Walkers Wochenend-Fazit #6

Ein weiteres Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liegt hinter uns. Nun wird es wieder Zeit, Euch unsere Gewinner und Verlierer des abgelaufenen Wochenendes zu nennen.

Gewinner des Wochenendes:

Der Deutsche Meister hat ein Sechs-Punkte-Wochenende hingelegt. Mit zwei deutlichen Siegen sorgten die Eisbären Berlin für Aufsehen. Am Freitag wurde Augsburg in der O2 World mit 5:1 besiegt, gestern folgte ein 7:1-Sieg gegen Iserlohn. Dabei fielen gegen Iserlohn alle Treffer (!) im letzten Drittel. In der Offensive sind die Berliner bärenstark und auch in der Defensive scheinen sich die Berliner endlich gefunden zu haben. Nur vier Gegentore in den letzten drei Spielen bestätigen den Aufwärtstrend der Berliner Defensive. Continue reading

HockeyOnMedia | Web-Fundstücke (22.10.12)

Unsere heutige Top3-Links aus der weiten Welt des Eishockeys:

 
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13. DEL-Spieltag kompakt: Köln siegt auch in Nürnberg – Düsseldorf fegt Hamburg vom Eis

Die Kölner Haie lassen sich nicht stoppen. Der Tabellenführer gewann auch am 13. DEL-Spieltag. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers setzten sich die Haie knapp mit 5:4 durch. Köln führte bereits mit 2:0, doch die Franken kamen zum 2:2-Ausgleich. Wieder legte Köln vor, führte diesmal mit 5:2. Doch Nürnberg kämpfte sich erneut heran, aber es reichte nur zum 5:4. Köln hat weiterhin sechs Zähler Vorsprung auf das Duo Mannheim und Augsburg.

Die Adler Mannheim gewannen ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten Grizzly Adams Wolfsburg mit 4:2. Dabei taten sich die Kurpfälzer aber sehr schwer. Wolfsburg konnte zweimal eine Mannheimer Führung egalisieren. Mannheim sicherte sich den Sieg erst durch zwei späte Tore von Mike Glumac (59.) und Markus Kink (60.).

Auch die Augsburger Panther feierten einen Heimsieg. Der AEV setzte sich mit 2:0 gegen die Straubing Tigers durch. Brian Roloff (4.) und Stephen Werner sorgten für den Sieg der Panther. AEV-Goalie Patrick Ehelechner feierte einen weiteren Shut-out.

Weiterhin in der Erfolgsspur ist der ERC Ingolstadt. Die Oberbayern setzten sich beim EHC Red Bull München knapp mit 2:1 durch. Thomas Greilinger und Derek Hahn sorgten für die 2:0-Führung. Viktor Ekbom gelang lediglich der Anschlusstreffer.

Einen 3:1-Auswärtssieg feierten die Krefeld Pinguine bei den Hannover Scorpions. NHL-Star Christian Ehrhoff war auf Seiten der Pinguine der überragende Mann gewesen. Ehrhoff erzielte zwei Treffer und war somit der Matchwinner.

Einen deutlichen 6:2-Heimsieg feierte die Düsseldorfer EG gegen die Hamburg Freezers. Schon nach 26 Minuten war die Partie entschieden gewesen, denn da führte die DEG bereits mit 4:0. Daniel Kreutzer traf für Düsseldorf doppelt, Jerome Flaake für Hamburg.

7:1 – Eisbären mit furiosem Schlussdrittel

Ausgabe #13

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Vor 14.100 Zuschauern gewannen die Hauptstädter mit 7:1 (0:0, 0:0, 7:1) gegen die Iserlohn Roosters. Ein Ergebnis, mit dem wohl keiner der 14.100 Zuschauer nach 40 Minuten gerechnet hatte. Denn da stand es noch 0:0-Unentschieden in einer bis dahin sehr mäßigen DEL-Partie. Doch was dann im letzten Drittel passierte, wird wohl allen Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

Bei den Eisbären fehlten auch heute wieder Sven Felski, Dominik Bielke, Darin Olver, Mark Katic, Laurin Braun und Florian Busch. Im Tor stand statt Rob Zepp diesmal Sebastian Elwing.

Hinein ins Spiel. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab. Die ersten 20 Minuten waren geprägt von zwei sehr gut stehenden Defensivreihen. So wirklich nennenswerte Torchancen gab es im Auftaktdrittel nicht. Außer zwei Iserlohner Schüsse, die am Ende nur ans Aluminium gingen. Doch so wirklich ein Tor verdient hatte sich keine Mannschaft im ersten Drittel. Folgerichtig ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause.

Auch das zweite Drittel bot den 14.100 Zuschauern in der O2 World weiterhin Magerkost. Nach vorne ging bei beiden relativ wenig und so wurde das Spiel mit zunehmender Spieldauer fast schon langweilig. Da konnte man sich schon fragen, warum man bei diesem schönen Wetter da draußen eigentlich hier in der Arena war. Denn auch nach 40 Minuten stand auf dem Videowürfel ein 0:0 zwischen den Eisbären und Iserlohn. Es war so ein Spiel gewesen, bei dem man dachte, ein Tor würde hier die Entscheidung bringen. Und mit diesen Erwartungen gingen wohl auch alle Zuschauer ins letzte Drittel, ohne zu ahnen, dass das Schlussdrittel eines der besten aller Zeiten werden sollte.

Eineinhalb Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da eröffnete Claude Giroux den Torreigen – 1:0 (42.). Ein Treffer, der dem Spiel anscheinend gut tat. Zumindestens den Eisbären, die fortan mit den Gästen machten, was sie wollten. Doch es sollte bis zur 50. Minute dauern, ehe den Eisbären der zweite Treffer an diesem Abend gelang.
Der überragende Matt Foy konnte auf 2:0 erhöhen (50.). Spätestens jetzt war der Widerstand der Roosters gebrochen.
Die Berliner Fans feierten noch das 2:0, da legten die Jungs auf dem Eis bereits nach. T.J. Mulock erhöhte nur 42 Sekunden später auf 3:0.
Während die Hausherren nun immer mehr Spaß am Spiel bekamen, konnten die Iserlohner einem fast leid tun. Denn Iserlohn wurde nun komplett auseinander genommen.
53 Minuten waren in der O2 World gespielt, als André Rankel das 4:0 erzielte. Die Arena am Ostbahnhof war längst ein einziges Tollhaus gewesen. Alle Zuschauer waren begeistert vom Auftritt der Eisbären im Schlussdrittel gewesen. Und es war ja noch lange nicht Schluss.
Keine Minute war nach dem 4:0 vergangen, da klingelte es schon wieder im Kasten von Sébastien Caron. Matt Foy hatte auf 5:0 erhöht gehabt (54.).
Nun wollten auch die Sauerländer sich am Toreschießen beteiligen. 40 Sekunden nach dem 5:0 gelang Robert Hock der 5:1-Ehrentreffer der Roosters. Mehr ließen die Eisbären aber nicht zu. Im Gegenteil, sie schraubten das Ergebnis weiter hoch.
Constantin Braun hämmerte in der 56. Minute den Puck von der blauen Linie ins Tor – 6:1. Barry Tallackson sorgte exakt zwei Minuten später für den 7:1-Endstand.
Dann war dieses Horror-Drittel für die Iserlohn Roosters endlich vorbei gewesen. Während die Eisbären von ihren Fans gefeiert wurden, schlichen die Roosters mit hängenden Köpfen vom Eis.

Fazit:

40 Minuten ein Spiel auf mäßigem Niveau und dann dieser furiose Schlussabschnitt. Ein Spiel, welches man so schnell nicht mehr vergessen wird. Die Eisbären zeigten sich längst nicht so offensiv wie zuletzt, Iserlohn hielt tapfer dagegen und so kam es, dass es nach 40 Minuten 0:0 stand. Doch im Schlussdrittel brachen die Roosters spätestens nach dem 0:2 komplett ein. Woran das jedoch lag, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Und warum Coach Doug Mason nicht einmal eine Auszeit genommen hatte, um sein Team aufzubauen, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann ist das Ergebnis aus Sicht der Gäste sicherlich zu hoch ausgefallen.

Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter waren Willi Schimm und Alfred Hascher. Beide zeigten das ganze Spiel über keine konsequente Linie. Die drei Strafen, die sie verteilten, waren teilweise fragwürdig gewesen. Vor allem, warum man Tyson Mulock zwei Minuten wegen Spielverzögerung gab, werden wohl nur die beiden Schiedsrichter wissen. Mulock hatte den Puck in der Luft gefangen und leicht nach vorne geworfen. So etwas wird normalerweise als Handpass abgepfiffen. So aber nicht bei Schimm und Hascher, die geben da lieber zwei Minuten wegen Spielverzögerung.
Note 4.

Fanstimmung:

Die war längst nicht so gut gewesen, wie am Freitag. Was aber eben auch am Spiel lag, welches in den ersten 40 Minuten nicht wirklich die Zuschauer von den Sitzen riss. Im Schlussdrittel wurde nicht nur das Spiel wesentlich besser sondern auch die Stimmung.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Matt Foy (Eisbären Berlin/Stürmer)

2. André Rankel (Eisbären Berlin/Stürmer)

3. Julian Talbot (Eisbären Berlin/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Das nächste Heimspiel bestreiten die Eisbären Berlin erst am 16.11.2012. Dann sind die Krefeld Pinguine zu Gast in der O2 World. Ein Gegner, den man nicht unterschätzen sollte. Wenn die Eisbären an ihre zuletzt gezeigten Leistungen auch in diesem Spiel anknüpfen können, ist ein Sieg durchaus drin. Mein Tipp: 4:1

Vorschau auf den 13. DEL-Spieltag: Baut Köln die Tabellenführung weiter aus?

Am heutigen Sonntag steht der 13. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf dem Programm. Erneut sind alle Mannschaften im Einsatz, wir haben also auch heute wieder sieben Spiele. Die große Frage des 13. Spieltages ist die, ob die Kölner Haie ihre Tabellenführung heute noch weiter ausbauen können? Die Domstädter trten bei den Thomas Sabo Ice Tigers (6.) an. Dort lief es für Köln zuletzt sehr gut, denn die Haie gewannen dreimal in Folge in Nürnberg.

Verfolger Adler Mannheim (2.) empfängt den Tabellenletzten Grizzly Adams Wolfsburg. Die Kurpfälzer sind der klare Favorit in dieser Partie. Doch gegen Wolfsburg taten sich die Adler zuletzt sehr schwer, nur zwei Siege sprangen in den letzten vier Heimspielen gegen Wolfsburg heraus. Diese aber erst nach Penaltyschießen.

Der zweite Verfolger der Kölner Haie, die Augsburger Panther (3.), empfangen die Straubing Tigers (8.). Vier der letzten sechs Heimspiele gingen an die Panther, die auch heute der Favorit in diesem Spiel sind.

Der zuletzt so stark aufspielende ERC Ingolstadt (4.) tritt beim EHC Red Bull München (10.) an. Viermal trafen diese beiden Mannschaften bisher in München in der DEL aufeinander. Dreimal gewann Ingolstadt. Der ERCI holte zudem auch bei der einzigen Niederlage einen Punkt.

Die Eisbären Berlin empfangen mit ihren beiden NHL-Stars Claude Giroux und Daniel Briére die Iserlohn Roosters. Die Vorschau auf diese Partie findet Ihr hier.

Im ISS-Dome treffen die Düsseldorfer EG (12.) und die Hamburg Freezers (7.) aufeinander. Gelingt den Rheinländern nach dem überraschenden Auswärtssieg am Freitag in Straubing heute auch ein Sieg gegen die Hanseaten? Die Chancen dafür stehen jedenfalls sehr gut, denn Hamburg ist der Lieblingsgegner der DEG. Sechs Siege in Folge feierte Düsseldorf zuletzt gegen Hamburg. Von bisher 26 DEL-Duellen in Düsseldorf gingen 20 Duelle (!) an die DEG.

Das letzte Spiel am 13. Spieltag findet in Hannover statt. Die Hannover Scorpions (11.) empfangen die Krefeld Pinguine (9.). Die Niedersachsen wollen den Schwung vom Derby-Sieg in Hamburg mitnehmen und auch Krefeld schlagen. Doch gegen die Seidenstädter lief es für Hannover zuletzt überhaupt nicht gut. Von den letzten sieben Spielen in der TUI Arena gewann Hannover nur deren zwei.

Heute gegen Iserlohn: Nächste Gala von „Brioux“?

Heute Nachmittag empfangen die Eisbären Berlin die Iserlohn Roosters in der O2 World (17:45 Uhr/Servus TV live). Dieses Spiel steht unter dem Motto „Pink in the Rink„. Die Berliner treffen als Tabellenfünfter auf den Tabellenvorletzten aus dem Sauerland. Und alle stellen sich nur eine Frage: Gibt es heute die nächste Gala von „Brioux? Die beiden NHL-Stars Claude Giroux und Daniel Briére haben in ihren ersten drei Spielen für die Eisbären mehr als überzeugt. Mit ihren Leistungen haben sie alle Zuschauer bis jetzt verzaubert. Heute sollen auch die Iserlohn Roosters die Stärke von „Brioux“ zu spüren bekommen.

Während es bei den Eisbären langsam aber sicher bergauf geht, läuft es bei den Sauerländern in diesem Jahr nicht wirklich gut. Trotz des knappen Sieges am Freitag gegen Nürnberg (4:3) stehen die Roosters auf dem vorletzten Tabellenplatz. Letztes Jahr galten die Iserlohner noch als der Geheimfavorit. In diesem Jahr kommen die Sauerländer aber nicht über die Außenseiterrolle hinaus und ein Play-Off-Kandidat ist das Team mit Sicherheit nicht.

Die Iserlohn Roosters sind in Berlin gern gesehene Gäste. Von bisher 24 Duellen in der Hauptstadt gingen 21 (!) an die Eisbären. In der letzten Saison kassierten die Eisbären die erste Niederlage gegen Iserlohn nach zuvor zwölf Heimsiegen in Folge. Doch die Berliner konnten das zweite Spiel gegen den IEC dann wieder gewinnen.

Hauptschiedsrichter sind die Herren Alfred Hascher und Willi Schimm. Los geht es um 17:45 Uhr. Servus TV überträgt ab 17:25 Uhr live.

Bereits vor der DEL-Partie findet das alljährliche Benefizspiel statt. Die Eisbären All Stars treffen auf eine Auswahl von GAZPROM. Bully ist hier um 13:15 Uhr. Kostenlose Eintrittskarten gibt es noch an der Halle.

DEL/12. Spieltag kompakt: Köln baut Tabellenführung aus – Hannover gewinnt Nord-Derby

Die Kölner Haie sind nach wie vor nicht zu stoppen. Am Freitagabend setzten sich die Domstädter im Spitzenspiel des 12. Spieltages gegen die Adler Mannheim mit 3:1 durch und baute somit die Tabellenführung auf sechs Punkte aus. Die Haie führten bereits mit 2:0, doch Marcel Goc sorgte mit seinem Anschlusstreffer noch einmal für Spannung. Diese vernichtete jedoch Felix Schütz mit seinem Empty-Net-Goal in der 60. Spielminute. Köln Stürmer Brett Breitkreuz sorgte für den negativen Höhepunkt. Er kassierte für einen Check gegen den Kopf- und Nacken eine Matchstrafe.

Die Haie haben mit Mannheim also einen Verfolger selbst besiegt. Der andere Verfolger, die Augsburger Panther, kam in Berlin mit 1:5 unter die Räder. Mannheim und Augsburg haben nun jeweils sechs Punkte (22 Punkte) Rückstand auf Spitzenreiter Köln (28 Punkte).

Der ERC Ingolstadt setzte sich bei den Krefeld Pinguinen knapp mit 3:2 durch und ist nun mit 20 Punkten zusammen mit den Eisbären erster Verfolger von Mannheim und Augsburg. Alle Tore fielen dabei im Mitteldrittel. Ingolstadt führte bereits mit 3:0, doch der KEV kämpfte sich noch einmal auf 3:2 heran. Zu mehr reichte es am Ende aber nicht. Derek Hahn traf beim ERCI doppelt. Für Krefeld traf u.a. NHL-Spieler Christian Ehrhoff.

Die Iserlohn Roosters feierten einen knappen 4:3-Heimsieg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Iserlohn legte zweimal vor, doch Nürnberg glich zweimal aus. Auf das 3:2 von Marvin Tepper fand Nürnberg aber keine Antwort mehr und kassierte sogar noch das 4:2 durch den zweifachen Torschützen Mike York. Die Franken konnten lediglich auf 4:3 noch verkürzen. Iserlohn bleibt trotz des Sieges Vorletzter.

Die Hannover Scorpions haben das Nord-Derby bei den Hamburg Freezers mit 3:2 n.P. für sich entschieden. Dabei hätten es auch drei Punkte werden können für die Niedersachsen, doch Hannover verspielte eine 2:0-Führung. Im Penaltyschießen verwandelte Scott King den entscheidenden Penalty.

Eine Heimniederlage kassierten auch die Straubing Tigers. Die Niederbayern verloren mit 2:3 gegen die Düsseldorfer EG. Die Rheinländer hatten im ersten Drittel eine 2:0-Führung heraus gespielt. Doch Straubing glich im Mitteldrittel zum 2:2 aus. Marc-Anthony Zanetti sorgte in der 57. Minute letztendlich für die Entscheidung und den DEG-Sieg.

Tabellenschlusslicht Grizzly Adams Wolfsburg hat sein Heimspiel gegen den EHC Red Bull München mit 4:3 n.V. gewonnen, bleibt aber trotz des Sieges am Tabellenende. Für München legte Nationalspieler Martin Buchwieser dreimal vor, doch Wolfsburg gelang dreimal der Ausgleich. Verteidiger Aaron Brocklehurst sorgte in der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung und sicherte Wolfsburg somit den Zusatzpunkt.

Eisbären vs. Augsburg (5:1): Stimmen zum Spiel

 

EHC Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 5:1 (2:0, 3:0, 0:1)

Stimmen zum Spiel

 

 

Don Jackson (Trainer Eisbären Berlin):

Unser Ziel war es, hart zu arbeiten. Wir haben sehr gut gespielt, besonders in den ersten beiden Dritteln. Ich bin stolz auf die Jungs. Rob Zepp hat gut gehalten. Wir hatten viel Respekt vor Augsburgs bisheriger Leistung in dieser Saison. Patrick Ehelechner ist der beste Torhüter in der Liga momentan.

Larry Mitchell (Trainer Augsburger Panther):

Nach 40 Minuten war das Ergebnis sehr einseitig. Das ist aus drei Faktoren entstanden. Wir haben dem Gegner in der Defensivarbeit zu viel Respekt gezeigt. Wir waren zu weit weg vom Gegner, der hat das dann eiskalt ausgenutzt. Wir hatten fünfmal ein 2 auf 1 gehabt, Rob Zepp war jedes Mal zur Stelle. Zudem war es eine sehr, sehr einseitige Strafenverteilung in den ersten 40 Minuten. Im letzten Drittel war es unser Ziel, nicht aufzugeben. Wir wollten Leo Conti eine Chance geben. Leo hat einen guten Job gemacht. Wir wollten im letzten Drittel ein Tor erzielen und das Drittel gewinnen. Die Punkte gehen verdient an Don und seine Mannschaft.


Jens Baxmann (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Offensiv lief es sehr gut und wir haben viele Tore geschossen. Defensiv haben wir über 60 Minuten gut gestanden.


Vincent Schlenker (Stürmer Eisbären Berlin):

Ich bin erleichtert, endlich mein erstes Saisontor erzielt zu haben. Es ist etwas besonderes, mit den beiden NHL-Stars zusammen zu spielen. Es macht sehr viel Spaß. So wie heute, müssen wir die ganze Saison spielen.

5:1 – Claude Giroux und Daniel Briére verzaubern 14 200 Zuschauer in der O2 World

Ausgabe #12

Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Freitagabend souverän gewonnen. Vor 14.200 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften O2 World setzten sich die Hausherren klar und deutlich mit 5:1 (2:0, 3:0, 0:1) gegen die Gäste aus Augsburg durch. Die Eisbären zeigten ihr bisher bestes Heimspiel in dieser Saison. Auch im dritten Spiel für die Eisbären konnten die beiden NHL-Stars Claude Giroux und Daniel Briére überzeugen. Der Hype um die beiden Jungs ist nach wie vor sehr groß und lockte am Freitagabend auch Eishockey-Fans aus Kanada in die Arena am Ostbahnhof.

Trainer Don Jackson standen gleich sechs Spieler nicht zur Verfügung – Sven Felski, Darin Olver, Dominik Bielke, Mark Katic, Laurin Braun und Florian Busch. Dafür gab Verteidiger Constantin Braun nach langer Verletzungspause sein Comeback. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Hinein ins Spiel. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr. Das Tor von AEV-Goalie Patrick Ehelechner wurde sofort unter Beschuss genommen. Die Eisbären setzten sich frühzeitig im Drittel der Gäste fest und schossen aus fast jeder Lage auf das Augsburger Tor. Doch am Anfang stand einem Torerfolg der Berliner noch Patrick Ehelechner im Weg. Der Augsburger Goalie zeigte mehrfach seine Klasse und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand.
Doch nach elf Minuten war auch Ehelechner machtlos gewesen. Tyson Mulock hatte den Puck zu seinem Bruder T.J. rüber gespielt, der zog von der blauen Linie ab und Matt Foy hielt einfach mal seinen Schläger rein – 1:0 für Berlin. Continue reading