
Die Eisbären Berlin sind sehr gut in die neue Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Nach der 1:4-Auftakt-Niederlage bei den Augsburger Panthern konnten die Berliner ihre beiden Heimspiele gegen Straubing (5:1) und Hamburg (7:3) gewinnen. Mit nunmehr sechs Punkten auf dem Konto belegen die Mannen von Chefcoach Jeff Tomlinson den vierten Platz in der Tabelle. Nun gilt es nach den beiden Heimsiegen auch endlich den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison einzufahren. Dieser soll am Seilersee bei den Iserlohn Roosters gelingen, welche aktuell mit vier Zählern auf dem siebten Platz stehen.
Die Eisbären haben in den letzten beiden Spielen wieder zu alter Stärke zurück gefunden. Sowohl gegen Straubing als auch gegen Hamburg begeisterten die Berliner mit tollem Offensiv-Eishockey und sehr tollen Kombinationen, aus denen schöne Tore entstanden. Zwölf Tore in den letzten beiden Spielen sind ein Beleg für die neue Offensiv-Power bei den Eisbären. Maßgeblich daran beteiligt ist Neuzugang Petr Pohl, der gegen Hamburg vier Scorerpunkte (1 Tor/3 Vorlagen) sammelte und mit insgesamt sieben Scorerpunkten auf Rang Drei der DEL-Top-Scorer-Liste steht. Den Eisbären ist da also anscheinend ein echter Top-Transfer gelungen.
Und gegen Hamburg trumpfte auch Matt Foy auf. Der Stürmer erzielte gegen die Freezers einen Hattrick und sprühte ebenso wie sein Teamkollege nur so vor Spielfreude. Die Mannschaft harmoniert immer besser zusammen.
Und wenn es mal eng wird, wie gegen Hamburg zu Beginn des letzten Drittels, hat man ja auch noch einen Petri Vehanen im Tor stehen. Der Finne zeigte im Schlussdrittel Riesen-Paraden, mit denen er den Eisbären die Führung erhielt und die Hamburger reihenweise verzweifeln ließ. Auf den Finnen im Tor war bisher immer Verlass. Auch er scheint eine große Verstärkung zu sein.
Um morgen Nachmittag endlich den ersten Auswärtssieg einzufahren, brauchen die Eisbären wieder so eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung wie gegen Hamburg. Iserlohn sollte man definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen, auch wenn sie gestern Abend mit 3:4 in Mannheim verloren haben. Denn nach 31 Minuten lagen die Sauerländer mit 3:0 in der SAP-Arena in Front, zeigten sich im Abschluss eiskalt, mussten sich am Ende aber dennoch geschlagen geben.
Gegen die Eisbären hat Iserlohn die insgesamt letzten drei Ligaspiele verloren. Am heimischen Seilersee verloren die Roosters gar dreimal in Folge gegen den DEL-Rekordmeister. Zweimal gelang den Sauerländern dabei sogar kein eigener Treffer, denn die Berliner setzten sich sowohl in der letzten als auch in der vorletzten Saison mit 3:0 in Iserlohn durch. Diese Serie wollen die Sauerländer morgen natürlich beenden, während die Eisbären diese gerne ausbauen würden.
Chefcoach Jeff Tomlinson muss auch morgen auf Florian Busch und Vincent Schlenker verzichten. Ob Mark Bell morgen spielen kann, war bis jetzt noch nicht bekannt. Aber die Mannschaft ist eingespielt und gut drauf, dass hat das Spiel gegen Hamburg gezeigt. Wenn Spieler ausfallen, rückt die Mannschaft enger zusammen und jeder hilft dem anderen.
Bei Gegner Iserlohn fällt Torhüter Daniar Dshunussow aus. Hinter dem Einsatz von Stürmer Jeff Giuliano steht noch ein Fragezeichen.
Los geht die Partie in der Eissporthalle am Seilersee morgen Nachmittag um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brill und Steinecke.


Die Eisbären Berlin haben erfolgreich Revanche genommen für das letzte Heimspiel gegen die Hamburg Freezers, welches mit 4:7 verloren ging. Im zweiten Heimspiel der neuen DEL-Saison gewannen die Hauptstädter nämlich klar und deutlich mit 7:3 (0:0, 4:3, 3:0) gegen die Hanseaten, welche damit die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel kassierten. Die Eisbären hingegen feierten im dritten Saisonspiel den zweiten Sieg und zugleich den zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel. Und diesen Sieg hatten sich die Berliner auch redlich verdient, denn ab dem zweiten Drittel waren die Eisbären die spielbestimmende Mannschaft, welche sich auch von einer kurzen Schwächephase im Mitteldrittel nicht beirren ließ und Hamburg am Ende deutlich die Grenzen aufzeigte.


Denn am Sonntag sah man eine komplett andere Eisbären-Mannschaft beim Heimspiel-Auftakt gegen die Straubing Tigers. Nur zu Beginn tat man sich mit den defensiv eingestellten Niederbayern schwer. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm man die Spielkontrolle und spielte die Tigers mit teils wunderschönen Kombinationen schwindelig. Julian Talbot (PP) und Darin Olver sorgten für eine hoch verdiente 2:0-Führung nach 20 Minuten.
