6:1 gegen Köln: Eisbären begeistern EHC-Legende Steve Walker

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Und sie siegen weiter und weiter und weiter. Die Eisbären Berlin haben am Dienstagabend ihr sechstes Spiel in Folge gewonnen. Gegen die Kölner Haie setzte sich der DEL-Rekordmeister klar und deutlich mit 6:1 (2:0, 3:0, 1:1) durch. Unter den Augen von Eisbären-Legende Steve Walker zeigten die Berliner erneut eine überragende Leistung und begeisterten damit sogar den Ex-Kapitän. Der war nach der Partie sichtlich angetan vom Spiel der Eisbären.

Vor dem Spiel wurden erst einmal zwei Eisbären-Spieler geehrt, die gegen Köln ihr 600. Spiel für die Eisbären Berlin absolvierten. Florian Busch und Jens Baxmann feierten am Dienstagabend gemeinsam ihr Jubiläum. Nach dem Spiel hatten sie ja dann auch allen Grund zur Freude. Wir gratulieren den Beiden natürlich recht herzlich zu ihrem 600. Spiel.

Kölns Goalie Danny Aus den Birken rettet in höchster Not. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kölns Goalie Danny Aus den Birken rettet in höchster Not. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste aus der Domstadt, doch Ex-Eisbär Alex Weiß scheiterte an Eisbären-Keeper Petri Vehanen. Doch danach übernahmen sofort die Eisbären das Kommando und bauten ordentlich Druck auf das Kölner Tor auf. Die Hausherren konnten sich in der Anfangsphase auch gleich richtig gute Chancen erspielen, doch Danny Aus den Birken im Kölner Tor war zunächst auf der Hut. Aber sein Widerstand war schnell gebrochen.
Es lief die vierte Spielminute, als Petr Pohl den Puck von hinter dem Tor vor das Tor in den Slot spielte, wo Marcel Noebels lauerte und den Puck im Tor der Haie versenkte – 1:0.
In der Folgezeit kamen beide Mannschaften zu Chancen, die Haie hatten sogar ein kleines Übergewicht, doch Petri Vehanen bewies einmal mehr seine Klasse.
Den nächsten Treffer erzielten dann wieder die Eisbären. Die Berliner mit einem Überzahlspiel, Frank Hördler brachte die Scheibe Richtung Tor, wo Antti Miettinen den Puck entscheidend abfälschte und so zum 2:0 traf (13.).
Auch danach die Eisbären noch mit guten Chancen zu erhöhen, doch am Ende blieb es beim 2:0 aus Berliner Sicht nach den ersten 20 Minuten. Continue reading

6:2 – Eisbären-Gala in Augsburg

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Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag ihren fünften Sieg in Folge und ihren zweiten Sieg unter der Leitung des neuen Trainers Uwe Krupp eingefahren. Vor 6.002 Zuschauern im altehrwürdigen Curt-Frenzel-Stadion gewannen die Hauptstädter ihr Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern mit 6:2 (2:0, 4:1, 0:1). Die Eisbären waren im Vergleich zu den letzten Wochen überhaupt nicht wieder zu erkennen, sprühten nur so vor Spielfreude und zeigten ihre beste Saisonleistung. Rund 800 EHC-Fans feierten die Mannschaft deshalb noch minutenlang nach dem Spiel im Gästeblock. Doch nicht nur die Mannschaft wurde gefeiert, nein, auch der neue Chefcoach Uwe Krupp wurde immer wieder mit „Uwe-Krupp-Sprechchören“ gefeiert. Wer hätte das vor kurzem noch gedacht, dass die Fanszene der Eisbären Berlin irgendwann mal den ehemaligen Haie-Coach feiern würde. Aber der ehemalige Bundestrainer hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen gegeben und diese scheint sein Konzept bisher bestens umzusetzen.

Endlich angekommen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Endlich angekommen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Gestern morgen gegen 6:00 Uhr hatten sich 650 Eisbären-Fans am Bahnhof Lichtenberg getroffen, um gegen 7:00 Uhr mit dem Sonderzug nach Augsburg zu reisen. Eine rund siebeneinhalb Stunden lange Fahrt lag vor uns, dennoch war die Stimmung im Zug bestens und wurde mit zunehmender Fahrtzeit immer besser. Was sicherlich auch an dem einen oder anderen alkoholischen Getränk lag. Um kurz vor 14:30 Uhr waren wir dann endlich angekommen am Augsburger Hauptbahnhof, wo wir bereits freundlich von der Polizei begrüßt wurden. Und im Vergleich zum Sonderzug nach Iserlohn Anfang des Jahres ging diesmal alles ganz friedlich ab. Es gab keine besonderen Vorfälle, alle Fans hatten sich relativ schnell auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes versammelt und marschierten dann gemeinsam unter dem Begleitschutz der Polizei Richtung Curt-Frenzel-Stadion. Auf dem Weg dorthin wurden Fangesänge angestimmt und damit zogen wir die Blicke der Augsburger auf uns, die sichtlich ihren Spaß an uns hatten. Und selbst die Polizei musste immer wieder mal lächeln. Genau so machen Sonderzüge Spaß, alle benehmen sich und marschieren gut gelaunt zur Halle und auch die Polizei hat sich super verhalten.

Als wir dann am Curt-Frenzel-Stadion angekommen waren, ging es hinein in den Gästeblock, welcher das

Ein Blick vom Gästeblock aus ins Curt-Frenzel-Stadion.(Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Ein Blick vom Gästeblock aus ins Curt-Frenzel-Stadion.(Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Auswärtsspiel letztendlich zu einem Heimspiel gemacht hat. Insgesamt rund 800 EHC-Fans sorgten für eine klasse Stimmung. Diese hat letztendlich wohl auch die Mannschaft noch einmal gepusht, denn die brannte danach ein wahres Feuerwerk ab.

Hinein ins Spiel. Nach gerade einmal 30 Sekunden gab es für die Hausherren die erste Strafzeit, die Eisbären also früh mit ihrem ersten Powerplay des Spiels. Und dieses zogen sie auch recht gut auf und setzten sich im Augsburger Drittel fest, doch zum Erfolg hatte dieses Überzahlspiel leider noch nicht geführt.
Danach entwickelte sich in den ersten zehn Minuten ein schnelles Spiel, in dem es hin und her ging. Beide Mannschaften kamen immer wieder zum Abschluss, doch die beiden Torhüter Markus Keller (Augsburg) und Mathias Niederberger (Berlin) hatten mit den Schüssen wenig Probleme.
Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Eisbären stärker und auch der Druck der Berliner nahm zu. Sie überbrückten immer wieder schnell die neutrale Zone und sorgten dann für Gefahr vor dem Augsburger Tor. Und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das 1:0 fallen sollte. Und das fiel dann auch in der 17. Spielminute. Torjäger Petr Pohl hatte abgezogen, Florian Busch nahm Markus Keller die Sicht und schon zappelte der Puck im Augsburger Tor – 1:0 für die Eisbären. Continue reading

2:0 gegen Straubing: Sieg beim Debüt von Uwe Krupp – Vierter Sieg in Folge

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Die Eisbären Berlin bleiben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter in der Erfolgsspur. Am Freitagabend gewannen die Hauptstädter beim Debüt des neuen Trainers Uwe Krupp mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Straubing Tigers. Es war der vierte Ligasieg in Folge für die Berliner. 12.660 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof sahen jedoch kein wirklich gutes Eishockeyspiel. Die Eisbären zeigen noch lange nicht das, was sie eigentlich können. Aber unterm Strich zählen die drei Punkte und die sammelte man heute Abend ein.

Während Uwe Krupp heute sein Debüt als Eisbären-Trainer feierte, gab es für T.J. Mulock ein Jubiläum. Die Nummer „15“ der Eisbären absolvierte gegen Straubing sein 300. Spiel im Trikot der Eisbären Berlin. Glückwunsch an dieser Stelle dazu.

Petri Vehanen feierte heute seinen zweiten Shutout in dieser Saison. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Petri Vehanen feierte heute seinen zweiten Shutout in dieser Saison. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein ins Spiel. Die Eisbären kamen durchaus schwungvoll in die Partie und versuchten sofort, sich im Drittel der Niederbayern festzusetzen. Was auch klappte, jedoch kam man zu selten zum Abschluss. Nach nicht einmal zwei Minuten gab es die erste Überzahlchance für die Eisbären, doch auch diese vergaben sie leichtfertig. Erst im zweiten Powerplay des Spiels sollte es besser klappen. In der siebten Spielminute hatte Petr Pohl die Scheibe zu Frank Hördler gespielt, welcher von der blauen Linie einfach mal drauf hielt – 1:0 für Berlin.
Danach passierte eigentlich nicht mehr viel im Auftaktdrittel. Die Eisbären nach wie vor bemüht, jedoch sah man dann doch noch den ein oder anderen Fehler im Spielaufbau der Eisbären. Aber so schnell kann das System des neuen Trainer auch noch nicht funktionieren. Dennoch waren bereits erste Ansätze da.
Von Straubing sah man nicht viel im ersten Drittel. Der Tabellenletzte kam kaum zu Torchancen. Und wenn sie doch mal zum Abschluss kamen, war Petri Vehanen im Eisbären-Tor zur Stelle.
Mit einer knappen 1:0-Führung für die Eisbären ging es dann in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels wurden die Gäste aus Straubing auf einmal aktiver. Petri Vehanen bekam schon

Der junge Straubinger Goalie Dustin Strahlmeier zeigte heute eine gute Leistung. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Der junge Straubinger Goalie Dustin Strahlmeier zeigte heute eine gute Leistung. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

deutlich mehr zu tun als noch im ersten Drittel, aber er behielt in allen Situationen die Oberhand. Auch die Eisbären konnten sich im Mitteldrittel wenige Chancen erspielen, jedoch Tore sollten im Mitteldrittel keine fallen. Somit blieb es also auch nach 40 Minuten beim Stand von 1:0 für Berlin.

Im letzten Drittel nahm die Partie dann wieder etwas mehr Fahrt auf. Die Eisbären versuchten, das Ergebnis auszubauen. Straubing hingegen war bemüht, hier den Ausgleich zu erzielen. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen, jedoch hielten die beiden Torhüter – Petri Vehanen (Berlin) und Dustin Strahlmeier (Straubing) – ihre Tore sauber.
In der Schlussphase versuchten die Niederbayern noch einmal alles. Sie nahmen ihren Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und zudem auch noch eine Auszeit. Trainer Larry Mitchell wollte seine Spieler noch einmal wach rütteln. Es half aber nicht, denn die Eisbären nutzten das leere Tor der Straubinger zur Entscheidung aus. Jimmy Sharrow fing einen Pass der Straubinger ab, spielte die Scheibe weiter zu Barry Tallackson, welcher aus der neutralen Zone heraus abzog und den Puck im verwaisten Straubinger Tor unterbrachte – 2:0 (60.).

Die Eisbären im Angriff, für ein Tor hat es in dieser Situation aber nicht gereicht. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären im Angriff, für ein Tor hat es in dieser Situation aber nicht gereicht. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Dabei blieb es dann bis zur Schlusssirene. Die Eisbären feierten den vierten Sieg in Folge. Uwe Krupp feierte seinen ersten Sieg im ersten Spiel. Und Goalie Petri Vehanen durfte sich über seinen zweiten Shutout in dieser Saison freuen.

Man sah den Eisbären heute durchaus an, dass sie bemüht waren und dass sie etwas zeigen wollten unter dem neuen Trainer Uwe Krupp. Dass dessen System nicht sofort nach zwei Trainingseinheiten greifen kann, war auch klar. Man sah, dass die Spieler wieder als Mannschaft auftraten und dass sie auch öfters mal versuchten, den Abschluss zu suchen. Dass man damit Erfolg haben kann, zeigte sich bereits früh beim 1:0 durch Frank Hördler.
Ansonsten zeigten die Jungs durchaus noch viele kleine Fehler im Spielaufbau aber letztendlich hat man am Ende die drei Punkte eingefahren und genau das zählt. Die Defensive der Eisbären hat dagegen heute einen prima Job gemacht und ließ keinen Treffer der Niederbayern zu.
Eine Leistung, die sicherlich nicht berauschend war aber auf die man aufbauen kann in den nächsten Wochen. Und nach nunmehr vier Siegen in Serie dürfte auch bald das Selbstvertrauen der Spieler zurückkehren.

0:2 gegen Mannheim: Eisbären chancenlos gegen den Erzrivalen – Vehanen verhindert höhere Niederlage

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Die Eisbären Berlin haben am Sonntagabend ihr zweites Heimspiel an diesem Wochenende verloren. Zwei Tage nach der Niederlage gegen die Kölner Haie setzte es die nächste Pleite gegen einen Erzrivalen. Mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) unterlagen die Hauptstädter den Adler Mannheim und damit waren sie am Ende noch bestens bedient. Denn Goalie Petri Vehanen verhinderte eine deutlich höhere Niederlage. Ohne den Finnen wäre es ein Debakel geworden.

Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson fehlten weiterhin Vincent Schlenker, Constantin Braun und Mark Bell. Im Tor stand Petri Vehanen.

Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisbären nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Selbst in dieser Szene schaffen es die Eisbären nicht, den Puck im Tor unterzubringen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Von Beginn an waren die Gäste aus Mannheim hellwach. Und die Adler suchten sofort den Weg Richtung Eisbären-Tor. Kai Hospelt hatte Petri Vehanen im Eisbären-Tor gleich in der Anfangsphase zweimal auf die Probe gestellt, der finnische Goalie bestand diese beiden Aufgaben aber souverän.
Die Eisbären hatten ihrerseits durch eine frühe Strafe gegen Mannheim die große Chance auf den Führungstreffer. Doch das Powerplay war überhaupt nicht erfolgreich. Die Mannschaft versuchte zwar, in die Powerplay-Formation zu kommen, aber die Mannheimer Defensive stand sehr gut und ließ die Eisbären überhaupt nicht zum Schuss kommen. Ein starkes Penaltykilling der Adler.
Die Gäste wirkten spritziger, hatten einen Matchplan, den sie Bestens umsetzten. Mit der kompakten Defensive hatten die Berliner so ihre Probleme, sie kamen selten zum Abschluss. Und wenn doch, dann war Dennis Endras im Adler-Tor zur Stelle.
Die Mannheimer im ersten Drittel noch mit richtig guten Chancen, einmal jubelten sie auch bereits, doch der Treffer wurde nach Ansicht des Videobeweises nicht gegeben. Somit ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause. Aus Eisbären-Sicht ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis. Continue reading

2:3 n.P. – Diesmal hatten die Kölner Haie das bessere Ende im Penaltyschießen

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Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend das „Rückspiel“ gegen die Kölner Haie knapp verloren. Vor 12.560 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof hieß es am Ende 2:3 n.P. (1:1, 1:0, 0:1/ 0:0, 0:1). Damit revanchierten sich die Domstädter ihrerseits für die knappe 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen vom Mittwochabend. Und bei den Eisbären hat sich die Tendenz der letzten Wochen mal wieder bestätigt. Einem Sieg folgte seit dem 1:0-Heimsieg gegen Wolfsburg immer eine Niederlage. So also auch heute Abend wieder. Demnach müsste man ja am Sonntag die Adler Mannheim schlagen. Jedenfalls, wenn man nach der Statistik geht.

Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinson konnte heute auf den Langzeitverletzten Laurin Braun zurückgreifen, denn der war wieder fit gewesen. Weiterhin fehlten dagegen Voncent Schlenker, Constantin Braun und Mark Bell. Im Tor stand diesmal Petri Vehanen.

Antti Miettinen und Florian Busch sorgen für Verkehr vor dem Tor von Danny Aus den Birken. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Antti Miettinen und Florian Busch sorgen für Verkehr vor dem Tor von Danny Aus den Birken. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären erwischten einen Traumstart. Vom ersten Bully weg übten die Hausherren viel Druck auf das Kölner Tor aus und setzten sich sofort im Drittel der Haie fest. Und nach nur 59 Sekunden zappelte die Scheibe bereits zum ersten Mal an diesem Abend im Kölner Netz. Jimmy Sharrow hatte die Lücke gefunden und Danny Aus den Birken überwunden – 1:0.
Die Eisbären auch fortan weiter mit offensiven Bemühungen, doch die Kölner Defensive ließ nicht viele Torschüsse der Berliner zu. Die Kölner brauchten ihre Zeit, um ins Spiel zu finden. Als sie endlich drin waren, kamen auch die Domstädter zu guten Torchancen. Eine davon nutzten sie in der 17. Spielminute. Nick Latta hatte abgezogen, Petri Vehanen ließ nur prallen, der Puck sprang von dort an John Tripps Bein und von dort aus letztendlich ins Berliner Tor – 1:1. Nach Ansicht des Videobeweises gaben die beiden Hauptschiedsrichter Roland Aumüller und Marcus Schütz den Treffer.
Bei diesem Spielstand blieb es dann auch bis zur ersten Drittelpause. Die Eisbären in den letzten zwei Minuten zwar noch einmal mit einem Powerplay und auch richtig guten Chancen, aber ein weiterer Treffer wollte den Hausherren einfach nicht gelingen. Continue reading

4:3 n.P. gegen Krefeld: Rückkehrer Matt Foy schießt die Eisbären zum Sieg – Auch Kapitän André Rankel bei seiner Rückkehr erfolgreich

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Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend ihr drittes Heimspiel in Folge gewonnen. In der Arena am Ostbahnhof besiegte der DEL-Rekordmeister die Krefeld Pinguine mit 4:3 (0:1, 2:1, 1:1/ 0:0, 1:0) n.P. und feierte damit einen ganz wichtigen Sieg. 11.560 Zuschauer sahen dabei eine Partie mit vielen Fehlern im Aufbauspiel von beiden Mannschaften. Sehr ansehnlich war das nicht wirklich gewesen. Man hatte irgendwie das Gefühl, als ob beide Mannschaften hier enorm nervös waren.

Eisbären-Chefcoach Jeff Tomlinosn kam heute erstmals seit dem Saisonauftakt in Augsburg wieder in den Genuss, mit vier vollen Reihen zu spielen. Kapitän André Rankel und Matt Foy kehrten in die Mannschaft zurück, was sich am Ende noch auszahlen sollte. So fehlten heute also lediglich die Braun-Brüder und die Schlenker-Brüder. Im Tor begann wieder Petri Vehanen.

Marcel Noebels versucht, Krefelds Goalie Tomas Duba zu überwinden. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Marcel Noebels versucht, Krefelds Goalie Tomas Duba zu überwinden. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären fanden gut ins Spiel und kamen gleich einmal gefährlich vor das Krefelder Tor, doch der Schuss von Alex Trivellato, welcher noch von André Rankel abgefälscht wurde, ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Danach bekamen die Eisbären gleich zwei Überzahlspiele. Man hatte also früh in der Partie die Chance zur Führung. Die Eisbären fanden zwar schnell den Weg ins Krefelder Drittel, doch dann machte sich große Nervosität bemerkbar. Zu oft versprangen die Scheiben, die Pässe waren zu ungenau gespielt. Man kam zwar auch mal zum Abschluss, aber wirklich gefährlich wurde es für Tomas Duba im Krefelder Gehäuse nur sehr selten.
Wie man sein Powerplay besser nutzt, zeigten dann die Seidenstädter in der zehnten Spielminute. Martin Schymainski mit dem Schuss, Petri Vehanen ließ nur prallen, Daniel Pietta mit dem Pass zu Colin Long, welcher letztendlich den Puck über die Linie brachte – 0:1 (10.). Krefeld war praktisch mit der ersten richtigen Torchance in Führung gegangen. Effektivität nennt man so etwas.
Die Eisbären danach sofort bemüht, den Ausgleich zu erzielen. Aber nach wie vor fehlte es ihnen an der Genauigkeit im Aufbauspiel. Zu oft wurden die Scheiben leichtfertig weg gegeben. Die Mannschaft wirkte nach wie vor sehr verunsichert. Nur woran das lag, wusste keiner so recht. Man kam zwar in der Folgezeit auch noch zu weiteren Torschüssen, jedoch ließ Tomas Duba im Krefelder Tor weiterhin nichts zu, weshalb es beim Stand von 0:1 aus Sicht der Eisbären in die Kabinen ging. Continue reading

5:1 vs. Augsburg: Eisbären siegen dank zweier Doppelschläge

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Die Eisbären Berlin haben nach der 2:5-Niederlage in Düsseldorf zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am Freitagabend bezwangen die Hauptstädter die Augsburger Panther klar und deutlich mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) und verbesserten sich damit auf Platz Neun in der DEL-Tabelle. Die Eisbären brachten sich durch zwei Doppelschläge auf die Siegerstraße und den am Ende nie gefährdeten Sieg souverän über die Zeit. 13.160 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof konnten so am Ende mit der Mannschaft den Sieg feiern.

Chefcoach Jeff Tomlinson musste auch gegen Augsburg wieder auf sechs Spieler verzichten. Vincent Schlenker, Matt Foy, André Rankel, Mark Bell sowie Laurin und Constantin Braun standen nicht zur Verfügung. Verteidiger Alex Trivellato gab sein Heim-Debüt in dieser Saison und im Tor stand wieder Petri Vehanen.

AEV-Goalie Markus Keller hatte jede Menge zu tun. Am Ende kassierte er fünf Gegentreffer von den Eisbären. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

AEV-Goalie Markus Keller hatte jede Menge zu tun. Am Ende kassierte er fünf Gegentreffer von den Eisbären. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären kamen gleich in der ersten Spielminute zum ersten Torschuss, doch der Schuss von Marcel Noebels wurde von AEV-Keeper Markus Keller mit dem Schoner geklärt. Die Eisbären taten sich danach jedoch irgendwie schwer gegen die Gäste aus Augsburg, die ihrerseits immer wieder für Gefahr vor dem Berliner Tor sorgten. Maximilian Schäffler, André Reiß, Arvids Rekis, Brad Lamb und Ivan Ciernik hatten gute Chancen, welche jedoch Petri Vehanen im Eisbären-Tor zu Nichte machte.
Erst Mitte des ersten Drittels kamen die Eisbären besser in Fahrt und konnten dann auch erstmals an diesem Abend jubeln. Frank Hördler konnte ein Zuspiel von Petr Pohl verwerten und zum 1:0 einnetzen (12.). Die Fans bejubelten noch diesen Treffer, als T.J. Mulock auf einmal auf dem Weg Richtung Augsburger Tor war und dabei unfair gestoppt wurde. Die beiden Hauptschiedsrichter Gordon Schukies und Steffen Klau entschieden sofort auf Penalty. Mulock lief an und ließ Keller keine Chance – 2:0 (12.).
Die Eisbären hatten mit diesem Doppelschlag die Partie ein wenig auf den Kopf gestellt, denn Augsburg war bis dahin eigentlich die bessere Mannschaft und hatte nur das Pech gehabt, dass Petri Vehanen im Eisbären-Tor mal wieder so glänzend aufgelegt war.
Zweieinhalb Minuten vor der ersten Drittelpause hatten die Eisbären dann in Überzahl die Chance zu erhöhen. Doch es sollte ganz anders kommen. Michael Connolly fing einen Pass an der eigenen blauen Linie ab und schickte Spencer Machacek auf den Weg, welcher Petri Vehanen keine Chance ließ und ihn tunnelte – 2:1 (19.). Mit diesem Spielstand ging es letztendlich auch in die erste Drittelpause. Continue reading

1:0-Heimsieg gegen Wolfsburg: Antti Miettinen und Petri Vehanen die Matchwinner – Die Hauptschiedsrichter machten sich zur Lachnummer

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Die Eisbären Berlin haben das Fünf-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Zwei Tage nach dem 4:3-Sieg n.P. in Hamburg gewannen die Hauptstädter mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) gegen die Grizzly Adams Wolfsburg. Nach 25 Sekunden war der einzige Treffer des Spiels gefallen. Danach zeigten sich die Eisbären mal wieder zu kompliziert im Angriff, Wolfsburg scheiterte mehrfach an Petri Vehanen im Eisbären-Tor und dann waren da noch die beiden Hauptschiedsrichter Roland Aumüller und Alfred Hascher, die für genügend Unterhaltung an diesem Sonntagnachmittag sorgten. Mehr dazu aber im Laufe des Spielberichtes.

Chefcoach Jeff Tomlinson musste heute gleich auf sieben Spieler verzichten. Verletzungsbedingt fehlten Laurin und Constantin Braun, Matt Foy, André Rankel, Vincent Schlenker und Henry Haase, welcher sich beim Warm-up verletzte. Zudem war Julian Talbot gesperrt.

Barry Tallackson wartet auf das Zuspiel vor dem Wolfsburger Tor. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Barry Tallackson wartet auf das Zuspiel vor dem Wolfsburger Tor. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein ins Spiel, welches für die Eisbären perfekt begann. Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, als Antti Miettinen Sebastian Vogl im Wolfsburger Tor überwinden konnte. Jimmy Sharrow hatte ihm den Puck in den Lauf gespielt, Miettinen rannte seinen Gegenspielern davon und chippte die Scheibe letztendlich an Vogl vorbei ins Tor – 1:0 (1.). Wer zu diesem Zeitpunkt mit einem Schützenfest der Eisbären gerechnet hatte, wurde im weiteren Spieverlauf enttäuscht. Denn der Treffer vom Finnen war am Ende das Game-Winning-Goal. Aber dennoch wurde den 12.960 Zuschauern in der Berliner O2 World einiges geboten.
Fortan beide mit guten Aktionen in der Offensive, doch die beiden Torhüter machten die Chancen zu Nichte. 63 Sekunden vor der ersten Drittelpause kam es dann zum ersten Auftritt der beiden Hauptschiedsrichter. Frank Hördler hatte dem Wolfsburger Stürmer Matt Dzieduszycki hinter dem Tor die Beine gestellt und ihn somit zu Fall gebracht. An sich eine Situation, die mehrfach in einem Eishockey-Spiel vorkommt. Die beiden Hauptschiedsrichter entschieden zunächst auf eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Hördler, gaben dem Berliner Kapitän aber kurze Zeit später dann doch eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen angeblichen Foul mit Verletzungsfolge. Also verletzt hatte sich Dzieduszcyki garantiert nicht, denn er spielte ohne Probleme weiter. Eisbären-Coach Jeff Tomlinson war ebenfalls nicht einverstanden mit dem Strafmaß gegen Frank Hördler und beschwerte sich lautstark, was den Eisbären eine Zwei-Minuten-Bankstrafe einbrachte. Sven Ziegler nahm auf der Strafbank Platz, offiziell hieß es „Beschimpfung von Offiziellen“. Das erste Drittel endete mit einem gellenden Pfeifkonzert angesichts der Witz-Entscheidung von Aumüller und Hascher. Continue reading

2:3 gegen Red Bull München: Eisbären mit Null-Punkte-Wochenende

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Die Eisbären Berlin haben sich mit einem Null-Punkte-Wochenende in die Länderspielpause verabschiedet. Vor 11.160 Zuschauern verlor der DEL-Rekordmeister mit 2:3 (1:1, 0:2, 1:0) gegen den EHC Red Bull München. Für die Eisbären war es die vierte Pleite in Folge. Von den letzten acht Ligaspielen konnten die Eisbären nur zwei gewinnen. Zum Glück ist für die Eisbären nun erst einmal Pause in der DEL, da kann man an den vielen Baustellen im Team arbeiten.

Chefcoach Jeff Tomlinson konnte heute mit Mark Bell einen Rückkehrer im Team begrüßen. Dennoch war die Verletztenliste sehr lang, gleich sechs Spieler fehlten den Eisbären – Vincent Schlenker, Florian Busch, Matt Foy, André Rankel, Laurin Braun, Constantin Braun. Im Tor stand heute Petri Vehanen, der am Freitag in Straubing noch pausiert hatte. Verteidiger Henry Haase feierte heute ein Jubiläum, er absolvierte sein 100. DEL-Spiel im Trikot der Eisbären. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Beenden konnte Haase das Spiel aufgrund von Adduktorenproblemen jedoch nicht.

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären fanden relativ gut in die Partie und suchten gleich einmal den Weg in die Offensive. Jimmy Sharrow gab nach bereits 51 Sekunden den ersten Warnschuss ab, den Münchens Goalie Niklas Treutle jedoch problemlos halten konnte. Aber auch München fand gut in die Partie und versuchte, die Eisbären unter Druck zu setzen. Die ersten Torschuss-Versuche konnten die Eisbären aber noch abwehren, nach neun Minuten waren die Hausherren dann aber doch geschlagen. Florian Kettemer brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, passte den Puck dann rüber zu Yannic Seidenberg, welcher im Slot lauerte. Und der netzte per Rückhand zur Münchner Führung ein – 0:1 (9.).
Die Eisbären keinesfalls geschockt, suchten sofort wieder den Weg Richtung Gäste-Tor. Und die Eisbären sollten sich für ihr Engagement belohnen. Mark Bell hatte abgezogen, Niklas Treutle ließ nur prallen und Petr Pohl verwandelte den Nachschuss. Er umkurvte Treutle und schoss den Puck per Rückhand ins Tor – 1:1 (13.).
In den restlichen Minuten des ersten Drittels hatten beide Mannschaften noch einmal gute Chancen, doch ein weiterer Treffer sollte keiner Mannschaft gelingen. Somit ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen. Continue reading

1:3 gegen Iserlohn: Hinten sehr verunsichert, vorne zu kompliziert und ohne Ideen

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Die Eisbären Berlin stehen nach diesem Wochenende in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit leeren Händen da. Der DEL-Rekordmeister verlor zwei Tage nach der 3:4-Niederlage bei den Krefeld Pinguinen heute mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) in der Arena am Ostbahnhof gegen die Iserlohn Roosters. 13.060 Zuschauer sahen eine verdiente Berliner Niederlage. Die Mannschaft wirkte in der Defensive völlig verunsichert und leistete sich einen Fehler nach dem anderen. Vorne agierte man entweder zu kompliziert oder ideenlos. Alle drei Gegentore sind aus individuellen Fehlern der Eisbären entstanden.

Chefcoach Jeff Tomlinson konnte heute einen Rückkehrer im Kader begrüßen. Mark Bell war wieder fit und stand somit im Kader für das Spiel gegen Iserlohn. Dagegen fehlten weiterhin Vincent Schlenker, Matt Foy, Florian Busch und Laurin Braun. Im Tor stand Petri Vehanen.

Die Iserlohner Defensive um Goalie Mathias Lange machte es den Eisbären heute richtig schwer. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Iserlohner Defensive um Goalie Mathias Lange machte es den Eisbären heute richtig schwer. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Iserlohn erwischte einen sehr guten Start, setzte die Eisbären immer wieder unter Druck. Torhüter Petri Vehanen stand gleich zu Beginn mehrfach im Blickpunkt. Die Eisbären waren zwar in der Offensive bemüht, fanden jedoch kein durchkommen gegen die gut stehende Roosters-Defensive.
In der sechsten Spielminute dann die Riesenchance für Iserlohn zur Führung. Dylan Wruck stand auf einmal völlig frei vor Petri Vehanen, doch der behielt die Nerven und bewahrte die Eisbären vor dem Rückstand. Nur eine halbe Minute später die nächste große Chance, diesmal rettete der Pfosten für Vehanen.
Mitte des ersten Drittels der nächste Riesen-Save von Petri Vehanen. Brooks Macek lief alleine auf den finnischen Goalie zu, doch Vehanen konnte diesen Schuss klasse parieren und hielt auch den Nachschuss.
Aber nach 13 Spielminuten war dann auch der Eisbären-Goalie machtlos. Die Eisbären-Defensive ließ Derek Whitmore völlig alleine im Slot stehen, Alex Foster sah dies und spielte den Puck zu Whitmore, welcher Vehanen im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ – 0:1. Die längst überfällige Führung für Iserlohn.
Die Eisbären zeigten sich nach dem Rückstand zwar bemüht in der Offensive, aber es fehlte an Ideen. Man spielte es einfach zu kompliziert. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die erste Drittelpause. Continue reading