Das erste Halbfinale Finnland vs. Schweden

Finnland-Schweden : 0:3 (0:1,0:1,0:1)

Tore Finnland
Keine
Tore Schweden
11.Eriksson,37.Eriksson,60.H.Sedin

Beide Mannschaften im ersten Drittel auf die eigene Zone fokussiert. Ein schönes schnelles Spiel. Im Powerplay konnte Schweden einnetzen und in Führung gehen. Finnland hatte auch ein Powerplay konnte dieses jedoch nicht nutzen.
Im 2.Abschnitt kamen die Suomi besser ins Spiel und kreierten so einige Möglichkeiten. Doch die Abwehr der Schweden war heute einfach gut. So nahmen die Finnen wieder eine Strafe, welche die Schweden eiskalt und wunderbar herausgespielt zum 2:0 nutzten.
Im letzten Spielabschnitt gaben die Finnen noch einmal alles. Jedoch war am heutigen Tage kein Durchkommen bei den Schweden. Diese standen gut organisiert und spielten eine bemerkenswerte Verteidigung. So blieb das letzte Drittel zwar umkämpft, aber bis zur 60.Minute Torlos. Die Suomi versuchten noch einmal alles und nahmen den Torhüter vom Eis. Hendrik Sedin wusste dies zu nutzen und schoss das Empty Net Goal zum Endstand von 3:0.
Somit steht Schweden verdient im Finale um die Weltmeisterschaft.

Eishockey WM Viertelfinale , die Abendspiele

Finnland-Slowakai 4:3 (3:0,0:2,1:1)
Tore Finnland :
2.Philström,10.Kontiola,16.Kontiola,49.Aaltonen
Tore Slowakai :
26.Miklik,33.Sekera,41.Surovy

Ein hart umkämpftes Spiel. Im ersten Drittel spielten die Suomi ihre Überlegenheit aus und gingen mit 3:0 in Front. Auch im 2.Abschnitt dominierten die Finnen, jedoch nutzten die Slowaken clever einige Lücken und konnten auf 2:3 verkürzen. Im letzten Drittel kam die Slowakei wild aus der Kabine und erzielte sofort den Ausgleich. Die Suomi trafen in der 49. zum Sieg. Nun fahren die Slowaken nach großem Kampf nach Hause.

Kanada-Schweden 2:3 n.P (0:0 , 1:0 , 1:2)
Tore Kanada :
21.Stamkos,51.Giroux

Tore Schweden :
46.Danielsson, 50.Danielsson

Zwei, die es sich richtig gaben. Den Schweden war anzumerken, dass sie sich massiv verstärkten. Im 1.Drittel gab es ein böses Foul gegen Eric Staal, welcher in die Kabine musste. Ergo: Eine große Strafe, die aber nicht zum Torerfolg für Kanada führte. So endete das erste Drittel mit 0:0. Die Ahornblätter kamen im 2.Spielabschnitt energischer aus der Kabine und nutzten ihr restliches Powerplay zur 1:0 Führung. Danach Chancen auf beiden Seiten. Kanada schoss mit der Schlusssirene ins Netz. Das Tor wurde jedoch nicht gegeben (berechtigterweise). Das 3.Drittel läuft unter dem Titel Crunch Time. Hartes schnelles tolles Eishockey. Die Schweden nutzten ihre Powerplays und gingen 2:1 in Führung. Claude Giroux der ex Berliner sorgte dann für den Ausgleich. Es ging in die Overtime, die kein Ergebnis herbeiführte. Im Penaltyschiessen setzte sich schließlich Schweden durch.

So heißt nun das 2.Halbfinale Finnland-Schweden, was für eine volle Halle sorgen dürfte.

Eishockey WM : Die ersten beiden Viertelfinale

Russland : USA 3:8 (1:2,0:2,2:4)
Tore USA :
12. Stastny , 13. Oshie , 26.Thompson, 38.Galchenyuk, 43.Carter, 49.Trouba, 50.Moss, 51.Stastny
Tore Russland :
16.Svitov, 42.Ovetchkin, 44.Perezhogin
Die Sbornaja stolperte einmal mehr über sich selbst. Viele individuelle Fehler an der blauen Linie .Zu viele Einzelaktionen . da halfen auch schöne Alleingänge eines Herrn Ovetchkin wenig. Hingegen die US Boys traten als geschlossene Mannschaft auf , sie unterstützten sich offensiv wie defensiv toll und ziehen völlig verdient ins Halbfinale ein.

Schweiz –Tschechien 2:1
(1:0,1:0,0:1)
Tore Schweiz:
6.Hollenstein,34.Josi,
Tore Tschechien:
46.Kutlak,
Die Eisgenossen holen ihren 8.Sieg infolge. Da kann man nur den Hut ziehen. Die Tschechen verloren dank ihrer Effizienz. Viele Schüsse aber nichts zählbares. Einzig im letzten Drittel zeigten sie ihre Qualitäten und übten Dauerdruck aufs Schweizer Tor aus und kamen noch einmal auf ein Tor heran. Die Schweiz hat es abgeklärt gewonnen und trifft nun im Halbfinale auf die USA.

Vorrunde der Eishockey WM 2013 ist beendet

Zusammenfassung der Vorrunde der Gruppe H :
1. Finnland 16 Punkte
2. Russland 15 Punkte
3. USA 15 Punkte
4. Slowakei 10 Punkte
5. Deutschland 9 Punkte
6. Frankreich 7 Punkte
7. Lettland 7 Punkte
8. Österreich 5 Punkte

Eine interessante Vorrunde ist nun zu Ende gegangen und die Fragezeichen über das deutsche Auftreten sind weitesgehend beantwortet .
Deutschlands Auftakt gegen Finnland sorgte für die erste Überraschung im Turnier , es war ja nicht unbedingt damit zu rechnen den Finnen einen Pukt abzujagen.
Die Favoriten setzten sich insgesamt durch wobei es auch Schwächephasen gab z.B bei der Sbornaja welche überraschenderweise gegen Frankreich verlor.
Das wohl sehenswerteste Spiel lieferten die Finnen ab welche sich dort gegen Russland in einem hartumkämpften Match durchsetzten und der Sbornaja eine 2. Niederlage bescherten.
Die US Boys überzeugten alles in allem und stellten sicher das sie diese WM ernst nehmen würden . Leider bewiesen sie dies nicht in ihrem letzten Spiel gegen die Slowakei.
Ein Sieg hätte den deutschen die Tür fürs Viertelfinale offen gehalten , doch leider gaben sie sich eindeutig gegen die Slowakei geschlagen.
Frankreich spielte auch ein vernünftiges Turnier mit einem bemerkenswerten Erfolg gegen die Sbornaja .
Die Letten spielten eine durchwachsene Vorrunde mit 2 Siegen und 5 Niederlagen .
Enttäuscht dürften auch unsere Nachbarn aus Österreich sein die nun wieder in die B WM müssen. Das hatte man sich nach erfolgreicher Olympiaqualifikation anders vorgestellt.
Aus deutscher Sicht bleibt festzuhalten daß man mit dem Turnier zufrieden sein kann. Gegen die Favoriten hat man beachtlich gut gespielt. Chancen auf Punkte waren immer da .
#ORTI

Eisbären Berlin: Abgang Nummer Sechs – Ryan Caldwell nach Nürnberg

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgBei den Eisbären Berlin gibt es den nächsten Abgang zu vermelden. Verteidiger Ryan Caldwell, der erst im Januar diesen Jahres nach Berlin gekommen war, wechselt vom Deutschen Meister zu den Thomas Sabo Ice Tigers. Bei den Franken erhält der 31-jährige Kanadier einen Zwei-Jahres-Vertrag, Für den DEL-Rekordmeister absolvierte Caldwell insgesamt 24 Spiele, in denen er ein Tor erzielte und fünf weitere Treffer vorbereitete.

In Nürnberg freut man sich über den neuen Verteidiger. Sportdirektor Martin Jiranke sagte gegenüber der Eishockey NEWS:

Ryan Caldwell ist ein DEL-erfahrener Verteidiger, der ein wichtiger Teil der Berliner Meistermannschaft war. Mit seiner körperlichen Präsenz und seinen Führungsqualitäten wird er eine wichtige Rolle in unserer Abwehr übernehmen.

Durch den Weggang von Caldwell dürfte damit auch klar sein, dass Jimmy Sharrow weiterhin in Berlin bleiben wird. Denn nach dem Saisonende kam die Frage auf, wer von den beiden Verteidigern in Berlin bleiben wird (darf) – Ryan Caldwell oder Jimmy Sharrow?
Damit hätten die Berliner nun fünf Verteidiger für die neue DEL-Saison unter Vertrag – Frank Hördler, Mark Katic, Constantin Braun, Jimmy Sharrow (?) und Jens Baxmann. Dazu kommen noch die beiden Youngsters Henry Haase und Thomas Supis.
Einen Verteidiger wird Peter John Lee dann aber doch noch holen. Denn nur mit fünf starken Verteidigern plus den beiden Youngsters wird Lee wohl kaum in die neue Saison gehen.

Ryan Caldwell ist übrigens bereits der sechste Abgang bei den Eisbären nach der Saison 2012/2013. Zuvor waren schon Dominik Bielke (München), Maximilian Faber (Ziel unbekannt), Tyson Mulock (Iserlohn), Jamie Arniel (Ziel unbekannt) und Corey Locke (Ziel unbekannt) gegangen.
Mit Daniel Weiß hat man bisher nur einen Spieler neu im Team für die kommende DEL-Saison. Wobei „neu“ hier nicht das richtige Wort ist, denn Daniel Weiß kehrt ja aus Nürnberg nur zurück. Weiß war bekanntlich nur an die Franken ausgeliehen.
Im Sturm besteht zu mindestens auf einer Position noch Handlungsbedarf. Von daher kann man davon ausgehen, dass Lee auch noch einen Stürmer holen wird.

Man kann aber nur hoffen, dass Lee diesmal wesentlich bessere Spieler auf dem Transfermarkt finden wird. Denn die letzten Neuzugänge sind alle hinter ihren Erwartungen geblieben. Jamie Arniel und Corey Locke sind bereits wieder weg, nun auch der erst vor kurzem verpflichette Ryan Caldwell. Mark Katic bleibt zwar in Berlin, aber auch nur, weil er noch einen Vertrag hat. Wirklich überzeugen konnte Katic eher selten. Vielleicht wird das ja im zweiten Jahr etwas besser. Immerhin war Matt Foy eine gute Verstärkung, mit der man auch in der neuen Saison rechnen sollte.

Felskis Abschiedsspiel: Trikots und Helm vorgestellt – Erste Spieler bekannt gegeben

Sven Felski präsentiert sein Trikot sowie den Helm für das Abschiedsspiel im August. (Foto: eisbaerlin.de)

Sven Felski präsentiert sein Trikot sowie den Helm für das Abschiedsspiel im August. (Foto: eisbaerlin.de)

Am heutigen sehr sonnigen Sonntag war ordentlich was los am altehrwürdigen Wellblechpalast. Denn heute gab es noch einmal die letzten 322 Tickets für das Abschiedsspiel von Sven Felski, welches am 10. August 2013 um 18:30 Uhr im „Welli“ statt findet. Klar, dass die Fans dafür Schlange standen. Die ersten Fans fanden sich schon um Mitternacht am „Welli“ ein, um so einen der ersten Plätze zu ergattern. Ca. 300 Fans standen dann heute morgen an, als um 11:00 Uhr der Verkauf der letzten Tickets startete. Pro Person durften maximal zwei Karten erworben werden. Klar, dass daher nicht alle wartenden Fans am Ende mit einem der begehrten Tickets den Heimweg antraten. Nach exakt einer Stunde waren alle 322 Tickets verkauft. Die Fans konnten sich anschließend zwar auf eine Warteliste eintragen, doch das sie noch in den Genuss kommen, das Abschiedsspiel von Sven Felski live in der Halle zu sehen, daran glauben sie wohl selbst nicht mehr.

Mit der großen Nachfrage hatte Sven Felski offensichtlich nicht gerechnet. Er könnte locker die O2 World füllen. Doch das ist ja nicht Sinn der Sache, denn „Felle“ möchte natürlich da aufhören, wo alles angefangen hat. Und das war nun einmal der altehrwürdige Wellblechpalast, welcher von uns Fans liebevoll nur „Welli“ gennant wird.

Für die Fans, die kein Ticket mehr abbekommen haben, gibt es immerhin eine gute Nachricht. Denn wie Felski heute bei der Pressekonferenz in der Kabine mitteilte, ist man dabei, ein Public Viewing vor dem „Welli“ zu organisieren. So würden dann also auch die anderen Eisbären-Fans in den Genuss kommen, das Abschiedsspiel der EHC-Legende zu sehen. Continue reading

WM 2013 – 2. Tag: Russland souverän – USA und Kanada mit Mühe – Schweden mit erstem Sieg

Am zweiten Tag bei der Eishockey-Weltmeisterschaft hat die USA ihr Auftaktspiel gegen Österreich nur mit Mühe und Not gewonnen. Am Ende setzten sich die US-Boys mit 5:3 (1:2, 4:1, 0:0) gegen die Österreicher durch und konnten damit einen Fehlstart gerade so noch abwenden. Lautusa und Welser hatten nach sechs Minuten für eine überraschende 2:0-Führung der Österreicher gesorgt. Moss gelang noch im ersten Drittel der Anschlusstreffer – 2:1 (11.). Im Mitteldrittel zogen die US-Boys dann kurz mal das Tempo an und lagen plötzlich durch Tore von Johnson (24.), Stapleton (30.) und Palushaj (31.) mit 4:2 in Front. Schuller konnte für Österreich nochmal verkürzen (39.), doch Johnson netzte eine Minute vor der zweiten Drittelpause zum 5:3-Endstand ein (39.).

Einen souveränen Auftaktsieg feierte Titelverteidiger Russland. Die Sbornaja setzte sich locker mit 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) gegen Lettland durch. Zu Beginn taten sich die Russen noch schwer und lagen nur mit 1:0 durch den Treffer von Biryukov (14.) in Führung. Im Mitteldrittel legten die Russen dann aber endlich los und konnten durch Medvedev (29.), Radulov (33.). und Ryasenski (39.) auf 4:0 davon ziehen. Im Schlussdrittel machten Kovalchuk (41.) und Soin (45.) den Kantersieg der Sbornaja perfekt.

Im dritten Spiel in der deutschen Gruppe feierten die Finnen einen 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)-Sieg gegen die Slowakei. Aaltonen (12.) und Kontiola (43.) mit seinem bereits dritten Tor im Turnier trafen für die finnische Mannschaft. Finnlands Goalie Antti Raanta war der Matchwinner, er entnervte die Slowaken reihenweise und feierte somit in seinem ersten Länderspiel überhaupt gleich einen Shut-out.

Seinen ersten Auftritt bei der diesjährigen WM gewonnen hat Kanada. Die Kanadier setzten sich mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) gegen Dänemark durch. DEL-Profi Morten Green (Hannover) schockte die Kanadier jedoch erst einmal, als er Dänemark in der fünften Minute mit 1:0 in Führung brachte. Doch Duchene (31.) und Stamkos (32.) drehten die Partie im Mitteldrittel mit einem Doppelschlag. Duchene setzte im Schlussdrittel dann auch den Schlusspunkt zum 3:1 (48.).

Einen guten Auftakt in diese WM feierte auch Norwegen beim 3:1 (2:1, 0:0, 1:0)-Sieg gegen Slowenien. Bastiansen schoss die Norweger mit 2:0 in Front (2./15.), doch Jeglic sorgte noch einmal für Spannung (20.). Bis fünf Sekunden vor dem Ende des Spiels blieb es bei diesem knappen 2:1 für Norwegen, ehe Hansen mit seinem Empty-Net-Goal für die Entscheidung sorgte.

Gastgeber Schweden hat sich für die Auftaktniederlage gegen die Schweiz rehabilitiert. Die Tre Konors setzten sich am Abend mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) gegen Tschechien durch. Ericsson (11.) und Tallinder (24.) brachten Schweden mit 2:0 in Führung. Hudler konnte nur noch auf 2:1 verkürzen (33.).

WM2013 | Viele Tore und eine Sensation!

Der erste Spieltag ist vorbei und wartet mit einer Sensation. Nun aber erstmal der Reihe nach.

Das 1 Spiel des Tages war Frankreich gegen die Slowakei. Im ersten Drittel gab es in der 8:28 min das 1. Tor für die Slowaken durch Michel Miklik. Dann gab es noch 2 weitere Strafzeiten für die Franzosen welche die Slowaken nicht nutzten. Im 2. Drittel wurde aber dann die Effektivität deutlich in der 25:27 min war es Peter Olvecky der das 0:2 makierte ehe knapp 3.min später der Stürmer Tomas Zaborsky zum 0:3 erhöhte.Das letzte Drittel wurde dann auch nochmal Torreich,wobei Frankreich ein Lebenszeichen von sich gab.Doch bevor das Zeichen kam, gab es erstmal eine 2+2.min Strafe für den Franzosen Brian Henderson. In dieser Phase, sah man eindrucksvoll das sehr gut Funktionierende Überzahlspiel, denn in in den ersten 2 min der Strafe trafen die Slowaken in Person von Branko Radivojevic. Kurz danach in den letzten 2 min der Strafe traf der ehemalige NHL-Star Miroslav Satan zum 0:5. Knapp 1 min später kamen die Franzosen doch noch zu ihrem Tor. Und sogar 8 min vor Schluss gelang es auch den Ihnen mit ihrem Specialteam in der Überzahl durch Damien Fleury den 2. Treffer zu erzielen. Doch den Schlusspunkt setzte das deutlich bessere Team aus der Slowakei, 2 min vor Schluss gelang es Libor Hudacek zum 2:6 Endstand.Lockerer Pflichtsieg der Slowaken.

Das 2. Spiel am frühen Abend war Tschechien gegen Weißrussland. Es dauerte knapp 11 min im ersten Drittel bis der NHL-Hühne Jacob Voracek im Powerplay zum 1:0 verwandelte. Das 2.drittel ist schnell erzählt, außer 3 Strafen gab es keine wirklichen Highlights. Im letzten Abschnitt bekamen die Slowaken mit ihrer Powerplay-Aufstellung um Radim Vrbata und Martin Hanzal die Chance zum 2:0, die sie dann auch Eiskalt nutzen. Es war ein Pflichtsieg für Tschechien,nicht mehr und nicht weniger.

Das letzte Spiel des Abends hatte es in sich! Der Gastgeber Schweden Emfang die Schweizer.Eigentlich sollte das ein Sieg sein für Schweden,will man meinen doch,falsch gedacht.Dieses Spiel hatte alles an Dramatik zu bieten was es gab.Das erste Drittel Stand unter dem Zeichen,beschnuppern und abwarten. Aber dann kamen die Schweizer mit einem Doppelschlag aus der Kabine.In der 23 min gelang es Matthias Bieber den Schwedischern Goalie zu überwinden. In der 28 min war es dann eine wunderschöne Einzelaktion vom jungen Nino Niederreiter der den Puck durch´s Five-Hole im Netz versenkte. Man sah den Schweden an wie nervös und hektisch ihr Spiel wurde,viele Einzelaktionen, die von den Schweizern klug Abgefangen wurden. Erst knapp 2 min vor Schluss des 2. Drittels gelang es Verteidiger Johan Fransson mit einem mächtigen Schuss von der blauen Linie zum 2:1 zu Verkürzen. Der letzte Abschnitt hatte dann Spannung pur. Die Schweden kamen mit viel Wut im Bauch und der Verzweiflung aus der Kabine. Doch die ganzen Angriffsbemühungen wurden von den Schweizern im Keim erstickt.Es kam noch schlimmer für die Schweden, die knapp 2:30 min vor Schluss ihren Goalie für einen 6. Feldspieler rausnahmen und ein Empty Net Goal kassierten. Topscorer Ryan Gardner eroberte die Scheibe an der eigenen blauen Linie und Schoss den Puck in das Herz der Schweden.Jetzt stand es 3:1 für die Schweiz und es waren nur noch 33 Sekunden zu Spielen. Mit dem Mut der Verzweiflung nahm sich kurz nach dem Bully Simon Hjalmarsson die Scheibe und Schob sie ins Netz. Noch 12 Sekunden. Die Schweden schmissen alles nach vorne was Sie hatten,aber es half nichts,die Schweizer sorgen mit dem Sieg für die erste Überraschung in diesem Turnier. Alles in allem haben die Schweizer sehr gutes und kluges Eishockey gespielt,sehr stark mit Mann und Maus den Kasten beschützt. Den Schweden immer wieder kleine Nadelstiche verpasst und sie massiv im Spielaufbau gestört. Ein glücklicher wenn auch verdienter Sieg der Schweizer Mannschaft.

3:4 n.V: DEB-Auswahl überrascht zum WM-Auftakt und holt einen Punkt gegen Gastgeber Finnland

DEB-3D-klDie deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Weltmeisterschaft 2013 eine Sensation verpasst. Die Mannen von Bundestrainer Pat Cortina verloren zum Auftakt gegen Gastgeber Finnland knapp mit 3:4 n.V. (0:1, 1:1, 2:1/0:1). Den Punkt haben sich die Jungs mehr als verdient, denn sie zeigten eine erstaunlich gute Leistung und hätten die Sensation gegen Finnland beinahe geschafft. Doch trotz der Niederlage kann die Mannschaft stolz auf die Leistung sein, denn ein Punkt zum Auftakt gegen einen der Titel-Favoriten ist sehr stark und lässt auf eine gute WM hoffen.

Die DEB-Auswahl begann stark, zeigte ein gutes Forechecking, arbeitete gut zurück und fuhr jeden Check konsequent zu Ende. Die Hausherren hatten an der Defensive der Deutschen lange zu knabbern, fanden einfach keinen Weg da durch. Das sollte sich in der achten Minute ändern, denn da hatten die Finnen ihr erstes Powerplay und dort machten sie ordentlich Druck. Doch Rob Zepp im Tor der DEB-Auswahl ließ keinen Puck durch.
Durch dieses Überzahlspiel holten sich die Finnen Selbstvertrauen und wurden fortan stärker. Und nach elf Minuten konnten die finnischen Fans erstmals jubeln in der Hartwall-Arena. Petri Kontiola nahm einen Querpass an und versenkte den Puck in Überzahl problemlos im deutschen Tor – 1:0. Die Strafe, welche zum Powerplay führte, war jedoch umstritten gewesen. Christian Ehrhoff hatte diese wegen Spielverzögerung kassiert, nach dem er in einem Zweikampf den Puck mit der Hand fest hielt.
Der Treffer brachte die Deutschen jedoch nicht aus der Ruhe und sie spielten weiterhin sehr konzentriert. Und nach 14 Minuten hätten sie beinahe jubeln können, doch der Puck prallte vom Pfosten zurück auf die Linie, wo er von einem finnischen Spieler weggeschossen wurde.
Direkt im Gegenzug jubelten dann die Finnen, als der Puck von der Latte auf die Linie prallte. Doch die beiden Hauptschiedsrichter gaben diesen Treffer nach Ansicht des Videobeweises folgerichtig nicht. Somit blieb es beim 1:0 für Finnland nach 20 Minuten.

Im Mitteldrittel war es dann von Beginn an ein Hin und Her. Beide suchten immer wieder den Weg zum Tor, doch zu selten kamen sie zum Abschluss. Was auch daran lag, dass beide Abwehrreihen sehr kompakt standen und nur wenig zu ließen.
In der 27. Minute hatte dann André Rankel eine gute Chance für die deutsche Mannschaft, doch er verpasste knapp den Ausgleich. Auch John Tripp vergab nur zwei Minuten später eine gute Chance, als er in Unterzahl am finnischen Keeper scheiterte.
Besser machte es dann aber Felix Schütz in der 31. Minute. André Rankel erkämpfte den Puck klasse hinter dem Tor, passte zu Marcel Goc, der den Puck weiter zu Felix Schütz spielte. Der verlud den finnischen Torhüter und netzte zum verdienten 1:1 ein.
Dieser Gegentreffer schockte die Hausherren, die einige Zeit brauchten, um sich davon zu erholen. Als das gelungen war, hatten sie drei Minuten vor der zweiten Drittelpause eine große Chance zur erneuten Führung, doch Zepp parierte den Alleingang des Finnen, welcher dabei auch noch von Christian Ehrhoff gestört wurde. Der deutsche Verteidiger kassierte dafür eine Zwei-Minute-Strafe.
Als man sich schon auf die zweite Drittelpause einstellte, schlugen die Finnen doch noch einmal zu. 32 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels waren die Finnen in Überzahl, vor dem Tor gab es einen Querpass, welchen Janne Pesonen verwertete – 2:1. Ein Gegentreffer zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Beim Stand von 2:1 für Finnland ging es letztendlich auch in die Kabinen.

Das letzte Drittel begannen die Deutschen mit einem Paukenschlag. Finnland kassierte eine Strafzeit, die DEB-Auswahl gewann das Bully und Christian Ehrhoff zog direkt ab. Mit Erfolg, sein Hammer von der blauen Linie fand den Weg ins Tor. Die DEB-Auswahl nutzte das Powerplay nach nur zwei Sekunden aus. Und das durch diesen Gewaltschuss von Ehrhoff, bei dem der finnische Goalie keine Chance hatte.
Nach dem erneuten Ausgleich der Deutschen wirkten die Finnen irgendwie ratlos und ideenlos. Mit einer so starken deutschen Mannschaft hatten sie nicht gerechnet.
Die Deutschen hatten immer wieder gute Chancen, welche sie aber zunächst ungenutzt ließen. Doch drei Minuten vor dem Ende konnten die Deutschen endlich eine ihrer Chancen nutzen. Torsten Ankert hatte von der blauen Linie einfach mal abgezogen und der Puck schlug im Tor ein – 3:2 für Deutschland.
Die Mannen von Bundestrainer Pat Cortina standen hier kurz vor einer Sensation zum WM-Auftakt. Doch diese wurde von den Finnen 89 Sekunden vor dem Ende zu Nichte gemacht. Petri Kontiola traf zum zweiten Mal an diesem Abend – 3:3. Und was für ein Treffer. Er nahm den Puck elegant vor dem Tor mit dem Schläger an, spitzelte ihn an Zepp vorbei und netzte ein. Ein Wahnsinns-Tor des finnischen Angreifers. Dessen Tor sorgte dafür, dass es in die Verlängerung ging. Deutschland hatte damit aber schon einmal einen für nicht möglich gehaltenen Punkt sicher.

Die Verlängerung begann die DEB-Auswahl in Unterzahl (Marcel Goc saß in der Kühlbox). Gerade als die Deutschen wieder komplett waren, schlug es hinter Rob Zepp doch noch ein. Sakari Salminen hatte Rob Zepp zum vierten Mal an diesem Abend überwunden und sorgte somit für die Entscheidung in der 62. Minute. Die Finnen hatten damit den Zusatzpunkt sicher.

Als Spieler des Spiels wurden ausgezichnet:

Finnland: Petri Kontiola (Stürmer)

Deutschland: Rob Zepp (Torhüter)