Fazit zum DEL-Sonderheft 2013/2014 von Eishockey NEWS

Bis zum Start der DEL-Saison 2013/2014 sind es nur noch neun Tage. Am 13. September 2013 startet die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in ihre Jubiläumssaison. Denn es wird die 20. DEL-Saison werden. Um sich bestens auf die neue Spielzeit einzustimmen, ist seit letzten Donnerstag das alljährliche DEL-Sonderheft der Eishockey NEWS im Handel erhältlich. Auf 194 Seiten kann sich der Eishockey-Fan über alles informieren, was für die neue DEL-Saison wichtig ist.
Das Sonderheft gibt es wie bereits im vergangenen Jahr auch wieder in 15 verschiedenen Motiven. Einmal gibt es das neutrale Sonderheft mit einer ganz normalen DEL-Titelseite. Und dann gibt es noch 14 Sonderhefte mit verschiedenen Titelmotiven. Denn für jedes DEL-Team gibt es auch diesmal wieder ein Sonderheft mit eigenem Cover. Wir haben uns selbstverständlich für das Sonderheft mit der „Eisbären-Titelseite“ entschieden. (s. Foto)

Die "Eisbären-Titelseite" des neuen DEL-Sonderheftes von Eishockey NEWS

Die „Eisbären-Titelseite“ des neuen DEL-Sonderheftes von Eishockey NEWS

Wie nach jeder Saison haben auch diesmal wieder viele Spieler die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verlassen. Im Sonderheft wird dem Leser gezeigt, wo es die wichtigsten Abgänge nun hingezogen hat. Manch ein Spieler hat sogar seine Karriere beendet, wie z.B. der langjährige DEL-Profi Ian Gordon.

Einen interessanten Bericht bekommt man dann aus Straubing zu lesen. Denn anhand des Eisstadions am Pulverturm wird erklärt, wie im Stadion das Eis gemacht wird. Dieser Prozess nimmt dann schon einmal ganze drei Wochen in Arbeit. Es ist schon einmal interessant zu sehen, was dabei alles gemacht werden muss, bis das Eis wieder da ist.

Mit Jochen Hecht kehrt ein ehemaliger deutscher NHL-Spieler in die DEL zurück. Ein Anlass für die Eishockey NEWS, ein Interview mit dem neuen Spieler der Adler Mannheim zu führen.
Ein sehr interessantes Interview wurde aber auch mit Rückkehrer Pierre Pagé geführt. Der ehemalige Coach der Eisbären Berlin steht in der neuen Saison hinter der Bande des EHC Red Bull München. Sein Interview ist auf jeden Fall empfehlenswert.

In der vergangenen Saison kehrte die DEL zurück ins Free-TV. Im neuen Sonderheft gibt Servus TV ein Statement zum ersten DEL-Jahr ab und erklärt, was man in der neuen Saison ändern will. So wird es z.B. keine Servus Hockey Night am Freitagabend mehr geben.

Mit den Schwenninger Wild Wings kehrt ein Gründungsmitglied der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurück ins Oberhaus. Grund genug, mal auf die bisherige DEL-Geschichte des SERC zurückzublicken.

Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Neuzugänge unter die Lupe genommen. Dabei werden die Neuzugänge vorgstellt und von NHL-Scout Thomas Rost bewertet.

Weiter geht es dann natürlich mit der Experten-Prognose. Wer sind die Favoriten, wer die Play-Off-Kandidaten und wer die Außenseiter? Der Favoritenkreis ist auf jeden Fall schon einmal größer geworden.

Und dann wären wir auch schon wieder bei den Teamseiten. Dort ist alles wie gehabt. Es gibt zunächst einmal wieder die beliebten Spieler-Portraits, wo wieder die wichtigsten Infos und Statistiken zu den einzelnen Spielern zu finden sind. (s. Foto)

Die Spieler-Portraits im neuen DEL-Sonderheft von Eishockey NEWS.

Die Spieler-Portraits im neuen DEL-Sonderheft von Eishockey NEWS.

Was bei den Fans auch immer sehr beliebt ist, sind die ewigen Bestenlisten der Mannschaften. Da hat man alle Rekorde und wichtigsten Statistiken der jeweiligen Mannschaft noch einmal im Überblick (s. Foto). Da werden bei dem ein oder anderen Fan sicherlich Erinnerungen wach, wenn er sich an einzelne Dinge nochmal erinnert.

Die Vereinsrekorde im Überblick. Zu finden im neuen DEL-Sonderheft von Eishockey NEWS.

Die Vereinsrekorde im Überblick. Zu finden im neuen DEL-Sonderheft von Eishockey NEWS.

Was natürlich auch nicht fehlen darf, sind die Mannschaftsbilder aller DEL-Teams. Auch da hat jeder so seine eigene Art, die Mannschaftsbilder zu machen. Wir haben hier für Euch das Mannschaftsbild der Eisbären Berlin:

Das Teamfoto der Eisbären Berlin im aktuellen DEL-Sonderheft der Eishockey NEWS.

Das Teamfoto der Eisbären Berlin im aktuellen DEL-Sonderheft der Eishockey NEWS.

Abgerundet wird das neue DEL-Sonderheft mit dem allseits beliebten DEL-Rekordbuch. Dort sind alle Statistiken aus bisher 19 Jahren DEL zu finden. Da kann man dann auch noch einmal in Erinnerungen schwelgen.

Als Extras gibt es den DEL-Spielplan im Mini-Format und als XXL-Poster.

Fazit:

Kommen wir zum Fazit des aktuellen DEL-Sonderheftes der Eishockey NEWS. Das Sonderheft bietet auch in diesem Jahr wieder viele interessante Artikel, Hintergrundberichte und Statistiken zur neuen Saison. Man wird hier bestens auf die Jubiläumssaison eingestimmt. In dem Heft wird man sicherlich während der Saison das ein oder andere Mal herum stöbern. Das DEL-Sonderheft wird also ein Begleiter für die ganze DEL-Saison sein.
Erneut ist der große Kritikpunkt der Preis. 6,50 € kostet das DEL-Sonderheft der Eishockey NEWS. Damit hat sich der Preis im Vergleich zum letzten Jahr zwar nicht verändert, aber dennoch sind 6,50 € schon sehr teuer für dieses Heft. Ein Preis um die 5,00 € wäre angemessen und vollkommen ausreichend.
Der Preis wäre der einzige Punkt, den Kauf nicht zu tätigen. Ansonsten kann ich den Kauf aber auf jeden Fall empfehlen.

Der neue „Lieblingsfeind“ der Kölner Haie

130px-Koelner-haie-logo_svg125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDa hat jemand die Finalniederlage wohl noch nicht so richtig verdaut…
Denn die Kölner Haie haben anscheinend nicht mehr die Düsseldorfer EG zum „Lieblingsfeind“. Denn spätestens seit der verlorenen Finalserie im April diesen Jahres sind die Eisbären Berlin der neue „Lieblingsfeind“ der Domstädter.

In der aktuellen Ausgabe der Eishockey NEWS (Nr. 34 vom 20.08.2013) sagte KEC-Coach Uwe Krupp folgendes:

„Wir alle, die Mannschaft und auch die Fans, haben das auf die eine oder andere Weise abgearbeitet. Wir haben unsere Lektionen daraus gezogen. Wir waren in der bestmöglichen Position, um das Finale zu gewinnen. Wenn wir jetzt noch einmal in diese Position kommen sollten, würden wir anders damit umgehen. Das ist der Weg nach vorne, mit Heimvorteil gegen Berlin würden wir heute nicht mehr verlieren.“

Na da sind wir doch bereits jetzt schon sehr gespannt auf die Duelle gegen die Haie aus Köln. Da wirds bestimmt sehr hart zur Sache gehen. Die Kölner werden sicherlich den ein oder anderen sehr harten Check fahren, um zu zeigen, dieses Jahr werdet ihr den Titel nicht holen…

Na dann kommt mal nach Berlin, liebe Kölner Haie 😀

eisbaerlin.de-Tippspiel

Am 13. September beginnt die Jubiläumssaison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Wie in den vergangenen Jahren könnt Ihr natürlich auch in diesem Jahr wieder bei uns die Spiele der DEL (Hauptrunde und Play-Offs) tippen. Wir haben bereits die ersten 26 Spieltage ins Tippspiel eingetragen. Das heißt, Ihr könnt diese Spiele bereits heute schon tippen. Die restlichen Spieltage werden bis spätestens zum Saisonstart eingetragen.

Bis dahin wünschen wir Euch schon einmal viel Spaß und vor allem Glück beim tippen. Zur Tippspiel-Anmeldung gehts hier entlang. Dort könnt Ihr Euch nach wie vor mit euren Daten aus der letzten Saison anmelden. Neue Tipper können sich dort registrieren und dann auch mittippen.

Es geht wieder los: European-Trophy-Auftakt morgen in Oulu

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDas lange Warten hat endlich ein Ende: Morgen Abend absolvieren die Eisbären Berlin ihr erstes Spiel bei der diesjährigen European Trophy. Der DEL-Rekordmeister ist um 18:30 Uhr (Ortszeit/17:30 Uhr MESZ) zu Gast in Finnland bei Kärpät Oulu. Beide Mannschaften treffen inzwischen bereits zum vierten Mal aufeinander. Die bisherigen drei Duelle gingen an die Eisbären. Im Rahmen der CHL gewann man in Oulu mit 3:2 n.P. und auf eigenem Eis mit 3:2. Im vergangen Jahr traf man ebenfalls in der European Trophy aufeinander. In der O2 World setzten sich die Berliner klar mit 3:0 durch. Folgt morgen der vierte Streich der Eisbären gegen Oulu?

Beim European-Trophy-Auftakt in Oulu werden gleich vier Spieler ihr Debüt im Eisbären-Trikot geben. Die beiden Neuzugänge Casey Borer und Shawn Lalonde werden erstmals für die Eisbären verteidigen. Zudem feiern die beiden Youngsters Alex Trivellato und John Koslowski ihr Debüt im Dress der Hauptstädter. Und dann steht ja auch noch das Debüt vom neuen Chefcoach Jeff Tomlinson an, der nach seinen Trainer-Stationen in Düsseldorf und Nürnberg nun nach Berlin zurückgekehrt ist.

Fehlen werden „Tommer“ dagegen die beiden Verteidiger Jens Baxmann und Constantin Braun. Während „Tine“ derzeit eine Auszeit aus gesundheitlichen Gründen nehmen muss, fällt Baxmann wegen der Schwangerschaft seiner Frau aus.

Die Eisbären sind als Gastgeber für das Red Bulls Salute im Dezember zwar bereits gesetzt, wollen in der Vorrunde aber trotzdem überzeugen. Jeff Tomlinson sagte vor der morgigen Partie folgendes:

Wir wollen natürlich in der European Trophy in diesem Jahr beweisen, dass wir verdient an der Endrunde teilnehmen. Wir haben in der einen Woche Training noch nicht viel machen können. An den Details und Feinheiten werden wir erst später arbeiten.

Insgesamt 21 Spieler haben heute die Reise nach Oulu mit angetreten. Zwei Torhüter, sieben Verteidiger und zwölf Stürmer stehen im Kader für das Auftaktspiel der European Trophy morgen Abend bei Kärpät Oulu.

Der Kader für das Oulu-Spiel im Überblick:

Torhüter:

Sebastian Elwing, Rob Zepp

Verteidiger:

Casey Borer, Henry Haase, Frank Hördler, Shawn Lalonde, Jimmy Sharrow, Alex
Trivellato, Thomas Supis

Stürmer:

Laurin Braun, Florian Busch, Mads Christensen, Matt Foy, John Koslowski, T.J. Mulock,
Darin Olver, André Rankel, Vincent Schlenker, Julian Talbot, Barry Tallackson, Daniel Weiß

Jeff Tomlinson: „Wir wollen den Nachwuchs wieder stärker integrieren.“

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Sommerpause ist für die Profis des EHC Eisbären Berlin vorbei. Am heutigen Dienstag standen die Spieler des DEL-Rekordmeisters erstmals zusammen wieder auf dem Eis des Wellblechpalastes. Auf dem Eis gab es gleich einmal fünf neue Gesichter zu sehen, wobei man zwei Gesichter als Eisbären-Fan schon kannte. Denn der neue Chefcoach Jeff Tomlinson war bereits als Spieler und Co-Trainer in Berlin aktiv. Nun kehrt er also als neuer Trainer zurück in die Hauptstadt. Und Stürmer Daniel Weiß war an die Thomas Sabo Ice Tigers ausgeliehen und kehrte nun ebenfalls zurück nach Berlin.

In der Verteidigung gab es gleich drei neue Gesichter zu sehen. Casey Borer kam wie Tomlinson und D. Weiß aus Nürnberg zu den Eisbären. Shawn Lalonde war zuletzt in der AHL für die Rockford IceHogs im Einsatz und Alex Trivellato war beim Kooperationspartner der Eisbären – FASS Berlin – aktiv.

Die Eisbären starteten heute mit der Vorbereitung auf die European Trophy, welche heute Abend bereits startet. Für den Trophy-Sieger von 2010 wird es aber erst heute in einer Woche ernst. Dann treten die Eisbären Berlin in Finnland bei Kärpät Oulu an. Die Eisbären werden die European Trophy auf jeden Fall sehr ernst nehmen, auch wenn sie als Gastgeber bereits für das Red Bulls Salute im Dezember qualifiziert sind. Jeff Tomlinson sagte gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 32 vom 06.08.2013) folgendes dazu:

Nein, wir nehmen die Trophy sehr ernst. Wir wollen beim Finale nicht nur deshalb dabei sein, weil wir als Ausrichter gesetzt sind, sondern weil wir uns sportlich dafür qualifiziert haben.

Auf jeden Fall kann man bei der European Trophy aber erste Erkenntnisse über die Neuzugänge gewinnen. Doch Tomlinson will auch wieder verstärkt auf den Nachwuchs setzen:

Wir wollen den Nachwuchs wieder stärker integrieren. In der Vorbereitung werden Spieler wie Haase, Supis oder Schlenker ihre Chance erhalten. Sie müssen sich dafür bei mir aber anbieten.

Den Nachwuchs der Eisbären wird diese Aussage sicherlich erfreuen. Denn unter Don Jackson bekamen die Youngsters nicht viel Eiszeit. Nur wenn es Ausfälle zu beklagen gab, griff Jackson auf den Nachwuchs zurück. Nun gibt es für die jungen Spieler also eine neue Chance unter Jeff Tomlinson. Diese werden sie auch nutzen wollen.

Vielleicht bekommt ja Back-up Sebastian Elwing unter dem neuen Trainer auch wieder mehr Einsätze. Denn Don Jackson machte kein Geheimnis daraus, dass Rob Zepp seine klare Nummer Eins war. Da gab es viel zu wenig Eiszeit für Elwing. Das könnte sich unter Tomlinson nun wieder ändern.

Die Eisbären Berlin sind für Jeff Tomlinson die dritte Trainerstation. Zuvor war er bei der Düsseldorfer EG und den Thomas Sabo Ice Tigers aktiv. Bei der DEG war er durchaus erfolgreich, in Nürnberg dagegen nicht. In der vergangenen Saison galten seine Ice Tigers als Geheimfavorit, doch den Ansprüchen wurden die Franken zu keiner Zeit gerecht. Die Folge: Jeff Tomlinson wurde im Dezember entlassen. Auf die Frage, ob er dadurch nun in Berlin unter besonderem Druck stehe, äußerte er sich gegenüber der Eishockey News wie folgt:

Druck hast du überall, aber besonders als Titelverteidigier. Jeder will uns besiegen. Die Eisbären sind für alle Teams der Staatsfeind Nr.1

Sommerpause vorbei: Die European Trophy startet heute Abend

Die Eishockey-Sommerpause geht nun endlich zu Ende. Am heutigen Dienstag startet nämlich die European Trophy in ihre bereits vierte Saison. Erneut kämpfen 32 Mannschaften in vier Divisionen um den Einzug ins Finalturner (Red Bulls Salute). Dieses Finalturnier findet in diesem Jahr erstmals in Berlin statt. Für das Red Bulls Salute qualifizieren sich die vier Gruppensieger sowie die zwei besten Gruppenzweiten. Sollten die Eisbären Berlin keinen der genannten Plätze einnehmen, würde nur der beste Gruppenzweite das Finalturnier erreichen. Denn die Berliner sind als Gastgeber automatisch für das Red Bulls Salute gesetzt.

In der North Division treffen die beiden DEL-Vertreter Eisbären Berlin und Hamburg Freezers auf den EC Red Bull Salzburg (Österreich) mit Ex-Eisbären-Coach Don Jackson, auf HC Mountfield Ceske Budejovice, HC Kometa Brno und HC Plzen aus Tschechien, auf Lulea HF (Schweden) und Kärpät Oulu (Finnland).

In der East Division befinden sich HC Bili Tygri Liberec HC Pardubice (beide Tschechien), Brynas IF Gävle, Djurgardens Stockholm (beide Schweden), HC Fribourg-Gottéron, SC Bern (beide Schweiz), Tappara Tampere und TPS Turku (beide Finnland).

In der South Division treffen HC Slovan Bratislava (Slowakei), UPC Vienna Capitals (Österreich), HC Sparta Prag, Piráti Chomutov (beide Tschechien), HV 71 Jönköping, Linköpings HC (beide Schweden), JYP Jyväskylä und KalPa Kuopio (beide Finnland) aufeinander.

Und in der West Division befinden sich die beiden anderen DEL-Vertreter Adler Mannheim und der ERC Ingolstadt. Diese beiden Teams bekommen es mit dem EV Zug, den ZSC Lions (beide Schweiz), Frölunda HC Göteburg, Färjestads BK (beide Schweden) sowie HIFK Helsinki und Jokerit Helsinki (beide Finnland) zu tun.

In diesem Jahr nehmen drei nationale Meister an der European Trophy teil. Die Eisbären Berlin als Deutscher Meister, HC Plzen als tschechischer Meister sowie der SC Bern als schweizer Meister.

Titelverteitiger ist Lulea HF aus Schweden. Das Jahr zuvor gewann der EC Red Bull Salzburg (Österreich) die Trophy und 2010 waren die Eisbären Berlin der erste Sieger der neu ausgetragenen European Trophy.

DEL-Saison 2013/2014: Eisbären starten in Ingolstadt – Erstes Heimspiel am 2. Spieltag gegen Iserlohn

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDerzeit herrscht zwar immer noch die Sommerpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), doch heute kam er endlich raus. Die Rede ist vom Spielplan für die neue DEL-Saison. Darauf warten die Fans in der Sommerpause immer sehnsüchtig, denn mit Erscheinen des neuen Spielplanes beginnen dann bei den meisten Fans auch gleich die Planungen für die Auswärtsfahrten in der kommenden Saison. Und das erste Auswärtsspiel der neuen Saison bestreiten die Berliner gleich zum Saisonauftakt.

Am 13.09.2013 startet der DEL-Rekordmeister beim ERC Ingolstadt in die DEL-Saison 2013/2014. Bully ist um 19:30 Uhr. Diese Partie wird also gleich am ersten Spieltag schon einmal eine Standortbestimmung werden für die Eisbären Berlin, denn der ERCI zählte in den letzten Jahren meistens zu den Geheimfavoriten.

Das erste Heimspiel der neuen Saison absolvieren die Hauptsädter dann nur zwei Tage später. Am 2. Spieltag gastieren um 16:30 Uhr die Iserlohn Roosters in der O2 World. Dort wird man dann auf einen alten Bekannten treffen – Tyson Mulock. Der war ja nach dem Ende der letzten Saison zu den Sauerländern gewechselt, um dort mehr Eiszeit als in Berlin zu erhalten.

Das erste „Kracher-Heimspiel“ steigt am 29.09.2013 (Sonntag/16:30 Uhr). Dann kommt es in der Arena am Ostbahnhof zur Final-Neuauflage gegen die Kölner Haie. Die Domstädter brennen dann sicherlich auf Revanche nach der verlorenen Finalserie.

Beim Rückkehrer Schwenningen treten die Eisbären erstmals am Freitag, den 04. Oktober 2013 an. Sicherlich eine gute Möglichkeit für eine Auswärtsfahrt, da einen Tag zuvor ein Feiertag in Deutschland ist und man dadurch einen Brückentag nehmen könnte.

Zwei Tage nach dem Duell bei den Wild Wings treten die Eisbären dann erstmals beim Erzrivalen Adler Mannheim an (16:30 Uhr). In der O2 World gastieren die Kurpfälzer dann am 15.11.2013 um 19:30 Uhr.

Jede Menge Eishockey werden die Berliner Fans gleich an sechs Doppel-Heimspiel-Wochenenden“ erleben. Am Freitag, den 27.09.2013 gastieren die Grizzly Adams Wolfsburg in der O2 World (19:30 Uhr). Nur zwei Tage später kommt es dann zur bereits angesprochenen Final-Neuauflage gegen die Kölner Haie (16:30 Uhr).

Weiter gehts dann im Oktober, wenn am Freitag, den 25.10.2013 zunächst der ERC Ingolstadt (19:30 Uhr) und dann am Sonntag, den 27.10.2013 die Krefeld Pinguine (14:30 Uhr) in Berlin zu Gast sein werden.

Mitte November sind dann die Adler Mannheim (Freitag/15.11.2013/19:30 Uhr) und die Thomas Sabo Ice Tigers (Sonntag/17.11.2013/14:30 Uhr) Gegner der Eisbären Berlin in der O2 World.

Ende November/Anfang Dezember steht dann bereits das nächste Wochenende mit zwei Heimspielen auf dem Spielplan – Freitag, den 29.11.2013 gegen die Augsburger Panther (19.30 Uhr) und Sonntag, den 01.12.2013 gegen die Düsseldorfer EG (14:30 Uhr).

Dann müssen die Eisbären-Fans bis Ende Januar 2014 warten, ehe sie „ihre Lieblinge“ wieder zwei Mal an einem Wochenende zu sehen bekommen – Freitag, den 24.01.2014 gegen die Hamburg Freezers (19:30 Uhr) und Sonntag, den 26.01.2013 gegen die Krefeld Pinguine (14:30 Uhr).

Und das letzte Doppel-Heimspiel-Wochenende steht dann zum Ende der Hauptrunde an. Am Freitag, den 28.02.2014 gastiert der EHC Red Bull München mit Ex-Eisbären-Trainer Pierre Pagé in der O2 World. Zum letzten Heimspiel in der Hauptrunde erwarten die Berliner dann noch die Augsburger Panther (Sonntag/ 02.03.2014/14:30 Uhr).

Beenden werden Eisbären die DEL-Hauptrunde 2013/2014 genauso, wie sie sie auch angefangen haben – nämlich mit einem Gastspiel beim ERC Ingolstadt.

Elf Heimspiele werden die Eisbären an einem Freitag absolvieren, zehn Spiele an einem Sonntag, drei Spiele an einem Dienstag sowie je ein Spiel an einem Donnerstag und einem Samstag. Donnerstag trifft man am 26.12.2013 um 18:30 Uhr auf den ERC Ingolstadt und am Samstag, den 28.12.2013 gastieren um 18:30 Uhr die Straubing Tigers in der Berliner O2 World.

Bis zum Saisonstart sind es aber noch über zwei Monate. Dennoch steigt mit Erscheinen des neuen Spieplanes auch immer gleich so ein wenig die Vorfreude auf die neue DEL-Saison. Aber wir Eisbären-Fans müssen uns ja nur noch bis zum 10.08.2013 gedulden, denn dann findet ja im „Welli“ das Abschiedsspiel von „Felle“ statt.

Wir melden uns aus der Sommerpause zurück!

Seit Ende der DEL-Saison ist es bei uns im Blog ruhig gewesen. Berichte sind nur ab und zu geschrieben worden. Auch wir haben uns mal eine Sommerpause gegönnt und Euch zumindest über Facebook auf dem Laufenden gehalten 😉

Das soll sich ab Juli wieder ändern. Die DEL-Mannschaften befinden sich so nach und nach wieder im Sommertraining und bereiten sich auf die neue DEL-Saison vor, welche im September beginnen wird. Und so langsam aber sicher füllen die Mannschaften auch ihre Kader auf – mal abgesehen von unseren Eisbären 😉

Wir wollen ab Juli mal einen Blick auf jeden einzelnen DEL-Verein werfen und Euch sagen, was da über den Sommer bisher passiert ist. Wer ist verkauft und wer ist verpflichtet worden. Welche Stellen sind noch offen in den Kadern der 14 Mannschaften.

Zudem wollen wir ab sofort auch immer ein Wochenfazit im Blog veröffentlichen, wo wir die wichtigsten Themen der Woche noch einmal kurz und knapp zusammenfassen werden. Dieses Wochenfazit wird mit Beginn der DEL-Saison dann wieder vom Wochenendfazit abgelöst.

So weit erst einmal die neuesten Information von uns. Wie ihr seht, nehmen also nicht nur die Mannschaften das Sommertraining wieder auf sondern auch wir tun es 😉

Schönes Wochenende Euch allen dann mal noch!

5:1! Heimfluch beendet – Schweden zum neunten Mal Weltmeister!

Der Heimfluch ist beendet. Erstmals seit 1986 hat wieder ein Gastgeber die Eishockey-Weltmeisterschaft gewonnen. Schweden setzte sich im Finale gegen die Überraschungsmannschaft Schweiz mit 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) durch und sicherte sich damit den neunten WM-Titel. Für die Eisgenossen ist es die zweite Silbermedaille nach 1935. Und das ist ein sehr großer Erfolg für das Team von Nationaltrainer Sean Simpson.

Die Schweiz begann angesichts von neun Siegen in Serie mit viel Selbstvertrauen und ging durch Roman Josi bereits nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Josi setzte sich da klasse durch und schloss seine Einzelleistung mustergültig ab. Die Eisgenossen spielten in den ersten zehn Minuten sehr stark auf und hätten durchaus höher führen können.
Ab Mitte des ersten Drittels kamen dann aber die Gastgeber besser ins Spiel und drehten die Partie innerhalb von nur drei Minuten. In der neunten Minute war es Erik Gustaffson, der im Nachschuss den 1:1-Ausgleich erzielen konnte. Nur drei Minuten später kam der große Auftritt der Sedin-Zwillinge. Daniel bediente in Überzahl seinen Bruder Henrik und der brachte den Puck im leeren Tor unter – 2:1 (12.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zur ersten Drittelpause.

Die Schweden machten im zweiten Drittel da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Sie setzten die Eisgenossen immer wieder unter Druck und suchten den Weg zum Tor. Die Schweiz fand zunächst kein Mittel gegen die druckvoll agierenden Hausherren. Erst ab Mitte des Drittels fanden die Schweizer wieder besser ins Spiel. Was auch an der Ansprache von Trainer Sean Simpson lag, der während eines „Power-Breaks“ sein Team anfeuerte.
Trotz guter Chancen fielen im Mitteldrittel jedoch keine Treffer, weshalb es also beim 2:1 für Schweden blieb.

Im Schlussdrittel ist es dann zu Beginn eine Partie auf Augenhöhe, beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg zum Tor. Ein Fehler von Julien Vauclair sorgte in der 47. Minuten dann aber für die Vorentscheidung. Der Schweizer Verteidiger vertändelte an der eigenen blauen Linie den Puck, im Anschluss daran netzte Simon Hjalmarsson zum 3:1 ein. Gabriel Landeskog war zuvor an Martin Gerber gescheitert. Bitter: Der Treffer hätte nicht zählen dürfen, denn als Vauclair den Puck im Zweikampf mit Landeskog vertändelte, stand der Schwede im Abseits.
Dieser Treffer schockte die Schweizer, während er den Schweden noch mehr Selbstvertrauen gab. Vier Minuten vor der Schlusssirene brachte der überragende Henrik Sedin den Puck in Richtung Tor, Loui Eriksson fälschte den Puck für Martin Gerber im Schweizer Tor unhaltbar ab – 4:1 (56.). Henrik Sedin war es dann, der nur 59 Sekunden später für den Schlusspunkt sorgte – 5:1 (57.). In Unterzahl versenkte er den Puck im leeren Schweizer Tor. Er hatte aus dem eigenen Drittel abgezogen.

Nach der Schlusssirene gab es kein Halten mehr, die Spieler der Tre Kronors lagen sich freudetrunken in den Armen und feierten den Gewinn der Weltmeisterschaft 2013. Auf der anderen Seite trauerten die Schweizer der vergebenen Chance nach, dennoch können die Eisgenossen aber mehr als stolz sein auf ihre Leistungen bei der diesjährigen Weltmeisterschaft.