Petri Vehanen: „Wenn wir konzentriert spielen, können wir die nächste Runde erreichen“

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgFür die Eisbären Berlin steht die erste Woche der Wahrheit in der neuen Saison bevor. In der Champions Hockey League (CHL) stehen in der Vorrunde die beiden Rückspiele an. Am Donnerstag gastieren die Hauptstädter in Schweden bei Lulea Hockey (Bully: 20:00 Uhr), am Samstag steigt der Vorrunden-Abschluss in Finnland bei SaiPa Lappeenranta (Bully: 16:00 Uhr). Aktuell stehen die Berliner auf dem zweiten Platz der Gruppe I mit drei Punkten. Erster ist SaiPa mit acht Punkten, Letzter Lulea mit einem Punkt. Heißt also, dass das Spiel am Donnerstag bereits zum Endspiel wird. Holen die Eisbären ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit, qualifizieren sie sich für die KO-Phase der CHL. Denn dann kann Lulea Berlin nicht mehr von Platz Zwei verdrängen. Und während Lulea nur noch eine Partie zu spielen hat, dürfen die Eisbären noch zweimal ran. Vorteil also für die Eisbären.

Und die Berliner rechnen sich durchaus gute Chancen aus, die KO-Phase zu erreichen. Goalie Petri Vehanen dazu in der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 36 vom 06.09.2016):

Wenn wir in Lulea und Lappeenranta konzentriert spielen, können wir die nächste Runde erreichen. Wenn uns das gelingt, traue ich uns auch noch mehr zu.

Vor allem gegen das finnische Team von SaiPa hat Vehanen in seiner Karriere schon mehrfach gespielt. In Berlin verloren die Eisbären mit 2:4 gegen SaiPa, dennoch traut Vehanen seiner Mannschaft in Finnland einen Sieg zu:

Mit meinem Heimatverein Lukko Rauma spielten wir in der Meisterschaft oft gegen Lappeenranta. Wie wir beim Spiel in Berlin gesehen haben, handelt es sich um ein starkes Team. Aber die Mannschaft ist beim besseren Ausnutzen unserer Torchancen durchaus zu bezwingen.

Die Generalprobe für die finale Woche in der CHL-Gruppenphase ist den Eisbären Berlin durchaus gelungen. Am vergangenen Wochenende absolvierte man zwei Testspiele, wobei der 11:1-Kantersieg bei Oberligist FASS Berlin nicht als Maßstab genommen werden darf. Viel mehr aber nimmt Chefcoach Uwe Krupp das Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg als gute Grundlage für die beiden Auswärtsspiele in der CHL. Gegen die Niedersachsen setzten sich die Berliner mit 4:3 n.V. durch:

Die Wolfsburger spielten in der vergangenen Saison im Finale. Sie sind immer ein guter Testpartner. Wir haben nicht nur gewonnen, sondern auch ein richtig gutes Spiel gemacht.

Der Trainer ist mit seiner Mannschaft also zufrieden, Goalie Vehanen sieht gute Siegchancen in Lulea und bei SaiPa. Und auch ich traue unseren Jungs in diesen beiden Spielen durchaus etwas zu. Das Team wusste in der bisherigen Vorbereitung durchaus zu überzeugen, die Neuzugänge zeigten bisher sehr gute Leistungen und auch die Youngsters um Jonas Müller und Sven Ziegler zeigten bisher richtig gute Leistungen und lassen auf eine sehr gute Saison hoffen.

Die Eisbären scheinen bestens aufgestellt für die letzten beiden Gruppenspiele in der CHL. Wenn man diese erfolgreich gestaltet und sich für die KO-Phase qualifiziert, kann man mit einer breiten Brust in das erste Ligaspiel gegen Straubing am 16.09.2016 gehen. Unsere Jungs sind auf einem guten Weg.

4:3 n.V. – Micki DuPont schießt die Eisbären zum Sieg gegen Wolfsburg

grizzlys-wolfsburg-logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin trafen am Freitagabend im Sparkassen Eisdom in Halle in einem Testspiel auf den DEL-Rivalen Grizzlys Wolfsburg. Die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp setzten sich im DEL-Duell am Ende knapp mit 4:3 n.V. (1:1, 1:1, 1:1/ 1:0) durch. Matchwinner war Verteidiger Micki DuPont mit zwei Toren und dem Gamewinner in der Verlängerung.

Im ersten Drittel nutzten die Niedersachsen gleich ihr erstes Powerplay zur Führung. Bei den Eisbären saß Jens Baxmann in der Kühlbox, Ex-Eisbär Alex Weiß nutzte das 30 Sekunden später zur 1:0-Führung der Wolfsburger aus (4.). Diese Führung sollte aber nur ganze 19 Sekunden halten. Denn „Tor-Monster“ Jonas Müller schlug mal wieder zu. Der Youngster, der erst am vergangenen Wochenende in Dresden erfolgreich war, sorgte für das 1:1 mit einem Schuss von der blauen Linie. Bei diesem Spielstand sollte es bis zur ersten Drittelpause bleiben.

Im Mitteldrittel dauerte es bis zur 30. Spielminute, ehe die 2.191 Zuschauer den nächsten Treffer sahen. Erneut waren es die Mannen von Coach Pavel Gross, die vorlegten. Brent Aubin traf zum 2:1. Die Führung hielt diesmal fünf Minuten. Dann sorgten drei Neuzugänge der Eisbären mit einer klasse Kombination bei doppelter Überzahl für den Ausgleich. Über Nick Petersen und Jamie MacQueen kam die Scheibe zu Kyle Wilson, welcher vor dem Tor lauerte und zum 2:2 einnetzen konnte. So stand es auch nach 40 Minuten weiterhin unentschieden zwischen Wolfsburg und Berlin.

Im letzten Drittel drehten die Hauptstädter dann den Spieß um. 48 Minuten waren absolviert, als Micki DuPont die Eisbären in Überzahl mit einem Schuss ins kurze Eck erstmals an diesem Abend in Führung brachte – 3:2. Vier Minuten vor dem Ende kamen die Wolfsburger aber zurück ins Spiel, Lubor Dibelka erzielte das 3:3 und sorgte somit dafür, dass es in die Verlängerung ging. (56.)

Und diese wird in dieser Saison 3 gegen 3 gespielt. Ex-Eisbär Jimmy Sharrow kassierte in der 62. Spielminute eine Strafzeitwegen Haltens, die folgende Überzahl nutzte Micki DuPont für den Siegtreffer aus (63.).

Neben dem bereites erwähnte Doppelpacker Micki DuPont muss man nach diesem Spiel auch Jonas Müller (1 Tor/1 Vorlage), Kyle Wilson (1/2) und Nick Petersen (0/2) hervor heben.

 

Eisbären holen sich den Turniersieg in Dresden

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin waren an diesem Wochenende in Dresden im Rahmen des Müller`s Fanshop Cup aktiv, welchen sie am heutigen Abend mit dem Turniersieg beendeten. Im Halbfinale trafen die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp am Samstagabend auf den ehemaligen Kooperationspartner und Gastgeber Dresdner Eislöwen. Diese Partie entschieden die Berliner deutlich mit 9:3 (1:1, 4:0, 4:2) für sich.

Nur im Auftaktdrittel konnten die Gastgeber durchaus mithalten, was auch der Spielstand von 1:1 zeigte. Constantin Braun sorgte in Minute 12 für die Führung, doch Cook gelang in der 20. Spielminute der 1:1-Pausenstand.

Im Mitteldrittel sorgten die Hauptstädter dann für klare Verhältnisse in Dresden. Jens Baxmann brachte die Eisbären in der 23. Minute wieder in Führung – 2:1. Mit einem Doppelschlag erhöhten Nick Petersen (30.) und Julian Talbot (31.) auf 4:1. In der 39. Minute war dann erneut Jens Baxmann zur Stelle, welcher in Überzahl das 5:1 erzielte. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussdrittel sorgten erneut Nick Petersen (42.) und Julian Talbot (43.) für einen Doppelschlag, als sie auf 7:1 erhöhten. Schmidt und Dumont sorgten zwar noch für die Dresdner Ehrentreffer, aber Julian Talbot mit seinem dritten Treffer an diesem Abend (52./in Unterzahl) und Jamie MacQueen (56.) stellten den Sechs-Tore-Abstand wieder her.

Im Finale traf man heute Nachmittag dann auf HC Verva Litvinov aus Tschechien. Nach torlosem ersten Drittel ging Litvinov in der 31. Spielminute mit 1:0 in Führung. Ondrej Jurcik war der Torschütze gewesen. Doch im Schlussdrittel schlugen die Eisbären zurück. Die beiden Youngster Jonas Müller (43.) und Sven Ziegler (56.) sicherten dem Team von Uwe Krupp den Turniersieg.

 

Eisbären nach CHL-Auftakt selbstkritisch

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Vorrunde der Champions Hockey League (CHL) ist schon wieder zur Hälfte rum. Und nach den beiden Heimspielen gegen Lulea Hockey (2:1) und SaiPa Lappeenranta (2:4) stehen die Eisbären Berlin aktuell mit drei Punkten auf dem zweiten Platz der Gruppe I. Alle drei Mannschaften haben zwei Spiele absolviert, während SaiPa beide Auswärtsspiele gewinnen konnte und mit sechs Punkten die CHL-Gruppe anführt, sind die Eisbären dank des Sieges gegen Lulea Zweiter, während Lulea nach zwei Spielen mit null Punkten Letzter ist. Dieser Platz würde den Eisbären reichen, um in die KO-Runde einzuziehen, aber nun folgen noch die beiden sehr schweren Auswärtsspielebei Lulea und SaiPa. Da muss ein Sieg her, um den Traum von der KO-Phase zu erhalten.

Die Leistungen vom Wochenende machen dabei zwar Hoffnung, doch zeigte vor allem das Spiel gegen SaiPa deutlich, wo die Schwächen der Eisbären liegen. Gegen Lulea lief nahezu alles perfekt. Man zeigte eine klasse Defensivleistung, spielte ein starkes Penaltykilling, hielt körperlich gut dagegen und machten im entscheidenden Moment vorne die Tore. Siegtorschütze Frank Hördler äußerte sich nach dem Sieg gegen Lulea gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe Nr. 34 vom 23.08.2016):

Wir sind eine gute Truppe und alle hoch motiviert. So müssen wir weitermachen, dann wird es für unsere Gegner schwer, die Punkte in der Mercedes-Benz Arena abzuholen. Für mich persönlich ist das Tor wichtig für das Selbstvertrauen. Nicht nur wegen des Treffers fühle ich, dass ich immer besser ins Spiel komme.

Gegen SaiPa lief es dann aber nicht mehr so gut wie noch gegen Lulea. Zwar war das Penaltykilling nach wie vor gut und auch in den Zweikämpfen waren die Berliner präsent, aber vorne klemmte es gewaltig. Man war den Finnen zwar optisch überlegen, aber zu selten fand man ein Mittel gegen die starke Defensive der Finnen. Die stellten die Eisbären mit ihrer sehr defensiven Spielweise vor große Probleme. Und wenn die Eisbären doch mal zum Abschluss kamen, stand ihnen auch noch SaiPa`s Goalie Jussi Markkanen im Weg.

Kapitän André Rankel machte das zweite Drittel als Grund für die Niederlage aus, wie er gegenüber der Eishockey NEWS sagte:

Im Endeffekt lag unsere Schwäche im zweiten Drittel, als wir unsere zahlreichen Chancen einfach nicht genutzt haben. Aber es war erst das zweite Spiel der Saison. Ich denke, wir spielen uns noch ein.

Ja, Chancen hatten die Berliner im zweiten Drittel. Aber zu oft sah es auch wie ein kopf- und ideenloses Anrennen aus. Man vermisste irgendwie ein Konzept, um die Defensive der Finnen zu knacken. Selbst in Überzahl verfiel man wieder in die längst bekannte Schönspielerei. Nur damit gewinnt man eben keine Spiele. Aber ich gebe Rankel recht, es war erst das zweite Spiel und für den Zeitpunkt der Saison sah es gegen zwei europäische Top-Teams schon sehr gut aus. Jedoch mehr gegen Lulea als gegen SaiPa.

Torschütze Daniel Fischbuch sah es ähnlich wie Rankel, nannte aber auch noch einen weiteren Grund für die Niederlage.

Uns steckte noch das intensive Spiel gegen Lulea in den Beinen. Entscheidend war aber unsere schwache Chancenverwertung.

Nahezu alle Eisbären-Spieler machten die Niederlage an der Chancenverwertung fest. So auch Barry Tallackson:

Lappeenranta ist eine perfekte Defensivmannschaft. Es war schwer, den Riegel zu knacken.

Nun liegt es an den Eisbären, an den Schwächen zu arbeiten und diese abzustellen, um weiterhin eine Chance auf die CHL-KO-Runde zu haben. Die Qualität dazu haben sie, das hat vor allem die Partie gegen Lulea gezeigt. Und auch die Neuzugänge wussten bisher zu überzeugen. Mit der Leistung vom Lulea-Spiel ist die KO-Runde definitiv möglich.

2:1 vs. Lulea, 2:4 vs. SaiPa: Eisbären mit Licht und Schatten am CHL-Auftakt-Wochenende

WalkersBärenNews 2016/2017 – #1:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDas erste Eishockey-Wochenende der Saison 2016/2017 ist bereits wieder Geschichte. Die Eisbären Berlin starteten mit zwei Heimspielen in die neue Saison der Champions Hockey League (CHL). Und dabei ging es gleich einmal gegen zwei europäische Top-Teams. Am Freitag war Lulea Hockey aus Schweden zu Gast und heute schaute SaiPa Lappeenranta in der Hauptstadt vorbei. Während man gegen Lulea überraschend mit 2:1 gewann, setzte es gegen SaiPa heute eine 2:4-Niederlage und damit den ersten Dämpfer der neuen CHL-Saison. Auch spielerisch wechselten sich Licht und Schatten bei den Eisbären ab. Unser Rückblick auf das erste Eishockey-Wochenende 2016/2017.

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Vorfreude war bei allen Eisbären-Fans am Freitagabend groß gewesen. Nach viereinhalb Monaten endlich wieder Eishockey und dann auch noch zwei Heimspiele in Folge. Doch bereits vor der Arena wurde die Vorfreude jäh getrübt, denn der neue Einlass (Sicherheitskontrollen) erwies sich als sehr chaotisch und man musste sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Manch ein Fan brauchte da schon mal eine gute Stunde, um in die Halle zu kommen. Vor der Arena eine sehr unübersichtliche Situation, in der so einiges passieren kann, in der Arena dann ein anscheinend nicht geschultes Personal, welches teilweise doch sehr überfordert war. Wenn man bedenkt, dass es nur ein CHL-Spiel war und zum DEL-Spiel das Doppelte an Zuschauern kommt, kann einem Angst und Bange werden. Heute ging es dann zwar schon deutlich übersichtlicher und etwas schneller voran, aber wie gesagt, wie es zum DEL-Saisonstart dann aussehen soll, bleibt abzuwarten, wenn 12.000-13.000 Zuschauer in die Arena wollen.

Kommen wir nun aber zum eigentlich wichtigen, dem Spiel gegen Lulea vom Freitagabend. Das erste Drittel bot bereits intensives und sehr gutes Eishockey. Beide versuchten aus einer sicheren Defensive heraus sich Chancen zu erspielen. Man merkte Lulea schon die Klasse an, aber auch die Eisbären hielten gut mit und kamen zu guten Torchancen.
Was aber vor allem schon in den ersten 20 Minuten der neuen Saison auffiel, die Eisbären spielten wesentlich körperbetonter als noch in der Vorsaison. Da hätte man sich mal so manchen Check unserer Jungs gewünscht, gegen Lulea zeigten sie endlich, dass sie auch körperlich gut dagegen halten können gegen so ein Team wie Lulea.
Die Eisbären im ersten Drittel mit einem leichten Chancenplus, aber mit 0:0 ging es in die erste Drittelpause der neuen Saison. Continue reading

CHL-Auftakt: Eisbären ohne Drei gegen Lulea und SaiPa am Wochenende

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgTschüss Sommerpause, Hallo neue Eishockey-Saison. Das sehr lange Warten auf die neue Eishockey-Saison hat morgen Abend endlich ein Ende. Die Eisbären Berlin absolvieren am Freitagabend um 19:30 Uhr im Rahmen der Champions Hockey League (CHL) ihr erstes Pflichtspiel der Eishockey-Saison 2016/2017. In der Mercedes-Benz Arena begrüßen unsere Jungs dann das schwedische Top-Team Luleå HF (live auf Sport1). Nur zwei Tage später kommt es zum zweiten CHL-Heimspiel gegen das finnische Spitzenteam SaiPa Lappeenranta (14:30 Uhr/Sport1+). In beiden Spielen werden unsere Jungs gleich ordentlich gefordert, denn es ist kein Geheimnis, wie stark schwedische und finnische Mannschaften im Eishockey sind. Da muss alles stimmen, um am Ende als Sieger das Eis zu verlassen.

Dennoch rechnet sich der neue Eisbären-Stürmer Kyle Wilson Chancen auf einen Sieg aus, wie er unter der Woche der Eishockey News (aktuelle Ausgabe Nummer 33 vom 17.08.2016) sagte:

Luleå ist natürlich eine starke Mannschaft. Aber die Eisbären sind ein schnelles Team, die Verteidiger spielen gute, genaue Pässe und die Schweden sind wie wir am Beginn der Saison. Ich gebe uns durchaus eine Siegchance.

Der Schwedische Meister von 1996 sorgte vor allem international in den letzten Jahren für Aufsehen. So gewannen die Schweden 2012 die European Trophy und 2014/2015 setzten sie sich in der CHL die Krone auf. Auf die leichte Schulter sollte man dieses Team also nicht nehmen.

Nicht so erfolgreich wie Luleå HF aber dennoch nicht zu unterschätzen ist der Gegner vom Sonntag, SaiPa Lappeenranta. Von diesem Club wechselte Ex-Eisbären-Goalie Rob Zepp 2007 in die Hauptstadt.

Gegen beide Mannschaften wollen sich die Eisbären so gut wie möglich verkaufen, wie Chefcoach Uwe Krupp im Vorfeld des Doppel-Heimspiel-Wochenendes sagte (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 18.08.2016):

Unsere Saison beginnt morgen und aufgrund der Konstellation mit nur vier Gruppenspielen, sind alles Playoff-Spiele. Wir haben in den vergangenen Tagen hart gearbeitet und wollen uns so teuer wie möglich verkaufen, beide Spiele gewinnen und somit die DEL und das deutsche Eishockey gut vertreten.

Drei Spieler stehen Uwe Krupp für diese beiden schweren CHL-Spiele jedoch nicht zur Verfügung. In der Defensive muss er nach wie vor auf Bruno Gervais (Knie) verzichten, zudem fehlt auch Constantin Braun(Bindehautentzündung). Im Angriff fehlt Florian Busch (Oberkörperverletzung).
In der Verteidigung hilft dafür Nick Bruneteau vom Kooperationspartner Lausitzer Füchse aus.

Vor ihrem Pflichtspiel-Debüt im Trikot der Eisbären stehen neben Bruneteau die Neuzugänge Nick Petersen, Jamie MacQueen, Kyle Wilson, Daniel Fischbuch sowie Youngster Vincent Hessler.

Als Favorit gehen die Eisbären nicht in diese beiden Spiele. Man muss eine Top-Leistung abrufen, um gegen beide Mannschaften zu bestehen. Unmöglich ist das sicherlich nicht, allerdings muss die Defensive dafür sehr sicher stehen und so wenig wie möglich zulassen und vor dem gegnerischen Tor muss man eiskalt seine Chancen nutzen. Dann ist eine Überraschung gegen Luleå HF und SaiPa drin.

Der Kader der Eisbären Berlin für die beiden CHL-Heimspiele am 19.08 und 21.08.2016:

Tor:

Petri Vehanen, Marvin Cüpper

Abwehr:
Nick Bruneteau, Kai Wissmann, Frank Hördler, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann
Angriff:
Nick Petersen, Spencer Machacek, Laurin Braun, Vincent Hessler, Jamie MacQueen, Kyle Wilson, Barry Tallackson, André Rankel, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler, Daniel Fischbuch, Marcel Noebels
Verletzt:
Bruno Gervais (Knie), Constantin Braun (Bindehautentzündung), Florian Busch (Oberkörper)
In Weißwasser:
Maximilian Franzreb, Maximilian Adam, Charlie Jahnke

Petersen, Wilson, MacQueen und Co.: Die Neuzugänge der Eisbären im Kurz-Portrait

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDas lange Warten hat bald ein Ende. In dieser Woche steht endlich wieder ein Heimspiel der Eisbären Berlin auf dem Programm. Am Freitag empfangen die Mannen von Chefcoach Uwe Krupp zum Auftakt der Champions Hockey League (CHL) das schwedische Top-Team Lulea Hockey in der Arena am Ostbahnhof (Bully: 19:30 Uhr). Dann werden wir nicht nur die Eisbären erstmals seit dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen Köln am 28.03. wieder auf dem Eis sehen, nein, auch einige Neuzugänge können die Eisbären-Fans bestaunen. Insgesamt acht Spieler haben die Berliner in der Sommerpause verpflichtet, wobei vier davon Nachwuchstalente sind. Wir stellen Euch die neuen Eisbären-Spieler wie immer vor Saisonbeginn in einem Kurz-Portrait vor.

Als ersten Spieler nahmen die Hauptstädter im April Stürmer Nick Petersen unter Vertrag. Der 26-jährige gebürtige Kanadier spielte in der vergangenen DEL-Saison für die Iserlohn Roosters und wechselt nun vom Seilersee an die Spree. Dort erhält Petersen das Trikot mit der Nummer 8.
Nick Petersen ist kein Unbekannter in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), er absolvierte für Schwenningen und Iserlohn bisher 145 Spiele, in denen er 60 Tore erzielte und 68 weitere Treffer vorbereitete.
Für einen NHL-Einsatz hat es bisher noch nicht gereicht, aber in der AHL absolvierte er für Wilkes-Barre und Houston insgesamt 112 Spiele, in denen ihm 22 Tore und 33 Vorlagen gelangen.
Der Sportliche Leiter der Eisbären, Stefan Ustorf, äußerte sich wie folgt zum Neuzugang aus Iserlohn: Continue reading

8:1 in Weißwasser – Kantersieg im ersten Testspiel

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind erfolgreich in die Eishockey-Saison 2016/2017 gestartet. Am Freitagabend gewannen die Berliner beim Kooperationspartner Lausitzer Füchse deutlich mit 8:1 (2:1, 5:0, 1:0). Für Chefcoach Uwe Krupp ergab sich die erste Gelegenheit, die Neuzugänge in Aktion zu sehen. Und er sollte nicht enttäuscht werden.

Keine vier Minuten dauerte es, ehe die Hauptstädter beim DEL2-Club in Führung gingen. Micky DuPont sorgte für das erste Eisbären-Tor 2016/2017. Die Vorlage kam u.a. von Nick Petersen, welcher aus Iserlohn nach Berlin wechselte.
Keine zwei Minuten später sorgten die Hausherren jedoch für den Ausgleich. Patrik Parkkonen überwand Petri Vehanen im Eisbären-Gehäuse zum 1:1 (6.).
Es sollte bis zur 17. Spielminute dauern, ehe unsere Jungs wieder erfolgreich waren. Spencer Machacek brachte die Eisbären erneut in Front – 2:1. Dieses Ergebnis war zugleich der erste Pausenstand der neuen Eishockey-Saison.

Es folgte das Mitteldrittel, welches in Vergangenheit immer ein Schwachpunkt der Berliner war. Das war heute Abend aber nicht der Fall. Satte fünf Tore erzielten die Hauptstädter in den zweiten 20 Minuten und schraubten das Ergebnis so auf 7:1 hoch.
In der 24. Spielminute war es Daniel Fischbuch, welcher aus Düsseldorf kam, der mit dem 3:1 sein erstes Tor im Eisbären-Trikot erzielte.
In Überzahl legte Verteidiger Micky DuPont seinen zweiten Treffer an diesem Abend nach – 4:1 (26.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zur letzten Spielminute des Mitteldrittels. Dann schraubten die Eisbären das Tempo noch einmal hoch.
Kyle Wilson erzielte 65 Sekunden vor der zweiten Drittelpause ebenfalls sein erstes Tor im Bären-Dress – 5:1. Kapitän André Rankel erhöhte 15 Sekunden vor der zweiten Pausensirene auf 6:1, ehe mit Jamie MacQueen (kam aus Kassel) ein weiterer Neuzugang eine Sekunde vor Ende des zweiten Drittels zum 7:1 traf.

Im Schlussdrittel ließen es unsere Jungs dann wieder ruhiger angehen. So wechselten sie u.a. im Tor, Maximilian Franzreb kam zu seinem Debüt. Und vorne sorgte Spencer Machacek mit seinem zweiten Tor für den Schlusspunkt unter dieser Partie – 8:1 (52.).

Besonders hervorheben in diesem ersten Testspiel kann man Spencer Machacek, dem zwei Tore und zwei Assists gelangen, Micky DuPont mit einem Doppelpack, Darin Olver mit gleich drei Vorlagen und der junge Verteidiger Kai Wissmann, dem zwei Torvorlagen gelangen.
Ein rundum gelungener Auftakt für die Eisbären Berlin, aber der erste Härtetest folgt in einer Woche beim CHL-Auftakt, wenn Lulea Hockey zu Gast in der Mercedes-Benz Arena ist. Dann kann man einen ersten Eindruck gewinnen, zu was diese Mannschaft zu leisten im Stande ist.

Die Eisbären Berlin 2016/2017: Konkurrenzfähig oder ohne Titel-Chance?

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie neue DEL-Saison wirft ihre Schatten voraus. Am 16.09.2016 beginnt die neue Saison für die Eisbären Berlin mit einem Heimspiel gegen die Straubing Tigers. Das erste Pflichtspiel steht aber bereits in zwölf Tagen an, wenn Lulea Hockey am 19.08.2016 zum Auftakt der Gruppenphase der Champions Hockey League (CHL) in der Hauptstadt zu Gast ist. Und das allererste Testspiel steigt bereits in fünf Tagen in Weißwasser. Der Kader der Berliner für die kommende Saison scheint zusammen, aber wie stark ist er einzuschätzen. Kann man Platz Zwei aus der letztjährigen Hauptrunde wiederholen, kann es in den Play-Offs diese Saison mehr als das Viertelfinale werden? Schwer zu sagen beim Blick auf diesen Kader unserer Jungs.

Tor:

Das Torhüter-Trio der Eisbären bilden Petri Vehanen, Marvin Cüpper und Maximilian Franzreb (kam aus Hamburg). Für Vehanen wird es wohl die letzte Saison im Trikot der Berliner sein, aber können Cüpper und/oder Franzreb in die doch großen Fußstapfen des Finnen treten? Aus meiner Sicht ein klares Nein. Franzreb hat bei seinem DEL-Debüt in Hamburg sicherlich sein Können angedeutet, aber um in Berlin als neue Nummer Eins zum Einsatz zu kommen, fehlt es ihm angesichts seines Alters natürlich noch an Erfahrung. Gleiches gilt für Cüpper. In dieser Saison werden beide vermehrt Spielzeit in Weißwasser bekommen, aber in diesem einen Jahr werden sie sich auch nicht die nötige Spielpraxis aneignen.
Für diese Saison läuft vieles darauf hinaus, das Vehanen erneut der Vielspieler sein wird und nur selten eine Pause bekommen wird. Der Finne hat den Eisbären in der vergangenen Saison so manches Spiel gewonnen, aber man merkte ihm auch an, wenn er überspielt war. Von daher ist diese Torhüter-Konstellation für mich eher ein Risiko, zumal man mit einem Kevin Nastiuk einen durchaus erfahrenen Goalie wieder abgegeben hat. Man hat Nastiuk bereits zum zweiten Mal in Berlin nicht wirklich eine Chance gegeben. Continue reading

Hallo Eishockey-Welt

Fast vier Monate sind nun schon wieder vergangen seit dem letzten Spiel der Eisbären Berlin im Play-Off-Viertelfinale 2016 gegen die Kölner Haie. Es war der Startschuss in eine sich irgendwie sehr lang anfühlende Sommerpause, welche sich aber so langsam dem Ende neigt. In knapp zweieinhalb Wochen beginnt für unsere Jungs die neue Eishockey-Saison mit einem Testspiel bei den Lausitzer Füchsen (Fr., 12.08.2016/19:30 Uhr). Nur eine Woche später steht dann schon das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Im Rahmen der Champions Hockey League (CHL) empfangen die Berliner in der heimischen Mercedes-Benz Arena Lulea Hockey aus Schweden (Fr., 19.08.2016/19:30 Uhr). Ihr seht also, wir haben es bald geschafft, die Sommerpause ist bald Geschichte und endlich geht es wieder los mit unserer Lieblings-Sportart Eishockey.

Hinter uns liegt ein durchaus ereignisreicher Sommer. Einerseits mit erfreulichen Nachrichten, andererseits mit traurigen Nachrichten. Die erfreulichen Nachrichten schrieb dabei die Nationalmannschaft bei der WM in Russland, welche es mit sehr überzeugenden Leistungen ins Viertelfinale schaffte und dort auch dem Gastgeber einiges abverlangte, am Ende aber mit 1:4 den Kürzeren zog. Dennoch konnte man zufrieden sein mit dieser WM, was ja vor allem im Hinblick auf die Olympia-Quali und die Heim-WM wichtig war.

Die traurigen Nachrichten kamen aus dem Norden von den Hamburg Freezers, wo völlig überraschend die AEG (auch Eigentümer der Eisbären Berlin) mitteilte, keine DEL-Lizenz für die kommende Saison zu beantragen. Zwar versuchten die Fans in allen Städten und vor allem Freezers-Verteidiger Christoph Schubert mit Spenden die Hamburger zu retten und sammelten in einer nie dagewesenen Spenden-Aktion auch jede Menge Geld, letztendlich aber ohne Erfolg, denn die AEG blieb bei seiner Entscheidung und so waren die Hamburg Freezers in der DEL Geschichte. Was für ein Hammer, was für ein Paukenschlag, damit hatte niemand gerechnet.

Dennoch wird die Deutsche Eishockey Liga (DEL) auch in der kommenden DEL-Saison mit 14 Mannschaften an den Start gehen. Den Platz der Hamburg Freezers nehmen fortan die Fischtown Pinguins Bremerhaven ein.

Und was war bei unseren Eisbären so im Sommer los? Die Verantwortlichen der Eisbären gaben insgesamt sieben Abgänge bekannt. Back-up Kevin Nastiuk musste den Verein schon wieder verlassen, er wechselt nach Dresden in die DEL2. Verteidiger Henry Haase wechselt zu Ligarivale Düsseldorf, die Stürmer Petr Pohl (Ingolstadt), Vladislav Filin (Nürnberg) und T.J. Mulock (Köln) schlossen sich ebenfalls Konkurrenten aus der DEL an. Gerade Mulock sorgte nach seinem Wechsel mit einem Statement für Aufsehen, als er in einem Interview mit seinem neuen Verein auf die Frage, welches Gefühl es war, im Viertelfinale gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber zu spielen, antwortete, dass er die „dreckigen Fouls“ bewusst weggelassen hätte. Eine Aussage, die in der Fanszene der Eisbären nicht wirklich gut ankam und die Mulock bei seinem ersten Auftritt als Kölner in der Hauptstadt auch spüren wird.
Ansonsten gingen auch Mark Bell (Karriere-Ende) und Shuhei Kuji (Ziel unbekannt).

Und was tat sich auf der Seite der Neuzugänge? Ebenfalls sieben Spieler sind da zu verzeichnen, wobei davon wohl nur vier Spieler dauerhaft im DEL-Team auflaufen werden. Nämlich die Stürmer Kyle Wilson (SCL Tigers/Schweiz), Nicholas Petersen (Iserlohn Roosters), Daniel Fuschbuch (Düsseldorfer EG) und Jamie MacQueen (Kassel Huskies/DEL2). Zudem schlossen die Berliner mit den Nachwuchsspielern Maximilian Franzreb (Hamburg Freezers), Vincent Hessler (Eisbären Juniors), Charlie Jahnke (Eisbären Juniors) und Maximilian Adam langfristige Verträge ab. Zwar trainieren die genannten Spieler in Berlin mit, werden aber wohl beim neuen Kooperationspartner der Eisbären zum Einsatz kommen. Und der neue Kooperationspartner der Eisbären sind die Lausitzer Füchse aus der DEL2, der erste Testspiel-Gegner in zweieinhalb Wochen.

Manch ein EHC-Fan hätte wohl gerne noch mehr Abgänge gesehen, aber diese blieben bis jetzt aus. Wie die Neuzugänge einschlagen werden, bleibt abzuwarten. Bisher würde ich, wenn überhaupt, Nick Petersen etwas zutrauen, aber es ist noch zu früh, um Einschätzungen zu geben. Da muss man wohl die ersten Spiele abwarten, um sich einen genauen Eindruck von allen zu machen.

Was aber bereits jetzt feststeht: Die Eisbären-Fans können den Start der neuen Saison kaum noch abwarten, die Sommerpause fühlt sich in diesem Jahr irgendwie so lange wie noch nie nicht mehr an. Alle sind wieder „Heiß auf Eis“. So auch wir, denn wir melden uns hiermit aus der Sommerpause zurück. Ab sofort wird der Blog wieder mit Leben gefüllt, so stellen wir in Kürze die Neuzugänge wie gewohnt in einem Kurz-Portrait vor und stellen Euch auch die beiden CHL-Gegner der Eisbären Berlin vor.
Vor dem DEL-Saisonstart blicken wir natürlich auch voraus auf die neue Saison und geben unsere Prognose ab. Und mit Saisonbeginn startet dann auch wieder unser Tippspiel. Dieses wird rechtzeitig freigeschaltet.

Ihr seht also, die Eishockey-Saison 2016/2017 lässt nicht mehr lange auf sich warten. Bald heißt es wieder:

„Endlich wieder Eishockey in Berlin“

Euer Walker