3:2 n.P.: Nick Petersen rettet den Eisbären zwei Punkte gegen Nürnberg

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgNein, einen Eishockey-Leckerbissen sahen die 11.023 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena am Freitagabend nicht. Die Partie der Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice Tigers hatte ein eher durchwachsenes Niveau. Am Ende siegten die Berliner knapp mit 3:2 n.P. (2:1,0:1,0:0/0:0) gegen die Franken, konnten dabei aber nicht wirklich überzeugen. Wie so oft bisher in dieser noch jungen DEL-Saison schaffen es die Eisbären einfach nicht über die gesamte Spieldauer konzentriert zu Werke zu gehen.

Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp konnte auf Jens Baxmann zurück greifen. Im Tor stand erneut Petri Vehanen.

Viele Zweikämpfe waren in der Partie Berlin vs. Nürnberg zu sehen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Viele Zweikämpfe waren in der Partie Berlin vs. Nürnberg zu sehen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Im ersten Drittel ging es zunächst ausgeglichen zur Sache. Beide Mannschaften versuchten sich erst einmal ins Spiel hinein zu finden. Die Eisbären schafften das besser und als sie in doppelter Überzahl waren, schlugen sie sehenswert zu. Nick Petersen bekam die Scheibe vor das Tor gespielt, ließ Nürnbergs Goalie Andreas Jenike klasse aussteigen und netzte zum 1:0 ein (8.).
Das Tor sorgte aber nicht wirklich für Ruhe im Eisbären-Spiel. Den Berlinern unterliefen im Spielaufbau zu viele Fehlpässe, was es Nürnberg ermöglichte, zu Chancen zu kommen. Von Nürnberg wäre ansonsten wohl kaum etwas zu sehen gewesen. Und die Berliner selbst betrieben jetzt auch nicht den größten Aufwand, konnten aber vier Minuten vor der ersten Drittelpause nachlegen. André Rankel zog im Bullykreis stehend einfach mal ab und sein Schuss ging überraschend für alle Beteiligten auf dem Eis ins Tor – 2:0 (16.).
Exakt drei Minuten vor der Pausensirene brachte ein Fehler der Eisbären Nürnberg zurück ins Spiel. Oliver Mebus fing einen Aufbaupass ab, über Philippe Dupuis kam die Scheibe zu Andrew Kozek, welcher relativ freie Schussbahn hatte und auch nicht angegriffen wurde. Er zog ab und ließ Petri Vehanen keine Chance – 2:1 (17.).
Dabei sollte es bis zur ersten Drittelpause bleiben. Eine sicherlich verdiente Berliner Führung, wenn gleich von Nürnberg aber auch nicht wirklich viel Gefahr aus ging und man die Franken praktisch selbst zurück in ein Spiel brachte, in dem man nicht viel Aufwand betreiben musste, um zu führen. Continue reading

5. Spieltag: Mit Jens Baxmann gegen Nürnberg

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgAm Freitagabend beginnt für die Eisbären Berlin eine Eishockey-Marathon-Woche. Bis zum 09.10.2016 absolvieren die Berliner in zehn Tagen fünf Spiele. Vier davon in der heimischen Mercedes-Benz-Arena. Nimmt man das einzige Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Wolfsburg dazu, wo generell immer Heimspiel-Atmosphäre für die Berliner herrscht, sind sogar alle fünf Partien Heimspiele. Den Auftakt gibt es morgen Abend in der Arena am Ostbahnhof, wenn die Thomas Sabo Ice Tigers zu Gast sind. Der aktuell Tabellendritte empfängt den Tabellenneunten am 5. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Nach einem Sechs-Punkte-Wochenende zu Saisonbeginn mussten sich die Berliner vergangenes Wochenende mit drei Punkten zufrieden geben. Gegen München verlor man auf eigenem Eis 2:4, in Schwenningen gewannen die Eisbären dann jedoch mit 5:3. Gegen München sah das spielerisch schon sehr ansprechend aus und man führte ja auch bereits mit 2:0, doch als die Gäste aggressives Forechecking spielten, stellte das die Eisbären vor große Probleme.

Gegen Schwenningen hatte man Glück, dass man nach 20 Minuten mit 1:0 vorne lag, denn die Wild Wings waren die Mannschaft im Auftaktdrittel, welche die klar besseren Chancen hatte. Aber dank einer Leistungssteigerung im zweiten Drittel und einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung holte man sich dann doch verdient die drei Punkte in der Helios-Arena.

Dennoch bleibt weiterhin viel Luft nach oben, auf die Verantwortlichen um Trainer Uwe Krupp kommt im Training also viel Arbeit zu. Nur viel trainieren wird in den nächsten Wochen kaum möglich sein, denn in den nächsten 31 Tagen stehen 14 Spiele für die Eisbären auf dem Programm. Ein Mammut-Programm, was nicht viel Zeit zum trainieren lässt, da die kurze Zeit zwischen den Spielen zum regenerieren genutzt werden muss.

Gegner Nürnberg ist mit zwei Siegen aus vier Spielen in die neue DEL-Saison gestartet. Die beiden Siege gelangen den Franken allerdings auf fremden Eis. In Iserlohn gewann man mit 4:3 n.P. und in Krefeld setzte man sich mit 5:3 durch. Zu Hause setzte es Niederlagen gegen Augsburg (1:2) und Straubing (3:4).

Gegen Nürnberg trifft man auch zwei alte Bekannte wieder, die erst vor der Saison bzw. während der Saison ins Frankenland gewechselt sind. Stürmer Vladislav Filin sah in Nürnberg die bessere Perspektive und ging daher nach Nürnberg. Verteidiger Milan Jurcina schloss sich nach Saisonbeginn den Ice Tigers an. Zum Saisonende der letzten Saison war Jurcina noch für ein paar Spiele bei den Eisbären im Einsatz.

Auswärtsreisen in die Hauptstadt konnte sich Nürnberg in den letzten Jahren eigentlich sparen. Seit 2008 gewann Nürnberg nämlich nur ganze drei (!) Spiele in Berlin. Einen dieser drei Siege feierten die Ice Tigers aber im letzten Duell in der Mercedes-Benz Arena, als Nürnberg mit 6:2 gewann. Die Bilanz der letzten Saison war ausgeglichen. Beide Mannschaften gewannen und verloren je einmal zu Hause. Berlin gewann auf eigenem Eis mit 5:2 und verlor das zweite Spiel wie bereits erwähnt mit 2:6. Nürnberg gewann Spiel Eins zu Hause mit 3:2 n.P., verlor dann aber Spiel Zwei mit 1:2.

Bei den Eisbären kehrt Verteidiger Jens Baxmann nach überstandenem Magen-Darm-Infekt zurück in den Kader. Maximilian Franzreb nimmt die Back-up-Position auf der Bank ein. Stürmer Marcel Noebels fehlt weiterhin auf unbestimmte Zeit. Trainer Uwe Krupp im Vorfeld der Partie gegen Nürnberg (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 29.09.2016):

Nürnberg hat eine talentierte Mannschaft, die in den letzten Jahren besonders in der Offensive sehr stark war. Aufgrund dessen, was wir bisher von Nürnberg gesehen haben, wissen wir, dass sie ein paar Sachen umgestellt haben und wir müssen auf diese Änderungen vorbereitet sein.

t_eishockey_bg_3cLos geht die Partie morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Aumüller und Haupt. Telekom Eishockey überträgt die Partie auf Kanal 3 live ab 19:15 Uhr.

 

Der Eisbären-Kader für das Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am 29.09.2016:

Tor:

Petri Vehanen, Maximilian Franzreb

Abwehr:

Bruno Gervais, Kai Wissmann, Frank Hördler, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Constantin Braun

Angriff:

Nick Petersen, Spencer Machacek, Laurin Braun, Jamie MacQueen, Kyle Wilson, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler, Daniel Fischbuch

Verletzt:

Marcel Noebels (Knie)

FASS Berlin:

Vincent Hessler, Charlie Jahnke, Maximilian Adam

In Weißwasser:

Marvin Cüpper

5:3! Arbeitssieg im Schwarzwald

wild_wings_logo_4c_rgb125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Serie im Schwarzwald hält weiterhin. Die Eisbären Berlin haben nunmehr neun der letzten zehn Gastspiele in der Helios-Arena gewonnen. Am Sonntagnachmittag setzte sich der DEL-Rekordmeister vor 3.433 Zuschauern bei den Schwenninger Wild Wings mit 5:3 (1:0,3:1,1:2) durch und gab damit die richtige Antwort auf die 2:4-Heimniederlage vom Freitagabend gegen Meister Red Bull München.

Die Eisbären mussten wie am Freitag auf Marcel Noebels und Jens Baxmann verzichten. Für Baxmann rückte Youngster Maximilian Adam in den Kader. Darin Olver war hingegen doch dabei.

Die Eisbären starteten druckvoll in die Partie und hatten bereits nach 20 Sekunden die erste gute Chance durch Spencer Machacek, welcher sich gut durchtankte aber an Dustin Strahlmeier scheiterte. Die Eisbären fanden gut ins Spiel und hatten in den ersten zehn Minuten ein Chancenplus. Durch unnötige Scheibenverluste machte man Schwenningen aber stark und ließ sie so ins Spiel kommen.
In der neunten Spielminute die Hausherren mit einem 2-auf-1-Konter, Daniel Schmölz mit dem Abschluss, aber Petri Vehanen war zur Stelle. In der 12. Spielmiunte die Riesenchance für die Wild Wings zur Führung, Jake Hansen auf Will Acton, welcher jedoch am leeren Tor vorbei schoss.
Direkt im Gegenzug Nick Petersen auf Daniel Fischbuch, der lief über links ins Drittel und zog einfach mal ab – 1:0 (13.).
Die Führung gab den Eisbären aber nicht die nötige Sicherheit. Ganz im Gegenteil, Schwenningen wurde richtig stark und hatte jede Menge gute Torchancen, Sascha Goc (zweimal) Simon Gysbers und Jerome Samson scheiterten an Petri Vehanen und Will Acton schaffte es erneut nicht, den Puck im leeren Tor unterzubringen.
So war die 1:0-Führung der Berliner nach 20 Minuten äußerst schmeichelhaft. Continue reading

Vor dem 4. Spieltag: Finden die Eisbären in Schwenningen zurück in die Erfolgsspur?

wild_wings_logo_4c_rgb125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm 4. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sind die Eisbären Berlin bei den Schwenninger Wild Wings zu Gast. Es ist das Duell des Tabellenneunten gegen den Tabellendritten. Die Eisbären gehen als klarer Favorit in diese Partie, sollten die Hausherren jedoch nicht unterschätzen. Denn während die Berliner am Freitagabend zu Hause gegen München mit 2:4 verloren, setzten sich die Schwäne mit 4:3 n.P. in Augsburg durch. Damit fügten sie den Fuggerstädtern die erste Saisonniederlage zu und feierten zugleich den zweiten Saisonsieg in Folge.

Die Eisbären hätten auch als Sieger das Eis verlassen können. Mit 2:0 führte man sehr schnell nach Spielbeginn, doch im weiteren Spielverlauf machte man den Gegner durch eigene unnötige Fehler stark und musste am Ende eine durchaus verdiente Niederlage einstecken.

Die Berliner müssen beim Gastspiel im Schwarzwald weiterhin auf Verteidiger Jens Baxmann (grippaler Infekt) verzichten. Maximilian Adam wird ihn vertreten. Ob Stürmer Darin Olver mitspielt, ist noch fraglich. Er tritt die Reise nach Schwenningen zwar mit an, aber eine Entscheidung über seinen Einsatz fällt erst am Sonntag.

Im Schwarzwald fühlten sich die Eisbären zuletzt pudelwohl. Acht der letzten neun Gastspiele wurden gewonnen. Die letzte Partie endete 8:7 n.V. für die Berliner. In der letzten Saison gewannen die Eisbären drei der vier Aufeinandertreffen. In Schwenningen gewannen die Eisbären 3:2 und 8:7 n.V., in Berlin gewannen sie mit 6:2 und verloren mit 2:4.

Finden die Eisbären zurück zu ihrem Spiel, machen sie die Kleinigkeiten richtig, stehen defensiv sehr kompakt und treffen vorne effektiv, ist ein Sieg bei den Wild Wings möglich. Bei den vermeintlich kleinen Teams will kein Favorit Punkte lassen. Schwenningen hat nichts zu verlieren, sie können gegen den DEL-Rekordmeister nur gewinnen. Und genau so werden sie auch ins Spiel gehen. Die Eisbären werden auf eine top motivierte Mannschaft treffen, die zudem von ihren Fans unglaublich gepusht wird.

t_eishockey_bg_3cLos geht die Partie um 14:00 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Daniels und Köttstorfer. Telekom Eishockey überträgt diese Partie auf Kanal 1 ab 13:45 Uhr live.

 

Frank Hördler: „Wir haben mehr erwartet von uns“

Kyle Wilson (Stürmer Eisbären Berlin):

Es war ein ausgeglichenes Spiel. Man muss sagen, wir wussten wie gut sie sind. Wir haben in der ein oder anderen Phase vielleicht zu sehr gepusht und ihnen Räume gegeben. Dadurch sind sie zu Chancen gekommen. Das müssen wir besser machen. Das sind die Kleinigkeiten, an denen wir in den nächsten Spielen arbeiten müssen.

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin/Torschütze zum 1:0):

Wir haben mehr erwartet von uns. Das dritte Tor war leider sehr unglücklich, dass war ein bisschen chaotisch gewesen. Da haben wir vielleicht zu viel Druck ausgeübt. Über weite Strecken war es ein gutes Spiel. Wir haben gegen München ein gutes Spiel abgeliefert.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Es war ein besonderes Ereignis heute Abend mit der Verabschiedung von Hartmut Nickel und Bernd Karrenbauer. Ich habe mich gefreut, heute Abend dabei sein zu dürfen. Wir sind gut gestartet und gut aus der Kabine gekommen. Wir haben aus den Chancen, die wir hatten, auch Kapital schlagen können im ersten Drittel. Im zweiten Drittel ist München besser ins Spiel gekommen. Das Spiel wurde etwas offener. Wir haben ein paar Fehler gemacht. In der Zuordnung schon tief im gegnerischen Drittel haben wir zum Teil den ein oder anderen Fehler gemacht. Der Unterschied waren die Special Teams. Wir haben wieder zwei Unterzahltore abgegeben. Unser Unterzahlspiel war in der Champions Hockey League und der Vorbereitung unsere Parade-Disziplin. Seit dem die DEL-Saison losgegangen ist, rutschen so einige Scheiben in unser Tor. Da müssen wir besser werden, da müssen wir besser arbeiten. Dann können wir das nächste Mal ein besseres Spiel gegen München machen.

Don Jackson (Trainer EHC Red Bull München):

Es war ein sehr spezieller Abend. Ich bin froh gewesen, dass ich dabei sein durfte, als Hartmut Nickel und Bernd Karrenbauer in den Ruhestand verabschiedet wurden. Ich wünsche den Beiden alles Gute und vor allem Gesundheit. Das Powerplay war der Schlüssel zum Sieg.

2:4 nach 2:0 – München siegt dank cleverer und abgezockter Spielweise verdient in Berlin

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Und da ist es passiert: Am dritten Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verlieren die Eisbären Berlin ihr erstes Saisonspiel. Vor 11.307 Zuschauern verloren die Mannen von Coach Uwe Krupp gegen den amtierenden Meister Red Bull München mit 2:4 (2:1, 0:1, 0:2). Eine Niederlage, nach der es nach fünf Minuten nun mal überhaupt nicht aussah. Denn da führten die Hausherren dank einer sehr starken Anfangsphase bereits mit 2:0. Aber im weiteren Spielverlauf stellte sich München als der erwartet schwere Gegner heraus, welcher zudem noch sehr clever und abgezockt agierte und so die drei Punkte durchaus verdient aus der Hauptstadt entführte.

Die nächsten beiden Banner unter der Hallendecke der Arena am Ostbahnhof. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die nächsten beiden Banner unter der Hallendecke der Arena am Ostbahnhof. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Vor dem Spiel wurde es erst einmal feierlich. Denn da ehrten die Eisbären zwei Club-Legenden für ihre jahrelange Arbeit beim Verein. Hartmut Nickel und Bernd Karrenbauer wurden in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Eine Zeremonie, welche für viel Gänsehaut bei den Anwesenden sorgte. Das Motto, unter dem die Zeremonie stand – „Ehre, wem Ehre gebührt“ – war absolut angemessen und wer hätte so eine Zeremonie mit anschließender sensationeller Choreo der Fankurve verdient, wenn nicht „Papa Bär“ und „Karre“. Alles Gute von unserer Seite aus für Eure Zukunft und vielen Dank für all das, was Ihr für den Verein in Eurer langen Zeit getan habt!

Man hatte mit einer hart umkämpften Partie von der ersten Sekunde an gerechnet. Doch die Eisbären interessierte das nicht. Die legten erneut so los wie im ersten Heimspiel gegen Straubing und dieses Mal trafen sie auch gleich. Frank Hördler kommt mit der Scheibe auf der linken Seite ins Drittel, hätte mit Nick Petersen eine Anspielmöglichkeit vor dem Tor, doch der Verteidiger macht es selbst. Mit Erfolg, denn sein Schuss rutschte durch Aus den Birken’s Schoner hinein ins Tor – 1:0 (2.).
Und die Eisbären wollten gleich nachlegen. Was ihnen auch gelang. Nick Petersen narrte die komplette Münchner Defensive, passte die Scheibe vor das Tor, wo Darin Olver lauerte und plötzlich lag die Scheibe zum zweiten Mal an diesem Abend im Tor von Danny Aus den Birken. Erst beim Videobeweis war zu sehen, dass der Puck nicht durch Olver sondern Smaby’s Schlittschuh ins Tor bugsiert wurde. Egal, die Berliner führten nach fünf Minuten mit 2:0.
München kam erst so nach und nach besser ins Spiel, trafen da aber auf einer sehr gut organisierte Eisbären-Defensive. Aber dennoch fanden die Mannen von Coach Don Jackson einen Weg, um zum Torerfolg zu kommen. Es lief die 13. Spielminute, Kapitän André Rankel saß in der Kühlbox und Deron Quint mit dem Querpass auf Michael Wolf. Der zog direkt ab, Jonathan Matsumoto hielt die Kelle rein und schon stand es nur noch 2:1.
Bei diesem Spielstand sollte es bis zu ersten Drittelpause bleiben. Beide Mannschaften zwar noch einmal mit Akzenten nach vorne, aber ohne Glück im Abschluss. Continue reading

Telekom Eishockey | Teil 1 | unsere ersten Eindrücke

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Bildquelle: Deutsche Telekom AG (DTAG) – Verwendung mit freundlicher Genehmigung der DTAG

Die ersten beiden Spieltage der neuen Saison sind Geschichte und damit auch die ersten Live-Übertragungen aller Spiele über das neue Angebot TELEKOM EISHOCKEY. Heute gibt es nun unsere ersten Eindrücke zum neuen Angebot.

Zunächst ein kurzer Rückblick: Im Januar 2016 wurde bekannt, dass sich die Telekom die Medienrechte für die nächsten vier Spielzeiten gesichert hat. Zuvor wurden ausgewählte Spiele frei auf ServusTV und im Netz auf laola1.tv übertragen. Damals wurden mit hohem Aufwand und einigen Innovationen (wie die „Cable Guys“) sehr gute Live-Übertragungen produziert. Doch wie in einem ausführlichen quotenmeter.de-Artikel über die Servus Hockey Night zu lesen ist, wurden die selbst gesteckten Ziele nicht erreicht, sodass man für die neue Spielzeit nicht mehr mitbot. So kaufte am Ende die Deutsche Telekom AG die Medienrechte. Die DEL ist weiterhin im freiempfangbaren Fernsehen zu sehen und zwar ab dieser Saison auf Sport1, da Sport1 die entsprechenden Rechte bei der Telekom kaufte.

Was sind die Neuerungen durch TELEKOM EISHOCKEY?

Auf den Medienangeboten von TELEKOM EISHOCKEY (Telekom Entertain (TV), Apps, Webseite) werden alle DEL-Spiele live übertragen. Dies ist ein Novum, denn auch zu Pay-TV-Zeiten bei Sky wurden nicht alle DEL-Spiele live übertragen – siehe Artikel auf quotenmeter.de

Um das Angebot (u.a. Liveübertragungen und Komplettwiederholungen der Spiele) nutzen zu können, wird ein Abonnement benötigt, welches man über die TELEKOM EISHOCKEY Homepage buchen kann. Telekom-Kunden, welche bestimmte Tarife gebucht haben, können das Angebot zeitlich befristet oder auch zeitlich unbefristet kostenlos nutzen. Nähere Informationen hierzu finden sich ebenfalls auf der oben verlinkten Seite.

Alle Spiele werden auf den Telekom-Plattformen Entertain und EntertainTV in HD-Qualität übertragen. Als besonderes Feature gibt es hier, wie auch in der letzten Saison bei ServusTV, einen zweiten Tonkanal mit dem original Stadionton ohne Kommentar. Für die Eishockey-Übertragungen stehen drei Kanäle zur Verfügung. Über die eingebaute Mediathek können neben kompletten Spielwiederholungen auch Highlight-Videos und andere Eishockey-Clips angeschaut werden.

Auch in den Apps (iOS und Android) können alle Livespiele geschaut werden, sobald man sich mit seinem Abo-Konto angemeldet hat. In mehreren Tests funktionierte der Livestream unterwegs bei entsprechendem Netzempfang tadellos. Daneben gibt es auch hier die Möglichkeit die Spiele in Komplettwiederholungen anzuschauen. Und auch weitere Videos sind verfügbar. Neben den Bewegtbildern werden in der App News-Artikel der DEL, Informationen zu den Spielen und Teams, die Tabelle und Statistiken angeboten.

Die letzte Neuerung ist die neue DEL-Homepage: Wer seit kurzem auf die Domain DEL.org surft landet jetzt automatisch bei telekomeishockey.de Die Seite wurde technisch sehr modern designt und ist für alle Bildschirmauflösungen (Desktop und mobil) automatisch über das sogenannte Responsive-Webdesign optimiert. Alle Inhalte der Apps finden sich auch auf der Homepage. Wie auch bei den Apps muss man sich zuvor mit seinem Abo-Konto anmelden um bestimmte Funktionen der Webseite (Liveübertragungen etc.) nutzen zu können.

Was ist bei den ersten beiden Spieltagen aufgefallen?

Webseite

Die Webseite ist stark auf die Videos (z.B. (Live-)übertragungen, Zusammenfassungen) ausgerichtet.

Weitere regelmäßige Inhalte werden nach und nach auf der Seite freigeschaltet: z.B. Flashback (Video-Zusammenschnitt von interessanten Szenen/Interviews der letzten Spieltage) oder ein Podcast.

Eine Suchfunktion für Videos oder News gibt es aktuell nicht. Dies ist schade, denn so man muss sich durch viele Seiten bis zur gewünschten Information durchklicken.

Auch eine interessante Funktionalität der bisherigen Webseite die umfangreiche (Live-)Statistiken ist aktuell nicht vorhanden. Von der Telekom haben wir diese Woche die Information bekommen, dass die von der alten Webseite bekannten Statistiken sukzessive in die neue Webseite integriert werden.

Die Informationen über die DEL selbst, welche aktuell über den Fußbereich der Webseite über den Punkt „DEL-Intern“ erreicht werden können, sind aktuell kompakter als auf der alten Webseite dargestellt.

Einige Seiten der alten Webseite sind aktuell nicht mehr vorhanden, so zum Beispiel die Informationsseite zu den Ticketbestellungen (Bestelltelefonnummer, Homepage) für die Spiele der einzelnen Clubs. Klar, dass kann man auch alles mit der Suchmaschine seiner Wahl schnell herausfinden, aber der zentrale Service war schon schön.

Insgesamt hat die Webseite Potential und wir werden zu einem späteren Zeitpunkt schauen, wie sich die Webseite weiterentwickelt hat und hier berichten.

(Live-)Übertragungen

Am ersten Spieltag wurde im Netz von Problem mit dem Login berichtet. Die Telekom reagierte und schaltete später am ersten Spieltag die Streams für alle frei. (Quelle: break-away.de) In unseren Tests mit der iOS-App klappte der Login reibungslos. Wie oben beschrieben, war der mobile Empfang sehr gut.

Die Übertragung ist auf einem Fernsehgerät natürlich viel besser zu genießen und so schauten wir uns das erste Eisbären-Heimspiel am Freitag auf Entertain an. Die Bildqualität war sehr gut (HD). Der Ton auch. Besonders die optionale NurStadionTon-Option ist ein schönes Feature für die Eishockey-Fans, die ein Spiel ohne Kommentar dafür mit etwas mehr Stadionfeeling hören wollen. Diese Funktion gibt es aktuell exklusiv auf Entertain.

Das Spiel der Eisbären war nicht das Spiel welches auf Sport1 ausgestrahlt wurde und so gab es paar Änderungen. Der Vorbericht bestand aus vorproduzierten Interviews mit den beiden Trainer. Die Tonmischung der Interviews war so gewählt, dass man dachte, es wäre live, denn der aktuelle Stadionsound wurde etwas leiser unter die Interviews gelegt. Dann wurde bis auf das Videowürfel-Intro nahezu das komplette PreGame-Programm der Eisbären übertragen (Aufstellung der Gäste, Einlaufshow der Eisbären).

Bei der Einblendung der Mannschaftsaufstellung passierte ein Fehler. Was war passiert? Es wurde das Logo von Telekom Basketball eingeblendet und statt der Spieler der Eisbären wurden die Spieler der Augsburger Panther dargestellt. Der Trainername und der Mannschaftsname war korrekt. Der Kommentator nahm es mit Humor und nannte die korrekte Mannschaftsaufstellung. Es schien ein länger dauerndes Computerproblem zu sein, denn am Sonntag beim Spiel der Schwenninger Wild Wings wurde statt der Schwenniger Mannschaft die Spieler der Eisbären eingeblendet.

Der Kommentator des Spiels war Arne Malsch, der über das Spiel sehr gut berichtete. [Bei den Übertragungen die auch auf Sport1 übertragen werden, gibt es zwei Kommentatoren, von denen einer ein Fachexperte (z.B. Sven Felski) ist, die über das Spielgeschehen berichten.] In der Pause wurden einzelne Spieler interviewt, allerdings aus der Ferne. Dazu hatten die Interviewpartner Headsets auf. Der Interviewte stand in der Nähe der Bande und der Kommentator war auf seinem Kommentatorenplatz. Die Kamera war auf den Interviewten gerichtet. Wie das aussieht, kann man im ersten wöchentlichen TELEKOM EISHOCKEY Flashback im Video sehen.

Während der Drittelpausen wurden bis auf die Werbung für das Abschiedsspiel von Mirko Lüdemann keine weitere Werbung gezeigt, sondern Interviews und vorproduzierte Beiträge. Während der Sport1-Übertragungen gibt es wie in der letzten Saison einige Werbeeinblendungen in den Drittelpausen und in den PowerBreaks.

Subjekt gesehen, wurden in den auf ServusTV ausgestrahlten Partien mehr Kameras eingesetzt, als bei der Partie am Freitag. Man hatte aber nicht das Gefühl, dass man deshalb weniger vom Spielgeschehen mitbekommen würde.

Bei den Einblendung der Strafzeiten konnte man die verbleibende Unterzahl-Zeit am Freitag nicht so gut erkennen, denn es wurde nichtfette weiße Schrift auf einem magentafarbenen Hintergrund angezeigt. Am Sonntag war die Schrift der Restzeit dann fett und sowohl im TV als auch in der App konnte man die Zeiten gut erkennen.

Nicht nur hier (auch auf der Webseite und den Apps) konnte man beobachten, dass sich die Telekom bzw. deren Partner/Dienstleister schnell den auftretenden Problemen annehmen und die Probleme lösen (beispielsweise Bereitstellung neuer App-Versionen). Auch für Feedback der Nutzer ist die Telekom über verschiedene Kanäle (z.B. Twitter, E-Mail) erreichbar und versucht eine Lösung für die Probleme zu finden. Wenn Euch also etwas zum TELEKOM EISHOCKEY Angebot auffällt, dann könnt Ihr die Telekom z.B. über das Kontaktformular der Webseite oder über Twitter (@telekom_hilft) erreichen.

Zurück zur Liveübertragung: Diese hatte ein sehr gutes Niveau. Die Produktion des Livesignals wird wie schon in den ServusTV-Jahren durch die Firma thinXpool übernommen. Eine Sache aus vergangener Zeit gibt es in dieser Saison allerdings nicht mehr: Die „Cable Guys“.

Umfragen zur Übertragung

In mehreren Umfragen auf Twitter hatten wir Euch gefragt, wie Eure Meinung zu den Übertragungen ist. Es haben sich jeweils über 100 Twitter mitgemacht. Vielen Dank an dieser Stelle dafür.

An beiden Spieltagen konnte man die Tendenz feststellen, dass die Übertragungen überwiegend als positiv wahrgenommen werden. Am Sonntag hatten 80% der Teilnehmer eine positive Meinung von der Übertragung. Rund 70% der Nutzer schauten das Spiel über Sport1. Die restlichen rund 30% verteilen sich nahezu gleichmäßig auf die Webseite, die Apps und das Telekom Entertain Angebot.

Auch wenn die Umfragen natürlich nicht repräsentativ sind, ist eine positive Tendenz für das Angebot klar erkennbar.

Fazit

Auch wenn der Start von TELEKOM EISHOCKEY nicht komplett reibungslos (was bei der Komplexität des Angebots aber auch nicht verwunderlich ist) über die Bühne ging, kann man sich als Eishockey-Fan sehr über das neue Angebot freuen.

Die Übertragungen sind wie schon in den letzten Jahren auf einem sehr hohem Niveau. Wer kein Abo abschließen möchte, kann auch in dieser Saison ein Spiel pro Woche live auf Sport1 sehen. Die Übertragung dort ist bis auf die Werbung nahezu identisch mit dem, was zeitgleich über das TELEKOM EISHOCKEY Angebot ausgestrahlt wird.

Wer für ein ganzes Jahr ein Abo abschließt, kann für knapp 10 Euro im Monat alle Spiele live und in der Wiederholung auf der Webseite und in den Apps sehen. Der Preis pro Spiel der Lieblingsmannschaft beträgt damit für die Hauptrunde rund 2,31 Euro. Die möglichen PlayOff-Spiele gibt es dann so gesehen dann kostenlos dazu.

Als Telekom-Kunde kann man bei bestimmten Verträgen das Angebot zwei Jahre lang kostenlos abonnieren und danach zu einem reduzierten Preis. Für Telekom Entertain und Telekom EntertainTV Kunden ist das Angebot dauerhaft kostenlos.

Und auch wenn ab sofort alle Spiele unterwegs oder zuhause angeschaut/nachgeschaut werden können: Eishockey im Stadion ist gegenüber einer (Live-)übertragung natürlich ein viel intensiveres Erlebnis welches man mit anderen Fans am Ort des Geschehens genießen kann. Aber ab dieser Saison gibt es eine sehr gute Alternative, um nichts auf dem Eis zu verpassen 🙂


Weitere Meinungen zum neuen Eishockey-Angebot der Telekom

www.break-away.de | So war der erste Telekom-Spieltag
www.hockeyweb.de | Holpriger Start für Telekomeishockey

Wir freuen uns in den Kommentaren über Eure Meinung zum neuen Angebot.