2:4 in Augsburg: Eisbären verlieren durch zwei späte Gegentore und verpassen den Sprung an die Tabellenspitze

150px-AEV_Panther_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin konnten den Patzer von Spitzenreiter Adler Mannheim (2:5 in München) nicht ausnutzen und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Hauptstädter unterlagen am Sonntagabend bei den Augsburger Panthern mit 2:4 (0:1, 2:0, 0:3). 5.824 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Curt-Frenzel.Stadion sahen eine sehr intensive und von sehr hohem Tempo geprägte Partie, in der Augsburg aufgrund zweier sehr später Treffer die drei Punkte einfahren konnte.

Die Fuggerstädter waren es auch, die hier besser in die Partie fanden. Augsburg von Beginn an sehr durckvoll, sie drängten die Eisbären sofort in deren Drittel und wollten das frühe Tor erzielen. Chancen waren auch da, aber Petri Vehanen ließ nichts zu. Die Berliner kamen mit diesem aggressiven Forechecking zunächst überhaupt nicht klar, brauchten ein paar Minuten, um besser in die Partie hinein zu finden.
Die Partie war von der ersten bis zur letzten Sekunde sehr intensiv, die Zweikämpfe waren hart umkämpft, das Tempo war stets hoch und es ging hin und her. Als die Berliner besser drin waren im Spiel, hatten sie ihre erste Drangphase, aber auch die blieb ohne Torerfolg. Aber mitten in dieser Drangphase der Gäste gelang den Hausherren das 1:0. Der AEV gewann das Bully im Angriffsdrittel, T.J. Trevelyan mit dem Schuss von der blauen Linie und Jonathan Matsumoto fälschte den Schuss unhaltbar ab (13.).
Die Eisbären hatten gegen Ende des ersten Drittels noch einmal ein Powerplay, in welchem sie auch gut agierten und sich zwei große Chancen heraus spielten. Zunächst scheiterte Florian Busch am Augsburger Goalie und wenige Sekunden später hatte Mark Olver das halbleere Tor vor sich, traf jedoch nur den Pfosten. Daher blieb es beim 1:0 bis zur ersten Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels kassierte Augsburg die nächste Strafe und somit die Eisbären erneut in Überzahl. Und diesmal waren sie dabei auch erfolgreich. Bruno Gervais hatte von der blauen Linie abgezogen und Barry Tallackson unhaltbar abgefälscht – 1:1 (22.).
Nur wenige Sekunden nach dem Ausgleich die nächste Chance der Berliner, Florian Busch und Petr Pohl im Doppelpass, aber Pohl verpasste die Scheibe kurz vor dem Tor. Da hatte es Busch zu gut gemeint mit dem Doppelpass, er hätte nach dem Zuspiel von Pohl direkt abschließen müssen.
Die Eisbären waren hier in den ersten Minuten des Mitteldrittels die bessere, die aktivere Mannschaft. Augsburg fand einfach nicht ins Spiel und hatte in der 27. Minute zudem Glück, als Marcel Noebels nur den Pfosten traf.
Danach aber der AEV mit zwei Überzahlspielen in Folge und da ist der AEV die zweitbeste Mannschaft der DEL. Und das sah man auch, sie spielten das sehr stark und hatten auch gute Chancen, aber an Petri Vehanen kamen sie nicht vorbei.
In der 34. Spielminute machte sich Ivan Ciernik dann auf den Weg zum Tor, sein Schuss prallte jedoch an den Außenpfosten. Nur eine Minute später scheiterte Adrian Grygiel zweimal an Petri Vehanen. Direkt im Gegenzug hatte Marcel Noebels zu viel Platz im Drittel der Augsburger, was er sofort bestrafte – 1:2 (35.).
Mit dieser Führung gingen die Eisbären dann auch in die zweite Drittelpause. Sie hatten das Spiel gedreht, aber entschieden war die Partie noch lange nicht.

Augsburg kam wild entschlossen zurück auf das Eis und hatte gleich durch Drew LeBlanc eine gute Chance, doch Petri Vehanen war zur Stelle. In der 44. Spielminute kassierte Jens Baxmann dann zwei Minuten wegen Behinderung, Augsburg also erneut in Überzahl. Und diesmal konnten sie es nutzen. Braden Lamb zog von der blauen Linie ab, T.J. Trevelyan hielt die Keller in den Schuss und fälschte ihn somit unhaltbar für Vehanen ab – 2:2 (44.).
Dieser Treffer sorgte noch einmal für einen Motivationsschub bei den Hausherren, die nun noch einmal ordentlich Druck ausübten. Die Eisbären kamen teilweise überhaupt nicht aus dem eigenen Drittel heraus.
Fortan ging es weiter rauf und runter, jedoch hatten die Panther hier mehr Spielanteile, kamen öfter zum Abschluss als die Eisbären. Diese wurden erst in der Schlussphase nochmal so richtig stark und kamen auch zu guten Chancen. Aber je näher das Ende der regulären Spielzeit kam, desto mehr merkte man beiden Mannschaften an, dass keiner hier mehr den entscheidenden Fehler machen wollte.
Es lief die 59. Spielminute, es gab ein Bully im Drittel der Eisbären, welches sie auch gewannen. Aber Augsburg setzte aggressiv nach, Mark Mancari sorgte dafür, dass Constantin Braun den Puck hinter dem Tor verlor, spielte die Scheibe direkt vor das Tor, wo Thomas Holzmann lauerte und den Puck aus dem Slot heraus im Tor versenkte – 3:2. Die beiden Hauptschiedsrichter gingen zwar noch zum Videobeweis, gaben den Trefer aber folgerichtig. 92 Sekunden waren da noch auf der Uhr.
Die Eisbären riskierten alles, nahmen 66 Sekunden vor dem Ende Petri Vehanen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Aber das nutzte Augsburg in Person von Aleksander Polaczek zum Empty-Net-Goal 19 Sekunden vor dem Ende aus – 4:2 (60.). Augsburg feierte damit den Sieg gegen Berlin und das Sechs-Punkte-Wochenende.

Spieltag kompakt #17 – 13.11.15

Auch nach der Länderspielpause stehen wieder alle Mannschaften der DEL wieder auf dem Eis und jagen der Meisterschaft hinterher.


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Straubing Tigers : Red Bull München 2:1

(1:0 / 0:1 / 1:0)

Derby Zeit im Straubinger Eisstadion. 4817 Zuschauer sahen ein spannendes Bayern Derby zwischen den Straubing Tigers und den Bullen aus München. Und Straubing schienen ihre starke Form über die Länderspielpause behalten zu haben, denn sie kamen mit sehr viel Schwung aus der Kabine. Und daher ist es auch kein Wunder, dass Thomas Brandl (3.), die Hausherren sehr früh im Spiel zur Führung bringen kann. Allgemein kann man dieses Spiel als sehr fair, aber intensiv bezeichnen, denn es gab insgesamt nur 6 Strafen, wovon 5 auf Seiten der Münchner waren. Zum Ende des ersten Drittels wurden die Gäste immer aktiver und zwingender, konnten dies aber nicht nutzen. Aber es dauerte dann nur 19 Sekunden im zweiten Drittel, bis die Gäste aus München trafen und durch Jason Jaffray (21.) den Ausgleich erzielen konnten. Im zweiten Drittel war die Partie dann ausgeglichener, aber keine konnte sich einen Vorteil erarbeiten. Bis zum alles entscheidenden Tor musste man dann aber bis 2 Minuten vor Schluss warten. Den in dieser besagten Minute konnte Mike Hedden (59.) den verdienten Siegtreffer für die Tigers erzielen und 3 Punkte plus den Derbysieg gegen die Bullen einfahren.


 

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Thomas Sabo Ice Tigers : Augsburg Panther 2:6

(1:2 / 1:2 / 0:2)

Im Gegensatz zum vorherigen Derby ging es im zweiten Bayernderby des Spieltages dann doch heftiger zu. 6062 Zuschauer sahen in der Nürnberger Versicherung Arena ein Spiel zwischen zwei Mannschaften die nicht nur auf der Landkarte in der Nähe liegen. Und das Spiel ging rasant los, denn in einem Powerplay konnten die Gäste direkt mal durch Thomas Jordan Trevelyan (7.) das erste Mal in Führung gehen. Doch die Nürnberger hatten eine Antwort und konnten ebenfalls in einem Powerplay, durch David Steckel (12.), treffen und den Ausgleich erzielen. Doch nur eine knappe Minute später gingen die Panther aus Augsburg, diesmal durch Matthew MacKay (13.), erneut in Führung. Im zweiten Drittel konnten die Nürnberger in Form von Casey Borer (30.) den erneuten Ausgleich finden, konnten dann aber den erneuten Führungstreffer, durch Thomas Jordan Trevelyan (31.), eine knappe Minute später nicht verhindern. Und diesmal konnten die Gäste sogar noch nachlegen, denn 2 Minuten vor Schluss konnten die Augsburger in einem Powerplay, durch Jonathan Matsumoto (38.), treffen und den Pausenstand von 2:4 festlegen. Und das letzte Drittel begann so, wie das vorherige aufgehört hat. Evan Oberg (42.) kann die Führung der Gäste ausbauen und das Spiel entscheiden. Aber einen Treffer hatte das Spiel noch und zwar erneut für die Gäste. In doppelter Überzahl konnte Thomas Holzmann (50.) den letzten Treffer des Spiels machen und die 3 Punkt nach Augsburg bringen.


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ERC Ingolstadt : Iserlohn Roosters 2:5

(2:1 / 0:1 / 0:3)

In der Saturnarena in Ingolstadt sahen 3680 Zuschauer eine stark beginnende Heimmannschaft die nach nur 3 Minuten in Führung gehen konnte. Brandon Buck (3.) bringt die Scheibe im Tor unter und erzielt das erste Tor des Spiels. In einem Überzahlspiel konnten die Hausherren sogar nachlegen. Petr Taticek (10.) kann die Führung ausbauen und lässt das Spiel eindeutig aussehen. Doch jetzt spielten im Grunde nur noch die Gäste. Chris Connolly (15.) kann 5 Minuten später den ersten Treffer der Roosters erzielen und den Anschluss herbeirufen. Im zweiten Drittel dauerte es auch nicht lange, bis die Gäste aus Iserlohn das Spiel wieder ausgleichen konnten. Bradley Ross (24.) traf und setzte das Spiel auf 0. Im zweiten Drittel fielen keine Tore mehr trotz einem Schussverhältnis von 17:6 für die Gäste. Dafür konnten die Iserlohn Roosters zu Beginn des letzten Drittel direkt einen Doppelschlag erzielen. Brooks Macek (43.) und Nicholas Petersen (44.) trafen innerhalb einer Minute und brachten die Entscheidung in diesem Spiel. Doch der ERC versuchte nochmal alles und nahm den Torhüter raus. Diese Chance nutzte dann Chris Connolly (59.) 2 Minuten vor Schluss und setzte den Schlusspunkt.


200px-Hamburg-freezers_svg 125px-Krefeld_Pinguine_Logo

Hamburg Freezers : Krefeld Pinguine 4:3(SO)

(1:0 / 0:2 / 2:1 / 0:0 / 1:0)

In der Barclaycard Arena sahen 9447 Zuschauer ein spannendes Spiel, welches im Shootout enden musste. Allein nach den Schüssen müsste Hamburg in allen Dritteln die Nase vorne haben, denn sie führten nach jedem Drittel mit 4-5 Tore. Im ersten Drittel ging es für die Hanseaten noch gut aus, denn Jerome Flaake (17.) kann den Puck, mit einem zusätzlichen Angreifer im Rücken, versenken und bringt den Hausherren die Führung. Doch im zweiten Drittel sah es nicht gut aus für die Gastgeber. Nur 2 Minuten im zweiten Drittel gespielt und schon konnten die Gäste aus Krefeld, durch Christian Kretschmann (22.), den Ausgleich erziehlen. Und auch noch in diesem Drittel konnten die Gäste das Spiel drehen. Andreas Driendl (40.) kann gut 30 Sekunden vor Schluss treffen und die Partie drehen. Im letzten Drittel machten die Krefelder weiter wo sie aufgehört haben und bauen ihre Führung, durch Martin Schymainski (51.), aus. Doch jetzt hatte Hamburg eine Antwort in Form eines Doppelschlages. Zuerst kann David Wolf (53.) treffen und den Anschlusstreffer landen, während nur eine Minute später Christoph Schubert (54.) den Ausgleich erzielen kann. So blieb es auch nach 60 Minuten und in der Verlängerung und so musste die Entscheidung im Shootout fallen. Und hier ist Thomas Oppenheimer, der den Puck zweimal versenkt und so den Freezers den Zusatzpunkt ermöglicht.


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Grizzlys Wolfsburg : Schwenninger Wild Wings 4:1

(1:1 / 1:0 / 2:0)

Wieder einmal nur 2011 Zuschauer sahen in der EisARENA in Wolfsburg eine starke Wolfsburger Mannschaft die eine aufstrebende Mannschaft aus Schwenningen besiegte. Im ersten Drittel hatten die Gäste nur 5 Schüsse und im Gegenzug machten die Gastgeber mächtig Druck und konnten sich, durch Sebastian Furchner (16.), belohnen. Doch auf dieses Tor hatten die Schwenninger noch eine Antwort. Ashton Rome (18.) erzielt rund 2 Minuten später den Ausgleich und sorgte so für den Pausenstand von 1:1. Im zweiten Drittel dauerte es lange, bis eine Mannschaft ein Tor erzielen konnte. Fabio Pfohl (38.) ist dann derjenige, der im Mittelabschnitt das Tor erzielte und die Führung für die Grizzlys brachte. Im letzten Drittel gab es zu Beginn einen Aufreger, denn Schwenninger bekam einen Penalty zugesprochen. Verwandeln konnten sie ihn nicht. Aber im Gegenzug konnten die Wolfsburger mit einem Doppelpack den Sack zumachen. Timothy Wallace (57.) und Brent Aubin (57.) trafen innerhalb von 44 Sekunden und erzielten zusammen den Endstand von 4:1.


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Adler Mannheim : Kölner Haie 3:0

(1:0 / 0:0 / 2:0)

13600 Zuschauer sahen in der SAP Arena wieder einmal, wie stark Mannheim in den Specialteams ist. Die Mannheimer waren in diesem Spiel, die Spielbestimmende Mannschaft. Sie hatten im ersten Drittel 16 Schüsse konnten aber nur ein Tor erzielen. Und dieses besagte Tor konnte Christoph Ullmann (11.) in Überzahl erzielen. Und das besondere ist, dass Köln in dem gesamten Spiel nur 2 Strafen hatte. Hier sah man wieder, dass Mannschaft das zurzeit stärkste Powerplay spiel der Liga haben. Im zweiten Drittel hatten die Kölner ihre beste Phase und konnten die Hausherren kurzzeitig in ihr eigenes Drittel drängen, aber es fehlte das Tor. Die Tore sollten erst wieder im letzten Drittel fallen. Und das taten sie für die Hausherren. Dominik Bittner (53.) traf für die Adler und sorgte für die Vorentscheidung. Köln versuchte jetzt noch einmal alles und nahm den Torhüter raus. Doch diese Möglichkeit nutzten nicht die Gäste, sondern Glen Metropolit (59.). Er erzielte das letzte Tor in diesem Spiel und erhöhte auf 3:0.


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Eisbären Berlin : Düsseldorfer EG 2:1

(0:0 / 1:1 / 1:0)

Einen ausführlichen Bericht zu diesem Spiel findet ihr hier:

Eisbären Berlin vs. Düsseldorfer EG


 

 

Bruno Gervais: „Düsseldorf hat uns das Leben schwer gemacht“

Bruno Gervais (Verteidiger Eisbären Berlin/Vorlage zum Siegtreffer von Marcel Noebels):

Ja, es war ein sehr, sehr hartes Spiel. Das erste Drittel war sehr schwer für uns. Wir sind nicht so gut Schlittschuh gelaufen. Wir mussten dem Puck sehr oft hinterher laufen. Düsseldorf hat uns das Leben schwer gemacht. Zum Glück haben wir einen Petri Vehanen im Tor, der uns im Spiel halten konnte. Aber trotzdem hat sich die Mannschaft zurück gekämpft und insofern geht dieser Sieg in Ordnung. 

Constantin Braun (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir haben im ersten Drittel kein Mittel gegen ihr Forechecking gefunden. Wir haben uns da sehr, sehr schwer getan. Im zweiten Drittel fand ich, war es ausgeglichen. Und im dritten Drittel hab ich uns vorne gesehen, wo wir dann am Ende auch verdient das 2:1 machen. Wir haben heute sehr geduldig spielen müssen. Wir haben auf unsere Chancen warten müssen. Aber es ist schön, nach der Pause direkt einen Sieg einzufahren. Macht Spaß und Mut auf Sonntag.

Henry Haase (Verteidiger Eisbären Berlin):

Wir sind zufrieden mit den drei Punkten, die wir geholt haben. Mit der Teamleistung, dass wir es dann am Ende durchgezogen und dass wir den Rückstand wieder aufgeholt haben, sind wir sehr zufrieden. Natürlich gibt es ein paar Aspekte, die uns nicht zufrieden gemacht haben wie z.B. im ersten Drittel. Da hat man schon gemerkt, dass die Düsseldorfer schon manchmal zwei Schritte schneller waren als wir. Aber wir haben es mit Charakter weg gemacht und im zweiten und letzten Drittel haben wir es dann gezeigt. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Ich glaube, das erste Drittel ging klar an Düsseldorf. 21:4 waren glaube ich die Schüsse, das spricht eine klare Sprache. Da waren wir nicht so schnell, wir haben viele Zweikämpfe an der Scheibe verloren. Wir waren einfach langsam in unseren Entscheidungen. Im zweiten Drittel sind wir besser geworden, haben ein besseres zweites Drittel gespielt. Wir waren heute nicht so frisch wie Düsseldorf und das hat sich besonders im ersten Drittel gezeigt. Danach haben wir uns gefangen und auch dann wieder einen Weg gefunden, zu verteidigen. Manchmal gewinnst du Spiele mit deiner Offensive und manchmal mit deiner Abwehr. Wir sind froh über die drei Punkte. 

Christof Kreutzer (Trainer Düsseldorfer EG):

Ich denke, wir waren heute im ersten Drittel klar die bessere Mannschaft. Wir haben das Spiel dominiert. Auch dann am Anfang, wo wir direkt das Tor schießen in Überzahl. Das war von meiner Mannschaft sehr, sehr gut gespielt bis zu diesem Zeitpunkt. Dann machen einen kleinen Fehler und geben Berlin das 1:1. Von dem Zeitpunkt an hat Berlin besser gespielt, hat besser ins Spiel gefunden und haben auch Druck gemacht. Dann war das Spiel ausgeglichen, da gab es mal da und da eine Chance. Deshalb war das Ergebnis bis dahin auch gerechtfertigt. Dann die letzten zwei Minuten, wo wir die Strafzeit bekommen. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab es mir jetzt nochmal im Video angeschaut. Da hätte ich gerne eine Erklärung von den Schiedsrichtern, wo das zwei Minuten sind. Kann ich nicht sehen, müssen sie mir erklären, verstehe ich nicht. Wir bekommen dann das Gegentor, nehmen den Torwart raus und spielen 6-gegen-5. Ein Berliner Spieler schießt die Scheibe über das Netz. Für mich klare zwei Minuten. Ich will nicht sagen, dass wir dadurch vielleicht den Ausgleich geschossen hätten, aber die Chancen wären dadurch natürlich viel größer gewesen, wenn du 6-gegen-4 spielen kannst. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben hervorragend gespielt und gehen leider ohne Punkte nach Hause. Das hat meine Mannschaft nicht verdient. 

 

2:1 gegen Düsseldorf: Eisbären gewinnen zwar, aber überzeugend war die Leistung nicht

logo_WBN_1516Ausgabe #13:

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Die Eisbären Berlin haben ihre Niederlagenserie beendet. Inklusive der Champions Hockey League (CHL) hatte der DEL-Rekordmeister die letzten drei Pflichtspiele verloren. Vor der Länderspielpause setzte es beim 0:4 gegen die Krefeld Pinguine die erste Heimniederlage in dieser Saison. Aber heute Abend gingen die Berliner wieder als Sieger vom Eis der Mercedes-Benz Arena. Gegen die Düsseldorfer EG gelang ein sehr knapper 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)-Erfolg. Auch wenn unsere Jungs die drei Punkte holten, überzeugend war die Leistung am Ende nicht wirklich.

Eisbären-Chef-Coach Uwe Krupp musste auf Frank Hördler, Mark Bell, André Rankel (alle verletzungsbedingt), Mark Olver (gesperrt), Jonas Schlenker und Marvin Cüpper (beide Dresden) verzichten.

Barry Tallackson versucht Mathias Niederberger die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Barry Tallackson versucht Mathias Niederberger die Sicht zu nehmen. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Gäste aus dem Rheinland spielten vom ersten Bully an ein sehr aggressives Eishockey, spielten ein starkes Forechecking und setzten die Eisbären bereits früh in deren Drittel unter Druck und störten somit gekonnt den Berliner Spielaufbau. Die Eisbären hatten wie so oft Probleme mit Mannschaften, die ihnen körperlich entgegen treten. So auch heute. Im Spielaufbau leisteten sich die Berliner zu viele Fehlpässe, sie wirkten teilweise verunsichert und kamen mit der aggressiven Düsseldorfer Spielweise überhaupt nicht zu recht. Die DEG erspielte sich gute Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Petri Vehanen im Berliner Gehäuse. Und wenn der Finne mal geschlagen war, half der Pfosten mit, wie bei Lewandowski seinem Schuss in der dritten Spielminute.
Die Eisbären konnten eigentlich nur einmal so richtig für Gefahr sorgen. Da half die DEG aber auch gehörig mit. Denn deren Goalie Mathias Niederberger vertändelte die Scheibe hinter dem eigen Tor, Laurin Braun schnappte sich die Hartgummischeibe und versuchte es per Bauerntrick, aber Niederberger war rechtzeitig zur Stelle um das Gegentor zu verhindern.
Torlos endeten die ersten 20 Minuten, die Berliner konnten sich bei Petri Vehanen bedanken, dass es noch 0:0 stand. Es hätte hier gut und gerne auch 3:1 für Düsseldorf stehen können. Continue reading

Morgen gegen Düsseldorf: Eisbären nach Europapokal-Abenteuer zurück im Liga-Alltag

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgRZ_DEG_BasisPartner_farbigWährend die anderen Mannschaften der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Länderspielpause hatten, mussten die Eisbären während dieser zwei Spiele bestreiten. Im Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) bekam es der letzte deutsche Vertreter mit dem schwedischen Top-Team Skelleftea AIK zu tun und schied nach zwei Niederlagen (2:5 in Berlin/1:2 in Schweden) aus. Im Hinspiel bekamen die Eisbären eine Lehrstunde erteilt, im Rückspiel hielten die Berliner gut mit, kassierten aber kurz vor Schluss in Unterzahl doch noch das Gegentor, welches die Niederlage besiegelte.

Doch auch wenn die Eisbären durch diese beiden Spiele praktisch keine komplette Spielpause hatten, brachten Ihnen diese zwei Spiele jede Menge. Denn die Eisbären haben gesehen, wie groß der Unterschied zwischen der schwedischen und deutschen Liga ist. Aus solchen Vergleichen lernt man, die Eisbären werden versuchen, so viel wie möglich Gutes aus beiden Spielen mitzunehmen, um es dann in der heimischen Liga umzusetzen. Sieht auch Chefcoach Uwe Krupp so (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 12.11.2015):

Wir wollen die positiven Geschichten aus den Spielen gegen Skelleftea mitnehmen. Wir versuchen immer mit hohem Tempo zu spielen, das ist uns beispielsweise gegen die Schweden gut gelungen. Unser Unterzahl- und Überzahlspiel sind beides Bereiche, in denen wir uns verbessern wollen.

Die erste Gelegenheit dazu bietet sich gleich morgen Abend, wenn die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena zu Gast ist (Bully: 19:30 Uhr). Gegen die Rheinländer wollen die Berliner wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Denn zuletzt gab es ja nicht nur die beiden bereits angesprochenen Niederlagen in der CHL gegen Skelleftea, nein, auch in der DEL setzte es vor der Länderspielpause eine derbe 0:4-Heimniederlage gegen die Krefeld Pinguine, was zugleich die erste Niederlage auf eigenem Eis in dieser Saison bedeutete. 

Gegen die DEG will man nun eine neue Serie auf eigenem Eis starten, wenn möglich sogar eine komplette Siegesserie (Heim und Auswärts). Um die DEG zu besiegen, müssen sich die Eisbären auf ihre Stärken konzentrieren. Sie haben in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, wie stark sie spielen können. Man muss hinten sicher stehen, versuchen, so wenig wie möglich zuzulassen. Und vorne muss man einfach wieder seine Torgefahr zurück bekommen, einfach mal wieder aus allen Lagen schießen und dann versuchen, an die Rebounds zu kommen. 

Vielleicht kommt Düsseldorf da ja gerade recht als Gegner, denn die DEG war zuletzt ein Punktelieferant in der Hauptstadt. Seit 2008 hat Düsseldorf nur vier der letzten 21 Gastspiele gewonnen. Nur bei zwei dieser vier Siege holte die DEG die vollen drei Punkte. 

Aktuell steht Düsseldorf zwar nur auf Platz Elf der Tabelle, hat aber mit 22 Punkten nur sieben Zähler Rückstand auf den Zweiten Berlin (29 Punkte). Was wieder ein Beweis dafür ist, wie eng diese Liga in dieser Saison ist. Mit zwei, drei Siegen, ist man ganz ober wieder dabei, mit zwei, drei Niederlagen kann man sich aber ganz schnell weiter unten in der Tabelle wieder finden. 

Bei den Eisbären kehrt Verteidiger Jonas Müller wieder zurück in den Kader. Dagegen fehlen Chefcoach Uwe Krupp morgen Abend Mark Bell, Frank Hördler und André Rankel verletzungsbedingt. Neuzugang Mark Olver ist nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt und Youngster Jonas Schlenker ist bei Kooperationspartner Dresdner Eislöwen im Einsatz. 

Beide Mannschaften trafen in dieser Saison bereits im ISS-Dome aufeinander. Die Düsseldorfer EG behielt Anfang Oktober mit 2:0 die Oberhand. Der von den Eisbären ausgeliehene Goalie Mathias Niederberger feierte einen Shut-out. 

Los geht es morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Köttstorfer und Piechaczek.

Der Eisbären-Kader für die Partie gegen die Düsseldorfer EG am 13.11.2015:

Tor:

Petri Vehanen, Kevin Nastiuk

Abwehr:

Bruno Gervais, Henry Haase, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Kai Wissmann, Constantin Braun

Angriff:

Spencer Machacek, Laurin Braun, TJ Mulock, Shuhei Kuji, Barry Tallackson, Florian Busch, Petr Pohl, Darin Olver, Vladislav Filin, Julian Talbot, Sven Ziegler, Marcel Noebels

Verletzt:

Mark Bell (Sprunggelenk), Frank Hördler (Innenbandanriss im Knie), André Rankel (Nackenverletzung)

Gesperrt:

Mark Olver

In Dresden:

Jonas Schlenker

1:2 im CHL-Rückspiel: Eisbären scheitern an Skelleftea

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind aus der Champions Hockey League (CHL) ausgeschieden. Am Dienstagabend verloren die Berliner auch das Achtelfinal-Rückspiel gegen Skelleftea aus Schweden. Nach dem 2:5 im Hinspiel ging es heute deutlicher enger zur Sache, am Ende unterlagen unsere Jungs knapp mit 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Die Hoffnung auf das „Wunder von Skelleftea“ war eh nicht wirklich da, zu stark präsentierten sich die Schweden vor einer Woche im altehrwürdigen Wellblechpalast. Aber die Eisbären wollten sich natürlich nicht kampflos geschlagen geben und wollten im Rückspiel noch einmal alles geben.

Und man kann vor den Eisbären nur den Hut ziehen. Denn sie gaben in dieser Partie noch einmal alles und machtes es den Schweden nicht so einfach. Die Eisbären erwischten auch gleich einen richtig guten Start und erzielten das gewünschte frühe Tor. Marcel Nobels war der Torschütze in Minute Vier, welcher mit seinem 1:0 die 20 (!) Eisbären-Fans vor Ort doch noch einmal auf die Sensation hoffen ließ. Aber die Hausherren kamen dann immer besser ins Spiel, hatten mehr Spielanteile und kamen folgerichtig zum Ausgleich. Martin Lundberg stellte in der siebten Spielminute den alten Drei-Tore-Abstand im Gesamtergebnis wieder her – 1:1. Dabei blieb es bis zur ersten Drittelpause.

Auch im Mitteldrittel zeigten die Berliner eine sehr ansprechende Leistung und erspielten sich auch gute Chancen, welche aber ungenutzt blieben. In der Defensive versuchten die Eisbären so gut wie möglich zu stehen, aber eine Spitzen-Mannschaft wie Skelleftea findet immer irgendwie einen Weg, um zum Abschluss zu kommen. Auch im zweiten Drittel die Hausherren mit etwas mehr Spielanteilen, aber das Mitteldrittel endete torlos.

Die Botschaft für das letzte Drittel aus Eisbären-Sicht war klar. Es mussten drei Tore her, um die Verlängerung zu erreichen. Die Eisbären waren auch bemüht, hier den zweiten Treffer zu erzielen. Sie kamen auch zu Chancen, aber im Abschluss fehlte es dann doch am nötigen Glück, aber auch an der Kaltschnäuzigkeit. Skelleftea machte in den letzten 20 Minuten nicht mehr als nötig, dennoch reichte es am Ende noch zum Siegtreffer. In Überzahl schloss Erik Forssell eine klasse Kombination zum 2:1 ab (57.). 

Spieltag kompakt #16 – 01.11.15

Verspätetes Holloweenfest in Berlin: Sie werden vom Tabellenletzten besiegt und müssen die Tabellenführung an den Erzrivalen abgeben.


 

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ERC Ingolstadt : Kölner Haie 4:1

(1:0 / 0:1 / 3:0)

In der Saturnarena in Ingolstadt konnten 3963 Zuschauer ein spannendes Spiel sehen, welches erst im letzten Drittel entschieden wurde. Es dauerte lange bis beide Mannschaften ins Spiel fanden. Die Ingolstädter konnten die erste Chance auf ihrer Seite verbuchen, doch der Keeper der Haie konnte parieren. Das erste Tor ließ bis kurz vor Schluss des ersten Drittels auf sich warten. Thomas Greilinger (20.) konnte den Puck, 10 Sekunden vor der Schlusssirene, nach guter Vorarbeit von Patrick McNeill, in einem Powerplay, versenken. Im zweiten Drittel wendete sich das Blatt und die Kölner hatten jetzt die besseren Chancen. In der Mitte des Drittels konnten sie sich auch, durch Johannes Salmonsson (31.), belohnen. Er konnte sich gut durch die Abwehr setzten und den Puck an Timo Pielmeier vorbei setzten. Allgemein gab es in diesem Spiel viele Strafen(21!). Zwei davon sahen, im letzten Drittel, für die Kölner besonders schlecht aus. Es gab zweimal eine Disziplinarstrafe: Alexander Weiß(Beschimpfung von Offiziellen) und Ryan Jones(Check gegen Kopf und Nacken). Diese Strafen schafften den Ingolstädtern die perfekte Möglichkeit Tore in Überzahl zu erzielen. Und dies taten sie dann auch. John Laliberte (52.) ist der erste der in Überzahl treffen kann. Das sie aber auch keine Überzahl benötigen zeigte Jared Ross (53.) nur knapp eine Minute später. Doch für die zweite Strafe hatten die Ingolstädter auch noch eine Antwort. Denn Petr Taticek (59.) machte eine  Minute vor Schluss den alles entscheidenden Siegtreffer.


 

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Iserlohn Roosters : Düsseldorfer EG 1:2(SO)

(0:0 / 1:1 / 0:0 / 0:0 / 0:1)

4967 Zuschauer sahen in der Eissporthalle Iserlohn ein nicht allzu Spanndes Match welches seine Entscheidung im Shoot out fand. Beide Mannschaften neutralisierten sich komplett. Im ersten Drittel gab es nur 8:5 Schüsse aus Sicht der Hausherren. Und da beide Torhüter sehr gut standen ist auch nicht sehr verwunderlich, dass das erste Drittel torlos blieb. Weiterhin gab es in diesem Spiel auch sehr wenige Strafen. An der Zahl 8 von denen 4 bei einer kleinen Prügelei entstanden, wo also auch beide Mannschaften mit voller Stärke weiterspielen konnten. Das zweite Drittel war da schon aufregender. Die Gäste aus Düsseldorf konnten sich, durch Tim Schüle (27.), aus dem Fluch befreien und den ersten Treffer landen. Doch nur 10 Minuten später konnten die Hausherren aus Iserlohn antworten und erzielten, durch Jason Jaspers (37.), den Ausgleich. Da im letzten Drittel und in der Verlängerung nichts großes weiter passierte musste die Entscheidung im Shoot out stattfinden. Alexei Dmitriev(DEG) und Mike York(IEC) konnten im ersten bzw. zweiten Versuch Treffer landen. Doch den alles entscheidenden Treffer konnte Robert Collins(DEG) landen und den Gästen den zweiten Punkt bringen.


 

 

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Schwenninger Wild Wings : Adler Mannheim 2:4

(1:1 / 0:1 / 1:2)

In der Heliosarena konnten 6215 Zuschauer sehen, wie sich der deutsche Meister wieder an die Spitze kämpfte und gleichzeitig die Serie der Schwenninger beendetet. Und die Mannheimer erwischten auch den besseren Start und konnten durch Kai Hospelt (6.) in Führung gehen. Doch die Hausherren konnten zurück schlagen. In doppelter Überzahl konnte Yan Stastny (13.) Schwenninger wieder ranbringen und den Ausgleich erzielen. Das zweite Drittel gehörte eigentlich den Gastgeber, aber da die Mannheimer zur Zeit in Überzahl-Situationen unwiderstehlich sind, konnten sie durch Brandon Yip (33.) erneut in Führung gehen. Das letzte Drittel gehörte dann wieder den Mannheimern. Dies konnte dann Jamie Tardif (53.) in der Mitte des Drittels nutzen und die Führung weiter ausbauen. Dann waren die Mannheimer in Unterzahl und Schwenningen nahm zusätzlich den Torhüter raus. Doch das hielt die Adler nicht davon ab den Sack zuzumachen, denn Andrew Joudrey (59.) traf in doppelter Unterzahl. Kurz vor Schluss konnten dann die Wild Wings dann noch, durch Daniel Schmölz (60.) treffen, aber dieser Treffer eignete sich nur zur Erbebniskosmetik.


 

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Thomas Sabo Ice Tigers : Straubing Tigers 3:4

(1:1 / 1:1 / 1:2)

6697 Zuschauer konnten in der Arena Nürnberg Versicherung ein Spiel beobachten, welches bis in die letzte Minute spannend blieb. Die Nürnberger waren die Mannschaft die besser ins erste Drittel kamen. Sie konnten aber erst spät, durch Steven Reinprecht (18.), in Führung gehen. Das scheinte die Gäste wach gerüttelt zu haben, denn nur kurz danach konnte Blaine Down (20.) den Ausgleich erzielen. Im zweiten Drittel konnte Schwenningen die Partie dann drehen. Mirko Höfflin (27.) traf für die Tigers und brachte die erste Führung der Gäste. Doch nur gute 10 Minuten später konnten die Nürnberger, in Überzahl, erneut, durch Steven Reinprecht (36.), ausgleichen. Doch das letzte Drittel gehörte den Gästen. In der 47. Spielminute konnte Michael Connolly (47.) die Straubing Tigers erneut in Führung bringen. Kurz vor Schluss konnte dann sogar Steven Zalewski (59.) die Führung weiter ausbauen. 7 Sekunden vor Schluss konnten dann die Nürnberger mit einem Angreifer mehr, noch auf einen Zähler näher kommen, aber das war auch das Maximum.


 

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Red Bull München : Grizzlys Wolfsburg 4:3(SO)

(1:1 / 1:0 / 1:2 / 0:0 / 1:0)

In der Olympiaeishalle München konnten 3790 Zuschauer ein spannendes Spiel sehen, welches erst in einem Shoot-out entschieden werden konnte. Dabei sah es für die Grizzlys am Anfang gar nicht so schlecht aus. Denn sie konnten im ersten Drittel, durch Tyler Haskins (8.), in einem Powerplay in Führung gehen. Doch nur eine Minute später konnten die Bullen, in Form von Mads Christensen (9.), wieder den Ausgleich erzielen. Ins zweite Drittel kamen eher die Hausherren besser rein. Und in der Mitte des Drittels konnte nun auch Richard Regehr (12.) zur verdienten Führung treffen. Auch im letzten Drittel konnte München den ersten Treffer für sich verbuchen. Daniel Sparre (45.) konnte die Führung der Bayern ausbauen. Doch das schien die Wolfsburger wachgerüttelt zu haben, denn nur 3 Minuten später konnte erneut Tyler Haskins (48.) treffen und den Anschlusstreffer erzielen. Und nur kurze Zeit später konnten die Wolfsburger auch gleich, durch Lubor Dibelka (52.), ausgleichen. So teilten sich beide Mannschaften die ersten beiden Punkte, doch für den letzten musste es ins Penalty schießen. Und dieses war ein starkes Spiel der Torhüter. Doch irgendwann ist ein Spiel immer vorbei. Genauso ist es hier auch, denn Jérôme Samson traf im 12. Penalty.


 

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Hamburg Freezers : Augsburger Panther 5:3

(3:2 / 2:0 / 0:1)

6989 Zuschauer sahen in der Barclaycardarena in Hamburg ein Spiel welches schon ab der Hälfte entschieden war. Denn die Hamburger spielten in diesem Nord-Süd-Derby sehr direkt und so dauerte es knapp 2 Minuten zum ersten Tor durch Jerome Flaake (2.). Und nur kurze Zeit später kann erneut Jerome Flaake (11.) treffen und die Führung ausbauen. Und nur eine Minute später sind die Hamburger in einem Powerplay. Doch bevor sie es nutzen können, konnte Jonathan Matsumoto (12.) den Anschlusstreffer erzielen und neue Hoffnung erschaffen. Doch diese wurde noch in der selben Spielminute gleich wieder zerstört, weil dann konnten die Hamburger das Powerplay nutzen und durch Philippe Dupuis (12.) die Führung weiter ausbauen. Doch kurz vor Schluss konnten die Panther noch einmal durch Adrian Grygiel (17.) treffen und den Anschluss finden. Am Anfang hatten die Augsburger dann die Chance zum Ausgleich in einem Powerplay. Doch diesmal sind es die Freezers, die die Möglichkeit ergreifen und ein Tor in Unterzahl erzielen. Mortan Madsen (27.) ist der Torschütze und gleichzeitig Vorbereiter für Julian Jakobsen (31.), der nur kurze Zeit später die Führung auf 5:2 ausbauen konnte. Ab jetzt passierte eigentlich nichts mehr, weil die Hamburger ihre Führung verwaltete und die Panther keine Idee ins spiel nach vorne brachte. Doch kurz vor Schluss konnten sie mit einem zusätzlichen Angreifer noch ein wenig Ergebnisskosmetik betreiben, denn Jonathan Matsumoto (59.) traf noch ein zweites mal und beendete das Spiel.


 

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Eisbären Berlin : Krefelder Pinguine 0:4

(0:1 / 0:1 / 0:2)

 

Einen ausfürlichen Bericht zu diesem Spiel findet ihr hier:

Eisbären vs. Krefeld

 

2:5 im Achtelfinal-Hinspiel: Skelleftea AIK erteilt den Eisbären eine Lehrstunde an einem nostalgischen Abend im Wellblechpalast

logo_WBN_1516Ausgabe #12:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben das Hinspiel des Achtelfinales in der Champions Hockey League (CHL) gegen das schwedische Top-Team Skelleftea AIK mit 2:5 (0:2, 1:1, 1:2) verloren und stehen damit vor dem Aus im Europapokal. 4.554 Zuschauer im fast ausverkauften Wellblechpalast sahen eine Eisbären-Mannschaft, die sich bemühte und sicherlich auch alles gab, was sie konnte, aber gegen diese Top-Mannschaft hatten sie am Ende einfach keine Chance und kassierten somit die erwartete Niederlage. Ich glaube nicht, dass heute irgendein Eisbären-Fan mit dem Gedanken in den „Welli“ gefahren ist, dass die Eisbären das Spiel gewinnen würden. Dafür ist Skelleftea einfach mindestens eine Nummer zu groß für die Eisbären.

Bei denen fehlten heute übrigens André Rankel, Mark Bell und Frank Hördler verletzungsbedingt sowie die Youngsters Jonas Schlenker, Kai Wissmann und Vladislav Filin. Neuzugang Mark Olver war nicht spielberechtigt. Aufgrund des Ausfalles von Rankel war somit Constantin Braun heute Abend Eisbären-Kapitän. Back-up Kevin Nastiuk kehrte in den Kader zurück und Stammgoalie Petri Vehanen hütete wieder das Berliner Tor, nach dem er am Sonntag beim DEL-Heimspiel gegen Krefeld noch geschont wurde.

Foto: eisbaerlin.de/Walker

Foto: eisbaerlin.de/Walker

Den Eisbären war von Beginn an anzumerken, dass sie sich hier einiges vorgenommen hat. Sie traten sehr engagiert auf und fuhren konsequent jeden Check zu Ende. Auch nach vorne versuchte man es, aber dort traf man auf eine sehr kompakte schwedische Defensive. Skelleftea verteidigte sehr gut und ließ so gut wie gar nichts zu. Bereits im ersten Drittel merkte man schon einen Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften. Die Gäste aus Schweden spielten sehr ruhiges Eishockey, ließen die Scheibe sehr gut laufen, hatten immer den Blick für den Mitspieler und es schien fast so, als ob jeder Pass auch ankommen würde. Auch in den Laufduellen wirkten die Schweden immer einen Tick schneller als die Eisbären und am Puck zeigte sich, dass Skelleftea schon eine Klasse für sich ist. Es hat richtig Spaß gemacht, denen zuzuschauen.
Und dabei tat Skelleftea jetzt nicht unbedingt viel für das Spiel. Sie machten praktisch nicht mehr als nötig, standen hinten sehr sicher und bauten aus dieser sicheren Defensive immer wieder gute Angriffe auf. Und nach nicht einmal vier Minuten ging der Favorit auch in Führung. Es war eine Strafzeit gegen die Eisbären angezeigt, welche aber nach Tim Heeds erfolgreichen Schuss von der blauen Linie nicht ausgesprochen wurde – 0:1.
Die Eisbären danach mit zwei Überzahlspielen, aber auch da kamen sie einfach nicht durch. Sie fanden kein Mittel gegen die Defensive der Schweden. Die Bemühung war ja zu sehen, aber was sie auch versuchten, die Gäste waren immer einen Schritt schneller und entschärften die Situation bevor es eigentlich so richtig gefährlich werden konnte.

Und Skelleftea zeigte sich in der Offensive eiskalt. Zwölf Minuten waren gespielt, als Erik Forssell auf 0:2 erhöhte. Petri Vehanen hatte den ersten Schuss nicht unter Kontrolle, Jonas Müller bekam ihn auch nicht raus und Forssell staubte ab.
Dieses 2:0 verteidigte Skelleftea sehr souverän bis zum Ende des ersten Drittels. Man konnte den Eisbären hier nicht den Willen absprechen, aber sie fanden einfach kein Mittel gegen Skelleftea. Auch im Eins-gegen-Eins verloren die Eisbären meistens dieses Duell. Skelleftea konnte den Eisbären relativ leicht die Scheiben abnehmen, was den Berliner so gut wie kaum oder wenn nur sehr schwer gelang. Continue reading

CHL-Achtelfinale im Welli: Die Eisbären empfangen das schwedische Top-Team Skelleftea AIK

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgWährend sich die anderen Mannschaften aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits in der Länderspielpause befinden, müssen die Eisbären Berlin morgen Abend noch einmal ran. Die Hauptstädter sind als letzte deutsche Mannschaft noch in der Champions Hockey League (CHL) vertreten. Und dort stehen die Berliner im Achtelfinale, wo morgen Abend das Hinspiel im altehrwürdigen Wellblechpalast (Bully: 19:00 Uhr) statt findet. Zu Gast ist das schwedische Top-Team Skelleftea AIK. Diese Mannschaft wird den Eisbären alles abverlangen und geht als haushoher Favorit in dieses Spiel. Die Eisbären müssen schon mehr als ihr bestes Eishockey zeigen und dazu darauf hoffen, dass Skelleftea morgen Abend nicht sein bestes Eishockey spielt. 

Wenn unsere Jungs jedoch so auftreten, wie am gestrigen Sonntag in der Arena am Ostbahnhof gegen die Krefeld Pinguine, könnte es ein sehr bitterer Abend für unsere Jungs werden. Mit 0:4 verlor man völlig verdient gegen die Seidenstädter. Weil man lustlos, ideenlos und planlos auftrat. Das sah die Mannschaft nicht anders. Sven Ziegler meinte beim Fan-Talk nach dem Spiel nur kurz, dass es „nicht zu entschuldigen ist“ und „dass es heute einfach nichts war“. Und Coach Uwe Krupp brachte es auf den Punkt, als er bei der Pressekonferenz sagte, dass in der DEL eine Mannschaft mit 90 Prozent gegen eine Mannschaft mit 100 Prozent nur als Verlierer vom Eis gehen kann. Gegen Skelleftea bedarf es morgen schon einer enormen Leistungssteigerung, wobei ich mir nicht sicher bin, ob 100 Prozent gegen dieses Team überhaupt ausreichen würden.

Denn der Gegner der Eisbären war in den letzten Jahren in Schweden das Top-Team schlecht hin, stand in den letzten fünf Jahren immer (!) im Finale der schwedischen SHL und gewann 2013 und 2014 jeweils die Schwedische Meisterschaft. Und im Vergleich zu den Eisbären gewann Skelleftea seine Generalprobe für das Achtelfinal-HInspiel in Berlin. Mit 2:0 wurden die Malmö Redhawks geschlagen. Wie die Eisbären steht auch Skelleftea nach 16 Spieltagen auf dem zweiten Platz. 

Bei den Schweden sollte man vor allem auf die zur Zeit sehr starken Janne Pesonen (9 Tore/10 Vorlagen) und Patrik Zackrisson (3 Tore/16 Vorlagen) aufpassen. Aber auch so verfügt das Team von Headcoach Hans Wallson über eine starke Mannschaft, in der u.a. auch Stürmer Jimmie Ericsson steht. Da tritt morgen Abend schon eine absolute Spitzen-Mannschaft in Berlin an. Auf diese Partie kann man sich also sehr freuen.