
Gestern Abend waren die Eisbären Berlin noch bei den Kölner Haien zu Gast, morgen Abend sind die Domstädter nun zu Gast in der Hauptstadt. Beide Mannschaften treffen also zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden aufeinander. Das „Hinspiel“ ging knapp mit 4:3 n.P. an die Eisbären. Doch am Ende trauerten die Eisbären dem verloren Punkt hinter her. Mal wieder hätten es drei Punkte sein können, wenn nicht sogar sein müssen. Wie am vergangenen Freitag gegen Krefeld gaben die Eisbären die drei Punkte in der Schlussphase aus der Hand. Am Ende sicherte man sich dann jeweils den Zusatzpunkt im Penaltyschießen.
Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter der Eisbären, sieht im fehlenden Selbstvertrauen die Ursache dafür:
Wir müssen wegkommen vom fehlerbehafteten Spiel, uns erst das Selbstvertrauen wieder erarbeiten. Das geht aber nur in kleinen Schritten, von Drittel zu Drittel, von Spiel zu Spiel. Wir dürfen nicht schauen, was in der nächsten Woche passieren könnte, sondern müssen uns nur auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Und die heißt für uns am Freitag Köln. Und da wollen wir wieder gewinnen, egal ob mit drei oder zwei Punkten.
In erster Linie sollte man nun erst einmal darüber froh sein, dass die Eisbären diese beiden Spiele am Ende noch gewonnen haben. In der letzten Saison hätte man diese Spiele am Ende noch verloren und so nur jeweils einen Punkt eingefahren. Man muss sich in dieser Phase der Saison auch an Kleinigkeiten erfreuen und sich so versuchen, dass nötige Selbstvertrauen zurück zu holen.
Die Eisbären haben aber derzeit Probleme mit einer konstanten Leistung. Eine Siegesserie will dem Hauptstadtclub in dieser Saison bisher nicht wirklich gelingen. Zuletzt wechselten sich Sieg und Niederlage immer ab. Geht diese unschöne Serie morgen weiter, sehen wir eine Niederlage gegen Köln.
Beide Mannschaften treffen morgen Abend zum bereits dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Die Eisbären konnten beide Spiele in Köln für sich entscheiden. Beim ersten Gastspiel in der Domstadt setzten sich die Eisbären mit 3:2 n.V. durch, gestern Abend feierte man einen 4:3-Sieg n.P.
Los geht der DEL-Klassiker Berlin vs. Köln morgen Abend um 19:30 Uhr in der Arena am Ostbahnhof. Hauptschiedsrichter sind die Herren Aumüller und Schütz.





Dabei hatte das Wochenende aus Berliner Sicht am Freitagabend relativ gut begonnen. Denn da gelang ein souveräner 5:1-Heimsieg gegen die Augsburger Panther, welcher am Ende sicherlich zu hoch ausgefallen war. Denn gerade zu Beginn der Partie machten die Fuggerstädter doch ordentlich Druck auf das Berliner Tor, in dem Petri Vehanen mal wieder zur Höchstform auflief und seine Mannschaft früh in der Partie mehrfach vor dem möglichen Rückstand bewahrte.
Am Sonntagnachmittag wollte man dann bei den Thomas Sabo Ice Tigers das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen, doch dies gelang nicht. Nürnberg begann sehr stark und setzte die Eisbären sofort unter Druck. Wie bereits am Freitag musste Goalie Petri Vehanen auch am Sonntag in Nürnberg früh auf der Hut sein. Er war zur Stelle und bewahrte seine Mannschaft mal wieder vor einem möglichen frühen Rückstand.