Kategorie: Saison 2015/2016
Vorschau | DEL: Eisbären Berlin vs. EHC Red Bull München
Bruno Gervais: „Das 7:3 spiegelt nicht wieder, wie gut Augsburg heute war“
Petr Pohl (Stürmer Eisbären Berlin/ vier Scorerpunkte gegen Augsburg):
Psychologisch war dieser Sieg sehr wichtig. Denn wir hatten zuletzt drei Niederlagen auswärts kassiert, wo wir auch nur ein Tor erzielt haben. Umso wichtiger war es, dass wir heute ein gutes Spiel liefern konnten. Trotzdem muss man auch sagen, dass 7:3 relativ einseitig klingt. Das war es aber nicht, es war ein hartes Stück Arbeit. Das Spiel war sehr intensiv. Aber jetzt haben wir den Sieg und können nach vorne schauen.
Bruno Gervais (Verteidiger Eisbären Berlin/zweifacher Torschütze gegen Augsburg):
Wir sind belohnt worden mit diesem Sieg für unsere Arbeit. Wir mussten vieles besser machen, das wussten wir. Wir haben daran gearbeitet, vor allem in der Überzahl. Und das hat sich auch ausgezahlt. Allerdings muss man Augsburg auch ein Kompliment aussprechen. Die haben auch sehr, sehr gut gespielt. Das 7:3 spiegelt nicht wieder, wie gut Augsburg in diesem Spiel war. Wir sind erleichtert, dass wir gewinnen konnten.
Marc Fortier(Eisbären-Legende):
Es war ein super Spiel. Die Eisbären haben sehr gut gekämpft. Augsburg hat im zweiten Drittel ein bisschen Druck auf die Eisbären ausgeübt. Die Eisbären haben sehr gut gearbeitet. Es war ein super Spiel.
Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):
Wir waren natürlich gewarnt. Augsburg hat eine Mannschaft, die in den letzten fünf Spielen Top-Ergebnisse eingefahren hat. Sie waren über diesen Zeitraum vielleicht die beste Mannschaft der Liga. Wir wussten, dass uns heute ein hartes Stück Arbeit erwartet. Wir haben gut begonnen, sind gut aus den Startlöchern gekommen. Wir haben einen guten Job gemacht im ersten Drittel. Im zweiten Drittel sind wir in Rückstand geraten, aber die Mannschaft hat sich wieder zurück gekämpft. Die Mannschaft hat einen Riesenkampf geleistet, hat ordentlich gespielt und eine gute Antwort auf die letzte Partie gegeben.
Mike Stewart (Trainer Augsburger Panther):
Die Eisbären haben sehr gut gespielt heute. Aus meiner Sicht sind wir ein bisschen zu langsam ins Spiel gekommen. Wir haben gesehen, dass Berlin heute enormen Druck ausgeübt hat. Das 1:1 hat uns ein bisschen Energie und das Momentum gegeben. Dann sind wir 2:1 in Powerplay in Führung gegangen, dass hat uns ein bisschen einen Kick gegeben. Aber dann haben wir zu viele Strafen genommen, was uns sehr viel Kraft gekostet hat. Das hat Berlin zurück ins Spiel gebracht. Wir haben zu viele Fehler heute gemacht gegen ein Top-Team wie Berlin.
7:3 vs. Augsburg – Eisbären ballern Torflaute weg, zeigen aber ihre zwei Gesichter während der Partie
Ausgabe #8:

Die Eisbären Berlin haben ihre Niederlagenserie und auch ihre Torflaute (nur 1 Tor in den letzten 211 Minuten) beendet. Am Freitagabend setzten sich die Berliner mit 7:3 (1:1, 2:1, 4:1) gegen die Augsburger Panther durch. Die Fuggerstädter waren als „Team der Stunde“ angereist, hatten sie doch die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen. Doch in der Hauptstadt sollten am Freitagabend beide Serien enden. Die drei Spiele andauernde Niederlagenserie der Eisbären und die Siegesserie der Panther. 12.256 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen eine sehr unterhaltsame DEL-Partie mit vielen Torraumszenen und zehn Toren.
Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp musste verletzungsbedingt auf Kevin Nastiuk, Mark Bell und Florian Busch verzichten. Die beiden Youngster Jonas Schlenker und Kai Wissmann waren für Kooperationspartner Dresdner Eislöwen im Einsatz. Im Tor der Hausherren stand Petri Vehanen.

Torjubel der Eisbären Berlin. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)
Die Partie nahm sofort an Fahrt auf. Die Eisbären gewannen zwar das Eröffnungsbully, doch Augsburg wäre beinahe nach zwölf Sekunden schon in Führung gegangen. Evan Oberg hatte abgezogen, sein Schuss prallte jedoch an den Pfosten. Glück für die Eisbären also, dass es hier nicht gleich die kalte Dusche zu Beginn gab.
Beide Mannschaften begannen die Partie sehr offensiv, suchten immer wieder den Weg vor das gegnerische Tor. Es war also irgendwie zu erwarten, dass der erste Treffer nicht lange auf sich warten lassen würde. In der vierten Spielminute fiel er dann auch. Die Eisbären in Überzahl, welche sie nach 27 Sekunden bereits ausnutzen konnten. Marcel Noebels und Darin Olver mit einer tollen Kombination, Olver scheiterte jedoch an Jeff Deslauriers im Augsburger Tor. Olver kam aber erneut an die Scheibe und versenkte sie im zweiten Anlauf im Gäste-Tor – 1:0 (4.).
Auch fortan war es eine sehr schnelle Partie, in der es rauf und runter ging. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss. Die Eisbären zeigten sich dabei schon verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen, leisteten sich im Spielaufbau aber immer noch zu viele Fehler.
Das hohe Tempo hielten beide Mannschaften nur in den ersten zehn Minuten, danach waren beide Mannschaften darauf bedacht, hinter sicher zu stehen und nicht mehr so viel zuzulassen. Beide Defensivreihen ließen in der Folgezeit auch nicht mehr so viel zu, aber dennoch gelang den Gästen aus Augsburg hier noch der Ausgleich. Drew LeBlanc erkämpfte sich die Scheibe im Drittel der Eisbären, spielte sie weiter zu Michael Iggulden, der jedoch noch an Petri Vehanen scheiterte. Mark Mancari kam jedoch an den Puck und hatte keine Probleme, den Puck im leeren Tor zu versenken – 1:1 (19.). Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause. Continue reading
DEL: Spiele am 16.10.2015 | Info
Zurück in Berlin: Die Eisbären wollen auf eigenem Eis zurück in die Erfolgsspur finden
Zwei Wochen nach ihrem letzten Heimspiel kehren die Eisbären Berlin in die Arena am Ostbahnhof zurück. Und nach insgesamt vier Auswärtsspielen in Folge (inklusive CHL) dürfen die Eisbären am kommenden Wochenende gleich zweimal auf eigenem Eis antreten. Zu Gast in der Hauptstadt sind die Augsburger Panther (Freitag/19:30 Uhr) und der EHC Red Bull München (Sonntag/16:30 Uhr). Die eine Mannschaft (Augsburg) steht in der Tabelle direkt vor, die andere (München) direkt hinter den Eisbären. Während man mit Augsburg punktgleich (17) ist, hat man aktuell einen Punkt auf München Vorsprung.
Nach drei Liga-Niederlagen in Folge mit 1:11-Toren wollen die Eisbären in der heimischen Arena wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Und die Chancen stehen ja auch nicht so schlecht, ist man doch zu Hause nach drei Spielen noch ungeschlagen (5:2 vs. Nürnberg/7:5 vs. Straubing/2:1 vs. Ingolstadt). Mit der Leistung am vergangenen Wochenende war Chefcoach Uwe Krupp nicht zufrieden. Für die beiden Spiele am Wochenende hofft er auf Besserung, wie er im Vorfeld des Heimspiel-Doppelpacks sagte (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 15.10.2015):
Wir waren mit dem letzten Wochenende natürlich nicht zufrieden. Wir haben jetzt einige Spiele auswärts gespielt und wollen uns jetzt zu Hause natürlich so gut wie möglich präsentieren. Wir wollen zwei gute Spiele spielen, aber natürlich mit dem ersten anfangen. Wir freuen uns, dass wir jetzt etwas mehr trainieren können und zu Hause spielen.
Eisbären in der Krise – Ernüchterung nach der Auswärtstour

Vor elf Tagen konnte man in der Hauptstadt noch bester Laune sein, denn die Eisbären Berlin hatten sich durch einen hart erkämpften 2:1-Sieg gegen den ERC Ingolstadt die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gesichert. Mit reichlich Selbstvertrauen konnte man sich also auf die anstehende Auswärtstour von vier Spielen in Folge (inklusive CHL) begeben. Dass diese eher ernüchternd enden würde, hatte zu jenem Zeitpunkt wohl keiner gedacht. Zu stark waren die Eisbären in die Saison gekommen. Sechs der ersten sieben Saisonspiele wurden gewonnen, die letzten fünf davon sogar in Folge. Und inklusive des CHL-Hinspieles gegen Stavanger feierte man sogar sechs Siege in Folge. Die Eisbären waren zurück auf dem DEL-Thron, ließen von einer besseren Saison hoffen als es in den letzten beiden Jahren der Fall war, als stets in den Pre-Play-Offs Endstation war.
Auch die Leistung der Mannschaft machte uns Fans stolz. Die Jungs begeisterten durch eine klasse kämpferische Leistung. Alle Spieler hatten ihren Anteil an der Erfolgsserie. In der Defensive warfen sich die Spieler in die Schüsse, unterstützten Goalie Petri Vehanen wo sie nur konnten und ließen nur selten was zu. Vorne erspielte man sich viele Chancen, welche man auch zu nutzen wusste. Auf einmal wurden auch wieder die engen Spiele gewonnen. Diese hatte man in den beiden Jahren zuvor stets noch verloren. Die Eisbären hatten anscheinend zurück zur alten Stärke gefunden.
Doch elf Tage später ist der gute Saisonstart schon wieder ein wenig in Vergessenheit geraten. Denn in diesen elf Tagen absolvierten die Eisbären vier Auswärtsspiele, von denen sie nicht ein einziges gewinnen konnten. Lediglich in der Champions Hockey League (CHL) reichte es zu einem 3:3. Nimmt man aber die drei DEL-Spiele in der Fremde steht man mit null Punkten und einem Torverhältnis von 1:11 dar. Die Eisbären haben in den letzten 211 Minuten gerade mal ein einziges Törchen geschossen. Dass dieses dann ausgerechnet von einem Verteidiger (Jens Baxmann) erzielt wurde, passt irgendwie ins Bild. Continue reading
1:6 – Undisziplinierte Eisbären kommen in Köln unter die Räder

Das Auswärts-Wochenende im Rheinland war für die Eisbären Berlin definitiv nicht von Erfolg gekrönt. Dem 0:2 in Düsseldorf vom Freitag folgte am heutigen Sonntagabend eine derbe 1:6 (1:1, 0:2, 0:3)-Klatsche bei den Kölner Haien. Für die Eisbären war es die dritte Liga-Niederlage in Folge und das vierte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Dazu gelang den Eisbären in den letzten drei Ligaspielen auch nur ein einziges Tor. Der Trend geht also deutlich nach unten und man kann nun von der ersten Krise in der Hauptstadt sprechen.
Im ersten Drittel waren die Domstädter die klar bessere Mannschaft. Gleich nach zwei Minuten bot sich den Haien die erste Chance in Überzahl, aber da war das Penaltykilling der Eisbären sehr stark und ließ nicht viel zu. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck der Hausherren immer größer, sie drängten die Eisbären immer wieder ins eigene Drittel und kamen auch zu sehr vielen Torabschlüssen. Was aber in den ersten 20 Minuten auf Seiten der Kölner fehlte, war eine klare und hochkarätige Torchance. Sie feuerten zwar aus nahezu jeder Lage ab, aber die meisten Schüsse waren eine sichere Beute von Petri Vehanen im Eisbären-Tor. Nach zehn Minuten zeigte die Torschussstatistik 12:1 für Köln an.
In der 12. Spielminute kassierten die Eisbären eine Strafe (Jens Baxmann wegen Stockschlags). 90 Sekunden später musste auch noch Darin Olver wegen eines hohen Stocks vom Eis. Die Eisbären nun also in doppelter Unterzahl. Die erste Strafe lief ab, die Eisbären in Puckbesitz, T.J. Mulock sah Jens Baxmann von der Strafbank kommen und spielte ihm die Scheibe direkt in den Lauf. Und Baxmann netzte im Stile eines Stürmers eiskalt ein – 1:0 in Unterzahl (14.). Die Führung war natürlich glücklich für die Eisbären, die damit den Spielverlauf gehörig auf den Kopf gestellt hatten. Während Köln aus allen Lagen feuerte, gelang den Eisbären mit dem vierten Torschuss der Partie (!) der Führungstreffer.
Doch es war klar, dass sich der Aufwand der Haie irgendwann lohnen sollte. Johannes Salmonsson auf Sevastian Uvira, der scheiterte noch an Petri Vehanen, aber Salmonsson konnte erfolgreich nachsetzen und zum 1:1 einschießen (17.). Der 20. Torschuss der Hausherren brachte dann endlich den ersten Treffer.
Gegen Ende des ersten Drittels wurden die Eisbären dann noch einmal stärker. Sie hatten nun ihre beste Phase und setzten die Kölner gehörig unter Druck. Doch am Spielstand sollte sich nichts mehr ändern, es blieb beim 1:1. Continue reading
Mathias Niederberger: „Am Ende ist es der Mannschaftserfolg“
Christof Kreutzer (Trainer Düsseldorfer EG):
Dieser Sieg ist sehr wichtig für uns. Wir haben uns defensiv sehr gut gehalten. Meine Mannschaft hat gut gekämpft.
Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):
Wir haben gut genug gespielt um zu gewinnen, aber dann hätten wir Tore machen müssen.
Petri Vehanen (Torhüter Eisbären Berlin):
Wir hatten unsere Chancen, um ein Tor zu schießen. Wir haben die aber leider nicht nutzen können. Mathias Niederberger hat auch sehr gut gespielt. Wir konnten das Spiel nicht gewinnen, weil wir halt kein Tor geschossen haben.
Mathias Niederberger (Torhüter Düsseldorfer EG/Shut-out gegen Berlin):
Shut-out ist immer schön. Man muss sich gegen jeden Gegner gleich vorbereiten und gleich spielen. Am Ende ist es der Mannschaftserfolg. Wir haben 2:0 gewonnen und das ist gegen jeden Gegner schön.
DEL | Kölner Haie vs. Eisbären Berlin | Infos & 3+3_Links
Liveinfos ab ca. 17:30 Uhr:
live.eisbaerlin.de | whatsapp.eisbaerlin.de
Vor dem Spiel
WalkersBaerenNews | 08.10.15 | Im Rheinland: Eisbären stehen vor 2 schweren Auswärtsaufgaben http://t.co/JMDGJFRFO5 | via @eisbaerlin_WBN
— HockeyOnMedia (@HockeyOnMedia) 9. Oktober 2015
Tagesspiegel | 10.10.15 | @Eisbaeren_B -Blog | Gut gehalten Kollege http://t.co/kqgTEBeXEa #Niederberger #Vehanen #ebb
— HockeyOnMedia (@HockeyOnMedia) 11. Oktober 2015
Berliner Kurier | 10.10.15 | @Eisbaeren_B : Eisbärenflaute bei 151 Minuten http://t.co/6Q17lGjriW | via @BERLINER_KURIER #EBB
— HockeyOnMedia (@HockeyOnMedia) 11. Oktober 2015

