3:4 – Eisbären kämpfen, aber am Ende ist München zu stark

Ausgabe #20:

Die Eisbären Berlin haben auch das vierte und letzte Hauptrundenspiel gegen den Deutschen Meister Red Bull München verloren. Vor 13.339 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena verloren die Berliner knapp mit 3:4 (2:1,0:2,1:1) und blieben damit erstmals seit drei Spielen wieder ohne Punkt. Die Eisbären begannen stark, aber mit zunehmender Spieldauer wurde München immer stärker und zeigte seine ganze Klasse, weshalb der Meister das Spiel am Ende zwar knapp aber verdient gewann.

Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp musste auf Bruno Gervais, Jonas Müller, Nick Petersen, Darin Olver, Sven Ziegler und Marcel Noebels verzichten. Im Tor gab es heute einen Wechsel, Back-up Marvin Cüpper hütete das Bären-Gehäuse, Petri Vehanen nahm auf der Bank Platz. Dort sah er ein neues Gesicht, denn Co-Trainer Stéphane Richer gab sein Debüt für die Berliner.

Und der Ex-Hamburger sollte gleich nach 46 Sekunden Grund zum Jubeln haben. Denn Florian Busch überrumpelte Münchens Goalie David Leggio mit einem Rückhand-Schlenzer, der Puck rutschte dem Meister-Goalie durch die Schoner – 1:0. Ein klasse Start für unsere Jungs.
Die Eisbären auch danach weiterhin gut im Spiel, versuchten München immer wieder früh zu stören und Akzente in der Offensive zu setzen. Hinten versuchte man kompakt zu stehen.
Keine sieben Minuten waren gespielt, da bekam München das erste Powerplay zugesprochen, aber die Eisbären verteidigten das sehr gut und überstanden die Unterzahl schadlos. Kaum wieder komplett, gelang München dann aber doch der Ausgleich. Den Schuss von Dominik Kahun konnte Marvin Cüpper noch parieren, allerdings direkt auf den Schläger von Konrad Abeltshauser, welcher zum 1:1 einnetzen konnte (9.).

Die Eisbären bejubeln das 2:1 von Laurin Braun. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Danach ein erneutes Powerplay für die Gäste, München auch mit guten Chancen, aber Marvin Cüpper hielt stark und sorgte dafür, dass es weiterhin 1:1 stand.
Knapp fünf Minuten vor der ersten Drittelpause gaben die Hausherren dann die perfekte Antwort auf den Ausgleich. Laurin Braun schlenzte die Scheibe auf das Tor, wo sie letztendlich auch ein schlug und somit lagen die Eisbären wieder vorne – 2:1 (16.).
Knapp zwei Minuten später die Eisbären mit zwei großen Chancen, aber sie vergaben beide Möglichkeiten. Da hätte man durchaus auf 3:1 stellen können. Im Gegenzug hatte dann auch nochmal München eine gute Möglichkeit, aber Marvin Cüpper zeigte eine ganz starke Leistung und hielt die 2:1-Pausenführung fest. Continue reading

3:4 n.P. nach 2:0-Führung in Mannheim: Ryan MacMurchy erlegt die Eisbären im Alleingang

Ausgabe #18:

Die Eisbären Berlin haben das Mannheim-Wochenende mit drei von sechs möglichen Punkten abgeschlossen und damit mehr Punkte erreicht, als vorher von vielen Fans erwartet. Die Berliner verloren am Sonntagnachmittag das „Rückspiel“ bei den Adler Mannheim in der ausverkauften SAP-Arena mit 3:4 n.P. (2:0,0:2,1:1/0:0,0:1) und nahmen somit einen Punkt aus der Kurpfalz mit in die Hauptstadt. Nach gutem ersten Drittel war das Mitteldrittel der Knackpunkt in dieser Partie, als die Adler den 0:2-Rückstand verdientermaßen egalisieren konnten.

Abfahrt des Eisbären-Sonderzuges nach Mannheim. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Eisbären wurden von ca. 1200 Fans in der SAP-Arena unterstützt, die per Bus, Auto und Sonderzug angereist waren. Der Sonderzug fuhr um 06:15 Uhr in Lichtenberg los und erreichte um 14:20 Mannheim Arena/Maimarkt, wo etliche Eisbären-Fans ihren Mitstreitern einen perfekten Empfang machten. Geschlossen ging es dann per Fußmarsch über die Brücke hin zur Arena, wo bereits lautstark auf sich aufmerksam gemacht wurde. Das sollte in der Arena nicht anders werden, auch dort machten die Eisbären-Fans das Auswärts- zu einem Heimspiel, wie viele Fans vor den TV-Geräten bestätigten. Trotz Niederlage war die Stimmung bei der Rückfahrt im Sonderzug super, denn man konnte der Mannschaft keinen Vorwurf machen, da sie alles gegeben hatte und am Ende in der Lotterie Penaltyschießen das schlechtere Ende auf ihrer Seite hatte. Um kurz vor 4:00 Uhr am Montagmorgen rollte der Sonderzug wieder in Lichtenberg ein.

Die Eisbären traten in Mannheim arg dezimiert an. Neben Bruno Gervais, Jonas Müller, Darin Olver und Marcel Noebels fehlten in Mannheim nun auch noch die beiden Stürmer Nick Petersen und Sven Ziegler. Die Eisbären konnten also nur mit drei Reihen beim Spitzenteam Mannheim antreten. Im Tor stand wie bereits am Freitag Petri Vehanen.

Das Spiel begannen die Mannheimer durchaus druckvoll, sie versuchten sich in der Berliner Zone

Starting Six. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

festzusetzen, die Eisbären jedoch verteidigten sehr stark und ließen nicht viel zu. Wenn doch was durch kam, war Petri Vehanen zur Stelle. Die Eisbären waren dagegen mit ihren ersten echten Angriffsbemühungen gleich erfolgreich. Es lief die neunte Minute, als die Eisbären einen Konter fuhren, Spencer Machacek abzog und Jamie MacQueen den Nachschuss verwertete – 1:0.
Und knapp drei Minuten später konnten die Eisbären sogar erhöhen. Mannheim in Unterzahl wegen zu vieler Spieler auf dem Eis, über Florian Busch und Frank Hördler kam die Scheibe zu Constantin Braun, welcher abzog. Sein Schuss wurde noch von Bruder Laurin unhaltbar für Dennis Endras abgefälscht – 2:0 (11.). Unfassbar, die Eisbären lagen hier tatsächlich mit 2:0 in Mannheim vorne.
Danach die Mannheim mit zwei Überzahlspielen, in denen sie viele Chancen hatten – so traf David Wolf nur den Pfosten – jedoch nicht verkürzen konnten. Weil die Eisbären defensiv gut arbeiteten und Petri Vehanen die Schüsse parieren konnte.
So ging es mit einer durchaus überraschenden und nicht erwarteten 2:0-Führung für die Eisbären in die erste Drittelpause. Continue reading

3:0 vs. Ingolstadt: Petri Vehanen nun seit 165 Minuten ohne Gegentor

logo_wbn_1617Ausgabe #8:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgZweites Heimspiel für die Eisbären Berlin an diesem Wochenende, zweiter Sieg und dazu noch der zweite Shutout für Petri Vehanen. Besser hätte das Wochenende für die Berliner nicht laufen können. Zwei Tage nach dem 5:0-Kantersieg gegen die Düsseldorfer EG ließen die Hauptstädter einen 3:0 (2:0,0:0,1:0)-Sieg gegen den ERC Ingolstadt folgen. Vor 12.824 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena lief zwar nicht zu einhundert Prozent alles rund, aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte man auch diese Partie für sich entscheiden. Und Petri Vehanen wird so langsam aber sicher unbezwingbar. Sein letztes Gegentor kassierte er am Dienstagabend bei den Adler Mannheim in der 15. Spielminute. Seitdem hat er 165:02 Minuten kein Gegentreffer mehr kassiert. Starkes Ding, Petri!

Gleich auf fünf Spieler musste Chefcoach Uwe Krupp gegen die Schanzer verzichten. Marcel Noebels, Laurin Braun, Frank Hördler sowie Maximilian Franzreb fehlten bereits am Freitag gegen die DEG, heute fehlte dann auch noch Jonas Müller nach einer erlittenen Unterkörper-Verletzung am Freitag. Im Tor stand wie bereits erwähnt Petri Vehanen.

Torjubel der Eisbären Berlin nach dem 2:0. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Torjubel der Eisbären Berlin nach dem 2:0. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hatten die Eisbären zuletzt noch Probleme in der Anfangsphase eines Spiels, so scheinen diese der Vergangenheit anzugehören. Am Freitag dauerte es 49 Sekunden bis zum 1:0, heute brauchten die Hausherren sogar nur 30 Sekunden. Florian Busch hatte abgezogen, Timo Pielmeier konnte parieren, allerdings genau auf den Schläger von Bruno Gervais, welcher zum 1:0 einnetzen konnte (1.).
Fortan entwickelte sich eine Partie mit hohem Tempo, es ging hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss vor dem gegnerischen Tor. Auf hochkarätige Chancen wartete man aber vergebens.
Nach knapp 14 Minuten war die Partie für Ingolstadts David Elsner bereits beendet. Nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich kassierte er eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Eisbären nun also fünf Minuten in Überzahl, aber sie taten sich dabei lange schwer, gute Chancen zu kreieren. Erst in der 17. Spielminute Nick Petersen mit dem Zuspiel in den Slot, wo Jamie MacQueen lauerte und zum 2:0 traf. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause. Continue reading

5:0! Eisbären feiern Kantersieg gegen Düsseldorf bei Baxmanns 700. DEL-Spiel

logo_wbn_1617Ausgabe #7:

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Wann hat es das in der Arena am Ostbahnhof zum letzten Mal gegeben? 12.926 Zuschauer sangen kurz vor Ende des Spiels und auch noch nach der Schlusssirene „Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen!„. Recht hatten sie, denn die Eisbären Berlin hatten ihr erstes von drei Heimspielen in Folge gegen die Düsseldorfer EG deutlich mit 5:0 (1:0,1:0,3:0) gewonnen und damit die richtige Antwort auf die Niederlage in Mannheim gegeben und zudem ein dickes Ausrufezeichen nach den letzten doch eher mageren Auftritten gesetzt.

Jens Baxmann wird nach seinem 700. DEL-Spiel für die Eisbären von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Jens Baxmann wird nach seinem 700. DEL-Spiel für die Eisbären von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp musste gegen die Rheinländer heute Abend auf Marcel Noebels, Laurin Braun, Frank Hördler, Charlie Jahnke, Max Adam und Maximilian Franzreb verzichten. Im Tor stand Petri Vehanen. Und Verteidiger Jens Baxmann absolvierte sein 700. DEL-Spiel im Eisbären-Trikot. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein an dieser Stelle, Baxi!

In Mannheim hatten unsere Jungs das erste Drittel noch komplett verschlafen, heute waren sie dagegen von der ersten Sekunde an hellwach. Und brauchten auch nur 49 Sekunden für das erste Tor. Über Micki DuPont und Florian Busch kam die Scheibe zu Darin Olver, der frei vor Ex-Eisbär Mathias Niederberger stand. Der DEG-Goalie dränge Olver zwar nach außen, doch Olver zog um Niederberger herum und schob die Scheibe klasse ins leere Tor ein – 1:0 (1.). Ein Traumstart für die Eisbären.
Die Eisbären machten danach sofort weiter Druck und hatten gute Chancen, ein 2:0 oder gar 3:0 wäre

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

durchaus möglich gewesen. Die DEG konnte sich kaum befreien und stand gehörig unter Druck in der eigenen Defensive.
Nach dem der Druck der Eisbären vorbei war, entwickelte sich ein schnelles Spiel, welches hin und her wog, jedoch mit Vorteilen für die Eisbären. Die Berliner standen in der Defensive äußerst gut und ließen nicht viel zu, machten die Schusswege immer wieder gut zu und blockten die Schüsse der Gäste. Nach 20 Minuten ging es beim Stand von 1:0 in die Kabinen. Continue reading

Fundstück #1 | Tagesspiegel Eisbären-Blog | Interview mit TJ Mulock

Wir bloggen das komplette Interview von Jörg Leopold (Der Tagesspiegel) mit TJ Mulock (Kölner Haie) mit freundlicher Genehmigung des Autors. Besten Dank dafür.


Eisbären-Blog: TJ, wie war das für Sie heute da draußen auf dem Eis?

TJ Mulock: Das war schon ein bisschen surreal. Die ganze Zeit vorher hatte ich Schmetterlinge im Bauch. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Und nach dem ersten Bully sieht man dann die ganzen alten Freunde da neben einem. Das war einfach toll. Natürlich war das wichtigste, die drei Punkte zu gewinnen. Das war nicht leicht, aber ich bin froh, dass wir das geschafft haben.

Eisbären-Blog: Die Eisbären-Fans haben Sie ausgepfiffen. Hat Sie das überrascht?

TJ Mulock: Ich war sehr, sehr überrascht. Ich weiß nicht, was ich getan habe. Wirklich, ich habe keine Idee. Wenn ich irgendetwas Falsches gesagt habe, dann möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich habe mein Herz und meine Seele sieben Jahre lang für die Eisbären gegeben. Ich war immer aus tiefsten Herzen dabei, Berlin ist mein Zuhause. Ich liebe jeden einzelnen Fan da draußen und natürlich haben sie das Recht, mich auszubuhen. Aber ich weiß wirklich nicht, warum. Ich habe nie ein schlechtes Wort über irgendjemanden verloren. Wer mich kennt, der weiß das auch. Und deshalb hat mich die Reaktion der Fans auch so erstaunt.

Eisbären-Blog: Und Sie haben keine Idee, woran das gelegen haben könnte?

TJ Mulock: Klar ist, dass die Fans ziemlich sauer auf mich gewesen sein müssen. Ich muss also etwas getan haben. Aber ehrlich: ich weiß nicht, was das gewesen sein soll.

Eisbären-Blog: Angesprochen auf die Viertelfinalserie zwischen Berlin und Köln in der vergangenen Saisonwurden Sie vor ein paar Monaten im Kölner Express wie folgt zitiert: „Das war schon komisch. Ich wusste damals schon, dass ich gerade gegen meine neuen Teamkollegen spiele. Die ganz dreckigen Dinger habe ich mir dann gespart.“ Könnte der Unmut der Eisbären-Fans an dem letzten Satz gelegen haben?

TJ Mulock: Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich das nicht ernst gemeint haben kann. Ich habe für die Eisbären geblutet, habe alles gegeben, was ich hatte. Ich wollte auch in Berlin bleiben, das war immer meine erste Wahl. Deswegen noch mal: Ich entschuldige mich für alles. Auch wenn ich nicht glaube, dass ich etwas falsch gemacht habe.

Eisbären-Blog: War es deswegen eine besondere Genugtuung für Sie, nun in Berlin gewonnen zu haben?

TJ Mulock: Klar. Das ist es ja auch, was du dir vornimmst für so ein Spiel. Dass die Eisbären-Organisation während einer Spielunterbrechung ein Video von mir mit meinen Karrierehöhepunkten in Berlin gezeigt hat, das hat mich sehr berührt. Es wäre noch schöner gewesen, wenn die Fans nicht dabei gebuht hätten. Aber trotzdem: an diese Geste werde ich mich mein ganzes Leben lang zurückerinnern.

Eisbären-Blog: Sportlich gesehen, scheinen Sie mit Köln eine gute Wahl getroffen zu haben. Die Haie stehen momentan vor den Eisbären.

TJ Mulock: Die Eisbären haben schon ein starkes Team. Wir waren vor allem besser, weil unser Torwart Gustaf Wesslau wirklich bemerkenswert gut gehalten hat – auch schon in den letzten Spielen. Bei dem Stil, den wir spielen, muss er auch gut sein. Aber die Eisbären werden am Ende der Saison mit oben dabei sein – da bin ich sicher.

Heimspiel-Wochenende für die Eisbären: Liga-Kracher gegen München am Freitag, Bruderduell gegen Hamburg am Sonntag

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgErneut steht für die Eisbären Berlin ein Doppel-Heimspiel-Wochenende auf dem Programm. Am Wochenende empfangen die Berliner in der Mercedes-Benz Arena den EHC Red Bull München (Freitag, 19:30 Uhr) und die Hamburg Freezers (Sonntag, 17:45 Uhr, Servus TV live). Zwei Spiele mit unterschiedlichen Vorzeichen. Am Freitag das Spiel gegen München ist das absolute Spitzenspiel, denn der Erste empfängt den Zweiten. Am Sonntag kämpfen die Hanseaten um ihren Platz in den Pre-Play-Offs. Aktuell stehen die Freezers nur auf dem zwölften Platz. Das würde Saisonaus nach der Hauptrunde bedeuten, zu wenig für die hohen Ansprüche im Norden.

Die Eisbären sind zwar nach wie vor Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL), überzeugend waren die Leistungen zuletzt aber nicht. Sechs der letzten zehn Ligaspiele wurden gewonnen. In den letzten sechs Spielen wechselten sich Sieg und Niederlage immer ab, morgen wäre demnach wieder eine Niederlage an der Reihe. Zu Hause hat man nur eins der letzten drei Spiele gewonnen und das auch noch hauchdünn mit 2:1. Spielerisch wissen die Eisbären momentan nicht zu überzeugen, zeigen zu selten über 60 Minuten eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung, immer wieder schleichen sich Fehler in die Defensive und Offensive ein. Das letzte perfekte Spiel über 60 Minuten liegt schon sehr lange zurück und so richtig erinnern tut sich auch keiner mehr daran. Doch nun, wo die Liga in der Hauptrunde auf die Zielgerade geht, müssen die Eisbären so langsam aber sicher wieder ihre Top-Form finden. Die beiden Gegner am Wochenende werden ihnen alles abverlangen und stellen daher eine gute Probe dar.

rbs_negDer morgige Gegner München hat seine Form wieder gefunden. 13 Siege aus den letzten 17 Spielen sprechen eine klare Sprache. Bis auf Platz Zwei haben sich die Mannen von Ex-Eisbären-Coach Don Jackson vorgearbeitet. Nur noch zwei Punkte Rückstand sind es auf die Eisbären. Und Platz Zwei soll noch nicht das Ende der Aufholjagd der roten Bullen sein. Platz Eins ist das verkündete Ziel von Coach Don Jackson und in der derzeitigen Verfassung sind die Münchner ein heißer Anwärter auf den Spitzenplatz in der DEL. Zuletzt feierte München vier Siege in Folge und kassierte bei den beiden letzten Siegen jeweils nur ein Gegentor. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison gewann stets das Heimteam – Berlin mit 5:3, München mit 2:1 und 3:0. Vor allem bei den beiden Siegen in München stellte die Mannschaft von Don Jackson das Team von Uwe Krupp vor große Probleme. Mit aggressivem Forechecking störten die Münchner das Aufbauspiel sehr früh und vor dem eigenen Tor warfen sich die Münchner nahezu in jeden Schuss. Mit dieser Spielweise hatten die Berliner arge Probleme. Die Eisbären haben diese beiden Spiele in München aber genau analysiert und sind nun gut vorbereitet, wie Uwe Krupp via Medieninformation (vom 04.02.2016) mitteilen ließ:

Das wird morgen ein gutes Spiel. Ich glaube, in den letzten zwei Spielen waren die Münchner einen Tick besser. Jetzt hier zu Hause vor unserem Publikum, in unserer Halle und mit der Analyse der zwei Niederlagen im Gepäck sind wir gut vorbereitet und werden natürlich versuchen, uns von unserer besten Seite zu zeigen.

In Berlin sah München bisher nicht wirklich gut aus. Nur zwei von elf Spielen entschieden die roten Bullen für sich.

200px-Hamburg-freezers_svgAm Sonntag stellen sich dann die Hamburg Freezers in der Arena am Ostbahnhof vor. Für die Hanseaten ist jedes Spiel jetzt ein Endspiel im Kampf um Platz Zehn. So auch das Bruderduell am Sonntag in der Hauptstadt. Von daher erwartet unsere Jungs auch am Sonntagabend ein sehr schweres Spiel. Die Hanseaten gewannen nur drei der letzten elf Ligaspiele und sind so aus den Top-10-Rängen der Liga gefallen. Die Ansprüche in der Hansestadt sind da ganz andere, da würde man gerne mal die Meisterschaft gewinnen. Nur von diesem Ziel sind sie in Hamburg aktuell sehr weit entfernt. Viel mehr kämpfen die Hanseaten zur Zeit um die Qualifikation für die Pre-Play-Offs. Und das wird bei der Konkurrenz alles andere als einfach. Hamburg hat bisher zwei der drei Duelle in dieser Saison gewonnen. Zu Hause gewannen die Freezers mit 3:0 und in Berlin mit 3:2 n.P. Das zweite Spiel in Hamburg gewannen die Eisbären mit 5:3. Der Hamburger Sieg in der Hauptstadt war aber ein seltenes Erfolgserlebnis. Es war erst der neunte Sieg in bisher 38 Gastspielen in Berlin.

2B790336Das Spitzenspiel gegen München am Freitagabend leiten die Herren Bauer und Steinecke. Das Bruderduell gegen Hamburg am Sonntagabend wird von den Herren Daniels und Piechaczek geleitet. Diese Partie wird von Servus TV live im Free-TV übertragen. 

Der voraussichtliche Eisbären-Kader für das Spitzenspiel gegen München am 05.02.2016:

Tor:

Petri Vehanen, Kevin Nastiuk

Abwehr:

Henry Haase, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Kai Wissmann, Constantin Braun

Angriff:

Spencer Machacek, Laurin Braun, TJ Mulock, Mark Bell, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Petr Pohl, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler, Mark Olver, Marcel Noebels

Verletzt:

Bruno Gervais (Knie), Frank Hördler (Handgelenk), Shuhei Kuji

In Dresden im Einsatz:

Marvin Cüpper, Vladislav Filin

Im DNL-Team:

Maximilian Adam

Spieltag kompakt #22 – 29.11.15

Aus zeitlichen Gründen wird es diese und auch in der nächsten Woche nur eine abgespeckte Version des Kompaktberichts geben. Danach wird aber alles wie gewohnt ablaufen.


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Iserlohn Roosters : Adler Mannheim 2:3 (SO)

(0:0 / 1:2 / 1:0 / 0:0 / 0:1)

Tore:

1.Iserlohn:

  • Brodie DuPont (33.)
  • Jason Jaspers (53.)

 

2.Mannheim:

  • Andrew Joudrey (25.)
  • Kai Hospelt (34.)
  • Jamie Tardif (SO)

 

150px-AEV_Panther_svg130px-Koelner-haie-logo_svg

Augsburger Panther : Kölner Haie 4:3

(1:1 / 3:1 / 0:1)

Tore:

1.Augsburg:

  • Benjamin Hanowski (20.)
  • Benjamin Hanowski (21.)
  • James Bettauer (26.)
  • Thomas Jordan Trevelyan (40.)

 

2.Köln:

  • Alexander Weiß (8.)
  • Patrick Hager (38.)
  • Ryan Jones (41.)

 

RZ_DEG_BasisPartner_farbig200px-Hamburg-freezers_svg

Düsseldorfer EG : Hamburg Freezers 7:1

(3:0 / 0:0 / 4:1)

Tore :

1.Düsseldorf:

  • Tim Schüle (6.)
  • Travis Turnbull (17.)
  • Travis Turnbull (18.)
  • Eduard Lewandowski (47.)
  • Norman Milley (49.)
  • Ken Andre Olimb (50.)
  • Robert Collins (60.)

 

2.Hamburg:

  • Thomas Oppenheimer (47.)

 

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg

Straubing Tigers : ERC Ingolstadt 2:4

(0:1 / 2:2 / 0:1)

Tore

1.Straubing:

  • Maury Edwards (21.)
  • Ryan Bayda (34.)

 

2.Ingolstadt:

  • Benedikt Kohl (11.)
  • Brian Salcido (28.)
  • Petr Taticek (38.)
  • Brian Salcido (41.)

 

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svggrizzlys-wolfsburg-logo

Nürnberg Tigers : Grizzlys Wolfsburg 1:3

(1:1 / 0:2 / 0:0)

Tore:

1.Nürnberg:

  • Leonhard Pföderl (6.)

 

2. Wolfsburg:

  • Vincenz Mayer (12.)
  • Tyson Mulock (22.)
  • Mark Voakes (36.)

 

125px-Krefeld_Pinguine_Logo      rbs_neg

Krefeld Pinguine : Red Bull München  (1:2)

(0:1 / 0:0 / 1:1)

Tore:

1.Krefeld:

  • Martin Schymainski (52.)

 

2.München:

  • Jason Jaffray (4.)
  • Mads Christensen (49.)

 

wild_wings_logo_4c_rgb125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg

Schwenninger Wild Wings : Eisbären Berlin 7:8(OT)

(3:2 / 2:1 / 2:4 / 0:1)

Tore:

1.Schwenningen:

  • Jiri Hunkes (5.)
  • Ashton Rome (10.)
  • Ashton Rome (12.)
  • Simon Danner (27.)
  • Damien Fleury (33.)
  • Will Acton (54.)
  • Andreé Hult (60.)

 

2.Berlin:

  • Spencer Machacek (7.)
  • Petr Pohl (20.)
  • Marcel Noebels (24.)
  • Michael DuPont (42.)
  • Sven Ziegler (43.)
  • Barry Tallackson (45.)
  • Petr Pohl (55.)
  • Florian Busch (65. / OT)

Spieltag kompakt #21 – 27.11.15

Die Adler Mannheim bleiben weiter souverän auf dem ersten Platz und die Eisbären können 2 Punkte auf Platz 4 aufholen.


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Grizzly Wolsburg : Straubing Tigers 8:1

(4:0 / 2:1 / 2:0)

Vielleicht gehen wieder ein paar mehr Zuschauer nach diesem Spiel in die EisArena Wolfsburg. Ein Schützenfest welches mehr als nur 2013 Zuschauer verdient. Aber sie bekamen auch von den undisziplinierten Straubingern ordentlich Hilfe. Insgesamt 19 Strafen haben die Gäste erhalten und wenn man das mal auf den schlechtesten Fall bezieht sind es fast 2 Komplette Drittel die die Wolfsburger in Überzahl spielen konnten. Aber das sie es auch ohne Überzahl können zeigen sie direkt mal am Anfang des ersten Drittels. Daniel Widing (6.) konnte früh das erste Tor erzielen und den Verlauf einleiten. Und kurz danach hatten sich die Straubinger schon die erste Strafe eingefangen. Robert Bina (8.) fackelt auch nicht lang und erzielt den zweiten Treffer. Nach einer knappen viertel Stunde kann sich Gerrit Fausner (14.) durchsetzen und den nächsten Treffer erzielen. Nur 2. Minuten später sind die Straubinger erneut in Unterzahl und diesmal sogar in doppelter. Die bietet natürlich Räume die die Wolfsburger gerne annahmen. Wolfsburg spielte die Gäste förmlich schwindelig und Sebastian Furchner (17.) erzielte dann das letzte Tor des ersten Drittels. Im zweiten Drittel gab es noch einen kleinen Lichtblick für die Straubinger. Maury Edwards (27.) erzielt den Ehrentreffer, der aber nicht viel ausrichten kann, denn nur eine Minute später konnten die Wolfsburger in Form von Robert Bina (28.), in erneuter Überzahl, das 5:1 erzielen. Doch das reicht den Wolfsburger immer noch nicht. Marco Rosa (37.) traf und wie soll es anders sein, natürlich in Überzahl. Im letzten Drittel kann Robert Bina (42.) 2 Sekunden nach Ablauf einer weiteren Überzahl, seinen Hattrick schnüren und die Führung weiter ausbauen. Doch Bina (49.) ist noch nicht fertig, denn in einer weiteren doppelten Überzahl erzielt er seinen vierten und im Spiel den letzten Treffer.


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Adler Mannheim : Krefeld Pinguine 4:2

(0:1 / 1:1 / 3:0)

10718 Zuschauer in der SAP Arena sahen ein Spiel von dem Tabellenersten gegen den letzten. Also sieht es nach einer klaren Angelegenheit aus, aber man sollte niemals eine Mannschaft in einer so starken Liga unterschätzen. Denn am Anfang sah es extrem gut für die Krefelder aus, die nämlich im ersten Drittel in Führung gingen. Am Anfang haben sich beide Mannschaften erstmal abgetastet und es kam so kaum zu Chancen. Doch Martin Schymainski (19.) kann in einer Überzahl den ersten Treffer erzielen und so Hoffnung für einen Sieg gegen den tabellenersten. Und im zweiten Drittel ging es so weiter. Mike Collins (26.) erzielt den zweiten Treffer und lässt die Hoffnung steigen. Doch nur kurze Zeit später konnten die Mannheimer antworten. In Unterzahl konnte Dominik Bittner (29.) die Scheibe im Tor unterbringen und den Lauf der Krefelder stoppen. So blieb es auch im gesamten zweiten Drittel und im letzten blieb es spannen, da die Mannheimer immer noch hinten lagen. Doch im letzten Drittel wendete sich das Blatt und die Mannheimer hatten die Überhand. Sinan Akdag (45.) erzielte kurze Zeit nach Beginn den Ausgleich in Überzahl. Dann passierte lange Zeit nicht bis Oliver Mebus einen Konter der Mannheimer unfair stoppt und so einen Penalty verursacht. Ryan MacMurchy (17.) trat zum Penalty an und erzielte das Führungstor. Krefeld versuchte noch einmal alles um wenigsten einen Punkt zu erzielen und nahmen den Torhüter raus. Doch leider konnten die Mannheimer die Chance nutzen und Jonathan Rheault (60.) erzielt das letzte und entscheidende Tor zum 4:2.


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Hamburg Freezers : Iserlohn Roosters 1:2 (SO)

(0:1 / 1:0 / 0:0 / 0:0 / 0:1)

8913 Zu8schauer sahen in der Barclaycardarena ein spannendes Spiel, welches seine Entscheidung erst im Shootout gefunden hat. Wenn das Spiel so verlaufen wäre wie im ersten Drittel wäre es auch verständlich gewesen, wenn es ins Shootout gegangen wäre. Beide Mannschaften hatten gleiche Teile vom Spiel und sorgten so für ein spannendes Spiel. Die erste Druckphase des Spiels hatten gleich mal die Hausherren aus der Hanseatenstadt. Doch diese konnten sie nicht nutzen. Im Gegenzug konnten die Iserlohner ebenfalls eine Druckphase entwickeln, welche sie sogar nutzen konnten. Robert Raymond (11.) erzielt das Tor und bringt die Gäste das erste Mal in Führung. Und so ging es im ersten Drittel hin und her, doch keine der beiden Teams konnten ihre Chancen weiter nutzen. Im Mittelabschnitt änderte sich das Blatt komplett und Hamburg übernahm nun das komplette Spiel. Von einem Verhältnis von 11:11 Schüssen im ersten Drittel, änderte es sich zu einem 16:5 Verhältnis zugunsten der Hausherren. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es im zweiten Abschnitt nur 69 Sekunden dauert, bis Michael Davies (22.) den Ausgleich erzielen konnte. Doch die Hanseaten konnten ihre restlichen Chancen nicht nutzen. Auf einer Seite lag es daran, dass ihnen das Glück nicht hold war und auf der anderen, dass die Iserlohner einen starken Chet Pickard zwischen den Pfosten hatten. Und so blieb es bei einem 1:1 nach dem zweiten Drittel. Im letzten Drittel sah man im entivekt dieselbe Rollenverteilung, nur nicht so extrem im Unterschied. Und wieder konnte keine der beiden Mannschaften ihre Chancen nutzen und da auch in der Verlängerung nichts mehr passierte, musste die Entscheidung im Shootout fallen. Und da entschied es Luigi Caporusso (SO), der dritte Schütze der Iserlohner, und sicherte ihnen den Zusatzpunkt.


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Schwenninger Wild Wings : Augsburger Panther 4:5

(2:0 / 0:4 / 2:1)

In der Heliosarena sahen 4077 Zuschauer 3 verschiedene Spiele in den 3 Dritteln verteilt. Das erste gehörte eindeutig den Hausherren, die hier von Anfang an Tempo geben. Und mit der Hilfe eines Powerplay konnte Matthew Pelech (11.) den ersten Treffer erzielen und die Hausherren in Führung bringen. In einem weiteren Powerplay, wegen zu vielen Spielern auf dem Eis, konnte Damien Fleury (19.) das erste Drittel für die Schwenninger perfektionieren. Doch das zweite Drittel gehörte eindeutig den Gästen aus Augsburg. Mit 24 Schüssen im zweiten Drittel und zwei Doppelpäckten, konnten sie die Partie wieder ausgleichen und sich direkt eine 2-Tore-Führung erarbeiten. Mit dem ersten Doppelpack konnten Benjamin Hanowski (10.) und Mark Mancari (11.) innerhalb von 25 Sekunden das Spiel ausgleichen. Kurz vor Schluss des zweiten Abschnittes konnten James Bettauer (18.) und Thomas Holzmann (20.), beide in Überzahl, die Tore erzielen und den Pausenstand von 2:4 festlegen. Im letzten Abschnitt waren beide Mannschaften auf Augenhöhe und es wurde eine richtig spannende Endphase in diesem Spiel. Doch die Gäste konnten kurz nach Beginn erst einmal nachlegen und die Führung weiter ausbauen. Jonathan Matsumoto (44.) erzielt das fünfte und entscheidende Tor für die Augsburger. Doch auf dieses Tor fanden die Schwenninger eine schnelle Antwort. Marcel Kurth (44.) traf nur ein paar Sekunden nach dem Gegentreffer und verkürzte den Spielstand. Gegen Mitte des Drittels konnten sich die Hausherren eine kleine Druckphase erarbeiten, die dann Andreé Hult (52.) nutzen konnte und die Gastgeber auf ein Tor ran bringen kann. Und die Wild Wings versuchten jetzt noch einmal alles und nahmen den Torhüter raus. Doch das nützte alles nichts mehr und so konnten die Panther aus Augsburg die 3 Punkte mit nach Bayern nehmen.


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Kölner Haie : Düsseldorfer EG 3:6

(1:1 / 1:2 / 1:3)

Rhein Derby am 21. Spieltag in der LANXESSarena. 18083 Zuschauer verfolgten das Spektakel in einer fast ausverkauften Halle. Und die Kölner machten direkt von Anfang an Druck und konnten sich direkt am Anfang oft in ihrem Angriffsdrittel festsetzen. Und die Düsseldorfer halfen den Kölner eigentlich mit 2 Strafzeiten direkt hintereinander. Doch während des Aufbaus konnte Ken Andre Olimb (7.) den Pass an der blauen Linie abfangen und sich in Richtung des Kölners Tor bewegen. Dieser zog auch ab und konnte die Gäste, eigentlich komplett unverdient, in doppelter Unterzahl, in Führung bringen. Doch die Kölner hatten eine Antwort parat. Den nur eine Minute später konnte Frederik Eriksson (8.) die Scheibe ins gegenüberliegendem Tor befördern und so den Ausgleich erzielen. Das zweite Drittel gehörte eindeutig den Düsseldorfern. Sie machten jetzt viel mehr Druck und konnten 3 Mal so viele Schüsse aufs Tor bringen wie die Kölner. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Manuel Strodel (26.) das Tor und somit die erneute Führung erzielen kann. Doch Düsseldorf machte nichts aus ihren weiteren Chancen. So gegen 5 Minuten vor Schluss hatten die Hausherren aus Köln eine Druckphase die über mehrere Minuten ging. Und diese konnten sie auch direkt nutzen. Den erneuten Ausgleich konnte Philip Gogulla (36.) erzielen. Doch auf dieses Tor fanden die Gäste eine Antwort. Nur 19 Sekunden dauert es, bis Ken Andre Olimb (36.) erneut trifft und die erneute Führung erzielt. Das letzte Drittel war ausgeglichener, doch die Düsseldorfer konnten ihre Chancen besser nutzen. Es dauerte nur 4 Minuten im letzten Abschnitt, bis Marcel Brandt (44.) den Treffer erzielen und somit das erste Mal auf eine 2-Tore-Führung hinausgehen konnte. Doch Köln spielte unbeeindruckt weiter und Moritz Müller (45.) konnte 36 Sekunden nach dem Treffer, selbst Punkten und somit den alten Abstand von einem Tor wiederherstellen. 4 Minuten vor Schluss konnte die DEG mit dem Tor von Kurt Davis (57.) für die Entscheidung sorgen. Doch die Kölner hofften noch auf den Sieg und nahmen kurz vor Schluss den Keeper raus und zusätzlich bekamen die Düsseldorfer eine Strafe. Das hieß doppelte Überzahl für die Kölner, das zu mindestens nach noch einem Treffer aussah. Doch Düsseldorf konnte die Scheibe hinten erobern und Robert Collins (59.) machte den letzten Treffer, in Form eines Empty-Netters.


 

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Red Bull München : Thomas Sabo Ice Tigers 3:4 (OT)

(1:2 / 0:0 / 2:1 / 0:1)

4170 Zuschauer sahen in der Olympiaeishalle das Bayernderby des 21. Spieltages. Und Nürnberg legte ein Raketenstar hin und gingen nach 63 Sekunden, durch Patrick Reimer (2.), in Führung. Die Nürnberger machten am Anfang sehr viel Druck und so konnten sie 5 Minuten später ihre Führung, durch Daniel Heatley (7.), erhöhen. Doch jetzt kippte das Spiel langsam in eine gute Richtung für die Münchner die jetzt mehr vom Spiel bekamen und sich auch mal im Angriffsdrittel festsetzten konnten. Kurz vor Ende des ersten Drittel konnten sich die Bullen dann auch belohnen. Das Tor konnte Mads Christensen (18.) erzielen und so die Führung verkürzen. Im zweiten Drittel war es eine spannende Eishockey Partie, wo sich beide Mannschaften alles abverlangten. Die Teams wechselten sich mit Großchancen förmlich ab, doch keiner dieser Chancen war von Erfolg getrimmt. Und so ging es mit dem 1:2 für die Gäste in die zweite Drittelpause. Aus der letzten Pause kamen die Münchner mit vollem Tatendrang, gesinnt die 3 Punkte zu holen. Bereits in der 2. Minute im letzten Drittel konnte Daniel Sparre (42.) das Tor und den gleichzeitigen Ausgleich erzielen. München machte jetzt sehr viel Druck und konnte nur kurze Zeit später erneut treffen. Florian Kettemer (50.) traf für die Bullen und drehte so das Spiel. Doch die Nürnberger hatten sich noch nicht aufgegeben und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Dies schafften sie dann kurz vor Schluss auch, denn Daniel Heatley (59.) konnte den Torhüter der Bullen überwinden und so die Verlängerung einleiten. Und die Entscheidung dieses Spiels fiel auch in der Verlängerung. Steven Reinprecht (63.) erzielte das Matchwinner Tor und holte so den Zusatzpunkt nach Nürnberg.


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ERC Ingolstadt : Eisbären Berlin 1:2

(0:1 / 1:0 / 0:1)

Einen Ausführlichen Bericht findet ihr hier:

Ingolstadt vs. Berlin

Tore:

1.Ingolstadt:

  • Thomas Greilinger (21.)

 

2. Berlin:

  • Michael DuPont (19.)
  • T. J. Mulock (52.)