

Die Kölner Haie benötigen nur noch einen Sieg, um ins Finale der DEL-Play-Offs einzuziehen. Am Freitagabend setzten sich die Domstädter im zweiten Halbfinalspiel bei den Grizzly Adams Wolfsburg mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) durch. Chris MInard besorgte den Siegtreffer bereits in der siebten Spielminute. Kölns Torhüter Danny Aus den Birken feierte einen Shut-out, wehrte alle 32 Wolfsburger Schüsse ab. Köln kann mit einem weiteren Sieg am Sonntag auf eigenem Eis nun den Final-Einzug perfekt machen.
Kategorie: KEC
Play-Off-Halbfinale kompakt: Köln schießt Wolfsburg ab – Berlin holt sich den Heimvorteil
Die Kölner Haie haben zum Halbfinal-Auftakt in den DEL-Play-Offs ihre Favoritenstellung untermauert. Die Domstädter fertigten im ersten Spiel die Grizzly Adams Wolfsburg mit 7:2 (3:0, 2:1, 2:1) ab und zeigten den Niedersachsen dabei deutlich die Grenzen auf. Etwas überraschend setzten sich dagegen die Eisbären Berlim im ersten Spiel bei den Krefeld Pinguinen durch. Der DEL-Rekordmeister gewann knapp mit 3:2 (0:1, 3:1, 0:0) in der Seidenstadt.

Das war eine Demonstration der Stärke. Die Domstädter ließen die Gäste aus Wolfsburg nicht ins Spiel kommen und überrannten sie förmlich. Philip Gogulla eröffnete in der neunten Minute den Torreigen. Als Wolfsburg einen seiner wenigen Angriffe im ersten Drittel nicht verwerten konnte, legte Marco Sturm im Gegenzug das 2:0 nach (15.). Nur zwei Minuten später war es Alex Weiß, der sogar noch das 3:0 nachlegen konnte. Danach waren die Wolfsburger erst einmal erlöst. Doch im Mitteldrittel wirbelte der „Haie-Sturm“ die Wolfsburger wieder durcheinander. Marcel Ohmann (22.) und Marco Sturm (24.) erhöhten gleich zu Drittelbeginn auf 5:0. Danach war der Arbeitstag von Daniar Dshunussow beendet. Der Wolfsburger Goalie verließ das Eis, für ihn kam Back-up Sebastian Vogl. Und der Torhüterwechsel beflügelte die Gäste, denn Levi Nelson gelang nur 13 Sekunden später der 5:1-Anschlusstreffer. Doch Köln ließ nicht locker und schraubte das Ergebnis im Schlussdrittel durch Tore von Charlie Stephens (49./PP) und erneut Marcel Ohmann (52.) auf 7:1 hoch. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Justin Mercier, der zum 2:7 aus Wolfsburger Sicht traf und somit den grausamen Abend der Niedersachsen beendete.
Play-Off-Stand: Kölner Haie vs. Grizzly Adams Wolfsburg 1:0 (7:2)

Wesentlich spannender verlief dagegen die zweite Halbfinal-Paarung zwischen den Krefeld Pinguinen und den Eisbären Berlin. Zwar legten auch hier die Hausherren wie die Feuerwehr los, doch konnten sie längst nicht so viele Tore wie die Haie erzielen. Was u.a. auch am starken Eisbären-Keeper Rob Zepp lag, der im ersten Drittel nur den Schuss von Herberts Vasiljevs (4.) passieren lassen musste. Er verhinderte einen höheren Rückstand der Eisbären, der durchaus möglich gewesen wäre. Im Mitteldrittel kamen die Berliner dann besser ins Spiel und durch Mads Christensen zum 1:1-Ausgleich (25.). T.J. Mulock (30.) und André Rankel (39./PP) schockten die Pinguine dann erst einmal mit ihren Treffern zur 3:1-Führung der Eisbären. Doch Herberts Vasiljevs brachte 29 Sekunden vor der zweiten Drittelpause die Hoffnung zurück nach Krefeld, als er auf 2:3 verkürzte. Im Schlussdrittel schwanden dann mit zunehmender Spieldauer die Kräfte bei den Hausherren, während die Eisbären das ganz routiniert zu Ende spielten und sich somit einen ganz wichtigen Auswärtssieg holten.
Play-Off-Stand: Krefeld Pinguine vs. Eisbären Berlin 0:1 (2:3)
Play-Off-Halbfinale 2013: Kölner Haie vs. Grizzly Adams Wolfsburg


Im Play-Off-Halbfinale treffen die Kölner Haie (2.) auf die Grizzly Adams Wolfsburg. Die Domstädter spielen bisher eine sehr starke Saison und sind spätestens seit dem Ausscheiden der Adler Mannheim im Viertelfinale der Top-Favorit auf die Meisterschaft. Doch die Domstädter treffen nun auf eine Wolfsburger Mannschaft, die in diesem Jahr bisher überragende Leistungen gezeigt hat. Mit einer unglaublichen Aufholjagd haben die Niedersachsen noch Platz Zehn und damit die Pre-Play-Offs erreicht. Dort schaltete man mit Nürnberg den Geheimfavoriten aus. Im Viertelfinale traf man dann auf Mannheim und auch die Kurpfälzer konnten die Grizzlies nicht stopen.
Beide Mannschaften treffen erst zum zweiten Mal in den Play-Offs aufeinander. In der Saison 2010/2011 standen sich Köln und Wolfsburg im Viertelfinale gegenüber. Wolfsburg setzte sich damals als Hauptrundensieger in drei Spielen gegen die Haie durch. Die Niedersachsen wissen also, wie man Köln in den Play-Offs schlagen kann.
Die Bilanz in der Hauptrunde ist ausgeglichen. Beide Mannschaften gewannen je zwei Spiele. Köln setzte sich mit 2:1 n.V. auf eigenem Eis und mit 4:0 in Wolfsburg durch. Die Wolfsburger feierten einen 6:3-Heimsieg und einen 4:2-Auswärtssieg. Wolfsburg muss mindestens ein Spiel in Köln gewinnen, um ins DEL-Finale einzuziehen. In der Hauptrunde haben sie bewiesen, dass sie sich in Köln durchsetzen können. Aber auch Köln hat gezeigt, dass man in Wolfsburg gewinnen kann.
Beide Mannschaften verfügen über zwei sehr starke Torhüter. Danny Aus den Birken (Köln) ist in den Play-Offs bisher der beste Torhüter, gewann vier seiner fünf Spiele und wehrte 94,7 Prozent aller Schüsse ab. Er kassierte nur 9 Gegentore (Gegentorschnitt: 1,77 pro Spiel) und feierte einen Shut-out.
Daniar Dshunussow gewann sechs seiner neun Spiele und wehrte dabei 93,7 Prozent aller Schüsse ab. Dshunussow kassierte 20 Gegtentore (GTS: 2,01 pro Spiel) und feierte gleich zwei Shut-outs. Beide „Zu-Null-Spiele“ gelangen ihm gegen Mannheim, was man auch erst einmal schaffen muss. Auf der Torhüterposition sehe ich kein Team im Vorteil – Unentschieden also.
In der Defensive standen beide Mannschaften im Viertelfinale relativ gut. Köln kassierte in den fünf Spielen gegen Straubing nur zehn Gegentore. Auf eigenem Eis ließen die Domstädter dabei in drei Spielen nur zwei Gegentore zu. Wolfsburg kassierte in den sechs Spielen gegen Mannheim auch nur elf Gegentore. Wolfsburg bewies, dass man auch in engen Spielen die Nerven behalten und am Ende als Sieger hervorgehen kann.
Bei beiden Mannschaften waren je zwei Verteidiger im Viertelfinale sehr stark. Bei Köln waren das Ales Kranjc (1 Tor/4 Vorlagen) und natürlich Andreas Holmqvist (4 Vorlagen). Bei den Wolfsburgern waren das Aaron Brocklehurst (3 Tore/ 2 Vorlagen) und Benedikt Kohl (1 Tor/4 Vorlagen). Vor allem Brocklehurst zeigte sich immer wieder in der Offensive und traf gleich dreimal – darunter der 4:3-Siegtreffer gegen Mannheim im sechsten Viertelfinalspiel. Hier würde ich Wolfsburg leicht im Vorteil sehen.
Kommen wir zur Offensive. Da zeigten sich die Kölner Haie in Torlaune, trafen in fünf Spielen gegen Straubing 21-mal. Wolfsburg kam auf 15 Tore in sechs Spielen gegen Mannheim.
Dafür stellen die Wolfsburg bisher die beiden Top-Scorer der Play-Offs. Norm Milley (4 Tore/7 Vorlagen) und Matt Dzieduszycki (1 Tor/10 Vorlagen) kommen auf je elf Scorerpunkte. Die beiden Stürmer sind zur Zeit richtig gut drauf. Bei den Kölner Haien kommen Felix Schütz (3 Tore/3 Vorlagen) und Charlie Stephens (6 Vorlagen) als beste Scorer auf je sechs Punkte. Bei den Haien verteilt sich die Last des Toreschießens auf mehrere Schultern, was sicherlich auch bei Wolfsburg der Fall ist. Aber bei Wolfsburg hängt eben auch viel von der Leistung der beiden Top-Scorer Milley und Dzieduszycki ab. Wenn die mal einen schlechten Tag haben, sieht es für das Team von Trainer Pavel Gross nicht gut aus. Daher sehe ich hier Köln leicht im Vorteil.
Weiter geht es mit den Special Teams. Und da haben die Wolfsburger die Nase klar vorne. In Überzahl kamen die Grizzlies in den Play-Offs bisher auf eine Erfolgsquote von 21,2 Prozent. Köln kam im Vergleich dazu nur auf 12,5 Prozent. In Unterzahl weisen die Wolfsburger eine sensationelle Quote von 96,0 Prozent auf. Köln kommt hier nur auf 89,3 Prozent. Dafür haben die Haie einen Unterzahltreffer mehr erzielt als Wolfsburg – 2 zu 1.
Fazit:
Eine sehr enge Serie erwartet uns da. Kleinigkeiten werden diese Serie entscheiden. Viel wird von der jeweiligen Tagesform abhängen. Ich traue Wolfsburg die nächste Sensation zu. Die Niedersachsen sind derzeit in einem Lauf und werden sich auch gegen Köln durchsetzen. Mein Tipp: 3:2 für die Grizzly Adams Wolfsburg!
Play-Off-Viertelfinale kompakt: Köln im Halbfinale – Mannheim und Ingolstadt verkürzen
Die erste Mannschaft steht im Halbfinale der DEL-Play-Offs 2013. Die Kölner Haie haben sich durch einen 2:1-Sieg n.V. gegen die Straubing TIgers durchgesetzt und damit das Halbfinal-Ticket gelöst. Das Saisonaus abgewendet haben dagegen die Adler Mannheim und der ERC Ingolstadt. Die Mannheimer gewannen mit 3:2 n.V. gegen Wolfsburg und Ingolstadt feierte einen 2:1-Sieg in Krefeld. In Führung gegangen sind derweil die Eisbären, welche sich in letzter Sekunde mit 3:2 gegen die Hamburg Freezers durchsetzten.

Der Hauptrundensieger ist noch mal mit einem „blauen Auge“ davon gekommen. Die Kurpfälzer setzten sich mit 3:2 n.V. gegen Wolfsburg durch und verkürzten in der Serie somit auf 2:3. Dabei sah zunächst alles nach einem weiteren Wolfsburger Sieg aus. Tyler Haskins (6.) und Aaron Brocklehurst (16.) hatten die Grizzlies mit 2:0 in Front gebracht. Ken Magowan (44.) und Frank Mauer (46.) sorgten erst spät für den 2:2-Ausgleich. Florian Kettemer erzielte dann in der 63. Minute den Siegtreffer für die Adler.
Play-Off-Stand: Adler Mannheim vs. Grizzly Adams Wolfsburg 2:3 (2:3 n.V., 3:2 n.V., 0:1, 0:3, 3:2 n.V.)

Die Kölner Haie sind als erstes Team im Halbfinale. Allerdings mussten die Domstädter um den entscheidenden Sieg zittern. Zunächst hatte Marco Sturm die Haie in Führung gebracht (25.), welche Matt Hussey jedoch ausglich (52.). Philip Gogulla erzielte dann in der 67. Minute den Siegtreffer und schoss Köln somit ins Halbfinale.
Play-Off-Stand: Kölner Haie vs. Straubing Tigers 4:1 (6:1, 2:5, 5:0, 6:3, 2:1 n.V.) – Köln im Halbfinale!

Die Krefeld Pinguine haben den vorzeitigen Halbfinaleinzug verpasst. Die Seidenstädter unterlagen Ingolstadt mit 1:2. Thomas Greilinger (6.) und Sean O’Connor (18.) sorgten für eine 2:0-Führung des ERCI nach dem ersten Drittel. Kevin Clark gelang dann zwar der 1:2-Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es nicht mehr. Somit kann Ingolstadt am Samstag in eigener Halle die Serie ausgleichen.
Play-Off-Stand: Krefeld Pinguine vs. ERC Ingolstadt 3:2 (3:1, 1:4, 4:1, 5:2, 1:2)
Den Spielbericht zur Partie der Eisbären Berlin gegen die Hamburg Freezers (3:2) findet Ihr hier.
Play-Off-Viertelfinale kompakt: Wolfsburg, Köln und Krefeld holen sich den Matchball
In den DEL-Play-Offs fanden heute Abend die vierten Spiele der Viertelfinalserien statt. Und drei Teams konnten sich den Matchball für Donnerstagabend holen. Die Grizzly Adams Wolfsburg gewannen mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) gegen die Adler Mannheim, die Kölner Haie setzten sich bei den Straubing Tigers mit 6:3 (0:1, 4:0, 2:2) durch und die Krefeld Pinguine überraschten beim 5:2 (1:1, 2:1, 2:0)-Sieg in Ingolstadt. Die Eisbären Berlin konnten hingegen die Serie gegen die Hamburg Freezers ausgleichen, gewannen in der Hansestadt mit 3:2 n.V. (2:2, 0:0, 0:0/1:0)

Die Wolfsburger haben es erneut geschafft, ohne Gegentor gegen Mannheim zu bleiben. Dem 1:0-Sieg vom Sonntag in Mannheim ließen sie heute einen 3:0-Heimsieg folgen. Aleksander Polaczek brachte die Hausherren in Überzahl in Führung – 1:0 (19.). Diese Führung hielt bis ins Schlussdrittel. Dort war es dann Tyler Haskins, der in der 49. Minute auf 2:0 erhöhen konnte und Wolfsburg so dem Sieg sehr nah brachte. Greg Moore sorgte dann schließlich für die Entscheidung, als er den Puck knapp zwei Minuten vor dem Ende im leeren Mannheimer Tor versenkte. Die Wolfsburger können damit am Donnerstag mit einem weiteren Sieg in Mannheim die Serie zu machen. Wolfsburgs Torhüter Daniar Dshunussow blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor, wehrte alle 27 Schüsse der Mannheimer ab.
Play-Off-Stand: Grizzly Adams Wolfsburg vs. Adler Mannheim 3:1 (3:2 n.V., 2:3 n.V., 1:0, 3:0)

Im „Hexenkessel am Pulverturm“ haben die Kölner Haie die Nerven behalten und sich souverän mit 6:3 durchgesetzt. Den Grundstein für den Auswärtssieg legten die Haie im Mitteldrittel, als man aus einem 0:1 ein 4:1 machte. Sebastian Osterloh hatte die Niederbayern zuvor mit 1:0 in Führung gebracht und ließ die Fans von einem erneuten Heimsieg gegen Köln träumen (6.). Doch Nathan Robinson (24./36./PP), Chris Minard (26./SH) und Marcel Ohmann (28./PP) versetzten den Tigers einen mächtigen Dämpfer. Als Felix Schütz in der 50. Minute das 5:1 nachlegte, war die Partie praktisch entschieden. Die Treffer von Dustin Whitecotton (52.) und Florian Ondruschka (59./PP) zum 3:5 waren nur noch Ergebniskosmetik. Alex Weiß sorgte sieben Sekunden vor dem Ende mit dem Empty-Net-Goal in Unterzahl für den Schlusspunkt. Köln kann nun am Donnerstag mit einem Heimsieg den Halbfinaleinzug perfekt machen.
Play-Off-Stand: Straubing Tigers vs. Kölner Haie 1:3 (1:6, 5:2, 0:5, 3:6)

Die Überraschungsmannschaft der Hauptrunde sorgt auch in den Play-Offs weiter für Furore. Die Krefeld Pinguine setzten sich mit 5:2 in Ingolstadt durch und können am Donnerstag in eigener Halle den Halbfinaleinzug perfekt machen. Damit hatte vor der Saison keiner gerechnet. Krefeld konnte zweimal vorlegen – Andreas Driendl (13./PP) und Herberts Vasiljevs (21.). Doch Ingolstadt kam stets zum Ausgleich – Patrick Hager (18.) und Thomas Greilinger (23.). Auf die erneute Krefelder Führung durch Herberts Vasiljevs (39.) fanden die Panther dann keine Antwort mehr. Boris Blank konnte in der 47. Minute das 4:2 nachlegen, ehe Martin Schymainski mit seinem Empty-Net-Goal in der Schlussminute alles klar machte.
ERC Ingolstadt vs. Krefeld Pinguine 1:3 (1:3, 4:1, 1:4, 2:5)

Als einzige Mannschaft konnten die Eisbären Berlin am Abend ihre Viertelfinalserie ausgleichen. Und das nach dem 4:8-Debakel vom Vorabend. Brandon Reid brachte die Hanseaten zwar in Führung (12.), doch T.J. Mulock sorgte bei doppelter Überzahl für den Ausgleich (15.). David Wolf konnte für Hamburg erneut vorlegen (18.), aber auch darauf fanden die Eisbären eine Antwort. Julian Talbot glich 18 Sekunden vor der ersten Drittelpause zum 2:2 aus. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit. In der Verlängerung war es erneut Julian Talbot, der traf. Er entschied die Partie nach 65:21 Minuten mit einem Überzahltreffer. In dieser Partie geht es am Donnerstag also darum, wer sich den Matchball für Samstag holt.
Play-Off-Stand: Hamburg Freezers vs. Eisbären Berlin 2:2 (5:6 n.V., 5:3, 8:4, 2:3 n.V.)
Play-Off-Viertelfinale kompakt: Wolfsburg siegt erneut in Mannheim – Köln deklassiert Straubing
Am Nachmittag fanden in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die dritten Spiele in den Viertelfinalserien statt. Und da haben die Grizzly Adams Wolfsburg erneut in Mannheim gewinnen können. Diesmal benötigten sie für den 1:0-Sieg aber keine Verlängerung. Die Kölner Haie ließen den Straubing Tigers beim 5:0-Sieg keine Chance und die Krefeld Pinguine feierten einen 4:1-Heimsieg gegen den ERC Ingolstadt. Die dritte Partie zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers (Stand: 1:1) findet erst morgen Abend um 19:30 Uhr in der Arena am Ostbahnhof statt.

Die Wolfsburger haben es erneut geschafft, in der SAP-Arena zu gewinnen. Dieses Mal setzten sich die Niedersachsen in einer hart umkämpften Partie mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) bei den Kurpfälzern durch. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und die beiden stark haltenden Torhüter Dennis Endras (Mannheim) und Daniar Dshunussow (Wolfsburg) ließen die gegnerischen Spieler reihenweise verzweifeln. Den Siegtreffer erzielte Benedikt Schopper, der in der 51. Minute einfach mal abgezogen hatte und Endras überwinden konnte. Mannheims Coach Harold Kreis versuchte alles und nahm seinen Torhüter 76 Sekunden vor dem Ende des Spiels vom Eis, doch Wolfsburg brachte die knappe Führung über die Zeit und liegt somit in der „Best-of-seven“-Serie nun mit 2:1 in Führung. Wolfsburgs Goalie Daniar Dshunussow wehrte alle 36 Mannheimer Schüsse ab und feierte einen Shut-out.
Play-Off-Stand: 1:2 (2:3 n.V., 3:2 n.V., 0:1)

Keine Probleme hatten die Kölner Haie beim 5:0 (3:0, 0:0, 2:0)-Kantersieg gegen die Straubing Tigers. Die ersten zehn Minuten konnten die Niederbayern noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, doch dann kassierten sie innerhalb von 57 Sekunden drei Gegentreffer, die dieses Spiel entschieden. Zunächst war es Nathan Robinson, der aus volem Lauf abgezogen hatte und zum 1:0 einnetzte (12.). Robinson war es auch, der nur 22 Sekunden später das 2:0 erzielte. Den ersten Schuss hatte Jason Bacashihua noch parieren können, doch den Nachschuss brachte Robinson im Tor unter. Weitere 35 Sekunden später legte Felix Schütz sogar noch das 3:0 oben drauf. Von diesem Schock erholten sich die Niederbayern nicht mehr. Im Schlussdrittel konnte Felix Schütz mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag auf 4:0 erhöhen (53.), ehe Greg Claaßen 48 Sekunden vor der Schlusssirene den Schlusspunkt setzte – 5:0 (60.). KEC-Keeper Danny Aus den Birken wehrte alle 32 Schüsse der Straubinger ab und feierte somit einen Shut-out.
Play-Off-Stand: 2:1 (6:1, 2:5, 5:0)

Auch die Krefeld Pinguine konnten ihr Heimspiel gewinnen. Mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) setzten sich die Seidenstädter gegen die Panther am Ende durch. Die Entscheidung fiel aber erst in der Schlussphase des Spiels durch zwei Treffer von Boris Blank. Francois Methot hatte den Hausherren einen Traumstart beschert, als er nach nicht einmal zwei Minuten das 1:0 in Überzahl erzielte. Doch Joe Motzko machte es Methot nach und traf in Überzahl zum 1:1 (9.). Herberts Vasiljevs konnte Krefeld dann im Mitteldrittel wieder in Front bringen (34.). Danach war es eine hart umkämpfte Partie. Krefeld verteidigte tapfer gegen anrennende Ingolstädter. Die ERC-Spieler bekamen den Puck einfach nicht am sehr stark haltenden Krefelder Ersatzgoalie Tomas Duba vorbei. Duba avancierte dann in der Schlussphase auch noch zum Helden, als er fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit einen von Richard Pavlikovsky verursachten Penalty hielt. Eineinhalb Minuten nach dem verschossenen Penalty konnte Boris Blank die Vorentscheidung besorgen – 3:1 (56.). Blank sorgte elf Sekunden vor dem Ende des Spiels dann auch für die endgültige Entscheidung, als er den Puck im leeren Ingolstädter Tor versenkte.
Play-Off-Stand: 2:1 (3:1, 1:4, 4:1)
Play-Offs 2013 – Viertelfinale/Spiel 3: Wer geht in Führung?
In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) laufen seit Mittwochabend die Play-Off-Viertelfinalserien. Und diese sind mal so richtig spannend. Denn nach jeweils zwei Spielen steht es in allen vier Serien 1:1-Unentschieden. Damit geht jede der vier Serien schon einmal in ein fünftes Spiel am Donnerstag. Bis auf Mannheim und Wolfsburg haben bisher alle Teams ihr Heimspiel gewonnen. Morgen geht es mit den dritten Spielen weiter (Eisbären vs. Hamburg findet erst am Montag statt). Wer kann vorlegen?


Die Adler Mannheim waren am Mittwoch in Spiel Eins sichtlich geschockt, als man mit 2:3 n.V. gegen die Grizzly Adams Wolfsburg verlor. Auch am Freitag in Spiel Zwei trafen die Kurpfälzer auf einen sehr unangenehmen Gegner, der den Vorrundensieger erneut in die Verlängerung zwang. Diesmal sollte es sogar über drei Verlängerungen gehen – mit dem besseren Ende für die Mannheimer. Die Adler stehen morgen schon so ein klein wenig unter Druck, denn bei einer erneuten Heimniederlage müsste man am Dienstag erneut in Wolfsburg gewinnen, was nicht einfach wird.


Zwei deutliche Ergebnisse gab es bisher in den Spielen zwischen den Kölner Haien und den Straubing Tigers. Die Domstädter setzten sich mit 6:1 auf eigenem Eis durch, die Niederbayern mit 5:2. Bisher ist also noch alles in Ordnung für die Haie, die auf ihre Heimstärke setzen. Straubing muss einmal in Köln gewinnen, wenn man erneut ins Play-Off-Halbfinale einziehen will.


Die Krefeld Pinguine waren die Überraschungsmannschaft der abgelaufenen Hauptrunde. In der Serie gegen den ERC Ingolstadt steht es aktuell 1:1-Unentschieden. Zu Hause konnte man mit 3:1 gewinnen, Auswärts setzte es eine 1:4-Niederlage. Krefeld baut wie Köln in seiner Serie gegen Straubing auf den Heimvorteil. Ingolstadt ist aber immer für einen Auswärtssieg gut.
DEL-Play-Offs 2013 komapkt: Mannheim, Straubing, Ingolstadt und Hamburg gleichen aus
Alles wieder auf Anfang. Am Freitagabend haben alle vier Mannschaften, die am Mittwoch zum Auftakt verloren hatten, ihre Viertelfinal-Serien ausgeglichen. Die Adler Mannheim gewannen mit 3:2 n.V. bei den Grizzly Adams Wolfsburg. Der Siegtreffer fiel erst in der 106. Spielminute. Die Straubing Tigers entschieden ihr Heimspiel gegen die Kölner Haie erst im Schlussdrittel und setzten sich mit 5:2 durch, der ERC Ingolstadt gewann mit 4:1 gegen die Krefeld Pinguine und die Hamburg Freezers drehten in den letzten vier Minuten einen 1:3-Rückstand gegen die Eisbären Berlin noch in einen 5:3-Sieg um.


In Wolfsburg ging es wie bereits am Mittwoch beim Spielstand von 2:2 in die Verlängerung. In den ersten beiden Verlängerungen fiel kein Treffer. Erst in der dritten Verlängerung sorgte Youngster Matthias Plachta für den 3:2-Siegtreffer. Das Ganze nach exakt 105:54 Minuten. In der regulären Spielzeit hatten die Kurpfälzer zweimal in Führung gelegen. Yannic Seidenberg schockte den größten Teil der 3.471 Zuschauer bereits nach sieben Sekunden mit seinem Treffer zum 1:0 für die Adler. Sebastian Furchner gelang in der 30. Minute in Unterzahl der 1:1-Ausgleich. Den konterte Doug Janik allerdings nur zwei Minuten später mit dem erneuten Führungstreffer der Mannheimer (32.). Kai Hospelt sorgte in der 40. Minute für den 2:2-Ausgleich und somit dafür, dass es in die Verlängerung ging.
Play-Off-Stand: Wolfsburg vs. Mannheim 1:1 (2:3 n.V., 3:2 n.V.)

Die Straubing Tigers haben eine Antwort auf die 1:6-Klatsche vom Mittwoch gegeben und die Kölner Haie mit 5:2 (1:1, 0:0, 4:1) besiegt. Blaine Down brachte die Niederbayern vor 5.817 Zuschauern schon früh in Führung. Nach 97 Sekunden traf er in doppelter Überzahl zum 1:0. Doch die Domstädter kamen in der 14. Minute durch John Tripp zum 1:1-Ausgleich. Dieser Spielstand hatte bis ins letzte Drittel hinein Bestand. Dann zogen die Tigers das Tempo mal kurz an und machten innerhalb von acht Minuten aus einem 1:1 ein 4:1. René Röthke (44.), Alexander Dotzler und erneut Blaine Down (beide 51.) ließen den Pulverturm in Straubing mächtig wachkeln. Ales Kranjc sein Treffer zum 4:2 in der 57. Spielminute war nur noch Ergebniskosmetik.
Play-Off-Stand: Straubing vs. Köln 1:1 (1:6, 5:2)

Auch der ERC Ingolstadt konnte eine Antwort auf die Auftaktniederlage vom Mittwoch (1:3) geben. Die Panther feierten einen souveränen 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Sieg gegen die Krefeld Pinguine. Vor 4.381 Zuschauern in der Saturn-Arena sorgte Joe Motzko für die 1:0-Führung der Hausherren (12.(PP). Die Pinguine brauchten aber nicht lange, um sich von dem Gegentreffer zu erholen. Mark Voakes glich in der 13. Minute zum 1:1 aus. Michel Périard brachte Ingolstadt bei doppelter Überzahl erneut in Führung (25.). Und in der 31. MInute konnte Jean-Francois Boucher sogar das 3:1 nachlegen. Beste Stimmung herrschte nun natürlich in Ingolstadt und diese sollte sogar noch besser werden. Denn Joe Motzko entschied mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Partie zu Gunsten der Ingolstädter – 4:1 (56.).
Play-Off-Stand: Ingolstadt vs. Krefeld 1:1 (1:3, 4:1)

Spannend verlief die Partie in Hamburg, wo sich die Freezers mit 5:3 (0:1, 1:1, 4:1) gegen die Eisbären Berlin durchsetzten. André Rankel brachte die Eisbären vor 9.180 Zuschauern in der 15. Minute in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Hamburg konnte jedoch durch Garrett Festerling zum 1:1 ausgleichen (25.). Durch zwei Powerplaytore von Barry Tallackson (36.) und Darin Olver (45.) lagen die Berliner im Schlussdrittel bereits mit 3:1 in Front, doch die Hanseaten gaben nicht auf und setzten zu einer furiosen Aufholjagd an. Nach exakt 56 Minuten verkürzte Colin Murphy auf 2:3. 54 Sekunden später gelang Eric Schneider sogar der 3:3-Ausgleich. Doch damit noch nicht genug. 66 Sekunden nach dem Ausgleich schoss Thomas Dolak die Freezers erstmals in Führung (58.). Die O2 World in Hamburg stand Kopf, während die Eisbären auf dem Eis völlig von der Rolle waren. Für die endgültige Entscheidung sorgte Jerome Flaake, der den Puck 25 Sekunden vor dem Ende im leeren Tor versenkte – 5:3 (60.).
Play-Off-Stand: Hamburg vs. Eisbären 1:1 (5:6 n.V., 5:3)
Play-Off-Viertelfinale: Kölner Haie vs. Straubing Tigers


Im letzten Viertelfinalduell treffen die Kölner Haie und die Straubing Tigers aufeinander. Die Domstädter wollten nach Jahren der Enttäuschung endlich wieder angreifen und dass ist ihnen bisher auch gelungen. Platz Zwei hat man sich nach der Hauptrunde gesichert und nun geht man neben Mannheim als Favorit in die Play-Offs. Die Niederbayern stehen zum zweiten Mal nacheinander in den Play-Offs. Man qualifizierte sich über die Pre-Play-Offs, wo man Augsburg in zwei Spielen bezwang. Beide Mannschaften treffen erstmals in den Play-Offs aufeinander.
Auf der Torhüterposition verfügen beide Mannschaften über einen sehr starken Torhüter. Sowohl Danny Aus den Birken (Köln) als auch Jason Bacashihua (Straubing) können ein wichtiger Faktor für ihre Mannschaft werden. Statistisch gesehen war Aus den Birken mit einer Fangquote von 92.9 % und einem Gegentorschnitt von 2,11 pro Spiel der beste Torhüter der regulären Saison. Der Kölner Torhüter feierte in der Hauptrunde vier Shut-outs. Bacashihua bestritt alle 52 Spiele (!) für die Niederbayern, wehrte dabei 91,5 % aller Schüsse ab und kam auf einen Gegentorschnitt von 2,63 pro Spiel. Straubings Goalie feierte drei Shut-outs. Hier würde ich kein Team im Vorteil sehen – Unentschieden also. Continue reading
DEL-Hauptrunde 2012/2013: Ein kleines Fazit
Die Hauptrunde
der Saison 2012/2013 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist seit gestern Nachmittag vorbei. Alle Entscheidungen sind getroffen. Mannheim, Köln, Krefeld, Berlin, Hamburg und Ingolstadt stehen direkt im Viertelfinale. Nürnberg, Augsburg, Straubing und Wolfsburg können sich für dieses noch qualifizieren. Hannover. München, Iserlohn und Düsseldorf haben bereits Sommerpause. Hinter uns liegt eine Hauptrunde voller Spannung und Überraschungen. Die Liga ist noch enger zusammen gerückt, was uns auf spannende Play-Offs hoffen lässt. Wir wollen mal ein kleinen Rückblick auf die Hauptrunde machen und dabei zeigen, welche Mannschaften überrascht haben und welche eher enttäuscht haben.

Dominiert wurde die Hauptrunde vorwiegend von den Adler Mannheim und den Kölner Haien. Beide lieferten sich am Ende einen spannenden Zweikampf um die Tabellenspitze, welche sich die Kurpfälzer am Ende nur aufgrund der besseren Tordifferenz sicherten. Beide Mannschaften gehen nun aber als die großen Favoriten in die Play-Offs. Für viele Experten und Fans wäre diese Paarung das Traumfinale schlechthin. Und wenn man ehrlich ist, hätten es diese beiden Mannschaften auch verdient.
Die für uns größte Überraschung sind die Krefeld Pinguine. Die Seidenstädter haben es mit einer sehr jungen Mannschaft und wenig Budget geschafft, sich direkt für die Play-Offs zu qualifizieren. Als Krönung sicherten sich die Pinguine sogar noch Heimrecht im Viertelfinale. Der KEV hat also bewiesen, dass man auch mit jungen Deutschen und wenig Ausländern erfolgreiches Eishockey spielen kann.
Mit Platz Vier haben die Eisbären Berlin zwar ihr Minimal-Ziel erreicht, doch zufrieden kann man mit den gezeigten Leistungen nicht sein. Die Berliner zeigten kaum Konstanz, konnten nur selten überzeugen. Am Ende wurde man nur aufgrund der mehr erzielten Tore Vierter und sicherte sich somit Heimrecht im Viertelfinale. Will man in den Play-Offs nun den Titel holen, muss man sich gewaltig steigern. Denn mit den zuletzt gezeigten Leistungen scheiden die Eisbären sehr früh aus.

Für die Hamburg Freezers und den ERC Ingolstadt verlief die Hauptrunde wie erwartet. Beide hatte man vor der Saison als direkte Play-Off-Kandidaten auf dem Zettel und beide bewiesen in der Saison. dass mit Ihnen durchaus zu rechnen ist. Beide Mannschaften könnten durchaus als Geheimfavorit in den Play-Offs gelten.
Vor der Saison hatten die Thomas Sabo Ice Tigers ordentlich investiert und sich somit zum Geheimfavoriten gemacht. Dass man am Ende der Hauptrunde nun nur Siebter geworden ist, kann man durchaus als Enttäuschung ansehen. Denn die Franken hatten sich mehr erhofft. Doch nach schlechtem Saisonstart wurden die Ice Tigers in den letzten Wochen immer besser und scheinen nun ausgerechnet zu den Play-Offs in Form gekommen zu sein.

Die Augsburger Panther und die Straubing Tigers hatten vor der Saison gehofft, sich am Ende für die Pre-Play-Offs qualifizieren zu können. Beide Mannschaften haben dies nun geschafft und können sich noch für das Viertelfinale qualifizieren.
Die Grizzly Adams Wolfsburg haben zu Beginn keine gute Hauptrunde gespielt. Es lief bei den Niedersachsen einfach gar nicht und man konnte Anfang des Jahres nicht wirklich mehr damit rechnen, dass sich Wolfsburg doch noch für die Pre-Play-Offs qualifizieren würde. Doch durch eine unglaubliche Aufholjagd schafften es die Grizzlies doch noch und sicherten sich am letzten Spieltag den zehnten Platz.
Die Hannover Scorpions wollten eine bessere Saison spielen als letztes Jahr. Das ist den Niedersachsen auch gelungen. Dennoch wird man über das Verpassen der Pre-Play-Offs nicht gerade glücklich sein, dennoch zeigt der Trend in Hannover zu mindestens sportlich gesehen wieder nach oben.
Der EHC Red Bull München hatte gehofft, sich für die Pre-Play-Offs zu qualifizieren, doch dieses Ziel hat man denkbar knapp verpasst. Viele hatten gedacht, dass München nach dem Weggang der beiden NHL-Stars Blake Wheeler und Paul Stastny einbrechen würde, doch München hielt sich tapfer in den Pre-Play-Off-Rängen. Aus diesen rutschte man erst am letzten Spieltag durch zwei späte Gegentreffer in Hamburg heraus.
Die Iserlohn Roosters haben, wie vor der Saison von vielen Experten erwartet, die Pre-Play-Offs verpasst. Die Sauerländer haben es einfach nicht geschafft, konstant gute Leistungen zu zeigen und haben gerade am Saisonende durch schwache Auftritte die Pre-Play-Off-Teilnahme endgültig verspielt.
Und dann wäre da noch die Düsseldorfer EG. Die „jungen Wilden“ haben sich in die Herzen der DEG-Fans gespielt und durch kämpferische Leistung viele Sympathien auch außerhalb von Düsseldorf gewonnen. Dass die DEG am Ende der Saison nicht viel reißen würde, war nach dem Umbruch allen klar gewesen. Dennoch stemmten sich die Düsseldorfer in fast jeder Partie gegen die drohende Niederlage und das kam bei den eigenen Fans sehr gut an. Gerade gegen Saisonende, als es für die Rheinländer um gar nichts mehr ging, überzeugten die Düsseldorfer mit starken Auftritten und verdienten sich somit jede Menge Respekt.
