Walkers Wochenend-Fazit #21

Ausgabe #21:

Die Hauptrunde der Deutschen Eishockey Liga (DEL) biegt auf die Zielgerade ein. Nur noch sechs Spieltage sind es bis zum Ende der Hauptrunde. Dementsprechend spannend geht es derzeit in den DEL-Stadien zur Sache. Mit Ausnahme der Düsseldorfer EG kämpfen noch alle Mannschaften um wichtige Punkte im Kampf um die Play-Off-Plätze. Welche Mannschaften haben am Wochende überzeugen können, welche eher nicht? Hier unsere Auswahl:

Gewinner des Wochenendes:

Die Kölner Haie haben sich mit zwei Siegen die Tabellenführung von den Adler Mannheim zurück erobert. Am Freitag setzten sich die Domstädter mit 4:0 gegen die Augsburger Panther durch und am Sonntag nahmen die Haie erfolgreich Revanche und setzten sich in Mannheim mit 4:3 n.P. durch. Überragend auf Seiten der Kölner Haie war an diesem Wochenende Alexander Weiß gewesen, der gleich drei Tore erzielte.

Auch die Hamburg Freezers feierten zwei Siege und holten wie die Kölner Haie fünf Punkte. Am Freitag gelang den Hanseaten ein souveräner 5:2-Sieg bei den Iserlohn Roosters und am Sonntag mühte man sich zu einem 2:1-Sieg n.V. gegen die Straubing Tigers. Durch diese beiden Erfolge sicherten sich die Hamburger vorerst Platz Vier, welcher Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde.

Dem ERC Ingolstadt gelang ein „Sechs-Punkte-Wochenende“. Am Freitag setzten sich die Panther mit 4:2 gegen Nürnberg durch und hielten damit einen Konkurrenten im Kampf um die Play-Off-Plätze auf Abstand. Am Sonntag taten sich die Ingolstädter beim Tabellenletzten Düsseldorf lange schwer, mühten sich am Ende aber noch zu einem 5:4-Sieg. Ingolstadt verbesserte sich in der Tabelle damit auf Platz Fünf.

Weiterhin in Top-Form sind die Grizzly Adams Wolfsburg. Die Niedersachsen haben sich in den letzten Wochen immer weiter an Platz Zehn heran gekämpft und haben aktuell als Zwölfter nur noch drei Punkte Rückstand auf den letzten Pre-Play-Off-Platz. An diesem Wochenende gelangen den Niedersachsen gleich zwei Siege – 3:0 gegen Hannover und 3:2 n.V. in München.

Und weiter auf Heimrecht im Viertelfinale können die Krefeld Pinguine hoffen. Die Seidenstädter gewannen beide Spiele am Wochenende und festigten damit den dritten Platz. Am Freitag gewann man mit 4:3 gegen Mannheim und am Sonntag folgte ein 4:1-Auswärtssieg in Nürnberg.

Verlierer des Wochenendes:

Die Adler Mannheim haben durch zwei Niederlagen die Tabellenführung wieder eingebüßt. Am Freitag unterlagen die Kurpfälzer bei den Krefeld Pinguinen mit 3:4 und am Sonntag verlor man das Spitzenspiel gegen die Kölner Haie mit 3:4 n.P. Mannheim ist damit aktuell nur noch Zweiter. Platz Eins ist aber bei nur zwei Punkten Rückstand nach wie vor möglich.

Die Eisbären Berlin haben zwar ein Spiel an diesem Wochenende gewonnen, doch trotzdem zählen die Berliner zu den Verlierern. Nur zwei Punkte aus den beiden Spielen gegen Düsseldorf (5:4 n.P.) und in Augsburg (2:3) sind zu wenig für den DEL-Rekordmeister und haben zudem dafür gesorgt, dass die Hauptstädter von Platz Drei auf Platz Sechs abgerutscht sind. Die direkte Play-Off-Qualifikation gerät immer mehr in Gefahr.

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze mussten die Iserlohn Roosters einstecken. Die Sauerländer gingen am Wochenende leer aus. Am Freitag verlor man sein Heimspiel gegen Hamburg deutlich mit 2:5 und am Sonntag verlor man das brisante Duell in Hannover mit 2:4. Durch diese beiden Niederlagen stürzten die Iserlohn Roosters auf den vorletzten Platz ab. Platz Zehn ist aktuell vier Zähler entfernt.

Auch für die Thomas Sabo Ice Tigers gab es ein „Null-Punkte-Wochenende“. Die Franken verloren zunächst in Ingolstadt mit 2:4 und kassierten zwei Tage später eine bittere 1:4-Niederlage auf eigenem Eis gegen die Krefeld Pinguine. Als Tabellenneunter haben die Franken aktuell nur noch einen Punkt Vorsprung auf Platz Elf.

Nach drei Siegen in Folge hat der EHC Red Bull München nun zwei Niederlagen in Folge kassiert. Am Freitag unterlag man in Straubing unglücklich mit 0:1 und gestern Nachmittag setzte es eine ebenfalls knappe Heimniederlage gegen Wolfsburg (2:3 n.V.).