
Die Eisbären Berlin haben sich mit zwei Niederlagen und null Punkten in die Länderspielpause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verabschiedet. Am Freitagabend verlor man beim Tabellenletzten Straubing Tigers mit 3:5. Die Niederbayern hatten zuvor noch zehn Spiele in Folge verloren. Am Sonntag verlor mann dann bei der Rückkehr einiger alter Bekannter (Don Jackson, Richie Regehr, Alex Barta, Mads Christensen) mit 2:3 gegen Red Bull München. Es waren die Niederlagen drei und vier in Folge für den DEL-Rekordmeister, der nur zwei der letzten acht Spiele gewinnen konnte. Aktuell bedeutet dies Platz Elf in der DEL-Tabelle. Wir blicken noch einmal kurz auf das vergangene Wochende der Berliner zurück.
Am Freitag war man beim Schlusslicht zu Gast. Die Voraussetzungen für einen Sieg waren eigentlich gut, hatten die Niederbayern doch die letzten zehn Spiele in Folge verloren und insgesamt nur sechs Punkte aus den ersten 16 Ligaspielen gesammelt. Doch die Eisbären erwiesen sich mal wieder als dankbarer Aufbaugegner für Krisenclubs. Zwar kamen die Eisbären gut ins Spiel und erarbeiteten sich im Auftaktdrittel auch durchaus gute Chancen, jedoch stellten diese Tigers-Goalie Jason Bacashihua vor kein wirkliches Problem. Gegen Ende des ersten Drittels zogen die Hausherren dann das Tempo an und machten ordentlich Druck. Mit einem feinen Doppelpass ging Straubing in Führung. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Denn dieser Treffer war Gift für die Eisbären, die danach überhaupt nicht mehr in ihr Spiel fanden.
Zwar konnten die Eisbären durch Kapitän André Rankel zum 1:1 ausgleichen, doch es sollte die einzig gute Aktion der Berliner im Mitteldrittel bleiben. Durch zwei schnelle Strafen nach dem Ausgleich brachte man sich auf die Verliererstraße. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis gelang Straubing das 2:1. Und als Straubings Lebensversicherung Blaine Down mit einer klasse Einzelleistung auf 3:1 erhöhte, war das Spiel praktisch entschieden. Denn die Eisbären konnten dem nichts mehr entgegen setzen. Man zeigte sich zwar durchaus bemüht in der Offensive, doch es wurde einfach zu kompliziert gespielt. Zudem versuchten es die Spieler zu oft alleine als miteinander zu kämpfen. Es wirkte fast so, als wäre da keine Mannschaft auf dem Eis sondern eher viele Einzelkämpfer.
Am Ende lag man zwischenzeitlich mit 1:5 hinten, da konnten dann auch die beiden schnellen Ehrentreffer nichts mehr an der schlechten Leistung der Eisbären ändern. Continue reading






