1:2 n.V. gegen Straubing: Die Eisbären quälen ihre Fans

logo_wbn_1617Ausgabe #9:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logoAlle Eisbären-Fans, die heute Abend nicht den Weg in die Arena am Ostbahnhof angetreten haben, hatten die richtige Entscheidung getroffen. Die 10.077 Fans, die sich auf den Weg in die Mercedes-Benz Arena gemacht haben, lasst Euch gesagt sein. Ich habe genauso gelitten wie ihr und bin mächtig frustriert nach Hause gegangen. Wie viele von Euch wahrscheinlich auch. Was war passiert? Die Eisbären Berlin haben am Mittwochabend das DEL-Spiel gegen die Straubing Tigers mit 1:2 n.V. (0:1,1:0,0:0/0:1) verloren. Nun werden viele von Euch sagen, Niederlagen gehören zum Sport dazu, was auch stimmt. Aber was auch bei Niederlagen stimmen muss, ist die eigene Leistung und die hat bei den Hausherren heute überhaupt nicht gestimmt. Und so baute man mal wieder ein sich in der Krise befindendes Team (sechs Niederlagen in Folge) auf. Nicht zum ersten Mal baute man Straubing in dieser Saison auf, auch beim 2:5 in Niederbayern gewannen die Tigers gegen die Eisbären erstmals nach einer Niederlagenserie wieder ein Ligaspiel. Man gibt halt gerne den Aufbaugegner.

Nach zwei Siegen in Folge und 8:0-Toren sollte man meinen, die Mannschaft hätte Selbstvertrauen getankt und würde nur allzu gerne den dritten Sieg in Folge einfahren. Zumal es gegen ein Gegner ging, der nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte. Aber es sollte anders kommen. Es wurde so ein typisches „Dienstagspiel“ an einem Mittwochabend. Mit Eishockey hatte das jedenfalls überhaupt nichts zu tun.

Gegen Düsseldorf und Ingolstadt waren den Eisbären Tore in der ersten Minute geglückt, heute kamen sie überhaupt nicht ins Spiel. Straubing überraschte die Eisbären mit einer offensiven Spielweise, die Niederbayern dominierten das erste Drittel, waren die aktivere Mannschaft, setzten die Eisbären immer wieder unter Druck und hatten auch gute Chancen. Einzig Petri Vehanen zeigte hier Normalform und verhinderte mehrfach ein Gegentor. Die Eisbären brauchten sechs Minuten (!) bis zur ersten Torchance. Jedoch war in der Offensive von den Hausherren in den ersten 20 Minuten nicht viel zu sehen. Lediglich mit Einzelaktionen konnte man für zaghafte Gefahr sorgen, so wie Nick Petersen, der es immer wieder mal alleine versuchte.
Straubing brauchte bis zur 16. Spielminute, ehe die verdiente Führung da war. Derek Whitmore war im Powerplay erfolgreich – 0:1. Was zugleich der Pausenstand war. Continue reading

Florian Busch: „8:0-Tore, das sagt eigentlich alles“

Florian Busch (Stürmer Eisbären Berlin/1 Assist gegen Ingolstadt):

Die letzten zwei Spiele waren wir klar besser. 8:0-Tore, da muss man eigentlich nicht viel zu sagen, das sagt eigentlich alles.

Petri Vehanen (Torhüter Eisbären Berlin/zwei Shutouts in Folge):

Ich bin sehr glücklich. Die Verteidigungsarbeit in den letzten beiden Spielen war sehr gut. Es gibt mir die Chance, die Gegentorquote zu senken.

Spencer Machacek (Stürmer Eisbären Berlin):

Wir haben heute wirklich sehr gut in der Defensive gestanden. Wir haben als Team einen richtig guten Einsatz auf das Eis gebracht. Siege gegen Teams, die hinter uns in der Tabelle stehen, sind besonders wichtig.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Das war wieder ein gutes Spiel von uns. Wir haben wieder einen guten Start erwischt. Wir haben recht gut gespielt im ersten Drittel, waren konzentriert. Es sind immer wieder ein paar Fehler dabei. An sich eine sehr ausgeglichene Partie, aber ich war trotzdem zufrieden mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. In den ersten sieben, acht Minuten des zweiten Drittels hat Ingolstadt uns ziemlich unter Druck gesetzt und uns im eigenen Drittel gehalten. Aber da haben wir gut verteidigt, haben einen guten Job gemacht vor Petri Vehanen, der weg gefangen hat, was er konnte. Es war ein gutes Eishockeyspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir haben heute das nötige Glück gehabt, welches man braucht.

3:0 vs. Ingolstadt: Petri Vehanen nun seit 165 Minuten ohne Gegentor

logo_wbn_1617Ausgabe #8:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgZweites Heimspiel für die Eisbären Berlin an diesem Wochenende, zweiter Sieg und dazu noch der zweite Shutout für Petri Vehanen. Besser hätte das Wochenende für die Berliner nicht laufen können. Zwei Tage nach dem 5:0-Kantersieg gegen die Düsseldorfer EG ließen die Hauptstädter einen 3:0 (2:0,0:0,1:0)-Sieg gegen den ERC Ingolstadt folgen. Vor 12.824 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena lief zwar nicht zu einhundert Prozent alles rund, aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte man auch diese Partie für sich entscheiden. Und Petri Vehanen wird so langsam aber sicher unbezwingbar. Sein letztes Gegentor kassierte er am Dienstagabend bei den Adler Mannheim in der 15. Spielminute. Seitdem hat er 165:02 Minuten kein Gegentreffer mehr kassiert. Starkes Ding, Petri!

Gleich auf fünf Spieler musste Chefcoach Uwe Krupp gegen die Schanzer verzichten. Marcel Noebels, Laurin Braun, Frank Hördler sowie Maximilian Franzreb fehlten bereits am Freitag gegen die DEG, heute fehlte dann auch noch Jonas Müller nach einer erlittenen Unterkörper-Verletzung am Freitag. Im Tor stand wie bereits erwähnt Petri Vehanen.

Torjubel der Eisbären Berlin nach dem 2:0. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Torjubel der Eisbären Berlin nach dem 2:0. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hatten die Eisbären zuletzt noch Probleme in der Anfangsphase eines Spiels, so scheinen diese der Vergangenheit anzugehören. Am Freitag dauerte es 49 Sekunden bis zum 1:0, heute brauchten die Hausherren sogar nur 30 Sekunden. Florian Busch hatte abgezogen, Timo Pielmeier konnte parieren, allerdings genau auf den Schläger von Bruno Gervais, welcher zum 1:0 einnetzen konnte (1.).
Fortan entwickelte sich eine Partie mit hohem Tempo, es ging hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss vor dem gegnerischen Tor. Auf hochkarätige Chancen wartete man aber vergebens.
Nach knapp 14 Minuten war die Partie für Ingolstadts David Elsner bereits beendet. Nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich kassierte er eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Eisbären nun also fünf Minuten in Überzahl, aber sie taten sich dabei lange schwer, gute Chancen zu kreieren. Erst in der 17. Spielminute Nick Petersen mit dem Zuspiel in den Slot, wo Jamie MacQueen lauerte und zum 2:0 traf. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause. Continue reading

Sven Ziegler: „Das Spiel war auf jeden Fall schon mal besser als in Mannheim“

Daniel Fischbuch (Stürmer Eisbären Berlin/1 Assist gegen Düsseldorf):

Wir haben 5:0 gewonnen, es hat Spaß gemacht. Wir haben als Mannschaft heute sehr gut gespielt, unseren Plan perfekt ausgeführt. Für unser Selbstbewusstsein war es wichtig, dass wir das Spiel gewinnen. Wir haben gezeigt, dass wir es können.

Darin Olver (Stürmer Eisbären Berlin/1:0-Torschütze gegen Düsseldorf):

Es war unheimlich wichtig, dass wir einen guten Start erwischen konnten.

Sven Ziegler (Stürmer Eisbären Berlin/5:0-Torschütze gegen Düsseldorf):

Das Spiel war auf jeden Fall schon mal besser als in Mannheim. Wir sind von Beginn an gut ins Spiel gestartet, haben nicht wieder ein Gegentor bekommen sondern selbst ein Tor geschossen. Wir haben defensiv hinten gut gestanden und wenig zugelassen. Und vorne haben wir die wenigen Chancen, die wir hatten, ausgenutzt.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Ich bin natürlich zufrieden mit der Abwehr-Leistung der gesamten Mannschaft und freue mich für Petri Vehanen, dass er heute sein Shutout hatte. Es war eine geschlossene Mannschafts-Leistung. Nach dem guten Start, den wir erwischt haben, habe ich eigentlich eine ausgeglichene Partie gesehen. Wir haben heute ein gutes Spiel gespielt, waren konzentriert und haben vor allem bis zum Ende gekämpft.

Christof Kreutzer (Trainer Düsseldorfer EG):

Wir haben uns viel vorgenommen, leider war der erste Wechsel schon nicht gut. Der hat uns dann aber wach gerüttelt und es ging dann hart hin und her. Wir hatten auch vorne unsere Chance gehabt. Es war nie klar, dass wir so hoch verlieren würden. Wir haben das 1:1 auf dem Schläger und bekommen im Gegenzug das 2:0. Wir haben wieder alles versucht, trotzdem machen wir in der Defensive zu viele Fehler. Deshalb bekommen wir die Gegentore, das müssen wir abstellen und zwar so schnell wie möglich.

5:0! Eisbären feiern Kantersieg gegen Düsseldorf bei Baxmanns 700. DEL-Spiel

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgRZ_DEG_BasisPartner_farbig

Wann hat es das in der Arena am Ostbahnhof zum letzten Mal gegeben? 12.926 Zuschauer sangen kurz vor Ende des Spiels und auch noch nach der Schlusssirene „Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen!„. Recht hatten sie, denn die Eisbären Berlin hatten ihr erstes von drei Heimspielen in Folge gegen die Düsseldorfer EG deutlich mit 5:0 (1:0,1:0,3:0) gewonnen und damit die richtige Antwort auf die Niederlage in Mannheim gegeben und zudem ein dickes Ausrufezeichen nach den letzten doch eher mageren Auftritten gesetzt.

Jens Baxmann wird nach seinem 700. DEL-Spiel für die Eisbären von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Jens Baxmann wird nach seinem 700. DEL-Spiel für die Eisbären von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp musste gegen die Rheinländer heute Abend auf Marcel Noebels, Laurin Braun, Frank Hördler, Charlie Jahnke, Max Adam und Maximilian Franzreb verzichten. Im Tor stand Petri Vehanen. Und Verteidiger Jens Baxmann absolvierte sein 700. DEL-Spiel im Eisbären-Trikot. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meilenstein an dieser Stelle, Baxi!

In Mannheim hatten unsere Jungs das erste Drittel noch komplett verschlafen, heute waren sie dagegen von der ersten Sekunde an hellwach. Und brauchten auch nur 49 Sekunden für das erste Tor. Über Micki DuPont und Florian Busch kam die Scheibe zu Darin Olver, der frei vor Ex-Eisbär Mathias Niederberger stand. Der DEG-Goalie dränge Olver zwar nach außen, doch Olver zog um Niederberger herum und schob die Scheibe klasse ins leere Tor ein – 1:0 (1.). Ein Traumstart für die Eisbären.
Die Eisbären machten danach sofort weiter Druck und hatten gute Chancen, ein 2:0 oder gar 3:0 wäre

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

durchaus möglich gewesen. Die DEG konnte sich kaum befreien und stand gehörig unter Druck in der eigenen Defensive.
Nach dem der Druck der Eisbären vorbei war, entwickelte sich ein schnelles Spiel, welches hin und her wog, jedoch mit Vorteilen für die Eisbären. Die Berliner standen in der Defensive äußerst gut und ließen nicht viel zu, machten die Schusswege immer wieder gut zu und blockten die Schüsse der Gäste. Nach 20 Minuten ging es beim Stand von 1:0 in die Kabinen. Continue reading

Heimspiel-Dreierpack für die Eisbären Berlin: Es müssen Punkte her

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDer Monat November neigt sich dem Ende entgegen, die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Und die Eisbären Berlin dürfen den Rest des Monats zu Hause antreten. Innerhalb von sechs Tagen stehen gleich drei Heimspiele für unsere Jungs auf dem Programm. Und angesichts des achten Tabellenplatz mit nur fünf Punkten Vorsprung auf den Elften Krefeld ist die Marschroute für die drei Heimspiele glasklar – es müssen Punkte her! Am besten gleich morgen Abend, wenn die Düsseldorfer EG zu Gast ist (Bully: 19:30 Uhr).

RZ_DEG_BasisPartner_farbigDie Rheinländer sind aktuell Vorletzter der DEL mit neun Punkten Rückstand auf die Eisbären, aber bei noch drei Spielen Rückstand sollte man die DEG als Konkurrent um einen Pre-Play-Off-Platz auf der Rechnung haben. Auch wenn es bei der DEG zuletzt nicht gut lief – nur ein Sieg gelang in den letzten sechs Spielen. Der Sieg war aber ein ganz besonderer, nämlich der Derby-Sieg gegen die Kölner Haie (4:2). Und gestern Abend bewies Düsseldorf beim 5:6 in Nürnberg Moral, als man ein 0:4 aufholte und zum zwischenzeitlichen 4:4 ausglich. Unterschätzen sollte man die DEG also definitiv nicht. Macht man in Berlin aber auch nicht, Chefcoach Uwe Krupp nach dem heutigen Training:

Düsseldorf ist eine laufstarke Mannschaft die sicher auch forechecken wird. Wir müssen sehr konzentriert spielen. Die Düsseldorfer Mannschaft spielt gut im Moment, hat eine gute Aufstellung mit vier Reihen und kommt mit Volldampf.

Gegen Düsseldorf können die Berliner wieder auf Stürmer Julian Talbot zurückgreifen, der nach Verletzung zurück in den Kader kehrt. Dagegen fehlen weiterhin Marcel Noebels, Frank Hördler und Laurin Braun.

Für Jens Baxmann wird das Spiel gegen die DEG eine ganz besondere Partie, denn der Verteidiger absolviert morgen Abend sein 700. DEL-Spiel für die Eisbären Berlin. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum, Baxi!

Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison entschieden die Berliner im ISS-Dome mit 4:3 für sich. In der Hauptstadt hat Düsseldorf vier der letzten fünf Gastspiele verloren. Der einzige Sieg in diesem Zeitraum gelang der DEG aber im letzten Duell in Berlin, als man den Eisbären eine derbe 2:7-Niederlage auf eigenem Eis zufügte. Es wird Zeit für die Revanche. Continue reading

1:3 in Mannheim: Eisbären verschlafen den Start und wachen zu spät auf

125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben den DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim verloren. Vor 9.227 Zuschauern in der SAP-Arena verloren die Hauptstädter mit 1:3 (0:3,0:0,1:0) bei den Kurpfälzern und müssen einen Rückschlag im Kampf um die Top-6-Plätze hinnehmen. Das Spiel haben unsere Jungs vor allem im ersten Drittel verloren, welches man komplett verschlafen hatte.

Die Eisbären mussten in Mannheim auf Marcel Noebels, Frank Hördler, Laurin Braun und Julian Talbot verzichten. Im Tor stand erneut Petri Vehanen.

Chefcoach Uwe Krupp hatte davor gewarnt, dass Mannheim von Beginn an Druck machen würde und man von daher vom ersten Bully weg konzentriert zu Werke gehen müsse, vor allem in der Defensive. Denn die Adler hatten zwei Heimspiele in Folge verloren und wollten Revanche nehmen für die Niederlage im ersten Aufeinandertreffen der Saison in Berlin, als die Adler mit 3:4 unterlagen. Das Vorhaben der Eisbären ging jedoch komplett schief, denn man verschlief die ersten 20 Minuten komplett.
Schon in der Anfangsphase mussten die Eisbären zweimal in Unterzahl ran. Während man das erste Powerplay der Adler dank eines guten Forecheckings schadlos überstand, klingelte es im zweiten Überzahlspiel der Hausherren dann doch im Tor von Petri Vehanen. Ein Schuss der Adler wurde noch geblockt, über Chad Kolarik kam die Scheibe zu Daniel Sparre, welcher die Scheibe im halbleeren Berliner Tor versenkte – 1:0 (4.).
Mannheim war von Beginn an die aktivere Mannschaft, übte viel Druck auf die Berliner aus, ohne dabei jedoch Vollgas zu geben. Denn die Eisbären machten es den Hausherren zu leicht. Die Eisbären fanden zu keinem geordneten Spielaufbau und konnten somit für keinerlei Gefahr vor dem Adler-Gehäuse sorgen. Und Mannheim wurde das Toreschießen leicht gemacht.
Neun Minuten waren gespielt, als Christoph Ullmann den Puck quer zu Daniel Richmond passte, welcher auf Höhe des linken Bullykreises überhaupt nicht angegriffen wurde und so zum 2:0 abschließen konnte.
Den Eisbären unterliefen zu viele Scheibenverluste und wenn man sich mal nach vorne wagte, dann entstand dies aus Einzelaktionen. Schön anzusehen war der Auftritt der Eisbären überhaupt nicht. Die einzige richtig gute Chance hatten die Eisbären in der 15. Spielminute, als Daniel Fischbuch per Rückhand an Dennis Endras scheiterte.
Im Gegenzug Christoph Ullmann auf Chad Kolarik, der völlig frei vor Vehanen mit dem Abschluss zum 3:0 (15.). Und zwei Minuten später David Wolf alleine vor Vehanen, doch sein Schuss ging knapp drüber. So blieb es beim Pausenstand von 3:0 für Mannheim. Und das aus Sicht der Mannheimer ohne großen Aufwand. Continue reading

DEL-Klassiker in Mannheim: Eisbären wollen beim Erzrivalen nachlegen

125px-Adler-Mannheim-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgEs ist wieder so weit, der DEL-Klassiker schlechthin steht an. Am Dienstagabend empfangen die Adler Mannheim die Eisbären Berlin in der SAP-Arena (Bully: 19:30 Uhr/Telekom Eishockey überträgt live ab 19:15 Uhr). Früher war dies ein Duell zweier DEL-Spitzenteams, über die der Weg zur Meisterschaft führte, inzwischen ist es das Duell des Tabellenvierten gegen den Tabellenachten. Mannheim ist aktuell mit 34 Punkten zehn Zähler hinter Liga-Primus München, Berlin sogar 14 Zähler (30). Beide Mannschaften trennen aktuell also nur vier Zähler und für beide geht es aktuell mehr darum, sich einen Platz unter den Top-6 der Liga zu sichern als Meister München anzugreifen, die derzeit eine Nummer zu groß sind für beide Teams.

Für die Eisbären Berlin ging es in der Liga zuletzt wieder bergauf. Zwei Siege feierte man in Folg – 5:3 in Krefeld, 4:3 gegen Iserlohn. In beiden Spielen gab es Licht und Schatten zu beobachten. Was aber vor allem aktuell in Takt ist, ist der Kampfgeist und die Moral der Mannschaft. In Krefeld lag man schon nach drei Minuten mit 0:2 hinten, aber man gab nicht auf und kämpfte sich geschlossen zurück in die Partie und beendete zugleich eine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis.
Es folgte ein 4:3-Heimsieg gegen Iserlohn, welcher sicherlich nicht zu den schönsten Eishockeyspielen zählte, welcher aber erneut dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu Stande kam. Vor dem gegnerischen Tor zeigte man sich eiskalt und hatte eine gute Chancenverwertung, vor dem eigenen Tor räumte man gut auf, stand sicher und ließ nur wenige hochkarätige Chancen der Gäste zu. Coach Uwe Krupp hatte von seiner Mannschaft viel Geduld gefordert und diese hatten die EHC-Cracks gegen die Mannen vom Seilersee auch gezeigt und zogen ihre Leistung konzentriert über 60 Minuten durch. Aber auch gegen Iserlohn gab es den ein oder anderen unnötigen Fehlpass und die ein oder andere verpatzte Scheibenannahme zu beobachten. Aber im Moment kann angesichts der angespannten Personalsituation auch nicht alles rund laufen beim DEL-Rekordmeister.

In Mannheim wollen die Hauptstädter nun den dritten Sieg in Folge feiern und so den Rückstand auf die Kurpfälzer auf einen Zähler verkürzen. Aber Krupp erwartet eine schwere Partie in Mannheim und warnt vor den Adlern:

Die Mannheimer werden versuchen, uns zu überrennen. Darauf müssen wir in der Abwehr vorbereitet sein und uns vom ersten Bully an voll konzentrieren.

Beide Mannschaften treffen zum zweiten Mal in dieser Saison aufeinander. Das erste Aufeinandertreffen in Berlin ging mit 4:3 an die Eisbären. In der vergangenen DEL-Saison gewannen beide Mannschaften jeweils ihre Heimspiele. Mannheim mit 2:1 und 3:2, die Eisbären dagegen deutlich mit 6:2 und 4:0. Die letzten vier Gastspiele in Mannheim gingen für die Eisbären verloren. Zeit, diese Serie zu beenden. Der letzte Auswärtssieg in der DEL-Hauptrunde in Mannheim datiert vom 04.03.2014, als die Berliner mit 3:2 n.V. gewannen.

Jari Pasanen: „Uwes Mannschaft hat uns das Leben schwer gemacht“

Barry Tallackson (Stürmer Eisbären Berlin/erzielte ein Shorthander gegen Iserlohn):

Es fühlt sich gut an, dass wir gewonnen haben. Mit zwei Siegen in Folge sind wir nun vor Iserlohn in der Tabelle. Iserlohn ist eine Mannschaft, die sehr defensiv spielt. Allerdings lassen sie es zu, dass man viele Schüsse auf das Tor bringen kann. Das haben wir auch getan, aber in der Abwehr standen sie gut und hatten auch einen guten Torhüter.

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin/erzielte das 2:1 gegen Iserlohn):

Zwei Siege hintereinander sind gut für das Selbstvertrauen.

Nick Petersen (Stürmer Eisbären Berlin/Top-Scorer der Eisbären):

Es war ein sehr wichtiger Sieg und es sind sehr wichtige Punkte für uns. Wir sind froh, dass wir den Sieg einfahren konnten. Es war wichtig, dass wir früh das erste Tor geschossen haben.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Gegen Iserlohn sind es immer enge Spiele. Da geht es um ein Tor hin und her. Der ausschlaggebende Punkt ist immer der, dass du sehr geduldig spielen musst und das beste aus deinen Chancen machst. Das erste Tor war heute ein wichtiges für uns in Überzahl. Je länger das Spiel 0:0 steht, desto mehr geht das Spiel in die Richtung von Iserlohn und dann schwingt das Pendel ein bisschen rüber zu Iserlohn. Heute haben wir aus ein paar Chancen Tore gemacht und mit etwas Sicherheit spielen können. Insgesamt bin ich zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Die drei Punkte sind sehr wichtig für uns.

Jari Pasanen (Trainer Iserlohn Roosters):

In den ersten 40 Minuten haben wir nicht die Intensität gefunden, die man braucht, um die Eisbären hier in Berlin zu schlagen. Durch ihre Tore haben die Eisbären mehr Sicherheit gewonnen und haben souverän gespielt. Uwes Mannschaft hat uns das Leben schwer gemacht. Nach dem zweiten Drittel haben wir erfrischende Gespräche in der Kabine geführt und den Torwart gewechselt. Und dann kam urplötzlich eine andere Mannschaft auf das Eis. Das verwundert mich, dass im Profi-Bereich sowas möglich ist.

 

4:3 gegen Iserlohn: Eisbären feiern vierten Heimsieg in Folge, machen es aber am Ende noch einmal spannend

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgRooster_1_E17_ig110307Die Eisbären Berlin haben den Schwung vom 5:3-Sieg in Krefeld mit nach Berlin genommen und den zweiten Ligasieg in Folge gefeiert. Gegen die Iserlohn Roosters setzten sich die Berliner vor 11.324 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 4:3 (1:1,3:0,0:2) durch und gingen somit auch im vierten Heimspiel nacheinander als Sieger vom Eis. Nach 40 Minuten sah es nach einem lockeren Heimsieg der Eisbären aus, doch am Ende machte man es noch einmal unnötig spannend. Aber genau das zeigt eben, dass es bei den Eisbären nach wie vor noch nicht komplett rund läuft. Aber wir haben ja kleine Schritte gefordert und gegen die Sauerländer machten unsere Jungs erneut kleine Schritte Richtung weitere erfolgreiche Spiele.

Chefcoach Uwe Krupp musste im Duell gegen die Sauerländer auf Marcel Noebels, Laurin Braun, Frank Hördler, Julian Talbot und Maximilian Franzreb verzichten. Im Tor stand Stammgoalie Petri Vehanen.

Hier schlägt der Puck zum 1:0 für die Eisbären im IEC-Tor ein. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hier schlägt der Puck zum 1:0 für die Eisbären im IEC-Tor ein. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof sahen im ersten Drittel ein durchschnittliches DEL-Spiel. Beide Mannschaften mit wenig Tempo und nicht wirklich vielen hochkarätigen Torchancen. Die Eisbären mit der optischen Überlegenheit, aber im Abschluss fehlte es ihnen an der nötigen Genauigkeit, weshalb die Schüsse entweder am Tor vorbei gingen oder am Ende kein Problem für Matthias Lange im IEC-Tor waren. Selbiges galt übrigens auch für Iserlohn, die aber nicht so oft vor dem Berliner Tor auftauchten wie die Eisbären vom Gäste-Tor.
Als die Hausherren aber das erste Powerplay der Partie hatten, klingelte es im Roosters-Tor. Über Micki DuPont und Darin Olver kam die Scheibe zu Kapitän André Rankel, welcher im Slot lauerte und den Puck ins Tor hämmerte – 1:0 (14.). Das dritte Tor von Rankel seit seiner Rückkehr in den Kader am Dienstag in Krefeld, als ihm bereits zwei Tore gelangen. Der Kapitän ist eben wichtig für die Eisbären, gerade dann, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht.
Die Führung sollte aber nicht bis zur Drittelpause reichen. Denn als die Gäste vom Seilersee auch mal Druck ausüben konnten, gelang ihnen der nicht unverdiente Ausgleich. Luigi Caporusso umkurvte Petri Vehanen und netzte zum 1:1 ein (19.). Nur 32 Sekunden später jubelten die Gäste erneut, aber nach Ansicht des Videobeweises gaben die beiden Hauptschiedsrichter Aumüller und Hurtik das Tor wegen eines hohen Stocks nicht. Somit blieb es beim 1:1 nach 20 Spielminuten. Continue reading