Ausgabe #14:


Die Eisbären Berlin haben das erste Spiel nach der Länderspielpause gewonnen. Am Freitagabend setzten sich die Berliner bei den Hamburg Freezers mit 4:3 n.P. (1:2, 1:1, 1:0/ 0:0, 1:0) durch und beendeten damit zugleich ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie. 10.719 Zuschauer in der Hamburger O2 World (darunter ca. 500 aus Berlin) sahen eine sehr intensive und spannende Partie, in der es zwischenzeitlich auch immer mal wieder sehr nicklig wurde. Man merkte, dass sich die beiden Mannschaften nicht unbedingt leiden können. Die Eisbären gewannen das Spiel am Ende durchaus verdient, zeigten aber mal wieder ihre zwei Gesichter.
Chefcoach Jeff Tomlinson konnte einen Rückkehrer im Team begrüßen. Stürmer Florian Busch war wieder fit und absolvierte erst sein zweites Saisonspiel. Dagegen fehlten verletzungsbedingt Laurin und Constantin Braun, Matt Foy, André Rankel und Vincent Schlenker. Im Tor stand Petri Vehanen.

Die Eisbären im Angriff, die Hamburger stark unter Druck. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)
Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn noch ab, doch relativ schnell ging es dann hin und her. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg zum Tor und erarbeiteten sich dann auch gute Torchancen. Doch die beiden Torhüter Sébastian Caron (Hamburg) und Petri Vehanen (Berlin) hielten ihre Tore zunächst sauber.
Mitte des ersten Drittels nahmen die Eisbären dann zu viele Strafzeiten, was sich am Ende rächen sollte. Die erste Unterzahlsituation konnte man noch überstehen, doch bereits da konnte man sehen, was Hamburg für einen Druck in Überzahl ausüben kann. So fiel fast folgerichtig das 1:0 in der 15. Spielminute. Hamburg fand schnell in die Powerplay-Formation, brachte die Scheibe zu Garrett Festerling, welcher an der blauen Linie lauerte. Christoph Schubert hatte sich vor Petri Vehanen platziert, um ihm die Sicht zu nehmen. Klappte auch, denn der Puck schlug hinter dem Finnen im Tor ein – 1:0. Die verdienete Führung für die Hausherren.
Doch die Eisbären wirkten nicht wie zuletzt nach einem Gegentor geschockt und sie fielen auch nicht auseinander. Im Gegenteil, die Eisbären fanden eine schnelle Antwort. Keine zwei Minuten später gelang dem DEL-Rekordmeister der Ausgleich. Julian Talbot brachte die Scheibe ins Hamburger Drittel, passte sie dann quer rüber zu Jens Baxmann, welcher den Puck ins Tor hämmerte – 1:1 (17.).
Eineinhalb Minuten vor Ende des ersten Drittels kassierte Barry Tallackson noch eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Stockschlags. Die Hamburger fanden wieder in ihre Powerplay-Formation und ließen die Scheibe gut laufen. Und eine Sekunde vor Ablauf des ersten Drittels schlug der Puck dann doch noch tatsächlich hinter Petri Vehanen ein – 2:1 (20.). Die Hamburger hatten lange mit dem Schuss gewartet, es war jedoch nicht zu lange gewesen und so gingen die Freezers mit einer knappen Führung in die erste Drittelpause. Continue reading


Am Freitag war man beim Schlusslicht zu Gast. Die Voraussetzungen für einen Sieg waren eigentlich gut, hatten die Niederbayern doch die letzten zehn Spiele in Folge verloren und insgesamt nur sechs Punkte aus den ersten 16 Ligaspielen gesammelt. Doch die Eisbären erwiesen sich mal wieder als dankbarer Aufbaugegner für Krisenclubs. Zwar kamen die Eisbären gut ins Spiel und erarbeiteten sich im Auftaktdrittel auch durchaus gute Chancen, jedoch stellten diese Tigers-Goalie Jason Bacashihua vor kein wirkliches Problem. Gegen Ende des ersten Drittels zogen die Hausherren dann das Tempo an und machten ordentlich Druck. Mit einem feinen Doppelpass ging Straubing in Führung. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Denn dieser Treffer war Gift für die Eisbären, die danach überhaupt nicht mehr in ihr Spiel fanden.

