Eisbären vs. Straubing (8:0): Stimmen zum Spiel

Don Jackson (Eisbären Berlin/Trainer):

Eine starke Perfomance meiner Mannschaft. Es ist inmer schwer gegen Straubing zu spielen, man muss gegen sie immer hart arbeiten. Wir haben heute sehr schöne Tore geschossen.

Dan Ratushny (Straubing Tigers/Trainer):

Ein Spiel wie dieses braucht nicht viele Worte oder eine Analyse. Berlin hat uns absolut dominiert über die 60 Minuten. Wir haben heute nicht gekämpft.

Barry Tallackson (Eisbären Berlin/Stürmer):

Das Spiel hat heute wirklich gut funktioniert. Wir haben besser gespielt als in den letzten Wochen.

Mads Christensen (Eisbären Berlin/Stürmer):

Wir waren heute alle bereit, hart zu arbeiten. Das war der Schlüssel zum Sieg. Es ist immer schön, Tore zu schießen.

Constantin Braun (Eisbären Berlin/Verteidiger):

Wir haben in Köln schon die ersten Ansätze gezeigt und ein gutes Spiel abgeliefert. Heute haben wir die Fehler, die wir in Köln gemacht haben, abgestellt und ein perfektes Spiel gemacht.

8:0 – Eisbären demütigen Straubing

Ausgabe #18:

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag die Straubing Tigers gedemütigt. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2 World gewannen die Hauptstädter mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0) gegen die Niederbayern und feierten somit den ersten Saison gegen die Tigers nach zuvor zwei Niederlagen. Zugleich machten die Eisbären ihr „Sechs-Punkte-Wochenende“ (12:1-Tor) perfekt. Die Eisbären hatten in dieser Partie keine Probleme mit den völlig überforderten Niederbayern gehabt. Es wäre sogar durchaus noch ein höheres Ergebnis möglich gewesen.

EHC-Coach Don Jackson fehlten auch heute wieder die beiden Stürmer Matt Foy und Claude Giroux. Im Tor setzte er erneut auf Stammkeeper Rob Zepp.

Hinein ins Spiel. Die Eisbären machten sofort klar, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen. Die Hausherren nahmen von der ersten Sekunde an Kurs auf das Gäste-Tor. Angriff um Angriff rollte auf Jason Bacashihua zu. Der Tigers-Goalie bekam die Pucks heute nur so um die Ohren geschossen.

Nach 72 Sekunden eröffneten die Eisbären dann den Torreigen. Jimmy Sharrow hatte das 1:0 erzielt. Ein besonderer Treffer, denn es war der 100. Saisontreffer der Eisbären.
Die Berliner sprühten nur so vor Spielfreude, während Straubing überhaupt nicht ins Spiel fand. Die Niederbayern waren völlig überfordert und brachten im ersten Drittel nur ganze vier Schüsse auf das Tor von Rob Zepp. Davon war nicht ein Schuss gefährlich gewesen. Die Eisbären hingegen prüften Bacashihua gleich 22-mal in den ersten 20 Minuten.
Noch keine zehn Minuten waren gespielt, da konnten die Eisbären bereits erhöhen. Mads Christensen schloss einen Klasse-Angriff über Laurin Braun und T.J. Mulock mustergültig ab und erhöhte auf 2:0.
Danach hatten die Eisbären weitere gute Gelegenheiten, doch es sollte ihnen vorerst kein weiterer Treffer mehr gelingen. So ging es beim Stand von 2:0 in die Kabinen. Für Straubing ein schmeichelhafter Zwischenstand.

Im Mitteldrittel legten die Eisbären sofort nach. 54 Sekunden waren gespielt, da hatte Constantin Braun Maß genommen und den Puck ins Tor gehämmert – 3:0.
Auch in den zweiten 20 Minuten spielten die Berliner starkes offensives Eishockey und suchten immer wieder den Weg zum Tor der Gäste. Der einzige Unterschied im Vergleich zum ersten Drittel war der gewesen, dass nun auch die Niederbayern etwas am Spiel teilnahmen und selbst mal Schüsse abgaben. Doch Erfolg hatten die Tigers damit nicht.
Anders die Eisbären, die dreieinhalb Minuten vor der zweiten Drittelpause auf 4:0 erhöhen konnten. Diesmal war Florian Busch der Torschütze gewesen.
Bei diesem Spielstand blieb es dann bis zur zweiten Drittelpause. Straubing konnte sich bei seinem Torhüter Jason Bacashihua bedanken, dass es nur 0:4 nach 40 Minuten stand.

Wer nun dachte, die Eisbären würden es im Schlussdrittel ruhiger angehen, der sah sich getäuscht. Die Eisbären hatten heute richtigen Torhunger und fuhren weiterhin Angriff um Angriff. Die Niederbayern wurden teilweise schwindelig gespielt, waren nun wieder vollkommen überfordert.
47 Minuten waren gespielt, als Tyson Mulock auf 5:0 erhöhen konnte. Er fuhr ums Tor herum und schob den Puck ins Tor. Die beiden Hauptschiedsrichter Brill und Fischer fuhren aber zum Videobeweis, gaben danach aber den Treffer.
In den letzten zehn Minuten dieser Partie ergaben sich die Straubing Tigers endgültig. Nach vorne kam nun absolut gar nichts mehr von den Gästen, die nur noch damit beschäftigt waren, die Eisbären vom eigenen Tor fernzuhalten. Doch das klappte nicht wirklich. Bei den Tigers-Spielern wurde der Frust nun immer größer und bei Verteidiger Andy Canzanello war er so groß, dass er Laurin Braun derart hart in die Bande checkte, dass er dafür eine Matchstrafe wegen Checks gegen den Kopf- und Nacken erhielt. Canzanello hatte kurz zuvor seinen Schläger verloren und hatte dann nur noch Laurin Braun im Blick, den er übertrieben hart in die Bande checkte. Laurin Braun blieb danach kurz benommen auf dem Eis liegen und wurde danach zur Spielerbank gebracht.
Die Eisbären bestraften Straubing für dieses rüde Foul mit drei weiteren Treffern. In der fünfminütigen Überzahl war es zunächst Barry Tallackson gewesen, der das 6:0 erzielte (53.). Constantin Braun legte keine zwei MInuten später mit einem satten Schlagschuss das 7:0 nach (54.).
Zwei Minuten vor dem Ende des Spiels schloss dann noch Jamie Arniel einen blitzsauberen Angriff der Eisbären mit dem Treffer zum 8:0 ab. Danach waren die Straubing Tigers erlöst, während die Eisbären Berlin von den eigenen Fans mit stehenden Ovationen für die gezeigte Leistung belohnt wurden.

Fazit:

Die Eisbären konnten heute an die Leistung vom Freitag anknüpfen. Hinten ließen sie kaum etwas zu, wobei man aber auch sagen muss, dass von Straubing eh wenige Gefahr ausging. Und vorne zeigten sich die Eisbären heute in Torlaune und nutzten jeden Fehler der Gäste gnadenlos aus. Die Eisbären gaben an diesem Wochenende mit zwei Siegen und 12:1-Toren ein Lebenszeichen ab und zeigten damit der Konkurrenz, dass mit den Eisbären nach wie vor zu rechnen ist. MIt den gezeigten Leistungen vom Wochenende sind die Eisbären nur schwer zu schlagen.

Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter waren Marcus Brill und Sven Fischer. Beide zeigten eine durchschnittliche Leistung. Die Straubinger Spielweise war heute sehr hart an der Grenze, was nur bedingt von den beiden Hauptschiedsrichtern bestraft wurde. Vieles ließen sie einfach durchgehen. Immerhin gaben sie Andy Canzanello für seinen überharten Check folgerichtig eine Matchstrafe. Note 3-.

Fanstimmung:

Die war heute wieder sehr gut. Klar, auch wir Fans haben noch immer Luft nach oben, aber das war heute schon eine tolle Atmosphäre gewesen. Was mit Sicherheit auch am Spiel der Eisbären lag, bei dem man einfach nur gute Laune bekommen konnte. Hoffentlich ist die Stimmung auch in den beiden abschließenden Heimspielen des Jahres am Mittwoch und Freitag genauso gut.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Constantin Braun (Eisbären Berlin/Verteidiger)

2. André Rankel (Eisbären Berlin/Stürmer)

3. Barry Tallackson (Eisbären Berlin/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Bereits am kommenden Mittwoch bestreiten die Eisbären Berlin ihr nächstes Heimspiel. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastieren dann die Grizzly Adams Wolfsburg in der Berliner O2 World. Die Niedersachsen zählen zu den Lieblingsgegnern der Eisbären. Acht der letzten zehn Hauptrundenspiele gewannen die Eisbären gegen Wolfsburg. In dieser Saison setzten sich die Berliner bereits zweimal deutlich in Wolfsburg durch – 6:2 und 8:3. Am Mittwoch droht den Wolfsburgern ein erneutes Debakel, denn so wie die Eisbären derzeit drauf sind, ist ihnen alles zu zutrauen. Mein Tipp: 6:1

Morgen gegen Angstgegner Straubing: Wer schießt das 100. Saisontor der Eisbären?

Die Eisbären Berlin treffen am 30. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) morgen Nachmittag auf die Straubing Tigers. Es ist das Duell des Tabellensechsten gegen den Tabellenelften. Beide Mannschaften können mit den Ergebnissen der vergangenen Wochen nicht zufrieden sein. Die Eisbären gewannen nur zwei der letzten fünf Ligaspiele. Straubing gewann sogar nur zwei der letzten neun Ligaspiele. Beide sind also derzeit auf der Suche nach ihrer Form. Die Berliner konnten jedoch am Freitag beim 4:1-Sieg in Köln mal wieder jubeln, während Straubing mit 4:5 gegen München verlor.

Mit den Niederbayern kommt morgen der Angstgegner der Eisbären in die O2 World. Nur vier der letzten zehn Hauptrundenduelle konnten die Berliner gegen Straubing gewinnen. In dieser Saison gingen beide Spiele an die Tigers – 3:1 in Berlin, 5:3 in Straubing. Die Eisbären wollen den Abwärtstrend gegen Straubing morgen Nachmittag stoppen und den ersten Saisonsieg gegen die Niederbayern feiern.

Die Leistung vom Auswärtsspiel in Köln gibt dabei schon einmal Hoffnung. Denn der Auftritt der Eisbären gestern Abend in der Lanxess-Arena war sehr stark gewesen. Hinten kaum etwas zugelassen und vorne die Chancen eiskalt genutzt. So kennt man die Eisbären. Nun gilt es an diese Leistung anzuknüpfen.

99 Saisontore haben die Eisbären bisher erzielt. Nur Mannheim hat mehr Tore erzielt (101), allerdings haben die Kurpfälzer auch schon vier Spiele mehr absolviert als die Eisbären. Da stellt sich nun die Frage, wer morgen den 100. Saisontreffer der Eisbären erzielen wird? Derjenige wird dann wohl seinen Mannschaftskollegen einen ausgeben müssen…

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Nachmittag um 14:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brill und Fischer. Nach dem Spiel gibt es übrigens vor der O2 World noch ein abschließendes Feuerwerk.

29. DEL-Spieltag kompakt: Mannheim stoppt Krefeld – Shut-outs für Hamburg und Wolfsburg

Am 29. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wurde die Siegesserie der Krefeld Pinguine beendet. Die Adler Mannheim fügten den Seidenstädtern die erste Niederlage nach zuvor zehn Siegen in Serie bei. Verfolger Köln verlor derweil sein Heimspiel gegen die Eisbären. „Zu-Null-Siege“ feierten die Hamburg Freezers und die Grizzly Adams Wolfsburg. Zudem gewannen noch München, Ingolstadt und Nürnberg ihre Partien.

Die Adler Mannheim haben ihre Tabellenführung in der DEL ausgebaut. Die Kurpfälzer setzten sich deutlich mit 6:2 gegen die Krefeld Pinguine durch. Schon nach dem ersten Drittel war die Partie entschieden gewesen, denn da hatten die Adler schon mit 5:0 geführt. Die NHL-Stars der Mannheimer schossen dabei Krefeld fast im Alleingang ab. Jochen Hecht erzielte zwei Tore und bereitete zudem noch zwei weitere Treffer vor. Jason Pominville bereitete drei Tore vor, Marcel Goc traf einmal selbst und legte ein Tor auf und Dennis Seidenberg bereitete zwei Treffer vor. Bei Krefeld erzielte Richard Pavlikovsky zwei Tore. Während Mannheim seine Tabellenführung also behaupten konnte, rutschte Krefeld auf Platz Vier ab.

Neuer Tabellendritter sind nun die Hamburg Freezers, die ihr Heimspiel gegen die Augsburger Panther mit 2:0 gewannen. David Wolf und Jerome Flaake trafen für die Hanseaten. Bei den Augsburger Panther verletzte sich Torhüter Patrick Ehelechner im Schlussdrittel und musste ausgewechselt werden. Leo Conti kam für ihn ins Tor. Freezers-Goalie Niklas Treutle feierte einen Shut-out, wehrte alle 22 Schüsse der Panther ab. Augsburg ist nun Achter.

Der ERC Ingolstadt gewann sein Heimspiel gegen die Hannover Scorpions mit 4:2. Die Entscheidung fiel dabei erst im Schlussdrittel, denn nach 40 Minuten hatte es noch 1:1-Unentschieden gestanden. Während Ingolstadt Fünfter bleibt, rutschte Hannover auf Platz Sieben in der Tabelle ab.

Einen 5:4-Auswärtssieg feierte der EHC Red Bull München bei den Straubing Tigers. Die Vorentscheidung fiel im Mitteldrittel, welches München mit 5:2 gewann. Straubing ging zwar in Führung, doch dann legte der EHC los und nahm die Niederbayern auseinander. Die Aufholjagd der Tigers im Schlussdrittel kam zu spät. München ist nun schon Neunter, während Straubing aus den Pre-Play-Off-Rängen rutschte und nur noch Elfter ist.

Einen knappen 2:1-Sieg n.P. feierten die Thomas Sabo Ice Tigers bei der Düsseldorfer EG. James Pollock hatte Nürnberg im Mitteldrittel in Führung gebracht, doch Justin Bostrom sorgte im Schlussdrittel dafür, dass es in die Verlängerung ging. Diese brachte keine Enstcheidung, dafür aber dann das Penaltyschießen, in dem Yasin Ehliz den entscheidenden Penalty verwandelte. Die DEG bleibt Letzter, Nürnberg verbesserte sich auf Platz Zehn.

Mit 1:0 gewannen die Grizzly Adams Wolfsburg ihr Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters. Greg Moore gelang im Mitteldrittel der Siegtreffer für die Niedersachsen. Wolfsburgs Keeper Daniar Dshunussow wehrte alle 26 Iserlohner Schüsse ab und feierte somit einen Shut-out.

Vorschau auf den 29. DEL-Spieltag: Spitzenspiel in Mannheim – Köln vs. Eisbären live bei LAOLA1.tv

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht morgen Abend der 29. Spieltag auf dem Programm. Es kommt zu sieben Partien. Die Top-8 der Tabelle ist dabei unter sich.

Das Spitzenspiel steigt in der SAP-Arena, wo Tabellenführer Adler Mannheim das „Team der Stunde“, die Krefeld Pinguine, empfängt. Krefeld hat die letzten zehn Spiele in Folge gewonnen und will seine Serie auch in Mannheim fortsetzen. Und die Chancen stehen gut, den die Seidenstädter gewannen vier der letzten fünf Duelle in Mannheim – darunter ein 5:2 im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Krefeld gewann übrigens auch das zweite Duell in dieser Saison gegen Mannheim (3:2 n.V. auf eigenem Eis).

Verfolger Köln trifft auf die Eisbären Berlin. Die Hauptstädter sind dadurch, das sie zuletzt bei der European Trophy weilten und kein Ligaspiel absolvierten, bis auf Platz Sieben abgerutscht. Ein Platz, der dem Meister überhaupt nicht gefällt, denn der würde nicht zur direkten Play-Off-Qualifikation berechtigen. In Köln sahen die Berliner zuletzt immer sehr gut aus, gewannen die letzten drei Spiele in Folge. Bei den letzten beiden Gastspielen feierten die Eisbären jeweils einen 3:0-Sieg – so auch beim ersten Duell in dieser Saison in der Domstadt. Köln gewann hingegen mit 6:5 in Berlin. Diese Partie überträgt LAOLA1.tv live.

Die Hamburg Freezers haben die Augsburger Panther zu Gast. Mit den Panthern hatten die Hanseaten zuletzt so ihre Probleme gehabt auf eigenem Eis. Die letzten beiden Heimspiele gegen Augsburg gingen verloren – darunter auch das erste Duell in dieser Saison (2:3). Dafür feierte Hamburg in Augsburg einen deutlichen 7:2-Sieg.

Der ERC Ingolstadt empfängt die zuletzt so starken Hannover Scorpions. Die Niedersachsen haben sich durch ihre Erfolgsserie in den letzten Wochen bis auf Platz Sechs in der Tabelle vorgearbeitet. Morgen ist aber Ingolstadt der Favorit, denn der ERCI gewann die letzten drei Heimspiele gegen Hannover in Folge – darunter auch ein 5:0 im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison. In Hannover verlor der ERCI jedoch mit 3:4.

Ein interessantes Duell erwartet uns in Niederbayern, wo die Straubing Tigers den EHC Red Bull München empfangen. Straubing ist derzeit Neunter, München Elfter. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. München will mit einem Sieg vorbei an Straubing ziehen und damit einen Pre-Play-Off-Platz belegen. Straubing gewann die letzten beiden Heimspiele in Folge gegen München. In dieser Saison trafen beide Mannschaften schon zweimal in München aufeinander – einmal setzte sich München durch (3:1), einmal Straubing (3:0).

Tabellenschlusslicht Düsseldorf empfängt Nürnberg. Die DEG muss langsam mal eine Siegesserie starten, will man die Pre-Play-Offs noch erreichen. 14 Punkte beträgt der Rückstand derzeit auf den Zehnten Nürnberg. Düsseldorf gewann vier der letzten fünf Heimspiele gegen Nürnberg – darunter auch ein 6:2 im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Nürnberg gewann dagegen auf eigenem Eis mit 4:3 n.V.

Die letzte Partie des 29. Spieltages steigt in Wolfsburg, wo die Grizzly Adams Wolfsburg die Iserlohn Roosters empfangen. Wolfsburg will mit einem Sieg den Rückstand auf Iserlohn verkürzen, die Sauerländer hingegen wollen die Niedersachsen mit einem Sieg noch weiter auf Abstand halten. Wolfsburg hat sieben von bisher zwölf Heimspielen gegen Iserlohn gewonnen. Das erste Duell in dieser Saison ging mit 4:1 an die Hausherren. Am Seilersee setztensich hingegen Iserlohn mit 2:1 durch.

DEL/28. Spieltag kompakt: Pominville-Gala gegen Ingolstadt – Starke Aufholjagd von Iserlohn

Der 28. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist vorbei und die Kölner Haie haben die Tabellenführung verteidigt. Die Domstädter setzten sich mit 4:1 bei den Straubing Tigers durch. Die Entscheidung fiel dabei im Schlussdrittel, als Köln das Ergebnis innerhalb von nur drei Minuten von 1:0 auf 4:0 hoch schraubte. John Tripp traf beim Haie-Sieg doppelt.

Neuer Verfolger der Kölner Haie sind nun die Adler Mannheim, die an den spielfreien Krefeld Pinguinen vorbei gezogen sind. Die Kurpfälzer setzten sich gegen den ERC Ingolstadt klar mit 5:0 durch. Das Spiel wurde zur „Jason-Pominville-Gala“. Der NHL-Star traf gleich dreimal und bereitete zudem noch einen Treffer vor. Jochen Hecht bereitete bei seinem Debüt zwei Tore vor. Frank Mauer erzielte die beiden anderen Treffer der Adler.

Eine knappe 4:5-Niederlage n.V. haben die Augsburger Panther bei den Iserlohn Roosters kassiert. Dabei verspielte der AEV sogar noch eine 4:1-Führung im Schlussdrittel. Robert Hock gelang in der Verlängerung der Siegtreffer für die Roosters. T.J. Trevelyans zwei Tore reichten nur für einen Punkt für Augsburg.

Einen 3:2-Heimsieg feierte der EHC Red Bull München gegen die Hannover Scorpions. NHL-Star Paul Stastny war mit zwei Treffern der Matchwinner gewesen. München verbesserte sich durch den Sieg auf Platz Zehn in der Tabelle.

Im Kellerduell setzten sich die Grizzly Adams Wolfsburg deutlich mit 5:2 gegen die Düsseldorfer EG durch. Bereits nach 40 Minuten hatten die Niedersachsen mit 5:0 geführt. Norm Milley glänzte auf Wolfsburger Seite mit drei Scorerpunkten (1 Tor/ 2 Vorlagen). Für den negativen Höhepunkt sorgte Wolfsburgs Stürmer Justin Mercier, der im ersten Drittel eine Matchstrafe wegen einen Kopfstoßes erhielt.

Vorschau auf den 28. DEL-Spieltag: Spitzenspiel in Mannheim – Kellerduell in Wolfsburg

In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht heute der 28. Spieltag an. Fünf Spiele finden statt. Spitzenreiter Köln tritt am Nachmittag bei den Straubing Tigers an. Die Niederbayern sind derzeit Tabellenneunter. Beide treffen in dieser Saison schon zum dritten Mal aufeinander. Die Bilanz ist dabei ausgeglichen. Köln gewann mit 4:2 in Straubing, die Tigers setzten sich dagegen mit 2:1 bei den Haien durch.

Verfolger Adler Mannheim trifft im Servus-TV-Livespiel am Abend auf den ERC Ingolstadt. Diese Partie ist zugleich das Spitzenspiel des 28. Spieltages, denn der Tabellenzweite empfängt den Tabellenfünften. Die Kurpfälzer verloren zuletzt dreimal in Folge, während Ingolstadt die letzten vier Ligaspiele gewann. In dieser Saison setzte sich Mannheim bisher zweimal mit 2:1 in Ingolstadt durch. Ex-NHL-Spieler Jochen Hecht gibt heute sein Debüt für Mannheim.

Die Iserlohn Roosters empfangen am Seilersee die Augsburger Panther. Die Panther gewannen vier der letzten fünf Gastspiele am Seilersee. Auch in dieser Saison gingen die ersten beiden Duell an den AEV. Beide Mannschaften wollen mit einem Sieg heute das „Sechs-Punkte-Wochenende“ perfekt machen.

Der EHC Red Bull München trifft zu Hause auf die Hannover Scorpions. München gewann vor allem dank seiner beiden NHL-Stars Blake Wheeler und Paul Stastny die letzten vier Heimspiele in Folge. Doch mit Hannover taten sich die Münchner in dieser Saison bisher sehr schwer, verloren nämlich die ersten beiden Aufeinandertreffer in dieser Saison.

Das Kellerduell steigt in Wolfsburg, wo die Grizzly Adams Wolfsburg die Düsseldorfer EG empfangen. Es ist das Duell zwischen dem Vorletzten und dem Letzten. Wolfsburg gewann sieben der letzten acht Heimspiele gegen Düsseldorf. Die Bilanz in dieser Saison ist bisher ausgeglichen, beide Mannschaften gewannen je einmal.

4:1 – Erfolgreiches Debüt für Bengt-Ake Gustafsson

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben gestern Abend ihr Heimspiel gegen die Straubing Tigers gewonnen. In der vom 27. Spieltag vorgezogenen Partie setzten sich die Franken mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen die Niederbayern durch und sorgten somit für ein erfolgreiches Debüt des neuen Trainers Bengt-Ake Gustafsson. Durch den Sieg verbesserte sich Nürnberg in der Tabelle wieder auf Platz Zehn, während Straubing Achter bleibt.

Yan Stastny hatte Nürnberg in der 19. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Marco Nowak konnte in der 29. Minute auf 2:0 erhöhen. Im Schlussdrittel sorgte Rene Röthke in der 45. Minute noch einmal für Spannung, als er auf 2:1 verkürzte. Doch Eric Chouinard (50.) und der von den Eisbären ausgeliehene Daniel Weiß (59.) sorgten am Ende für klare Verhältnisse in der Arena Nürnberger Versicherungen.

DEL/26. Spieltag – Teil 1: Hannover stoppt Hamburg – Ingolstadt besiegt Straubing

Die ersten beiden Spiele des 26. Spietages in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind vorbei und die Hamburg Freezers haben den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Hanseaten haben das Nord-Derby bei den Hannover Scorpions mit 2:3 verloren. Matt Pettinger hatte Hamburg zweimal in Front gebracht, doch Ivan Ciernik und Chirs Herperger glichen jeweils aus. Marvin Krüger schoss Hannover dann zum Sieg und vorübergehend auf Platz Sieben.

Im zweiten Nachmittagsspiel setzte sich der ERC Ingolstadt mit 3:1 gegen die Straubing Tigers durch. Michel Périard hatte den ERCI in Führung gebracht, doch Carsen Germy sorgte für den Ausgleich. Thomas Greilinger brachte Ingolstadt dann wieder in Front und John Laliberte entschied die Partie mit seinem Empty-Net-Goal. Ingolstadt verbesserte sich durch den Sieg auf Platz Vier, Straubing rutschte auf Platz Acht ab.

25. DEL-Spieltag kompakt: Hamburg zerlegt Köln – Krefelder Serie geht weiter

Der 25. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist vorbei und mit einer Ausnahme gab es nur Heimsiege. Dass ausgerechnet der Tabellenletzte Wolfsburg den einzigen Auswärtssieg des Tages feiern würde, hätte wohl keiner gedacht. An der Tabellenspitze wird es dagegen immer enger, denn Spitzenreiter Mannheim verlor in Straubing und Köln kam in Hamburg unter die Räder. Und die Serie der Krefeld Pinguine geht derweil weiter.

Tabellenführer Adler Mannheim hat eine 0:2-Niederlage bei den Straubing Tigers kassiert. Grant Lewis und Laurent Meunier (SH) trafen für die Niederbayern, die nach dem Sieg nur noch neun Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Mannheim haben. NHL-Star Jason Pominville konnte bei seinem DEL-Debüt die Niederlage der Adler nicht verhindern, gab nur einen Torschuss ab.

Im Verfolgerduell zwischen den Hamburg Freezers und den Kölner Haien haben die Hanseaten die Domstädter mit 7:1 abgeschossen. Schon nach 20 Minuten hatte es 4:0 gestanden. Danach war der Arbeitstag von KEC-Goalie Danny Aus den Birken auch schon wieder vorbei gewesen. Er machte PLatz für Ex-Eisbär Youri Ziffzer, der aber auch noch dreimal hinter sich greifen musste. Alle sieben Treffer wurden von verschiedenen Spielern erzielt. NHL-Star Jamie Benn und Patrick Köppchen gaben je drei Torvorlagen, David Wolf erzielte ein Tor selbst und bereitete zwei weitere Treffer vor. Durch den Sieg zogen die Freezers an den Haien in der Tabelle vorbei und sind nun mit nur zwei Punkten Rückstand auf Mannheim Zweiter.

Eine 3:4-Niederlage n.V. kassierten die Eisbären Berlin bei den Iserlohn Roosters. Den Spielbericht zu dieser Partie findet Ihr hier.

Seine Siegesserie ausgebaut haben die Krefeld Pinguine. Die Seidenstädter feierten beim 6:3 gegen die Hannover Scorpions den siebten Ligasieg in Serie. Matchwinner auf Seiten der Pinguine war Andreas Driendl gewesen, der zwei Tore erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete. Auch Hannovers Ivan Ciernik holte drei Scorerpunkte (1 Tor/2 Vorlagen). Krefeld hat als Sechster nur noch sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Mannheim.

Einen deutlichen 5:0-Heimsieg feierte der ERC Ingolstadt gegen die Düsseldorfer EG. John Laliberte brach in der 25. Minute den Bann. Thomas Greilinger schoss die DEG mit seinen drei Toren fast im Alleingang ab. Ingolstadt hat auch nur noch sieben Zähler Rückstand auf Mannheim.

Eine überraschende 3:4-Heimniederlage kassierten die Augsburger Panther gegen den Tabellenletzten Grizzly Adams Wolfsburg. Dabei verspielten die Panther eine 3:1-Führung. Wolfsburg erzielte alle seine vier Treffer in den letzten 20 Minuten. Mit Stephen Werner (Augsburg) und Greg Moore (Wolfsburg) trafen gleich zwei Spieler gegen ihren Ex-Verein. Der Siegtreffer gelang Sebastian Furchner 29 Sekunden vor der Schlusssirene. Wolfsburg hat nur noch einen Punkt Rückstand auf den Vorletzten Düsseldorf.

Im LAOLA-Livespiel des Tages setzte sich der EHC Red Bull München mit 3:0 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers durch. Schon nach 32 Spielminuten stand das Endergebnis fest. Paul Stastny gewann damit das Duell gegen seinen Bruder Yan Stastny. München verkürzte mit dem Sieg den Rückstand auf den Zehnten Nürnberg auf zwei Punkte.