Der 48. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 48.Spieltag der Jubiäumssaison

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 3 : 2 n.V. (0:0,1:0,1:2,1:0)

Zuschauer : 4296

Hausherren setzen sich knapp gegen München durch

Die Münchener, derzeit auf Platz 7 der Tabelle sind gut drauf und gewinnen Spiele. Bei den Mannheimern ist es immer ein auf und ab. Beide mußten unbedingt punkten um sich im vorderen Drittel der Tabelle zu behaupten. So ging es dann in die Partie. Beide Teams tasteten sich ab und so gab es auch keine gute Torszenen und das Drittel blieb ohne Tore. Im 2. Durchgang wurde dies etwas besser, München kam etwas besser in das Spiel und konnte auch das erste Tor des Abends feiern. In der 33. Min. schoss D. Richmond den Führungstreffer. Das sollte aber auch der einzige in diesem Drittel bleiben. Im 3. Drittel wurde das Spiel dann offener gestaltet. In der 53. Min. konnte Mannheims E. Schneider den Ausgleichstreffer erzielen. In der 55. Min. dann wieder die Hausherren. D. Sparre schoss die erneute Führung. Doch die Gäste fanden eine Antwort. In der 56. Min. fiel der Ausgleich durch K. Megowan. So musste es in die Overtime gehen, in der sich dann München durchsetzen konnte. B. Rückner schoss den Siegtreffer in der 64. Min.

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Ergebnis : 3 : 2 n.P. (1:1,1:0,0:1,0:0,1:0)

Zuschauer : 4268

Iserlohn setzt sich im Penaltyschiessen gegen Wolfsburg durch

Iserlohn befindet sich mitten im Kampf um die Pre-Playoffs. Die Mitkonkurrenten sind nur 2 Punkte entfernt. Heute Abend bekamen sie es mit dem Wolfsburgern zu tun, die eine tolle Saison spielen. Jedoch sind auch sie verwundbar und so versprach dies ein spannender Abend zu werden. Im ersten Drittel erwischten die Gäste den besseren Start. In der 8. Min. schoss M. Rosa das 0:1 . Doch die Hausherren wehrten sich. In der 12. Min. konnte C. Hommel den Ausgleich erzielen. So endete auch der erste Abschnitt. Im 2. Drittel ging es flott hin und her, nur Tore fehlten. In der 39. Min. gelang das den Hausherren dann doch noch. B. Raedeke gelang der Führungstreffer. Im 3. Abschnitt glich dann Wolfsburg das Spiel wieder aus. In der 52. Min. schoss J. Likens das Tor. So ging es in die Verlängerung, die aber auch keinen Sieger hervorbringen sollte. Im anschließenden Penaltyschiessen setzte sich dann Iserlohn durch.

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Ergebnis : 3 : 2 (1:1,0:1,2:0)

Zuschauer : 4551

Die Straubinger setzen sich überraschenderweise gegen Köln durch

Auf dem Papier konnte man meinen das Köln wohl Punkte in Straubing holen kann. Doch die Straubinger witterten ihre Chance. Köln spielt derzeit nicht wirklich ünberzeugend und so mussten die Haie wirklich einen guten Abend erwischen um gewinnen zu können. Die Straubinger begannen gut und setzten die Kölner unter Druck. In der 5. Min. schoss dann auch T. Brandl den Führungstreffer für die Hausherren. Doch Köln fand eine Antwort. In der 7. Min. traf R. Ticar zum Ausgleich. So ging es auch in die erste Pause. Im 2. Abschnitt kam Köln etwas besser in Tritt. In der 33. Min. schoss dann C. Minard auch den Führungstreffer für die Gäste. Mit dieser knappen Führung endete auch dieser Abschnitt. Im Schlussabschnitt suchte Straubing den Ausgleich und spielten frech nach vorn. In der 54. Min. fiel dann auch das Tor für die Hausherren. M. Brandt war der Torschütze. Angestachelt von diesem Treffer, suchten sie nun die Entscheidung und dies sollte auch gelingen. In der 60. Min. schoss K. Beech das Entscheidungstor. Köln verlor wieder ein Spiel und so langsam sollte man sich am Rhein Gedanken machen.

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Ergebnis : 3 : 4 (1:1,1:0,1:2,0:0,0:1)

Zuschauer : 4819

Die Gäste aus Krefeld setzen sich knapp durch

Die Hausherren spielen um die Qualifikationsrunde, derzeit auf Platz 10 der Tabelle angesiedelt, kann heute Abend alles passieren. Einen Punkt auf Platz 9 und einen Punkt Abstand auf Platz 11. Ein Sieg gegen die Pinguine aus Krefeld war also Pflicht. Doch die brauchen auch Punkte um den 3. Tabellenplatz zu sichern. Die Augsburger begannen auch gut und machten klar worum es ihnen in diesem Spiel ging. In der 10. Min traf R. Brown zum 1:0. Doch Krefeld hielt dagegen und A. Driendl schoss in der 15. Min. den Ausgleich. Im 2. Abschnitt gingen wieder die Hausherren in Front. In der 26. traf R. Bayda. Mit diesem Spielstand ging es auch in die 2. Pause. Im Schlussabschnitt wurde es dann spannend. Die Krefelder kamen besser aus der Kabine. In der 48. Min. schoss J. Perrault den Ausgleich und in der 51. Min. konnte K. Clark das Spiel drehen. Doch Augsburg wehrte sich mit Erfolg. In der 52. Min. gelang J. Woywitka der Ausgleich. So ging es in die Verlängerung, die ohne Tor blieb. Im Penaltyschiessen setzten sich dann die Gäste durch.

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Ergebnis : 3 : 5 (1:1,2:4,0:0)

Zuschauer : 6006

Nürnberg verliert sein Spiel gegen Ingolstadt

Die Nürnberger stehen so langsam unter Zugzwang und brauchen eine Serie um sich unter den ersten sechs der Tabelle zu halten. Ingolstadt muss den Abstand zu den Verfolgern halten und darf sich auch keine Blöße geben. Ein Revierderby unter solchen Vorzeichen versprach ein volles Haus und ein spannendes Spiel. Ein Derby das seinen Namen verdiente. Es wurde von Beginn an Offensiv gespielt. In der 13. Min gelang den Gästen die Führung durch D. Hahn. Doch Nürnberg hielt dagegen. In der 17. Min. gelang dann P. Reimer der Ausgleich. So ging es dann auch zum ersten mal in die Kabinen. Im 2. Abscnitt fingen die Gäste gleich mit einem Doppelschlag an . In der 27. Min. gelangen gleich 2 Treffer. Beid Treffer erzielte A. Oblinger. Nürnberg hatte die perfekte Antwort. Sie kamen mit einem Doppelschlag zurück ins Spiel. In der 33. Min traf Y. Ehliz und in der 36. Min. F. Eriksson. Dann wieder die Gäste und wieder mit 2 Toren in kurzer Folge. In der 39. Min schoss G. Classen das 3:4. In der 40. Min. legte Z. Jeglic zum 3:5 nach. Was für ein Drittel, zum Zungeschnalzen für jeden Eishockeyfan. Im Schlussabschnitt spielte Ingolstadt es clever und ließ nichts mehr zu. So endete dieses Drittel Torlos und die Gäste setzten sich verdient durch.

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgSCHWENNINGER WILD WINGS

Ergebnis :

Zuschauer :

Der Meister von der Spree rutschte mit der letzten Niederlage wieder aus den Pre- Playoff Rängen. Jedoch ist der Abstand noch klein. Alles andere als ein Sieg schien verboten, wollte man sich die Chance auf die Qualifikationsrunde erhalten. Mit den Schwenningern schien das möglich, jedoch konnten die in ihren letzten Spielen auch überzeugen. Die Eisbären hatten das Spiel von Beginn an im Griff und liessen nicht viel zu. So gewannen die Haupstädter klar. der Kampf um die Pre Playoffs geht also weiter. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem BLOG. Hierzu wird es am Montag einen Kombibericht beider Spiele geben.

 

Kurz-Fazit zum Schwenningen-Spiel

Zum heutigen Spiel gegen Schwenningen und zum Auswärts-Heimspiel in Wolfsburg am Sonntag wird es aus Zeitmangel keine Einzel-Spielberichte geben. Zu beiden Spielen werde ich ein kurzes Fazit hier im Blog posten. Am Montagabend werde ich dann einen Kombi-Bericht vom Schwenningen- und Wolfsburg-Spiel im Blog schreiben.

Vielen Dank für Euer Verständnis 😉

 

Fazit zum Schwenningen-Spiel:

Wichtiger Heimsieg gegen Schwenningen:

Die Eisbären Berlin haben das erste „Endspiel“ im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze gewonnen. Vor 13 800 Zuschauern in der o2 World Berlin setzten sich unsere Jungs mit 4:1 gegen die Schwenninger Wild Wings durch und verbesserten sich dadurch in der Tabelle wieder auf den so heiß begehrten zehnten Platz.

In den ersten beiden Dritteln waren unsere Jungs klar dominant. Das Spiel ging nur in eine Richtung, von Schwenningen war so gut wie gar nichts zu sehen. 35:10 zeigte die Torschussstatistik zu Gunsten der Eisbären an. Da wäre auch schon eines der heutigen Probleme, die Chancenverwertung. Denn nach 40 Minuten lag man nach Toren von Mark Bell, T.J. Mulock und André Rankel nur mit 3:0 in Front. Gerade heute hätte man etwas für die Tordifferenz machen MÜSSEN. Die Chancen waren schön heraus gespielt, jedoch fehlte vor dem Tor dann meistens die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Im letzten Drittel ließ man es dann zu Beginn ziemlich ruhig angehen, was die Wild Wings auch sofort bestraften. Beim Treffer von Dan Hacker sah auch Eisbären-Goalie Rob Zepp nicht gerade gut aus.
Als die Eisbären dann aber wieder das Tempo anzogen, merkte man, wie chancenlos Shcwenningen hier heute eigentlich war. Barry Tallackson netzte dann zum Schlussstand ein und sorgte damit für zufriedene Gesichter in der Arena am Ostbahnhof.

Nun geht es am Sonntag nach Wolfsburg, wo man dringend nachlegen muss. Doch die Niedersachsen sind ein ganz anderes Kaliber als es Schwenningen heute war. Da erwartet unsere Jungs eine ganz schwere Aufgabe. Aber für Unterstützung ist ja gesorgt, denn rund 2000 Eisbären-Fans fahren mit nach Wolfsburg. So auch ein Teil unseres eisbaerlin.de-Fanclubs.

Der 46. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 46. Spieltag der Jubiläumssaison

 

Die Begegnungen :

 

 

125px-Krefeld_Pinguine_Logo 200px-Hamburg-freezers_svg

Ergebnis : 4 : 2 (0:1,3:0,1:1)

Zuschauer : 7825

Krefeld behält die Punkte zu Hause und besiegt den Ligaprimus

Das Topspiel des heutigen Spieltages. Die Hausherren dürften wohl auf Wiedergutmachung sinnen, verloren sie doch ihr letztes Spiel. Doch diese Aufgabe wird nicht einfach sein. Bekommen sie es doch mit dem Serientäter der DEL zu tun. Im ersten Abschnitt ging es offensiv zur Sache, beide Teams suchten den Weg zum gegnerischen Tor. Auf zählbares musste man jedoch lange warten. In der 17. Min. sollte es dann doch für die Gäste klappen. M. Madsen nutzte eine Lücke und versenkte den Puck im Krefelder Tor. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. Im 2. Abschnitt spielten die Hausherren sehr gut auf und belohnten sich mit einem Dreifachschlag. In der 34. Min. erzielten sie gleich zwei Tore. Torschützen waren R. Verwey und J. Meyers. Hamburg reagierte sichtlich nervös und brachte keinen so rechten Druck aufs Tor. In der 40. Min. konnte A. Courchaine auf 3:1 erhöhen. Dieses Drittel entschieden die Krefelder klar für sich. Im Schlussabschnitt machten es die Hausherren gut und ließen nicht viel zu. Doch in der 56. Min. sollte Hamburgs M. Pettinger den Anschlusstreffer erzielen. Die Gäste versuchten noch einmal alles und nahmen ihren Goalie vom Eis. Das half ihnen jedoch nichts mehr. Im Gegenteil, die Krefelder bedankten sich und A. Courchaine besorgte den Siegtreffer zum 4:2.

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Ergebnis : 0 : 3 (0:1,0:0,0:2)

Zuschauer : 14394

Auch auf heimischen Eis ist für die Haie nichts zu holen

Die Hausherren durchleben derzeit ein kleines Tief. Man kann einfach nicht mehr an gewohnte Leistungen anknüpfen. Heute bekamen sie es mit den Niedersachsen zu tun. Dies sollte nicht einfach werden, denn Wolfsburg spielt eine doch solide Saison. Die Hausherren begannen recht nervös. Es sollten keine wirklich guten Angriffe gelingen. Die Wolfsburger machten es etwas besser, so gelang M. Rosa in der 15. Min. die Gästeführung. Mit diesem einen Tor ging es auch in die erste Pause. Im Mittelabschnitt sollte nicht viel passieren. Das Spiel war eher auf einem mittleren Niveau. So gab es auch keine Tore zu bejubeln. Man durfte hoffen das es im letzten Abschnitt besser werden würde. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste perfekt aus der Kabine. Gerade 29 Sekunden waren gespielt und der Puck landete im Tor der Kölner. S. Furchner konnte das Powerplay nutzen und das Tor erzielen. Die Kölner konnten nicht reagieren. Dann sorgten die Wolfsburger für die Entscheidung. In der 53. Min. traf M. Rosa das Tor der Haie. Die Hausherren hatten dieser Niederlage nichts entgegen zu setzen.

 

SCHWENNINGER WILD WINGS 125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg

Ergebnis : 2 : 3 (1:2,0:1,1:0)

Zuschauer : 4514

Die Gäste setzen sich knapp gegen Schwenningen durch

Schwenningen ist zu Hause ja immer gefählich, doch die Gäste aus Ingolstadt befinden sich im Kampf um die Pre Playoffs und werden alles geben um 3 Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Das Spiel ging auch recht flott los. In der 3. Min. konnte S. O‘ Connor den Goalie der Ingolstädter überwinden. Dies schien die Gäste zu beflügeln. In der 12. Min. machte T. Turnbull den Ausgleich und in der 15. Min. drehte D. Hahn das Spiel und schoss das 1:2. So ging es dann auch in die Kabinen. Im 2. Abschnitt machten die Gäste auch gleich druckvoll weiter. In der 26. Min. gelang T. Turnbull sein zweiter Treffer. Schwenningen sollte in diesem Drittel kein Treffer gelingen. Im 3. Drittel begann Schwenningen sehr gut, in der 41. Min. konnte T. Beechey den Anschlusstreffer erzielen. Danach spielte es Ingolstadt clever und sie liessen nichts mehr zu. So konnten sie die knappe Führung über die Zeit retten. Somit gewannen die Gäste denkbar knapp.

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Ergebnis : 3 : 2 (0:0,1:1,2:1)

Zuschauer : 4560

Iserlohn setzt sich knapp gegen Mannheim durch

Iserlohn muss heute Abend gewinnen um den 9. Platz zu sichern. Mannheim hingegen möchte sich in den Playoffs das Heimrecht sichern und wird keinen Zentimeter Eis frei geben. Dies könnte eine spannende Begegnung werden. Das erste Drittel begann recht nervös. Keines der beiden Teams fand so recht in das Spiel. So blieb der erste Abschnitt auch torlos. Im 2. Abschnitt wurde das Spiel härter geführt. So gab es auch zuerst ein Powerplaytor der Gäste. K. Hospelt konnte bei eigener Überzahl das 0:1 in der 27. Min. erzielen. Dann, in der 38. Min. traf M. Wolf zum Ausgleich, auch ein Powerplaytor. Damit endete auch der Mittelabschnitt. Im Schlussabschnitt kamen die Hausherren besser aus der Kabine und erzeugten Druck auf das Mannheimer Tor. In der 49. Min. traf wieder M. Wolf das Tor. In der 55. Min. legte A. Foster für die Hausherren nach. Die Mannheimer versuchten noch einmal alles und in der 59. Min. gelang J. Sifers der Anschlusstreffer. Der kam jedoch zu spät und Iserlohn brachte die knappe Führung durch und gewann das Spiel.

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Ergebnis : 4 : 3 n.P. (1:2,0:1,2:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 5128

Straubing setzt sich knapp im Penaltyschiessen gegen Berlin durch

Die Hausherren, derzeit auf dem 12. Rang der Tabelle müssen punkten um in Richtung Qualifikationsrunde Boden gut zu machen. Doch sie bekamen es mit Berlin zu tun, die neu erwacht zu sein schienen. Die letzten 3 Spiele wurden gewonnen und das Team scheint zu allem fähig. Für Spannung war also an diesem Nachmittag gesorgt. Die Berliner verlieren dieses Spiel knapp und scheiterten an sich selbst. Hatte man doch die Möglichkeit im Spielverlauf Straubing zu besiegen. So geht es nur mit einem Punkt nach Hause. Alle Einzelheiten zu diesem Spiel lest ihr wie immer in unserem BLOG.

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Ergebnis : 6 : 5 (3:2,1:3,1:0,0:0,1:0)

Zuschauer : 3469

11 Tore und ein knapper Sieg für die Hausherren

München ist wohl im Aufwind und gewinnt seine Spiele. Nürnberg hingegen muss arg kämpfen um sich unter den ersten 6 der Tabelle zu halten. Sie verloren ihr Spiel in Berlin und mussten heute unbedingt etwas zählbares mitnehmen. Das erste Drittel war von Angriffslust und Toren gekennzeichnet. Die Gäste kamen toll aus der Kabine und in der 7. Min. traf P. Reimer zur Führung. Eine Minute später konnte er gleich seinen zweiten Treffer machen und schoss das 0:2. Was für ein Start. Doch München antwortete stark. Mit einem Dreifachschlag drehten sie das Spiel. In der 10. Min. traf R. Duncan, in der 14. Min. B. Bruckner und schliesslich in der 17. Min. N. Palmieri. Was für ein Drittel. Im 2. Abschnitt ging es ähnlich weiter. Den Anfang machten die Hausherren. In der 25. Min. traf U. Maurer zum 4:2. Dann wieder eine Antwort der Gäste und was für eine. 3 Treffer infolge sollten den Nürnbergern gelingen. In der 28. Min. traf L. Pfoderl, in der 31. Min. Y.Ehliz und in der 33. Min. P. Reimer. Eishockeyherz was willst du mehr. So durfte man sich auf das dritte Drittel freuen. Im dritten Drittel gelang in der 53. Min. den Hausherren wieder der Ausgleich durch T. Holzmann. Dann sollte nichts mehr passieren und es ging in die Overtime. Dieses Spiel hatte wirklich alles zu bieten. In der Verlängerung sollte nämlich auch kein Tor fallen. Das Penaltyschiessen musste den Sieger ermitteln. In diesem setzten sich sie die Hausherren durch und gewannen ein tolles Spiel knapp.

3:4 n.P. in Straubing: Eisbären verspielen 3:1-Führung und lassen wichtige Punkte liegen

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Die Siegesserie der Eisbären Berlin ist schon wieder vorbei. Nach drei Siegen in Folge verloren die Hauptstädter am Sonntagnachmittag beim Angstgegner Straubing Tigers knapp mit 3:4 n.P. (2:1, 1:0, 0:2/ 0:0, 0:1). Es wurde also erneut nichts mit dem vierten Sieg in Folge. Mehr als drei Siege in Serie gelangen den Eisbären in dieser Saison bisher noch nicht. Dabei sah es heute nach 40 Minuten eigentlich so gut aus, denn da führten die Mannen von Coach Jeff Tomlinson mit 3:1. Doch am Ende mussten sich unsere Jungs mit einem Punkt begnügen.

Bei den Eisbären gab es im Vergleich zum Nürnberg-Spiel eine Änderung. Kris Sparre stand nicht im Kader, dafür Youngster Jonas Schlenker. Im Tor stand auch heute wieder Stammgoalie Rob Zepp.

Die Partie begann für die Eisbären überhaupt nicht gut. Die Mannschaft schien in der Anfangsphase noch nicht richtig wach zu sein. Jedenfalls stimmte die Zuordnung in der Berliner Defensive überhaupt nicht, was Straubing zur frühen Führung nutzen konnte. Straubings Topscorer Blaine Down mit dem Pass von hinter dem Tor vor das Tor, wo Kris Beech völlig frei stand und den Puck ohne Probleme einschießen konnte – 1:0 (2.)
Wie am Freitag gegen Nürnberg gab es also auch heute wieder einen frühen Rückstand. Doch auch heute fanden die Eisbären kurz danach immer besser ins Spiel und dominierten die Partie anschließend. Immer wieder suchten unsere Jungs den Abschluss, doch Tigers-Goalie Jason Bacashihua konnte die Schüsse der Berliner zunächst noch alle parieren.
Doch in der achten Minute war auch er geschlagen. Mads Christensen lief alleine auf das Tor von Bacashihua zu, hätte den Puck noch rüber legen können zum heran stürmenden Shawn Lalonde, doch der Däne machte es alleine und das auch sehr stark – 1:1.
Der Ausgleichstreffer gab den Hauptstädtern noch mehr Selbstvertrauen und weiterhin ging es fast ausschließlich in eine Richtung – in die von Jason Bacashihua. Und es war klar, dass ein weiterer Treffer irgendwann fallen musste. Denn der Druck der Eisbären wurde stärker. Julian Talbot erkämpfte in der neutralen Zone den Puck, passte ihn rüber zu Kapitän André Rankel, der fuhr hinein ins Straubinger Drittel und zog dann ab. Sein Schuss schlug hinter dem Straubinger Goalie ein und so hatten die Mannen von Coach Jeff Tomlinson die Partie gedreht – 1:2 (15.).
Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende des ersten Drittels. Eine verdiente Führung für die Eisbären, die deutlich mehr vom Spiel hatten, was auch die Torschussstatistik bewies (16:6-Schüsse zu Gunsten der Eisbären).

Die ersten sechs Minuten des zweiten Drittels mussten die Berliner erst einmal in Unterzahl spielen (eine Minute davon sogar in doppelter Unterzahl). Straubing spielte das Powerplay auch durchaus druckvoll, aber ein Tor sollte den Niederbayern in der Zeit, wo sie in Überzahl waren, nicht gelingen.
In der 29. Spielminute hatten dann auch die Eisbären ein Powerplay, welches sie aber ebenfalls nicht nutzen konnten.
Viele Höhepunkte hatte das Mitteldrittel nicht wirklich zu bieten. Die Partie wirkte eher sehr zerfahren, nennenswerte Torchancen gab es kaum zu sehen. Dennoch sahen die 5.128 Zuschauer am Pulverturm noch einen Treffer im Mitteldrittel. In Überzahl gelang Julian Talbot zwei Minuten vor Ende des Drittels das 3:1. Shawn Lalonde hatte den Puck zu André Rankel hinter das Tor gespielt. Der Kapitän passte die Scheibe weiter zu Julian Talbot, der vor dem Tor lauerte. Talbot verzögerte schön und versenkte den Puck dann per Rückhand im Tor.
Dabei blieb es und somit gingen unsere Jungs mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabine.

Das letzte Drittel begann dann aber aus Sicht der Eisbären nicht so gut. Peter Flache hatte abgezogen, doch Rob Zepp konnte diesen Schuss sehr stark parieren. „Zepper“ lag dann aber auf dem Rücken und so konnte Thomas Brandl fast mühelos den Puck im Tor unterbringen – 2:3 (42.).
Zwei Minuten nach dem Straubinger Anschlusstreffer hatten die Eisbären die große Chance, den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herzustellen, denn Sean Sullivan musste wegen Beinstellens auf die Strafbank. Doch die Berliner ließen diese Chance ungenutzt.
Und Straubing bestrafte das. Es lief die 48. Spielminute, als Marcel Brandt zum 3:3 ausgleichen konnte.
Fortan entwickelte sich eine Partgie auf Augenhöhe. Es ging hin und her. Für beide stand viel auf dem Spiel, beide brauchten die Punkte dringend.
Viereinhalb Minuten vor dem Ende wurde es noch einmal brenzlig für die Eisbären. Denn T.J. Mulock kassierte eine Strafe wegen Beinstellens. Straubing also mit einem Powerplay, doch sie ließen es ungenutzt und somit blieb es weiterhin beim 3:3-Unentschieden. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Ende der regulären Spielzeit und somit ging es in die Verlängerung. Einen Punkt hatten beide Mannschaften bis jetzt sicher.

In der Verlängerung waren die Eisbären die aktivere Mannschaft, doch sie konnten die Partie in den fünf Minuten nicht entscheiden. Das Penaltyschießen musste also für die Entscheidung sorgen. Dort sorgte Barry Tallackson für die 1:0-Führung der Eisbären, doch Straubings Topscorer Blaine Down glich mit Straubings letzten Versuch zum 1:1 aus. Das Penaltyschießen ging also ebenfalls in die Verlängerung. Blaine Down und Barry Tallackson liefen beide ein zweites Mal an, doch nur Blaine Down konnte seinen Penalty erneut verwandeln. Somit ging der Zusatzpunkt an die Niederbayern.

Eine sehr ärgerliche Niederlage für die Eisbären Berlin. Man verspielte im Schlussdrittel eine 3:1-Führung und ließ in der Folge dann gute Chancen liegen. So verspielte man zwei enorm wichtige Punkte, welche am Ende der Hauptrunde durchaus noch fehlen könnten. Unsere Jungs bleiben nach dem Spiel zwar weiterhin Zehnter und haben nun zwei Punkte Vorsprung auf den Elften Augsburg, doch mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit hätte man vier Punkte Vorsprung auf den AEV haben können. Nun müssen die Eisbären eben am nächsten Wochenende die heute verlorenen Punkte zurück holen. Dann trifft man in der O2 World auf die Schwenninger Wild Wings (19:30 Uhr) und am Sonntag gastiert man bei den Grizzly Adams Wolfsburg (14:30 Uhr).

Morgen in Straubing: Gelingen den Eisbären erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge?

125px-Straubing_tigers_logo125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin sind zurück in der Erfolgsspur. Der DEL-Rekordmeister hat zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und sich dadurch auf Platz Zehn, welcher zur Pre-Play-Off-Teilnahme berechtigen würde, verbessert. Morgen Nachmittag will man bei den Straubing Tigers (16:30 Uhr) den vierten Sieg in Serie einfahren. Es wäre eine Premiere, denn in dieser Saison gelangen den Hauptstädtern noch nie vier Siege in Folge.

Und die Chancen, dass dies zum ersten Mal in dieser Saison gelingt, stehen gut. Denn die Eisbären haben in den letzten drei Spielen zurück zu alter Stärke gefunden. Die Mannschaft hat endlich wieder einfaches Eishockey gespielt, stand sicher in der Defensive, suchte in der Offensive immer wieder den Abschluss aus nahezu jeder Lage, zeigte endlich wieder den lange vermissten Kampfgeist und die lange vermisste Leidenschaft. Das sah schon wieder stark nach Eisbären-Eishockey aus.

Doch alles lief nicht rund. Denn die Konzentration hält noch nicht für die gesamte Spielzeit. Gegen Düsseldorf und gegen Nürnberg ließ man es in der Schlussphase sehr locker angehen. Gegen Düsseldorf brannte nichts mehr an, aber Nürnberg konnte in der Schlussminute gestern mit zwei Toren auf 5:4 verkürzen und hätte beinahe das Spiel noch ausgeglichen. Das darf den Eisbären morgen nicht noch einmal passieren, denn nicht immer geht so etwas gut.

Und gerade am Pulverturm sollte man über 60 Minuten hoch konzentriert zu Werke gehen. Denn das Eisstadion ist ein Hexenkessel. Die Stimmung dort ist immer sehr gut, die Niederbayern werden von ihren Fans immer sehr lautstark unterstützt. Und einfach ist es dort sowieso nicht, dass wissen gerade die Eisbären nur allzu gut. Denn die letzten drei Gastspiele am Pulverturm wurden allesamt verloren (1:3/2:6/3:5). Von den letzten sechs Heimspielen insgesamt am Pulverturm gewann Straubing fünf gegen die Eisbären. Die Berliner sind also so etwas wie der Lieblingsgegner der Tigers auf eigenem Eis.

Auch in dieser Saison taten sich unsere Jungs schon wieder sehr schwer gegen die Niederbayern, die zwei der bisherigen drei Duelle gewannen. In der Hauptstadt setzten sich die Niederbayern mit 4:2 durch, auf eigenem Eis behielt Straubing mit 3:1 die Oberhand. Nur das zweite Heimspiel gegen die Tigers konnten die Eisbären gewinnen. Aber auch da konnte Straubing punkten, denn die Eisbären gewannen nur mit 3:2 n.P.

Es wird Zeit, dass unsere Jungs mal wieder am Pulverturm gewinnen. Los geht es morgen Nachmittag um 16:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Fischer und Zehetleitner.

Jeff Tomlinson: „Ich bin trotz der letzten drei Minuten ein sehr zufriedener Trainer heute.“

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45. DEL-Spieltag:

Eisbären Berlin vs. Thomas Sabo Ice Tigers 5:4 (2:1, 2:0, 1:3)

Stimmen zum Spiel:

 

Matt Foy (Stürmer Eisbären Berlin):

Ein schönes Gefühl, den dritten Sieg in Folge eingefahren zu haben. Wenn man 5:1 führt, ist es so – ob gewollt oder ungewollt – man schaltet mental einen Gang runter. Man sollte es nicht machen, dennoch ist es passiert. Dadurch ist Nürnberg wieder ins Spiel gekommen. Aber wichtig ist am Ende das Ergebnis und die drei Punkte. Die drei Punkte sind zu diesem Zeitpunkt unheimlich wichtig.

T.J. Mulock (Stürmer Eisbären Berlin):

Natürlich ist es ein schönes Gefühl. Das waren drei wichtige Punkte, vor allem weil heute keine Mannschaft in der Liga für uns gespielt hat. Die Leistung heute war super. Es ist wie eine komplett neue Mannschaft.

Barry Tallackson (Stürmer Eisbären Berlin):

Die Pause hat uns viel Schwung gegeben, hat uns wieder zurück in die Spur gebracht. Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Wir haben ganz gut gespielt. Am Ende hätten wir vielleicht noch ein bisschen konzentrierter und härter spielen sollen. Aber am Ende war es ein Sieg und deshalb bin ich auch ganz zufrieden.

Tray Tuomie (Trainer Thomas Sabo Ice Tigers):

Die Eisbären haben wirklich verdient gewonnen. Wir haben das Spiel sehr gut angefangen und sehr gut aufgehört. Dazwischen war es nicht genug heute. Man sieht, dass es schwer ist, überhaupt in Berlin zu gewinnen und zu punkten.

Jeff Tomlinson (Trainer Eisbären Berlin):

Wir haben heute gespielt, wie wir spielen wollten. Was wir uns vorgenommen haben, haben wir heute auf dem Eis gezeigt. Bis zu den letzten drei Minuten. Ich hab so ein bisschen einen schlechten Geschmack im Mund wegen der letzten drei Minuten. Aber trotzdem, so eine gute Mannschaft zu schlagen wie Nürnberg und die drei Punkte mitzunehmen, sind das Wichtigste. Ich bin trotz der letzten drei Minuten ein sehr zufriedener Trainer heute.

Der 45. Spieltag : Orti,s‘ KOMPAKT

Der 45. Spieltag der Jubiläumssaison.

Nach der Länderspielpause wird nun endlich wieder Eishockey gespielt. Wir befinden uns im Schlußspurt in Richtung Playoffs und die Tabelle zeigt das es spannend werden dürfte.

 

Die Begegnungen :

 

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Ergebnis : 2 : 4 (1:1,0:0,1:3)

Zuschauer : 5738

Krefeld verliert das Spiel gegen München im letzten Drittel

Auf dem Papier waren wohl die Hausherren der Favorit, doch mit den Gästen aus München muss man rechnen. Sie wollen noch den direkten Einzug in die Playoffs schaffen und werden wohl alles dafür geben. Das Spiel begann auch recht offensiv und beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. In der 11. Min. gelang A. Courchaine der Führungstreffer für die Hausherren. Doch genau eine Minute später, in der 13. Min gelang Münchens A. Wozniewski der Ausgleichstreffer. So sollte auch der erste Abschnitt zu Ende gehen. Im Mitteldrittel ging es ähnlich weiter, jedoch sollten keine Tore fallen. Dies änderte sich dann im Schlussabschnitt. In der 44. Min. traf wieder A. Wozniewski zur erstmaligen Führung für die Gäste. Doch die Hausherren hatten eine Antwort. In der 46. schoss M. Voakes den Ausgleich. Alles wieder offen. M. Hinterstocker brachte dann die Münchener in der 58. Min. in Führung und in der 20. Min gelang R. Duncan der Siegtreffer zum 2:4. So gewannen die Gäste letztenendes verdient.

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Ergebnis : 4 : 3 (1:2,0:1,3:0)

Zuschauer : 12604

Hamburg dreht und gewinnt das Spiel im Schlussabschnitt

Der Klassenprimus bekam es an diesem Abend mit den Ingolstädtern zu tun. Diese müssen unbedingt punkten um den 8. Rang der Tabelle verteidigen zu können. Die Gäste aus Ingolstadt spielten frech auf und setzten die Hamburger gut unter Druck. In der 10. Min. traf dann auch T. Conboy zum 0:1. J. Ross konnte die Führung in der 17. Min. ausbauen. Dann besannen sich die Hamburger und kamen besser ins Spiel. In der 18. Min. gelang T. Oppenheimer der Anschlusstreffer. So ging es mit einer knappen Gästeführung in die Pause. Im 2. Drittel wurde das Spiel etwas zäh. Beide hatten zwar Chancen aber Tore waren Mangelware. Bis zur 37. Min. Ingolstadts T. Greilinger traf das Tor der Hamburger und erhöhte den Spielstand auf 1:3. Im Schlussdrittel kamen dann die Hamburger besser aus der Kabine und drängten auf das Tor der Gäste. In der 45. Min. schoss M. Madsen den Anschlusstreffer. Dann in der 52. gelang K. Schmidt der Ausgleich. Die Gäste wehrten sich zwar, doch ohne Erfolg. Im Gegenteil, in der 53. Min. schoss T. Oppenheimer den Siegtreffer.

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Ergebnis : 4 : 3 (2:1,2:1,0:1)

Zuschauer : 2074

Wolfsburg setzt sich knapp gegen Straubing durch

Diese Partie sollte wohl zugunsten der Hausherren ausgehen. Wenn Straubing jedoch einen guten Abend erwischt, könnten sie sich als zäher Gegner erweisen. Die Hausherren starteten nach Maß in das Spiel. In der 4. Min. konnte B. Aubin ein Powerplay nutzen und das erste Tor erzielen. In der 10. Min. legte T. Haskins zum 2:0 nach. Doch Straubing wehrte sich gut und K. Stewart schoss in der 13. Min. den Anschlusstreffer. Im 2. Abschnitt gab es wieder ein schnelles Tor der Hausherren. B. Kohl traf in der 23. Min. das Tor der Gäste. Doch Straubing antwortete. In der schoss R. Rothke den erneuten Anschlusstreffer. Dann wieder die Hausherren mit einem Tor. In der 39. Min schoss T. Haskins das 4 : 2 . Im Schlussabschnitt versuchte Straubing noch einmal alles . In der 46. gelang L. Meunier das Tor. Doch es sollte nicht mehr reichen. So gewannen die Hausherren denkbar knapp.

125px-Adler-Mannheim-logo_svg 130px-Koelner-haie-logo_svg

Ergebnis : 3 : 2 (1:0,1:1,0:1,1:0)

Zuschauer : 13600

Die Adler aus Mannheim setzen sich knapp in der Overtime durch

Diese Partie versprach Spannung. Die Hausherren sind leicht im Aufwind und absolvierten gute Spiele. Bei den Domstädtern ist es eigentlich das ganze Gegenteil. Man gab leichtfertig Spiele verloren und rettete sich in die Länderspielpause. Ein zähes Spiel fand im ersten Drittel statt. Wenig Spielfluss und viel Verteidigung war zu sehen. In  der 19. Min. gelang J. Hecht das 1:0 innerhalb eines Powerplays. Im 2. Abschnitt kamen die Gäste besser aus der Kabine und A. Falk schoss in der 24. Min. den Ausgleichstreffer. Dann war wieder Mannheim am Zug. In der 34. Min. netzte M. El-Sayed zur erneuten Führung für die Adler ein. Im 3. Drittel egalisierten sich beide Teams wieder und es wurde klar das wohl der Glücklichere gewinnen würde. In der 58. gelang D. Tjernqvist der Ausgleichstreffer. So musste dann die Verlängerung das Spiel entscheiden. In dieser traf dann E. Schneider in der 63. Min. den Siegtreffer.

150px-AEV_Panther_svgSCHWENNINGER WILD WINGS

Ergebnis : 5 : 3 (3:0,1:1,1:2)

Zuschauer : 5342

Augsburg gewinnt knapp gegen Schwenningen

Der aktuell 11. der Liga gegen den 13. Allein diese Konstellation versprach Spannung. Augsburg kämpft um die Qualifikationsrunde. Schwenningen will sich auch noch ein Stück nach oben kämpfen. Das Spiel begann und Augsburg begann furios. Gerade 19 Sekunden standen auf der Uhr und A. Grygiel netzte ein. Dann, in der 5. Min. der 2. Treffer durch R. Brown. Treffer Nr. 3 markierte dann L. Caporusso in der 11. Min. Ein Schock für die Gäste, die in diesem Drittel nichts mehr zu bestellen hatten. Im 2. Abschnitt kamen dann die Gäste besser ins Spiel und spielten gut mit. In der 31. Min gelang S. Goc das 1:3. Doch Augsburg hatte die passende Antwort. In der 36. Min. schoss S. Werner das 4:1. Im Schlussabschnitt gaben die Schwenninger wirklich alles und sie hatten Erfolg. In der 54. traf T. Beechey und in der 58. Min. S. O’Connor. In der 60. Min. traf dann Augsburgs T. Trvelyan das verwaiste Tor der Schwenninger und so gewannen die Augsburger knapp.

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Ergebnis : 5 : 4 (2:1,2:0,1:3)

Zuschauer : 12900

Eisbären feiern ihren dritten Sieg infolge und sichern sich wichtige 3 Punkte

Unsere Eisbären stehen mit dem Rücken zur Wand und so zählt nur noch eine Devise. Kämpfen und siegen. Heute Abend waren die Nürnberger zu Gast in Berlin. Ein hartes Stück Arbeit stand den  Mannen um Jeff Tomlinson bevor. Denn Nürnberg muss auch punkten um sich in den ersten 6 Rängen der Liga zu behaupten. Der Meister von der Spree schien motiviert und hatten das Spiel über weite Strecken im Griff. Sie gewannen jedoch knapp, da in den letzten 3 Min. die Konzentration zu wünschen übrig ließ. Jedoch zählt das Ergebnis und so feierten die Eisbären den 3. Sieg infolge. Alle Einzelheiten lest ihr wie immer in unserem BLOG.

 

5:4 vs. Nürnberg: Eisbären machen es am Ende noch einmal unnötig spannend – Dritter Sieg in Folge

logo_WBN_1314Ausgabe #29:

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgPuh, einmal tief durchatmen bitte. Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend zwar ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers zwar mit 5:4 (2:1, 2:0, 1:3) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren, doch machten sie es am Ende noch einmal unnötig spannend. Durch zwei Treffer von Patrick Reimer in den letzten 24 Sekunden des Spiels mussten die 12.900 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof zum Schluss dann doch noch einmal gehörig um den Sieg gegen die Franken zittern. Am Ende konnte man dann aber letztendlich doch noch mit der Mannschaft den so wichtigen Sieg gegen Nürnberg feiern.

Eisbären-Coach Jeff Tomlinson konnte in diesem Spiel wieder auf Stürmer Florian Busch zurückgreifen, der seit dem 28. Dezember 2013 kein Spiel mehr absolviert hatte. Und auch Verteidiger Casey Borer sowie Stürmer Daniel Weiß konnten auflaufen. Deren Einsatz war gestern noch fraglich gewesen. So fehlten den Eisbären also nur die beiden langzeitverletzten Verteidiger Frank Hördler und Jens Baxmann.

Gleich in der ersten Spielminute bot sich den Hausherren die große Chance zur frühen Führung. Denn Yasin Ehliz kassierte nach nur 38 Sekunden die erste Strafzeit des Spiels. Das folgende Powerplay der Eisbären blieb jedoch ungenutzt. Nürnberg war gerade einmal neun Sekunden wieder komplett, da gelang den Franken der Führungstreffer. Steven Reinprecht schloss einen Konter eiskalt ab – 0:1 (3.).
Die kalte Dusche für die Eisbären, die an ihre kleine Siegesserie von vor der Pause heute anknüpfen wollten. Doch irgendwie wirkten die Berliner verkrampft, hatten Probleme ins Spiel zu kommen. Erst Mitte des ersten Drittels fanden die Eisbären wieder zurück zur Leistung von vor der Länderspielpause. Und kaum war man drin im Spiel, gelang den Eisbären auch schon der Ausgleich. T.J. Mulock setzte vor dem Nürnberger Tor entscheidend nach und schob den Puck per Rückhand über die Linie – 1:1 (14.).
Und es sollte noch besser kommen für den DEL-Rekordmeister. Die Eisbären zum zweiten Mal in Überzahl und diesmal konnte man das Powerplay auch ausnutzen. Yan Stastny saß gerade einmal 14 Sekunden auf der Strafbank, da konnte er diese schon wieder verlassen. Denn Barry Tallackson hatte den Puck irgendwie im Tor untergebracht. Jimmy Sharrow hatte abgezogen, von Tyler Weiman prallte der Puck ab zu Barry Tallackson und von ihm letztendlich ins Tor. Ein kurioser Treffer der Hausherren – 2:1 (18./PP).
Bei diesem Spielstand blieb es dann bis zum Ende des ersten Drittels. Die Eisbären fanden erst ab Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und von da an waren sie die dominierende Mannschaft, was auch die Torschussstatistik nach 20 Minuten bewies (20:7 zu Gunsten der Eisbären).

Das Mitteldrittel war keine zwei Minuten alt, da konnten die Eisbären-Fans in der nicht ausverkauften O2 World zum dritten Mal an diesem Abend jubeln. Henry Haase hatte abgezogen, T.J. Mulock fälschte den Puck ab, dieser flog hoch in die Luft und Kapitän André Rankel schaltete in dieser Situation am schnellsten und sorgte dafür, dass der Puck den Weg ins Tor fand – 3:1 (22.).
Die Eisbären hatten die Partie also endgültig gedreht. Sie spielten einfaches Eishockey und stellten die Nürnberger Defensive damit immer wieder vor Probleme. Nürnberg selbst versuchte auch viel nach vorne, doch vor dem Tor waren die Franken dann teilweise zu hektisch, mal fehlte ihnen das Glück, mal spielte man es einfach zu umständlich. Die Franken waren einfach nicht eiskalt genug vor dem Tor von Rob Zepp.
Wie man seine Chancen eben eiskalt nutzt, zeigte Matt Foy in der 33. Spielminute. Die Eisbären liefen einen 2-auf-0-Konter, Matt Foy umkurvte den Nürnberger Goalie Tyler Weiman und schob den Puck lässig zum 4:1 ein.
Die Eisbären hatten dieses Drittel zwar mit 2:0 gewonnen, dennoch sahen die 12.900 Zuschauern ein Duell auf Augenhöhe. Letztendlich war es die Kaltschnäuzigkeit der Eisbären vor dem Tor, die den Unterschied im Mitteldrittel machte.

Im Schlussdrittel machten es die Eisbären sehr geschickt. Sie taten nicht mehr als nötig, konzentrierten sich viel mehr auf die Defensive. Die Nürnberger waren zwar engagiert, wollten hier irgendwie zurück in die Partie kommen, doch sie fanden irgendwie kein Mittel gegen die kompakt stehende Defensive der Eisbären.
In der 52. Spielminute konnten die Eisbären dann einen ihrer wenigen Angriffe im letzten Drittel erfolgreich abschließen. Barry Tallackson hatte abgezogen, Tyler Weiman ließ nur prallen und Darin Olver netzte den Puck schließlich per Rückhand ein – 5:1.
Das Spiel schien nun endgültig entschieden. Das dachten sowohl wir Fans auf den Rängen als anscheinend auch die Spieler auf dem Eis. Denn die schalteten auf einmal ein, zwei Gänge zurück und wirkten längst nicht mehr so konzentriert wie zuvor. Die Nürnberger mit gutem Forechecking, setzten die Eisbären damit unter Druck und Jason Jaspers sorgte für den Anschlusstreffer – 5:2 (55.).
Mehr als Ergebniskosmetik würde dieser Treffer schon nicht sein, dachten sich nun die Fans auf den Rängen der O2 World. Und tatsächlich liefen die letzten Minuten so runter, der Sieg und die damit verbundenen drei Punkte schienen sicher zu sein. Nürnberg versuchte zwar nochmal einiges nach dem zweiten Treffer, doch so wirklich erfolgreich waren sie mit ihren Versuchen nicht. Bis zur letzten Spielminute, um genauer zu sagen bis 24 Sekunden vor Ende des Spiels. Denn da gelang Patrick Reimer plötzlich der dritte Nürnberger Treffer in dieser Partie – 5:3. Und auf einmal schöpften die Franken noch einmal Hoffnung. Und in der Tat sollte den Ice Tigers noch ein weiterer Treffer gelingen. 8,4 Sekunden vor dem Ende war es erneut Patrick Reimer, der auf 5:4 verkürzen konnte.
Auf einmal war die bis dahin feiernde Fankurve ruhig, der sicher geglaubte Sieg geriet tatsächlich noch einmal in Gefahr. Doch sofort reagierten die Fans auf den Rängen mit dem Gesang „Kämpfen und Siegen“. Sie merkten, dass ihre Spieler die Unterstützung noch einmal dringend brauchten. Nürnbergs Coach Try Tuomie nahm nun noch einmal eine Auszeit und zudem seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nicht mehr helfen, die Eisbären verteidigten ihr Tor in den restlichen 8,4 Sekunden erfolgreich und konnten so letztendlich doch noch den Sieg gegen Nürnberg feiern.

Die Eisbären haben den dritten Sieg in Folge eingefahren. Und der Sieg war auch verdient gewesen. Doch wenn man heute einen Kritikpunkt nennen muss, dann ist es die fehlende Konzentration über die gesamte Spielzeit. Die Mannschaft hat scheinbar nach dem 5:1 abgeschaltet und sich gedacht, dass das Ding nun durch wäre. Denkste, denn damit hat man Nürnberg nämlich noch einmal stark gemacht und zurück ins Spiel gebracht. Zum Glück wurde diese Nachlässigkeit unserer Jungs am Ende nicht noch bestraft, denn wenn man heute Punkte hätte liegen gelassen, wäre man selber Schuld gewesen und hätte sich sicherlich sehr darüber geärgert. Aber am Ende ist es ja zum Glück noch einmal gut gegangen. Und die heutige Schlussphase sollte den Jungs ein rechtzeitiger Warnschuss sein. Denn so etwas kann auch mal nach Hinten los gehen.

Dennoch muss man die Mannschaft heute auch wieder loben. Sie fand schwer ins Spiel, gerät früh in Rückstand, doch dann kämpft sie sich stark zurück in die Partie und dreht die Partie deutlich. Die Mannschaft hat heute endlich mal wieder ganz einfaches Eishockey gespielt und damit hatte man Erfolg. Vor dem Tor suchte man wie auch in den letzten beiden Spielen immer wieder den Abschluss aus nahezu jeder Lage, mit Erfolg. Zwischenzeitlich lag man 5:1 vorne. Die Eisbären präsentierten sich vor dem Tor von Tyler Weiman eiskalt und ließen kaum eine richtig gute Chance ungenutzt. Die Eisbären sind weiterhin mehr denn je auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Rechtzeitig vor den Play-Offs bzw. Pre-Play-Offs.

Doch man darf in den restlichen sieben Hauptrundenspielen nicht  nachlassen, denn die Konkurrenz hat auch gepunktet. Der Vorsprung auf den Elften Augsburg beträgt weiterhin nur einen Punkt. Ausrutscher darf man sich nicht mehr erlauben, sonst droht weiterhin das Verpassen der Pre-Play-Offs.

Zur Stimmung in der Arena: Die war heute sehr gut, die Mannschaft wurde fast pausenlos von der Fankurve angefeuert. Heute wurden endlich auch mal wieder ziemlich alte Lieder gesungen, was den „alten“ Fans sichtlich Freude bereitet hat. Und auch die Sitzplätze standen die letzten Minuten der Partie, spendeten der Mannschaft Applaus und sie blieben auch stehen, als Nürnberg in der Schlussminute noch einmal gefährlich heran kam. Insgesamt gesehen war es heute eine gute Stimmung von nahezu allen Fans.

Und die Konkurrenz der Eisbären dürfte so langsam wieder das Zittern bekommen. Was wir Fans heute auch anstimmten: „Euer Alptraum ist gewiss, der EHC ist wieder da“. Wir wollen die Mannschaft nicht zu früh loben, noch sind ja sieben Hauptrundenspiele zu absolvieren. Doch dennoch ist ein Aufwärtstrend deutlich zu sehen. Die Mannschaft scheint eben wieder einmal genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Bestform zu finden.

Mit Florian Busch gegen Nürnberg: Geht der Aufwärtstrend der Eisbären weiter?

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) meldet sich zurück aus der Ländespielpause. Während bei den Olympischen Spielen in Sotchi die Superstars um Gold kämpfen, beginnt morgen in der DEL der Endspurt im Kampf um die Play-Off- bzw. Pre-Play-Off-Plätze. Und auch für die Eisbären Berlin geht es noch um sehr viel. Der DEL-Rekordmeister ist aktuell Tabellenzehnter und will in den restlichen acht Hauptrundenspielen das Minimalziel Pre-Play-Offs erreichen. Dafür braucht man aber Siege. Morgen Abend kann man den ersten Sieg bereits einfahren. Zu Gast in der Arena am Ostbahnhof sind die Thomas Sabo Ice Tigers, welche zur Zeit Tabellenfünfter in der Liga sind.

Im Spiel gegen die Franken wollen die Eisbären an ihre kleine Erfolgsserie von vor der Pause anknüpfen. Da gelangen nach zuvor fünf Niederlagen in Folge nämlich zwei Siege in Folge – 3:0 in Iserlohn, 4:1 vs. Düsseldorf. Kaum kehrten einige wichtige Leistungsträger zurück in den Kader, lief es bei den Berlinern wieder richtig rund und man sah endlich wieder sehr starkes Eishockey von unseren Jungs. Diesen Aufwärtstrend will man morgen Abend am Liebsten fortsetzen.

Einfach wird das aber nicht. Denn Nürnberg spielt bisher eine sehr starke Saison und ist durchaus ein Kandidat für das Play-Off-Halbfinale. Unterschätzen sollten man Nürnberg definitiv nicht. Die Stärke der Ice Tigers haben die Hauptstädter in dieser Saison auch schon zu spüren bekommen. In Nürnberg gingen beide Spiele verloren (1:5/2:4). Immerhin konnte man das erste Aufeinandertreffen in der Hauptstadt gegen Nürnberg für sich entscheiden (4:1).

Was allerdings auch nicht wirklich überraschend kam, waren doch die Franken in den letzten Jahren so etwas wie der Lieblingsgegner der Eisbären auf eigenem Eis. Zehn der letzten zwölf Heimspiele gegen Nürnberg konnten die Eisbären gewinnen, punkteten zudem auch bei einer der zwei Niederlagen. Reisen in die Hauptstadt waren für Nürnberg also zuletzt nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Nürnberg dürfte daher auch der aktuelle Aufwärtstrend beim DEL-Rekordmeister nicht wirklich gefallen.

Und die Eisbären drohen noch stärker zu werden. Denn im Heimspiel gegen Nürnberg wird morgen Abend Stürmer Florian Busch sein lang ersehntes Comeback geben. „Buschi“ musste seit dem 28. Dezember 2013 wegen einer chronischen Darmentzündung aussetzen. Und „Buschi“ ist ziemlich zuversichtlich, dass die Eisbären die Play-Offs noch erreichen werden:

„Jetzt geht es für uns um die Wurst. Ich bin weiter zuversichtlich, dass wir die Play-offs erreichen werden.

Dagegen steht aber ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Verteidiger Casey Borer (Knie) und Stürmer Daniel Weiß (Grippe). Definitiv ausfallen werden die beiden langzeitverletzten Verteidiger Jens Baxmann und Frank Hördler.

Dennoch kann man sagen, dass sich das stark gefüllte Eisbären-Lazarett so nach und nach geleert hat und dass die Eisbären nun wieder mit nahezu der Bestbesetzung in den Hauptrunden-Schlussspurt gehen können. Und Coach Jeff Tomlinson meinte ja schon während der Verletztenmisere:

Alles kam zusammen. Uns fehlte viel Qualität, phasenweise die Starting Six für ein Allstargame. Aber wenn alle fit sind, sind wir nur schwer zu schlagen.

Berlins Gegner Nürnberg muss morgen Abend definitiv auf Verteidiger Marco Nowak verzichten. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Verteidiger Jame Pollock sowie den Stürmern Matt Hussey und Patrick Buzas.

Los geht es in der Berliner O2 World morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Brill und Yazdi.

Eisbären Berlin: Am Freitag beginnt der Hauptrunden-Schlussspurt – Eisbären wollen in die Pre-Play-Offs

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Länderspielpause in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) neigt sich dem Ende entgegen. Am kommenden Freitag startet die Liga in den Hauptrunden-Schlussspurt. Für die Eisbären Berlin stehen dann noch acht Spiele an. Acht Endspiele im Kampf um die Pre-Play-Off-Teilnahme. Aktuell stehen unsere Jungs auf dem zehnten Platz, welcher für die Pre-Play-Offs reichen würde. Doch diesen müssen unsere Jungs bis zum letzten Spieltag verteidigen, am Besten sich noch ein, zwei Plätze nach vorne kämpfen.

Die Frage nach der Länderspielpause wird sein, ob die Pause der Mannschaft gut getan hat oder aber ob sie ihr geschadet hat. Denn vor der Pause haben die Eisbären Berlin ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie beendet. Nach der Rückkehr wichtiger Leistungsträger konnte man zunächst bei den Iserlohn Roosters mit 3:0 gewinnen, zwei Tage später ließ man einen 4:1-Sieg gegen die Düsseldorfer EG folgen. Die Mannschaft feierte also vor der Länderspielpause zwei enorm wichtige Siege in Folge, die sie zurück auf Platz Zehn führten.

Doch noch viel wichtiger als die beiden Siege war die Erkenntnis, dass die Mannschaft urplötzlich wieder zurück zu ihrem Spiel fand. Auf einmal stand am letzten Wochenende vor der Pause wieder eine Mannschaft auf dem Eis, welche geschlossen auftrat und jede Menge Kampfgeist und Leidenschaft zeigte. Eine Mannschaft, die jeden Check zu Ende fuhr, die sicher in der Defensive stand, nach vorne sehr viel versuchte und endlich mal aus allen Lagen schoss, die sowohl in Über- als auch Unterzahl zu überzeugen wusste. Man merkte der Mannschaft endlich an, dass sie scheinbar kapiert hatte, worum es nun geht. Nämlich um die Pre-Play-Off-Qualifikation. Auf einmal war der Einsatz wieder da, man hatte das Gefühl, dass da wieder die alten Eisbären auf dem Eis standen.

Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft durch die Pause nicht aus dem Tritt gekommen ist und am Freitagabend gegen die Thomas Sabo Ice Tigers (19:30 Uhr/O2 World) genau da weiter macht, wo sie vor der Pause aufgehört hat. Wenn unsere Jungs so auftreten wie in Iserlohn und gegen Düsseldorf, wird es für die Konkurrenz sehr schwer werden, die Eisbären in den verbleibenden acht Hauptrundenspielen zu schlagen. Denn wenn man diese Leistung wieder zeigt, ist mit allem zu rechnen.

Doch das Restprogramm der Eisbären Berlin hat es in sich. Noch hat man vier Heim- und vier Auswärtsspiele zu absolvieren. Wobei die Partie in Wolfsburg wohl durchaus als weiteres „Heimspiel“ bezeichnet werden kann, da dort rund 2000 Eisbären-Fans erwartet werden.
Zu Hause empfangen unsere Jungs noch die Thomas Sabo Ice Tigers, die Schwenninger Wild Wings, den EHC Red Bull München und die Augsburger Panther.
Auswärts müssen die Eisbären noch bei den Straubing Tigers, bei den Grizzly Adams Wolfsburg, bei den Adler Mannheim und beim ERC Ingolstadt antreten.

Mit München und Augsburg empfängt man auf eigenem Eis noch zwei direkte Konkurrenten im Kampf um die Pre-Play-Off-Plätze. Zwei Siege sind dort Pflicht, will man nicht bereits nach dem 07. März 2014 in den Sommerurlaub starten. Und zwei Siege sind gegen diese beiden Mannschaften auch durchaus möglich. Genauso wie Siege gegen Nürnberg und Schwenningen möglich sind. Man muss definitiv seine letzten vier Heimspiele in der Hauptrunde gewinnen, um weiterhin Chancen auf die Pre-Play-Off-Teilnahme zu haben.

Denn die Auswärtsaufgaben werden weitaus schwieriger als die Heimaufgaben. Straubing hat aktuell acht Punkte Rückstand auf die Eisbären, welche den begehrten zehnten Platz belegen. Das Eisstadion am Pulverturm ist ein Hexenkessel, in dem man erst einmal bestehen muss. Wolfsburg spielt eine sehr starke Saison, auch dort wird man es schwer haben. Wobei dort natürlich die zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans eine entscheidende Rolle spielen könnte. Und Spiele in Mannheim und Ingolstadt sind von Hause aus immer sehr schwer. Gerade, weil es auch für diese beiden Mannschaften noch um sehr viel geht.

Ein weiteres Problem dürfte die anhaltende Auswärtsschwäche der Eisbären Berlin in dieser Saison sein. Man ist die drittschlechteste Mannschaft auf fremden Eis. Nur drei der letzten zehn Auswärtsspiele haben die Eisbären gewonnen. Immerhin konnte man beim letzten Gastspiel vor der Länderspielpause jede Menge neues Selbstvertrauen tanken, als man beim direkten Konkurrenten Iserlohn klar mit 3:0 gewann.

Ein anderer Fakt könnte den Hauptstädtern dagegen Hoffnung für den Hauptrunden-Schlussspurt machen. Denn wenn es in der Vergangenheit eine Mannschaft in der DEL schaffte, immer genau dann alles richtig zu machen, wenn es darauf an kam, dann waren es die Eisbären Berlin. Egal wie schlecht die Hauptrunde auch lief, in den Play-Offs konnte man definitiv mit einer anderen Eisbären-Mannschaft rechnen. Denn da zeigten die Berliner in den letzten Jahren immer ihr bestes Eishockey und sicherten sich so am Ende immer wieder die Meisterschaft. Egal, wie die Hauptrunde vorher lief. Am Ende standen meistens die Eisbären auf dem Sieger-Podest.

Dass dieser Fall auch in dieser Saison wieder eintritt, ist durchaus möglich. Nur daran denken tut bei den Eisbären Berlin im Moment keiner. Eins ist aber gewiss: Sollten sich die Eisbären am Ende über den Umweg Pre-Play-Offs für das Viertelfinale qualifizieren, ist alles möglich. Auch die achte deutsche Meisterschaft. Denn Jeff Tomlinson hat schon die Marschroute für die Play-Offs parat (Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey NEWS, Nr. 7 vom 11.02.2014):

In den Play-Offs will kein Team gerne gegen uns spielen.