Uwe Krupp: „Sind froh, hier drei Punkte geholt zu haben“

Helmut de Raaf (Trainer Schwenninger Wild Wings):

Es ist leider wie so ein Muster aus den letzten Spielen. Wir fangen sehr gut an. Heute haben wir es geschafft nicht nur das erste Drittel sondern das ganze Spiel über gut zu spielen und bis zum Ende hohes Tempo zu gehen. Aber am Ende stehen wir leider ohne Punkte da. Das tut mir leid für meine Mannschaft, die hart gearbeitet hat heute und sehr viele Sachen richtig gemacht hat. Leider wurde die Mannschaft nicht für ihren Aufwand belohnt. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Ja, das war ein sehr enges Spiel. Das erste Drittel hat Schwenningen sehr stark begonnen und wir sind gar nicht gut ins Spiel gekommen. Es wurde dann etwas besser im zweiten Drittel. Wenn man vielleicht eine Sache, die für uns sehr gut funktioniert hat, heraus heben will, dann war das unser Unterzahlspiel heute. Weil in den entscheidenden Momenten waren die gut. Wir haben ein Tor in Überzahl schießen können und unser Unterzahlspiel war gut. Und das war in meinen Augen der Unterschied. Schwenningen ist viel Schlittschuh gelaufen. Es war von meiner Perspektive ein sehr starker Auftritt der Schwenninger Mannschaft und wir sind froh, dass wir hier heute drei Punkte holen konnten.

 

3:2 in Schwenningen – Erneut schießt Micki DuPont die Eisbären zum Sieg

wild_wings_logo_4c_rgb125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind nicht zu stoppen. Die Hauptstädter gewannen auch ihr zweites Auswärtsspiel am Wochenende und feierten somit den vierten Ligasieg und den fünften Pflichtspielsieg in Serie. Bei den Schwenninger Wild Wings setzten sich die Berliner knapp mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) durch und festigten damit ihren zweiten Platz in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), während Schwenningen am Tabellenende bleibt.

Nach einem sehr ereignisarmen ersten Drittel ging es torlos in die erste Drittelpause. Auf den ersten Treffer mussten die 3.555 Zuschauer in der Heliosarena bis zur 29. Spielminute warten. Über Marcel Noebels und Darin Olver kam die Scheibe zu Jens Baxmann, welcher zum 1:0 einschießen konnte. Knappe zwei Minuten später hatten die Eisbären ein Powerplay, wieder war Marcel Noebels einer der Vorlagengeber und Darin Olver verwerte das Zuspiel diesmal – 2:0 (31.). Aber Schwenningen kam nur 49 Sekunden später zum Anschlusstreffer durch Ex-Eisbär Alex Trivellato – 2:1 (31.). Dieser Spielstand war zugleich auch der Pausenstand in Schwenningen.

Im letzten Drittel konnten die Hausherren die Partie dann tatsächlich wieder ausgleichen. Andreé Hult sorgte für das 2:2 in der 45. Spielminute und brachte somit die Hoffnung zu den SERC-Fans zurück. Sollte heute vielleicht doch der erste Drei-Punkte-Sieg der Saison möglich sein? Nein! Denn einer hatte da etwas dagegen. Wie bereits am Freitag in Krefeld war Micki DuPont auch heute für das Game-Winning-Goal zuständig. Über Spencer Machacek und Julian Talbot kam die Nummer 25 an die Scheibe und versenkte sie im Kasten von Dimitri Pätzold – 3:2 (52.). Diesen Vorsprung verteidigten die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp bis zur Schlusssirene und konnten somit das Eis als Sieger verlassen. 

Vor dem 6. Spieltag: Eisbären vor vermeintlich leichter Aufgabe beim Tabellenletzten Schwenningen

wild_wings_logo_4c_rgb125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin stehen vor Teil Zwei des Auswärts-Wochenendes in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Zwei Tage nach dem knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen steht für den DEL-Rekordmeister die Partie bei den Schwenninger Wild Wings auf dem Programm. Während die Eisbären als Zweiter sehr zufrieden sein können mit ihrem Saisonstart, sieht die Lage bei den Wild Wings schon ganz anders aus. Denn Schwenningen steht mit aktuell nur zwei Punkten am Tabellenende der Liga. Und dass den Wild Wings morgen Nachmittag der zweite Saisonsieg gelingen wird, darf doch stark bezweifelt werden.

Zu stark, zu souverän, zu abgeklärt traten die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp zuletzt auf. In der Liga hat man vier der ersten fünf Saisonspiele gewonnen. Die letzten drei davon sogar am Stück. Inklusive Champions Hockey League (CHL) gewannen die Eisbären die letzten vier Spiele in Folge. Eine sehr starke Serie der Berliner, die auch spielerisch während dieser Phase überzeugen konnten.

In Spielen, wo es sehr eng zugeht, stehen die Berliner hinten sehr sicher und versuchen, so wenig wie möglich zuzulassen – siehe die Spiele in Wolfsburg (3:2, gegen Stavanger 3:0 und in Krefeld 2:1 n.V.). Vorne versucht man die Chancen, die man sich erarbeitet, zu nutzen um am Ende als Sieger das Eis zu verlassen.
In Spielen, wo es hin und her geht, wo man sich im Spielaufbau und in der Defensive Fehler leistet, welche zu Gegentoren führen, schafft man es am Ende doch irgendwie noch, die Spiele zu gewinnen – siehe das 7:5 gegen Straubing. Das Spiel stand lange auf der Kippe, doch die Eisbären zeigten den Siegeswillen und kämpften mannschaftlich geschlossen für die drei Punkte.
Die Eisbären können also zur Zeit ihre Spielweise dem jeweiligen Spiel anpassen. Das ist auch eine Stärke der Mannschaft von Uwe Krupp. Und mit jedem Sieg steigt auch das Selbstvertrauen. Jenes, welches den Eisbären in den vergangenen beiden Jahren gefehlt hatte. In den letzten beiden Jahren wären die Spiele in Wolfsburg und Krefeld sowie gegen Stavanger möglicherweise verloren gegangen, weil man da nicht so geduldig spielte wie man es derzeit tut.

Morgen werden die Eisbären auf einen Gegner treffen, der mit Hilfe der heimischen Fans alles aus sich raus holen wird, um den lang ersehnten ersten Drei-Punkte-Sieg zu feiern. Die Eisbären müssen sich auf eine hart umkämpfte Partie einstellen. Denn Schwenningen wird den Eisbären nichts schenken. Dennoch gehen die Berliner als klarer Favorit ins Spiel und sollten dieses, wenn sie hinten wieder so sicher stehen und vorne ihre Chancen eiskalt nutzen, auch gewinnen.

Während die Eisbären also wie bereits erwähnt vier von fünf Saisonspielen gewonnen haben, hat Schwenningen nur eins von fünf Spielen zum Auftakt gewonnen. Aber dieser Sieg gelang in München, bei einem Titelfavoriten (5:4 n.P.). Die Eisbären sollten also gewarnt sein.

Von den letzten zehn Ligaspielen insgesamt gegeneinander gewannen die Eisbären acht. In Schwenningen gewannen die Wild Wings nur eins der letzten vier Duelle gegen Berlin. Der Sieg gelang aber beim letzten Aufeinandertreffen (4:3 n.V.). 

Los geht die Partie morgen Abend um 16:30 Uhr. Die Hauptschiedsrichter sind die Herren Iwert und Schütz.

Jens Baxmann: „Wir hätten drei Punkte holen können“

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben ein sehr enges Spiel gesehen. Wir wussten, dass Krefeld sehr stark zu Hause spielen wird. Ich hatte das Gefühl, dass sich meine Mannschaft am Anfang etwas schwer getan hat, in die Gänge zu kommen. Im Laufe des zweiten Drittels sind wir besser geworden und haben uns auch die ein oder andere Torchance erspielt. Wir hatten dann die 1:0-Führung und bis zum Schluss war es ein enges Spiel. Krefeld hat dann mit dem einen Angriff den Ausgleich erzielt. In der Overtime war es dann ein guter Angriff und wir haben mal eine Chance genutzt. Wir sind insgesamt sehr glücklich über die zwei Punkte.

Micki DuPont (Verteidiger Eisbären Berlin/erzielte das Game-Winning-Goal in der Overtime):

Wir haben ein gutes und kluges Auswärtsspiel gespielt. Krefeld spielt zu Hause eigentlich immer gut, versucht so ein bisschen die Zuschauer mit ins Spiel zu bringen. Aber wir haben gut gespielt und vor allem haben wir dass, was die Trainer von uns wollen, schnell in die gegnerische Zone zu kommen und nicht zu viele komplizierte Pässe zu spielen, gut umgesetzt. Dadurch haben wir uns den Sieg auch verdient. 

Oliver Mebus (Verteidiger Krefeld Pinguine):

Beide Mannschaften haben so ein bisschen abwartend gespielt und auf die Fehler des Gegner gewartet. Wir haben das Tor geschossen bzw. sie haben es vorgemacht nach unserem Fehler. Es gab noch ein interessantes letztes Drittel, wo beide Mannschaften nochmal Gas gegeben haben. Dann verlieren wir das Spiel unglücklich in der Unterzahl, weil letztendlich wieder die letzte Konsequenz fehlt und wir die Scheibe nicht raus bringen. 

Jens Baxmann (Verteidiger Eisbären Berlin):

Ich glaube im Nachhinein hätten wir drei Punkte holen können. Wir haben über das ganze Spiel gute Möglichkeiten gehabt. Auch gerade im Überzahlspiel hätten wir noch ein Tor schießen können. Das ist uns heute leider nicht gelungen. Krefeld hat dann noch den Ausgleich gemacht kurz vor Schluss und so müssen wir jetzt mit zwei Punkten zufrieden sein. 

2:1 n.V. – Micki DuPont schießt die Eisbären zum dritten Ligasieg in Folge

125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben ihre Siegesserie fortgesetzt. Am Freitagabend gelang den Hauptstädtern ein knapper 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Krefeld Pinguinen. Damit feierten die Berliner den dritten Ligasieg und zugleich den vierten Pflichtspielsieg in Folge. Mit nun vier Siegen aus fünf Spielen und elf Punkten haben die Eisbären einen klasse Saisonstart hingelegt, der auf eine gute Saison hoffen lässt.

Das erste Drittel war sehr ausgeglichen. Zunächst die Eisbären mit einem leichten Übergewicht, danach die Pinguine. Doch Tore gab es nicht zu sehen. Torlos ging es in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel erwischten die Hausherren den besseren Start, versuchten sich festzusetzen und Chancen zu erarbeiten. Die Eisbären brauchten ein bisschen Zeit, um ins zweite Drittel zu finden. Es war die vierte Reihe um Shuhei Kuji, Sven Ziegler und Laurin Braun, die für die erste Berliner Drangphase in den zweiten 20 Minuten sorgte. Und kurz nach dieser Drangphase gingen die Berliner dann auch in Führung. Jonas Müller hatte die Scheibe aus der eigenen Zone fast über die gesamte Eisfläche gespielt, Darin Olver ließ die Scheibe für Marcel Noebels liegen, der passte sie weiter zu Barry Tallackson, welcher KEV-Goalie Patrick Klein klasse ausspielte und den Puck zum 1:0 für die Eisbären über die Linie schoss (29.).
Die Pinguine waren geschockt nach dem Rückstand, fanden eine Zeit lang überhaupt nicht mehr ins Spiel, hatten nur kurz durch Martin Schymainski eine gute Chance zum Ausgleich. Doch Petri Vehanen war zur Stelle. Sechs Minuten vor der zweiten Drittelpause hatte Shuhei Kuji die Riesenchance zum 2:0, doch er schoss knapp über das Tor. Somit blieb es beim 1:0 für Berlin nach 40 Minuten.

Das letzte Drittel begannen die Eisbären sehr druckvoll. Sie wollten frühzeitig für die Entscheidung sorgen, doch daraus wurde nichts, denn Patrick Klein hatte etwas dagegen. Die Eisbären standen danach in der Defensive sehr sicher, ließen nicht viel zu. Krefeld fand zunächst kein Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Eisbären.
Erst in den letzten zehn Minuten kam Krefeld wieder besser ins Spiel und auch zu Torchancen. Und wie sollte es auch anders sein. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war es Daniel Pietta, der den Ausgleich markieren konnte. Oliver Mebus mit dem Querpass auf Pietta und der ließ Vehanen keine Chance – 1:1 (55.). In seinem ersten Saisonspiel also gleich das erste Tor für Daniel Pietta.
Und plötzlich nahm die Partie noch einmal an Fahrt auf. Beide Mannschaften hatten es nun eilig, das entscheidende Tor zu schießen. Es gab hüben wie drüben noch mal gefährliche Aktionen, aber es blieb bis zur Schlusssirene beim 1:1. Somit ging es also in die Verlängerung.

Und diese begannen die Eisbären noch in Unterzahl. Diese überstanden die Berliner schadlos. Und in der 63. Spielminute sorgten die Gäste aus der Hauptstadt bei einem 3-auf-2-Angriff für die Entscheidung. Petr Pohl brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, spielte sie rüber zu Darin Olver, welcher sie sofort weiter spielte zu Micki DuPont. Und der hämmerte die Scheibe humorlos unter die Latte und sicherte den Eisbären somit den Zusatzpunkt in Krefeld – 2:1 (63.).

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Vor dem 5. Spieltag: Gelingt den Eisbären in Krefeld der vierte Pflichtspielsieg in Folge?

125px-Krefeld_Pinguine_Logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin kommen nicht zur Ruhe. Nur drei Tage nach dem Hinspiel in der Champions Hockey League (CHL) gegen die Stavanger Oilers (3:0) müssen die Berliner schon wieder in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ran. Am 5. Spieltag gastieren die Hauptstädter bei den Krefeld Pinguinen. Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass die Eisbären morgen schon wieder ran müssen. Schließlich haben die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp aktuell einen kleinen Lauf. Die letzten drei Pflichtspiele wurden gewonnen (3:2 in Wolfsburg, 7:5 vs. Straubing, 3:0 vs. Stavanger). Und diese drei Spiele fanden im Zwei-Tage-Rhythmus statt.

In der Liga stehen die Eisbären nach vier Spieltagen auf Platz Drei – punktgleich mit dem Spitzenreiter Straubing und dem Zweiten Wolfsburg. Mit einem Sieg morgen Abend in Krefeld könnte man also evtl. die Tabellenführung übernehmen. Und so, wie die Eisbären zuletzt drauf waren, ist ihnen ein Sieg auch durchaus zuzutrauen.

Die Mannschaft erspielte sich in den letzten Spielen sehr viele hochkarätige Torchancen, von denen man einige auch nutzen konnte. In der Defensive wird man immer sicherer, auch wenn es hier und da noch Fehler zu bemängeln gibt. Aber wir stehen noch am Anfang einer langen Saison und mit Verlauf dieser werden diese Fehler auch noch abgestellt. Die bisherigen Auftritte der Eisbären machten jedenfalls schon wieder jede Menge Spaß und ließen die Vorfreude auf die nächsten Spiele steigen.

Nur schade, dass die EHC-Fans ihre Lieblinge an diesem Wochenende nicht sehen werden. Denn die Berliner absolvieren am Wochenende gleich zwei Auswärtsspiele. Morgen Abend das gegen Krefeld und am Sonntag dann in Schwenningen. Trotzdem der beiden Auswärtsspiele in Folge ist die Stimmung gut in der Mannschaft. Uwe Krupp im Vorfeld des Auswärts-Wochenendes (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 24.09.2015):

Heute hatten wir ein gutes Training und ich glaube, wir sind gut vorbereitet. Es wird sicherlich nicht leicht, zweimal hintereinander auswärts zu spielen. Von der Reise-Belastung für die Spieler ausgehend, ist es aber gar nicht so schlecht.

Die Eisbären können auch morgen wieder in der Besetzung der drei letzten Spiele antreten. Heißt, dass nach wie vor Mark Bell (Sprunggelenk) sowie die Youngsters Kai Wissman, Jonas Schlenker und Vladislav Filin (alle Einsatz in Dresden) fehlen werden. 

Gegner Krefeld erlebte einen durchwachsenen Saisonstart. Dem 5:3-Auftaktsieg in Augsburg folgte eine derbe 3:8-Heimniederlage gegen Straubing. Am darauf folgenden Wochenende kämpfte man Hamburg mit 6:5 n.V. nieder, während man zwei Tage später mit 1:3 in Düsseldorf verlor. KEV-Coach Rick Adduono hofft auf eine bessere Defensivleistung als zuletzt:

Wir müssen über 60 Minuten stärker und schneller sein, dürfen uns nicht so viele Aussetzer erlauben wie in Düsseldorf, als wir in Unterzahl zweimal gepatzt haben. Und vor allem müssen wir der Strafbank fernbleiben.

Wenn die Eisbären genau so wie zuletzt auftreten, sich vorne wieder einige hochkarätige Chancen erspielen und hinten noch weiter an der Stabilität in der Defensive basteln, ist auch in Krefeld ein Sieg möglich. Die Eisbären haben derzeit ein gutes Selbstvertrauen, zeigten eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung, wo alle füreinander kämpften. 

In der letzten Saison verloren die Eisbären drei der vier Spiele gegen Krefeld. Bei den Pinguinen wurden beide Gastspiele verloren (3:4/1:4). Krefeld gewann drei der letzten fünf Heimspiele gegen die Eisbären. 

Die morgige Partie im KönigPalast beginnt um 19:30 Uhr und wird von Laola1.tv via Livestream übertragen. Hauptschiedsrichter der Partie sind die Herren Brüggemann und Steinecke.

Der Eisbären-Kader für das Auswärtsspiel am 5. DEL-Spieltag bei den Krefeld Pinguinen am 25.09.2015:

Tor:

Petri Vehanen, Kevin Nastiuk

Abwehr:

Bruno Gervais, Henry Haase, Frank Hördler, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Constantin Braun

Angriff:

Spencer Machacek, Laurin Braun, TJ Mulock, Shuhei Kuji, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Petr Pohl, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler, Marcel Noebels

Verletzt:

Mark Bell (Sprunggelenk)

Einsatz in Dresden:

Vladislav Filin, Jonas Schlenker, Kai Wissmann

Uwe Krupp: „Bei 5:5 ist das Spiel auf der Kippe“

André Rankel (Stürmer und Kapitän Eisbären Berlin/erzielte das 3:2 gegen Straubing):

Wir sind die Glücklichen. Wir haben gewonnen. Wir haben gut gespielt über 60 Minuten. Ich bin eigentlich mit der Teamleistung sehr zufrieden. Wir haben gute Sachen gemacht, gerade in der Offensive. Wenn du sieben Tore schießt, ist das schon sehr, sehr gut. Defensiv haben wir ein paar Kleinigkeiten falsch gemacht. Wir wussten, dass Straubing eine unglaublich gute Chancenverwertung, dass haben sie heute wieder gezeigt. Wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen und das ist Alles was zählt. 

Barry Tallackson (Stürmer Eisbären Berlin/traf zum 2:2 gegen Straubing):

Das war ein sehr unterhaltsames Spiel. Es hätte für beide Seiten ausgehen können. Wir haben vielleicht gut gespielt, aber wir hätten in der Defensive besser spielen können. Dass ein oder andere Mal haben wir Petri ganz schön im Stich gelassen. Aber man hat solche Spiele und daraus lernt man, dass man noch mehr kämpfen muss. Man musste sich zurück kämpfen und das haben wir getan. Straubing sollte man nicht unterschätzen. Die haben drei Spiele gewonnen und waren Tabellenführer. Dieser Sieg geht voll in Ordnung. 

Micki DuPont (Verteidiger Eisbären Berlin/bereitete ein Tor gegen Straubing vor):

Es war sehr schön, heute gewonnen zu haben. Straubing hatte einen sehr guten Start in die Saison und von daher war es sehr schwierig. Das geradlinige Spiel war heute der Schlüssel zum Sieg. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Es war ein gutes Spiel für die Fans, viele Tore. Mal abgesehen von den Toren, die Straubing geschossen hat, haben wir über 60 Minuten insgesamt ganz gut gespielt. Wir haben ein paar individuelle Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben. Straubing macht sehr viel aus wenigen Chancen und das macht sie gefährlich. Sie haben sich immer wieder zurück ins Spiel gekämpft. Wir haben einmal zurück gelegen und uns zurück gekämpft. Bei 5:5 ist das Spiel auf der Kippe. Da hat die Mannschaft einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Wir sind sehr sehr glücklich über die drei Punkte. Es war ein sehr gutes Spiel, aber es waren auch ein paar Sachen dabei, die wir nicht machen wollten. 

Larry Mitchell (Trainer Straubing Tigers):

Gratulation an Uwe und seine Mannschaft. Heute haben wir uns nicht so präsentiert, wie ich mir das vorstelle. Wir waren sehr oft Zweiter an den Scheiben. Wir waren im eigenen Drittel schlicht und ergreifend nicht gut. Wir haben einen Weg gefunden, Tore zu schießen, um das schlechte Spiel von uns eng zu gestalten. Wir hatten ein sehr starkes Überzahlspiel. Wir müssen uns am Freitag gegen Köln und das nächste Mal gegen Berlin besser präsentieren, um eine realistische Chance zu haben. 

7:5 – Die Eisbären ringen den Tabellenführer nieder

logo_WBN_1516Ausgabe #4:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Straubing_tigers_logo

Die Eisbären Berlin haben das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Die Berliner gewannen das Spitzenspiel des 4. DEL-Spieltages mit 7:5 (3:2, 2:2, 2:1). 11.210 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena sahen eine sehr spannende und hart umkämpfte Partie. Die Niederbayern wollten sich hier nicht so einfach geschlagen geben, doch die Eisbären haben am Ende einen Weg gefunden, Straubing zu besiegen und denen die erste Niederlage zuzufügen. Doch trotz des Sieges bleiben die Eisbären Dritter in der Tabelle. Sie sind nun zwar punktgleich mit den Tigers, doch diese weisen genau wie Wolfsburg die bessere Tordifferenz im Vergleich zu den Eisbären auf.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste heute wieder auf Mark Bell (Sprunggelenk), Kai Wissmann, Jonas Schlenker und Vladislav Filin (alle Einsatz in Dresden) verzichten. Im Tor stand zum vierten Mal in Folge Petri Vehanen.

Straubing Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisbären sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Straubings Goalie Matt Climie hat den Schuss der Eisbären sicher in der Fanghand. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

79 Sekunden waren gespielt, da konnten die Eisbären-Fans das erste Mal an diesem Nachmittag jubeln. Petr Pohl fuhr mit dem Puck um das Tor herum, passte die Scheibe in den Slot, wo Florian Busch lauerte. Dieser vollendete diesen Angriff und überwand Gäste-Keeper Matt Climie – 1:0 (2.). Der perfekte Start für die Hausherren in dieses Spitzenspiel.
Die Niederbayern kurz darauf mit einem Überzahlspiel und somit der Chance zum Ausgleich. Doch die Eisbären mit einem guten Penaltykilling, setzten die Gäste immer wieder unter Druck, so dass diese überhaupt nicht in ihre Formation kamen.
Drei Minuten später das nächste Powerplay der Gäste. Und diesmal konnten die Straubinger es nutzen. Connor James mit zu viel Platz auf der linken Seite, passte die Scheibe vor das Tor, wo René Röthke zur Stelle war und den Puck über die Linie bugsierte – 1:1 (7.). Mit der eigentlich ersten richtigen Chance kam Straubing hier zum Ausgleich.
Und so oft waren die Gäste im ersten Drittel gar nicht vor dem Tor von Petri Vehanen, doch wenn sie vor dem Finnen auftauchten, waren sie gefährlich und zumeist auch erfolgreich. Die Niederbayern gaben in den ersten 20 Minuten ganze fünf Torschüsse ab, zwei davon fanden den Weg ins Tor der Eisbären.
In der 13. Spielminute hatten die Tigers nämlich die Partie gedreht. Steven Zalewski fing einen Pass der Eisbären ab, spielte die Scheibe schnell weiter zu Connor James, welcher Petri Vehanen überwand und zum 2:1 einnetzen konnte.
Die Eisbären waren durch den plötzlichen Rückstand jedoch nicht geschockt und spielten einfach weiter nach vorne. Und bei 4-gegen-4 auf dem Eis kamen sie auch zum verdienten Ausgleich. Der in dieser Saison bisher so stark aufspielende Darin Olver mit dem Pass in den Slot, wo Barry Tallackson Matt Climie klasse verlud und zum 2:2 traf (15.).
Gut zwei Minuten später die Eisbären in Überzahl und mit der erneuten Führung. Die Eisbären kamen gut in die Formation, Petr Pohl mit dem Pass zu Florian Busch hinter das Tor. Der wartete so lange, bis André Rankel in den Slot lief, passte die Scheibe dann zum Kapitän und der hämmerte die Scheibe ins Tor – 3:2 (18.).
Bei diesem Spielstand blieb es dann aber bis zum Ende des ersten Drittels. Die Eisbären wirbelten die Defensive der Niederbayern gehörig durcheinander, gaben satte 18 Torschüsse ab und konnten drei davon nutzen. In der Defensive ließ man nicht viel zu, aber dennoch war es keine richtig gute Partie der Eisbären, denn sehr viele Pässe kamen nicht an. Damit dürfte Uwe Krupp nicht zufrieden gewesen sein. Continue reading