Der 15. Spieltag KOMPAKT

Der 15. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 3 : 1 (1:1,0:0,2:0)

Zuschauer : 12300

Berlin sichert sich 3 Punkte in einem engen Match gegen die Pinguine aus Krefeld

Die Berliner finden langsam zu sich, zwar erkennt man immernoch Baustellen aber es wird eben mehr gekämpft und so hat man sich erneut 3 Punkte gesichert. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem Blog.

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Ergebnis : 3 : 5 (0:1,1:3,2:1)

Zuschauer : 5517

Die Gäste aus Köln dominieren das Spiel und sichern sich den Platz an der Spitze

Das Spitzenduell. Wer übernimmt die Tabellenführung? Beide Teams begannen energisch dieses Ziel zu verfolgen. In der 8. Min. sollten die Gäste den ersten Treffer erzielen. R. Ticar war es der dieses Tor schoss. Dann ging es flott weiter aber es sollten keine Tore mehr in diesem Drittel fallen. Im 2. Abschnitt ging es schnell weiter und die beiden Mannschaften hatten gute Möglichkeiten. Den Nürnbergern half dann ein Powerplay und so konnte J. Pollock in der 10. Min. den Ausgleichstreffer machen. Doch dann auf einmal Köln mit viel Druck. Sie trafen gleich drei mal. Zuerst in der 35. Min. Y. Hagos, in der 38. Min. C. Minard und schliesslich in der 39. Min. A. Weiss. So ging es dann in die Kabinen. Im Letzten Abschnitt kamen dann erneut die Hausherren ins Spiel. In der 46. Min traf J. Jaspers und in der 55. Min. Y. Stasny. Doch die Haie fanden eine Antwort und schossen ihrerseits den 5. Treffer durch J. Tripp. Damit sicherte sich Köln die 3 Punkte und baut die Tabellenführung aus.

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Ergebnis : 4 : 1 (0:0,3:1,1:0)

Zuschauer : 4875

Straubing setzt sich durch und sichert sich 3 verdiente Punkte

Im ersten Abschnitt merkte man das diese Partie für beide Teams Richtungsweisend ist. Man tastete sich ab und begann recht zaghaft. So blieb der erste Abschnitt auch torlos. Im 2. Drittel sah das schon anders aus. Beide Teams mit gutem Druck zum Tor. In der 33. Min. war es dann so weit, die Hausherren konnten das erste mal, jubeln. K. Beech war der Torschütze. Doch die Antwort folgte in derselben Minute T. Trevelyan shoss den Ausgleich. Nun waren die Straubinger das bessere Team und belohnten sich mit 2 Toren. In der 34. Min. war es M Endras und in der 39. Min. B.Down. Im Schlussdrittel erholten sich die Gäste nicht mehr und fanden einfach nicht mehr zu ihrem Spiel. Dies nutzten die Hausherren und erzielten in der 59. Min. den endgültigen Siegtreffer.

 

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Ergebnis : 2 : 5 (0:0,1:4,1:1)

Zuschauer : 3063

Iserlohn im Abwärtstrend und rutschen weiter ab

Die Hausherren mussten etwas tun und so ging man motiviert in den ersten Abschnitt, konnte jedoch keine zwingenden Situationen kreiren. Hamburg konnte allerdings auch nichts zählbares erreichen und so ging es ohne Tore in die erste Pause. Im 2. Abschnitt erlebten die Roosters ein völliges Debakel 15 Minuten 4 Gegentore ein Genickschuss. J. Flaake (23.), D. Nielsen(27.), J. Jakobsen(35.) und P. Dupuis in der 36. Min. Iserlohn warf nun alles nach vorn und konnte auch einen Treffer für sich verbuchen. M Sertich schoss in der 38. Min. das Tor. Im letzten Abschnitt kamen die Hausherren besser aus der Kabine und konnten inder 46. Min. den Abstand auf 2:4 durch M. Sertich verkürzen. In der der 51. Min. konnten wieder die Gäste von der Elbe jubeln und schossen das finale Tor zum 2:5.

SCHWENNINGER WILD WINGS 125px-Adler-Mannheim-logo_svg

Ergebnis : 3 : 5 (1:1,2:2,0:2)

Zuschauer : 6079

Ein Revierderby das seinem Namen alle Ehre machte,  mit dem besseren Ende für die Adler

Im ersten Abschnitt begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und die Hausherren machten es  den favorisierten Gästen ordentlich schwer. So waren es auch die Schwenninger die das erste Tor schossen. N. Petersen mit einem feinen Handgelenkschuss in der 7. Min. Doch die Gäste hielten dagegen und schossen den Ausgleich in der 10. Min. durch J. Hecht. Im 2. Abschnitt war es auch wieder ein tolles auf und ab. Diesmal legten die Gäste durch J. Siefers in der 24. Min. vor. Aber Schwenningen kam zurück und traf in der 29. Min. zum 2:2. In der 36. Min. erneut ein Adlertor diesmal durch M. Höfflin und wieder eine Antwort der Hausherren. In der Schlussminute des Drittels war es M. Green der das Spiel ausglich. Was für ein Spiel. Jedoch im letzten Abschnitt konnten die Hausherren das Tempo der Gäste nicht mehr gehen. So konnten die Mannheimer druckvoll spielen und das Spiel mit zwei weiteren Treffern (R. Arendt 57. und C. Ullmann 60.) für sich entscheiden.

 

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Ergebnis : 4 : 1 (1:0,3:0,0:1)

Zuschauer : 4188

Ingolstadt siegt verdient, München strauchelt weiter

Oh die Mannen um Pierre Page machen es sich schwer. Im ersten Abschnitt sah es noch ganz gut aus und man konnte dem Spielfluss folgen. Jedoch nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und belohnten sich in der 3. Min. durch P. Köppchen. So endete auch das erste Drittel. Im 2. Abschnitt legte Ingolstadt eine Schippe drauf und Münchens System soweit vorhanden zerbrach. Das Heimteam nutzte dies aus und schoss drei Tore. In der 22. Min. J. Lalliberte, in der 26. Min. T. Turnbull und in der 29. Min. E. Rinke. München hatte nichts entgegen zu setzen und gaben dieses Drittel verloren. Im Schlussabschnitt beschränkte sich Nürnberg aufs verwalten was auch seine Risiken birgt. So konnte Münchens J. Di Salvatore das erste und einige Tor der Gäste schiessen. Nürnberg gewann verdient gegen schwache Gäste aus München.

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Ergebnis : 1 : 2 n.V. (0:0,0:1,1:0,0:1)

Zuschauer : 3423

3 Tore und die Gäste aus Wolfsburg setzen sich knapp durch.

Ein Spiel das durch kampf und wenig Spielfluss gekennzeichnet war. So blieb der erste Abschnitt auch torlos. Wenig effektive Spielzüge und Einzelkämpfe bestimmten das Bild . Dies wurden im 2. Abschnitt fortgesetzt und es wurde klar das der glücklichere das Spiel für sich entscheiden würde. So gab es in der 38. Min. das erste Tor des Abends zu bewundern. T. Haskins nutzte die Unordnung vorm Tor der Hausherren um den Puck hinter die Torlinie der DEG zu befördern. So endete der 2. Abschnitt. Im 3. Abschnitt fiel auch nur ein Tor und zwar für die Hausherren. A. Hothmann nutzte eine Überzahlsituation zum Ausgleichstreffer inder 51. Min. Eigentlich eines dieser Spiele wo man auf den Abpfiff wartet, da jedoch keiner der beiden sich entschliessen konnte noch ein Tor zu schiessen durfte man sich nun auf die Overtime freuen. Nach 3 Min. beendeten die Gäste dieses Spiel mit einem Treffer durch T. Haskins.

 

Der 14. Spieltag KOMPAKT

Der 14. Spieltag der Jubiläumssaison

Die Begegnungen :

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Ergebnis : 0 : 4 (0:2,0:1,0:1)

Zuschauer : 3112

Die Münchener taumeln wieder und verlieren eindeutig gegen Düsseldorf

Las man die Fachpresse vor dem Spiel, so wollte München ein Zeichen setzen und man bezeichnete dieses Spiel als einen Pflichtsieg. Das ging gründlich daneben. Im ersten Abschnitt nahmen die Gäste das Heft in die Hand und erspielten sich gute Möglichkeiten. So folgte in der 5. Min. auch der Führungstreffer durch J. Bostrom. In der 14. Min. legte A. Preibisch nach und brachte die Gäste mit 0:2 in die erste Drittelpause. München war nun völlig unter Druck geraten und konnte sich im 2. Abschnitt auch nicht befreien. In der 31. Min. dann wieder ein Tor der DEG, diesmal durch N. Mondt. So endete auch der 2. Abschnitt. Im 3. Drittel konnten die Düsseldorfer das Spiel clever zu Ende spielen und erzielten dann auch das 4. Tor in der 47. Min.

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Ergebnis : 6 : 3 (1:2,2:0,3:1)

Zuschauer : 11200

Der Meister meldet sich in einem packenden Spiel zurück und kämpft sich auf Platz 10 der Liga

Ein Wechselbad der Gefühle, die da die Fans der Eisbären durchleben mussten. Nach einem schwachen ersten Abschnitt spielte der EHC auf einmal kämpferisches offensives Eishockey und kämpte sich zum Sieg. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem Blog.

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Ergebnis : 2 : 5 (2:1,0:2,0:2)

Zuschauer : 13600

Ein spannendes Spiel und Köln erobert Tabellenspitze

Im ersten Abschnitt waren beide Teams wie erwartet auf Augenhöhe. Gutes Spiel auf beiden Seiten. In der 14. Min. konnten die Gäste aus Köln jubeln. Y. Hagos brachte die Hartgummischeibe im Netz der Hausherren unter. Doch die Adler fanden eine Antwort und konnten in der 16. Min. durch M. Buchwieser den Ausgleich erzielen und schossen sogar die Adler im Powerplay durch F. Mauer in Führung. Im 2. Abschnitt zeigten sich nervöse Hausherren und bekamen ihre Powerplays nicht in den Griff. So gab es 2 Shorthanded Goals in diesem Drittel . Eine Seltenheit. C. Stephens in der 26. Min. und in der 40. Min. A. Weiss.Im letzten Abschnitt sah man die Nervosität der Hausherren erneut und Köln nutzte dies, um das Spiel zu entscheiden. In der 49. Min traf C. Minard und schliesslich M. Müller zum 2:5.

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Ergebnis : 3 : 2 (3:1,0:1,0:0)

Zuschauer : 4091

Krefeld setzt sich gegen gut spielende Schwenninger knapp durch

Ein schönes Spiel, was da die Fans geboten bekamen. Gleich im ersten Abschnitt gaben beide Teams ordentlich Gas. Die Hausherren konnten das erste Mal in der 5. Min. jubeln, denn A. Courchaine brachte den Puck hinter die Torlinie. Nur 1,5. Min später konnte K. Clark auf 2:0 erhöhen. Die Gäste konnten innerhalb eines Powerplays inder 12. Min. durch S. Wilhelm auf 1:2 verkürzen. Doch die Hausherren hatten in der 18. Min. noch eine Antwort parat und stellten den alten Abstand wieder her. Torschütze war erneut K. Clark. Im 2. Abschnitt gab es ein fröhliches Auf und Ab und die Gäste schossen dann in der 36. Min. das 2:3 durch D. Hacker. Im letzten Abschnit gab es dann nichts Zählbares mehr und die Krefelder sicherten sich den Heimsieg.

 

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Ergebnis : 4 : 3 n.V. (1:0,1:1,1:2,1:0)

Zuschauer : 6735

Hamburg bestätigt Siegesserie und ringt auch favorisierte Nürnberger nieder

Im ersten Abschnitt zeigte Hamburg, dass sie sich nach ihrem Besuch am Tabellenende wieder fingen und gutes Eishockey spielen können. So konnten sie in der 5. Min. ein Powerplay nutzen und in Führung gehen (P. Dupuis). So endete auch der erste Abschnitt. Im 2. Abschnitt kamen die Gäste aus Nürnberg besser ins Spiel und konnten in der 33. Min. den Ausgleichstreffer durch S. Reinprecht erzielen. Doch die Hanseaten fanden eine passende Antwort und gingen erneut in der 36. Min durch T. Oppenheimer in Führung. Im 3. Drittel erhöhte Hamburg in der 44. Min. durch D. Westcott den Spielstand auf 3:1. Nun wehrte sich Nürnberg nach Kräften gegen die drohende Niederlage und schoss 2 Tore in kurzer Folge. In der 51. Min. war es S. Regier und in der 52. Min. J. Pollock. So sollte die Entscheidung die Overtime bringen. Das bessere Ende hatten die Hausherren und sicherten sich durch P. Dupuis den Sieg.

 

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Ergebnis : 4 : 2 (2:2,1:0,1:0)

Zuschauer : 1893

Wolfsburg sichert sich 3 Punkte auf eigenem Eis

Die Straubinger wollten sich bei den Wolfsburgern aus dem Tabellenkeller spielen und fuhren motiviert zu den Niedersachsen. So begannen sie auch aggressiv und belohnten sich in der 5. Min mit dem Führungstreffer durch S. Sullivan. Doch die Hausherren antworteten mit einem Doppelschlag. In der 15. Min traf J. Likens und eine Minute später S. Furchner. Den erneuten Ausgleich besorgte L. Meunier in der letzten Spielminute des ersten Drittels. Im 2. Abschnitt spielten die Wolfsburger das bessere Eishockey und schossen in der 32. Min durch B. Aubin das 3:2. So ging es in den letzten Abschnitt. Straubing gab noch einmal alles, doch sollten sie den Goalie der Wolfsburger nicht mehr überwinden. S. Furchner konnte dann noch in der 60. Min das Siegtor schiessen.

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Ergebnis : 4 : 1 (1:0,2:0,1:1)

Zuschauer : 4279

Augsburg gewinnt gegen Iserlohn verdient, die Roosters weiter im Abwärtstrend

Im ersten Abschnitt sah das Spiel ziemlich ausgeglichen aus mit leichten Vorteilen der Hausherren, die sich dann auch in der 11. Min. mit dem ersten Tor des Abends durch M. Schäffer belohnten. Im 2. Abschnitt ging es ähnlich wie im ersten Abschnitt weiter. In der 23. Min war es I. Ciernik, der das 2:0 schoss. Die Gäste nun mit guten Bemühungen, doch ohne das nötige Schussglück. Dies machten die Augsburger besser und in der 37. Min. hiess es dann 3:0. Torschütze war diesmal S. Werner. Im letzten Abschnitt sollte den Gästen endlich das ersehnte Tor gelingen. B. Macek war hier der Torschütze. Es kam jedoch zu spät. B. Breitkreuz konnte den Siegtreffer für die Hausherren in der 58. Min. schiessen.

Leistungsbericht der Eisbären Berlin

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgWieder ein Wochenende mit vielen Höhen und einigen Tiefen. Auch dieses Wochenende wurden die Nerven der Eisbärenanhänger nicht geschont. Am Freitag kamen die Hamburger und am Sonntag ging es nach München gegen die Truppe von Pierre Pagé. Zwei Spiele wie Gut und Böse. Was in den einem Spiel klappte, wurde im anderen nicht konsequent durch gesetzt.

 

In Berlin:

Das Spiel gegen Hamburg war ein Spiel der Effektivität. Die Powerplayteams waren gegen Hamburg mal wieder sehr effektiv. Es wurde gelaufen, es wurde kombiniert und es wurde getroffen. Ganz so, wie wir es aus den letzten Saisons kennen. Auch die Reihen funktionierten diesmal besser. Andre Rankel und seine Reihe zeigten mal wieder ein starkes Forechecking. Die Reihe um Olver spielte stark im Powerplay mit Witz und Ideen. Die Unterzahlteams der Eisbären waren im Vergleich zu den vorherigen Spielen sehr konzentriert und gingen aggressiv gegen den Puck-führenden Gegenspieler an. Genauso wird Unterzahl gespielt. Was wiederrum das gute Abschneiden ein bisschen schmälert, ist die Tatsache, das es bei der Passgenauigkeit haperte. Gerade die Verteidiger haben teilweise im Spielaufbau Defizite gezeigt. Der eröffnende Pass wurde schlampig gespielt oder es wurde der komplizierte Pass gewählt. Gerade gegen stark forecheckende Teams kann und wird das in die Hose gehen. Aber im Großen und Ganzen war es wieder eine solide und kämpferisch starke Leistung der Eisbären.

In München:

In München war unsere Offensive angekommen, aber unsere Defensive war noch im Welli beim Training. Anders kann man sich das Abwehrverhalten bei den Gegentreffern nicht erklären. Denn bei einer 2:0-Führung im Rücken heißt es nicht, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern gerade Auswärts nochmal einen Gang hoch zu schalten. Im Ganzen gesehen fehlte es an der Laufbereitschaft und dem Durchsetzungsvermögen, sowie den Willen den Puck zu bekommen. Irgendwie ist es wie ein Wechselspiel zwischen der Abwehr und dem Angriff, wer gerade einen Aussetzer hat. Wieder war es Rob Zepp, der die Eisbären im Spiel hielt (na gut und der Pfosten). Allerdings waren die Eisbären im Angriff wieder brandgefährlich und kamen immer und immer wieder ins Spiel. Schöne Kombinationen gepaart mit Spielwitz brachten die Eisbären wieder zurück ins Spiel. Zwar wurde das Spiel verloren, aber die Eisbären konnten durch eine gute Offensive wieder ins Spiel finden. Ein Punkt vielleicht, sogar 2 Punkte wären verdient gewesen für eine kämpferische solide Leistung.

Fazit:

Trauer und Leid liegen mal wieder so nah bei einander. Auf der einen Seite freut man sich wieder, dass es kämpferisch wieder klappt. Auf der anderen Seite das die Eisbären einer Diva gleichen, die nur das gibt, was sie kann, wenn sie will. Offensiv war das Wochenende eine sehr gute Leistung. Defensiv konnte man einige Aspekte setzen, doch im Endeffekt ist die Leistung in der Defensive viel zu wenig. Die Fehlpassquote und die Ideenlosigkeit waren dieses Wochenende zu viel. Es ist, wie schon seit Beginn der Saison, dass die Eisbären zu viele Fehler unter Bedrängnis machen, sofern der Gegner früh angreift. Es ist für die anderen Teams zu offensichtlich was und wie gespielt wird. Trotzdem muss man sagen, dass der Angriff dieses mal gezeigt hat was er kann, im Powerplay sowie im 5 gegen 5.Jetzt kommt es darauf an, beide Komponenten zusammen zu bringen. Mund abwischen, das Beste aus den Spielen mitnehmen und wieder voll angreifen. Es kann nur nach vorne gehen!

Der 13. Spieltag KOMPAKT

Der 13. Spieltag der Jubiläumssaison

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 3 : 2 (1:0,2:0,0:2)

Zuschauer : 6015

Die Nordlichter der Liga zittern sich zum knappen Sieg über Straubing

Im ersten Abschnitt war zu erkennen das die Hausherren sich rehabilitieren wollten und gaben Gas soweit es ihre Möglichkeiten zu liessen. So konnten sie auch den Führungstreffer erzielen. In der 11. Min. war es T. Oppenheimer, der die Hartgummischeibe ins Straubinger Netz befördern sollte . Mit diesem engen Toreabstand ging es auch zum ersten Mal in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt kämpfte Hamburg und und die Gäste fanden kein probates Mittel, um sich zu wehren. So konnten sich die Hamburger absetzen und ihre Führung ausbauen. In der 28. Min. durch J. Flaake und in der 34. Min war es J. Bettauer, der ein Powerplay zum Tor nutzen konnte. Im Schlussabschnitt machte sich einmal mehr die Schwäche der Hamburger bemerkbar. Man hörte auf konzenriert zu spielen und nutzte eindeutige Chancen nicht. Dies wusste Straubing zu nutzen und kamen in der 47. Min. mit einem Treffer durch B. Down auf 1:3 heran. In der 59. Min. konnte C. Germyn erneut verkürzen. Der Schlusspfiff rettete die Hausherren.

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Ergebnis : 5 : 3 (2:2,2:0,1:1)

Zuschauer : 3599

Der Meister liess Konstanz vermissen und verlor in München

Tolle erste 10 Min. bekamen die Berliner Fans zu sehen. So konnte man auch in Führung gehen. Doch dann folgten wieder Berlins Probleme in konzentrietem Spiel . Alle Einzelheiten wie immer in unserem Blog nachzulesen. Continue reading

Team der Woche: EHC Red Bull München

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„Wir wollen etwas Spezielles erschaffen, auf dass das deutsche Eishockey stolz sein kann!“

„Jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung!“

 

Manager Christian Winkler und Trainer Pierre Pagé nahmen den Mund ziemlich voll, wenn sie über die Zukunft des neuen EHC Red Bull München sprachen. München, der Stadt der Champions, wie sie sagten, da könne man nicht Durchschnitt sein.

Ein Grund mehr, sich diesen Club einmal genauer anzuschauen:

Im Mai 2012 war der EHC so gut wie tot, der finanziell in Schieflage geratene Verein stand vor dem Lizenzentzug. In der bayerischen Landeshauptstadt hatte man kein Interesse am Eishockey und ließ den Club in puncto Werbekooperation im Regen stehen. Schließlich hatte man ja diesen großartigen Fußballclub. München war eben noch nie eine Eishockeystadt.

Die derzeitigen Zuschauerzahlen zeigen das. Nur 15.597 Besucher in fünf Heimspielen, durchschnittlich 3.199, das ist Platz 13 in der Zuschauerrangliste der DEL. Zum Vergleich: Die Fußballer locken ca. 69.000 Menschen bei ihren Heimspielen ins Stadion.

Für die Saison 2012/13 konnte man schließlich den Brausehersteller Red Bull als Sponsor gewinnen. Die Million Euro rettete dem Totgeglaubten das Leben. Mit mittelmäßigem Erfolg beendete man die Saison.

Was der Grund für das plötzliche Engagement von Red Bull war, weiß nur Dietrich Mateschitz höchstselbst. Mit einem Etat von 13 Millionen machte er den EHC über Nacht zur Eisprinzessin und zum Titelfavoriten. Allein 6 Millionen Euro sollen im Spieleretat stecken. Im Vergleich dazu sind Vereine wie die Eisbären (4,8 Mio.) und die Adler Mannheim (4,7 Mio.) kleine Fische.

Red Bull ist nicht bekannt dafür, halbe Sachen zu machen. Zum Fußball, Formel1 und anderen Extremsportarten kommt nun also Eishockey hinzu. Weil das Team standesgemäß präsentiert werden soll, wurde die alte Olympia-Eishalle für 3 Millionen Euro umgebaut und modernisiert, bis 2018 soll eine neue Multifunktionshalle für 10.000 Zuschauer fertiggestellt sein.

Mit dickem Portemonnaie ging man also einkaufen. Ganz oben auf der Liste standen Spieler mit NHL-Erfahrung. Namen wie Darren Haydar, Nick Palmieri, Jon DiSalvatore und Matt Smaby werden dem einen oder anderen geneigten Hockeykenner bekannt sein. Insgesamt 23 neue Spieler landeten im Körbchen, nur 6 Mitglieder des alten Kaders durften bleiben, u.a. Goalie Jochen Reimer. Für die Plätze hinter der Bande wurde ebenfalls gesorgt. Pierre Pagé löste Pat Cortina ab und übernahm mit Assistent Helmut de Raaf den Posten des Cheftrainers.

Nur die, die vor der Meisterschaft Angst haben, reden nicht darüber.“ Pagé hat definitiv keine Angst. Er will ein neues sehr offensives Spielsystem einführen, ein „No-Position-Eishockey“, alle Spieler sollen alles spielen. Er will spielen wie Brasilien und Barcelona, will nicht zurückweichen. In nur drei Jahren soll die erste Meisterschaft gefeiert werden, obwohl für ihn auch schon in dieser Saison ein Sieg möglich wäre. „Jeder muss, wenn er aufsteht, sagen: Ich will es besser machen als gestern.“ Mit dieser Einstellung kam Pagé 2002 nach Berlin. Die Szene damals war die gleiche wie heute in München. Er brauchte 3 Jahre, bis zum ersten Titel. 

Der Bulle muss von Anfang an seine Hörner zeigen, sonst sind seine Worte nur Bullshit!“

So eröffnete man die Spiele gleich mit Siegen gegen die Hamburg Freezers und Düsseldorf. Das ließ aufhorchen und sich auf das freuen, was da noch kommen würde. Leider kam einige Tage später gegen Wolfsburg und Ingolstadt erstaunlich wenig, was Pierre Pagé auf die Ablenkung durchs Oktoberfest schob. Nach einer kräftigen Standpauke riss man sich am Riemen und dann lief es. Mit stabilen Leistungen etablierte man sich im Mittelfeld der Tabelle.

Bis zu jenem unsäglichen letzten Wochenende. Null Punkte, null Tore.

Wir haben die Schnauze voll!“ Die Nordkurve hatte keinen Spaß an diesem Sonntagnachmittag. Die Fans sangen es immer wieder und man verlor gegen die Haie mit 0:3. Es waren aber nicht die Fans, die es einbrockten, das machten die Profis ganz alleine. Der EHC hatte sich unterirdisch schlecht präsentiert. Allerdings nicht so schlecht wie zwei Tage zuvor in Mannheim, wo man mit 9 Gegentreffern sang- und klanglos unterging und sich als besonders schlechter Verlierer zeigte. Die Münchner waren frustriert und wenn schon ihr Spiel keinen Eindruck machte, so sollten das ihre Fäuste übernehmen. Als sich schließlich Sean O´Connor auf Nikolai Goc stürzte, ihn schlug und würgte, war das Maß voll.

Pierre Pagé hat die Erwartungen hochgeschraubt. Jetzt läuft es nicht, die Leistungen der Starspieler bleiben hinter den Erwartungen zurück, und man fragt sich nicht nur in München, warum er an seinem speziellen Spielsystem festhält.

München soll eine Weltmacht im Eishockey werden. Wer den FC Bayern mag, der wird auch uns mögen.“

Nur, wer zum Geier mag den FC Bayern?

Leistungsbericht der Eisbären Berlin vom vergangenen Wochenende

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgLeistungsbericht Eisbären Berlin

Das nächste Wochenende ist vorbei und es tut weh, wenn man auf die Tabelle schaut. Obwohl das Wochenende gut für die Eisbären begonnen hat, so schlecht hat es geendet. Die Eisbären waren am Freitag zu Gast in Augsburg und am Sonntag endlich wieder zu Hause in Berlin. Was konnten wir aus diesen beiden Spielen mitnehmen?

In Augsburg:

Eigentlich fängt man ja nicht gleich mit dem Positiven an, doch ich breche einfach mal die Lanze, denn was man in Augsburg an Kampf und Verbissenheit gesehen hat, waren wieder unsere Eisbären. Es wurde gelaufen und sich in die Partie gebissen. Die Checks wurden angenommen und auch dem ein oder anderen Fight wurde nicht aus dem Weg gegangen. So muss man sich Auswärts präsentieren, wenn man gewinnen will. Wieder eine Starke Reihe um Rankel und Talbot. Auch erfreulich das mal wieder Barry Tallackson traf,der zuletzt eher mit Abwesenheit auf dem Eis glänzte, als mit Toren. Auch wennfür die Augsburger immer wieder der Anschlusstreffer gelang, so war die Konzentration hoch. Das sah man auch an der Passgenauigkeit, die diesmal höher war als die Spiele zuvor. Auch das Abwehrverhalten allgemein war um Einiges besser. Die Angriffsreihen funktionierten besser, aber wieder und immer wieder war die Treffergenauigkeit ein großes Manko. So hätte man nicht ins Penaltyschießen gehen müssen, denn die hohe Anzahl an Chancen in der Verlängerung hätten man verwerten müssen! Hier muss noch weiter kräftig gearbeitet werden.

In Berlin:

Wieder mit einem Auswärtssieg in der Tasche ging es in die Bärenhöhle zurück. Fulminant starteten die Bären auch und gingen in der 6.Minute in Führung. Was dann allerdings folgte, mochte man nicht so recht Glauben. Zwar wurde teils verbissen gekämpft und auch versucht,  sich spielerisch Torchancen zu erspielen, doch ging dies richtig in die Hose. Es fehlte an dem Tag ein bisschen von allem. Das größte Manko war das Powerplay. Um ein Beispiel zu nennen. Im 2. Drittel war ich um die Situation mit der Fankurve kurz abgelenkt. Die Eisbären hatten zu dem Zeitpunkt ein Powerplay, aber! Ich hab davon erst etwas gemerkt als der Stadionsprecher sagte: „Straubing Komplett!“ Das heißt, mir fiel überhaupt nicht auf das wir in Überzahl waren. Genau das ist der Punkt. Die Eisbären hatten keine einzige Idee, wie sie in das Angriffsdrittel kommen sollten. Alle Pässe waren mit Ansage. Straubing mit ihrer aggressiven Unterzahl-Spielweise hatte da leichtes Spiel und machte mit einem Spieler weniger genauso viel wie die Eisbären mit einem Mann mehr auf dem Eis. Hingegen die Eisbären in Unterzahl sich teilweise sehr Passiv verhielten. Auch wurde kaum ein Mittel gegen die vorcheckenden Straubinger gefunden. Das endete dann mit einem Fehlpass oder der Verteidiger stand mit der Scheibe im eigenen Drittel und wusste nicht wohin damit, weil ihm keiner half. Im Angriff war von Forechecking kaum was zu sehen. Es schien fast so als seien die Eisbären müde gewesen. So richtig ins Spiel fand kaum einer der Stürmer. Teils zu kompliziert oder überhaupt kein Abschluss (in 3 PP´s 2 Schüsse). Toll gekämpft, aber sich selber wieder nicht belohnt, wie so oft schon in der Saison.

Fazit:

Zwei Spiele, zwei Punkte, letzter Tabellenplatz. Es kommt irgendwie alles zusammen. Nimmt man nur den Sonntag mit dem Spiel, den Unmut der Fans gegenüber der AEG, passt es alles zusammen. Die Spieler sind total Verunsichert und die Fans sind sauer über die Leistung und die Aktionen der AEG. Es wird immer schwerer für die Eisbären sich aus diesem Sumpf zu befreien,. Das klappt nur, wenn die Fans sich bei den Spielen voll hinter die Mannschaft stellen und im Verein Ruhe einkehrt. Auch die Spieler müssen sich mit der Situation befassen und wie ich es immer gerne sage Eishockey Kämpfen. Es gibt keinen Schönheitspreis für geschossene Tore, einen netten Move auf dem Eis oder einen flotten Spruch(Wir müssen Kämpfen). In der jetzigen Situation zählt nicht der Einzelne, es zählt nur der Verein. Jeder, der das Eis im Trikot der Eisbären betritt, hat 150% zu geben, ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder hat um den kleinsten Zentimeter Eis zu kämpfen, um Tore zu verhindern. Beweisen sollten wir das alle am Freitag, wenn die Kühlschränke in Berlin zu Gast sind. Alle Gemeinsam, nur der EHC!