André Rankel: „Wir wollen noch in die Top-4“

André Rankel (Kapitän Eisbären Berlin):

Alles in allem war es ein sehr, sehr enges Spiel. Ich glaube die Überzahl, die wir genutzt haben, war heute ausschlaggebend für den Sieg gewesen. Wir wollen nach oben, ohne Frage. Wir wollen noch in die Top-4 und dafür müssen wir unsere Spiele gewinnen. Auch gerade die Auswärtsspiele, bei denen es in letzter Zeit nicht so gut geklappt hat. Von daher ist es heute ein sehr wichtiger Schritt in diese Richtung. 

Thomas Oppenheimer (Stürmer Hamburg Freezers):

Beide Seiten hatten ihre Chancen. Am Ende haben die Berliner ihre Überzahl eiskalt genutzt und das dritte Tor war natürlich blöd von uns. Aber ansonsten war es ein ausgeglichenes Spiel. Berlin war am Ende die bessere Mannschaft. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Das war ein qualitativ hohes Eishockeyspiel mit hohem Tempo. Beide Mannschaften haben sich gute Chancen herausgearbeitet und die Torwarte waren stark. Wir sind froh über die drei Punkte. Unsere Spieler setzen momentan das um, was wir möchten. Wir spielen momentan gut. Das war insgesamt ein Spiel auf hohem Niveau.

Serge Aubin (Trainer Hamburg Freezers):

Alles in allem haben beide Mannschaften gut gespielt. Wir konnten leider das Niveau nicht über 60 Minuten halten. Wir haben ein paar gute Chancen heraus gearbeitet, die das Spiel
hätten anders ausgehen lassen können. Danke an die Fans – die Stimmung war klasse.

Laurin Braun (Stürmer Eisbären Berlin):

Ich denke mal, es war ein ausgeglichenes Spiel bis zum letzten Drittel. Es hatte jeder seine Chancen gehabt, Hamburg auch. Wir haben teilweise auch ein bisschen Glück gehabt, dass wir keinen hinten rein bekommen haben. Und dann haben wir das entscheidende Tor zum 2:1 gemacht und dann ist es schwer gewesen für Hamburg, noch einmal ran zu kommen.

Christoph Schubert (Verteidiger Hamburg Freezers):

Ich glaube beide Mannschaften haben heute wirklich gutes Eishockey gespielt. 4:1 hört sich höher an als es hätte sein sollen. Wir haben vorne die Tore nicht gemacht und dann ist es schwer gegen eine Mannschaft wie Berlin zu gewinnen. 

4:1 in Hamburg: Eisbären feiern Sieg dank starker Schlussphase – Darin Olver überragend

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125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgDie Eisbären Berlin haben ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie auf fremden Eis beendet. Bei den Hamburg Freezers gelang dem DEL-Rekordmeister vor 12.800 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger O2 World ein 4:1 (0:0, 1:1, 3:0)-Auswärtssieg. In einem sehr engen und hart umkämpften Spiel entschieden die Berliner die Partie in den letzten acht Spielminuten mit drei Toren für sich. Damit machten die Eisbären das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt und verbesserten sich in der Tabelle auf den fünften Platz.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste in Hamburg auf Marcel Noebels, Matt Foy, Constantin Braun, Jens Baxmann, Mathias Niederberger, John Koslowski sowie die Schlenker-Brüder verzichten. Youngster Jonas Müller kehrte dagegen in den Kader zurück. Im Tor stand Petri Vehanen.

Ein Blick vom Gästeblock in die Hamburger O2 World. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Ein Blick vom Gästeblock in die Hamburger O2 World. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Das erste Drittel begannen beide Mannschaften sehr verhalten, Chancen gab es in den ersten Minuten kaum welche. Erst nach gut fünf Minuten kamen beide Mannschaften zu den ersten Chancen, doch die beiden Goalies Dimitrij Kotschnew und Petri Vehanen hielten ihre Tore sauber. So wirklich eine Überlegenheit erspielen konnte sich keine Mannschaft in den ersten 20 Minuten. Die Partie war zwar hart umkämpft und beide Mannschaften kämpften verbissen um den Puck, jedoch wirkte die Partie in vielen Momenten doch recht zerfahren. Hamburg hatte im ersten Drittel einmal, Berlin zweimal die Gelegenheit in Überzahl ein Tor zu erzielen, doch beide Mannschaften vergaben diese Chance. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause.

Das Mitteldrittel begann aus Eisbärensicht sehr gut. Keine vier Minuten waren gespielt, da konnten die über 1000 Eisbären-Fans erstmals am Sonntagnachmittag jubeln. Über Frank Hördler und Laurin Braun kam die Scheibe zu Darin Olver, welcher den Puck im Hamburger Tor versenken konnte – 1:0 (24.).
Doch nur 48 Sekunden nach dem Führungstreffer kassierte Alex Trivellato eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Hakens. Hamburg nun also mit einem Powerplay, welches die Freezers zu nutzen wussten. Die Hausherren kamen in ihre Powerplay-Formation, ließen die Scheibe gut laufen, brachten sie zu Morten Madsen, welcher Petri Vehanen überwinden konnte – 1:1 (27.).
Nach genau 30 Minuten hatte Hamburgs Jerome Flaake die große Chance, Hamburg in Führung zu bringen. Petri

Hamburgs Morten Madsen hat soeben das 1:1 erzielt. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hamburgs Morten Madsen hat soeben das 1:1 erzielt. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Vehanen lag bereits auf dem Boden, doch Flaake traf nur das Außennetz. Glück für die Eisbären.
Fortan wurde es auf dem Eis zunehmend ruppiger, beide Mannschaften gerieten nun doch desöfteren mal aneinander. Man merkte, dass es in dieser Partie um sehr viel ging.
Hamburg hatte dann noch einmal eine Powerplaychance, doch diesmal konnten die Freezers die Überzahl nicht nutzen. Es blieb also bis zur zweiten Drittelpause beim 1:1-Unentschieden.

Hinein ins letzte Drittel, in dem beiden Mannschaften anzusehen war, dass sie das Spiel hier für sich entscheiden wollten. Es ging hin und her, beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss. Es war weiterhin eine hart umkämpfte und auch teilweise hitzige Partie.
Hamburg kassierte in der 50. Spielminute eine Strafe, Berlin also mit einem Powerplay. Und in diesem gelang den Eisbären die erneute Führung. Kapitän André Rankel mit dem Zuspiel für Darin Olver, welcher den Puck vor das Tor passte, wo Julian Talbot den Treffer erzielen konnte – 2:1 (52.). Ein enorm wichtiger Treffer für die Berliner.
Hamburg versuchte sofort, den Ausgleich zu erzielen. Die Hamburger versuchten, Druck auszuüben und wurden nun auch deutlich härter in ihrem Spiel. Doch die Eisbären zeigten ihre Kaltschnäuzigkeit. Petr Pohl bekam den Puck und lief alleine auf Dimitrij Kotschnew zu. Pohl bremste vor dem Tor ab, täuschte kurz an und versenkte den Puck dann eiskalt im Tor – 3:1 (56.). Dieser Treffer sorgte dafür, dass sich die Hamburger O2 World auf einmal sehr schnell leerte. Die Freezers-Fans waren enttäuscht und machten sich auf den Heimweg, während wir Eisbären-Fans nur noch am feiern waren.

Die Eisbären in Überzahl und im Angriff. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären in Überzahl und im Angriff. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Und 40 Sekunden vor dem Ende des Spiels gab es noch einmal Grund zum jubeln. Dimitrij Kotschnew war bereits aus dem Tor, als Mark Bell den Puck im verwaisten Hamburger Tor versenken konnte – 4:1 (60.).
Danach war die Partie entschieden. Während die Hamburger Fans die Arena fluchtartig verließen, feierten die Eisbären-Fans ausgelassen den Auswärtssieg.

Die Eisbären haben einen Big-Point im Kampf um die direkte Play-Off-Teilnahme eingefahren. In einer lange Zeit ausgeglichenen Partie entschieden die Eisbären die Partie durch drei Treffer in den letzten zehn Minuten. Dank dieser furiosen Schlussphase war der Sieg dann auch verdient, wenn gleich er aber doch zu hoch ausgefallen ist.
Ein besonderes Lob geht diesmal an Darin Olver, welcher ein Tor selbst erzielt hat und die Treffer Zwei und Drei klasse vorbereitet hat. Ganz starkes Spiel von unserer Nummer 40.

Uwe Krupp: „Mathias Niederberger war ein guter Rückhalt heute“

Mathias Niederberger (Torhüter Eisbären Berlin/ erster DEL-Shutout gegen Nürnberg):

Es ist wichtig, dass wir so geduldig sind. Man sieht es an den Resultaten hier zu Hause, wir haben jetzt dreimal hier zu Hause kein Gegentor bekommen. Das heißt, dass die Mannschaft schon sehr stark defensiv und geduldig spielt. Wir nutzen unsere Chancen genau im richtigen Moment. 

Laurin Braun (Stürmer Eisbären Berlin/ Torschütze zum 3:0):

Respekt an die Mannschaft. Das ist eine absolute Teamarbeit, vorne wie hinten. Wir versuchen alle mit zurück zu kommen und alle mit nach vorne zu kommen. Und dann haste noch nen Petri oder Mathias, die extrem gut halten, Sachen raus holen, die eigentlich nicht normal sind und deswegen Respekt an alle. 

Jimmy Sharrow (Verteidiger Eisbären Berlin):

Immer, wenn man sich kein Gegentor einfängt, fühlt es sich natürlich sehr gut an. Wir haben natürlich versucht, sehr gut in der Defensive zu stehen. Mathias Niederberger hat sehr gut gespielt. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Es war ein enges Spiel. Das Spiel war über lange Zeit recht ausgeglichen. Ich glaube, wir haben gut gestanden. Wir haben in der Abwehr nicht viel zugelassen. In unserer Unterzahl hatte Nürnberg seine besten Chancen. Bei 5-gegen-5 haben wir gut gestanden. Mathias Niederberger war ein guter Rückhalt heute, er hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben super gekämpft. 

Martin Jiranek (Trainer Thomas Sabo Ice Tigers):

Es war von beiden Seiten ein gutes Spiel. Der Unterschied war der, dass die Eisbären ihre Chancen besser ausgenutzt haben als wir. Wir hatten genug Chancen, um ein Tor zu erzielen. Wenn du kein Tor schießt, ist es schwer, Auswärts zu punkten. 

Corey Locke (Stürmer Thomas Sabo Ice Tigers):

Wir hatten schon einige Chancen zu Beginn. Ein Treffer hätte es für uns leichter gemacht. Aber den ersten Treffer macht dann eben Berlin im Powerplay. Und wir haben unsere Überzahl nicht genutzt. Das passiert eben. 

3:0 gegen Nürnberg: Achter Heimsieg in Folge – Erster DEL-Shutout für Mathias Niederberger

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Es bleibt dabei: Die Eisbären Berlin sind zur Zeit eine Macht in der Arena am Ostbahnhof. Auch die Thomas Sabo Ice Tigers konnten die Siegesserie des DEL-Rekordmeisters auf eigenem Eis nicht beenden. Gegen die Franken feierten die Berliner ihren achten Heimsieg in Folge. Vor 14.060 Zuschauern setzten sich die Hauptstädter mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch. Zugleich war es das dritte Heimspiel in Folge, in dem die Berliner kein Gegentor kassiert haben. Zuvor hatte Petri Vehanen sein Tor zweimal in Folge sauber gehalten, gestern gelang dieses Kunststück nun Mathias Niederberger, der damit seinen ersten Shutout in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) feierte.

Eisbären-Coach Uwe Krupp musste gegen Nürnberg auf Marcel Noebels, Matt Foy, Constantin Braun, Jonas Müller, John Koslowski sowie Jonas und Vincent Schlenker verzichten.

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Kampf um den Puck beim Bully. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Hinein ins Spiel. Das erste Drittel bot Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften erspielten sich gute Torchancen, doch nutzen konnten beide ihre Chancen nicht. Die Franken hatten zweimal die Möglichkeit, in Überzahl ein Tor zu erzielen, doch die Ice Tigers vergaben diese Möglichkeit in beiden Fällen. Die beste Chance auf Seiten der Eisbären hatte Petr Pohl in der 14. Spielminute, als er Kyle Klubertanz enteilen konnte und alleine vor Andreas Jenike stand, diesen jedoch nicht überwinden konnte. Somit ging es also torlos in die erste Drittelpause.

Ins zweite Drittel fanden die Eisbären besser hinein und konnten sich auch gleich gute Chancen erspielen, doch Henry Haase, Barry Tallackson und André Rankel scheiterten allesamt an Andreas Jenike. Auch in der Folgezeit die Eisbären mit viel Druck auf das Nürnberger Tor und guten Chancen, doch irgendwie wollte der Puck nicht über die Linie gehen. Auch nicht in der 35. Spielminute, als die beiden Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Marian Rohatsch nach einem Schuss von Florian Busch den Videobeweis bemühten. Der Puck wurde gerade so noch von einem Nürnberger Spieler von der Linie gekratzt und die beiden Hauptschiedsrichter gaben den Treffer nach Ansicht des Videobeweises nicht.
Doch 30 Sekunden später brauchte man keinen Videobeweis um zu sehen, dass der Puck im Tor war. Casey

Nürnbergs Goalie Andreas Jenike hatte zwischenzeitlich ordentlich zu tun. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Nürnbergs Goalie Andreas Jenike hatte zwischenzeitlich ordentlich zu tun. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Borer mit dem Zuspiel auf André Rankel an die blaue Linie und der Kapitän zog sofort ab und schoss die Eisbären in Überzahl in Führung – 1:0 (36.).
Nürnberg danach noch mit wütenden Gegenangriffen, doch Mathias Niederberger ließ keinen Treffer der Franken zu und somit ging es mit einer 1:0-Führung der Eisbären in die Kabine.

Im letzten Drittel hatte Nürnberg zwar die erste Chance, aber die Eisbären waren es, die den Treffer erzielen konnten. T.J. Mulock erkämpfte die Scheibe, passte sie weiter zu Casey Borer, welcher von der blauen Linie abgezogen hatte und den Puck im Tor versenken konnte – 2:0 (45.).
Die Eisbären fortan weiter mit vielen guten Torchancen, sie setzten Nürnberg teilweise stark unter Druck. Die Franken konnten nur selten für Entlastung sorgen, scheiterten dabei aber immer wieder an Mathias Niederberger im Eisbären-Tor.
Nürnbergs Coach Martin Jiranek versuchte am Ende noch einmal alles, nahm eine Auszeit und seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Und letztlich hatte Nürnberg sogar zwei Mann mehr auf dem Eis, denn Antti Miettinen kassierte 33 Sekunden vor der Schlusssirene noch eine Strafzeit wegen Stockschlags. Aber die Eisbären konnten in Unterzahl den dritten Treffer erzielen. Laurin Braun versenkte die Scheibe im verwaisten Nürnberger Tor – 3:0 (60.).

Eisbären-Goalie Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Eisbären-Goalie Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout. (Foto: eisbaerlin.de/Walker)

Die Eisbären konnten den achten Heimsieg in Folge bejubeln und Mathias Niederberger feierte seinen ersten DEL-Shutout.

Die Eisbären brauchten ein bisschen Zeit, um in die Partie hinein zu finden. Danach erspielten sich die Eisbären aber gute Torchancen, konnten aber erst in der 36. Spielminute den ersten Treffer bejubeln. Was auch am starken Andreas Jenike im Nürnberger Tor lag. Nürnberg kam auch zu seinen Chancen, scheiterte jedoch am glänzend aufgelegten Mathias Niederberger im Eisbären-Tor. Letztendlich geht der Sieg der Eisbären in Ordnung, die am Ende dann doch die besseren und gefährlicheren Chancen hatten.

Mit Niederberger im Tor gegen Nürnberg: Gelingt der achte Heimsieg in Folge?

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgDie Eisbären Berlin empfangen morgen Abend die Thomas Sabo Ice Tigers in der Arena am Ostbahnhof. Tabellarisch gesehen ist es die Partie des Sechsten gegen den Neunten. Und in dieser Partie geht es um wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation. Denn die Berliner haben aktuell sechs Zähler Vorsprung auf die Franken und stehen auf dem begehrten sechsten Platz. Mit einem Sieg könnte man die Ice Tigers also auf Distanz halten, während Nürnberg mit einem Sieg bis auf drei Zähler an die Eisbären heran rücken könnte.

Geht man nach der Statistik, gehen die Hauptstädter als Favorit in dieses Spiel. Denn der DEL-Rekordmeister gewann seine letzten sieben Heimspiele in Folge. Nürnberg verlor hingegen von den letzten neun Gastspielen acht. Geht man allerdings nach der aktuellen Form, sind die Franken Favorit, denn Nürnberg gewann zuletzt vier Spiele in Folge. Die Eisbären hingegen gewannen nur drei der letzten sieben Ligaspiele – diese allerdings auf eigenem Eis.

Gegen Nürnberg nimmt Trainer Uwe Krupp zwei Änderungen im Kader vor. Zum Einen rückt Mathias Niederberger für Petri Vehanen ins Tor. Zum Anderen wird Youngster Jonas Müller am Wochenende beim Kooperationspartner Dresden zum Einsatz kommen. Uwe Krupp äußerte sich dazu wie folgt (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 15.01.2015):

Jonas Müller wird an diesem Wochenende beide Spiele für Dresden bestreiten. Wir wollen ihm und unserem Kooperationspartner die Chance geben, die Spielberechtigung für die Playoffs zu erlangen. Dazu muss er mindestens 20 Spiele für Dresden absolviert haben.

Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers haben die Eisbären in dieser bisher zweimal gespielt. Beide Spiele fanden im Frankenland statt und beide Mannschaften gewannen je einmal mit 3:1. Reisen in die Hauptstadt haben sich für Nürnberg zuletzt eher selten gelohnt. Nur zwei der letzten 13 Gastspiele in Berlin konnte Nürnberg für sich entscheiden.

Los geht es in der O2 World morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter sind die Herren Haupt und Rohatsch.

Der voraussichtliche Kader der Eisbären Berlin für das Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers am 16.01.2015:

Tor:

Petri Vehanen, Mathias Niederberger

Abwehr:

Jimmy Sharrow, Henry Haase, Alex Trivellato, Frank Hördler, Jens Baxmann, Casey Borer

Angriff:

Laurin Braun, TJ Mulock, Mark Bell, Antti Miettinen, Barry Tallackson, André Rankel, Florian Busch, Petr Pohl, Darin Olver, Julian Talbot, Sven Ziegler, Matt Foy

Es fehlen:

Marcel Noebels (Fingerfraktur), Jonas Müller, Vincent Schlenker, John Koslowski (alle Einsatz in Dresden), Jonas Schlenker (2 Spiele Sperre in der DEL2), Constantin Braun (Sprunggelenk)

Gegen Nürnberg und in Hamburg: Ein erster Ausblick auf das Wochenende der Eisbären Berlin

125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svgSeit Uwe Krupp Trainer bei den Eisbären Berlin ist, läuft es wieder rund bei den Eisbären. Sieben seiner bisherigen elf Spiele als Eisbären-Coach gewann der ehemalige deutsche Bundestrainer. In der Tabelle steht man derzeit auf Platz Sechs, was zur direkten Play-Off-Qualifikation reichen würde. Allerdings sind die Mannschaften in der DEL sehr eng beieinander. Auf den Dritten Hamburg haben die Berliner nur sechs Punkte Rückstand, auf den Eflten Krefeld sind es jedoch auch nur neun Punkte Vorsprung. Wenn man da also mal an einem Wochenende zwei Spiele verliert, kann man in der Tabelle schon wieder runter rutschen.

Dass die Hauptstädter zwei Spiele in Folge verlieren, kann nach aktuellem Stand wohl eher bei zwei aufeinander folgenden Auswärtsspielen passieren als bei zwei Heimspielen in Folge. Denn während es auf eigenem Eis für die Berliner zuletzt sehr gut lief (sieben Siege in Folge), tut man sich auf fremden Eis recht schwer (vier Niederlagen in Folge). Und wenn man als Ziel die direkte Play-Off-Qualifikation hat, sollte einem beim Blick auf die nächsten vier Spiele Angst und Bange werden. Denn von den nächsten vier Spielen absolvieren die Eisbären gleich drei auf fremden Eis. Und das auch gleich in Folge. Die Eisbären sollten also ihre Auswärtsschwäche in den Griff bekommen, sonst könnte man sich nach den nächsten vier Spielen in den Pre-Play-Off-Rängen wieder finden.

Es ist ja nicht so, dass die Eisbären auswärts keine guten Spiele gezeigt haben. Man hat sich in allen vier Spielen gut präsentiert, zeigte sich jedoch im Abschluss nicht so effektiv wie derzeit zu Hause. Und in der Defensive unterlaufen der Mannschaft dann doch zu viele Fehler, um auch auswärts zu punkten. Nur ein Punkt holte man aus den letzten vier Auswärtsspielen, in denen man satte 19 Gegentore kassierte. Zu viel für den Geschmack von Trainer Uwe Krupp. Vorne erzielte man lediglich elf Tore bei insgesamt 139 Torschüssen.

Die Eisbären zeigen derzeit zwei Gesichter, einmal das auf eigenem Eis und dann dass auf fremden Eis. Wenn die Eisbären es schaffen würden, auch auswärts so aufzutreten wie zuletzt zu Hause, dann wären die Berliner wieder auf einem richtig guten Weg Richtung direkte Play-Off-Qualifikation und vielleicht sogar Heimrecht im Viertelfinale. Aber dafür muss man die Auswärtsschwäche ablegen. Und die nächsten drei Auswärtsspiele haben es in sich. Es geht nach Hamburg, Straubing und Ingolstadt. Es wird nicht einfach, dort zu punkten. Und doch müssen die Eisbären punkten, wenn sie die Top-6 nicht aus den Augen verlieren wollen.

125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svgAm Freitagabend geht es für die Eisbären Berlin zum Glück erst einmal mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast werden dann die Thomas Sabo Ice Tigers sein. Die Franken sind aktuell Tabellenneunter und haben sechs Punkte Rückstand auf die Eisbären. Mit einem Sieg könnten die Eisbären also einen Konkurrenten auf Abstand halten, mit einer Niederlage wäre man nur noch drei Zähler vor den Ice Tigers. Und Nürnberg ist zur Zeit gut in Form, gewann die letzten vier Spiele in Folge bei einem Torverhältnis von 19:8. Man gewann dabei u.a. gegen Mannheim und München. Von den letzten neun Gastspielen gewann man jedoch nur eins – und zwar das letzte. Davor setzte es acht Niederlagen am Stück auf fremden Eis.

200px-Hamburg-freezers_svgAm Sonntag reisen die Eisbären dann zum ersten von drei Auswärtsspielen am Stück. Zu Gast sind die Berliner dann bei den Hamburg Freezers. Die Hanseaten sind aktuell Tabellendritter mit sechs Punkten Vorsprung auf Berlin. Mit einem Sieg könnten die Eisbären den Rückstand auf Hamburg verkürzen, bei einem Rückstand wären die Freezers erstmal außer Reichweite. Die Freezers gewannen nur eins der letzten vier Ligaspiele. Am letzten Spieltag beendeten die Hanseaten eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie.

Nach dem Wochenende haben die Eisbären noch elf Hauptrundenspiele zu absolvieren. Diese beiden kommenden Spiele sind also sehr wichtig, um zu sehen, wo es in den nächsten Wochen hingehen kann. Kann man sich weiterhin in Richtung direkte Play-Off-Qualifikation orientieren oder muss man vorerst den Blick Richtung Pre-Play-Offs richten? Das Wochenende wird uns darüber einen Aufschluss geben.