5:0-Heimsieg im Spitzenspiel! Der Eisbären-Express überrollt Wolfsburg

WalkersBaerenNews 2026/2027 – Ausgabe – #7:

Der Eisbären-Express rollt weiter durch die PENNY DEL: Im Spitzenspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg feierten die Berliner beim 5:0 den fünften Sieg in Serie. Erneut drückte die Top-Reihe um Liam Kirk, Ty Ronning und Freddy Tiffels dem Spiel den Stempel auf. Im Tor überzeugte einmal mehr Jonas Neffin, der im vierten Spiel bereits seinen dritten Shutout feierte. Wahnsinn!

Im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Nürnberg musste Eisbären-Trainer Éric Dubois heute auf den angeschlagenen Leo Pföderl verzichten. Dafür kehrte Gabriel Fontaine zurück ins Line-up und stürmte anstelle von Pföderl in der Reihe mit Andreas Eder und Eric Hördler. Alles andere blieb unverändert. Somit stand zum vierten Mal in Folge in der PENNY DEL Jonas Neffin im Tor.

Für die Eisbären stand das nächste Spitzenspiel an. Gegner Wolfsburg startete überraschend stark in die neue Saison und liegt aktuell auf Platz drei. Gerade das ausgeglichene Scoring ist der Trumpf der Mannschaft von Trainer Tyler Haskins. Bei den Eisbären hängt derzeit viel von Ty Ronning und Liam Kirk ab. War das auch heute wieder so oder stoppten die Autostädter die Siegesserie der Eisbären?

Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel zwischen den Eisbären und Wolfsburg. (Foto von Moritz Eden / City-Press GmbH Bildagentur)

Keine Tore im ersten Drittel

Es ist Pinktober und beide Mannschaften setzten ein Zeichen im Kampf gegen den Brustkrebs. Berlin in seinen weißen Trikots, Hosen und Stutzen mit pinken Akzenten, Wolfsburg in pinken Trikots und Stutzen. Wie bereits vergangene Woche erwähnt, finde ich es großartig, wie viele Vereine sich inzwischen am Pinktober beteiligen!
Wolfsburg bestätigte hier zu Beginn des Spiels seinen guten Saisonstart und beschäftige Eisbären-Goalie Jonas Neffin schon recht ordentlich. Doch auch der neue Berliner Goalie bestätigte seine bisherige Top-Form im Trikot der Hauptstädter.
Die Eisbären hingegen fanden in der Anfangsphase kein Mittel gegen die sehr kompakte Defensive der Gäste. Die Wolfsburger waren eng dran am Mann und machten die gefährlichen Räume gut zu. Tobias Krestan fand Mitte des ersten Drittels mal die Lücke und hatte eine richtig gute Chance, doch die Scheibe flog knapp am Tor vorbei.
Insgesamt gesehen war es aber das von vornherein erwartet hart umkämpfte Spiel zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellendritten. Inzwischen auch ein Duell auf Augenhöhe, in dem es vor allem auf die Geduld beider Mannschaften ankommen wird. Beide warten auf den ersten Fehler des Gegners, um zuzuschlagen. In den ersten 20 Minuten machte den noch kein Team, weshalb es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause ging. Auch wenn Liam Kirk in der Schlussphase nochmal die gegnerischen Spieler als Slalomstangen benutzte, am Ende aber an Dustin Strahlmeier scheiterte.

Jean-Luc Foudy erhöhte per Penalty auf 2:0. (Foto von Moritz Eden / City-Press GmbH Bildagentur)

Die Eisbären stellen per Doppelschlag auf 2:0

Auch zu Beginn des zweiten Drittel das selbe Bild. Beide Teams ließen defensiv weiterhin wenig zu. Danach hatten beide Mannschaften ihr erstes Powerplay – zwar nicht für die vollen zwei Minuten – aber auch da wollte kein Treffer gelingen.
Die Eisbären wurden aber danach stärker und schnupperten am 1:0. Auch im zweiten Powerplay, doch bisher war Dustin Strahlmeier nicht zu überwinden. Jener Goalie, der bisher noch keine so überzeugende Saison gespielt hat. In der 34. Spielminute war es dann aber doch geschehen. Zwei-auf-eins-Konter der Eisbären, Liam Kirk auf Freddy Tiffels und der mit dem 1:0 für die Berliner. Die zu diesem Zeitpunkt mehr als verdiente Führung und mal wieder war es die Top-Reihe, nur dass statt Ty Ronning oder Kirk eben Tiffels zur Abwechslung mal das Tor traf.
Kurz darauf war Jean-Luc Foudy auf und davon, konnte nur unfair gestoppt werden, was zum Penalty führte. Dass der Neuzugang das kann, zeigte er erst vor kurzem in Köln und auch heute verwandelte er seinen Penalty eiskalt – 2:0 (36.).
Innerhalb kürzester Zeit stellten die Eisbären ihre Effizienz unter Beweis und lagen im Spitzenspiel mit zwei Toren vorne. Was zu diesem Zeitpunkt der Saison und unter neuem Trainer schon mehr als beeindruckend ist. Mit der Zwei-Tore-Führung ging es anschließend in die zweite Drittelpause.

Ein gewohntes Bild in den letzten Wochen: Jubelnde Eisbären-Spieler (Foto von Moritz Eden / City-Press GmbH Bildagentur)

Die Top-Reihe macht es am Ende deutlich

Die Niedersachsen hatten früh im Schlussdrittel ein Powerplay und somit die große Chance auf den Anschlusstreffer. Und Jonas Neffin bekam in Unterzahl auch einiges zu tun, ließ aber weiterhin keine Scheibe durch. Starker Auftritt des Berliner Goalies.
Auf der anderen Seite waren es die Eisbären, welche die Partie frühzeitig entschieden. Mal wieder war es die Top-Reihe, die einen Angriff Richtung Wolfsburger Tor startete. Tiffels sein Schuss wurde geblockt, Liam Kirk schnappte sich die Scheibe und staubte erfolgreich ab – 3:0 (48.).
Die Autostädter hatten danach zwar nochmal ein doppeltes Powerplay, aber auch in diesem konnten sie die Eisbären-Defensive um Goalie Jonas Neffin nicht knacken. Wieder einmal ein starker Auftritt der Eisbären-Verteidigung.
Aber auch die Offensive lieferte heute wieder ab. Powerplay Berlin, die Scheibe lief sauber durch die Reihen und am Ende war es Andreas Eder, der die Scheibe im langen Eck versenkte. Die Vorarbeit kam unter anderem von Foudy, der damit seinen zweiten Scorerpunkt im heutigen Spiel verbuchte.
Im zweiten Spitzenspiel in Serie stellten die Eisbären damit erneut ihre derzeitige Top-Form unter Beweis. Man findet aktuell immer einen Weg, Spiele zu gewinnen, was auch ein Verdienst des neuen Trainerteams um Éric Dubois und Dan Lambert ist, welche bisher einen Top-Job in der Hauptstadt machen. Und kaum habe ich diesen Satz zu Ende geschrieben, klingelte es zum fünften Mal im Tor von Dustin Strahlmeier. Erneut war es Freddy Tiffels, der traf und das Ergebnis auf 5:0 schraubte (58.).
Während die Hauptstädter den fünften Sieg in Serie feierten, feierte Goalie Jonas Neffin im vierten DEL-Spiel für die Eisbären seinen dritten Shutout. Was für ein beeindruckender Saisonstart des DEL-Rekordmeisters!

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