Eisbären Berlin: Der Saison-Rückblick 2013/2014

Da war die Eisbären-Welt noch in Ordnung. Spiel Eins der Pre-Play-Off-Serie hatten unsere Jungs mit 1:0 gegen den ERC Ingolstadt gewonnen. (Foto: black corner 2007)

Da war die Eisbären-Welt noch in Ordnung. Spiel Eins der Pre-Play-Off-Serie hatten unsere Jungs mit 1:0 gegen den ERC Ingolstadt gewonnen. (Foto: black corner 2007)

Neun Tage ist es nun her, dass die Saison 2013/2014 für die Eisbären Berlin ein jähes Ende fand. Im entscheidenden dritten Pre-Play-Off-Spiel verloren die Berliner Freitag vor einer Woche auf eigenem Eis mit 2:3 n.V. gegen den ERC Ingolstadt. Mit dem frühen Saisonende musste man nach dem Verlauf der Hauptrunde rechnen. Denn der Titelverteidiger durchlebte eine Hauptrunde mit vielen Tiefen und wenigen Höhen, konnte einfach zu selten überzeugen und hatte sich am Ende eben nicht mehr verdient als die Teilnahme an den Pre-Play-Offs. Auch diese erreichte man erst dank eines starken Schlussspurts. Gestern verabschiedeten sich die Spieler bei der Saisonabschlussfeier in die Somemrpause. Wir wollen aber noch einmal einen Rückblick auf die abgelaufene DEL-Saison der Eisbären Berlin werfen.

Nach der Saison 2012/2013 und dem dritten DEL-Meistertitel in Folge verabschiedete sich Erfolgscoach Don Jackson. Die lange Suche nach seinem Nachfolger begann. Eigentlich konnte nur ein einziger Trainer als Nachfolger vom erfolgreichsten Coach in der Vereinsgeschichte der Eisbären in Frage kommen – Jeff Tomlinson. Der war einst als Spieler aktiv in der Hauptstadt und trainierte später auch den Nachwuchs der Berliner.
Doch ehe die Eisbären einen neuen Trainer vorstellten, verging eine ewige Zeit. Immer wieder tauchten neue Namen in der Gerüchteküche auf. Am Ende wurde es dann aber tatsächlich und eigentlich auch wie erwartet Jeff Tomlinson. Ihn stellte man relativ spät vor. Am 29. Juli 2013 fand die Vorstellung von Jeff Tomlinson als neuer Chefcoach der Eisbären statt.

Da hatte die Mannschaft das Sommertraining längst aufgenommen. Manager Peter John Lee sowie sein Sohn Chris waren dafür verantwortlich. Nur leider machten die Beiden ihren Job wohl nicht gut genug. Denn wie „Tommer“ bei einem Fan-Dialog im Januar sagte, hatte er die Mannschaft damals in einem sehr schlechten Zustand übernommen. Das waren überhaupt nicht die Eisbären, die er in Erinnerung hatte. Er war damals sichtlich geschockt vom Zustand „seiner“ Eisbären.
Insofern hatten also auch Manager Peter John Lee und sein Sohn Chris maßgeblichen Anteil an dieser schlechten Saison der Hauptstädter. Denn im Sommertraining wird ja bekanntlich der Grundstein für jede Saison gelegt. Jeff Tomlinson konnte man dafür nicht verantwortlich machen.
Doch spätestens, als „Tommer“ den Fitness-Zustand der Spieler gesehen hatte, hätte er eingreifen müssen. Ob er dies tat, können wir natürlich nicht sagen.

Vom schlechten Zustand der Mannschaft merkte man beim ersten European-Trophy-Spiel am 13. August aber nicht wirklich viel. Denn die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson gewann ihr Auftaktspiel bei Kärpät Oulu überraschend deutlich mit 4:0. Man feierte also einen perfekten Start in die European Trophy. Für die Eisbären ging es in der Trophy diesmal jedoch nicht um viel, denn als Gastgeber des Finalturnieres war man bereits für das Red Bulls Salute qualifiziert.

Die Leistung vom Spiel in Oulu konnte die Mannschaft in den darauf folgenden drei Spielen nicht bestätigen und

Die O2 World kurz vor dem Einlauf der Eisbären Berlin zum esten Saison-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters am 2. Spieltag. (Foto: black corner 2007)

Die O2 World kurz vor dem Einlauf der Eisbären Berlin zum ersten Saison-Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters am 2. Spieltag. (Foto: black corner 2007)

ging in allen drei Spielen als Verlierer vom Eis – 1:4 vs. Lulea, 0:2 in Pilsen, 1:2 n.P. in Brno.
Ende August/Anfang September folgte die Rückkehr in den Wellblechpalast. An alter Wirkungsstätte trafen die Eisbären auf Mountfield HK und Red Bull Salzburg (mit Trainer Don Jackson). Die Berliner konnten beide Spiele gewinnen (4:1 vs. Mountfield/5:4 vs. Salzburg), doch auch in diesen beiden Spielen wurden die spielerischen Defizite sichtbar.
Zum Abschluss traf man dann noch zweimal auf den Liga-Rivalen Hamburg Freezers. Gegen die Hanseaten verloren die Eisbären beide Spiele – 4:6 in Berlin, 2:6 in Hamburg. Beim Spiel in Hamburg erlebte man im zweiten Drittel ein wahres Debakel, als man dieses Drittel mit 0:5 verlor.

Nach Abschluss der Vorrunde in der European Trophy lagen die Eisbären Berlin in der North Division mit zehn Punkten nur auf dem siebten Platz. Rein sportlich gesehen hätte man die Qualifikation für das Red Bulls Salute also deutlich verpasst. Doch als Gastgeber war man ja wie bereits erwähnt schon für das Finalturnier qualifiziert.

Fünf Tage nach dem letzten Vorrundenspiel in der European Trophy bei den Hamburg Freezers begann die DEL-Saison für die Eisbären Berlin mit einem Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt. Die Schanzer gehörten in dieser Saison zum erweiterten Favoritenkreis. Und nach den beiden Auftritten gegen Hamburg am vergangenen Wochenende musste man mit dem Schlimmsten rechnen.

Julian Talbot trifft zum 5:4 gegen Iserlohn im ersten Heimspiel der neuen DEL-Saison. (Foto: black corner 2007)

Julian Talbot trifft zum 5:4 gegen Iserlohn im ersten Heimspiel der neuen DEL-Saison. (Foto: black corner 2007)

Doch es sollte alles anders kommen. Die Berliner waren zwar nicht die bessere Mannschaft, aber die effektivere am Ende. So gewann man das Spiel beim ERCI knapp mit 3:2. Zwei Tage später gewann man dann auch das erste Heimspiel gegen Iserlohn mit 7:5. Der Saisonstart war mit zwei Siegen und sechs Punkten also geglückt. Die schlechte Vorbereitung in der European Trophy anscheinend vergessen. Die Spieler dachten sich nun, dass alles schon wieder von alleine laufen würde und man in der Lage sei, jedes Team zu schlagen.

Was auch Jeff Tomlinson beim besagten Fan-Dialog im Januar diesen Jahres bestätigte. Er sprach davon, dass man zu arrogant in die Saison gegangen sei. Gerade nach dem guten Saisonstart mit den beiden Siegen hatte sich die Arroganz bei den Spielern eingeschlichen. Und so kam das, was kommen musste. Die Eisbären verloren die folgenden fünf Spiele in Folge. Negativer Höhepunkt war die 1:3-Niederlage bei der Düsseldorfer EG.

Die Niederlagenserie konnte man dann zwar in Schwenningen stoppen, doch beim DEL-Rückkehrer quälte man sich zu einem 3:2-Sieg n.P. In den folgenden Wochen konnte die Mannschaft keine konstante Leistung zeigen, Siege und Niederlagen wechselten sich immer ab, mehr als zwei Siege am Stück schaffte man nicht und zwischenzeitlich fand man sich sogar am Tabellenende wieder. In der Hauptstadt wurde das Krisen-Gerede immer größer und der Trainer geriet immer mehr in die Kritik. Das 0:8-Debakel bei den Grizzly Adams Wolfsburg brachte schließlich das Fass zum überlaufen.

Immer lauter wurden die Rufe nach der Entlassung von Coach Jeff Tomlinson. Die Presse und auch ein Großteil der Fans sahen in Tomlinson den Alleinschuldigen für den miserablen Saisonstart der Eisbären. Doch das war nicht fair gewesen. Denn „Tommer“ konnte man keinesfalls die alleinige Schuld dafür geben. Denn zum Einen hatte die Mannschaft mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Jeff Tomlinson war also immer wieder dazu gezwungen, seine Reihen umzubauen. Teilweise musste die Berliner ohne neun Spieler auskommen. Zum Anderen waren es aber auch die Spieler, die einfach nicht ihre beste Leistung abrufen konnten.
In der abgelaufenen Saison blieben sehr viele Spieler hinter ihren Erwartungen zurück. Von einem Jimmy Sharrow, einem Florian Busch, einem Mads Christensen, einem Matt Foy oder aber einem Daniel Weiß musste man einfach mehr erwarten. Es waren aber weitaus noch mehr Spieler, die einfach nicht das auf dem Eis zeigten, was sie eigentlich konnten.
Man hatte das Gefühl, als ob die Spieler keine richtige Lust hatten, dass sie einfach „satt“ waren nach den vielen Meisterschaften in den letzten Jahren.

Ein weiteres Problem, mit dem die Eisbären zu kämpfen hatten, war aber auch die mangelnde Konzentration. Man schaffte es einfach zu selten, mal über 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke zu gehen. Immer wieder spielte man nur ein Drittel lang konzentriert, verlor danach aber völlig den Faden. Bestes Beispiel war da das eine Gastspiel in München, als man den Gegner klar dominierte und relativ früh mit 2:0 führte. Mitten im ersten Drittel hörten die Jungs dann einfach auf, Eishockey zu spielen. Prompt wurde München stärker und gewann am Ende auch noch die Partie. Das Problem mit der Konzentration zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison.

Zu wenige Spieler konnte ihre Leistung wirklich abrufen. Ein Rob Zepp (s. Foto rechts) z.B, der das ein oder andere Spiel fast im

Eisbären-Goalie Rob Zepp war einer der wenigen Spieler, die ihre Leistung abrufen konnten. (Foto: black corner 2007)

Eisbären-Goalie Rob Zepp war einer der wenigen Spieler, die ihre Leistung abrufen konnten. (Foto: black corner 2007)

Alleingang gewann. Aber er hielt die Mannschaft auch sehr oft im Spiel, teilweise mit spektakulären Paraden. Aber Zepp wurde leider auch zu oft alleine gelassen von seinen Vorderleuten, so das „Zepper“ manchmal einfach auch machtlos war.
Und auch die beiden Stürmer T.J. Mulock sowie Kapitän André Rankel waren Lichtblicke in dieser katastrophalen Saison. Mulock sammelte starke 48 Scorerpunkte, Rankel sammelte in seinen 30 Spielen in der Hauptrunde starke 31 Punkte. Aber es waren eben einfach zu wenige Spieler, die ihre beste Leistung zeigten.

Auch die Personalpolitik von Manager Lee war nicht wirklich erfolgreich. Von den Neuzugängen wussten lediglich Shawn Lalonde und Mark Bell zu überzeugen. Beide sammelten 30 Scorerpunkte, wobei Bell deutlich weniger Spiele dafür brauchte (32) als Lalonde (47). Von Casey Borer und Kris Sparre hatte man deutlich mehr erwartet, beide blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Um aber wieder zurück auf den Saisonverlauf zu kommen. Mitte der Saison hatten sich die Eisbären zu mindestens zu Hause gefangen, feierten auf eigenem Eis sieben Siege in Folge. Nur halfen diese Erfolge nicht viel, denn auswärts konnte man einfach nicht nachlegen. Die Auswärtsschwäche war auch so ein Problem der Hauptstädter in der abgelaufenen Saison. Nur zehn Siege gelangen in der Hauptrunde auf fremden Eis, sechs Siege davon gelangen in der regulären Spielzeit.

Immer, wenn man dann das Gefühl hatte, jetzt könnte es bergauf gehen, kamen wieder schlechte Spiele hinzu. Der Mannschaft gelang es einfach zu selten, mal konstant gute Leistungen zu zeigen, Konnte man in einem Spiel überzeugen, machte man sich alles im darauf folgenden Spiel wieder kaputt. Weil man da wieder Fehler machte, die man im Spiel zuvor noch erfolgreich vermieden hatte. So war es der Mannschaft gar nicht möglich, sich in der Tabelle weiter nach oben zu kämpfen.

In der Liga lief es für die Eisbären also überhaupt nicht rund und so wollte man sich zu mindestens im Europapokal den Titel sichern. Als Gastgeber des Red Bulls Salute wollte man den European-Trophy-Pokal Mitte Dezember in der Hauptstadt behalten. Doch die Konkurrenz aus Schweden und Finnland war einfach zu stark. Gegen Färjestads BK verlor man deutlich mit 0:4. Gegen die Frölunda Indians gewann man dann zwar mit 4:3, doch war diese Partie bereits bedeutungslos, da das Finale nicht mehr zu erreichen war.

Nach dem kurzen internationalen Ausflug kehrten die Eisbären Berlin wieder zurück in den Liga-Alltag. Dorthin brachte man aber neue Verletzte mit. So fiel z.B. Stammgoalie Rob Zepp für einige Zeit aus. Sein Back-up Sebastian Elwing konnte leider nicht wirklich überzeugen.
Zum Jahresende/Jahresbeginn verloren die Eisbären vier Spiele in Folge. Diese Niederlagenserie konnte man dann dank eines sehr starken Wochenendes aber beenden. Gegen Mannheim gewann man zu Hause mit 3:2 und in Krefeld setzte man sich überraschend deutlich mit 7:3 durch.

Nach diesen beiden starken Auftritten war die Hoffnung in Berlin zurück. Doch sie hielt nicht lange, denn die darauf folgenden fünf Spiele wurden wieder allesamt verloren. Dadurch geriet die Qualifikation für die Pre-Play-Offs arg in Gefahr. Es kam zu jenem Fan-Dialog mit Trainer Jeff Tomlinson, der sich zu diesem Termin übrigens selbst eingeladen hatte. Er wollte den Fans Rede und Antwort stehen.

Dort zog „Tommer“ sein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf und gab zu, dass er Fehler gemacht habe. U.a. habe er den Youngsters zu spät das Vertrauen geschenkt. Die ganze Mannschaft habe Fehler gemacht. Dadurch kam es, dass man so schlecht in der Tabelle dar stand. Doch Jeff Tomlinson zeigte sich kämpferisch, meinte, es seien nun noch zehn Spiele zu absolvieren, in denen man noch 30 Punkte holen kann.

Mit einem 6:1 gegen die Ausgbruger Panther machen die Eisbären Berlin die Pre-Play-Off-Qualifikation endgültig klar. (Foto: black corner 2007)

Mit einem 6:1 gegen die Ausgbruger Panther machen die Eisbären Berlin die Pre-Play-Off-Qualifikation endgültig klar. (Foto: black corner 2007)

Und tatsächlich starteten die Eisbären eine furiose Aufholjagd in den restlichen zehn Hauptrundenspielen. Zum Auswärtsspiel in Iserlohn kehrten vier wichtige Leistungsträger zurück in den Kader (Rob Zepp, André Rankel, Barry Tallackson und Julian Talbot). Diese Jungs brachten den Schwung und das Selbstvertrauen zurück in die Mannschaft, die fortan neun der letzten zehn Spiele gewann und 27 von 30 möglichen Punkten holte. Zunächst waren es drei Siege in Folge. Es folgte ein kleiner Dämpfer in Straubing, als man nach Penaltyschießen verlor. Doch die letzten sechs Hauptrundenspiele wurden allesamt gewonnen und so sicherten sich die Eisbären dank ihrer stärksten Saisonphase doch noch einen Platz in den Pre-Play-Offs. Dort hatte man sich zudem auch noch das Heimrecht gesichert.

Es schien fast so, als ob die Mannschaft genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Form wieder gefunden hätte. Als man dann auch noch das erste Pre-Play-Off-Spiel gegen Ingolstadt zu Hause mit 1:0 gewann, träumten alle in Berlin schon vom Viertelfinale gegen den Erzrivalen aus Hamburg.
Doch es sollte alles ganz anders kommen. Spiel Zwei verloren die Berliner in Ingolstadt mit 1:4. Im entscheidenden dritten Spiel führte man dann bis kurz vor Schluss mit 2:1 gegen die Panther. Doch der ERCI konnte noch ausgleichen und sorgte anschließend in der Verlängerung für die Entscheidung und das frühe Saisonaus der Eisbären Berlin.

Ein frühes Saisonaus, mit dem man nach der Saison einfach rechnen musste. Die Mannschaft hätte einfach nicht mehr verdient gehabt. Man hatte zwar genau zum richtigen Zeitpunkt (Ende der Hauptrunde) die stärkste Saisonphase, doch täuschten die Ergebnisse nur über die eigentliche Leistung hinweg. Denn trotz der neun Siege aus zehn Spielen war die Leistung in den Spielen meistens eher dürftig. Und bei der Mannschaft hatte sich anscheind die Lockerheit und Arroganz wieder eingeschlichen nach dem 1:0 im ersten Pre-Play-Off-Spiel. Da hatte man wahrscheinlich schon vom Viertelfinale gegen Hamburg geträumt, ohne die richtigen Schlüsse aus dem Spiel zu ziehen. Denn der Sieg gegen den ERCI war mehr als glücklich, Ingolstadt war in der Partie eigentlich die bessere Mannschaft. Vor allem im Mitteldrittel. Wenn Rob Zepp nicht so einen Sahne-Tag gehabt hätte, wäre wohl bereits Spiel Eins verloren gegangen.

Wenn man überhaupt etwas Positives aus dieser Saison mitnehmen will, dann ist es die Leistung der

Youngster Jonas Schlenker wusste bei seinen Einsätzen zu überzeugen. (Foto: black corner 2007)

Youngster Jonas Schlenker wusste bei seinen Einsätzen zu überzeugen. (Foto: black corner 2007)

Youngsters. Henry Haase und Alex Trivellato haben ihre Sache in der Defensive sehr gut gemacht. Zudem wussten auch Jonas Schlenker (s. Foto rechts), Jonas Müller und Sven Ziegler zu überzeugen. Wenn sie eingesetzt wurden, konnten auch die drei Spieler gute Ansätze zeigen. Die Youngsters sind die Zukunft des Vereins. Ihnen traut man zu, irgendwann einmal die neue „1985er-Generation“ zu werden.

Wobei man sagen muss, dass die Jungs aus der „1985er-Generation“ es bisher nicht geschafft haben, in die großen Fußstapfen ihrer Vorgänger Sven Felski, Stefan Ustorf, Mark Beaufait, Denis Pederson und Steve Walker zu treten. Auch das ist mit ein Grund, weshalb es für die Eisbären Berlin in dieser Saison nur für die Pre-Play-Off-Teilnahme gereicht hat.

Play-Offs 2014/Spiel 3: Iserlohner Sensation – Nürnberg meldet sich zurück – Ingolstadt und Mannheim mit Overtime-Siegen

1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014Am Freitagabend standen im Play-Off-Viertelfinale die dritten Spiele an. Und der Abend endete mit der ersten Sensation. Die Iserlohn Roosters haben nämlich beim Vorrundensieger Hamburg Freezers mit 4:3 gewonnen und führen somit nun in der Serie mit 2:1. Auch der ERC Ingolstadt konnte die Serie gegen die Krefeld Pinguine drehen, führt nun dank des 3:2-Auswärtssieges n.V. mit 2:1. Die Thomas Sabo Ice Tigers meldeten sich unterdessen nach zwei Niederlagen mit einem 5:2-Heimsieg gegen die Grizzly Adams Wolfsburg in der Viertelfinalserie zurück und konnten auf 1:2 verkürzen. Auch die Adler Mannheim sind wieder zurück in der Viertelfinalserie gegen die Kölner Haie. Die Kurpfälzer gewannen am Abend mit 2:1 n.V. und verkürzten ebenfalls auf 1:2.

200px-Hamburg-freezers_svgRooster_1_E17_ig110307Die Hamburg Freezers sind für viele Experten der große Favorit in den diesjährigen Play-Offs. Und die Hanseaten wurden diesen Ansprüchen auch im ersten Viertelfinalduell gegen Iserlohn gerecht, denn die Hanseaten gewannen mit 4:1. Doch am Seilersee gab es dann den ersten Dämpfer, als die Freezers mit 0:3 in Iserlohn verloren. Heute gab es den nächsten Dämpfer für den Liga-Primus. In eigener Halle verloren die Mannen von Coach Benoit Laporte überraschend den Sauerländern mit 3:4 (0:1, 2:2, 1:1).
Dabei wurde den Hausherren die eigene Chancenverwertung zum Verhängnis. Immer wieder spielten sich die Gastgeber sehr gute Torchancen heraus, doch IEC-Goalie Mathias Lange wuchs über sich hinaus und avancierte so am Ende zum Matchwinner für Iserlohn. Die Roosters überzeugten mit einer großartigen kämpferischen Leistung und einer eiskalten Chancenverwertung. Die Sauerländer nutzten die Fehler der Hanseaten eiskalt aus.
Dreimal konnten die Mannen von Coach Jari Pasanen vorlegen. Alex Foster schoss Iserlohn im ersten Drittel in Führung (4.). Diese Führung sollte bis zum Drittelende halten.
Im Mitteldrittel waren gerade einmal elf Sekunden gespielt, als die Hamburger Paradereihe den Ausgleich besorgte. David Wolf erzielte den Treffer zum 1:1 (21.). Zwischen der 35. und 37. Spielminute fielen dann innerhalb von 72 Sekunden drei Treffer. Zunächst war es Marty Sertich, der Iserlohn erneut in Front brachte – 1:2 (35.). 47 Sekunden später war die Hamburger Paradereihe auf dem Eis und sorgte abermals für den Ausgleich. Diesmal war Garrett Festerling nach einer starken Kombination der Torschütze – 2:2 (36.). 25 Sekunden konnten sich die Hamburger nur über den Ausgleich freuen, denn Brodie Dupont hatte die direkte Antwort parat – 2:3 (37.). Mit diesem Spielstand gingen beide Mannschaften in die Kabinen.
Im Schlussdrittel warfen die Hausherren alles nach vorne, wollten hier mit aller Macht den Ausgleich erzielen. Doch fast aus dem Nichts konnten die Gäste vom Seilersee hier erhöhen. Brent Raedeke war in der 47. Spielminute erfolgreich – 2:4. Die Hamburger O2 World war nun komplett ruhig, die Freezers-Fans waren sichtlich geschockt, während die Iserlohner Fans im Oberrang nun am feiern waren. Hamburg versuchte auch fortan weiterhin alles, kam durch David Wolf in der 49. Spielminute auch noch einmal auf 3:4 heran, doch zu mehr sollte es am Ende nicht reichen. Die Iserlohn Roosters brachten die knappe Führung über die Zeit.

125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie ersten beiden Spiele zwischen den Krefeld Pinguinen und dem ERC Ingolstadt waren deutliche Angelegenheiten für die Heimmannschaften. Krefeld gewann Spiel Eins mit 5:0, Ingolstadt Spiel Zwei mit 5:1. So deutlich sollte es heute Abend in Spiel Drei diesmal nicht werden. Denn beide Mannschaften mussten am Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung gehen. Und in dieser hatten am Ende die Schanzer das bessere Ende auf ihrer Seite. Denn der ERCI gewann am Ende mit 3:2 n.V. (1:2, 1:0, 0:0/ 1:0).
Ingolstadt gelang relativ früh der Führungstreffer durch John Laliberte – 0:1 (4./PP). Krefeld konnte die Partie aber noch im Auftaktdrittel drehen. Herberts Vasiljevs sorgte für den 1:1-Ausgleich in Überzahl (7.), Francois Methot schoss Krefeld dann erstmals an diesem Abend in Führung – 2:1 (15.).
Diese Führung hielt allerdings nur bis zur 30. Speilminute. Denn da sorgte ausgerechnet der Ex-Pinguin Patrick Hager für den Ausgleich. Das 2:2 markierte Hager übrigens in Unterzahl!
Die restlichen 30 Minuten blieben torlos, trotz deutlichem Krefelder Chancenplus. Somit musste die Verlängerung also die Entscheidung bringen. Und in dieser wurde Robert Sabolic in der 64. Spielminute zum Matchwinner, denn er erzielte den 3:2-Siegtreffer für Ingolstadt und sorgte somit dafür, dass die Panther in der Viertelfinalserie gegen Krefeld nun die Führung übernommen haben (2:1).

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logoIn den ersten beiden Spielen waren die Thomas Sabo Ice Tigers hoffnungslos unterlegen gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. 1:4 auf eigenem Eis und 0:4 in Wolfsburg – so lauteten die ersten beiden Ergebnisse dieser Viertelfinalserie. Heute aber schlugen die Franken eindrucksvoll zurück, gewann zu Hause deutlich mit 5:2 (0:0, 1:0, 4:2).
Wobei es nach 40 Minuten erst 1:0 gestanden hatte für Nürnberg. Yasin Ehliz hatte den bis dahin einzigen Treffer der Partie in Überzahl erzielt (29.).
Im Schlussdrittel hatten die Ice Tigers dann aber den perfekten Start und konnten durch Tore von Patrick Reimer (44.) und Leo Pföderl (46.) auf 3:0 erhöhen. Wolfsburg wollte sich hier aber nicht kampflos geschlagen geben und schlug innerhalb von 60 Sekunden zweimal zu. Aleksander Polaczek (48.) und Marco Rosa (49.) trafen für die Niedersachsen und verkürzten somit auf 3:2. Evan Kaufmann sorgte in der 52. Spielminute für Erleichterung in Nürnberg, als er zum 4:2 traf. Kapitän Patrick Reimer sorgte letztendlich für den Schlusspunkt unter dieser Partie. Er versenkte den Puck im verwaisten Wolfsburger Tor – 5:2, 55 Sekunden vor dem Ende des Spiels.

125px-Adler-Mannheim-logo_svg130px-Koelner-haie-logo_svgDer DEL-Klassiker zwischen den Adler Mannheim und den Kölner Haien war die bisher spannendste Viertelfinalserie. Spiel Eins gewannen die Domstädter mit 1:0 in Mannheim. Spiel Zwei gewann ebenfalls Köln, diesmal setzten sich die Haie aber erst in der Verlängerung durch. 3:2 hieß es am Mittwochabend in der Lanxess-Arena. Auch heute Abend ging die Partie zwischen Mannheim und Köln wieder in die Verlängerung. Und in dieser hatten diesmal die Kurpfälzer das bessere Ende auf ihrer Seite, gewannen mit 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0/ 0:0, 1:0) und konnten somit in der Serie auf 1:2 verkürzen.
47 Sekunden waren gerade einmal gespielt, da lagen die Haie schon in Führung. Chris Minard hatte die Mannen von Coach Uwe Krupp in Front gebracht – 0:1 (1.). Diese Führung konnte Jamie Sifers in der 32. Spielminute ausgleichen – 1:1. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit. Es ging also wie bereits am Mittwoch in die Verlängerung.
Die erste Overtime blieb torlos. In der zweiten Overtime waren gerade einmal 1:39 Minuten gespielt, als Simon Gamache den viel umjubelten Siegtreffer für Mannheim erzielte – 2:1 (82.).

DIE PLAYOFFS : 2. Spieltag : Orti,s’ KOMPAKT

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Das 2. Spiel des Viertelfinales der Jubiläumssaison

Ausgleichen oder 2 Spiele hinten liegen

 

Die Begegnungen :

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       Ergebnis : 3 : 0 (2:0,0:0,1:0)

   Zuschauer : 4997

Playoffstand : 1 : 1

Iserlohn gleicht die Serie aus

Die erste Partie ging an die Hamburger, die durchaus zu überzeugen wussten. Sie waren einfach etwas abgeklärter. Doch sollte man die Roosters nicht unterschätzen. Besonders wenn sie auf eigenem Eis spielen. Dies sollte einen spannenden Eishockeyabend geben.

Die Hausherren machten von Anfang an klar das sie heute Abend gewinnen wollten. Sie begannen auch mit gutem Offensivdruck auf das Gästetor. In der 3. Min. schoss dann auch J. Giuliano das 1:0 für die Roosters. Die Hamburger fanden nur schwer in das Spiel. Dies wusste Iserlohn zu nutzen und in der 19. Min. brachte C. Hommel die Hausherren mit 2:0. In Führung. Die Gäste hatten in diesem Drittel nichts entgegen zu setzen und so endete der erste Abschnitt mit einer Führung für die Roosters.

Die Hamburger kamen im 2. Abschnitt etwas besser in das Spiel. Jedoch stand am heutigen Abend die Verteidigung der Hausherren perfekt. So gelang Hamburg kein Tor, allerdings konnten die Iserlohner ihren Vorsprung auch nicht ausbauen. So endete das 2. Drittel 0:0.

Im Schlussabschnitt machten es die Hausherren clever. Sie hielten den Puck oft tief und verteidigten die anrennenden Hamburger gut. In der 57. Min. gelang dann Iserlohns B. Macek der Siegtreffer. Hamburg hatte der Niederlage nichts entgegen zu setzen. So gewannen die Iserlohner verdient und glichen die Serie aus.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg 125px-Krefeld_Pinguine_Logo

     Ergebnis : 5 : 1 (2:0,2:0,1:1)

   Zuschauer : 3465

Playoffstand : 1 : 1

Ingolstadt gleicht die Serie aus und gewinnt klar

Die Ingolstädter kamen in Krefeld ziemlich unter die Räder. Sie mussten eine unbedingte spielerische Leistungssteigerung auf das Eis bringen, wollten sie gegen die Krefelder bestehen.

Die Hausherren legten gut los und sannen auf Wiedergutmachung. Mit Erfolg. In der 10. Min. schoss E. Rinke-Leitans das 1:0. In der 18. Min. legte J. Laliberte das zweite Tor nach. Ein Start nach Maß für die Hausherren. Krefeld schien noch nicht richtig angekommen und gaben so das erste Drittel verloren.

Im 2. Drittel machten die Hausherren offensiv weiter. In der 28. Min. fiel dann das 3:0 durch T. Turnbull. In der gleichen Spielminute erhöhte P. Hager gar auf 4:0. Die Krefelder wirkten ziemlich schockiert und mussten nun langsam reagieren, schafften dies aber in diesem Drittel nicht.

Im Schlussabschnitt liessen es die Hausherren etwas ruhiger angehen und beschränkten sich auf das nötigste. In der 48. Min. gelang P. Koppchen noch ein Powerplaytor zum 5:0. Kein schöner Abend für die Pinguine aus Krefeld. Zwar konnte K. Clark noch das 1:5 erzielen, aber dies war auch nur noch Ergebniskosmetik. So glichen die Ingolstädter die Serie wieder aus.

 

125px-Grizzly-Adams-Wolfsburg-logo 125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg

     Ergebnis : 4 : 0 (3:0,1:0,0:0)

   Zuschauer : 2163

Playoffstand : 2 : 0

Wolfsburg gewinnt klar und geht in der Serie mit 2:0 in Front

Die Wolfsburger gewannen ihr erstes Spiel, jedoch ließen dann und wann die Ice Tigers auch ihr Können aufblitzen. Wenn sie einen guten Tag erwischen könnten auch sie als Sieger vom Eis gehen.

Die Wolfsburger begannen das erste Drittel absolut dominant und erarbeiteten sich tolle Chancen. In der 8. Min. schoss T. Haskins das 1:0. Dann, in der 18. Min. legte S. Furchner zum 2:0 nach. Die Nürnberger verloren immer mehr den Zugriff auf das Spiel. In der 20. Min. dann das 3:0 durch M. Rosa. Dieses erste Drittel ging eindeutig an die Wolfsburger.

Im 2. Abschnitt konnte man sehen das die Nürnberger alles versuchten, aber einfach an der Verteidigung oder dem Goalie der Hausherren scheiterten. Diese widerum konnten in der 29. Min. die Führung auf 4:0 erhöhen. Torschütze war diesmal R. Abid. Nürnberg musste nun im letzten Abschnitt alles auf eine Karte setzen.

Im Schlussabschnitt passierte nicht mehr viel. Nürnberg rannte an, Wolfsburg verteidigte. So brachten sie den Sieg recht locker über die Zeit und gehen in der Serie verdient mit 2:0 in Führung.

130px-Koelner-haie-logo_svg 125px-Adler-Mannheim-logo_svg

     Ergebnis : 3 : 2 n.V. (0:0,2:1,0:1,1:0)

   Zuschauer : 13114

Playoffstand : 2 : 0

Das dies ein enges Viertelfinale werden würde, war von vornherein klar. Das bewies auch das erste Spiel. Ein Tor was fallen sollte machte den Unterschied. Sicherlich ist es hier und da Qualitativ nicht das beste Eishockey, aber es lebt von der Spannung. Die war auch für heute Abend garantiert.

Die zweite Begegnung sah wie eine 1:1 Kopie des vorangegangenen Spiels aus Chancen auf beiden Seiten, jedoch waren Tore Fehlanzeige.

Im Mitteldrittel dann endlich Tore. Es waren die Überzahlspiele die, die ersten Tore brachten. In der 28. Min. hatte Mannheim Powerplay und K. Hospelt besorgte das 0:1 für die Gäste. In der 36. Min. dann ein Überzahlspiel für die Hausherren. A. Falk konnte den Ausgleichstreffer erzielen. Alles wieder offen. Doch Köln drückte weiter. In der 39. Min. schoss R. Collins das 2:1. So gingen die Hausherren mit einer knappen Führung in die Kabinen.

Das dritte Drittel war dann wieder ein offener Schlagabtausch. Chancen hüben wie drüben. In der 55. Min. konnte K. Hospelt den Ausgleich erzielen. Wieder war das Spiel offen. Entscheiden konnte es in der regulären Spielzeit keiner mehr. So ging es in die Verlängerung. Die wird ja in den Playoffs Drittel für Drittel a 20 Minuten gespielt, es könnte ein längerer Abend werden.

Im ersten Verlängerungsdrittel ging es auch wieder heiss her. Die beiden Teams schenkten sich absolut nichts. Nur Tore fielen nicht. Zwar musste einmal der Videobeweis weiterhelfen, doch die Schiedsrichter entschieden auf kein Tor für die Gäste. Dann in der letzten Spielminute des Drittels erlöste A. Falk die Haie und schoss den Puck ins Mannheimer Tor. So gehen die Kölner mit 2:0 in der Serie in Front.

Jeff Tomlinson bleibt Eisbären-Trainer: „Walker’s“ Meinung dazu

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgJeff Tomlinson bleibt Trainer der Eisbären Berlin. Diese Meldung scheint die Fanszene wohl zu spalten. Viele sehen Tommer als Alleinschuldigen für diese schlechte Saison. Dazu will ich einfach mal meine Meinung sagen:

Tommer die alleinige Schuld für diese Saison zu geben, finde ich falsch. Alle Beteiligten sind Schuld an dieser Saison. Trainer, Co-Trainer, Manager, Management und die Mannschaft.

Tommer hat die Mannschaft im Sommer schon in einem schlechten Zustand übernommen. Das Sommertraining hat er nicht geleitet. Das war u.a. Chris Lee.

Tommer hat zu Beginn gesagt, er braucht Zeit, um mit Berlin Erfolg zu haben. Ein gewisser Pierre Pagé hat damals dasselbe gesagt. Und seine Anfangszeit war auch nicht unbedingt so gut. Er durfte bleiben und es war der Beginn der erfolgreichsten Ära der Eisbären.

Tommer selbst hat in dieser Saison Fehler gemacht. Er hat es selbst zugegeben. U.a. habe er zu spät auf den Nachwuchs gesetzt. Die Youngsters waren in dieser Saison noch einer der wenigen Lichtblicke. Die Jungs haben sicherlich auch schlechte Spiele gemacht. Aber ihnen hat schlichtweg die Spielpraxis gefehlt. Ein Jackson hatte ja gänzlich auf den Nachwuchs verzichtet. Die Youngsters sind unsere Zukunft und ich habe durchaus Hoffnung, dass sich die Jungs durchsetzen werden.

In der Mannschaft sind in dieser Saison etliche Spieler ihrer Form hinter her gerannt. Da waren einige einfach Titelsatt. Das hat man auf dem Eis dann auch gesehen. Wie oft gab es in dieser Saison Phasen in den Spielen, wo wir richtig gute Ansätze gesehen haben. Doch irgendwann im Spiel haben die Jungs einfach wieder aufgehört zu spielen und liefen lustlos über das Eis.

Klar, Tommer muss dann auf der Bank eingreifen und die Jungs wach rütteln. Alle sagen, Tommer hat das dann nicht getan. Er selbst sagt von sich, er ist kein Trainer, der wild gestikuliert an der Bande. Er will sich nicht in den Mittelpunkt stellen. Er hat aber viel mit der Mannschaft gesprochen. Und ich glaube ihm das auch. Nur wenn die Spieler keinen Bock auf einmal haben, kann es nicht nur am Trainer liegen.

Nehmen wir die letzten zehn Hauptrundenspiele. 9 von 10 Spielen gewonnen. 27 von 30 Punkten geholt. Da wart ihr alle wieder obenauf und habt vereinzelt von der Meisterschaft gesprochen. Jetzt, wo die Jungs gescheitert sind, trampelt ihr wieder auf Tommer rum. Unglaublich.

Die Serie zum Schluss der Hauptrunde war sehr gut von der Mannschaft. Letztendlich hat sie die Probleme der Saison nur vorübergehend vergessen lassen. Denn die Probleme waren nach wie vor vorhanden. Das hat sich in den Pre-Play-Offs gezeigt.

Die Mannschaft hatte es nach der Saison einfach nicht verdient, weiter zu kommen. Mit einer „Null-Bock-Einstellung“ kann ich auch nichts gewinnen. Klar, der Trainer muss die Mannschaft einstellen. Nur das Problem, was viele vergessen haben. Letzte Saison sind wir zwar Meister geworden. Doch auch da lief die Saison alles andere als gut. Am Ende hat die Meisterschaft die schlechte Saison wieder vergessen gemacht. Trainer damals: Don Jackson

Es war doch klar, dass es nicht ewig so weiter gehen konnte mit den Meisterschaften. Irgendwann ist die Gier weg. Wer will es den Spielern verdenken? Nur dann sollte man so fair sein und sagen, ich kann mich nicht mehr motivieren, ich brauche eine neue Herausforderung. Dann hätte man Platz für Spieler gehabt, die den Titelhunger mitgebracht hätten.

Im Team ist längst ein Umbruch fällig. Auf der Trainerposition hat man damit angefangen. Man hat einem jungen Trainer die Chance gegeben. Er hat zugleich um Zeit gebeten. Die bekommt er von Lee und ich finde das richtig.

Ja, Tommer hat Fehler gemacht aber er hat es eingesehen und will es besser machen. Die Spieler haben mehr als genug Fehler gemacht. Einsicht? Fehlanzeige!

Man sollte den Kader nun ausmisten. Gucken, wer noch bereit ist zu kämpfen. Wer es nicht ist, sollte gehen. Um die Youngsters eine neue schlagkräftige Mannschaft aufbauen. Wenn wir nächstes Jahr wieder nicht Meister werden, egal. So lange man eine Mannschaft sieht, die bis zum umfallen kämpft, bin ich zufrieden. Dass ist mir dann mehr wert wie eine Meisterschaft. Da haben wir genügend gefeiert in den letzten Jahren. Man muss nun eben auch einmal durch schwere Zeiten gehen.

Ein Meistertrainer wird nicht geboren. Er wächst mit seinen Fehlern. Dazu braucht er ein Team, welches auch Lust auf Titel hat. Dieses hatte Jeff Tomlinson in dieser Saison nicht. Leider.

Ein Trainerwechsel hilft nicht immer. Was sollte er auch bringen, wenn man eine lustlose und unmotivierte Truppe hat. Die Jungs sind einfach satt.

Jeff Tomlinson hat eine faire Chance verdient. Genau so wie sie Pierre Pagé damals bekommen hat. Tommer ist nicht allein schuld an der Katastrophen-Saison.

DIE PLAYOFFS : 1. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

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Das Viertelfinale der Jubiläumssaison

SPIEL 1

 

Erste Weichen werden gestellt

 

Die Begegnungen :

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     Ergebnis : 4 : 1 (2:0,1:0,1:1)

  Zuschauer : 10117

Playoffstand : 1 : 0

Die Hausherren setzen sich erwartungsgemäss durch

Die Hamburger hatten eine tolle Saison und stehen nicht unverdient an Platz 1 der Tabelle. Doch nun werden die Karten neu gemischt. Sie bekommen es mit den Iserlohnern zu tun, die in den Pre Playoffs München besiegten und nach Jahren des wartens nun endlich ein Viertelfinale bestreiten dürfen. Man wird sehen wie sich eine solche Serie gestaltet. Das heutige Spiel kann zumindest schon einmal auf eine Tendenz hindeuten.

Die Hausherren gingen forsch in die erste Begegnung und machten sofort Druck auf das Iserlohner Tor. So gab es auch gleich ein frühes Tor. In der 2. Min. überwand T. Oppenheimer den gegnerischen Goalie. Die Iserlohner fanden noch nicht so recht in das Spiel. Dies nutzte Hamburg gut aus und G. Festerling schoss in der 6. Min. das 2:0. Mit dieser 2 Toreführung ging auch der erste Abschnitt zu Ende.

Im 2. Drittel wollten es die Gäste besser machen und generierten Druck auf das Hamburger Tor. Jedoch scheiterten sie immerwieder an ihrer Effizienz. Die Hamburger spielten es recht clever, sie verteidigten gut und warteten auf ihre Chancen. Eine solche Chance sollte sich dann in der Schlussminute des Drittels ergeben. Ein guter Gegenangriff und D. Wolf netzte ein. So ging es dann mit einer 3:0 Führung in die Kabinen.

Im Schlussabschnitt sorgte zu Beginn D. Wolf für die Entscheidung. In der 45. Min. überwand er den gegnerischen Goalie. Die Iserlohner stemmten sich wirklich mit allem gegen die Niederlage, doch ihnen sollte einfach kein Tor gelingen. Bis zur 59. Min. innerhalb eines Powerplays schoss T. Godtel den Ehrentreffer. So gehen die Hamburger verdient in der Serie mit 1:0 in Führung.

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      Ergebnis : 5 : 0 (2:0,3:0,0:0)

   Zuschauer : 7581

Playoffstand : 1 : 0

Die Hausherren setzen sich in einem intensiven Spiel klar durch

Die Pinguine aus Krefeld glänzten in dieser Saison mit Beständigkeit, zwar hatten sie auch ihre Tiefen, aber die Big Games wurden gewonnen. Die Gäste aus Ingolstadt hatten hingegen eine durchwachsene Saison und kamen über die Pre Playoffs ins Viertelfinale. Dort besiegten sie den amtierenden Meister aus Berlin in einer qualitativ eher mässigen Serie. Doch Playoffs haben andere Gesetze.

Die Hausherren waren heiss auf diese Partie, dies wurde von anbeginn klar. Sie setzten die Gäste ordentlich unter Druck und hatten gute Möglichkeiten. In der 10. Min. belohnten sie sich auch für ihr mühen. D. Fischer konnte ein Powerplay nutzen und die Pinguine in Führung bringen. In der 11. Min. legte dann C. Kretschmann nach und baute die Führung aus. Ingolstadt hatte seine liebe Not dagegen zu halten. Zählbares gelang ihnen in diesem Drittel nicht.

Der 2. Abschnitt stand dann unter dem Motto : Tore,Schläge,Emotionen. Das Drittel begann für die Hausherren nach Maß. In der 21. Min. schoss A. Courchaine das 3:0. In der 23. Min. legte M. Schymainski zum 4:0 nach. Dann kam die 30. Min. Die Gäste leicht frustriert spielten härter, was die Hausherren sich nicht gefallen ließen. So entwickelte sich eine zünftige Massenschlägerei in der alles in allem die Krefelder siegten. Dieser Moment wurde auch genutzt. Praktisch mit Wiederanpfiff schoss H. Vasiljevs das 5:0. Die Gäste schienen jetzt schon geschlagen. So endete dieser emotionale Abschnitt.

Im Schlussabschnitt schien das Pulver verschossen, die Hausherren beschränkten sich auf das verteidigen. Die Gäste brachten auch kein Tor mehr zustande. Man sah das die Emotionen aus dem 2. Abschnitt erst einmal heruntergekocht werden mussten. So ging dieses intensive Spiel mit 5:0 klar an die Hausherren.

 

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      Ergebnis : 1 : 4 (0:2,0:1,1:1)

   Zuschauer : 5939

Playoffstand : 0 : 1

Die Gäste setzen sich klar durch

Dies sollte eine Begegnung werden die Spannung verspricht. Die Ice Tigers aus Nürnberg hatten einen perfekten Start in die Saison, brachen jedoch im Verlauf derselben immer mal ein. Zum Saisonende hin stabilisierten sie sich wieder und landeten schliesslich auf PLatz 3 der Liga. Die Grizzly Adams aus Wolfsburg waren eigentlich während der ganzen Saison ein Maß an Beständigkeit und errangen Platz 6. Dies könnte eine Serie werden, die 7 Spiele brauchen könnte. Umso wichtiger gleich zu Beginn ein Zeichen zu setzen und einen Sieg einzufahren.

Die Hausherren sahen sich von Anfang an druckvoll spielenden Gästen gegenüber. So mussten sie ein Hauptaugenmerk auf die Verteidigung legen. Doch das ging nicht lange gut. In der 9. Min. hatten die Gäste ein Powerplay und S. Furchner netzte ein. In der 10. Min. legte C. Bassen für die Gäste nach. Die Hausherren fanden keine richtigen Antworten. So endete dieses Drittel mit 0:2.

Im 2. Drittel kamen die Nürnberger etwas besser in die Partie, jedoch nicht wirklich zwingend. Die Gäste machten dies besser. In der 28. Min. schoss dann N. Milley das 0:3. Sie waren bis hierher einfach das bessere Team und spielten klug ihr System. Die Hausherren versuchten viel, kamen jedoch immer einen Schritt zu spät. Sie mussten sich etwas einfallen lassen, wollten sie das Spiel noch drehen. Eine eindeutige Führung für die Gäste, die sicherlich verdient ist.

Im Schlussabschnitt spielten die Hausherren gut nach vorn und wollten noch etwas am Ergebnis ändern. Doch die Gäste verteidigten es gut und liessen nicht viel zu. In der 58. Min. schossen dann die Hausherren das lang ersehnte Tor. F. Eriksson war der Torschütze. Nun nahmen die Hausherren ihren Goalie vom Eis um nachzulegen, doch dies führte dazu das S. Furchner das leere Tor traf. So gewannen die Gäste das erste Spiel verdient.

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     Ergebnis : 0 : 1 (0:0,0:1,0:0)

   Zuschauer : 12934

Playoffstand : 0 : 1

Die Gäste aus Köln bezwingen Mannheim knapp

Eine Begegnung die Athmosphärisch kaum zu toppen sein wird. Zwei grosse Arenen und zwei Traditionsclubs. Das Salz in der Suppe eines jeden Fans. Die Mannheimer hatten eine durchwachsene Saison. Man kam schwer in Siegesserien, wechselte den Trainer. Danach wurde es besser, jedoch schienen sie immer besiegbar zu sein. Das wird auch die Hoffnung der Kölner sein. Die bestritten eine sehr gute Saison, zumindest die ersten 2/3 derselben waren gut. Danach brach man ein und verlor Spiel um Spiel. Man darf gespannt sein ob sie sich wieder fangen können. Dieses Viertelfinale ist wohl absolut auf Augenhöhe und es wird spannend werden.

Im ersten Abschnitt wurde klar was viele vermuteten, die Partie war recht ausgeglichen. Den besseren Start hatten die Gäste aus Köln. Nach dem Powerbreak fanden die Hausherren besser in das Spiel und hatten auch ihre Möglichkeiten. Tore allerdings waren Fehlanzeige. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Im 2. Abschnitt ging es ähnlich weiter, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. In der 28. Min. dann das erste Tor des Nachmittags. Ein Fehler in der Abwehr der Mannheimer nutzte dann P. Gogulla eiskalt aus und brachte die Gäste in Führung. Die Hausherren versuchten noch einmal alles, doch ein Tor sollte ihnen nicht gelingen. So ging es mit einer knappen Gästeführung in die 2. Drittelpause.

Im Schlussabschnitt war das Spiel Taktikgeprägt. Die Kölner verteidigten und spielten auf Konter. Die Hausherren machten noch eimal viel Druck konnten sich aber nicht belohnen. So gewannen die Gäste äusserst knapp und gehen in der Serie mit 0:1 in Führung.

Der Tag danach

Nach einer Nacht drüber schlafen sind wir immer noch enttäuscht über dieses frühe Saisonaus. Aber anders herum musste man nach dieser Saison natürlich damit rechnen. Und wenn man ganz ehrlich ist, haben es die acht Mannschaften, die das Viertelfinale erreicht haben, in dieser Saison auch einfach mehr verdient als unsere Jungs. Das muss man neidlos anerkennen. Wir wünschen den Mannschaften auch alles Gute in den Play-Offs, drücken aber von ganzem Herzen den Krefeld Pinguinen die Daumen in den Play-Offs. Hoffentlich holen sich die Seidenstädter am Ende den DEL-Pott. Verdient hätten sie es sich allemal.

Für unsere Jungs ist nun Sommerpause. Auch bei uns im Blog und auf Facebook werden die Berichte über unsere Eisbären Berlin nun weniger. Ich werde in den nächsten Tagen noch einmal ein Saisonfazit zur abgelaufenen Saison schreiben. Danach werden wir, wann immer irgendetwas bei den Eisbären geschieht, Euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten. ‪‎Orti‬ wird Euch weiterhin mit seinen Play-Off-Kompakt-Berichten auf dem Laufenden halten.

Uns bleibt aber jetzt nur eins. Wir wünschen allen Eisbären-Fans eine schöne Sommerpause. Wir wollen uns gleichzeitig bei Euch für Eure Treue und Unterstützung während dieser sicherlich nicht einfachen Saison bedanken. Ich denke, in dieser Saison hat man gesehen, wer in guten und in schlechten Zeiten hinter der Mannschaft steht. Man hat aber auch die Fans gesehen, die nur hingehen, wenn es etwas zu feiern gibt. Solche Fans braucht unser Verein nicht. Man feiert zusammen Meisterschaften und man muss nun eben auch einmal durch solch schwere Zeiten gehen. Wobei wir uns darüber natürlich nicht beschweren. Die Mannschaft hat uns in den letzten neun Jahren sieben Meisterschaften, einen Pokalsieg und einen European-Trophy-Sieg geschenkt. Wir hatten viele Jahre, in denen wir mit den Jungs feiern konnten. Nun gibt es in diesem Jahr eben einmal nichts zu feiern. Na und, davon geht die Welt auch nicht unter. Die Mannschaft wird aus ihren Fehlern lernen und stärker als je zuvor zurückkehren aus der Sommerpause.

Wir hoffen, Euch auch in der nächsten Saison auf Facebook und auch auf unserem Fan-Blog als treue Leser begrüßen zu dürfen. Kommt gut über die Sommerpause und lasst es Euch gut gehen. Wir sehen/lesen/hören uns in der neuen DEL-Saison 2014/2015 wieder.

In diesem Sinne:

Wir sind Eisbär’n aus dem Osten
Keiner mag uns – scheißegal
Wir sind Eisbär’n aus dem Osten
Keiner mag uns – scheißegal

Und so fahr’n wir mit der Mannschaft
In die halbe Welt hinaus
Nicht ganz nüchtern aber standhaft
Sind wir auswärts wie zu Haus

Tausend Trainer schon zerschlissen
Spieler kommen Spieler geh’n
Doch was steh’n bleibt sind die Eisbär’n
Den‘ wir treu zur Seite steh’n

Jeff Tomlinson: „Am Ende war Ingolstadt einfach besser als wir“

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg3. Pre-Play-Off-Spiel:

Eisbären Berlin vs. ERC Ingolstadt 2:3 n.V. (2:1, 0:0, 0:1/ 0:1)

Stimmen zum Spiel:

 

André Rankel (Kapitän Eisbären Berlin):

Natürlich sind wir unglaublich enttäuscht. Es ist schwer, gerade wenn man nach Verlängerung ausscheidet in so einem Spiel. Es hätte genauso auch anders herum ausgehen können. Alles in Allem Glückwunsch an Ingolstadt. Sie sind glaube ich im Endeffekt verdient weiter gekommen. Aber es ist enttäuschend, weil wir unsere Leistung nicht abrufen konnten, wie wir wollten. Wir waren zu passiv über weite Strecken des Spiels. Konnten einfach nicht das machen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen.
Was ich noch sagen möchte: Vielen Dank an die Fans. Das war unglaublich jetzt gerade, das werde ich nie vergessen, wie die uns gerade noch einmal empfangen und uns unterstützt haben.

Jeff Tomlinson (Trainer Eisbären Berlin):

Eine sehr bittere Zeit und sehr bittere Stunden für die Eisbären-Familie. Und für mich persönlich ist es das bitterste und enttäuschende Gefühl, was ich bisher hatte im Sport. Die Serie war sehr eng und sehr hart umkämpft. Aber am Ende war Ingolstadt einfach besser als wir. Dass mus man sagen.

Niklas Sundblad (Trainer ERC Ingolstadt):

Es waren drei sehr, sehr gute Play-Off-Spiele. Es war sehr hart, sehr intensiv und sehr eng. Gutes Eishockey, gute Werbung für unsere Eishockey-Liga. Wir hatten einen Gameplan gehabt. Schon beim letzten Hauptrundenspiel gegen Berlin. Aber wir haben dieses und das erste Pre-Play-Off-Spiel verloren. Aber wir haben unseren Gameplan beibehalten. Wir hatten am Mittwoch zu Hause und heute viel Kraft gehabt und auch Scheibenglück. Die Mannschaft hat sehr, sehr stark gespielt in den letzten Spielen. Eine sehr gute Mannschaftsleistung. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.

2:3 n.V.: Eisbären verlieren entscheidendes Spiel gegen Ingolstadt – Saisonende für die Berliner

logo_WBN_1314Ausgabe #34:

1435_DEL_Kombilogo_Playoffs2014125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg67:16 Minuten waren gespielt, als die O2 World verstummte. Man hörte nur noch vereinzelte Jubelschreie der wenigen Ingolstädter Fans. Auf dem Eis lagen sich die Spieler der Panther freudetrunken in den Armen, während die Eisbären-Spieler ernüchtert zu Boden sanken. Auf den Rängen herrschte ebenfalls pure Ernüchterung. Die Eisbären Berlin hatten soeben das alles entscheidende dritte Pre-Play-Off-Spiel gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 n.V. (2:1, 0:0, 0:1/ 0:1) verloren und sind somit aus den Play-Offs ausgeschieden. Die DEL-Saison 2013/2014 ist damit für die Hauptstädter beendet. Damit musste man nach dieser Saison allerdings auch rechnen. Diese Saison hatte viele Tiefen, aber auch einige Höhen. Am Ende hatte man es eben nicht verdient, das Play-Off-Viertelfinale zu erreichen. Die anderen acht Mannschaften waren in dieser Saison einfach besser.

Die Mannschaft wurde nach Spielende noch einmal von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Mannschaft wurde nach Spielende noch einmal von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Dennoch wurde die Mannschaft von den noch anwesenden Fans in der Arena am Ostbahnhof gefeiert. Das gibt es auch nicht überall. Die Mannschaft ist gerade aus den Play-Offs ausgeschieden und trotzdem wird sie von den eigenen Fans gefeiert. „Ohne Eisbären, gehen wir nicht nach Haus“ und „Wir wollen den Trainer sehen“ schallte es durch die o2 World. Großes Lob an die Fans, die auch nach dem bitterem Saisonende noch da geblieben sind. Die Mannschaft hat am Ende alles versucht, doch zum Happy End hat es eben nicht gereicht. Dennoch haben die Fans, die noch da waren, der Mannschaft gezeigt, dass sie hinter ihr stehen. In guten wie in schlechten Zeiten. In der Vergangenheit haben wir viele Meisterschaften zusammem mit den Jungs gefeiert, nun müssen wir eben auch einmal zusammen durch diese schwere Zeit gehen. Die Mannschaft folgte dem Ruf der Fans und kam tatsächlich noch einmal auf das Eis. Die Mannschaft war sichtlich niedergeschlagen, dennoch blieben sie in Höhe der Mittellinie stehen und genossen den Applaus der Fans. Trainer Jeff Tomlinson und Rob Zepp wurden von den Fans noch einmal einzeln gefeiert. Mannschaft und Fans halten eben geschlossen zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten. Das hat sich heute wieder einmal gezeigt. Die Fans, die direkt nach dem Treffer zum 2:3 die Arena verlassen haben, brauchen von mir aus nicht wiederkommen. Gerade in dieser Zeit zeigt sich, wer Fan ist und wer nur ein „Eventie“ ist.

Das Spiel bot auch heute nicht wirklich „Play-Off-Hockey“. Man merkte beiden Mannschaften die Nervosität an. Beiden war auch anzumerken, dass es hier um sehr viel ging. Beide Mannschaften mit vielen Fehlpässen und Stockfehlern. Die Partie war zudem sehr ruppig, immer wieder gab es kleine Nickligkeiten zwischen beiden Mannschaften.
Im ersten Drittel ging es rauf und runter, beide Mannschaften kamen immer wieder zum Torabschluss. Doch in den ersten zehn Minuten sollte keiner zum Erfolg führen. Erst in der elften Minute gelang den Hausherren der viel umjubelte Führungstreffer. Florian Busch hatte abgezogen, ERCI-Goalie Timo Pielmeier ließ nur prallen und Buschi verwandelte den Abstauber aus spitzem Winkel selbst – 1:0.
Ingolstadt wirkte allerdings nicht geschockt und konnte gut vier Minuten später zurückschlagen. Christoph Gawlik schloss einen Alleingang perfekt ab – 1:1 (15.).
Zwei Minuten später lagen die Gäste aus der Audistadt aber schon wieder hinten. Schuld am erneuten Rückstand der Panther war deren Goalie Timo Pielmeier. Der wollte einen Angriff seiner Mannschaft ganz schnell einleiten, hatte dabei aber Henry Haase übersehen. Der Eisbären-Youngster bekam die Scheibe von Pielmeier direkt auf die Kelle gespielt und Haase hatte keine Mühe, dieses „Geschenk“ dankend anzunehmen – 2:1 (17.).
Bei diesem Spielstand blieb es und somit gingen die Berliner mit einer knappen Führung in die Kabine.

Im Mitteldrittel war es dann ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings bot das zweite Drittel nicht viele Höhepunkte. Beide Teams waren nach wie vor sehr nervös, leisteten sich weiterhin zu viele Fehler. Beide Mannschaften erspielten sich zwar Torchancen, aber so wirklich zwingend waren diese nicht. Und wenn doch, standen da ja noch die beiden Torhüter – Rob Zepp (Berlin) und Timo Pielmeier (Ingolstadt) – im Weg. Beide Mannschaften hatten zudem noch die Gelegenheit, sich in Überzahl zu beweisen, aber auch da stellten sich die Mannschaften teilweise zu kompliziert an. Somit blieb das zweite Drittel torlos und die Eisbären hielten weiterhin die knappe 2:1-Führung.

Im Schlussdrittel weiter das selbe Bild. Beide Mannschaften immer noch nervös, beide machten weiterhin Fehler, was dem Gegner die Möglichkeit zu Torchancen gab. Je mehr die Zeit runter lief desto stärker wurden dann die Gäste aus Ingolstadt noch einmal. Die Schanzer machten nun hinten auf, was den Eisbären jedoch Platz zu Kontern gab. Nutzen konnten die Eisbären diese jedoch nicht. Und so kam dann das, was zu erwarten war. Ingolstadt gelang der 2:2-Ausgleich (55.). Tim Hambly hatte von der blauen Linie abgezogen, der Puck fand den Weg ins Tor. Rob Zepp wurde dabei von einem Ingolstädter Spieler behindert, hatte so also kaum die Chance, einzugreifen. Zudem sah es nach Torraumabseits aus. Also eigentlich ein irreguläres Tor der Schanzer. Die beiden Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Lars Brüggemann fuhren zum Videobeweis und gaben nach Ansicht dessen den Treffer. Sehr zum Entsetzen der Eisbären-Fans, die den Treffer danach noch einmal auf dem Videowürfel sahen und da war eindeutig die Torhüterbehinderung zu sehen.
Beide Mannschaften wollten anschließend jeden spielentscheidenden Fehler vermeiden, das merkte man beiden Mannschaften an. Somit blieb es bis zur Schlusssirene beim 2:2-Unentschieden. Die Verlängerung musste also die Entscheidung bringen. Und in den Play-Offs werden die Spiele so lange verlängert, bis ein Tor fällt. Es hätte also ein langer Abend für uns alle werden können.

In der Verlängerung ging es dann auf und ab. Beide Mannschaften suchten nun immer wieder den Weg zum Tor. Aber trotzdem waren beide Mannschaften auch darauf bedacht, keinen entscheidenden Fehler zu machen. Dann kam die 68. Spielminute. Ingolstadt brachte den Puck ins Berliner Drittel, Ziga Jeglic legte den Puck rüber zu Benedikt Schopper und der ERCI-Verteidiger zog von der blauen Linie einfach mal ab. Mit Erfolg, sein Schlagschuss fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Berliner Tor – 2:3. Die Eisbären-Spieler sanken zu Boden, die Ingolstädter Spieler lagen sich jubelnd in den Armen, während in der Fankurve Gegenstände aus Frust durch die Gegend flogen. Jeder war nach dem Gegentor geschockt und ernüchtert. Diesen Schock musste man erst einmal verdauen, wenn gleich er sich natürlich über die Saison angedeutet hatte. Dennoch war die Hoffnung ja da gewesen.

Somit endet eine Saison, in der es wohl keine anderes Ende hätte geben können. Das Viertelfinale oder vielleicht am Ende sogar der achte Titel wären einfach nicht verdient gewesen. Wie bereits oben erwähnt war die Konkurrenz in diesem Jahr einfach stärker als unsere Eisbären und so verdient es nun eines der acht Teams, den DEL-Pott am Ende der Saison in die Höhe zu stemmen. Man muss diese Saison einfach neidlos anerkennen, dass die anderen Mannschaften besser waren als unsere Jungs und es einfach mehr verdienen. Unsere Jungs haben einfach zu viel falsch gemacht in dieser Saison, sind erst zu spät aufgewacht. Durch einen starken Schlussspurt hat man sich noch die Pre-Play-Offs und dort das Heimrecht gesichert, doch letztlich konnte diese stärkste Saisonphase nicht über die Schwächen hinweg täuschen. Diese Saison lief einfach zu viel schief und am Ende ist dieses frühe Saison-Aus die logische Folge.

DIE PRE-PLAYOFFS : 3. Spieltag : Orti,s’ KOMPAKT

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Der 3. Spieltag der Pre-Playoffs.

 

Das Motto heute : Siegen oder Urlaub.

 

Die Begegnungen :

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  Ergebnis : 1 : 4 (1:0,0:1,0:3)

Zuschauer : 5133

Spielstand : 1 : 2

Iserlohn belohnt sich für einen großen Kampf und zieht ins Viertelfinale ein

Beide Teams haben es heute Abend auf dem Schläger “ Do or Die“ heisst das Motto. Die ersten beiden Partien waren auf einem kämpferischen Niveau geführt worden. Für die Fans des Eishockeys absolut sehenswert. Spannend bis zum Schluss und qualtativ auf einem hohen Level. Man durfte gespannt sein wer sich nun durchsetzen würde. Die Hausherren haben den Vorteil das sie es auf eigenem Eis klar machen können. Doch die Gäste werden auch alles geben um das Viertelfinale zu erreichen.

Die Hausherren begannen stark und setzten die Gäste sofort unter Druck. So gelang ihnen auch ein recht schnelles Tor. In der 2. Min. konnte N. Palmieri die Münchener in Führung bringen. Dies schien der Weckruf für die Gäste zu sein. Sie kamen besser in das Spiel, hatten auch ihre Möglichkeiten. Jedoch sollte der Puck nicht im Tor der Hausherren landen.

Im Mittelabschnitt war es wieder eine rasante Partie. Es wurde hart um jeden Puck gekämpft. Pures Playoffeishockey. Die Gäste hatten etwas mehr vom Spiel. In der 32. Min. fiel dann der Ausgleich. B. Macek konnte den Goalie der Hausherren überwinden. Die Bayern versuchten auch nochmal alles, trafen das Tor jedoch nicht. So ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.

Der Schlussabschnitt sollte dann die Entscheidung bringen. Man hatte den Eindruck als hätte der Trainer der Gäste die richtigen Worte an seine Männer gefunden. Denn die drehten nun richtig auf. In der 43. Min. konnte J. Giuliano den Führungstreffer erzielen und sie machten weiter Druck. In der 47. Min. der nächste Treffer der Gäste. B. Dupont konnte dieses Tor schiessen. München war nun etwas von der Rolle. Sie liefen zwar wütende Angriffe, jedoch etwas ungestüm, so daß kein Tor dabei fallen sollte. In der 56. Min. machten die Gäste den Sack zu und B. Macek schoss seinen 2. Treffer des Abends. So gewannen die Gäste dieses 3. Spiel und treffen nun im Viertelfinale auf die Hamburg Freezers.

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   Ergebnis : 2 : 3 n.V.  (2:1,0:0,0:1,0:1)

Zuschauer : 11700

Spielstand : 1 : 2

Die Eisbären verlieren das Spiel in der Overtime und fahren in den Urlaub, Ingolstadt steht im Viertelfinale

Heute Abend geht es um alles, die Eisbären haben den Vorteil des Heimspieles und werden wohl von ihren Fans nach vorne gepeitscht werden. Doch eines scheint klar, es muss eine Leistungssteigerung her. Gerade im Powerplay offenbarten sich einige Schwächen. Doch man weiss auch das die Hausherren immer ein Steigerungspotential haben und heute muß es abgerufen werden. Die Gäste werden ihnen es nicht leicht machen. Auch sie möchten in das Viertelfinale und werden auch alles daran setzen dieses zu erreichen. Für mehr Spannung kann man nicht sorgen.

Das war es für die Berliner, sie begannen gut und konnten das erste Drittel für sich entscheiden. Doch dann passierte das, was sich schon während der ganzen Saison wiederspiegelte. Man schafft es nicht den Sack zu schliessen. So scheiden sie aus den Playoffs. Eigentlich ist es ein Saisonabschluss der zu dieser Saison passt. Nun heisst es für die Berliner nach vorne schauen, aus den Fehlern lernen und nächste Saison umso stärker zurückkehren. Die Ingolstädter treffen nun im Viertelfinale auf die Krefelder Pinguine. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem BLOG.

 

 

Viertelfinale oder Sommerurlaub: Eisbären mit „Endspiel“ gegen Ingolstadt

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgFür die Eisbären Berlin steht morgen Abend das dritte und alles entscheidende Pre-Play-Off-Spiel gegen den ERC Ingolstadt an. Gewinnen unsere Jungs, stehen sie im Viertelfinale gegen Hamburg oder Krefeld. Verlieren unsere Jungs, wäre die Saison bereits morgen Abend beendet. Doch das wollen wir alle nicht hoffen. Denn die Play-Offs sind nun einmal das Schönste an einer Eishockey-Saison. Da will man nicht vor dem Fernseher zuschauen, da will man im Stadion live dabei sein.

Doch die Berliner erwartet eine enorm schwere Aufgabe. Denn nicht nur die Eisbären wollen das vorzeitige Saisonende vermeiden, auch der ERC Ingolstadt kämpft gegen das frühe Saisonende. Beide Spiele waren hart umkämpft, am Montag hatten sich die Eisbären knapp mit 1:0 durch gesetzt, am Mittwoch glich der ERCI durch ein souveränes 4:1 die Serie aus. Daher kommt es nun morgen Abend zum „Endspiel“ zwischen diesen beiden Mannschaften.

Was müssen unsere Jungs tun, um das Viertelfinale zu erreichen? Sie müssen zunächst einmal über mindestens 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke gehen. Denn was passiert, wenn man nur über 18 Minuten konzentriert Eishockey spielt, haben wir am Mittwoch gesehen. Dann muss die Mannschaft geschlossen auftreten, muss um jeden Zentimeter Eis kämpfen, darf keinen Puck verloren geben, muss jeden Check zu Ende fahren. Man muss am Besten so spielen, wie die ersten 18 Minuten in Ingolstadt. Als man mit der defensiven Taktik die Schanzer kaum zum Zug kommen ließ. Mit der defensiven Spielweise der Eisbären hatten die Mannen von Coach Niklas Sundblad arge Probleme, fanden überhaupt kein Mittel dagegen. Wenn man diese defensive Taktik wieder anwendet und diesmal auch noch mehr in der Offensive agiert, kann man die Schanzer besiegen und sie in den Sommerurlaub schicken.

Unterschätzen darf man die Ingolstädter aber keinesfalls. Die Panther haben nach dem 1:1 am Mittwoch das Spiel dominiert und die Eisbären vor allem mit langen Pässen vor große Probleme gestellt. Der Sieg der Schanzer in Spiel Zwei war absolut verdient, weil man die Hauptstädter nach dem 1:1 eben überhaupt nicht mehr zurücks ins Spiel kommen lassen hat. Auch am Montag hatten die Schanzer eine gute Partie abgeliefert und vor allem im Mitteldrittel große Torchancen gehabt. Doch da vergaben die Schanzer zu viele Chancen bzw. Rob Zepp im Eisbären-Tag hatte einen absoluten Sahne-Tag erwischt.

Den hatte ERCI-Goalie Timo Pielmeier am Mittwoch. Während die Ingolstädter Spieler am Montag an Rob Zepp verzweifelten, verzweifelten die Berliner Spieler vor zwei Tagen an Timo Pielmeier. Auch morgen Abend werden die beiden Goalies wieder im Mittelpunkt stehen. Am Ende könnten durchaus die beiden Goalies den Unterschied aus machen.

Aber auch die Special Teams können entscheidend sein. Bisher hat bei beiden Mannschaften das Powerplay noch nicht so wirklich funktioniert. Lediglich ein Powerplaytreffer gelang bisher in den zwei Spielen. Aber dieser war am Ende entscheidend, denn André Rankel erzielte diesen am Montag beim 1:0-Sieg der Eisbären. Es zeigt aber auch, dass bei beiden Mannschaften das Penaltykilling bisher zu überzeugen weiß.

Beide Mannschaften verfügen über eine gute Mannschaft, beide können sehr gut Eishockey spielen. Am Ende werden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Hoffen wir mal, dass unsere Jungs das bessere Ende auf ihrer Seite haben werden.

Die Mannschaft weiß, was sie am Mittwoch in Ingolstadt falsch gemacht hat. Coach Jeff Tomlinson:

Wir waren uns zu sicher. Nachdem wir in Ingolstadt 1:0 in Führung gegangen sind, fehlte plötzlich die Körperspannung. Ich bin mir sicher, dass wir nicht zwei Mal in Folge so ein schlechtes Spiel abliefern. Die Jungs sind sauer.

Jeff Tomlinson gibt sich vor dem alles entscheidenden Spiel kämpferisch:

Do-or-die-Spiel nennt man das in Nordamerika. Beide Teams werden kämpfen, als wenn es keinen Morgen gibt. Wir verschwenden keinen Gedanken ans Ausscheiden. Die Jungs sind es in dieser Saison gewohnt, mit Druck umzugehen. Das ist nicht neu für uns.

Die Mannschaft muss morgen Abend auf dem Eis mehr als 100 Prozent geben, um den Viertelfinaleinzug perfekt zu machen. Gleiches gilt aber auch für uns Fans auf den Rängen. Wir müssen der Mannschaft zeigen, dass wir geschlossen hinter ihr stehen. Die Arena am Ostbahnhof muss brodeln, den ERC Ingolstadt muss ein Hexenkessel erwarten. Auch die Sitzplätze müssen morgen mitmachen, sollten alles für die Eisbären geben und die Mannschaft von der ersten Sekunde an bedingungslos anfeuern. ALLE Fans sollten die Mannschaft morgen nach allen Kräften unterstützen. Gemeinsam können wir es schaffen.

NUR DEREHC!!!