Kapitän André Rankel vor dem DEL-Klassiker gegen Köln: „Wir sind voller Vorfreude auf morgen“

Keine Zeit zum Verschnaufen für die Eisbären Berlin. Dienstagabend standen die Berliner noch gegen die Straubing Tigers (4:0) auf dem Eis der Arena am Ostbahnhof, morgen Abend stehen unsere Jungs erneut auf dem heiligen Eis der Mercedes-Benz Arena. Ab 19:30 Uhr kreuzen die Eisbären die Schläger mit den Kölner Haien. Ein wahrer DEL-Klassiker erwartet die Fans da und wie man hört, erwarten die Eisbären sogar ein fast ausverkauftes Haus. Ein würdiger Rahmen für diesen Klassiker. Tabellarisch gesehen ist es das Duell des Fünften gegen den Siebten, zwei Zähler haben die Eisbären Vorsprung auf die Haie, welche sogar noch ein Spiel mehr als die Eisbären absolviert haben. Mit einem Sieg könnten die Eisbären also erneut einen Konkurrenten distanzieren.

Und momentan läuft es ja auch richtig gut beim Hauptstadt-Club. Drei Siege in Folge feierten die Eisbären und konnten dabei vor allem in den letzten beiden Spielen spielerisch und kämpferisch sehr überzeugen. Aber es gibt trotzdem noch Verbesserungsbedarf, wie Kapitän André Rankel heute nach dem Vormittagstraining sagte:

Wir gehen mit den gleichen Erwartungen wie immer ins Spiel. Ob es jetzt gut läuft oder nicht so gut läuft. Wir wollen das nächste Spiel gewinnen. Wir haben noch einige Dinge, wo wir uns verbessern wollen, trotzdem es gut läuft und das haben wir jetzt im Training gemacht. Man darf nie zufrieden sein, man hat immer Kleinigkeiten, die man verbessern kann. Wir sind jetzt voller Vorfreude auf morgen.

Und mit Köln kommt ein Team nach Berlin, welches in den letzten vier Spielen stets gepunktet hat. Zwei Siege und zwei Niederlagen stehen in diesem Zeitraum für die Domstädter zu Buche. Eisbären-Chefcoach Clément Jodoin sagte im Vorfeld des Köln-Spiels (Quelle: Medieninformation der Eisbären Berlin vom 29.11.2018):

Köln ist ein gutes Team und hat zuletzt stark gespielt. Wir haben das Hinspiel 2:3 verloren. Für uns geht es nach den letzten guten Spielen darum, weiter hart zu arbeiten und sich nicht zufrieden zurückzulehnen.

Ein Grund, weshalb es zuletzt so gut läuft, ist u.a. auch Brendan Ranford, der am Dienstag einen Doppelpack gegen Straubing erzielte und in den letzten drei Spielen insgesamt viermal ins gegnerische Tor traf. Was auch daran liegt, das Trainer Jodoin die Reihen ein wenig umgestellt hat. Ranford spielt derzeit mit Kumpel Colin Smith und Martin Buchwieser in einer Reihe. Buchwieser wurde darauf nach dem Training heute angesprochen und auch gefragt, was seine Rolle in der Reihe ist:

Ich probiere einfach mein Spiel zu spielen. Wie immer eigentlich, dass ich den Jungs Raum schaffe. Dass sie nach vorne einfach ihre Freiheiten haben. Was ja bis jetzt ganz gut geklappt hat. Der „Rans“ hat ja jetzt die letzten drei Spiele ich glaub vier oder fünf Tore geschossen. Wir haben als Reihe gute Chancen gehabt und Glück gehabt, dass es bis jetzt ganz gut funktioniert. 

Der Eisbären-Kader wird sich im Vergleich zum Dienstagspiel nur auf der Back-up-Position verändern. Maximilian Franzreb sitzt statt Tobias Ancicka auf der Bank. Marvin Cüpper, Kai Wissmann, Thomas Oppenheimer und Mark Olver fehlen weiterhin.

Gegen Köln tat sich Berlin zuletzt enorm schwer, gewann nur eins der letzten fünf Heimspiele. Diese Serie dürfte morgen Abend gerne mal verbessert werden. Und so wie die Eisbären zur Zeit drauf sind, ist mit einem Sieg auch durchaus zu rechnen. Unterschätzen sollte man den KEC aber nicht. 

Der Eisbären-Kader für das Heimspiel gegen die Kölner Haie am 30.11.2018:

Tor:

Kevin Poulin, Maximilian Franzreb

Abwehr:

Maximilian Adam, Mark Cundari, Danny Richmond, Jonas Müller, Micki DuPont, Jens Baxmann, Florian Kettemer, Frank Hördler

Angriff:

Brendan Ranford, Vincent Hessler, Jamie MacQueen, André Rankel, Florian Busch, Louis-Marc Aubry, Martin Buchwieser, Sean Backman, Daniel Fischbuch, James Sheppard, Colin Smith, Marcel Noebels

Nicht zur Verfügung:

Marvin Cüpper, Kai Wissmann, Thomas Oppenheimer, Mark Olver (alle verletzt)

Für das DNL-Team, Weißwasser oder Hamburg im Einsatz:

Tobias Ancicka, Konstantin Kessler, Jake Ustorf, Charlie Jahnke, Thomas Reichel, Cedric Schiemenz, Lukas Reichel