. Continue reading

6:4 gegen Augsburg – Eisbären beweisen große Moral

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Die Eisbären Berlin haben ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie beendet. Am Freitagabend besiegten die Hauptstädter in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof die Augsburger Panther mit 6:4 (2:4, 2:0, 2:0) und sicherten sich somit drei enorm wichtige Punkte im Kampf um die Play-Off-Plätze. Allerdings sah es zu Beginn überhaupt nicht danach aus, als würden die Eisbären heute das Eis als Sieger verlassen. Denn es lief überhaupt nichts zusammen und bei Augsburg hatte man das Gefühl, als ob jeder Schuss ein Treffer war. Doch die Berliner bewiesen große Moral und drehten die Partie am Ende noch in einen Sieg um.

Eisbären-Coach Uwe Krupp konnte gegen Augsburg beinahe aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Constantin Braun und Mark Bell standen nicht zur Verfügung. Alle anderen vor der Länderspielpause noch verletzten Spieler waren wieder einsatzbereit. So auch Matt Foy, welcher heute sein 100. Spiel für die Eisbären absolvierte. Herzlichen Glückwunsch dazu an dieser Stelle. Im Tor stand Petri Vehanen.

Das Augsburger Tor ist leer und trotzdem schaffen es die Eisbären in dieser Situation nicht, den Puck im Tor unter zu bringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Das Augsburger Tor ist leer und trotzdem schaffen es die Eisbären in dieser Situation nicht, den Puck im Tor unter zu bringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein in das erste Drittel, welches den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Gäste aus Augsburg erwischten einen perfekten Start in die Partie. Es lief die vierte Spielminute, als die Gäste, die die letzten 16 Gastspiele in Folge verloren hatten, erstmals an diesem Abend jubeln konnten. Casey Borer mit dem Puckverlust hinter dem eigenen Tor, Steffen Tölzer mit dem Zuspiel auf Ivan Ciernik und der überwand Petri Vehanen im Eisbären-Tor – 0:1 (4.).
Nur 20 Sekunden später lagen sich die Augsburger Spieler erneut jubelnd in den Armen. Die Panther gewannen das Bully nach dem Tor, fuhren sofort Richtung Eisbären-Tor, wo T.J. Trevelyan zum Abschluss kam und Vehanen keine Chance ließ – 0:2 (4.).
Die Fans der Eisbären sowie die Mannschaft wirkten nach diesem Doppelschlag geschockt. Niemand hatte mit so einem Beginn gerechnet. Aber die Eisbären machten es den Augsburgern auch sehr einfach, die Defensive glich einem Hühnerhaufen. Da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht und so hatte Augsburg leichtes Spiel. Nach vorne lief auch nicht so viel zusammen, man bemühte sich zwar, aber die letzte Genauigkeit fehlte noch.
Dennoch kamen die Berliner in der neunten Spielminute zum Torerfolg. Einen Schuss von Casey Borer fälschte T.J. Mulock ab, AEV-Goalie Markus Keller konnte den Schuss parieren, doch den Abpraller verwertete Julian Talbot – 1:2 (9.).
Und keine zwei Minuten später stand es auf einmal 2:2. Und das Tor konnte sich sehen lassen. Kapitän André Rankel erkämpfte sich im eigenen Drittel die Scheibe und kämpfte sich dann bis zum Augsburger Tor durch, wo er am Ende Markus Keller keine Chance ließ – 2:2 (11.). Ein Wahnsinns-Tor des Kapitäns, der die Arena damit zum toben brachte.
Doch der Tag der offenen Tür sollte weiter gehen. Und diesmal waren wieder die Gäste dran. Die Panther in Überzahl, James Bettauer kam im Slot zum Schuss und brachte den AEV wieder in Front – 2:3 (13.).
Und Augsburg machte daraus wieder einen Doppelschlag. Die Panther mit dem Torschuss, Vehanen ließ nur prallen und Philip Riefers überwand Petri Vehanen – 2:4, 39 Sekunden später (14.).
Die Eisbären-Defensive hatte im ersten Drittel ihren Namen überhaupt nicht verdient, die Zuordnung stimmte hinten wie vorne nicht und man machte es Augsburg kinderleicht, hier die Tore zu erzielen. Die Gäste hätten hier gut und gerne noch weitere vier Tore erzielen können, so schlecht verteidigten die Berliner das im ersten Drittel. Nach vorne versuchten die Hausherren danach noch einiges, aber erfolgreich waren sie in ihren Aktionen nicht und somit endete das katastrophale erste Drittel mit einem 2:4-Rückstand aus Berliner Sicht. Continue reading

4:6 gegen Krefeld: Heimserie gerissen – Rückschlag im Kampf um die Play-Off-Plätze

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Krefeld_Pinguine_Logo

Bitterere Heimniederlage für die Eisbären Berlin. Der DEL-Rekordmeister verlor am Freitagabend vor 13.860 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof gegen die Krefeld Pinguine mit 4:6 (2:2, 2:1, 0:3). Für die Berliner war es die erste Niederlage nach zuvor acht Heimsiegen in Folge. Und zudem war es ein herber Rückschlag im Kampf um die Play-Off-Plätze. Denn durch die Niederlage rutschten die Eisbären auf Platz Sieben ab, welcher nur für die Pre-Play-Offs reichen würde. Und selbst die sind nicht mehr so sicher, denn auf den Elften Köln haben die Berliner nur noch acht Zähler Vorsprung. Von daher tut die Niederlage heute mal so richtig weh.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste heute gleich auf acht Spieler verzichten. André Rankel, Marcel Noebels, Jonas Schlenker, John Koslowski, Constantin Braun, Matt Foy, Mark Bell und Casey Borer standen nicht zur Verfügung. Im Tor begann diesmal Mathias Niederberger.

Gute Chance für die Eisbären, doch Krefelds Goalie Tomas Duba kann parieren. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Gute Chance für die Eisbären, doch Krefelds Goalie Tomas Duba kann parieren. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Partie begann für die Gäste aus Krefeld denkbar schlecht. Nach 1:22 Minuten musste Tyler Beechey wegen Beinstellens auf die Strafbank. Nur 19 Sekunden später kassierte Ex-Eisbär Thomas Supis sogar eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen Checks gegen die Bande. Und weitere 51 Sekunden später musste dann auch noch Oliver Mebus wegen Spielverzögerung in die Kühlbox, welche mit drei Krefeldern gleich gut gefüllt war. Die Eisbären also gleich früh in der Partie mit der großen Chance in doppelter Überzahl die Führung zu erzielen. Und beinahe hätte Petr Pohl auch das erste Tor erzielt, doch sein Schuss landete am Außenpfosten. Doch in der vierten Spielminute konnten die Hausherren die doppelte Überzahl dann doch ausnutzen. Julian Talbot mit dem Zuspiel auf Frank Hördler, welcher noch einen Krefelder Spieler umkurvte, dann zum Schuss ansetzte und Tomas Duba im Krefelder Tor überwand – 1:0 (4.).
Doch die Seidenstädter ließen nicht lange auf die Antwort warten. Inzwischen spielte beide 4-gegen-4 und in dieser Konstellation kamen die Pinguine in der sechsten Spielminute zum Ausgleich. Daniel Pietta drückte den Puck über die Linie und so stand es 1:1 (6.).
Krefeld konnte sich jedoch nur 40 Sekunden über den Ausgleichstreffer freuen, denn die Eisbären schlugen postwendend zurück. Jonas Müller mit dem Pass vor das Tor, wo Antti Miettinen zur Stelle war und Tomas Duba keine Chance ließ – 2:1 (7.).
Fortan an die Eisbären mit weiteren guten Chancen, doch Duba verhinderte weitere Gegentreffer. Auf der anderen Seite machten es die Pinguine besser. Herberts Vasiljevs hatte abgezogen, Marcel Müller fälschte die Scheibe unhaltbar für Mathias Niederberger ab – 2:2 (12.).
Die Eisbären wirkten jedoch keinesfalls geschockt wegen dem erneuten Ausgleich der Krefelder. Im Gegenteil, die Eisbären wollten sofort nachlegen, doch ein weiterer Treffer gelang den Hausherren nicht. Und somit ging es beim Spielstand von 2:2 in die erste Drittelpause. Continue reading

4:1 in Hamburg: Eisbären feiern Sieg dank starker Schlussphase – Darin Olver überragend

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis beendet. Bei den Hamburg Freezers gelang dem DEL-Rekordmeister vor 12.800 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger O2 World ein 4:1 (0:0, 1:1, 3:0)-Auswärtssieg. In einem sehr engen und hart umkämpften Spiel entschieden die Berliner die Partie in den letzten acht Spielminuten mit drei Toren für sich. Damit machten die Eisbären das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt und verbesserten sich in der Tabelle auf den fünften Platz.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste in Hamburg auf Marcel Noebels, Matt Foy, Constantin Braun, Jens Baxmann, Mathias Niederberger, John Koslowski sowie die Schlenker-Brüder verzichten. Youngster Jonas Müller kehrte dagegen in den Kader zurück. Im Tor stand Petri Vehanen.

Ein Blick vom Gästeblock in die Hamburger O2 World. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Ein Blick vom Gästeblock in die Hamburger O2 World. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Das erste Drittel begannen beide Mannschaften sehr verhalten, Chancen gab es in den ersten Minuten kaum welche. Erst nach gut fünf Minuten kamen beide Mannschaften zu den ersten Chancen, doch die beiden Goalies Dimitrij Kotschnew und Petri Vehanen hielten ihre Tore sauber. So wirklich eine Überlegenheit erspielen konnte sich keine Mannschaft in den ersten 20 Minuten. Die Partie war zwar hart umkämpft und beide Mannschaften kämpften verbissen um den Puck, jedoch wirkte die Partie in vielen Momenten doch recht zerfahren. Hamburg hatte im ersten Drittel einmal, Berlin zweimal die Gelegenheit in Überzahl ein Tor zu erzielen, doch beide Mannschaften vergaben diese Chance. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause.

Das Mitteldrittel begann aus Eisbärensicht sehr gut. Keine vier Minuten waren gespielt, da konnten die über 1000 Eisbären-Fans erstmals am Sonntagnachmittag jubeln. Über Frank Hördler und Laurin Braun kam die Scheibe zu Darin Olver, welcher den Puck im Hamburger Tor versenken konnte – 1:0 (24.).
Doch nur 48 Sekunden nach dem Führungstreffer kassierte Alex Trivellato eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Hakens. Hamburg nun also mit einem Powerplay, welches die Freezers zu nutzen wussten. Die Hausherren kamen in ihre Powerplay-Formation, ließen die Scheibe gut laufen, brachten sie zu Morten Madsen, welcher Petri Vehanen überwinden konnte – 1:1 (27.).
Nach genau 30 Minuten hatte Hamburgs Jerome Flaake die große Chance, Hamburg in Führung zu bringen. Petri

Hamburgs Morten Madsen hat soeben das 1:1 erzielt. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hamburgs Morten Madsen hat soeben das 1:1 erzielt. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Vehanen lag bereits auf dem Boden, doch Flaake traf nur das Außennetz. Glück für die Eisbären.
Fortan wurde es auf dem Eis zunehmend ruppiger, beide Mannschaften gerieten nun doch desöfteren mal aneinander. Man merkte, dass es in dieser Partie um sehr viel ging.
Hamburg hatte dann noch einmal eine Powerplaychance, doch diesmal konnten die Freezers die Überzahl nicht nutzen. Es blieb also bis zur zweiten Drittelpause beim 1:1-Unentschieden.

Hinein ins letzte Drittel, in dem beiden Mannschaften anzusehen war, dass sie das Spiel hier für sich entscheiden wollten. Es ging hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss. Es war weiterhin eine hart umkämpfte und auch teilweise hitzige Partie.
Hamburg kassierte in der 50. Spielminute eine Strafe, Berlin also mit einem Powerplay. Und in diesem gelang den Eisbären die erneute Führung. Kapitän André Rankel mit dem Zuspiel für Darin Olver, welcher den Puck vor das Tor passte, wo Julian Talbot den Treffer erzielen konnte – 2:1 (52.). Ein enorm wichtiger Treffer für die Berliner.
Hamburg versuchte sofort, den Ausgleich zu erzielen. Die Hamburger versuchten, Druck auszuüben und wurden nun auch deutlich härter in ihrem Spiel. Doch die Eisbären zeigten ihre Kaltschnäuzigkeit. Petr Pohl bekam den Puck und lief alleine auf Dimitrij Kotschnew zu. Pohl bremste vor dem Tor ab, täuschte kurz an und versenkte den Puck dann eiskalt im Tor – 3:1 (56.). Dieser Treffer sorgte dafür, dass sich die Hamburger O2 World auf einmal sehr schnell leerte. Die Freezers-Fans waren enttäuscht und machten sich auf den Heimweg, während wir Eisbären-Fans nur noch am feiern waren.

Die Eisbären in Überzahl und im Angriff. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären in Überzahl und im Angriff. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Und 40 Sekunden vor dem Ende des Spiels gab es noch einmal Grund zum jubeln. Dimitrij Kotschnew war bereits aus dem Tor, als Mark Bell den Puck im verwaisten Hamburger Tor versenken konnte – 4:1 (60.).
Danach war die Partie entschieden. Während die Hamburger Fans die Arena fluchtartig verließen, feierten die Eisbären-Fans ausgelassen den Auswärtssieg.

Die Eisbären haben einen Big-Point im Kampf um die direkte Play-Off-Teilnahme eingefahren. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie entschieden die Eisbären die Partie durch drei Treffer in den letzten zehn Minuten. Dank dieser furiosen Schlussphase war der Sieg dann auch verdient, wenn gleich er aber doch zu hoch ausgefallen ist.
Ein besonderes Lob geht diesmal an Darin Olver, welcher ein Tor selbst erzielt hat und die Treffer Zwei und Drei klasse vorbereitet hat. Ganz starkes Spiel von unserer Nummer 40.

3:0 gegen Nürnberg: Achter Heimsieg in Folge – Erster DEL-Shutout für Mathias Niederberger

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Es bleibt dabei: Die Eisbären Berlin sind zur Zeit eine Macht in der Arena am Ostbahnhof. Auch die Thomas Sabo Ice Tigers konnten die Siegesserie des DEL-Rekordmeisters auf eigenem Eis nicht beenden. Gegen die Franken feierten die Berliner ihren achten Heimsieg in Folge. Vor 14.060 Zuschauern setzten sich die Hauptstädter mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch. Zugleich war es das dritte Heimspiel in Folge, in dem die Berliner kein Gegentor kassiert haben. Zuvor hatte Petri Vehanen sein Tor zweimal in Folge sauber gehalten, gestern gelang dieses Kunststück nun Mathias Niederberger, der damit seinen ersten Shutout in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) feierte.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste gegen Nürnberg auf Marcel Noebels, Matt Foy, Constantin Braun, Jonas Müller, John Koslowski sowie Jonas und Vincent Schlenker verzichten.

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein ins Spiel. Das erste Drittel bot Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen, doch nutzen konnten beide ihre Chancen nicht. Die Franken hatten zweimal die Möglichkeit, in Überzahl ein Tor zu erzielen, doch die Ice Tigers vergaben diese Möglichkeit in beiden Fällen. Die beste Chance auf Seiten der Eisbären hatte Petr Pohl in der 14. Spielminute, als er Kyle Klubertanz enteilen konnte und alleine vor Andreas Jenike stand, diesen jedoch nicht überwinden konnte. Somit ging es also torlos in die erste Drittelpause.

Ins zweite Drittel fanden die Eisbären besser hinein und konnten sich auch gleich gute Chancen erspielen, doch Henry Haase, Barry Tallackson und André Rankel scheiterten allesamt an Andreas Jenike. Auch in der Folgezeit die Eisbären mit viel Druck auf das Nürnberger Tor und guten Chancen, doch irgendwie wollte der Puck nicht über die Linie gehen. Auch nicht in der 35. Spielminute, als die beiden Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Marian Rohatsch nach einem Schuss von Florian Busch den Videobeweis bemühten. Der Puck wurde gerade so noch von einem Nürnberger Spieler von der Linie gekratzt und die beiden Hauptschiedsrichter gaben den Treffer nach Ansicht des Videobeweises nicht.
Doch 30 Sekunden später brauchte man keinen Videobeweis um zu sehen, dass der Puck im Tor war. Casey

Nürnbergs Goalie Andreas Jenike hatte zwischenzeitlich ordentlich zu tun. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Nürnbergs Goalie Andreas Jenike hatte zwischenzeitlich ordentlich zu tun. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Borer mit dem Zuspiel auf André Rankel an die blaue Linie und der Kapitän zog sofort ab und schoss die Eisbären in Überzahl in Führung – 1:0 (36.).
Nürnberg danach noch mit wütenden Gegenangriffen, doch Mathias Niederberger ließ keinen Treffer der Franken zu und somit ging es mit einer 1:0-Führung der Eisbären in die Kabine.

Im letzten Drittel hatte Nürnberg zwar die erste Chance, aber die Eisbären waren es, die den Treffer erzielen konnten. T.J. Mulock erkämpfte die Scheibe, passte sie weiter zu Casey Borer, welcher von der blauen Linie abgezogen hatte und den Puck im Tor versenken konnte – 2:0 (45.).
Die Eisbären fortan weiter mit vielen guten Torchancen, sie setzten Nürnberg teilweise stark unter Druck. Die Franken konnten nur selten für Entlastung sorgen, scheiterten dabei aber immer wieder an Mathias Niederberger im Eisbären-Tor.
Nürnbergs Coach Martin Jiranek versuchte am Ende noch einmal alles, nahm eine Auszeit und seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Und letztlich hatte Nürnberg sogar zwei Mann mehr auf dem Eis, denn Antti Miettinen kassierte 33 Sekunden vor der Schlusssirene noch eine Strafzeit wegen Stockschlags. Aber die Eisbären konnten in Unterzahl den dritten Treffer erzielen. Laurin Braun versenkte die Scheibe im verwaisten Nürnberger Tor – 3:0 (60.).

Eisbären-Goalie Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Eisbären-Goalie Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären konnten den achten Heimsieg in Folge bejubeln und Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout.

Die Eisbären brauchten ein bisschen Zeit, um in die Partie hinein zu finden. Danach erspielten sich die Eisbären aber gute Torchancen, konnten aber erst in der 36. Spielminute den ersten Treffer bejubeln. Was auch am starken Andreas Jenike im Nürnberger Tor lag. Nürnberg kam auch zu seinen Chancen, scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten Mathias Niederberger im Eisbären-Tor. Letztendlich geht der Sieg der Eisbären in Ordnung, die am Ende dann doch die besseren und gefährlicheren Chancen hatten.