Morgen in Iserlohn: Zu Gast beim Tabellenletzten am Seilersee

Die Auswärtsreise in dieser Woche geht für die Eisbären Berlin weiter. Nach dem erfolgreichen Auswärtsspiel in Düsseldorf vom Dienstagabend müssen die Berliner morgen Abend bei den Iserlohn Roosters antreten. Diese Partie ist die Partie des Tabellenletzten gegen den Tabellenzweiten. Unterschiedlicher könnten die Gefühlswelten der beiden Vereine also nicht sein. Während die Sauerländer derzeit in einer Krise stecken, können die Eisbären mit den bisherigen Ergebnissen und dem Tabellenplatz durchaus zufrieden sein. 

Dennoch nehmen die Eisbären den Tabellenletzten sehr ernst und auf keinen Fall auf die leichte Schulter, wissen die Berliner doch, wie schwer es am Seilersee sein kann. Chefcoach Uwe Krupp sagte im Vorfeld der Partie folgendes (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 05.10.2017):

In Iserlohn ist es immer hart zu spielen, egal wie die Tabellensituation ist. Wir wollen auch gegen die Roosters konstant, kontrolliert und diszipliniert auftreten.

Dennoch stehen die Siegchancen für die Hauptstädter morgen Abend denkbar gut, sind die Sauerländer doch aktuell das einzige noch sieglose Heimteam der noch jungen DEL-Saison. Nur einen Punkt aus drei Spielen konnten die Roosters bisher zu Hause einfahren, von der einstigen Heimstärke und dem gefürchteten Hexenkessel in der Eissporthalle am Seilersee sind die Iserlohner derzeit meilenweit entfernt. Da sorgen die Roosters derzeit mehr auswärts für Furore als auf eigenem Eis. Bestes Beispiel war da das vergangene Wochenende in der DEL, als Iserlohn durchaus überraschend in Augsburg mit 4:2 gewann, sich dann aber zu Hause von Düsseldorf mit 1:5 abschießen ließ. Und am „Tag der Deutschen Einheit“ folgte dann gleich der nächste Dämpfer für die Mannschaft von Trainer Jari Pasanen, als man in Ingolstadt mit 0:5 unterging.

Aber angeschlagene Mannschaften sind immer noch am gefährlichsten und von daher tun die Eisbären gut daran, sich auf ihr Spiel zu konzentrieren und das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Ziehen die Berliner ihr System durch, stehen sie hinten ähnlich sicher und kompakt wie am Dienstag gegen Düsseldorf und zeigen sich vor dem Tor so eiskalt, dann ist ein Sieg am Seilersee mehr als möglich und dann würde man auch eine Negativserie endlich beenden können. Denn die letzten fünf Gastspiele am Seilersee gingen verloren, zweimal allerdings erst in der Verlängerung bzw. im Penaltyschießen. Morgen ist der Zeitpunkt also eigentlich perfekt, um diese Negativserie ein für alle Mal zu beenden.

Ob Verteidiger Frank Hördler und Kapitän André Rankel allerdings bei diesem Unterfangen mithelfen können, steht noch nicht fest. Der Einsatz der beiden Spieler ist derzeit fraglich. Fehlen werden dagegen definitiv wieder die Youngsters, die für Weißwasser bzw. die DNL-Mannschaft im Einsatz sind sowie Constantin Braun. 

Los geht die Partie um 19:30 Uhr, Telekom Sport überträgt wie gewohnt live. Es ist an der Zeit, den ersten Sieg seit dem 21.09.2014 in Iserlohn einzufahren. Folgendes Team soll es richten:

Tor:

Marvin Cüpper, Petri Vehanen

Abwehr:

Kai Wissmann, Danny Richmond, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Blake Parlett

Angriff:

Nick Petersen, Jamie MacQueen, Thomas Oppenheimer, Florian Busch, Louis-Marc Aubry, James Sheppard, Sven Ziegler, Martin Buchwieser, Sean Backman, Daniel Fischbuch, Mark Olver, Marcel Noebels

Einsatz fraglich:

Frank Hördler, André Rankel

Nicht zur Verfügung:

Maximilian Franzreb, Maximilian Adam, Charlie Jahnke (alle Weißwasser), Vincent Hessler (DNL), Constantin Braun

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