5:2 – Eisbären gelingt bei „Tine“ Braun Comeback sechster Heimsieg in Folge – Mark Bell krönt Debüt mit Tor

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Die Eisbären Berlin bleiben in der heimischen O2 World eine Macht. Der Hauptstadtklub konnte am Freitagabend sein sechstes Heimspiel in Folge gewinnen. Gegen den EHC Red Bull München setzten sich die Berliner deutlich mit 5:2 (1:1, 2:0, 2:1) durch. Nach schleppendem Start kämpften sich die Hausherren in dieses Spiel hinein und konnten sich am Ende durchaus über drei verdiente Punkte freuen.

Eisbären-Coach Jeff Tomlinson standen Jens Baxmann, Florian Busch, André Rankel, Vincent Schlenker und Thomas Supis nicht zur Verfügung. Zudem war auch der zuletzt eingesetzte Youngster Jonas Schlenker nicht mit im Kader. Dagegen feierte Verteidiger Constantin Braun sein lang ersehntes und viel umjubeltes Comeback. Außerdem feierte Stürmer Mark Bell sein Debüt im Eisbären-Trikot. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Foto: eisbaerlin.de/walker

Foto: eisbaerlin.de/walker

Die Hausherren fanden sehr schwer in dieses Spiel. Von Beginn an bestimmten die Gäste aus München das Spielgeschehen. Man merkte den Gästen von der Isar deutlich an, dass sie hier nicht her gekommen sind, um Punkte abzuliefern. Die Eisbären standen also bereits früh in dieser Partie unter Druck. Thomas Holzmann sorgte bereits in der vierten Minute für die 1:0-Führung der Gäste.
Auch in der Folgezeit waren es die Mannen von Ex-Eisbären-Coach Pierre Pagé, die das Tempo bestimmten. Erst Mitte des ersten Drittels kamen die Eisbären besser in dieses Spiel hinein und sorgten nun auch einmal für Gefahr vor dem Tor von Jochen Reimer. Und die Eisbären sollten sich für ihre Drangphase belohnen. Frank Hördler hatte den Puck Richtung Tor geschlenzt, wo ihn Matt Foy entscheidend abfälschen konnte – 1:1 (15.).
Bei diesem Spielstand sollte es dann auch in die erste Drittelpause gehen. Continue reading

Morgen Heimspiel gegen München: Constantin Braun feiert Comeback – Einsatz von Neuzugang Mark Bell fraglich – Meistertrainer Pagé kehrt nach Berlin zurück

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgrbs_negFür unsere Eisbären Berlin geht es morgen Abend mit einem Heimspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter. In der Arena am Ostbahnhof treffen die Berliner auf den EHC Red Bull München. Es ist aktuell die Partie des Tabellenneunten gegen den Tabellenelften. Beide Mannschaften stehen auf Plätzen, die nicht den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Beide Mannschaften hinken den eigenen Erwatungen deutlich hinter her.

Doch nach der Länderspielpause konnten sowohl die Eisbären als auch München endlich wieder überzeugen. Beide gewannen von den drei Spielen nach der Deutschland-Cup-Pause zwei. Die Eisbären setzten sich zu Hause mit 4:2 gegen Mannheim und mit 6:1 gegen Nürnberg durch. Mit diesen beiden Siegen sorgte man erst einmal für ein dickes Ausrufezeichen, waren es doch Tems aus der oberen Tabellenhälfte. In Straubing musste man sich jedoch mit 1:3 geschlagen geben.
München konnte sein Heimspiel gegen Wolfsburg knapp mit 2:1 gewinnnen, sorgte dann aber mit einem 8:1-Kantersieg in Schwenningen für Aufsehen. In Krefeld schrammte man am Dienstag knapp am dritten Sieg in Serie vorbei. Man verspielte eine 2:0-Führung und verlor am Ende noch mit 2:3.

Im Mittelpunkt dieser Partie steht ganz klar ein Spieler. Eisbären-Verteidiger Constantin Braun hatte seine Karriere im August aufgrund einer Depression unterbrochen und wird morgen Abend im Heimspiel gegen München sein lang ersehntes Comeback feiern. Die Verantwortlichen der Eisbären entschieden sich heute nach dem Training für einen Einsatz des Verteidigers:

Constantin hat mich jeden Tag angerufen, wollte unbedingt wieder spielen. Ich musste Ja sagen, sonst hätte der Telefonterror nie aufgehört. Er war sprachlos. Wir wissen, was Tine kann.

„Tine“ Braun war selbst natürlich auch sehr froh über diese Nachricht und freut sich bereits auf sein Comeback:

Es geht für mich jetzt erstmal darum, alles zu genießen, Spaß zu haben. Ich freue mich riesig, dabei zu sein.

Auch Coach Jeff Tomlinson äußerte sich zum Comeback von Braun:

Er ist als Mensch wichtig. Seine Stimme und Persönlichkeit haben in der Kabine Gewicht.

Die Rückkehr von Constantin Braun wird der gesamten Mannschaft noch einmal einen Schub geben, wird sie noch einmal stärker machen. Mit „Tine“ kehrt ein wichtiger Leistungsträger in die Defensive der Eisbären zurück. Bei seinem Comeback wird Braun an der Seite von Youngster Alex Trivellato verteidigen. Über den Youngster äußerte sich der Nationalverteidiger wie folgt:

Ich habe ihn beobachtet. Ein talentierter Spieler. Ich werde mich vorher mit Alex absprechen, damit wir das nicht erst auf dem Eis tun müssen. Natürlich ist es als Verteidiger mein Ziel, kein Gegentor zu bekommen.

Ob Neuzugang Mark Bell morgen Abend sein Debüt im Eisbären-Trikot feiern wird, ist noch unklar. Es hängt alles an der Spielgenehmigung. Diese liegt bisher nicht vor. Sollte diese vorliegen, dürfte einem Einsatz der neuen Nummer 17 nichts mehr im Wege stehen.

Feiert morgen Abend sein Comeback - Constantin Braun. (Foto: black corner 2007)

Feiert morgen Abend sein Comeback – Constantin Braun. (Foto: black corner 2007)

Für die Eisbären und deren Fans wird die Partie aber nicht nur wegen des Comebacks von Constantin Braun sehr emotional. Denn der morgige Gegner München wird von Pierre Pagé trainiert. Pagé hat einen sehr großen Anteil am Erfolg der Hauptstädter, führte die Berliner 2005 zur ersten DEL-Meisterschaft. 2006 ließ er die zweite Meisterschaft gleich folgen. Pierre Pagé dürfte daher morgen entsprechend empfangen werden von den Eisbären-Fans. „Olé, olé, olé – Pierre Pagé!“

Die Eisbären wollen morgen Revanche nehmen für die Niederlage im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison. In München verloren die Berliner mit 3:5, gaben dabei eine souveräne 2:0-Führung nach zehn Minuten noch aus der Hand. Es war die zweite Niederlage in Folge in München.
In Berlin sieht die Bilanz für München nicht wirklich gut aus. Von bisher sechs Gastspielen in der Hauptstadt konnte München nur eins gewinnen. Zudem konnte man bei einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung punkten. Ansonsten war die Hauptstadt für München bisher kein gutes Pflaster. Die letzten beiden Heimspiele gegen München konnten die Berliner gewinnen (3:2/5:2).

Und für München wird es auch noch aus einem anderen Grund sehr schwer morgen Abend. Denn die Eisbären Berlin haben zu ihrer alten Heimstärke zurück gefunden. Die letzten fünf Heimspiele konnten die Eisbären allesamt gewinnen – bei einem Torverhältnis von 22:9.

Die Einsätze von Vincent Schlenker, Florian Busch und Matt Foy sind noch fraglich. Ein Einsatz der drei Stürmer wird sich erst im Laufe des morgigen Tages entscheiden. Bei Mark Bell hängt es wie gesagt von der Spielgenehmigung ab. Ausfallen wird definitiv Jens Baxmann.

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Abend um 19:30 Uhr, Hauptschiedsrichter sind die Herren Piechaczek und Kubus.

Leistungsbericht der Eisbären Berlin

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgEin erfolgreiches und positives Wochenende liegt hinter uns. Zu Gast waren die Adler Mannheim und Nürnberg in der O2 World zu Berlin. Die Eisbären zeigten leidenschaftliches und effektives Eishockey. Die Gegner wurden mit vielen Gegentoren und null Punkten nach Hause geschickt. Nach dem Wochenende hatte man eine Bilanz von 10:3 Toren!!! Am Dienstag wurde dann noch in Straubing gespielt und gekämpft aber leider verloren. Trotzdem war es in allen drei Spielen gutes Eishockey der Eisbären und zwar in fast allen Belangen.

Das war wohl die beste Saisonleistung unserer Eisbären. Man hat zu Hause gegen Mannheim und Nürnberg eine Tordifferenz von 10:3 erzielen können was bei dem derzeitigem auf und ab eine Klasse für sich ist. Alle Reihen und ohne Ausnahmen waren mit Kampf und Leidenschaft sowie Herzblut dabei. Von der 1. Minute an wurde Vollgas gegeben. Es klappte so gut wie alles. Pässe gingen leicht von der Hand und gerade gegen Nürnberg war die Effektivität was das Tore schießen anging gerade zu Genial. Auch gegen Nürnberg schaffte man etwas sehr seltenes, es gelang 2 Unterzahltore zu erzielen, was schon viel über die am Wochenende auf dem Eis stehenden Specialteams aussagt. Powerplay und Unterzahlspiel war in allen 3 Spielen mit ein paar kleinen Ausnahmen hervorragend. Man war Aggressiv am Mann, konnte das Powerplay des Gegners entscheidend stören und Chancen vereiteln. Im eigenen Powerplay konnte man die Fehler aus anderen Spielen besser machen. Man kam mit Kreativität und Spielwitz ins Angriffsdrittel und konnte auch schnell die Powerplayaufstellung finden, etwas was den Eisbären in vielen Spielen gefehlt hat und man wertvolle Zeit vergab. Auch die Reihenwechsel verliefen besser, was bei den Nürnbergern nicht wirklich gelang was sie Schmerzhaft erfahren mussten. Offensiv heraus heben kann man eigentlich keinen. Ich muss aber mal den viel kritisierten Darin Olver loben, der dieses Wochenende sich einigen Kredit zurück erworben hat. Viel laufbereitschaft und einen guten Spielaufbau im Spiel zeigte Olver mit seiner Reihe. Matt Foy, der wieder im Kader war brachte ebenfalls viel Offensivkraft in den Sturm. Ihm muss man Respekt zollen, denn nach langer Verletzungspause so stark wieder das Team zu unterstützen war eine solide Leistung. Insgesamt war die Offensive in der alten stärke auf dem Eis zu sehen, auch wenn es in Straubing nicht gereicht hat, waren die Eisbären ein hartnäckiger Gegner, allein das Scheibenglück fehlte im Abschluss.
Die Defensive war seit langem wieder stabil und stark aufgelegt, auch wenn Spieler wie Baxmann und Braun fehlten. Die Entdeckung der Saison Shawn Lalonde war wieder einer der Stützpfeiler der Abwehr. Aber diesmal muss man anmerken das, das Komplette Team sehr gut in der Abwehr unterstützt und gearbeitet hat. Besonders beeindruckend waren hierbei die Unterzahlteams in allen drei Spielen war es für den Gegner schwer gegen die Eisbären zu Punkten. Harte Checks, effektive Pokechecks und gutes Positionsspiel waren der Garant für die wenig zu gelassenen Schüsse und Tore. Dazu ein wieder gut aufgelegter Robb Zepp machen die Defensive Komplett.

Fazit:

Das ist Eishockey wie wir ihn kennen von den Eisbären. Schnell, Passstark, Effektiv vor dem Tor und wenn sie einmal in Führung sind, die Pure Dominanz auf dem Eis. Mit ein paar Abstrichen im Spiel bei den Straubing Tigers, war das eine ganz starke Leistung der gesamten Mannschaft. Von Angriff bis zum Torwart hatten alle den Biss und die Kampfbereitschaft, welche man in anderen Spielen vermisst hatte. Auch wenn die Eisbären Gegentore bekommen haben, haben sie ihr Spiel konsequent durchgezogen und sich nicht wie am Anfang der Saison hängen lassen. Dieses Wochenende waren die Eisbären überall auf dem Eis eine Klasse besser. Stabil in der Abwehr sowie ein Aggressives Vorchecking, gutes Powerplay und Unterzahlspiel sind wichtige Wegweiser für den Sieg gewesen. Man kann wohl sagen das die Eisbären sich gefunden haben und Ihren Trainer Jeff Tomlinson und seine Philosophie verstehen. Wie immer heißt es auch nächsten Freitag wieder „Alle Gemeinsam, nur der EHC„!

1:3 in Straubing: Eisbären können Auswärts nicht nachlegen

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin konnten nach den beiden Heimsiegen vom Wochenende gegen Mannheim (4:2) und Nürnberg (6:1) nicht nachlegen. Die Hauptstädter verloren ihr Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1). Die Eisbären hatten durchaus gute Chancen, doch konnte man diese nicht nutzen und so darf man sich am Ende über diese Niederlage auch nicht beschweren. Denn wer seine Chancen vorne nicht nutzt, der bekommt sie eben hinten. Das mussten die Mannen von Coach Jeff Tomlinson heute wieder schmerzlich erfahren.

Die 5 209 Zuschauer im Eisstadion am Pulverturm sahen ein recht ausgeglichenes erstes Drittel mit leichtem Chancenübergewicht für die Eisbären (15:12-Schüsse). Doch es waren nicht die Berliner, die im Auftaktdrittel treffen konnten sondern die Niederbayern. In der sechsten Spielminute war es Carsen Germyn, der den Puck zur 1:0-Führung im Tor von Rob Zepp unterbringen konnte. Die Eisbären hatte dabei im Forechecking den Puck an einen Tigers-Spieler verloren und die Hausherren nutzten das dann eiskalt zur Führung aus.
In der 13. Spielminute fuhren die Straubinger einen Konter, welchen Karl Stewart per Rückhandschuss im Tor versenkte – 2:0. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Die Eisbären kamen sehr stark aus der Kabine, doch konnten sie daraus keinen Nutzen ziehen. Nach rund fünf Minuten kamen die Niederbayern wieder besser ins Spiel und setzten die Eisbären ordentlich unter Druck. Aber mitten in die Drangphase der Hausherren konnten die Eisbären den Anschlusstreffer erzielen. Casey Borer hatte von der blauen Linie einfach mal abgezogen, der Puck rutschte Tigers-Goalie Jason Bacashihua durch die Beine und schon stand es nur noch 2:1 für Straubing.
Dieser Treffer gab den Eisbären neues Selbstvertrauen und fortan bestürmten die Berliner das Tor der Niederbayern. Dan Ratushny, Trainer der Straubinger, nahm daraufhin erst einmal eine Auszeit um seinem Team eine Verschnaufpause zu gönnen.
In den letzten 140 Sekunden wurde es richtig ruppig auf dem Eis und voll auf der Strafbank der Hausherren. Nacheinander mussten Blaine Down (2 Minuten/Stock-Check), Jordan Hendry (2+10-Minuten/Check gegen den Kopf- und Nackenbereich) und Laurent Meunier (2 Minuten/Stockschlag) in die Kühlbox der Hausherren. Doch bis zum Ende des zweiten Drittel konnten die Berliner die numerische Überlegenheit nicht ausnutzen. Mit einem gellenden Pfeifkonzert der Straubinger Fans (wegen der Schiedsrichter-Leistung…) ging das zweite Drittel zu Ende.

Das letzte Drittel begannen die Eisbären in doppelter Überzahl – und das sogar für ganze 40 Sekunden. Doch diese konnten die Berliner nicht nutzen. Auch die folgende einfache Überzahl sollte den Hauptstädtern kein Erfolg bringen.
Fortan die Eisbären weiterhin sehr druckvoll, sie setzten die Niederbayern sehr stark unter Druck. Doch es war einfach kein vorbeikommen an Jason Bacashihua. Der brachte die Spieler der Berliner nun reihenweise zur Verzweiflung.
Zwei Minuten vor dem Ende des Spiels leisteten sich die Eisbären einen Wechselfehler, Shawn Lalonde ging auf die Strafbank, Straubing nun mit einer 4-gegen-3-Überzahl (es saß schon jeweils ein Spieler beider Mannschaften auf der Strafbank). Und die Niederbayern bestraften den Wechselfehler der Eisbären. In der 59. Spielminute schoss Sean Sullivan den Puck zum 3:1 ins Tor. Dieser Treffer war zugleich der Schlusspunkt unter dieser Partie.

Es ist schon merkwürdig in dieser Saison mit den Eisbären. Zu Hause hat man zu alter Stärke zurück gefunden und die letzten fünf Heimspiele in Folge gewonnen. Doch die Auswärtsschwäche der Berliner sorgt dafür, dass man in dieser Saison bisher keine richtige Siegesserie starten konnte. Auswärts konnte man bisher nur einen Dreier einfahren. Das war am ersten Spieltag in Ingolstadt. Es folgten zwei Siege nach Penaltyschießen (in Schwenningen und Augsburg) sowie ein Sieg nach Verlängerung (in Iserlohn). Man muss so langsam aber sicher anfangen, auch Auswärts wieder zu punkten, sonst verliert man weiterhin den Anschluss an die Top-6. Dass die Jungs das Eishockey spielen nicht verlernt haben, konnte man ja am vergangenen Wochenende in der Arena am Ostbahnhof sehen, als man gegen Nürnberg seine beste Saisonleistung zeigte. Nur leider konnte man diese heute Abend in Straubing nicht bestätigen.

Eisbären verpflichten Mark Bell von den Iserlohn Roosters!

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgAm Freitagabend machte das Gerücht erstmals die Runde, heute haben es die Eisbären nun offiziell bestätigt. Der DEL-Rekordmeister hat am heutigen Dienstag Stürmer Mark Bell von den Iserlohn Roosters verpflichtet. Der 33-jährige Kanadier hatte sich an der Schulter verletzt, eine Rückkehr in den Spielbetrieb war ungewiss und daher hatten die Sauerländer Bell nicht lizenziert. Nun ist Mark Bell wieder fit und die Eisbären haben zugeschlagen. Berlins Manager Peter John Lee sagte dazu auf der Eisbären-Homepage folgendes:

Als klar war, dass Mark Bell nicht mehr für die Iserlohn Roosters spielen würde, habe ich mich sofort mit seinem Agenten und ihm in Verbindung gesetzt. Mark ist ein erfahrener Spieler, der uns im Sturm auf jeden Fall noch weniger berechenbar macht und die Tiefe unseres Kaders merklich erhöht.

Mark Bell war bereits in der vergangenen Woche zu einem Medizincheck in der Hauptstadt, wo Mannschaftsarzt Dr. Jens Ziesche sowie sein Klinikpartner und Schulterspezialist Dr. Manuel Machholz für einen Einsatz von Mark Bell grünes Licht gaben. Somit steht aus gesundheitlicher Sicht einem Einsatz des neuen Eisbären-Stürmers am Freitagabend gegen den EHC Red Bull München nichts im Wege.

Doch ob die Eisbären den 33-jährigen Kanadier auch tatsächlich gegen München einsetzen werden, ist derzeit noch nicht sicher. Auf jeden Fall wird Mark Bell, der die Rückennummer 17 erhalten wird, die Hauptstädter noch einmal stärker machen. Bell bringt nämlich jede Menge Erfahrung mit. In der NHL lief er 459-mal (für Chicago, San Jose, Toronto und Anaheim) auf.

In der vergangenen DEL-Saison absolvierte Bell 43 DEL-Spiele für die Iserlohn Roosters. In den erzielte er 13 Treffer selbst und bereitete 15 weitere Tore vor. Zudem sammelte Bell 122 Strafminuten, ist also kein Kind von Traurigkeit und langt auch mal zu, wenn es nötig ist. Da haben wir ja aktuell mit Shawn Lalonde einen weiteren Spieler im Kader der Eisbären Berlin.

Wir freuen es auf den ersten Einsatz von Mark Bell und wünschen ihm viel Erfolg bei den Eisbären Berlin. Herzlich Willkommen in der Hauptstadt, Mr. Bell!

Nach fünf Heimsiegen in Serie: Eisbären wollen endlich auch einmal auswärts wieder dreifach punkten

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgFür die Eisbären Berlin geht es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits morgen Abend weiter. Um 19:30 Uhr ist man beim Tabellenzehnten Straubing Tigers zu Gast. Nach den beiden Heimsiegen am Wochenende wollen die Eisbären nun auswärts nachlegen. Doch die Niederbayern haben sich am Sonntag bereits warm geschossen für die Berliner. Denn die Tigers gewannen deutlich mit 6:1 in Düsseldorf.

An diese Leistung aus dem DEG-Spiel wollen die Straubinger gegen den DEL-Rekordmeister nun anknüpfen und nach Punkten mit Berlin gleich ziehen. Und wenn man nach der Statistik geht, ist ein Sieg der Tigers durchaus im Bereich des Möglichen. Denn die Niederbayern konnten fünf der letzten sechs Ligaspiele gegen die Eisbären für sich entscheiden. Zu Hause feierte man zuletzt zwei Siege in Serie gegen die Eisbären (5:3/6:2). Die einzige Niederlage in diesem Zeitraum war aber eine heftige für Straubing. Im letzten Jahr verloren die Tigers einen Tag vor Weihnachten mit 0:8 in Berlin.

Die Eisbären hingegen wollen Revanche nehmen für die 2:4-Heimniederlage im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison. Und die Eisbären sind gut drauf. Am Wochenende gelangen zwei starke Heimsiege gegen die Top-Teams aus Mannheim und Nürnberg. Und was man nach dem 0:8 in Wolfsburg schon wieder vergessen hat: Die Eisbären haben fünf der letzten sechs Ligaspiele gewonnen. Die Formkurve der Eisbären zeigt also deutlich nach oben. Von den letzten zehn Ligaspielen gewannen die Berliner sieben. Man scheint also so langsam wirklich wieder in Form zu kommen.

Man hat allerdings ein Problem: Denn  fünf dieser sieben Siege aus den letzten zehn Spielen feierte man auf eigenem Eis. Die beiden anderen Siege gelangen auswärts und das auch erst nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen. Auswärts läuft es in dieser Saison bisher nicht. Nur einen Dreier konnte man holen (am ersten Spieltag in Ingolstadt). Es folgten zwei Penaltysiege (in Schwenningen und Augsburg) sowie ein Sieg nach Verlängerung (in Iserlohn). EHC-Coach Jeff Tomlinson blickte daher direkt nach dem gestrigen Spiel gegen Nürnberg schon einmal auf die morgige Partie in Straubing:

Wir müssen uns nun auf unser Auswärtsspiel am Dienstag in Straubing konzentrieren. Wir müssen nun auch einmal auswärts punkten.

Bei der Mission „Drei Punkte in Straubing“ müssen die Eisbären aber auf Constantin Braun, Jens Baxmann, Vincent Schlenker und auch Florian Busch verzichten. Buschi hatte sich gestern im Spiel gegen Nürnberg verletzt. Tomlinson:

Er hat Probleme mit dem Hüftbeuger. Lieber soll er ein Spiel verpassen, als zehn aussetzen zu müssen.

Dann muss die Mannschaft eben noch näher zusammen rücken. Ich denke, dass die Jungs auch ohne Florian Busch das Spiel in Straubing gewinnen können. Die Leistungen vom Wochenende machen dabei große Hoffnung. Und wenn die Paradereihe der Berliner – André Rankel, T.J. Mulock, Julian Talbot – so weiter scort, wie bisher, dann kann ja eigentlich gar nichts mehr schief gehen im Eisstadion am Pulverturm… 😉

Los geht die Partie morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Lars Brüggemann und Ulpi Sicorschi.

Stimmen zum Spiel der Eisbären Berlin gegen die Thomas Sabo Ice Tigers (6:1)

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19. DEL-Spieltag:

Eisbären Berlin vs. Thomas Sabo Ice Tigers 6:1 (3:0, 3:1, 0:0)

Stimmen zum Spiel:

 

Rob Zepp (Eisbären Berlin/Torhüter):

Das war heute durchaus ein wichtiger Sieg. Aber auch am Freitag war es ein wichtiger Sieg. Wir wussten, dass es ein schweres Wochenende werden würde, eine große Herausforderung, aber wir haben sie gemeistert.

Casey Borer (Eisbären Berlin/Verteidiger):

Die Stimmung ist richtig gut. Der Trainer hat uns auf dieses Team, welches zu recht da oben steht, gut eingestellt. Wir haben hart gearbeitet, hart dafür trainiert. Und das Ergebnis hat man heute auch gesehen.

Matt Foy (Eisbären Berlin/Stürmer):

Ich freue mich richtig, wieder dabei zu sein. Ich freue mich auch über die sechs Punkte an diesem Wochenende. Das 0:8 in Wolfsburg hat noch einmal alle wach gerüttelt. Wir haben darüber nachdenken können. Wir haben an diesem Wochenende sehr einfach gespielt und deshalb auch am Ende beide Spiele gewonnen.

Tray Tuomie (Thomas Sabo Ice Tigers/Trainer):

Die Eisbären haben heute Nachmittag verdient gewonnen. Meiner Meinung nach sind wir gut gestartet in dieses Spiel. Das Unterzahltor der Berliner hat uns ziemlich weh getan und wir konnten dann nicht mehr richtig ins Spiel kommen. Wir waren phasenweise ganz gut heute. Aber dann unterläuft uns ein Fehler zum 4:1 und wir können nicht mehr zurückschlagen. Berlin war wirklich stark und hat uns richtig unter Druck gesetzt.

Jeff Tomlinson (Eisbären Berlin/Trainer):

Wir haben über 60 Minuten konzentriert gespielt, das war unser Ziel. Wir haben gut in der Defensive gestanden. Wir haben heute eine angschlagene Nürnberger Mannschaft geschlagen, dass dürfen wir nicht vergessen. Trotz des Minikaders hat Nürnberg gut gespielt. Wir sind happy über die drei Punkte gegen so einen starken Gegner. Wir müssen uns nun auf unser Auswärtsspiel am Dienstag in Straubing konzentrieren. Wir müssen nun auch einmal auswärts punkten.

6:1 – Eisbären wie entfesselt – Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgWas ist mit dieser Mannschaft in der Deutschland-Cup-Pause nur passiert? Die Eisbären Berlin haben am Wochenende eindrucksvoll auf das 0:8-Debakel in Wolfsburg vor der Länderspielpause geantwortet. Zwei Tage nach dem die Adler Mannheim mit 4:2 nach Hause geschickt wurden, erlebten heute Nachmittag die Thomas Sabo Ice Tigers ihr blaues Wunder. Vor 12 700 Zuschauern in der Berliner O2 World setzten sich die Eisbären deutlich mit 6:1 (3:0, 3:1, 0:0) gegen die Franken durch und machten damit das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Sechs Punkte gegen zwei absolute Top-Teams der Liga – das lässt sich sehen. Und dieser Sieg war so was von verdient. Die Berliner waren gar nicht wieder zu erkennen, spielten wie entfesselt auf. Den Jungs war die Spielfreude heute deutlich anzusehen, man hatte sich in einen richtigen Rausch gespielt.

Eisbären-Coach Jeff Tomlinson musste heute erneut auf Constantin Braun, Jens Baxmann und Vincent Schlenker verzichten. Dafür setzte er Youngster Jonas Schlenker wieder ein. Im Tor stand erneut Rob Zepp.

Nürnbergs Keeper Tyler Weiman bekam schon im ersten Drittel jede Menge zu tun und musste drei Gegentore hinnehmen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Nürnbergs Keeper Tyler Weiman bekam schon im ersten Drittel jede Menge zu tun und musste drei Gegentore hinnehmen. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Gäste aus Nürnberg kamen gut in die Partie hinein und bestimmten die ersten Minuten. Doch die Franken konnten ihre Chancen nicht zu einem Tor ausnutzen. Die Eisbären brauchten heute ein wenig Zeit, bis sie in diese Partie hinein kamen. Aber das dauerte zum Glück nicht so lange. Und als die Berliner endlich zu ihrem Spiel gefunden hatten, zappelte der Puck auch schon erstmals im Tor von Tyler Weiman.
Es lief die fünfte Minute, die Eisbären waren in Überzahl und Kapitän André Rankel konnte den Puck im zweiten Versuch ins Tor schießen – 1:0.
32 Sekunden später konnten die Berliner Fans erneut jubeln. Diesmal waren die Hausherren in Unterzahl, was sie aber nicht davon abhielt, ein Tor zu erzielen. Darin Olver erkämpfte sich den Puck im eigenen Drittel, fuhr Richtung Tyler Weiman und spielte genau im richtigen Moment quer rüber zu Barry Tallackson. Und der nahm den Puck direkt ab und konnte so auf 2:0 erhöhen (6.). Ein ganz starker Konter der Eisbären in Unterzahl.
Nach diesem Doppelschlag der Berliner stand die Arena am Ostbahnhof Kopf. Nürnberg wirkte schockiert nach den beiden schnellen Gegentreffern, die Eisbären hingegen spielten nun richtig stark auf und hatten dabei jede Menge Selbstvertrauen. Immer wieder versuchte man sein Glück im Abschluss, doch man musste bis zur 14. Minute warten, ehe der Puck erneut im Tor der Franken einschlug. Matt Foy brachte den Puck Richtung Nürnberger Tor, Laurin Braun hielt die Kelle rein und fälschte den Puck somit unhaltbar für Weiman ab – 3:0.
Bei diesem Spielstand sollte es dann bis zum Ende des ersten Drittels bleiben. Die Eisbären sorgten also schon in den ersten 20 Minuten für einen Paukenschlag. Denn mit so starken Eisbären hatten selbst die Ice Tigers aus Nürnberg nicht gerechnet. Doch die Franken mussten die Überlegenheit der Berliner anerkennen. Continue reading

Bewährungsprobe Teil 2: Eisbären wollen auch gegen Nürnberg drei Punkte einfahren

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie Erleichterung nach dem 4:2-Sieg gegen den Erzrivalen Adler Mannheim war riesig gewesen. Zumal kaum einer diesen Sieg nach den letzten Auftritten – speziell dem in Wolfsburg – für möglich gehalten hatte. Doch die Mannschaft zeigte gestern Abend endlich mal wieder eine kämpferische Leistung und konnte das bis zum Schluss spannende Spiel in der Schlussphase dank einer klasse Moral noch gewinnen und so drei enorm wichtige Punkte einfahren. Im Mitteldrittel stand der Sieg aber stark auf der Kippe, denn da erspielten sich die Mannheimer richtig gute Chancen, doch die Eisbären behielten kühlen Kopf und fanden gegen Ende des zweiten Drittels zurück zu ihrem Spiel und konnten dann wie bereits erwähnt die Partie noch für sich entscheiden.

Morgen Nachmittag steht nun gleich das nächste Heimspiel an. Und erneut ist ein sehr starker Gegner zu Gast. Der Tabellenzweite Thomas Sabo Ice Tigers ist der morgige Gegner der Eisbären Berlin in der Arena am Ostbahnhof. Und da wollen die Berliner natürlich sofort nachlegen und das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen.

Doch dafür braucht man noch einmal so eine Leistung wie gestern Abend gegen Mannheim. Denn da stand endlich wieder eine Mannschaft auf dem Eis, die geschlossen für den Erfolg gekämpft hat. Man ging keinem Check aus dem Weg, kämpfte verbissen um jeden Zentimeter Eis, störte die Adler sehr früh in deren Spielaufbau. Mit so einer kämpferischen Mannschaft hatten die Adler wahrscheinlich nicht gerechnet.
Allerdings sollte man morgen darauf verzichten, wieder so einen Durchhänger zu haben, wie er gestern in den ersten 15 Minuten des Mitteldrittels vorkam. Denn da wirkten die Berliner wieder so verunsichert wie in den letzten Wochen. Da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht, man machte es den Gästen aus der Kurpfalz da sehr leicht. Und die Mannheimer nahmen die „Einladungen“ auch dankend an und konnten das Spiel relativ schnell drehen. Die Mannen von Harold Kreis versäumten es in der Folgezeit aber, die weiteren Fehler der Eisbären auszunutzen und die Führung zu erhöhen. So ließ man die Eisbären zurück ins Spiel kommen und verlor die Partie letztendlich auch noch. Was Coach Harold Kreis am Ende als sehr frustrierend ansah.

Viel wird morgen gegen die Franken wieder von der Paradereihe der Eisbären abhängen. Die Reihe um André Rankel, T.J. Mulock und Julian Talbot wird von mal zu mal immer stärker und war auch gestern wieder an drei der vier Toren direkt beteiligt. Wenn diese Reihe mal einen schlechten Tag erwischt, dann wird es schwer für die gesamte Eisbären-Mannschaft. Hoffen wir mal, dass die Jungs morgen wieder einen guten Tag haben werden.

Den benötigt morgen aber die gesamte Eisbären-Mannschaft, denn Gegner Nürnberg spielt bisher eine sehr starke Saison. Man hatte die Ice Tigers bereits im letzten Jahr als Geheimfavoriten angesehen, doch diese Erwatungen konnte die rundum erneuerte Truppe damals nicht halten. Nun scheint sich die Star-Truppe der Ice Tigers aber eingespielt zu haben und mit Tray Tuomie scheint man zudem den richtigen Trainer zu haben. Mit den Franken wird man in dieser Saison defintiv rechnen müssen.

Wenn man auf die Statistik schaut, gibt es wenig Hoffnung auf einen Nürnberger Sieg morgen Nachmittag. Denn von den letzten elf Spielen in der Hauptstadt verloren die Ice Tigers neun. An den letzten Auftritt in Berlin haben sie aber gute Erinnerungen, denn da gewannen die Nürnberger mit 5:2.
Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ging ebenfalls an die Ice Tigers. In der heimischen Arena setzte sich Nürnberg mit 4:1 durch.

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Nachmittag um 14:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Oswald und Schukies.

Impressionen vom Spiel der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim (4:2)

Berlins Julian Talbot, Andre Rankel und TJ Mulock beim Torjubel nach Andre Rankels 1:0 (Foto: black corner 2007)

Berlins Julian Talbot, Andre Rankel und TJ Mulock beim Torjubel nach Andre Rankels 1:0 (Foto: black corner 2007)

Berlins Andre Rankel vor dem Tor von Mannheims Dennis Endras. Im Hintergrund Berlins Julian Talbo (Foto: black corner 2007)

Berlins Andre Rankel vor dem Tor von Mannheims Dennis Endras. Im Hintergrund Berlins Juliann Talbot (Foto: black corner 2007)

Mannheims Martin Buchwieser jubelt nach dem 1:1 der Mannheimer (Foto: black corner 2007)

Mannheims Martin Buchwieser jubelt nach dem 1:1 der Mannheimer (Foto: black corner 2007)

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